Schlagwort: Marketing

Academic Dopes – Konsumkritische Konsumbefürworter aus Halle

Eigentlich halten sich die meisten Studenten für kritisch, konsumkritisch, kapitalismuskritisch. Eigentlich. Kritische Studenten, die den Kapitalismus ablehnen, sind gegen Massenkonsum. Sie kaufen nicht an Cyber-Monday und auch nicht an Black-Friday das Mega-Super-Billigangebot bei Amazon. Bei Amazon! Kritische, konsumkritische, kapitalismuskritische Studenten kaufen GAR NICHT bei Amazon. Amazon ist der Konsumtempel, der Kapitalismusteufel schlechthin. Kritische Studenten, die

ZEIT-Wert: BILD-Texte zu kompliziert für ZEIT-Leser

Es vergeht keine Woche ohne eine eMail von der ZEIT, in der das Blatt wie Sauerbier angepriesen wird. Der Hintergrund der ständigen Werbeaktionen, die sich immer darin gleichen, dass man die ZEIT billiger bekommt, mehrere Wochen umsonst lesen können soll oder gleich für eine bestimmte Zeit geschenkt bekommt, ist natürlich die Tatsache, dass man auf

Frauen hofieren lohnt sich nicht: Warum die SPD die Wahl verloren hat

1972 und 2017 trennen 45 Jahre. Für die SPD sind diese 45 Jahre die Jahre, die die einstige Volkspartei davon getrennt haben, eine reine Interessenpartei zu werden. Franz Neumann hat den Begriff der Interessenpartei eingeführt, in ihrer extremsten Form ist sie eine „single-issue Party“, deren Programm letztlich von einem Punkt zusammengehalten wird. Im Falle der

In Gier vereint? Linke Aktivisten und multinationaler Konzern wollen Gesetzgebung beeinflussen

Wenn sich Unternehmen wie z.B. Telekom instrumentalisieren lassen, um politische Ziele des Staatsfeminismus durchzusetzen, dann ist Gefahrenstufe I erreicht. Wenn Unternehmen anfangen, sich in das Leben von Menschen einzumischen, in dem sie z.B. gegen Rechtsextremismus kämpfen und versuchen, sich als Saubermänner zu inszenieren, dann ist Gefahrenstufe II erreicht. Wenn Unternehmen gemeinsam mit politischen Aktivisten, die

Edeka verhindert potentiellen Terroranschlag!

Wie viele Marketingbücher gibt es eigentlich? 10.000, 100.000, noch mehr? Sagen wir, es gibt viele, zu viele. Und wie viele Marketingbücher beschäftigen sich mit Kundenkommunikation im Allgemeinen und mit Krisenmanagement im Besonderen? Fast so viele. In jedem Fall kann man feststellen, dass viel, sehr viel dazu geschrieben wurden, wie man im Falle einer Krise mit

Hochschulmarketing: Ganz wichtige Tipps

Hochschulmarketing gibt es übrigens wirklich. Eine ganze Reihe von Autoren hat dazu sogar so viel zu sagen, dass ganze Bücher gefüllt werden. Hochschulmarketing ist: „eine bewusst marktorientierte Führung der gesamten Hochschule mit der Ausrichtung der Koordination aller Aktivitäten auf die Bedürfnisse der relevanten Zielgruppen, um einen Vorteil im Hochschulwettbewerb zu erlangen” (Loevenich, 2009: 20) oder:

Marketing und soziale Distinktion im 17. Jahrhundert und heute

Wer “Wir alle spielen Theater ” von Erving Goffman gelesen hat, der weiß um die Bedeutung sozialer Rollen und entsprechender Symbole der sozialen Distinktion. In Goffman’s Entwurf spielen wir alle Rollen, nutzen wir die soziale Welt als Bühne, auf der unsere Darstellung auf Authentizität getestet wird. Diese kurze und bündige Basis trägt Versuche, sich sozial

Kompetenz”signalling”: Nicht nur Kunden geben mehr vor als da ist

Viele Untersuchungen, die derzeit im Bereich von Marketing, Management Science oder Consumer Psychology veröffentlicht werden, kommen zu Ergebnissen, die die großen Alten der Psychologie oder Sozialpsychologie, z.B. ein George C. Homans oder ein Gordon W. Allport oder ein Stanley Milgram vorhergesagt hätten bzw. in ihren Untersuchungen und Experimenten vorhergesagt  und gezeigt haben. Viele dieser Ergebnisse

Gefühlte Preise: Kurzschluss im Marketing-Gehirn

Heute bin ich über eine Pressemeldung zum Thema “Neuromarketing” gestoplert. Neuromarketing ist der neueste Schrei unter Teilen der Marketing-Gemeinde, eine neue Version der Suche nach dem Stein der Weisen, dem, was die KonsumentenWelt im Innersten zusammenhält. Neuromarketing wäre ohne die neuen bildgebenden Verfahren, die das Gehirn in mehr oder weniger großen Farbflächen darstellen, ohne die

ScienceFiles benötigt Ihre Hilfe

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