Erziehungsfaschismus: weil die beste aller Welten so fragil ist

Wenn man durch den Dickicht der derzeitigen pädagogischen Ansätze machetet, dann findet man immer neue Kompetenzen, die in dieser besten aller Welten, in der wir nun einmal leben, notwendig sind, um auch richtig zu leben. Die neuste Blüte, die wir aus dem Urwald pädagogischer Intervention mitgebracht haben, lautet: “demokratiepädagogische Schulentwicklung” und hat die Vermittlung “sozialmoralischer Kompetenzen” zum Gegenstand.

 

Ministry of truth 2Brigitte Latzko und Tina Malti (2010) erklären, was man unter “sozialmoralischen Kompetenzen” zu verstehen hat, und zwar in der Einleitung zu dem von ihnen herausgegebenen Buch “Moralische Entwicklung und Erziehung in Kindheit und Adoleszenz”, das bei Hogrefe erschienen ist. Sozialmoralische Kompetenzen, so lernen wir, spielen eine “Schlüsselrolle”. Wobei? Nun, bei der Verarbeitung des massiven Wandels, der durch “wirtschaftliche Globalisierung und damit einhergehende Individualisierung” auf uns hereinbricht.

Wer täglich wissenschaftliche Texte liest, erreicht eher früher als später, den Zeitpunkt, ab dem er Anfänge wie, “In Zeiten intensiver Globalisierung wird es … ” oder “Globalisierung und eine Individualisierung von Lebenslagen führen dazu…” oder “Globalisierung, zunehmender Wettbewerb und sich verkürzende Produktlebenszyklen machen es erforderlich …”, nicht mehr lesen mag. Eine Unmenge von Wissenschaftlern, so scheint es, lebt und träumt nur von den Folgen der Globalisierung, jenes unglaublich tiefgehenden Wandels, den jeder abstrakt beschreiben, aber niemand in seinen Auswirkungen benennen kann. Man mag sich nur ansatzweise vorstellen, wie die Behauptung, Globalisierung führe zu intensiverem Handel, zu einer Öffnung der Weltmärkte, auf den Händler des 17. Jahrhunderts gewirkt hat, der in seinem Warenhaus Waren aus aller Herren Länder von der Seide bis zum Kaffee gelagert hatte, – ob seine Zeitgenossen ihm auch ständig mit Floskeln wie “Globalisierung” in den Ohren gelegen haben?

Doch zurück zu Latzko und Malti. Sie kennen eine “wirtschaftliche Globalisierung” und eine Individualisierung. Die Individualisierung hat Ulrich Beck in den 1980er Jahren beschrieben, z.B. in seinem Buch von der Risikogesellschaft. Es ist schön zu sehen, dass das entsprechende Konzept mittlerweile auch bei Pädagogen angekommen ist. Beck hat übrigens nicht nur von Individualisierung geschrieben, sondern auch von sekundärer Vergesellschaftung, von der Bildung loser Netzwerke, wie man heute sagen würde, jenseits institutioneller Strukturen der Vergemeinschaftung.

Latzko und Malti sind in Zeiten der Individualisierung stehen geblieben, Zeiten, von denen man sich fragt, wann es sie je gegeben hat, vielleicht in den 1970er und 1980er Jahren, aber sicher nicht nach 2000. Wie individualisiert sind Zeiten, in denen man in erster Linie Gruppenmitglied ist und in zweiter Linie von anti-Individualsierungs-Aposteln belehrt und pädagogisiert wird, wenn man auch nur in einem Punkt abweicht, den die entsprechenden Erzieher für relevant halten?

Wir leben in Zeiten, in denen auf Webpages von Institutionen, die obwohl am Tropf von Ministerien hängend, sich gerne den Anschein der Wissenschaflichkeit geben, also z.B. auf der Seite des Deutschen Jugendinstituts in München (DJI), Sätze wie der folgende stehen können, ohne einen Aufschrei nach sich zu ziehen: “Die Prävention von rechtsextremen, fremdenfeindlichen und antisemitischen Einstellungen bei jungen Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe …”. Die Gedanken waren einmal frei. Wohlgemerkt, hier ist von “Einstellungen” die Rede, die es zu vermeiden gilt, etwa dadurch, dass die entsprechenden Jugendlichen so imprägniert werden, dass sie für die entsprechenden Einstellungen nicht empfänglich sind. Wie fragil ist eigentlich eine Gesellschaft, deren Zusammenbruch befürchtet wird, wenn ein paar Jugendliche “rechtsextreme Einstellungen” haben?

Hier treffen wird die sozialmoralischen Kompetenzen wieder, die Latzko und Malti beschwören, sozialmoralische Kompetenzen wie: “Reflexionsfähigkeit, Empathie, Kooperation, gegenseitige Achtung, Toleranz, Verantwortungsübernahme, Fürsorge, Konfliktlösungsfähigkeit und soziale Solidarität” (7). Das also ist der moderne Katechismus, der ein Kind und einen Jugendlichen zu richtigen Mitgliedern der Gesellschaft der Guten macht: Dabei handelt es sich um “Resourcen für die demokratische und soziale Handlungsfähigkeit” (7). Und diese Resourcen sind notwendig, weil (Achtung, jetzt geht der Katechismus weiter): “im Zuge der Wertevielfalt pluralistischer Gesellschaften” sozial-moralische Kompetenzen eine Grundlage bilden, um “soziale Kohäsion und Inklusion” zu wahren.

Demokratien, so lernen wir abermals, sind sehr empfindliche Strukturen, geradezu fragil, weshalb man nichts dem Zufall überlassen darf. Bereits Kinder müssen auf ihre Rolle als sozialmoralisch kompetentes Mitglieder der demokratischen Gemeinschaft vorbereitet werden. Wenn sie, weil man ihnen Freiraum in ihrer Entwicklung gelassen hat, sich als intolerant gegenüber als gut befundenen Objekten oder Subjekten erweisen, keine Achtung vor z.B. Versagern empfinden können oder sich weigern darüber nachzudenken, ob es mehr als zwei Geschlechterrollen in modernen Gesellschaften geben soll, also – wie man sagen könnte – reflexionsunwillig sind, dann ist die demokratische Gesellschaft, jenes schwächliche Gebilde, das bereits von “rechtsextremen Einstellungen” gefährdet ist, dem Untergang geweiht.

FreiheitSpätestens hier fragt man sich, wieso man sich für diese welke Demokratie einsetzen soll, die u.a. Demokratiepädagogen vorschwebt,war doch die eigentliche Idee von Demokratie, die Idee einer Vielfalt der Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen. Intolerante, also z.B. Pädagogen, die rechtsextreme Einstellungen nicht akzeptieren und tolerieren, waren kein Problem. Reflexionsunwillige auch nicht, also z.B. Demokratiepädagogen, die nicht darüber nachdenken wollen, ob die Verpflichtung zu Fürsorge und sozialer Solidarität nicht etwas ist, was menschlicher Individualität massiv zuwider läuft, da Individualität eine Freiwilligkeit voraussetzt, die unsere Pädagogen trotz aller Individualisierung, die sie irgendwo zu sehen im Stande sind, nicht bereit sind, anderen zuzugestehen, ja richtig intolerent sind sie gegenüber individueller Entwicklung. So intolerant sind sie, dass sie Erziehungsideale pervertieren und die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit bei Kindern verhindern wollen. Statt dessen wird die kindliche Entwicklung zum geleiteten Prozess, an dessen Ende nur ein Ergebnis, das derzeit für richtig befundene Ergebnis, stehen kann.

Oder, in schwammiger Formulierung:

“Vielmehr muss den Heranwachsenden die Möglichkeit eröffnet werden, sich reflexiv mit der bestehenden Ordnung auseinandersetzen zu können, indem beispielsweise Konflikte zwischen Normen angesprochen, Ausnahmen durchdacht, Lösungsmöglichkeiten abgewogen und Spielräume für eigene Entscheidungen gewährt werden. Montada (2002) fasst zutreffend zusammen, dass Kinder und Jugendliche nur auf diese Weise die Beachtung einer Norm als ihre Entscheidung erleben können, so dass die Norm zu einem Teil ihres Selbst, ihrer Identität wird” (8).

Übersetzt heißt das, man muss Jugendliche so manipulieren, dass sie am Ende des Lernprozesses von Normen denken, sie seien eigenständig zu dem entsprechenden Ergebnis gekommen. Die Art und Weise, in der hier Indoktrination umschrieben wird, ist fast kunstvoll: Heranswachsenden wird gewährt. Was wird ihnen gewährt? Die Möglichkeit, den Blick in den Abgrund zu richten und zu sehen, welche falschen Normen im Abyss lauern. Nicht gewährt wird den Heranwachsenden jedoch, an der Richtigkeit der vorgegebenen Normen zu rütteln, zu fragen, welche Legitimation die Normen vorzuweisen haben, zu fragen, ob das, was ihnen vorgegeben wird, das ist, was sie wollen.

EmileWelch jämmerliches Bild moderne angebliche Demokratien und ihre Kämpfer doch abgegeben. Nicht einmal die Versuche der Weimarer Republik waren derart jämmerlich. An die Stelle der Auseinandersetzung mit Abweichung von der Norm sind Kontrolle und Ausschluss von Abweichung getreten. Was die Demokratiepädagogen als falsche Norm festsetzen, muss Jugendlichen ausgetrieben, was sie als richtige Norm festlegen, muss ihnen eingetrichtert werden. Falsche Einstellungen, also Einstellungen, die den Demokratiepädagogen gerade missfallen, sind auszumerzen bzw. mit präventiven Mitteln vorzubehandeln, auf dass sie sich gar nicht erst einnisten und das Ziel der Erziehung, den sozialmoralisch kompetenten Zombie, der nicht außerhalb dessen, was ihm vorgegeben wird, zu denken im Stande ist, gefährden.

Die Beschreibung trägt nicht durch Zufall alle Insignien eines Erziehungsfaschismus. Anstelle der freien Entwicklung gibt es Vorgaben, Abweichungen werden nicht geduldet, die vermeintliche Demokratie der Pädagogen kennt die Wahrheit und den richtigen Weg zu ihr. Wer solche Pädagogen hat, der braucht keine Faschisten mehr.

Rousseau hat in seinem Emile die Ansicht vertreten, dass es für die Erziehung von Kindern eminent wichtig ist, sie so lange wie möglich von gesellschaftlichen Einflüssen fern zu halten. Wenn man sieht, was manche Pädagogen derzeit als ihre Erziehungsaufgabe definieren, dann muss man ihm Recht geben.

Latzko, Brigitte & Malti, Tina (2010). Einleitung. In: Latzko, Brigitte & Malti, Tina (Hrsg.). Moralische Entwicklung und Erziehung in Kindheit und Adoleszenz. Göttingen: Hogrefe, S.7-16.

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10 Responses to Erziehungsfaschismus: weil die beste aller Welten so fragil ist

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  2. A.S. says:

    Das erinnert mich an eine Handreichung über den Umgang mit Gewaltspielen in der Schule, aus der Zeit als Counter Strike als Sau durchs mediale Dorf getrieben wurde.
    Das war eine ganz skurrile Nummer. Zuerst mal wurde der Begriff Gewaltspiel sukzessive durch Gewalt ersetzt, so als wäre dass das gleiche, als wären Counter Strike Spieler irgendwie durch Gewalt aufgefallen.
    Und irgendwo fand sich die Aussage, man solle die Jugendlichen „in einem offenen Gespräch dazu bringen, Gewalt von sich aus abzulehnen“.
    Also ein offenes Gespräch zu einem vorher festgelegtem Ausgang führen. An diesem Widerspruch haben sich die Handreichungsmacher offensichtlich ebensowenig gestört, wie daran, dass es etwas komisch ist Menschen, die keine Gewalt anwenden (Gamer SPIELEN Gewalt, sie führen sie nicht aus), davon zu überzeugen keine Gewalt anzuwenden.
    Leider hab ich’s nicht mehr gefunden, das Blatt wäre aber auch eine schöne Ergänzung zur pädagogischen Totalitarismussammlung.

    • Leider hab ich’s nicht mehr gefunden, das Blatt wäre aber auch eine schöne Ergänzung zur pädagogischen Totalitarismussammlung.

      Ja, wirklich schade!

    • lernender says:

      Interessanterweise ist eben der E-Sports-Bereich, wozu ich Counterstrike und viele organisierte andere Multiplayergames verorte, der Bereich, wo Diskussionen über das Geschlecht nie geführt werden.

      Ich kenne noch die Anfänge des E-Sports, je nach Game wurden Clans geschmiedet, die im Wettbewerb stehen um andere Clans, ist aber heute immer noch so.
      Geschlecht interessiert nicht, das Potential für die Gemeinschaft schon.

      Speziell das Spiel “Counterstrike” wurde gerne in den Medien als ein “gewaltauslösendes und gewaltverherlichendes ” Spiel verteufelt, es gab keinen Amokläufer in irgendeinem Land, das das Spiel nicht hatte.
      Da aber das Thema mittlerweile ausreichend widerlegt wurde und damit ausgelutscht ist, wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben, denn jeder Amoklauf steht in irgendeiner Verbindung mit Frauenhass.
      Auch hier wird versucht, die vielfältige Motivation (zum Amoklauf) zu einem einzigen Ausgangspunkt zu kanalisieren, denn – irgendein Amokläufer war irgendwann mit einer Frau nicht glücklich – bums —> Motivlage klar.

      Hirnrissiger geht es nicht mehr, eben so einfach kann ich behaupten, jeder Amoklauf hat seinen Ursprung in einer generell angeschlagenen Mutter/Kind Beziehung, da aber Kind unschuldig, ist die Mutter unter Generalverdacht zu stellen.

      Zum eigentlichen Thema zurück, habe nach beiden Frauen gegoogelt, die Lebensläufe und Veröffentlichungen überflogen , wie gehabt und bekannt, beide erhalten (nicht verdienen) ihr Geld durch reine Selbstdarstellung was SIE leisten, der Mehrwert ihrer Leistung gegenüber der Gesellschaft .. beurteilen , die, die durch die Beurteilung auch verdienen.

      • A.S. says:

        Nach meinem Kenntnisstand gab es niemals Hinweise, dass sog. Gewaltspiele irgendeine Verbindung mit realer Gewaltanwendung haben. Wär ja irgendwie auch komisch wenn nach den massenhaften Kriegsgeschichten der Menschheit die Wissenschaft plötzlich Computer als Gewaltmotor identifiziert.
        Alle Untersuchungen dazu die ich damals gesehen hab enthielten die Aussage „ein Zusammenhang zwischen dem Konsum sog. Gewaltspiele und realer Gewaltanwendung konnte nicht gefunden werden.“ Meist war dies irgendwo auf den letzten Seiten versteckt, nachdem Seitenlang über Verbindungen phantasiert worden war.
        Medial gelöst wird das dann mit der Formulierung: „Eine Verbindung konnte nicht ausgeschlossen werden“. Das stimmt natürlich immer. Wahrscheinlicher ist zwar, dass Rot-Weiß-Essen in 5 Jahren deutscher Meister wird, aber ganz ausschließen kann man die Verbindung nicht.

  3. lernender says:

    http://library.fes.de/pdf-files/dialog/10861.pdf

    http://www.danisch.de/blog/2014/07/16/wie-die-spd-auf-maenner-losgeht/

    Das zum Nachtrag in Bezug auf Demokratiepädagogen..
    Aber was will man schon erwarten von einer Partei mit dem Slogan..wer die menschliche Gesellschaft möchte, muss die Männliche überwinden..

  4. Infoliner says:

    Frei nach Alexander Wagandt: Die verrückte gegenwärtige Struktur der Möchtemachthabenden verbraucht viel zu viel Energie und fällt beim allgegenwärtigen Ausbleiben dieser Energiezufuht in sich zusammen. Vor jedem Zusammenbruch treiben die verrücktesten Dinge eben nochmal Blüten. Paßt auf, daß Ihr nicht selbst zuviel Energie in diesen Saftladen steckt, denn entweder man sieht es ohnehin.. oder man ist Opfer, dann hilft die beste Aufklärung wenig.
    Trotzdem, immer gut geschriebene, interessante Artikel hier, dankeschön!

    • @Infoliner

      keine Sorge! Es bedarf keines nennenswerten Energieaufwandes, um auf die Abwesenheit vernünftiger Argumente oder empirischer Evidenz hinzuweisen und unbequeme Fragen zu stellen, und für die “Blüten”, die die “verrücktesten Dinge” derzeit treiben, ist es ja geradezu das entscheidende Charakteristikum, dass sie nicht auf vernünftigte Argumente oder empirische Evidenzen gegründet sind, sondern schlicht darauf, beides für störend oder zumindest unnötig zu erklären (Stichworte sind hier z.B. “männliche Rationalität”, “männliches Bedürfnis nach Wettbewerb”).

      Mit Bezug auf solche “verrückten Dinge” haben wir also entweder wenig Aufwand, oder wir betreiben Aufwand, um aus ihrem Anlass UNSERE Anliegen darzustellen und dafür zu werben. Und diesen Aufwand betreiben wir selbstverständlich gerne. Wir verstehen uns selbst nicht als REagierend, sondern eher als AGIEREND.

  5. Renitent says:

    Also Erziehung hab ich noch nie als gelebter Faschismus betrachten, aber jetzt wo ihr es erwähnt ergibt das alles Sinn 🙂

  6. Basedow1764 says:

    Die Geschichte erinnert mich an eine Sache aus meiner aktiven Zeit als Schulleiter, Anfang der 2000er Jahre: Da war aus einem der zahlreichen, in ihrer Zielsetzung wenigstens konkreten und überschaubaren Gewaltpräventionsprojekte plötzlich ein gewaltiges „Schulentwicklungsprojekt mit gewaltpräventiven und demokratiepädagogischen Schwerpunkten“ geworden: Mediation, konstruktive Konfliktbearbeitung, soziales Lernen in Klassen, Klassenrat, kooperatives Lernen, Demokratielernen, Kinderrechte, Trainingsraum u.a.
    Hessens Schulen brauchten an der Schwelle zum neuen Jahrtausend, weil sie es wohl bisher nicht hatten, eine „demokratische Schulkultur“.
    Aus der Weiterbildung dreier Lehrerinnen zu Mediatorinnen, die nach mehrstufiger eigener Qualifikation irgendwann einmal Schülermediatoren ausbilden sollten, war ein Projekt geworden, das die gesamte Schule involvierte: Permanent mussten Teile des Kollegiums für Fortbildung freigestellt werden, auch während der Unterrichtszeit. Es gab Einstiegs- und Orientierungsberatung, Beratung und Begleitung von Schulen in regionalen Netzwerken, Qualifizierungen, Fortbildung für Schulleitungen, Basisprogramme, Einstiegsprogramme, Sensibilisierungsprogramme, vertiefende Tagestrainings, Selbstausbildungsgruppen u. v. a. m.

    Die Mediatorinnen überließen später die meisten Mediationsfälle dann doch der Schulleitung. Sie waren ja mit der Ausbildung der Schülermediatoren beschäftigt.

    Aus dem kleinen Mediationsprojekt war ein von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) finanziertes Demokratieprojekt geworden – ein langjähriges Beschäftigungsfeld für Berater/-innen.

    Link:
    http://blk-demokratie.de/materialien/demokratiebausteine/programmthemen/mediation-und-demokratische-schulkultur/umsetzung-des-hessischen-mediationskonzepts-in-der-schule.html

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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