Die „nützlichen Idioten“ des Kommunismus – Geschichte und Prognose

Bei uns ist heute Geschichtstag, nicht Tag der Muttersprache, sondern Tag der deutlichen Worte (noch deutlichere Worte als sonst). Nachdem wir im letzten Post von der Geschichte, die Jeremy Corbyn eingeholt hat, erzählt haben, haben wir nun einen besonderen „Treat“ für unsere Leser. Ein Interview mit Yuri Bezmenov, einem KGB-Agenten, der im Jahre 1970 in den Westen übergelaufen ist. Im Interview, das er G. Edward Griffin gibt, geht es im Wesentlichen um die Frage, wie der KGB versucht(e), freie politische System zu zerstören und durch ein Regime des Marxismus-Leninismus zu ersetzen. Die Beschreibung dieser „ideologischen Subversion“, die vornehmlich auf den akademischen Nachwuchs zielt und dazu führen soll, dass die „perception of reality“, die Wahrnehmung der Wirklichkeit derer, die letztlich Führungspositionen einer Gesellschaft besetzen sollen, die man entsprechend kaum oder nur schwer wieder loswerden kann, so verändert ist, dass sie tatsächlich an das Gute glauben, das der Sozialismus, der Kommunismus oder der Marxismus-Leninismus bringt.

Wenn man die entsprechenden Stellen anhört und an die Sozialisten, die Genderista, die Whiteness-Studierer, die Post-Kolonialen und Queeren-Spinner denkt, die sich an deutschen Universitäten breitgemacht haben, dann muss man mehr als einmal schlucken, ob der prognostischen Qualität dessen, was Bezmenov über diese „nützlichen Idioten“, wie er sie nennt, sagt. Nützliche Idioten sind sie deshalb, weil sie die Schmutzarbeit des Kommunismus aus idealistischen Motiven ausführen sollen und dann, wenn ihre Arbeit erfolgreich war, vom KGB liquidiert oder anderweitig entsorgt werden sollen, weil sie nach erfolgreichem Umsturz eine idealistische Belastung darstellen, für die im real existierenden Sozialismus, Kommunismus, Marxismus-Leninismus kein Platz ist.

Das Interview stammt aus dem Jahre 1984 und wurde somit einige Jahre vor der Zeit aufgenommen als der real-existierende Kommunismus von der wirtschaftlichen Realität eingeholt wurde. Insofern kann man das triste Bild, das Bezmenov im Interview zeichnet, etwas aufhellen, denn früher oder später „communists run out of other peoples money (frei nach Margaret Thatcher). Dessen ungeachtet sind westliche Gesellschaften heute mit einem sozialistischen Mob in gesellschaftlichen Positionen an Hochschulen, bei Medien, in NGOs und in unzähligen Organisationen und Institutionen, die ausschließlich Steuerzahlern auf der Tasche liegen, konfrontiert, was den Verdacht nahelegt, dass das Ende der Sowjetunion nicht auch das Ende „ideologischer Subversion“ bedeutet hat.

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Der Britische Labour Führer Jeremy Corbyn: IM der Stasi!?

Akten, die das britische Portal „Guido Fawkes“ von der Behörde des Beauftragten für die Stasi-Unterlagen erhalten hat, deuten auf ein enges Verhältnis zwischen dem heutigen Labour-Führer und der ostdeutschen Stasi hin. Die Geschichte liest sich wie ein Krimi aus dem Kalten Krieg, brühwarm weiterzählt.

Corbyn war in den 1980er Jahren erst Mitglied, dann Vize-Vorsitzender, dann Präsident der Gruppe „Labour Action for Peace“ (LAP). LAP, ein Teil der Labour Party, unterhielt enge Beziehungen zur ostdeutschen Stasi und wurde in den Berichten der Stasi als von „special importance“ (besonderer Wichtigkeit) für die von der Stasi in den 1980er Jahren verfolgten Ziele bezeichnet.

Ein Blick auf diese Ziele verdeutlich das Ausmaß, in dem die Stasi in den 1980er Jahren versucht hat, Einfluss auf die öffentliche Meinung und die politische Klasse in Großbritannien und man darf annehmen nicht nur dort zu nehmen. Ein wichtiges Ziel bestand offensichtlich darin, die Schuld für die „Eskalation der Aufrüstung in Atomwaffen“ den USA und der NATO zuzuschieben. Ein Ziel, das nur erreicht werden konnte, wenn die Stasi auf Verbündete im Westen zurückgreifen konnte. Und das konnte sie offensichtlich. Mit der britischen LAP, der Gruppe von Corbyn wurden enge Kontakte geknüpft. Die Gruppe wurde von Ostspionen infiltriert. Eine Delegation der LAP wurde nach Ostberlin eingeladen und ist dieser Einladung auch gefolgt. Die LAP, die sich nachdem, was den Stasi-Unterlagen entnommen werden kann, im Einklang mit der Stasi nicht nur darin befand, die Schuld für die nukleare Aufrüstung den USA und der NATO zu zuschieben, war offensichtlich sehr instrumentell. Über die LAP wurden Labour Abgeordnete im Unterhaus beeinflusst und sozialistische Politiken verbreitet. Den wohl größten Erfolg dieser Infiltration hatte indes nicht die Stasi sondern der Geheimdienst der damaligen Tschechoslowakei zu vermelden, dem es gelungen war, mit Cynthia Roberts einen Spion im Dienste der Tschechoslowakei als Kandidat bei den Wahlen zum Britischen Unterhaus zu platzieren.

Die kurze Episode, die schon aus nur einem Bruchteil des Stasi-Materials hervorgeht, das Guido Fawkes zur Verfügung steht, zeigt, dass Sozialisten damals wie heute versucht haben, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu manipulieren. Dass in diesen Versuche inoffizielle und bezahlte Mitarbeiter ebenso wichtig waren wie Spione ist bekannt. Was nicht bekannt ist, ist das Ausmaß, in dem es der Stasi gelungen ist, die öffentliche westliche Meinung in Einklang mit den eigenen sozialistischen Vorstellungen zu bringen. Interessant ist jedoch, dass damals wie heute versucht wurde, über Parteien und Aktivisten, wie man sie heute vornehmlich im Speckgürtel von Ministerien, bei NGOs und in den politischen Vereinen der Parteien (nicht zu vergessen bei Wikipedia) findet, der Öffentlichkeit Ideen als etwas anderes unterzujubeln als die Ausgeburt eines sozialistischen Geistes. Die Infiltration, Gleichschaltung und Nutzung von Gruppen, die im politischen System des Sozialismus-feindlichen Westen integriert waren, war offensichtlich fester Bestandteil der Stasi-Strategie, deren Ausmaß man angesichts der Enthüllungen aus dem Vereinigten Königreich für Deutschland nur erahnen kann.

Quelle. Guido Fawkes

Historiker, die stolz auf ihr Fach sind, sollten eigentlich in Scharen Stasi-Unterlagen durchleuchten um die Verstrickung order Nicht-Verstrickung derer, die heute als politische Klasse Deutschland zu regieren versuchen mit der Stasi offenzulegen. Wie so oft, wenn die Themen auf der Straße liegen, werden sie von institutionellen Wissenschaftlern übersehen, ob bewusst oder unbewusst, das mag jeder selbst entscheiden. Offensichtlich ist es derzeit wichtiger, gegen einen imaginären rechten Feind zu kämpfen, als die Verflechtungen zwischen dem politischen System Deutschlands und der Stasi zu untersuchen. In jedem Fall werfen die Enthüllungen aus dem Vereinigten Königreich ein neues Licht auf die Frage, warum es Linken so wichtig ist, einen Rechtsextremismus-Hype zu schaffen und stetig zu befeuern.

Guido Fawkes beendet seinen letzten Beitrag zu Corbyn mit drei Fragen, die den Führer von Labour in massive Erklärungsnot bringen können. Denn anders als in Deutschland, werden alternative Medien wie Guido Fawkes im Vereinigten Königreich nicht totgeschwiegen, nicht einmal von der BBC.

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Das miese Geschäft mit dem Mitleid – Diesmal Täuschung aus dem BMZ

#ichwillfair [Die deutsche Sprache ist nicht jedermanns Sache], #WeltohneHunger, so tweeted das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit unter einer Abbildung, auf der angeblich gezeigt wird, wer an einer Tafel Schokolade verdient. Die armen Kakaobauern, die sich des Mitleids des BMZ, wenn schon sonst nichts, sicher sein können, sie verdienen nur 6 Cent am Preis einer Tafel Schokolade. Noch schlechter schneiden staatliche Behörden ab, die nur 4 Cent am Preis einer Tafel Schokolade verdienen. Spitzenverdiener sind der Handel und die Hersteller von Schokolade.

Das ist, wie das BMZ meint, nicht fair.

Wir meinen, es ist nicht fair, nicht in Ordnung, wenn das BMZ hier Grafiken verbreitet, die ein Bild vermitteln, das der Realität nicht entspricht und den Anteil deutscher staatlicher Raffgier an den 89 Cent vollständig zu unterschlagen.

Wir haben deshalb ein paar Posten zusammengestellt, die das BMZ mutwillig unterschlägt, um die Meldung, die bösen Kapitalisten sind daran schuld, dass Kakaobauern hungern müssen, verbreiten zu können.

Fangen wir mit Schokolade an. Schokolade besteht aus mehr als Kakao.

In der Regel enthält Schokolade:

  • Kakaobutter,
  • Kakao
  • Nüsse, Erdnüsse,
  • Trockenmilch
  • Vanille
  • Honig,
  • Zucker,
  • Mandeln,
  • (Rosinen)

Diese Zutaten müssen beschafft werden. Das kostet Geld. Und die Zutaten vereinigen sich nicht selbständig zu Schokolade. Jemand muss sie mischen und die Schokolade herstellen, dafür fallen direkte Arbeitskosten an;

Um die Schokolade herzustellen, braucht man nicht nur Arbeitskräfte, man braucht

  • Maschinen,
  • eine Halle drumrum,
  • Energie,
  • Es fallen zusätzliche Personalkosten für die Überwachung der Produktion und den Unterhalt der Maschinen an.
  • Die Maschinen verlieren zudem mit jeder Betriebsstunde an Wert …

Wenn man Schokolade hergestellt hat, benötigt man Verpackungsmaterialien, Maschinen, die die Verpackung um die Schokolade wickeln und in Kartons, die man beschafft hat, setzen, man benötigt Lagerarbeiter und entsprechenden Lagerplatz, Maschinen zum Transport der Schokolade, eine interne Logistik. Auch dafür fallen Kosten an.

Dann werden Verwaltungsmitarbeiter benötigt, die sich um die Löhne der Arbeiter kümmern, den Nachschub an Zutaten und Verbrauchsmaterialien usw. organisieren, die Abrechnungen erstellen, nicht zuletzt die, die das Finanzamt haben will und vieles mehr. Damit sie das tun können, benötigen sie einen Schreibtisch, einen Computer, Möglichkeiten der Telekommunikation und vieles mehr, was beschafft und gewartet und wenn es kaputt ist, ersetzt werden muss. Nicht zu vergessen, die Mitarbeiter der Verwaltung wollen auch bezahlt werden. So wie die Mitarbeiter von Logistik und Marketing, die sich um den Absatz von Schokolade kümmern, um Regalplätze in Supermärkten kämpfen, Werbung schalten und dafür sorgen, dass die Schokolade aus der Fabrik in Läden gelangt. Dazu benötigt man Fahrzeuge, die wiederum Benzin verbrauchen usw. Schließlich müssen all die Gebäude, in denen Material gelagert, Schokolade hergestellt, Schokolade gelagert, Mitarbeiter Verwaltungsarbeiten unternehmen usw. finanziert und unterhalten werden.

Das sind eine ganze Menge Kosten, die entstehen, um eine Tafel Schokolade zu produzieren und in den Laden zu bringen. Und an jedem dieser Posten verdient der Staat. Für Anschaffungen fällt Umsatzsteuer an. Für die Mitarbeiter sind Lohnsteuer und Sozialabgaben zu entrichten. Dazu kommen Gewerbesteuer, Grundsteuer, Feuerschutzsteuer, Köperschaftssteuer, Stromsteuer …

Hätte das BMZ all diese Kostenarten berücksichtigt, dann wäre es nichts geworden, mit der schäbigen Mitleidsgrafik, die die armen Kakaobauern gegen die reichen Unternehmen ausspielt, die sich angeblich am Verkauf von Schokolade eine goldene Nase verdienen. Berücksichtigt man die Hand, die der Staat über seine verschiedenen Steuern in der Tasche all derer hat, die hier als diejenigen dargestellt sich, die an Schokolade verdienen, dann ergibt sich ein anderes Bild, dann verdient der Staat an einer Tafel Schokolade mindestens 16 Cent, hinzu kommen die 4 Cent für staatliche Behörden im Anbauland. Damit wären wir bei ca. 20 Cent staatliches Verdienst an einer Tafel Schokolade. Dem Schokoladenhersteller bleibt in der Regel ein Nettogewinn von zwischen 6 und 10 Cent pro Tafel.

Wenn dem BMZ so viel an den Kakaobauern liegt, warum wirbt man dann nicht dafür, das horrende steuerliche Verdienst an Schokolade zu verringern und die Differenz den Kakakobauern zu Gute kommen zu lassen.

Es wird niemanden wundern zu erfahren, dass sich derart falsche und verzerrte Darstellungen, die allesamt den Staat als denjenigen, der ohne etwas zu Produktion, Herstellung und Vertrieb beizutragen, am meisten daran verdient, vergessen, in Unterrichtsmaterialien findet. Offensichtlich denken die Verantwortlichen, die Indoktrination klappe nicht in gleichem Maße, wenn man Schülern reinen Wein einschenkt.

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10 Kleine Negerlein – Politisch korrekte Verdummung

10 Kleine Negerlein, die kennen viele noch aus Ihrer Kindheit oder als Titel von Agatha Christies Buch, das in der Originalfassung aus dem Jahre 1939 übrigens „Ten little Niggers“ geheißen hat.

Es soll ja Menschen geben, die von Begriffen so in Mitleidenschaft gezogen werden können, dass sie physische und geistige, vor allem letztere Schäden als Ergebnis einer offensichtlich apotropäischen Magie davontragen. Falls wir aufgrund des Begriffs „Nigger“, den ein oder anderen Leser an das politisch-korrekte Paradies im Jenseits der Versprechung verloren haben, dann tut uns das nicht leid.

Zurück zu den 10 Kleinen Negerlein, dem Kinderlied:

Zehn kleine Negerlein,
Die fuhren übern Rhein;
Das eine ist in’s Wasser gefall’n,
Da waren’s nur noch neun.

[…]
Neun kleine Negerlein,
Die gingen auf die Jagd,
Das eine wurde totgeschoss’n,
Da waren’s nur noch acht.
[…]
Acht kleine Negerlein,
Die gingen in die Rüb’n,
Das eine hat sich totgegess’n,
Da waren’s nur noch sieb’n.
[…]
Sieben kleine Negerlein,
Die gingen zu ‘ner Hex’,
Das eine hat sie totgehext,
Da waren’s nur noch sechs.
[…]
Sechs kleine Negerlein,
Gerieten in die Sümf,
Das eine ist d’rin stecken geblieb’n,
Da waren’s nur noch fünf.
[…]
Fünf kleine Negerlein,
Die gingen mal zum Bier,
Das eine hat sich totgetrunk’n,
Da waren’s nur noch vier.
[…]
Vier kleine Negerlein,
Die aßen heißen Brei,
Das eine hat zuviel gegess’n,
Da waren’s nur noch drei.
[…]
Drei kleine Negerlein,
Die fuhr’n in die Türkei,
Den einen traf der Sonnenstich,
Da waren’s nur noch zwei.
[…]
Zwei kleine Negerlein,
Die fingen an zu weinen,
Der eine hat sich totgeweint,
Da gab es nur noch einen.
[…]
Ein kleines Negerlein,
Das fuhr mal in der Kutsch,
Da ist es unten durchgerutscht,
Da war’n sie alle futsch.
[…]

Tatsächlich werden Kindheitserinnerungen von manchen höher gewichtet als politische Korrektheit. Die Kindheitserinnerung hat oftmals auch nicht die real-brutale Version zum Gegenstand, sondern eine abgeschwächte, in der jedoch, entgegen aller politischen Korrektheit, weiterhin von 10 kleinen Negerlein die Rede ist. Doch der gesunde Menschenverstand, das zeigt eine kleine Analyse bei Amazon, ist stärker als die politische Korrektheit:

5,0 von 5 Sternen super…
Von Sandra am 31. August 2016
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
… dass ich das Buch hier gefunden habe. ich kenne es aus meiner Kindheit und wollte es unbedingt wieder haben. der Artikel wurde als gebraucht im guten zustand angeboten. das Buch hatte wirklich nur wenige Gebrauchsspuren und war in einem sehr guten Zustand. habe 7,80 Euro gezahlt. hab mich gefreut.

5,0 von 5 Sternen Kindheitserinnerung
Von M.J.am 3. Mai 2016
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch als Kind geliebt. Ich habe es immer bei meiner Oma gelesen. Leider ist es irgendwann abhanden gekommen und keiner wusste mehr wohin es verschwunden ist. Nun haben wir es wieder bestellt und unser kleiner Sohn findet es genauso toll wie ich

5,0 von 5 Sternen hanna wacker
Von hanna wacker am 7. September 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Die Qualität war sehr gut, und es weckt alte Erinnerungen auf .. Wunderbar ich hab mich sehr gefreut. Danke an euch

5,0 von 5 Sternen Bilderbuch
Von Mudda 47 am 1. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Das Buch kenne ich noch aus meiner Jugend. Dass dieses Büchlein mit Rassismus in Verbindung gebracht wird , finde ich schade.
Ich habe dieses Büchlein für mich gekauft und hoffe, meine Enkel finde es ebenso liebenswert wie ich!

5,0 von 5 Sternen 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 kleine Negerlein
Von C. Stegmaier am 18. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
“10 kleine Negerlein…da waren’s nur noch 9…”
Auf jeder der zehn stabilen Pappseiten ist ein Negerlein weniger zu sehen. Immer ein Negerlein verschwindet, weil es sich verletzt hat o.Ä. Doch auf der letzten Seite sind alle 10 wieder versammelt.
Ein sehr schönes Bilderbuch mit zauberhaften Zeichnungen und einer netten, einfachen Reimgeschichte, die wiederkehrende Passagen enthält.
Absoluter Klassiker, immer wieder schön!

Natürlich gibt es auch hier den einen politisch-Korrekten der Anstoß nimmt. Was sonst sollte er auch sonst nehmen? Ein markanter Unterschied besteht zwischen den Reviews, die sich positiv über das Buch äußern und den wenigen, die sich negativ darüber äußern. Letztere belassen es nicht bei der negativen Bewertung. Sie wollen anderen verbieten, was ihnen nicht gefällt, andere in deren Vorlieben bewerten und maßregeln.

1,0 von 5 Sternen Absolut letztes Jahrhundert!
Von ReWu am 1. Mai 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Könnte ich keinen Stern posten, würde ich das tun!
Leute, das geht gar nicht mehr!!!!!!!!!
Lasst Vergangenes los und kommt in der Gegenwart an: das N-Wort soll nicht mehr gesagt werden und DAS solltet ihr euren Kindern und Enkelkindern beibringen, anstatt in Erinnerungen zu schwelgen!

1,0 von 5 Sternen Rassistischer Titel
Von Gregory B. Williams am 10. September 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch sollte auf Amazon verboten werden, das Wort Neger ist rassistisch! Willkommen im 21zigstem Jahrhundert!
Und wenn Schwarze sich selber so nennen ist es noch was ganz anderes als wenn jemand anderes das tut! Weil heutzutage werden sie naemlich Schwarz genannt und es ist nicht abstossend fuer sie.

Das Wort „Neger“ ist natürlich nicht rassistisch. Rassismus ist ein Konzept, das sich auf menschliches VERHALTEN bezieht. Im Gegensatz zu den Knalltüten, die Rassismus in Worten entdecken zu können glauben, sind sich die meisten Sozialwissenschaftler, die ernsthaft mit dem Konzept „Rassismus“ beschäftigt sind, darüber im klaren, dass es um Handlungen und nicht um Worte geht. Eine Faust auf die Nase zu bekommen, tut weh, ein Wort entgegen geschleudert zu bekommen, nicht.

Dessen ungeachtet sind diejenigen, die in Weiterentwicklung von Wittgensteins Willkür nunmehr keine Sprachspiele mehr spielen, sondern Sprachkriege führen wollen, erst zufrieden, wenn es ihnen gelungen ist, anderen ihre verquere Sicht der Dinge aufzuzwingen, z.B. in dem man aus den 10 kleinen Negerlein, 10 kleine Kinderlein macht. Glücklicherweise gibt es noch genug Menschen mit dem entsprechenden Menschenverstand, die wissen, dass sie hier manipuliert werden sollen:

1 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen!
Von Rudolf Seeger am 13. Juli 2015
Verifizierter Kauf
Ich musste leider 1 Stern geben um eine Rezension abzugeben! Wer es fertigbringt ein uraltes Kinderlied zu vergewaltigen, nur um politisch korrekt zu sein, der sollte die Finger vom schreiben lassen !!! Zum Glück habe ich hier auch die Orginalfassung gekriegt.

Worte und Begriffe sind so etwas wie Zeitzeugen, vor allem dann, wenn es sich um demonstrative Begriffe oder um Konzepte handelt. Wer diese Worte eliminiert, richtet mehr Schaden an, als er in der Enge seiner politischen Korrektheit zu sehen vermag. In 20 Jahren, wenn alle Spuren der Neger getilgt sind, werden es die politisch-korrekten Geschichtsfälscher zwar geschafft haben, ihre eingebildeten Schmerzen, die durch Begriffe hervorgerufen werden sollen, beseitigt zu haben, aber nicht nur das. Sie haben jede Möglichkeit beseitigt, historische Entwicklungen zu verstehen, da sie die Begriffe, die sie nicht mögen, eliminiert haben. Die Vergangenheit besteht demnach für all diejenigen, die in politisch-korrekter Einöde erzogen werden, aus Begriffen, die sie weder kennen noch verstehen. Was man aus der Geschichte, die eine andere Sprache spricht als man selbst, lernen kann, ist offenkundig: Nichts. Das Projekt „politische Korrektheit“ führt demnach direkt in die a-historische Zukunft, in der das Denken durch das Fühlen ersetzt wurde. Was gefühlt werden darf, das geben natürlich die politisch korrekten Faschisten vor.

In diesem Sinne hat bei uns heute Florian Erhard das letzte Wort, als Primärquelle für jene geistige Verwirrung, die als politische Korrektheit in die Geschichte eingehen und von zukünftigen Generationen hoffentlich mit Humor genommen werden wird, sofern sie nicht beschließen, den Begriff der „politischen Korrektheit“ wegen des intellektuellen Kahlschlags, den er nach sich gezogen hat, zu verbieten….

1,0 von 5 Sternen Titel
Von Florian Erhard am 29. März 2013
Format: DVD
Das Wort “Negerlein” sollte in der heutigen Zeit nicht mehr verwendet werden. Siehe z.B. auch unsere Kinderbücher, die geändert werde…

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Newspeak: Das Wörterbuch der politischen Korrektheit

Beim Statistischen Bundesamt sind Asylbewerber zu Schutzsuchenden mutiert. Wir haben gestern darüber berichtet – auch über die Logik dahinter: Schutzsuchende verlassen sich auf Gutmenschen, während Asylbewerber den Nachweis ihrer Asyl-Berechtigung erbringen müssen. Die Gewährung von Asyl ist ein Rechtsakt, die Gewährung von Schutz ein Akt der Willkür. In bestimmter Hinsicht verkehrt der Begriff „Schutzsuchende“ im Zusammenhang mit Asylbewerbern die Realität in ihr Gegenteil, vor allem wenn man bedenkt, dass manche der Schutzsuchenden kriminell sind und Straftaten verüben. Das wären dann Schutzsuchenden-Straftaten.

Da man bei politisch Korrekten auf alles vorbereitet sein muss, jederzeit gerüstet sein muss, um ihrem neuesten Irrsinn zu begegnen, haben wir uns entschieden, ein Wörterbuch der politisch Korrektheit anzuregen, in dem wir zunächst die sprachliche Perversität der Bewerber, die zu Suchenden geworden sind, durchspielen. Unsere Liste ist sicher nicht vollständig. Wer einen eigenen Beitrag hat, immer her damit (= kommentieren).

Die Crux an politischer Korrektheit besteht darin, Begriffe, die für politisch Korrekte böse klingen, weil sie zumindest teilweise noch demonstrativ sind, d.h. eine Beschreibung des zu Beschreibenden enthalten, so zu entstellen, dass der Zusammenhang zwischen dem Begriff und dem, was er eigentlich beschreiben soll, durch einen wohlklingenden, positiv konnotierten Begriff ersetzt wird.

In dieser Logik werden dann Unterdrückte zu Machtsuchenden, und Minderheiten zu Mehrheitssuchenden. Beide Begriffe „Unterdrückte und Minderheiten“ sind nicht nett, nicht schön, nicht politisch-korrekt apart. Machtsuchende als Begriff bringt das humanitäre Potential, das in allen Unterdrückten vorhanden ist, ebenso zum Ausdruck wie „Mehrheitssuchende“ anstelle von Minderheit.

Auch Begriffe wie Selbstmörder, Mörder, Einbrecher, Dieb oder Terrorist sind keine schönen, politisch-korrekt aparten Begriffe. Deshalb machen wir aus Selbstmördern Erlösungssuchende, das macht das Ende nicht so final. Diebe werden zu Eigentumsuchenden, was die Machtstrukturen der Gesellschaft, die einen Dieb erst dazu treiben, Dieb zu sein, deutlich macht. Ein Mörder wird zum Blutspendesuchenden, weil man nicht davon ausgehen kann, dass ein Mord einfach um des Mordens Willen verübt wird. Denn Menschen sind doch soziale Wesen! Und Terroristen werden zu Sinnsuchenden, schon weil – wie gesagt – Menschen soziale Wesen sind, die den Tod anderer Menschen nicht sinnlos herbeiführen. Und natürlich sind Terroristen auch Weihnachtsmarktbesuchende. Selbstmordterroristen werden zu Gott- oder Todsuchenden, je nach Denomination. Auch diese politisch-korrekte Umbenennung, bringt das Aparte des Suchenden zum Vorschein, das jeden Terroristen, ob er sich nun selbst in die Luft sprengt oder nicht, auszeichnet.

Die politisch-korrekte Neusprache macht aus der Antifa die Krawallsuchenden, was insofern misslich ist, als Krawall von manchen reaktionären Gesellschaftsmitgliedern negativ assoziiert wird, weshalb wir die Krawallsuchenden zu Vergnügungssuchenden oder Volksfestbesuchenden neusprachlich weiterentwickeln.

Alkoholiker ist auch so ein negativer Begriff, der in seiner stereotypen Unmenschlichkeit, denjenigen, der trinkt, zum Alkoholiker macht. Wir empfehlen den Rauschsuchenden an die Stelle des Alkoholikers zu setzen und dem Saufenden damit einen Sinn zu geben, ihn zu einem sinnsuchenden Rauschsuchenden zu machen. In gewisser Hinsicht suchen alle Drogensüchtigen einen Sinn, aber harte Drogensüchtige, Kokser oder diejenigen, die sich Heroin zumuten, suchen mehr: Sie suchen Inspiration. Inspirationssuchende ist damit der Begriff, der sich für eine politisch-korrekte und aparte Bezeichnung derer, die Drogen konsumieren, aufdrängt.

Die Möglichkeiten, die der Begriff „Suchender“ mit sich bringt, sind fast unbegrenzt: Aus Faulpelzen werden Arbeitssuchende, aus Lügnern Wahrheitssuchende, denn beide haben schlicht noch nicht gefunden, was sie eigentlich suchen.

Der Begriff des Suchenden ermöglicht es auch, jene garstigen Begriffe, die körperliche Unzulänglichkeiten mit aller Gewalt ihrer Empirie beschreiben durch apartere und einfühlsamere Begriffe zu ersetzen: Blinde werden zu Erleuchtungsuchenden, Gehbehinderte zu Haltsuchenden, Stumme zu Wortsuchenden und Stotterer zu Wortendesuchenden.

Die Möglichkeiten, die mit politisch-korrekten Verstandesversuchern verbunden sind, wie wir sie hier beschrieben haben, sie sind ungeahnt. Und wir ahnen tatsächlich nicht, was die Kommentare bringen mögen.

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