Tag: praktische Ethik

Zu wenig Herz: Transplantationsmediziner leiden

Der Tag der Organspende wirft seine Schatten voraus. Kein Tag ohne Pressemeldung, in der beklagt wird, dass die Spendebereitschaft nicht groß genug sei, dass der „Mangel an Spenderherzen weiterhin alarmierend“ sei und so weiter. Wir befinden uns im Bereich der moralischen Erpressung. Die moralische Erpressung, sie beginnt damit, dass man eine leidende Gruppe konstruiert, die

Die neue Lässigkeit oder die neue Bigotterie?

Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass sich die deutschen Parteien für das Jahr 2016 eben einmal einen Zuschuss von 160,52 Millionen Euro genehmigt haben. Damit Sie die Bevölkerung mit Wahlutensilien, Bleistiften und sinnlosen Broschüren, die niemand lesen will, zu müllen können. 160,52 Millionen Euro sind kein Pappenstil, so sollte man meinen, aber offensichtlich

Der Mensch als Maßstab-Setzer

eine alte Argumentation zur ebenfalls nicht neuen menschlichen Hubris von Dr. habil. Heike Diefenbach Wie der vorangegangene post auf diesem blog berichtet hat, meinen manche Zeitgenossen, behaupten zu müssen und zu können, “[d]er Maßstab bleib[e] der Mensch”, wobei unklar bleibt, warum dies so sein sollte und wofür der Mensch der Maßstab bliebe. Vielmehr stellt der

Was macht den Menschen zur Person?

In unserer kleinen Reihe zum Wert des Menschen, sind wir heute bei Peter Singer angekommen und der Frage, was macht aus einem Menschen, also einem Angehörigen der Spezies “Homo sapiens”, eine Person. Diese Frage ist insofern von großer Relevanz, als die Zugehörigkeit zur Spezies “Homo sapiens” den intellektuellen Überlegenheitsanspruch über andere Spezies, z.B. über Wanzen, den Menschen

Guten Appetit: von Antibiotika und Moral

In den Schriften von Immanuel Kant findet sich das bekannte Instrumentalisierungsverbot. Genauer steht es in der Metaphysik der Sitten “§38: […] denn der Mensch kann von keinem Menschen […] bloß als Mittel, sondern muss jederzeit zugleich als Zweck gebraucht werden, und darin besteht seine Würde”. Kein Mensch darf nach Ansicht von Kant einen anderen Menschen
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