Category: politische Kultur

Bauchreden im Dienst der Politik: Das rhetorische Mittel der Prosopopöie

von Dr. habil. Heike Diefenbach Die Personifizierung von Nicht-Personen ist eine der verbreitetsten Arten bildlicher Sprache und eines der verbreitetsten rhetorischen Mittel im Dienst der Überredung. Sie ist allgegenwärtig und altbekannt und man könnte deshalb meinen, das sei der sprichwörtliche alte Hut, mit dem man niemanden (mehr) beeindrucken könne. Wenn z.B. jemand sagt: „Am Ende

Politiker in Begründungsnöten: Politiker sind weniger vernünftig als Menschen aus der „Normal“-Bevölkerung [neue Studie]

von Dr. habil. Heike Diefenbach Die Erzählung von der repräsentativen Demokratie sieht in etwa so aus: Die Menschen in der Bevölkerung wählen aus dem Angebot der Bewerber um politische Ämter denjenigen aus, der ihre Wünsche und Interessen am besten repräsentiert. Weil die Inhaber politischer Ämter „ihren“ Wählern verantwortlich sind, werden sie versuchen, „ihre“ Politiken gegenüber

Kriminelle Energie, Wahnsinn, Affekt, Zufall? Auf welcher Basis trifft die Bundesregierung “mutige Entscheidungen”?

Lassen Sie sich die folgende Meldung von n.tv auf der Zunge zergehen: “Die Zeit, wissenschaftliche Studien [zu Mutationen] abzuwarten, habe die Politik nicht. Auch bei unsicherer Datenlage müssten mutige Entscheidungen getroffen werden.” Das sagt der deutsche Vize-Kanzler. Das sagt Olaf Scholz. Womit soll man anfangen? Mit dem Fehlschluss? Okay. Wenn “mutige Entscheidungen” getroffen werden müssen,

Täuschen mit Heiko Maas: Ist Irreführung auch Volksverhetzung?

Der Anschlag von Halle jährt sich heute. Schon vor knapp einem Jahr haben wir davon berichtet, wie der Anschlag von Halle von politisch entsprechend interessierter Seite ausweidet wurde. Nun, ein Jahr später, ist Gedenktag, Zeit für die selben Akteure, die Stirn wieder in tiefe Falten zu legen, den Zeigefinger zu erheben, wie Meister Lampe und

Wer ist/war der schlechteste deutsche Außenminister: von Ribbentrop oder Maas?

Joachim von Ribbentrop wurde 1936 zum Botschafter Deutschlands im Vereinigten Königreich ernannt. Seine Aufgabe: Einen Deal mit dem Vereinigten Königreich aushandeln. Kaum ein “Diplomat” vor und seit Ribbentrop hat sich dabei so tollpatschig angestellt. In seiner Zeit als Botschafter hat er sich den Briten nicht nur durch eine Vielzahl sozialer Katastrophen empfohlen, darunter George VI

Die deutsche Außenminister-Attrappe: Profilierungsversuche eines Wirkungslosen

Deutschland leistet sich eine Laienspielschar als Regierung, die natürliche Experimente mit ihrer Bevölkerung anstellt, z.B.: Wie hoch kann man Steuern ansetzen, bis sich ein Widerständchen zeigt? Wie sehr kann man die Stromversorgung gefährden, bis die Bevölkerung gegen die Aussicht, demnächst im Dunkeln zu sitzen, rebelliert? Wie lange dauert es, bis eine erfolgreiche Exportnation durch dauerhafte

Jemenitische Nationalisten stürmen den Berliner Reichstag: 1,2,3: Empörung!

Medien und Politdarsteller haben wirklich alles versucht, um die Demonstrationen vom gestrigen Samstag in Berlin zu verhindern, zu kriminalisieren, in die rechte Ecke zu schieben, Teilnehmer abzuschrecken: Wer mit Rechtsextremisten laufe, der wisse, was er tue. Gewaltbereite Rechte würden zur Demonstration aufrufen. Es sei mit Auseinandersetzungen zu rechnen. Die Demonstranten kämen nach Berlin, um die

Innenpolitische Eskalation: Wieder “Arschlöcher” in Berlin!?

Der von gleich zwei Gerichten düpierte Berliner Innensenator, Andreas Geisel, dessen Versuch, Demonstrationen nur nach Gesinnung zu genehmigen, wie von uns schon vor Tagen vorhergesagt, gescheitert ist, ist nicht zum ersten Mal damit aufgefallen, die Demonstrationsfreiheit in Frage zu stellen. Drehen wir die Zeit, um gut drei Jahre zurück: Man kann sich nun darüber aufregen,

R A S S I S M U S – Hanauer Cash-in

Wissen Sie – eigentlich sind mir Ferhat Unwar, Götzkan Gültekin, Hamza Kurtovic, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Voirel Paun und Fatih Saracoglu egal. Ich meine, als sie gelebt haben, haben sie mich nicht die Bohne interessiert. Aber jetzt, nachdem sie ermordet wurden, jetzt sind sie mir nicht mehr egal. Jetzt
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