Update: Männerdiskriminierung durch das Professorinnenprogramm

BlacklistDie Blacklist der Universitäten, die Männer bei der Bewerbung auf W-Professuren diskriminieren hat einen neuen Eintrag. Ein Leser hat uns auf eine Ausschreibung der Hochschule Ostwestfalen-Lippe aufmerksam gemacht. Auf den ersten Blick ist die Ausschreibung vorsichtiger formuliert als die brachiale und keinen Zweifel an der beabsichtigten Diskriminierung aufkommen lassende Ausschreibung der Universität Bielefeld. (Die Ausschreibung der Uni Bielefeld ist zwischenzeitlich aus dem Internet verschwunden. Wir warten noch auf die Stellungnahme der Universität Bielefeld und die Stellungnahme des BMBF, also darauf, wie beide versuchen, die Diskriminierung von Männern zu etwas Anderem zu machen. Die entsprechende Aufforderung an das BMBF und die Universität Bielefeld durch die Antidiskriminierungsstelle ist bislang offensichtlich unbeantwortet geblieben. Vielleicht fällt den Gender-Bewegten in Ministerium und Universität ja nichts ein, was nicht schon auf den ersten Blick als Unsinn enttarnt werden kann…:).

Zurück zur Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

logo-hs-owlAusgeschrieben ist eine W2-Professur für Crossmedia-Journalismus. Der Aufzählung der üblichen Qualifikationen, die die gesuchte „Persönlichkeit“ mitbringen muss, folgt die folgende Beschreibung der Einstellungsvoraussetzungen.

„Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe vertritt das Prinzip Qualität durch Vielfalt und wünscht sich daher eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal. Im Falle der Berufung einer Frau wird eine Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm angestrebt.“

Warum man, wenn man „Diversität“ erhöhen will, ausgerechnet auf Geschlecht setzt, was nun wirklich keine große Varianz aufweist, wird sich mir nie erschließen. Wenn die Ostwestfalen-Lipper sich „Qualität durch Vielfalt“ wünschen, dann schlage ich vor, sie versuchen die IQ-Verteilung ihrer Dozenten im rechten Teil der Normalverteilung anzusiedeln. Aber, was ich wieder sage, Intelligenz, als bräuchte man im Zeitalter der Schlüsselkompetenzen noch etwas anderes als „soziale Kompetenz“, „Mediennutzungs-“ und „Kommunikationskompetenz“, also das, womit man hofft, andere plattreden zu können, selbst mit dem größten Unsinn.

ProfessorrinnenprogrammDas wirklich perfide an der Ausschreibung aus Ostwestfalen-Lippe ist, dass so getan wird, als sei der Ausgang des Berufungsverfahrens offen und als hätten Männer, die sich auf die W2-Professur bewerben, eine faire Chance. Die haben sie nicht. Dies zu sehen ist einfach, denn welche Institution wird bei der Berufung eines Professors darauf verzichten, eine weibliche Bewerberin, selbst wenn sie weniger qualifiziert ist als ein männlicher Konkurrent, zu berufen, wenn der Institution die Kosten der Stellenfinanzierung abgenommen werden, vom Professorinnenprogramm. Also: Wenn Sie die Wahl haben, zwischen einem Bewerber, der zwar besser ist, aber rund 240.000 Euro im Jahr kostet und einem Bewerber, der schlechter ist, aber den sie umsonst bekommen, welchen Bewerber wählen Sie dann? Eben!

Deshalb sollten sich nur Männer auf die W2-Professur „Crossmedia-Journalismus“ der Hochschule Ostwestfalen-Lippe bewerben, die bereit sind, gegen ihre Nichtberücksichtigung zu klagen – der Gerechtigkeit, der Fairness halber.

LMU-München zahlt Kopfprämie

LMU_LogoGerade haben wir unsere Blacklist veröffentlicht, in der wir Universitäten benennen, in denen männliche Bewerber auf Lehrstühle oder Mitarbeiterstellen offen diskriminiert werden, da hat uns die folgende Information erreicht. Arne Hoffmann hat uns auf ein Programm an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München aufmerksam gemacht, das männliche Bewerber zwar nicht offen diskriminiert, aber dazu führt, dass weibliche Bewerber einen Startvorteil gegenüber männlichen Bewerbern haben, denn die LMU zahlt eine Kopfprämie, ein Kopfgeld für jeden berufenen weiblichen Bewerber auf eine W1, W2 oder W3-Professur:

Das Equal Opportunities Concept der Exzellenzinitiaitve besteht hauptsächlich aus drei Maßnahmen, dem Mentoringprogramm, der Bonuszahlung und der Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Im Berichtszeitraum wurde zur Begleitung der inhaltlichen Planung und Umsetzung ein Gleichstellungsausschuss eingerichtet, dem der Präsident vorsitzt und dem die Frauenbeauftragte sowie Wissenschaftlerinnen aus den vier Fachgebieten der LMU und VertreterInnen von SuE angehören. Die inhaltliche Entwicklung des Mentoringprogramms LMUMentoring sowie die Kooperation mit dem externen Familienservice (vgl. 6.1) lag und liegt federführend bei der Frauenbeauftragten. Die Bonuszahlungen wurden im Gleichstellungsausschuss auf 25.000 Euro pro Berufung einer Frau auf eine Professur (W1,2,3) festgesetzt; die Entscheidung über die Verwendung der Gelder wurde den Fakultäten übertragen. Damit ist jedoch die Erwartung verbunden, dass die Bonuszahlung zur Unterstützung der berufenen Frau verwendet wird. 2007 erfolgten 4, 2008 bislang 7 Bonuszahlungen. 8. Senatsbericht der Universitätsfrauenbeauftragten
Berichtszeitraum Oktober 2006 bis September 2008

Und weiter gehts:

Das Equal Opportunities Concept der Exzellenzinitiative besteht hauptsächlich aus drei Maßnahmen: den Bonuszahlungen, dem Mentoringprogramm und der Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Im Berichtszeitraum konnten diese Maßnahmen weiter fortgeführt und verbessert werden, wobei die inhaltliche Weiterentwicklung und Umsetzung vom Gleichstellungsausschuss, dem der Präsident vorsitzt und dem die Frauenbeauftragte sowie Wissenschaftlerinnen aus den vier Fachgebieten der LMU und Vertreterinnen von SuE angehören, begleitet wird. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Mentoringprogramms LMUMentoring sowie die Intensivierung der Kooperation mit dem externen Familienservice (vgl. 5.1) lagen und liegen federführend bei der Frauenbeauftragten. Die Bonuszahlungen in Höhe von 25.000 Euro pro Berufung einer Frau auf eine Professur (W1,2,3) wurden in beiden Berichtszeiträumen nicht im erwarteten Maß (ca. 20 pro Jahr) abgerufen, weil gar nicht so viele Frauen berufen wurden. Auch boten die Bonuszahlungen ganz offensichtlich nicht den erhofften Anreiz, Frauen gezielt zu suchen und einzuladen. Festzuhalten ist aber, dass alle gewährten Bonuszahlungen, die von den Fakultäten beantragt werden mussten und an diese mit der Erwartung ausbezahlt wurden, die berufene Professorin zu unterstützen, tatsächlich in vollem Umfang unmittelbar der berufenen Professorin zugute kamen. Seit Einführung der Bonuszahlungen im Jahr 2007 wurden diese vier Mal im Jahr 2007, neun Mal im Jahr 2008, zehn Mal im Jahr 2009 und bis zur Berichtsabfassung sieben Mal im Jahr 2010 gewährt.9. Senatsbericht der Universitätsfrauenbeauftragten
Berichtszeitraum Oktober 2008 bis September 2010

Und da aller unguten Dinge bekanntlich drei sind:

Das Equal Opportunities Concept der ersten Exzellenzinitiative besteht aus den drei bekannten Maßnahmen: den Bonuszahlungen, dem Mentoringprogramm und der Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Im Berichtszeitraum konnten diese Maßnahmen weiter fortgeführt und bis auf die Bonuszahlungen verbessert werden, wobei die inhaltliche Weiterentwicklung und Umsetzung vom Gleichstellungsausschuss, dem der Präsident vorsitzt und dem die Frauenbeauftragte sowie Wissenschaftlerinnen aus den vier Fachgebieten der LMU und eine Vertreterin von Stabsstelle Strategie und Entwicklung angehören, begleitet wurde. Die inhaltliche Weiterentwicklung des Mentoringprogramms LMUMentoring sowie die Intensivierung der Kooperation mit dem externen Familienservice (vgl. 5.1) lagen und liegen federführend in der Verantwortung der Frauenbeauftragten. Die Bonuszahlungen in Höhe von 25.000 Euro pro Berufung einer Frau auf eine Professur (W1, 2, 3) wurden im Berichtszeitraum erneut nicht im erwarteten Maß (ca. 20 pro Jahr) abgerufen. Da die Bonuszahlungen ganz offensichtlich wiederum nicht den erhofften Anreiz, Frauen gezielt zu suchen und zur Bewerbung einzuladen. Festzuhalten ist aber, dass alle gewährten Bonuszahlungen, die auf Antrag der Fakultäten Bericht der Frauenbeauftragten der LMU 2010-2012 an diese mit der Erwartung ausbezahlt wurden, die berufene Professorin zu unterstützen, tatsächlich in vollem Umfang der berufenen Professorin zugutekamen. Seit Einführung der Bonuszahlungen im Jahr 2007 wurden diese vier Mal im Jahr 2007, neun Mal im Jahr 2008, zehn Mal im Jahr 2009 geleistet; im Berichtszeitraum erfolgten sieben Bonuszahlungen im Jahr 2010, acht im Jahr 2011 und bereits zwölf im Jahr 2012 bei Abschluß des Berichtes“ (24) 10. Senatsbericht der Universitätsfrauenbeauftragten
Berichtszeitraum Oktober 2010 bis September 2012

briberyAn der LMU wird demnach versucht, die Mitglieder von Berufungskommissionen zu bestechen. Es wird mit (fast) allen Mitteln gearbeitet, um weiblichen Bewerbern einen Vorteil gegenüber männlichen Bewerbern zu verschaffen. Wie dies mit dem Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz vereinbar sein soll, ist mir nicht nachvollziehbar, aber die Schweine in Animal Farm haben ja auch immer von sich gesagt, sie seien gleich. Männliche Bewerber auf von der Exzellenz-Universität Münchens, der LMU, ausgeschriebene Stellen, müssen also damit rechnen, diskriminiert zu werden. Ob die 25.000 Euro Kopfprämie, die von der LMU-Administration auf die Einstellung eines weiblichen Bewerbers ausgesetzt sind, von der jeweiligen Fakultät faktisch als Schmerzensgeld betrachtet werden, ist eine Frage, die an dieser Stelle nicht erörtert werden kann.

Ich muss mich bei den Lesern für die langen und ermüdenden Zitate entschuldigen, aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, zu demonstrieren, dass an deutschen Universitäten „Beauftrage“ vorhanden sind, deren Zweck einzig und allein darin zu bestehen scheint, eine Form der rhythmischen Gymnastik zu veranstalten und wiederkehrende, inhaltsgleiche Texte zu produzieren (ok, zuweilen werden die Tippfehler korrigiert), die sich aus Textbausteinen zusammensetzen und einzig dazu gedacht sind, als Material für Lobbygruppen zu dienen. Es ist an der Zeit zu fragen, ob der finanzielle Schaden, den solche „Beauftragte“ anrichten, den bislang noch zu prüfenden Nutzen, den sie für sich reklamieren, nicht um Längen übersteigt.

Blacklist: Männerdiskriminierung an Hochschulen (#MenDiscrimination)

ProfessorrinnenprogrammWir haben wiederholt davon berichtet, dass männliche Bewerber auf Positionen an Universitäten derzeit offen diskriminiert werden. Die Diskriminierung ist dabei regelmäßig das Resultat eines Landesprogramms zur  Förderung von z.B. einer „geschlechtergerechten Hochschule“ oder des vom BMBF koordinierten Professorinnenprogramms. In jedem Fall ist das Ergebnis der entsprechenden Programme eine offene Diskrminierung männlicher Bewerber, was bedeutet, dass z.B. das Landesprogramm „geschlechtergerechte Hochschule“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW „Geschlechtergerechtigkeit“ dann verwirklicht sieht, wenn männliche Bewerber auf Lehrstühle oder Mitarbeiterstellen offen diskriminiert werden.

Ausgewählte Beiträge zur Diskriminierung von Männern an deutschen Hochschulen:

Innovation in NRWWie man sieht, leben wir in einer Zeit hochgradiger geistiger Verwirrung, in der versucht wird, durch Ungerechtigkeit, Gerechtigkeit herzustellen. Dass diese geistige Verwirrung (auch) an Universitäten ausgelebt wird, ist nicht nur alarmierend und erschreckend, es gefährdet nicht nur die Grundlagen der Gewinnung von Erkenntnis und somit von Kreativität, Innovation, Fortschritt und letztlich Wohlstand, es ist auch ein Ausverkauf von Bildung und ein krasser Bruch mit dem meritokratischen Prinzips, das erst die Fortrschritte in Kenntnis und Technologie, wie sie die letzten Jahrtausende gesehen haben, möglich gemacht hat.

Die entsprechenden Programme und die Versuche, Universitäten zu Satelliten der staatsfeministischen Ideologie zu machen, sind eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden, sie torpedieren wirtschaftlichen Fortschritt, sie zerstören die Bildung, die den Wohlstand westlicher Staaten erst möglich gemacht hat, und sie diskriminieren Individuen aufgrund willkürlicher Merkmale, in diesem Fall aufgrund von „Geschlechtszugehörigkeit“, zerstören deren Motivation und Lebenschancen.

Decision makingIn einer Zivilgesellschaft ist es für Individuen wichtig, ihre Entscheidungen informiert zu treffen. Wer an einer Hochschule studieren will, muss wissen, ob er Wissen oder Ideologie vermittelt bekommt. Er muss wissen, ob die Lehrstühle an seiner Hochschule von Personen besetzt sind, die sich aktiv an der Diskriminierung von Individuen beteiligen und sich entsprechend als Feinde der Meritokratie zu erkennen geben. Dies ist wichtig, denn die entsprechenden Professoren werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Qualität der Leistung von Studenten, sondern die Konkruenz der erbrachten Leistung mit ihrer Ideologie bewerten. Sie sind Feinde des wissenschaftlichen Fortschritts. Wer sich nach Abschluss seines Studiums mit dem Gedanken trägt, an der Universität zu bleiben, muss seine Entscheidung, sich auf eine Stelle zu bewerben, informiert treffen und z.B. wissen, ob die Universität oder Hochschule, an der er sich bewerben will, nach Geschlecht diskriminiert. Hochschulen, die z.B. Bewerber wegen ihres Geschlechts diskriminieren, sind keine Stätten der Bildung und des Wissens, sie sind Stätten der Ideologie an denen keine autonomen Denker, sondern abhängige Vasallen der herrschenden Ideologie zu finden sind.

Die vorliegende Blacklist dient dazu, Informationen, die notwendig sind, um eine informierte Studier- und Bewerbungsentscheidung zu treffen, breitzustellen und die Universitäten, die Bewerber aufgrund ihres Geschlechts diskriminieren, zu nennen, die für die Diskriminierung Verantwortlichen anzugeben und die Folgen und Günstlinge der Diskriminierung zu berichten.

Um die Blacklist auf aktuellem Stand halten zu können, sind wir auf die Mithilfe der Leser dieses blogs angewiesen. Wenn Sie auf Ausschreibungen an Hochschulen stoßen, die offen gegen männliche Bewerber diskrminieren, schicken Sie uns eine Email mit einem Link, und wir nehmen die entsprechende Hochschule in unsere Liste auf. Die im folgenden genannten Hochschulen sind bereits das Ergebnis entsprechender Hinweise, für die wir uns an dieser Stelle bedanken.

Wir haben zudem einen Hashtag (#MenDiscrimination) eingerichtet. Alle die eine Ausschreibung finden, die Männer diskriminiert, können die Ausschreibung per Hashtag (#MenDiscrinimation) über Twitter verbreiten bzw. uns mitteilen.

Hochschule Ausgeschriebene Stelle Verantwortlicher Günstling
Beuth Hochschule für Technik Berlin Professur für Systemprogrammierung und Verteilte Systeme Eine Förderung aus dem Professorinnenprogramm ist scheinheilig „vorgesehen“, bei einer solchen Förderung sind Bewerbungen männlicher Aspiranten Makulatur. Prof. Dr. Heike Ripphausen-Lipa noch nicht besetzt
Beuth Hochschule für Technik Berlin Professur für Sanitärtechnik Eine Förderung aus dem Professorinnenprogramm ist scheinheilig „vorgesehen“, bei einer solchen Förderung sind Bewerbungen männlicher Aspiranten Makulatur. Prodekan Professor Thomas Kretschmer noch nicht besetzt
Universität Bielefeld W3-Professur für Allgemeine Literaturwissenschaft/Neuere Deutsche Literatur im transnationalen Kontext – Die Stelle ist als Förderprofessur im Rahmen des Professorinnenprogramm ausgeschrieben. Gefördert werden ausschließlich weibliche Professoren, entsprechend kann die Professur nicht an männliche Bewerber vergeben werden. Dekan der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Prof. Dr. Kai Kaufmann derzeit noch unbesetzt
Universität Bielefeld W3-Professur für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit – Die Stelle ist als Förderprofessur im Rahmen des Professorinnenprogramm ausgeschrieben. Gefördert werden ausschließlich weibliche Professoren, entsprechend kann die Professur nicht an männliche Bewerber vergeben werden. Dekan der Fakultät für Geschichtswissenschaften, Philosophie und Theologie, Prof. Dr. Angelika Epple derzeit noch unbesetzt
Hochschule der Künste Bremen W3-Professur für Figurative Malerei (befristet auf 3 Jahre) – Auch an der Hochschule der Künste Bremen ist nicht Leistung, sondern Geschlecht entscheidend: „Die Hochschule für KÜnste … wird im Rahmen des vom BMBF ausgeschriebenen Professorinnenprogramms gefördert und fordert Künstlerinnen/Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.“ „Dezernat Personal“ – endlich einmal eine Hochschule, die zugibt, dass Personalentscheidungen in der Verwaltung und nicht im Fachbereich/der Fakultät getroffen werden. Ausschreibung aus Oktober 2012. Wir recherchieren derzeit den Günstling
Universität Bremen Professur für den Aufgabenbereich Computational Data Analysis – je nach Qualität der Bewerberin als W1, W2 oder W3-Professur ausgeschrieben (Man ist nicht wählerisch an der Universität Bremen). Die Ausschreibung lässt an Deutlichkeit nichts, wohl aber sprachlich viel zu wünschen übrig: „Mit der Maßnahme Professorinnenprogramm des Zukunftskonzepts werden Professuren aus Exzellenzmitteln finanziert, die mit Professorinnen besetzt werden. Prodekan des Fachbereichs 3, Prof. Dr. Alfred Schmidt Ende der Ausschreibung war der 18. Januar 2013 – wir recherchieren derzeit den Günstling
Hochschule Fulda – University of Applied Sciences W2-Professur für Diätetik – Die Stelle ist als Förderprofessur im Rahmen des Professorinnenprogramm ausgeschrieben. Gefördert werden ausschließlich weibliche Professoren, entsprechend kann die Professur nicht an männliche Bewerber vergeben werden Prof. Dr. Karim Khakzar Präsident der Hochschule Fulda derzeit noch unbesetzt
Medizinische Hochschule Hannover Ausgeschrieben sind: Universitätsprofessur für Psychosomatik mit Schwerpunkt Transplantationsmedizin und Onkologie, Universitätsprofessur für Infektionsbiologie des Gentransfers, Universitätsprofessur für funktionelle Genomik. Alle drei Stellen sind explizit im „Rahmen des Professorinnenprogramms II“ ausgeschrieben. Obwohl die Stellen nur mit weiblichen Bewerbern besetzt werden können, richten sich die Ausschreibungen auch an männliche Bewerber. Männliche Bewerber werden arglistig getäuscht. Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover: Dr. med. Christopher Baum derzeit nicht besetzt
Christian-Albrechts-Universität Kiel Ausgeschrieben ist eine Vorgriffsprofessur für Prävention und Versorgung in der Zahlheilkunde, die zusätzlich für eine bestehende Professur geschaffen wird und im Rahmen des Professorinnenprogramms ausschließlich an weibliche Bewerber vergeben wird. Dekan der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Prof. Dr. Ulrich Stephani noch nicht besetzt
Christian-Albrechts-Universität Kiel Ausgeschrieben ist eine Vorgriffsprofessur für Informationssysteme, also eine Doppelbesetzung einer bereits vorhandenen Professur, die durch das Professorinnenprogramm gefördert wird und entsprechend nur weiblichen Bewerbern zugänglich ist. Dekan der Technischen Fakultät, Prof. Dr. Wilhelm Hasselbrink derzeit noch unbesetzt
Hochschule Koblenz Ausgeschrieben ist eine W2-Professur für Mathematik und Physik für Ingenieure, die bereits durch das Professorinnenprogramm gefördert wird. Eine Berufung männlicher Bewerber auf diese Stelle ist somit ausgeschlossen. Der Vorsitzende der Berufungskommission der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Andreas Huster derzeit noch unbesetzt
Universität Mannheim W3-Professur für anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft. Die Ausschreibung erfolgt unter der folgenden Maßgabe: „Eine Förderung aus Mitteln des Professorinnenprogramms ist angestrebt“. Zu Deutsch: die Stelle wird nur an weibliche Bewerber vergeben. Dekan der philosophischen Fakultät Prof. Dr. Matthias Kohring derzeit noch unbesetzt
Ludwig-Maximilians-Universität München Die LMU zahlt eine Kopfprämie von 25.000 Euro für die Berufung weiblicher Beweber auf W1, W2 und W3 Professuren. Ein so genannter Gleichstellungsausschuss unter Vorsitz des Präsidenten der LMU, Prof. Dr. Bernd Huber. 10. Senatsbericht, S.24 derzeit in Bearbeitung
Westfälische Wilhelms-Universität Münster W3-Professur für Sprachdidaktik/Sprachwissenschaft des Deutschen – Die Stelle ist als Förderprofessur im Rahmen des Professorinnenprogramm ausgeschrieben. Gefördert werden ausschließlich weibliche Professoren, entsprechend kann die Professur nicht an männliche Bewerber vergeben werden Prof. Dr. Christoph Strosetzki, Dekan des Fachbereichs 09 / Philologie derzeit nicht besetzt
Westfälische Wilhelms-Universität Münster Ausgeschrieben ist eine Vorgriffsprofessur für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt „Moderne“. Geschaffen wird also eine doppelte Professur, die nur im Rahmen des Professorinnenprogramms möglich und entsprechend nur weiblichen Bewerbern zugänglich ist. Der Dekan des Fachbereichs 8 Geschichte/Philosophie, Prof. Dr. Jürgen Heidrich derzeit noch unbesetzt
Hochschule Ostwestfalen-Lippe W2-Professur für Crossmedia-Journalismus
– Die Ausschreibung erweckt den Eindruck, männliche Bewerber hätten eine faire Chance. Da jedoch „eine Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm angestrebt“ wird, dienen männliche Bewerber nur als Staffage.
Präsident der Hochschule, Dr. Oliver Herrmann derzeit noch unbesetzt
Hochschule Rhein-Waal Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) Gender und Ökonomie – Die Stelle ist ausschließlich für weibliche Bewerber ausgeschrieben. Männliche Bewerber werden durch das Landesprogramm „geschlechtergerechte Hochschule“ von einer Bewerbung ausgeschlossen. Prof. Dr. Carola Bauschke-Urban, Lehrstuhl für Gesellschaft und Ökonomie. derzeit noch unbesetzt
Universität Tübingen W3-Professur für Medienwissenschaft (Schwerpunkt Medien und Gesellschaft)
Die ausgeschriebene Stelle ist an eine Förderung aus dem Professorinnenprogramm gekoppelt, was eine Besetzung mit einem männlichen Bewerber faktisch ausschließt.
Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Jürgen Leonhardt derzeit noch nicht besetzt
Westsächsische Hochschule Zwickau „Professorin für Wirtschatsmathematik, Operations Research, W2. Männliche Bewerber sind von einer Bewerbung auf die entsprechende Stelle ausgeschlossen. Die Finanzierung erfolgt über das Professorinnenprogramm II Rektorat der Westsächsischen Hochschule in Zwickau derzeit noch nicht besetzt