Einer dieser Tage, an denen es einmal regnet, von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr. Ein Tag, der zusätzlich auf das ohnehin schon angeschlagene Gemüt schlägt, wenn es zur Kraftanstrengung wird, den täglichen „drag“ zu bewältigen, den Regierungen, die offenkundig das Ziel verfolgen, ihre Bevölkerung müde zu machen, so vielen wie nur möglich die Lebensfreude zu nehmen und nach Möglichkeit jede Freude aus dem Leben zu steuern.
Und für uns ist es zudem einer der Tage, an denen uns die Verwaltung aus den Ohren herauskommt. Man bringt halbe Stunden in Warteschleifen von Banken oder Verwaltungen zu, gibt dem automatisierten Gegenüber die gewünschten Informationen, um dann bei jemandem zu landen, ein physisch existenter Gesprächspartner, der keine Ahnung hat, was man will, die Information, die man gerade gesucht, eingetippt, eingesprochen hat, nicht kennt, nicht erhalten hat und vermittelt, zu einem weiteren physisch existenten Gesprächspartner, der dann nach genau den Informationen fragt, die man zuvor dem automatisierten Gegenüber gegeben hat.
Sinnlosigkeit ist in westlichen Gesellschaften perfektioniert. Und das schlägt offenkundig vielen auf den Magen: „we remind our customers, that we take a zero tolerance approach to insults directed at our staff …“. In welcher Zeit leben wir, wenn Hinweise zu korrektem Verhalten Dritten gegenüber zum Standard geworden sind?
Das muss die Zeit sein, in der man vom Gegenüber, das eigentlich nur ein Blog und eine Webpage umziehen soll, gefragt wird, ob es ein Problem sei, wenn man mit Herr angesprochen wird. No probs, mate, aber der schale Beigeschmack bleibt.
Der Irrsinn saugt einem die Lebensgeister ab.
Nichts ist mehr normal, verlässlich, kann mit den Erwartungen, die man an eine normale Begegnung mit anderen hat, angegangen werden. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber uns machen zwischenmenschliche Kontakte sobald sie einen offiziellen Charakter annehmen, unsagbar müde. Irgendwie scheinen alle auf rohen Eiern zu laufen und wehe dem, der am Telefon einen unerwarteten und harmlosen Witz macht – ist das Gegenüber unter 50, dann kann es mit „Witz“ nichts anfangen, stockt, überlegt, ob es beleidigt sein soll, entscheidet sich, weiter zu vermitteln …
Je älter man wird, desto häufiger stellt man sich Fragen nach dem Sinn.
Geht Ihnen vermutlich auch so. Vor allem den Aufenthalt im hochsensiblen und hyperaggressiven, in Punkto Geduld, Wohlwollen oder Freundlichkeit ans Minimale grenzenden Internet, beginnt man zu hinterfragen, an Tagen wie heute.
Wozu tue ich mir das an?
Indes, ein einziger positiver Kontakt, ein Treffen auf einen freundlichen Menschen reicht in der Regel aus, um zu wissen, warum man tut, was man tut. Wir sind darüber hinaus mit einer großen Zahl von Lesern gesegnet, die uns an Tagen wie heute, die Wahl zwischen Frührente oder Weitermachen leicht machen.
Sicher geht es weiter.
In gewisser Weise geht es gar nicht anders.
Denn: Leser unterstützen uns, versuchen mit Spenden, ScienceFiles am Leben zu halten, geben uns damit zu verstehen, dass unsere Arbeit gewertschätzt wird, dass es Leute gibt, die darauf warten, dass wir etwas veröffentlichen, einen Beitrag schreiben, für ScienceFiles.
Ein schönes Gefühl, vor allem an Tagen, an denen es Bindfäden regnet, die Frage, ob es morgen, mittag oder abend ist nicht beantwortet werden kann ohne eine Uhr zu frequentieren, die Leichtfertigkeit das Radio anzuschalten, mit minutenlangen Phrasen einer vollkommen inkompetenten Person, die Finanzminister spielt, bestraft wird, 3 Stunden online, offline, und phoneline vergeudete Zeit zu einem „scheduled“ „Rückruf“ [wann auch immer] führen und man ansonsten wirklich Aufmunterung benötigt.
We all feel that way – so geht es uns allen, oder?
In jedem Fall wissen Sie nun, warum es heute so lange gedauert hat, bis überhaupt ein Beitrag erschienen ist, Sie wissen, dass wir in endlosen Schleifen um verwaltungstechnische Entscheidungen kreisen, immer in der Hoffnung, bevor uns die Luft ausgeht, irgendwo landen zu können. Und wenn Sie sicherstellen wollen, dass wir tatsächlich landen, weil wir gerade wieder in dem Bereich unserer Finanzen angekommen sind, den wir als Herbstdefizit bezeichnen, weil wir draufzahl, dann gibt es die Möglichkeit, uns mit einer (kleinen) Spende eine vorweihnachtliche Freude zu machen, die den Betrieb von ScienceFiles sicher positiv beeinflussen wird.
Die Beiträge, die für heute vorgesehen waren, sollten wir morgen auf den Weg bringen können…
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Alois Irlmaier hat vorhergesagt, dass Britannien überschwemmt werden würde. Mit Russlands neu eingeführtem Poseidon-U-Boot kann das Szenario Realität werden. Es soll unter Wasser eine riesige Explosion auslösen können, die mit zig Meter hohen Flutwellen hunderte von Kilometern weit das Festland überschwemmen können.
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigtes Königreich. Wir haben unsere Preise entsprechend auf Pfund Sterling aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
Sie werden sich wohl fragen: “ Who’ll Stop The Rain ?“, CCR:
Ja, CCR – das waren noch Zeiten!!!!
Alois Irlmaier hat vorhergesagt, dass Britannien überschwemmt werden würde. Mit Russlands neu eingeführtem Poseidon-U-Boot kann das Szenario Realität werden. Es soll unter Wasser eine riesige Explosion auslösen können, die mit zig Meter hohen Flutwellen hunderte von Kilometern weit das Festland überschwemmen können.