In Gier vereint? Linke Aktivisten und multinationaler Konzern wollen Gesetzgebung beeinflussen

Wenn sich Unternehmen wie z.B. Telekom instrumentalisieren lassen, um politische Ziele des Staatsfeminismus durchzusetzen, dann ist Gefahrenstufe I erreicht.

Wenn Unternehmen anfangen, sich in das Leben von Menschen einzumischen, in dem sie z.B. gegen Rechtsextremismus kämpfen und versuchen, sich als Saubermänner zu inszenieren, dann ist Gefahrenstufe II erreicht.

Wenn Unternehmen gemeinsam mit politischen Aktivisten, die von Ministerien ausgehalten werden, versuchen, die Gesetzgebung eines Landes zu beeinflussen, dann ist Gefahrenstufe III erreicht, und es ist an der Zeit, den entsprechenden Unternehmen (und den politischen Aktivisten) das Handwerk zu legen.

Es gibt die seltsamsten Allianzen.

Ben und Jerry AASDa verbünden sich linke Aktivisten mit einem multinationalen Konzern, um „für Toleranz zu werben“, um Deutsche für Flüchtlinge einzunehmen, sich für „demokratische Kultur und eine inklusive Gesellschaft“ einzusetzen und gegen den Rechtsextremismus oder –populismus und alle, die der derzeitigen Politik kritisch gegenüber stehen, Position zu beziehen.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat in diesem Sinne gemeinsam mit dem Eishersteller „Ben und Jerry’s“, eine Sommertour „One Sweet World“ durch deutsche Städte organisiert, offensichtlich in der Annahme, dass dann, wenn man sich mit einem multinationalen Konzern verbündet, man einerseits leichter Zugang zu viel Geld hat, andererseits leichter auf Seelenfang gehen kann, wenn man die beabsichtigten Opfer zuerst mit Eis abfüttert, Eis von Ben und Jerry’s, dem multinationalen Konzern, den Linke normalerweise bekämpfen, als Inbegriff von Neoliberalismus sehen.

Aber, der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel, und Gier scheint jeden Graben zu überwinden, so auch den zwischen einer vermeintlichen Stiftung, die auf Kosten der Steuerzahler lebt und einem multinationalen Konzern. Und plötzlich ist beider Marketing identisch, sind beide der Ansicht, ihr jeweiliger Absatz werde durch ihre Allianz befördert.

Überhaupt ist Eishersteller Ben und Jerry’s der Held der Linken, der Toleranten und Aufgeschlossenen, die immer dann in Jubel ausbrechen, wenn man sie mit ihren eigenen Überzeugungen ködert. So bejubelt Bento, das „Jugendportal des Spiegel“, eine Aktion von Ben und Jerry’s, mit der Druck auf deutsche Parlamentarier ausgeübt werden soll, um die Ehe für alle durchzusetzen:

Ben und Jerry ehe„Kaum zu glauben, dass Deutschland immer noch hinterherhinkt in Sachen Gleichberechtigung, Freiheit und Gerechtigkeit. Höchste Zeit das endlich zu ändern! Deshalb mach mit! Fordere auch deine Abgeordneten auf, noch vor der Wahl zu handeln und eine offene Abstimmung im Bundestag durchzuführen. In weniger als 30 Sekunden kannst du einen großen Unterschied für viele Liebende machen, indem du direkt die Entscheidungsträger bei diesem Thema zum Handeln aufforderst.
Wir unterstützen die Initiative EHE FÜR ALLE und haben darum ihren Messenger auf unserer Seite eingebaut. Mach jetzt mit und sag “Yes, I Dough” zur Ehe für alle.“

Ob der Jubel bei Bento genau so groß wäre, wenn Ben und Jerry’s Lobbyisten im Bundestag bezahlen würde, deren Zweck darin besteht, die Steuern, die der Konzern, zu dem Ben und Jerry’s gehört, in Deutschland zahlt, zu reduzieren? Vermutlich nicht. Vermutlich würde der Jubel zur Empörung. Das Beispiel zeigt, wie einfach es ist, den deutschen Michel durch die Manage zu führen und das Marketing mit einfachen Mitteln so zu strukturieren, dass es dem Zeitgeist entspricht. So gelingt es Ben und Jerry’s gemeinsame Sache mit politischen Aktivisten zu machen und naive Linke, naive junge Menschen und gierige Stiftungen vor den eigenen Karren zu spannen.

Und so kommt es, dass das Bundesministerium für FSFJ eine Stiftung finanziert, die das Marketing für Ben und Jerry’s übernommen hat, um der Marke Glaubwürdigkeit als Social Justice Warrior zu verleihen und Zugang zum Markt der Naiven zu verschaffen, zu jenem Markt, auf dem man behaupten muss, man sei tolerant, für Homosexuelle, für Flüchtlinge, gegen Rechte, um positiv bewertet und gekauft zu werden.

Ben und Jerry’s, das Unternehmen, das sich so gerne als Zweimann-Gründung aus Vermont in den USA darstellt, es gehört seit 2000 dem Unilever-Konzern, einem multinationalen Konzern mit einem Umsatz von 52,7 Milliarden Euro. Unilever ist nicht nur ein multinationaler Konzern, Unilever hat auch eine Marketingabteilung, die weiß, welche Überzeugungen man mit welchen Produkten bedienen muss, um Absatz zu finden.

Ben und Jerry’s ist für Toleranz zuständig.
Dove Men für richtige Männer.
Und Cif reinigt ganze Länder von der gesellschaftlichen Verschmutzung,

Marketing bei Unilever:

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12 Responses to In Gier vereint? Linke Aktivisten und multinationaler Konzern wollen Gesetzgebung beeinflussen

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  2. Andre Zawehn says:

    Ja, ja, die Ehe für alle ist mir auch beim Kirchentag untergekommen. In der Bibel stand das sooo aber nicht (http://www.evangelisch.de/inhalte/144045/27-05-2017/ehe-fuer-alle-trauungen-auf-dem-kirchentag-2017-berlin#comments-list). Auch Telekom und unitymedia bombardieren uns mit Werbung, bei der sich der durchschnittliche, heterosexuelle Familienmensch so eigenartig deplatziert vorkommt. Ist es heute noch o.k., so gar keinen Wunsch nach homosexuellen oder wenigstens bisexuellen Praktiken zu verspüren? Darf ich noch mit der Telekom telefonieren oder ins Internet, wenn andere von mir sagen, ich sei homophob, weil ich solche Werbung nicht sehen will und so blöd bin, das auch noch laut zu sagen?

    • Roland says:

      niemand will schlecht gemacht Werbung sehen. Schlechte Werbung ist doch diejenige die es nicht fertig bringt Ihre Zielgruppe anzusprechen und deshalb als störend empfunden wird.

      Ich sehe keinen Grund schlechte Werbung zu politisieren …

      ohnehin gilt: wenn man sich bei dieser unsäglichen Sexismusdebatte, die hier in deutschland grassiert bereit ist, reflexartig in eine Defensivhaltung zu begeben, dann kämpft man bereits auf verlorenem Posten.

      So funktioniert doch Propaganda, oder? Man lässt sich auf eine Debatte ein/nimmt einen Standpunkt ein in Bezug auf eine nicht ausgesprochene Prämisse (Präsupposition), die ohnehin falsch ist.

  3. Paul Minz says:

    Na ja, Dove men benötige ich in diesem Sinne nicht, Cif benutze ich nicht und Ben und Jerry’s kannte ich bisher nicht, werde es aber auf jeden Fall meiden.

  4. Wahr-Sager says:

    Demnächst gibt es in BaehRD-Kirchen auch bunte Gangbang-Veranstaltungen für alle. Wer ein Kirchen-Abo abschließt, bekommt satte Rabatte und nimmt dazu noch an einer bunten Tombola teil, bei der tolle Sexspielzeuge gewonnen werden können!

  5. Gereon says:

    Tja, bei Aldi und Lidl kauf ich auch nicht mehr, wegen der ganzen Quotennegern in deren Werbung. Solln sie doch an diese überaus finanzstarke , gesittete und für ihre Lauterkeit weithin bekannte Klientel verkaufen.
    Wenn sich die Telekom oder sonst wer da einreihen möchte: Ich wünsche Fröhliche Umsätze!

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  7. Andreas Damm says:

    Den folgenden Schrieb habe ich auf der Ben & Jerry Webseite abgesetzt – Es würde mich freuen, wenn der Schrieb zur Nachahmung anregt!:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Sie machen jetzt gemeinsame Sache mit der Amadeu-Antonio-Stiftung? Mit diesem Stasi-Verein?

    Dann habe ich das letzte Mal Ihr Eis gegessen.
    Denn davon bekomme ich jetzt nur noch Brechreiz.

    Um zu verstehen, warum das jetzt so ist, untersuchen Sie mal, was die Amadeu-Antonio-Stiftung genau macht und mit wem sie gemeinsame Sache macht und wer ihr vorsteht:

    Fragen Sie sich doch einmal, ob Meinungen, die vom Mainstream (was ist das eigentlich in Deutschland? Das sind von der Regierung ausgegebene Parolen, mit denen der gemeine Bürger nicht immer in Übereinstimmung stehen muß, die aber über die Staatssender ARD/ZDF/DLF und fast alle Print-Medien in Deutschland als die “EINZIGE” Wahrheit ausgegeben werden) abweichen, sofort pauschal als “rechtsextremistisch” kategorisiert werden und deren Urheber als “Nazis” verunglimpft und beleidigt werden.

    Im Gegenzug dazu werden Autos und Eigentum der Menschen, welche sich als Bürgerliche “outen” und sich dazu bekennen, daß sie nichts mit linken Werten anfangen können, von Linksextremen Antifa-Mitgliedern abgebrannt und zerstört.
    Unter diesen bürgerlichen “Abweichlern” (von linkem Gedankengut) macht sich mittlerweile Verunsicherung und Angst breit. – Wollen Sie das???
    Dazu hört man von der Amadeu-Antonio-Stiftung NICHTS!

    Solange Sie also diese unsägliche Organisation weiter unterstützen, werde ich meine Familienmitglieder, meine Freunde, Verwandten und Kollegen bitten, keine Eiskrem aus Ihrem Haus mehr zu konsumieren.

    In der vagen Hoffnung, daß Sie es sich noch einmal überlegen und sich umorientieren,

    verbleibe ich

    mit freundlichem Gruß,

    +++++

    Mit bestem Gruß an alle “Sciencefiler”,

    Andreas Damm

  8. Jürg Rückert says:

    “Gleich und gleich gesellt sich gern” ist milde formuliert. Die AAS und die Regimenter des Soros sind Teil eines großen Ganzen mit dem Ziel, alle Menschen glücklich zu machen. Wer sein Heil ausschlägt ist verdammt. Esst das Futter eurer Beglücker oder verhungert!

    Die “Matrix” ist ein US- Film, “der Herr der Ringe” auch: Sie zeigen uns den Weg!
    Immer wenn ich von der AAS oder vom Maas oder der Schwesig was gelesen habe, muss ich in der Nacht von den Scharen der Orks träumen. Wie kommt das?

  9. Hosenmatz says:

    Ben&Jerry’s hört sich ja schon an wie ein schwules Pärchen.
    Außerdem zeigt sich mal wieder, dass die Linke, durch die Zusammenarbeit mit Großkonzernen, ein schlimmeres Bonzentum entwickeln, als es im Kapitalismus möglich wäre.
    Wie sagte schon K. Adenauer: „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

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