“Sieg der EU-Hasser” und kein Respekt vor Wählern

Was ist geschehen?

Eine Mehrheit der Holländer hat in einem Referendum gegen die Ratifizierung des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine, das enge politische Zusammenarbeit und die Einrichtung einer Freihandelszone vorsieht, gestimmt.

Ein solches Referendum ist ein Mittel direkter Demokratie: Wähler werden um ihre Meinung gefragt und geben sie: 61,1% der 32% der wahlberechtigten Niederländer, die am Referendum teilgenommen haben, haben nein gesagt, das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine abgelehnt.

Ein demokratisches Votum, das man zu respektieren hat, jedenfalls dann, wenn man in der Lage ist, Wählern und ihren Entscheidungen Respekt und Achtung entgegenzubringen. Das hat man früher den demokratischen Konsens genannt: Wann immer jemand bei einer Abstimmung auf der Seite der Verlierer gelandet ist, hat der demokratische Konsens von ihm verlangt, sich dem Mehrheitsvotum in diesem Fall zu beugen und die Entscheidung mitzutragen.

Das war früher. Heute gibt es welche, die denken von sich, sie seien Demokraten, die vorgeben, die Demokratie verteidigen zu wollen und dabei die Grundwerte, auf denen eine Demokratie fußt, mit beiden Händen aus dem Fenster werfen.

Kai Küstner vom ARD-Studio in Brüssel zum Beispiel. Er ist einer, der die Grundlagen der Demokratie nicht verstanden hat. Entsprechend sind Abstimmungen, deren Ergebnis ihm nicht passen, nichts, das er wie ein Erwachsener hinnimmt, nichts, das er wie ein Demokrat goutiert und vor allem respektiert, nein, sie sind etwas, gegen das er mit beiden Füßen aufstampft, wie ein unerzogenes Kind, das noch nicht gelernt hat, wie man sich unter Erwachsenen benimmt.

Sieg der EU Hasser.jpgEin Sieg der “EU-Hasser” sei das Ergebnis des Referendums in den Niederlanden. Der Nationalismus, jenes “hässliche Phänomen” droht, “Europa aktuell zu verbrennen”. Und warum: Weil die Europäer, die Niederländer in diesem Fall, so dumm sind, dass sie den “Donald Trumps Europas … auf den Leim gehen”, jenen europäischen Donald Trumps “die nichts anderes sind [als] nationalistische Populisten”.

Kai Küster, von dem man sich fragen muss, ob er noch zumutbar ist – immerhin gibt es Strafanzeigen gegen das ZDF und eine ermittelnde Staatsanwaltschaft, weil einer der dort beschäftigten Moderatoren den türkischen Premierminister Erdogan beleidigt haben soll. Wie verfolgenswert ist dann die generelle Beleidigung aller niederländischen Falschwähler als Deppen, die den europäischen Donald Trumps auf den Leim gehen?

Aber man kann Staatsanwälten nun wirklich nicht jeden Unsinn zur Ermittlung aufzwingen, entsprechend gestatten wir ihnen vorab, die Ermittlungen gegen Küstner nach § 154f StPO einzustellen, wegen Gründen, kognitiven Gründen, die in der Person des Angeklagten liegen.

Denn: wie so oft, wenn sich Journalisten öffentlich echauffieren, offenbaren sie persönliche Abgründe, die man lieber nicht gesehen hätten. Kai Küstner z.B. denkt von sich, er sei überlegen, viel intelligenter als die 61,1% von 32% wahlberechtigten Niederländer, die den “Donald Trumps Europas auf den Leim gehen”. Könnte Kai Küstner den Donald Trumps Europas auf den Leim gehen? Natürlich nicht. Dafür ist er nach eigener Einbildung zu intelligent.

Es ist ein offenes Geheimnis in der sozialpsychologischen Forschung, dass erfolgreiches Lernen die Überzeugung voraussetzt, etwas lernen zu können. Diese Überzeugung wiederum setzt die Kenntnis eigener Wissenslücken voraus. Nun haben wir schon vor einiger Zeit einen Beitrag dazu veröffentlicht, dass Inkompetente nicht lernen, weil sie inkompetent sind und deshalb nicht wissen, was sie alles nicht wissen, weshalb sie nicht lernen und inkompetent bleiben. Lernen setzt Zweifel an sich selbst voraus, was es wiederum unmöglich macht, anderen pauschal und quasi als Antwort auf die – wie Küster schreibt – “einfachen Antworten” der Donald Trumps aus Europa die eigene einfache Antwort entgegen zu setzen, dass die dummen holländischen Wähler, 61,1% von 32% den Verführungskünsten der Donald Trumps Europas auf den Leim gegangen sind. Derart “einfache Antworten”, die ausschließen, dass unter den 61,1% von 32% Wahlberechtigten auch ein Wähler ist, der den Donald Trumps nicht auf den Leim gegangen ist, sondern eigene Gründe für seine Wahlentscheidung hat, würde ein kompetenter und intelligenter Kommentator natürlich nicht geben.

Das ist die Misere der Inkompetenz.

Diesem Teil der Persönlichkeit von Kai Küstner, der Teil, der seinen Selbstwert daraus gewinnt, sich auf der vermeintlich richtigen Seite zu verorten und auf die Deppen auf der falschen Seite, die Leimgeher, herunterzusehen, ihm steht der leidende Teil der Persönlichkeit gegenüber, in schöner Schizophrenie, jener Leidensteil, der es nicht verwinden kann, dass man abermals nicht auf der Seite der Mehrheit (also der 61,1% von 32%) steht und die Mehrheit auch dieses Mal nicht nur falsch abgestimmt, sondern über auch noch das Falsche abgestimmt hat: Nicht das gute Freihandelsabkommen mit der Ukraine muss Gegenstand eines Referendums sein, sondern das böse Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP), so erklärt Küstner in voller Überzeugung seiner einfachen Wahrheit.

Das Weltbild des Herrn Küstner, der doch die einfachen Wahrheiten verabscheut, es könnte nicht einfacher sein. Es gibt die Bösen, das sind die Donald Trumps in Europa und den USA und die Putins in Russland. Es gibt die Guten, die sind bei der EU zu finden und Kai Küstner natürlich, Kai Küstner ist ein Guter, und weil sie gut sind, werden sie gehasst, von den Bösen, den Donald Trumps in Europa und den USA und den Putins in Russland, und es gibt die Unterintelligent, deren mindere Intelligenz besteht darin, dass sie den Falschen “auf den Leim gehen”, nämlich den Bösen und nicht den Guten. Zu dumm. Halt, wir haben noch eines Vergessen: Die Guten, denen niemand auf den Leim gehen will, das sind die Demokraten, die guten Demokraten, diejenigen, die es furchtbar finden und nicht respektieren können, wenn andere anders wählen als sie es für richtig halten.

Das Beste wird es sein, die Guten machen ihr eigenes totalitäres Ding, fragen die Unterintelligenten nicht mehr, was sie davon halten, verordnen ihnen vielmehr Zustimmung und schicken die Bösen in ein Lager, damit sie weggesperrt sind und ihnen die Unterintelligenten nicht mehr auf den Leim gehen können.

Hat Deutschland Kai Küstner verdient?

Nein. Niemand hat Kai Küstner verdient.

 

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20 Responses to “Sieg der EU-Hasser” und kein Respekt vor Wählern

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  2. Marcus Junge says:

    Habe den Text nur schnell überflogen, sollte ich die folgende Information darin übersehen haben, einfach Kommentar löschen:

    http://www.focus.de/politik/ausland/eu/referendum-in-den-niederlanden-gruenen-eu-fraktionschefin-gegen-volksabstimmungen-zur-eu_id_5419135.html

    Sollte ganz für sich sprechen, nicht?

  3. Erwin55 says:

    Das mit Abstand Beste an diesem Tagesschaukommentar sind die Zuschauerkommentare darunter.

  4. Christian says:

    Die Demokratiefeindlichkeit von Brüssel färbt auch bei den sog. “Journalisten” ab. Kein Wunder, dass uns ihre Kommentare nicht weiter beunruhigen.

  5. Jürg Rückert says:

    Nie war Hass so verhasst wie heute!
    Wer als Hasser erkannt wird muss kollektiv weggehasst werden. Ziel ist seine totale Ächtung.
    Sehe ich das oft genug vor Hass frettchenhaft verzerrte Gesicht eines R. Stegners, so diagnostiziere ich prima vista Hass.
    In der Logik des Systems wird das Problem dadurch gelöst, dass auf dieser (zunächst unterschlagenen) Stufe in guten und bösen Hass unterschieden wird. So darf Stegner als Systemling hassen, weil er guten Hass verbreitet.
    Ich bin ein bekennender Merkel-Hasser! Und das ist sehr gesunder und gut begründeter Hass!

    Leute, lasst euch nicht immer durch Totschlagbegriffe einschüchtern. Ich bin kein Befürworter der Abtreibung. Aber Frau A. Schwarzers Demo “Wir haben abgetrieben” war dadurch so erfolgreich, weil sie eine Schranke einfach durchbrach. Rennen wir die Türen ein, wo andere sich mit drohenden Gebärden vor uns aufbauen. Seien wir nicht der ängstliche Bürger, der wie in Kafkas Parabel „Vor dem Gesetz“ bis zu seinem Ableben vor der Tür sitzt.
    Nochmals: Ich bin ein bekennender Merkel-Hasser! Dafür fordere ich nicht nur Respekt, nein, ich fordere Akzeptanz!
    Ich freue mich auf euren Hass! Es lebe der Hass! Hass, Hass, Hass!
    Jetzt werde ich exkommuniziert …

    • Das Reich says:

      Das Problem dieser Zeit ist: Die gigantische Inflation an Forderungen

      Dem gegenüber gibt es nur sehr wenige “Angebote”. Erst Recht jene, die diesen Namen tatsächlich und real auch wirklich verdienen.

      Und so sollten wir – frei nach der GEZ-Verweigerin – besser die Taktik ändern. Getreu nach dem Motto:

      Ihr könnt uns alle mal am A… lecken. 🙂

      Und das Leben – so schwer es auch den Umerziehern von gestern, heute und morgen, sowie allen (K(r)ampf)Forderen fällt – einfach wieder einmal seinen (NATÜRLICHEN) Lauf lassen.

      Was zusätzlich auch den schönen Effekt hätte, das wir endlich die Zeit und Muße hätten, was von diesem Leben – nach Jahrzehnten ganzer Massenvernichtungs-Forderungen – überhaupt noch so übrig geblieben ist. Es ist dringend die Zeit einer Inventur / eines “Kassensturzes” auf allen Ebenen.

      Bevor wir alle an noch mehr sinnlosen Forderungen am Ende erbärmlich ersticken

  6. Gestern lese ich den “EU-Hasser” in einer SPON Überschift, dann lese ich den Kommentar zum Befriff hier, und heute morgen werfe ich am Kiosk einen Blick auf die Kommentarspalte der FAZ und was lese ich? EU-Hasser!

    Ich hätte am liebsten den heißen Kaffee auf von Altenbokums – oder wer auch immer das Ding geschrieben hat – Hose geschüttet!

    Die elitenmediale Querfront hat sich intern offenbar über die Formulierung abgestimmt. Ob das Kanzleramt diesmal auch wieder eingeschaltet war (Stichwort: “Gesamtgesellschaftliche Verantwortung”)?

    Mal eine blöde Frage: Wissen die da oben eigentlich, wie das Internet funktioniert??!

    Dass wir damit über einen ausufernden Ozean an Inforationen verfügen, wir darin problemlos verschiedene Quellen gegenprüfen und uns in Echtzeit quer durchs Land darüber austauschen können?

    Oder hatten die damals ein AOL Abo, wurden danach in die Politik gewählt und haben seitdem nichts mehr mit Internet am Hut?

  7. Wilfried.Conradi@t-online.de says:

    Vielen Dank auch für diesen interessanten Artikel.

    Bitte geben Sie doch in Zukunft zu allen einschlägigen kritischen Artikeln eine leicht zu händelnde Kontaktadresse des Verantwortlichen und gegebenenfalls der verantwortlichen Vorgesetzten desselben in Form von Post- oder E-Mail-Adressen an. Das Herausfinden deselben ist in der Regel für den Durchschnittsleser äußerst mühsam und vor allen Dingen zeitaufwendig, sodass manche Leserreaktionen im Sande verläuft.

    Mit freundlichen Grüßen Conradi

  8. Gernot Meyer says:

    So schlimm ist der Küstner doch gar nicht; bei Julius Streicher hätte der bestimmt einen Prakikanten-Job bekommen … *Ironie aus*

  9. Plan B says:

    Aufruf „Solidarität mit Kai Küstner“

    Ein hoffnungsvolles journalistisches Talent soll vorgeführt werden. Ja, man unterstellt ihm Kompetenzmangel. Aber: Hat er etwas falsch geschrieben? Nein, im Gegenteil. Er beherrscht sogar die neuen Rechtschreibregeln und schreibt Hass richtig mit Doppel-S. Er kann auch Texte fehlerfrei vom Teleprompter ablesen, was wir vom Sofa aus mit Bewunderung zur Kenntnis genommen haben. Pure Kompetenz erfüllte den Raum. Dass er da die Holländer auf die Schippe genommen hat, war mal was anderes als die üblichen Wohnwagenwitze. Einen solchen Mann mit Unterhaltungswert will man uns nun madig machen. Nein und nochmals nein; er braucht jetzt unsere Unterstützung. Denkt denn jemand überhaupt darüber nach, wie es mal mit seiner Altersversorgung aussieht? Er muss noch viele Jahre als Fernsehbeamter absitzen. Darum verstehen wir seine Sorge um Europa. Oder bezahlt Trump unsere Renten? Na also.

    Aktionsbündnis „Besorgte Gebührenzahler“, eine Initiative für Sendungsbewusstsein, Aberwitz und Tränensäcke. Unterstützt von der Claus-Kleber-Stiftung für Demokratieabgabe-Seminare.

  10. Sven Korte, Attendorn says:

    In Deutschland hat ein links-grünes Meinungskartell die Deutungshoheit erobert. Es kann sich alles erlauben, weil es vorgibt, im Auftrag des Guten zu handeln. Millionen von Menschen fallen bereitwillig darauf herein, weil sie sich um ihres Seelenfriedens willen lieber täuschen lassen, als unangenehmen Wahrheiten ins Auge zu sehen oder gar als „rechts“ gebrandmarkt zu werden. Nicht einmal die derbste linke Propaganda löst daher breite Empörung aus. So groß ist die Sorge der Getäuschten vor Ächtung, dass sie zwar in anonymen Umfragen mehrheitlich bekennen, kein Vertrauen mehr in Politik und Medien zu haben, sich aber lieber zurückziehen, als sich gegen die Täuschung zu wehren. Öffentlich wird nur noch geäußert, was der mediale Mainstream gestattet. Seine Gesprächspartner für den offenen Dialog sucht man sich hingegen gewissenhaft aus. Die scheinbar erdrückende Übermacht der inszenierten Scheinwelt einer links-grünen Gesellschaft macht ehrbare Bürger zu Mitläufern. Mit Eifer werden linke Parolen beklatscht und Wortmeldungen ausgebuht, die vom Meinungskartell zum rechten Populismus erklärt worden sind. Mit der Hetze gegen alles, was nicht „links“ ist, lassen sich Punkte machen und Lacher ernten. Andersdenkende werden als Demokratie-, Europa- oder Menschenfeinde tituliert, ins Halbdunkel des Internets verbannt oder gleich ganz der Zensur unterworfen.
    Natürlich wissen die Meinungs-Monarchen, dass da kein neuer Volkssturm marschiert. Natürlich kennen alle die Meinungsforschungs-Ergebnisse. Natürlich wissen alle, dass der Braune Block bei PEGIDA keine größere Bedeutung hat als bei den rot/grünen Mai-Demos der Schwarze Block. Mit einem Unterschied: Die linken Demonstranten, die reihenweise Autos der herrschenden Klasse (Kleinbürger also) abfackeln und Stadtteile verwüsten, kommen alle aus der gerechten Ecke, also aus der linken. Und links hat immer recht. Einmal Klassenfeind, immer Klassenfeind.
    Eine objektive Berichterstattung findet in diesem Umfeld ebenso wenig statt wie ein offener Meinungsaustausch. Den medialen Anführern des links-grünen Kartells scheint es vor allem darum zu gehen, Menschen zu manipulieren. Das war bei der sogenannten Energiewende nicht anders als beim Euro-Debakel und setzte sich fort bei der Zuwanderungskrise.
    Das unterwürfige Publikum schluckt weiterhin gehorsam die Lügen, die ihm von den Mainstream-Medien vorgesetzt werden. Das ist nicht wirklich eine Überraschung; in Europa und in Nordamerika haben die Menschen schon vor langer Zeit aufgehört, offizielle Glaubenssätze zu hinterfragen.
    Ist ja auch kein Wunder; nach siebzig Jahren der Dauerberieselung mit der gleichen Schallplatte – Amerika gut, alle anderen schlecht – war ja auch nichts anderes zu erwarten. Was mich manchmal doch wundert, ist die relativ große Anzahl an Menschen, die aus diesem Dämmerzustand erwacht, und – ganz böse – anfängt wieder nachzudenken.

  11. 99nabla99 says:

    Dank an alle Holländer.
    Ihr liebt euer Land und auch Europa.
    Holland, Frankreich, Deutschland und all die anderen europäischen Nationen dürfen nicht untergehen. Wir sind stolze Nationen und helfen uns gegenseitig.
    Lasst euch nicht von den angeblichen Freunde Europas verarschen. Diese Freunde Europas hasse die Nationen und wollen Kultur und friedliches Zusammenleben vernichten.
    Die Finanzjuden an der Spitze fast aller europäischen Völker brauchen den Krieg, um ihr Geld zu vermehren.

  12. Die Ukraine wird von Nazifaschisten regiert, man hat nicht ein Krieg mit 50 Millionen Toten geführt (davon Russland 25 Millionen) um nach 70 Jahren sie auferstehen sehen und noch dazu unterstützen. Wer diese Leute an die Macht gebracht hat wissen wir, und die Grunde dazu auch.
    In Europa gibt noch Bürger, die nicht in Wachkoma leben, und von Politik etwas verstehen.
    mundderwahrheit.wordpress.com

    • Eloman says:

      Was ist bitteschön ein “Nazifaschist”? Sowas wie ein weißer Schimmel? Da hat ja sogar die Antifa noch ein besseres Vokabular. Setzen, sechs!

  13. Gerd says:

    “(…) 61,1% der 32% der wahlberechtigten Niederländer, die am Referendum teilgenommen haben (…)”

    Na ja, ob das als Sieg der Demokratie durchgehen kann? Zudem sind die Niederlande nicht gerade reich an Einwohnern, weshalb Spötter wohl behaupten werden, daß die Sache nicht representativ ist – bei der geringen Wahlbeteiligung obendrein.
    Im Übrigen kann man nicht irreale Wahlergebnisse kritisieren und gleichzeitig dieses Referendum als beispielhaft bezeichnen.

    Damit hier kein Mißverständnis entsteht, ich bin voll und ganz für Volksentscheide und selbstverständlich auch und insbesondere auf Bundesebene. Mich beschleicht indes bei solchen Ergebnissen immer das schummrige Gefühl, daß bei solchen Referenden die Minderheit über die Mehrheit abstimmt.

    In diesem speziellen Fall können EU-Gegner aufatmen. Bei anderen Themen jedoch, etwa im Kontext “Gender”, wäre das Desinteresse der Mehrheit ein genialer Schachzug. Niedrige Beteiligung führt zum Sieg der Gender-Ideologen, die sich zugleich selbst mit der Aura demokratischer Legitimation bemänteln können. Ein Horror-Szenario: die Instrumentalisierung des Plebiszits!

    • rolandtluk says:

      Den möchte ich entgegnen, dass die derzeitge deutsche Bundesregierung unter 30% der Wahlberechtigten für sich gewinnen konnte.
      Und wie wir sehen: Sie ist untauglich die Interessen der Mehrheitsbevölkerung zu erkennen und zu vertreten.

  14. Und nun schwingt sich K.K. zum Schmähkritiker à la Böhmermann gegen die Niederländer auf, die sich eine kritische Meinung mittels Abstimmung gegen die Ukraine-EU-Assoziierung erlaubt haben! So viel zum Demokratieverständnis dieses Herrn K.K. !!

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