Aktenberg durch zu viele weibliche Staatsanwälte: Hamburg führt Männerquote ein

In den letzten Tagen wurde darüber berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg tatsächlich Männer bei gleicher Eignung Frauen vorziehen will. Weil die Frauenquote bei der Hamburger Staatsanwaltschaft 64,1% beträgt, soll die Hamburger Justizbehörde angeblich die Reißleine gezogen haben und den Zusatz: „Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“, nunmehr in „Männer werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“, umgewandelt haben.

Witzigerweise sind nun die Furien los. Frauenverbände finden, dass Diskriminierung dann, wenn sie nicht davon profitieren, nicht statthaft sei und machen gegen die Regelung mobil.

Aber das soll uns nicht weiter interessieren.

Wir fragen: Was hat den Hamburger Justizsenator wohl dazu bewogen, diese außergewöhnliche Regelung zu erlassen? Eins ist klar, die angebliche Gerechtigkeit, die mit dem Gleichbehandlungsgesetz verewigt worden sein soll, ist es sicher nicht.

Nein, die Gründe sind woanders zu suchen.

Wir haben bereits am Beispiel von Ärzten und Lehrern gezeigt, welche Folgen eine Feminisierung der entsprechenden Berufsbilder hat. Kurz gesagt, ist die Logik die folgende:

  • Mehr Frauen unter den Angestellten bedeutet mehr Teilzeit,
  • mehr Teilzeit bedeutet geringere Produktivität,
  • geringere Produktivität bedeutet, dass nun mehr Angestellte weniger Arbeit verrichten als früher weniger Angestellte,
    wenn weniger Arbeit verrichtet wird, bleibt entweder Arbeit liegen oder es können Serviceleistungen nicht erbracht werden.
  • Bei der Staatsanwaltschaft bleibt Arbeit liegen.

Wir haben diese Hypothese auf Grundlage der Statistiken für die Staatsanwaltschaft geprüft und bestätigt.

In Hamburg hat die Anzahl der zum Jahresende nicht erledigten staatsanwaltschaftlichen Verfahren seit 2010 kontinuierlich zugenommen und ist zuletzt auf 24746 gesprungen. Die Entscheidung, nun wieder Männer einzustellen, ist also keine Menschenfreundlichkeit, sondern aus der Not geboren, denn,

  • wenn mehr Männer in einem Beruf arbeiten, dann sinkt der Anteil derer, die in Teilzeit arbeiten,
  • wenn weniger Angestellte in Teilzeit arbeiten, steigt die Produktivität und mit der Produktivität die Anzahl der erledigten Verfahren, was dazu führt,
  • dass die Zahl der zum Jahresende unerledigt gebliebenen Verfahren wieder sinkt und die Staatsanwaltschaft Hamburg nicht im Aktenberg versinkt.

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Zeitgeistmythen: Work-Life-Balance

1870 gab es keine Kaffeemaschine – oftmals nicht einmal Kaffee.

19. Jahrhundert – Waschmaschine

Es gab keine Waschmaschine, keine Geschirrspülmaschine, kein Auto, kein Telefon, keinen Fernseher.

Man musste ohne Kühlschrank auskommen, ohne Elektroherd und ohne Kochfeld, ohne Wasserkocher ohne Mikrowelle.

Die meisten Öfen wurden mit Holz beheizt oder mit Kohle. Erdöl und Elektrizität fristeten ein Nischendasein.

1870 waren in Deutschland rund 44% der Bevölkerung erwerbstätig. Sie haben im Durchschnitt 2841 Stunden pro Jahr oder 57 Stunden in einem 50-Wochenjahr gearbeitet.

Fast Forward mit Kapitalismus und Globalisierung.

In den 1990er Jahren hat jeder Haushalt einen Kühlschrank, eine Geschirrspülmaschine, Küchenmaschinen, von denen 1870 niemand zu träumen gewagt hätte, Herde, Öfen, Zentralheizung, Elekrizität, Waschmaschine, Fernseher (Multimedia-System), Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Telefon, das alles ist Standard.

In den 1990er Jahren sind rund 44% der Bevölkerung erwerbstätig. Sie arbeiten im Durchschnitt 1.523 Stunden pro Jahr oder 30 Stunden pro Woche in einem 50-Wochen-Vergleichsjahr (aber natürlich arbeiten die meisten max. 250 Tage im Jahr…).

Die durchschnittliche Arbeitszeit hat sich nahezu halbiert.

Der Anteil der Erwerbstätigen ist mit rund 44% gleich geblieben.

Die Produktivität der Wirtschaft, der Lebensstandard der Einzelnen, sie haben sich im Vergleich zu 1870 potenziert. 

Den Menschen, die 1870 gelebt und gearbeitet haben, würden die 1990er Jahre wie ein Science-Fiction-Roman oder ein Märchen erscheinen.

Aber es ist kein Märchen.

Die Menschen, die in den 1990er Jahren arbeiten gehen, sie haben ein Problem.

Sie haben ein Vereinbarkeitsproblem. Sie bringen ihre – verglichen mit 1870 – sehr viele Freizeit nicht mehr mit ihrer Arbeitszeit unter einen Hut. 

Es scheint, je einfacher das menschliche Leben durch technische Errungenschaft wird, desto größer werden die Probleme, die sich manchen Menschen stellen, vermutlich deshalb, weil die Freistellung, die z.B. Hausarbeit erfahren hat, weil man heute z.B. in 10 Minuten den Teppich staubsaugt, den man früher in Stunden ausgehängt und ausgeklopft hat, mit Langeweile und dem Problem einhergeht, eine sinnvolle Beschäftigung zu finden. Für manche besteht eine sinnvolle Tätigkeit darin, sich Probleme auszumalen, sie hochzureden, mystisch zu verklären und als Druckmittel einzusetzen, um Unterstützung, Rücksicht, finanzielle Subventionen vom Staat und vieles andere mehr zu erhaleten.

Und so kommt es, dass mit der vielen Freizeit das Problem einhergeht, wie man die Freizeit mit der Arbeit vereinbaren kann. 

Früher war man froh, Freizeit zu haben, die man sinnvoll genutzt hat, z.B. zur Weiterbildung im Arbeiterbildungsverein. Heute wird mit jeder Minute mehr Freizeit, die Freizeit als solche zum Problem und von einem Bedeutungsverlust heimgesucht, den Homans in seiner “Deprivations-Sättigungshypothese” schon beschrieben hat: “Je häufiger eine Person in der jüngsten Vergangenheit eine bestimmte Belohnung erhalten hat, desto weniger wertvoll wird für sie jede weitere Einheit dieser Belohnung”.

Je mehr Freizeit, desto größer die Langeweile, desto wichtiger die Eventkultur und desto größer die Not, die Sinnlosigkeit der Freizeitgestaltung zu erklären. Das ist ein Problem, ein Vereinbarkeitsproblem, denn Freizeit hat in der Moderne einen geradezu verklärten Stellenwert, den Status von etwas “Sakrosankten”. Jeder sehnt sich nach Freizeit. Jeder will viel Freizeit. Jeder fragt sich, was er mit seiner Freizeit machen soll. Viele haben keine Idee, was sie mit ihrer Freizeit machen sollen. Das ist das real-existierende Vereinbarkeitsproblem. 

Während die Arbeitszeit zumeist mit Sinn und entsprechender Tätigkeit gefüllt ist, fehlt häufig der Sinn von Freizeit. Die Folge sind kognitive Dissonanzen, denn Freizeit ist gut, wichtig, man braucht Zeit für die Familie, die Bekannten, die Kneipe, das Restaurant, die Kultur, das Event … und man braucht noch jemanden, der die entsprechende Zeitver(sch)wendung mit Sinn füllt.

Bob Marley hat einmal gesungen: „In the abundance of water, the fool is thirsty“ – eines der besten Bilder für Wahnsinn, das wir kennen, kannten, bevor das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfunden wurde …

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GenderMythos futsch: Viele Mütter wollen Familie und Beruf gar nicht vereinbaren

Schauen Sie sich die folgende Tabelle bitte ganz genau an, vor allem mit Blick auf die Sternchen. Die Sternchen zeigen, was es in statistischer Sprache: an signifikanten Ergebnissen und in Umgangssprache an relevanten Ergebnissen gibt.

Busse & Gathmann (2018)

Nicht viel.

Das ist misslich.

Busse & Gathmann (2018)

Seit Jahren versuchen uns die Genderisten einzuhämmern, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen so wichtig ist, dass man viel Geld in Kindergärten und Kindertagesstätten und in öffentliche Einrichtungen stecken muss, die die Kinder betreuen, während die Väter (sowieso) und die Mütter (auch) bei der Arbeit sind. Die Steuereuros, die für den Mythos der Vereinbarkeit ausgegeben wurden, gehen in den doppelstelligen Milliardenbereich. Der letzte Narrenstreich aus dem Arsenal der Genderisten besteht in der Abschaffung der Gebühren für Kindertagesstätten, wobei zwischen den Bundesländern Unterschiede im Ausmaß der Gebührenabschaffung bestehen (dazu die Tabelle links).

Wenn die Betreuung von Kindern im Kindergarten bzw. in der Kindertagesstätte nichts kostet, so das Kalkül, dann bringen mehr Eltern ihre Kinder in die Kindertagesstätte und die Erwerbstätigkeit der Mütter steigt.

Auf welcher Grundlage man derartigen Unsinn theoretisieren kann, ist uns nicht wirklich klar. Menschen werden von Präferenzen gesteuert. Wenn Mütter die Präferenz „Kind“ der Präferenz „Arbeit“ vorziehen, dann wird die Frage, ob die Kindertagesstätte ab dem ersten, dem zweiten oder erst im vierten und fünften Lebensjahr umsonst ist, keinen Unterschied an dieser Ordnung der Präferenzen machen, so dass man dann, wenn die Gebühren abgeschafft werden, Mitnahmeeffekte erwarten kann, die darin bestehen, dass mehr Kinder frühzeitig in die Kindertagesstätte gepackt werden, deren Mütter aber mitnichten zur Arbeit eilen. Im Gegenteil: Familien nutzen den Wegfall der Kosten für Kindergarten und Kindertagesstätte, um das Arbeitsvolumen der Mütter, die arbeiten gehen, weiter zu reduzieren.

Und genau diese Vorhersage tritt auch ein, wie Anna Busse und Christina Gathmann in ihrem gerade bei IZA veröffentlichten Beitrag „Free Daycare and Its Effects on Children and Their Families“ zeigen.

Our findings suggest that childcare attendance indeed increases for the youngest children (2-3 year olds) with few effects on older preschool children. An increase in daycare utilization for young children is mirrored by the decline in exclusive care at home. Informal care typically also increases suggesting that formal and informal daycare are complements in the German context. Despite the increase in daycare attendance among young children, we do not find evidence that more mothers work or work more hours in response to the policy. The lack of a labor supply response, despite low levels of participation of mothers with preschool children, suggests that free childcare might not be a key policy instrument to boost female labor supply
in Germany, at least not in the short-run. (31-32)

Sie finden keinerlei positiven Effekt einer kostenlosen Kinderbetreuung auf die Erwerbstätigkeit der Mütter, dafür einen negativen, d.h. eine Reduzierung der Erwerbstätigkeit durch die Mütter, einen Mitnahmeeffekt, wie man in der Ökonomie sagt. Da zudem die Anzahl der Kinder, die im Alter von Dreijahren in nunmehr kostenlose Betreuungseinrichtungen gebracht werden, um rund 8% steigt, muss man daraus schließen, dass die Kundschaft für Hausfrauenprogramme durch die kostenlose Bereitstellung von Betreuungseinrichtungen vergrößert worden ist.

Einmal mehr zeigt sich, dass die Phantasmen der Genderisten auf der einen Seite Steuergelder verschlingen ohne auf der anderen Seite einen gesellschaftlichen Nutzen zu schaffen. Sie schaffen einen privaten Nutzen, d.h. die Allgemeinheit bezahlt dafür, dass Mütter ihre Arbeitszeiten reduzieren und ihre Fernsehzeiten erhöhen können.

Busse, Anna & Gathmann, Christina (2018). Free Daycare and Its Effects on Children and Their Families. Bonn: IZA-Discussion-Paper Series #11269.

Sinnlose Zerstörung: Mit dem Staatsfeminismus in die Armut

Das Heil der Welt, es liegt in der Gleichstellung von Frauen (und LGBusw). Das erzählen die Ministerien, die Milliarden Steuergelder dafür verschwenden, eine Frauenförderung zu finanzieren, die sich, wie wir vor einiger Zeit in einem Post gezeigt haben, gesellschaftlich nicht lohnt. Sie schadet vielmehr allen, weil die Opportunitätskosten den Nutzen der Frauenförderung übersteigen.

Die Schäden, die von einer Frauenförderung ausgehen, sind jedoch nicht nur finanzieller Natur, sie sind auch physischer und immaterieller Natur.

Seit wir im Jahre 2002 unseren Beitrag „Bringing Boys Back In“ veröffentlicht haben, ist in Deutschland bekannt und seither kann niemand, der noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, bestreiten, dass die Mädchenförderung dazu geführt hat, dass Jungen erhebliche Nachteile bei der allgemeinen Schulbildung aufweisen (oder Mädchenförderung nie notwendig war). Jungen werden später eingeschult, bleiben häufiger sitzen, landen häufiger auf Sonderschulen, bleiben häufiger ohne Schulabschluss oder Abitur als Mädchen und sind mittlerweile unter den Studenten in der Minderheit.

Dass diese Nachteile auch auf aktive Benachteiligung durch Lehrer zurückzuführen sind, dafür sprechen Analysen, die zeigen, dass Jungen bessere Leistungen erbringen müssen als Mädchen, um dieselben Noten oder dieselben Grundschulempfehlungen zu erhalten.

Dass diese Benachteiligung u.a. auf Lehrer zurückgeführt werden muss, die sich in einem allgemeinen jungenfeindlichen Schulklima dem Klima gemäß verhalten, ist ein mehr als naheliegender Schluss, schon weil Schulnoten so wenig wie Schulempfehlungen vom Himmel fallen.

Dass die Mehrzahl der deutschen Lehrer weiblich ist  und wir einen Zusammenhang nachgewiesen haben, der zeigt, dass Jungen umso schlechter abschneiden, je höher der Anteil weiblicher Grundschullehrer ist, ist ebenfalls lange bekannt.

Dennoch hat sich an der Mädchen- und Frauenförderung nichts geändert. Was sich geändert hat, das ist die öffentliche Wahrnehmung. So berichtet Hadmut Danisch heute von einem Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten, in dem beklagt wird, dass der Frauenanteil unter den Lehrern mittlerweile bei über 90 Prozent an Grundschulen liege und dass viele dieser Lehrer in Teilzeit arbeiten würden. Hadmut nennt dies das Veterinärsyndrom. Dazu kommen wir noch.

Die Ideologie des Staatsfeminismus macht nämlich nicht da halt, wo die Biographien von unzähligen Jungen zerstört werden. Staatsfeminismus zerstört auch Arbeits- und Leistungsbereitschaft, die Qualität von Servicen und letztlich ganze Berufszweige und das, was in ihnen einmal geleistet wurde.

Dies geschieht über den Irrsinn der Work-Life-Balance, der dazu geführt hat, dass die Anzahl derer, die in Teilzeit arbeiten, stetig gewachsen ist. So kommt es, wie wir bereits 2016 in einem Beitrag berichtet haben, dass im Jahre 2015 rund 82.000 mehr Ärzte als 1992 insgesamt weniger Arbeitsstunden arbeiten als es weniger Ärzte 1992 getan haben. Die Erklärung ist einfach. Frauen arbeiten lieber Teil- als Vollzeit. In der Ärzteschaft ist der Anteil von Frauen gestiegen. Man braucht also mehr Ärzte, um letztlich dasselbe Arbeitsvolumen zu erreichen, das man zuvor mit weniger Ärzten erreicht hat. Teilzeitarbeit ist vor allem in Krankenhäusern attraktiv und in Landarztpraxen eher nicht durchzusetzen. Deshalb gibt es ein Überangebot von Ärzten in Städten und einen Mangel an eben diesen auf dem Land. Schließlich gibt es, trotz aller Versuche des Staatsfeminismus, etwas anderes in weibliche Gehirne zu hämmern, immer noch Frauen, die ein Studium als Einstieg in den Heiratsmarkt oder Fortpflanzungs-Partnermarkt betreiben. Sie studieren, um einen attraktiven Heiratspartner zu finden, beenden in der Regel ihr Studium, heiraten und werden auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gesehen. So steigt der Anteil der nicht praktizierenden Ärzte mit dem Anteil der weiblichen Ärzte seit Jahren an. Im Ergebnis wird viel Steuergeld in die Ausbildung weiblicher Ärzte investiert, die nie praktizieren. Ökonomen sprechen in diesen Fällen von sunk cost, also von Geld, das aus dem Fenster geworfen wurde.

Die für Ärzte dargestellte Entwicklung findet sich auch für Veterinärmediziner. Sie stellt sich über kurz oder lang in all den Berufen der Mittelschicht ein, die durch einen Zustrom von Frauen und einen Rückzug von Männern gekennzeichnet sind.

Nicht nur für die Humanmedizin führt dies zu einem Race to the bottom:

Immer mehr weibliche Ärzte, die immer weniger arbeiten. Immer weniger männliche Ärzte, deren Motivation, mehr zu arbeiten, angesichts der immer mehr weiblichen Ärzte, die weniger arbeiten, sinkt, immer mehr weibliche Studenten der Humanmedizin, die nicht vorhaben, Humanmedizin jemals auszuüben und ein Anstieg von 152 Millionen Fällen allein bei der ambulanten Behandlung in Krankenhäusern zwischen 2004 und 2014. Das sind die Zutaten einer hausgemachten Katastrophe…

Es sind die Zutaten, die vorhersehbar dazu führen, dass auch die Qualität des Services leidet. Ärzte, die weniger Arbeitserfahrung sammeln, weil sie Teilzeit arbeiten, haben ein höheres Risiko, einen Kunstfehler zu begehen. Man kann also vorhersagen, dass die Anzahl der Kunstfehler an deutschen Krankenhäusern steigen wird, denn die Qualität der erbrachten Leistungen sinkt.

Bei Lehrern ist dieser Prozess weiter fortgeschritten als bei Ärzten. Die Qualität des Schulunterrichts hat über die letzten Jahrzehnte massiv gelitten. Die Motivation unter den Lehrern, die sich in Vollzeit-Pädagogen und Teilzeit-Schülerbetreuer gliedern, hat gelitten. Lehrer, ein Beruf, der einst von Studenten häufig nachgefragt wurde, er ist zu einem Ladenhüter unter denen geworden, die gute Lehrer wären. Lehrer ist weitgehend ein Beruf für diejenigen geworden, die in Teilzeit Familie und Arbeit in genau der Reihenfolge unter einen Hut bringen wollen. Und nun, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, der Beruf „Lehrer“ für Männer weitgehend unattraktiv geworden ist, der Anteil weiblicher Lehrer über 70% gestiegen ist, nun entdeckt ausgerechnet die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), dass die Doktrin, nach der man Frauen immer mit bezeichnen müssen, indem man ein Innen anhängt, verzichtbar ist. Wann ist diese Doktrin verzichtbar? Wenn man die vorhandene Katastrophe, die nahezu vollständig durch den Staatsfeminismus zu verantworten ist, nicht mehr länger unter den Teppich kehren kann und sich mit Fragen danach konfrontiert sieht, wie der vorhandene Scherbenhaufen der Bildung nicht nur zu erklären ist, sondern beseitigt werden kann.

Abermals hat Hadmut Danisch ein bemerkernswert ungegendertes Dokument der GEW ausgegraben, in dem weibliche Lehrer um den wichtigen Anteil, den sie daran hatten, den Bildungskarren in den Dreck zu fahren, betrogen werden und auch der Staatsfeminismus nicht in den Genuss der Folgen und Schäden kommt, die er so freudig und vorhersehbar angerichtet hat.

Wir empfehlen unseren Lesern dieses bemerkenswerte Machwerk öffentlich-rechtlicher Propaganda, das im SWR erschienen ist, bei Hadmut Danisch nachzulesen.

Was den Staatsfeminismus angeht, so können wir feststellen, dass seine Vertreter zwar nicht davor zurückschrecken, mit irren und in ihren Auswirkungen vorhersehbar katastrophalen Entscheidungen, den Karren in den Dreck zu fahren, aber erhebliche Probleme damit haben, für diese Folge der eigenen Entscheidung auch die Verantwortung zu übernehmen. Deshalb muss man Staatsfeministen daran erinnern, dass sie es waren, die dafür gesorgt haben, dass die Bildung in Deutschland zur Brache wurde, dass sie für Ärztemangel, mangelhafte Servicequalität und all die der anderen Folgen verantwortlich sind, die sich einstellen, wenn man nicht einsehen will, dass eine erfolgreiche Wirtschaft auf denen basiert, die bereit sind, Leistung zu bringen, nicht auf denen, die versuchen, von der Leistung anderer zu leben.

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Hilferuf: Frauenquote für Lkw-Fahrer dringend erforderlich

Es ist ein typischer Care-Beruf, in dem sich überraschender Weise kaum Frauen, denen doch von Genderisten so große Verdienste bei der Sorge um den Nächsten zugeschrieben werden, finden: Der Beruf des Berufskraftfahrers, des Lkw-Fahrers.

Niemand sorgt sich wie Berufskraftfahrer um seine Nächsten.

  • Sie sorgen für Grundnahrungsmittel. Ohne sie, wären die Regale im Supermarkt leer.
  • Sie sorgen für Materialsicherheit. Ohne sie stünden Produktionsanlagen still.
  • Sie sorgen für die medizinische Versorgung. Ohne sie müssten neue Behandlungsmethoden, die ohne Arzneimittel und ohne technische Geräte auskommen, erfunden werden.
  • Sie sorgen für Bildung, denn ohne sie gelangen viele Schüler nicht in die Schule und viele Studenten nicht an die Hochschule.
  • Sie transportieren Kranke und Verletze, retten Leben und Gesundheit.
  • Sie sind unerlässlich, wenn es um Ernährung, Wohlbefinden und Sicherheit in einer Gesellschaft geht.

Und sie sind vom Aussterben bedroht.

Der DSLV, der Deutsche Speditions- und Logistikverband warnt davor, dass es schon bald zu Engpässen in der Versorgung kommen könnte, weil bereits heute ein akuter Fahrermangel herrsche. Mathias Krage, Präsident des DSLV spricht bereits von einem Markt, der wie leergefegt sei. Betroffen seien vor allem Stückgut, Teilladungs- und Ladungsmarkt. Mit anderen Worten, wenn nicht bald etwas geschieht, geht es den vollen Regalen in Supermärkten an den Kragen. Wenn sich nicht bald mehr Berufskraftfahrer finden, dann stellen sich Venezuelanische Verhältnisse in Deutschland ein.

Ursächlich für das nicht vorhandene Angebot an Lkw-Fahrern sind laut der Pressemeldung des DSLV staatliche Regelungen, schlechte Arbeitsbedingungen und die immer höheren Anforderungen, die an die Fahrer gestellt werden. Der Beruf des Lkw-Fahrers und mit ihm unsere liebsten Gewohnheiten: Einfach einkaufen gehen und sich darauf verlassen, dass der Lkw-Fahrer mit dem Nachschub schon da war, sind davon bedroht. Versorgungsengpässe drohen, so Krage.

Aber was tun?
Wir haben uns den Kopf zerbrochen und sind mit der Lösung für das Kraftfahrgewerbe gekommen, die so nahe liegt, dass man sich fragt, warum sie nicht all den Feministen und Genderisten längst eingefallen ist.

Ein Blick in die Zahlen offenbart eine erschreckende Unterrepräsentation von Frauen, in diesen klassischsten aller Sorgeberufe: 85% der 80.933 bundesweit gemeldeten Berufskraftfahrer im Personentransport sind männlich. Gar 98% der 555.505 im Güterverkehr Tätigen Lkw-Fahrer sind männlich. 88% der Fahrer von Bussen und Straßenbahnen sind männlich (Die Zahlen entstammen der Erwerbstätigenstatistik der Bundesagentur für Arbeit).

Das sind klare Belege für die Nachteile von Frauen. Letztere sind von der Erfüllung der elementarsten Funktionen von Sorgearbeit ausgeschlossen und weder die Friedrich-Ebert noch die Heinrich-Böll-Stiftung haben es jemals zum Anlass genommen, um die Gleichstellung von Frauen in der Sorge um das Wohlergehen von uns allen, unsere Bildung, Gesundheit und Versorgung zu fordern.

Ein Skandal.
Als Ergebnis sehen wir eine Versorgungskrise aufziehen.
Aber es bleibt noch Zeit, die bevorstehende Krise abzuwenden.

Folgendes ist notwendig:

  • Ein Programm, das Mädchen schon in Schulen für den Sorgeberuf „Lkw-Fahrer“ begeistern soll.
  • Ein Mentorenprogramm, das Mädchen in eigens konzipierten Lkw-Schulen für den Sorgeberuf „Lkw-Fahrer“ fit machen soll.
  • Ein Schwerpunkt „Lkw-Fahrer“ bei zukünftigen Girls-Days.
  • Ein Bundesprogramm, das die Berufung von weiblichen Lkw-Fahrern auf offene Stellen mit einem Zuschuss von 25.000 Euro pro Stelle befördert.

Zur Finanzierung der Programme wird das Professorinnenprogramm beendet.
Lkw-Fahrer sind wichtiger als weibliche Professoren. Weibliche Professoren füllen Papier, Lkw-Fahrer füllen Regale. Papier kann man nicht essen.

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