Profxin Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität entfernen

An den Senator für Bildung, Jugend und Wissenschaft von Berlin, Sandra Scheeres

Prof. Dr. Lann Hornscheidt, Professor/Professorin für Gender Studies und Sprachanalyse an der Humboldt-Universität zu Berlin ist mit sofortiger Wirkung von der Universität zu entfernen.

Begründung

§100 des Berliner Hochschulgesetzes nennt die besondere Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten als eine Einstellungsvoraussetzung für Professoren.

Prof. Dr. Lann Hornscheidt belegt durch sein/ihr Wirken an der Humboldt-Universität Berlin, dass er/sie über keine Befähigung und in keiner Weise eine besondere Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten verfügt.

§77 des Bundesbeamtengesetzes lautet: “Der Beamte begeht ein Dienstvergehen, wenn er schuldhaft die ihm obliegenden Pflichten verletzt. Ein Verhalten des Beamten außerhalb des Dienstes ist ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalles in besonderem Maße geeignet ist. Achtung und Vertrauen in einer für sein Amt oder das Ansehen des Beamtentums bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.”

Das Verhalten von Prof. Dr. Lann Hornscheidt ist in besonderem Maße geeignte, Achtung und Vertrauen in einer für sein/ihr Amt oder das Ansehen des Beamtentums bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen. Tatsächlich macht das Verhalten von Lann Hornscheidt einen ganzen Berufsstand, nämlich den des Hochschullehrers und die Idee der Wissenschaft, deren Repräsentant er/sie sein will, lächerlich.

Das Vorliegen eines Dienstvergehens muss entsprechend bejaht werden.

Wissenschaftliches Arbeiten

Wissenschaft ist ein kontinuierlicher Erkenntnisprozess und als solcher ist Wissenschaft in erster Linie eine Methode, eine Methode, die Erkenntnisgewinn gewährleistet. Erkenntnis ist Wissen über die Realität, und entsprechend kann Wissenschaft nur eine empirische Methode der Erkenntnisgewinnung sein, eine Methode, die Hypothesen aus Theorien ableitet, die Hypothesen prüft und aus dem Prüfungsergebnis Konsequenzen für die Theorie zieht. Wissenschaftliches Arbeiten ist daher ein Arbeiten, das auf die Erkenntnis der Realität auf das Auffinden von Gesetzmäßigkeiten in der (sozialen) Umwelt, die uns umgibt, ausgerichtet ist.

Im Gegensatz dazu versteht Prof. Dr. Lann Hornscheidt sein/ihr Wirken nicht als Erkenntnisgewinn, sondern als “Intervention”, was notwendig voraussetzt, dass sich Lann Hornscheidt bereits im Besitz von Erkenntnis, und zwar von richtiger, wahrer und in seinem/ihrem Fall guter Erkenntnis wähnt, die zum Ausgangspunkt für Intervention gemacht werden kann. Damit ist aber Glauben und nicht Wissenschaft beschrieben. Nur wer glaubt, kann unbekümmert von jeglichem Zweifel in das Leben Dritter intervenieren. Nur wer glaubt, kann sich aufführen, als wäre er im Besitz der Wahrheit, die zu allen Zeiten in der Vergangenheit und der Zukunft gültig ist und gültig sein wird. Lann Hornscheidt glaubt und hat entsprechend nichts an einer Universität zu suchen, denn er/sie ist offenkundig nicht in der Lage, seinen Dienstauftrag, bewährtes Wissen an Studenten zu vermitteln, zu erfüllen oder in die Methode der Wissenschaft einzuweisen.

Der Schwerpunkt auf der Intervention, deren Ziel die Manipulation von Verhalten, die Veränderung des Verhaltens Dritter ist, zeigt, dass Lann Hornscheidt Sozialpolitiker sein will, was er/sie durchaus sein kann, aber nicht an einer Universität. Universitäten dienen nicht dem Schreiben politischer Programme oder dem Entwerfen politischer Kampagnen, sondern der Vermittlung und Gewinnung von Wissen und somit dem Gegenteil dessen, was Lann Hornscheidt anstrebt.

Universitäten sind Orte der Erkenntnisgewinnung und als solche notwendig Orte des Zweifels, und wer zweifelt, der kann nicht in das Leben Dritter intervenieren wollen oder das Leben Dritter von einer moralischen Warte aus beurteilen. Lann Hornscheidt tut beides und hat entsprechend nichts an einer Universität verloren.

Gewinnt man dann, wenn man die Lehrveranstaltungen, die Lann Hornscheidt an der Humboldt-Universität in Berlin anbietet, noch den Eindruck, hier werde Wissenschaft mit Sprachspielen und Universität mit Kaffeekränzchen verwechselt, z.B. dann, wenn außer reflektierendem Diskutieren und angeblich kritischem Reflektieren nichts getan zu werden scheint, so nimmt die Debattierwerkstatt, die Lann Hornscheidt an der Humboldt Universität zu unterhalten scheint, andere Züge an, wenn man die Versuche, einerseits die deutsche Sprache zu verballhornen und andererseits historische Persönlichkeiten wie Alexander und Wilhelm von Humboldt zu denunzieren, in Rechnung stellt.

Agitprop an der Humboldt-Universität

Lann Horscheidt scheint seine/ihre Studenten dazu aufzuwiegeln, “Interventionen” für eine unverständliche Sprache durchzuführen und vermeintlich kritisch-reflektierend und ohne den störenden Einfluss historischen Wissens, Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts ahistorisch, unreflektiert und vor allem: unkritisch zu diskreditiern Der resultierende Aktivismus hat entsprechend nichts an Universitäten als Stätten von Wissen, als Stätten des fairen und vor allem argumentativen Umgangs miteinander zu suchen. Man würde entsprechende Aktivitäten eher bei militanten Sekten erwarten, mit Sicherheit aber nicht an einer Universität.

Insofern Lann Hornscheidt diese Aktivitäten nicht nur unterstützt, sondern ganz offensichtlich dafür verantwortlich ist, zeigt sie/er deutlich, dass er/sie besser in einem Konvent als an einer Universität aufgehoben wäre. Insofern Lann Hornscheidt eine wissenschaftliche Position missbraucht, um leichtgläubige Studenten zu manipulieren und zu indoktrinieren, zeigt er/sie deutlich, dass er/sie Wissenschaft mit politischem Aktivismus verwechselt. Um weiteren Schaden an der Wissenschaft zu verhindern, ist Lann Hornscheidt daher von der Humboldt Universität auszuschließen.

Schaden für die Wissenschaft

Zudem fügt Lann Hornscheidt der wissenschaftlichen Community im Allgemeinen und der Position des Professors erheblichen Schaden dadurch zu, dass sie/er beide lächerlich macht. So findet sich auf der öffentlichen Homepage von Lann Hornscheidt an der Humboldt Univeristät zu Berlin die folgende Passage:

Professx für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Wollen Sie mit Profx. Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen? Achten Sie bitte darauf, Anreden wie
“Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt” zu verwenden.
Bitte vermeiden Sie alle zweigendernden Ansprachen wie “Herr ___”, “Frau ___”, “Lieber ___”, oder “Liebe ___”.

Das Berliner Hochschulgesetz sieht im Paragraphen 103 die Führung des Titels “Professor” oder “Professorin” vor. Das Führen einer Kreation wie Profx oder Professx ist im Hochschulgesetzt nicht vorgesehen. Lann Hornscheidt scheint somit selbst der Ansicht zu sein, keine Professur an einer öffentlichen Universität inne zu haben, was seine/ihre Entfernung erleichtern sollte.

Der Wunsch, mit einer fiktiven und von Lann Hornscheidt erfundenen Bezeichnung angeredet zu werden, lässt zudem Probleme in der Persönlichkeit von Lann Hornscheidt vermuten, die einer Ausübung der Position eines Professors im Wegen stehen. Dies wird nicht zuletzt dadurch nahegelegt, dass Wissenschaft ein kumulativer Erkenntnisprozess ist, der auf methodisch gewonnenen und nachvollziehbaren Ergebnissen basiert. Insofern Lann Hornscheidt Sprachidiosynkrasien einführt, die ihm/ihr verständlich sein mögen, die sonst aber niemand versteht, zeigt sie/er deutlich, dass er/sie keine Idee von Wissenschaft, nicht einmal eine vage Vorstellung von Wissenschaft hat. Entsprechend ist Lann Hornscheidt entweder nicht fähig oder nicht willig, ihren/seinen Arbeitsauftrag zu erfüllen.

Vielmehr versucht Lann Hornscheidt, Studenten die entsprechenden sprachlichen Idiosynkrasien anzuerziehen und Studenten dazu zu zwingen, diese Sprachidiosynkrasien, die im Hochschulgesetz nicht vorgesehen sind, einzuhalten, um überhaupt Kontakt mit Lann Hornscheidt aufzunehmen zu können. Folglich nutzt Lann Hornscheidt seine/ihre Position aus, um Studenten gleichzuschalten und seine/ihre persönlichen Vorlieben im öffentlichen Raum einer Universität durchzusetzen.

Um dem Treiben von Lann Hornscheidt ein Ende zu setzen und weiteren Schaden von Wissenschaft abzuwenden, bleibt daher nur die Möglichkeit, Lann Hornscheidt aus ihrer/seiner Position als Professor zu entfernen und jeglichen Umgang mit Studenten zu unterbinden.

Diese Forderung wird von den im Folgenden genannten Personen unterstützt. Wer die Forderung unterstützen will, kann uns eine Email [sciencefiles at textconsulting.net] schicken, um in die Liste der Unterstützer aufgenommen zu werden.

  • Dr. habil. Heike Diefenbach
  • Michael Klein
  1. Christoph Assel, Potsdam
  2. Dipl. päd. Götz Bading
  3. Dr. Fritz Baur
  4. Oliver Behrendt, LL.M., Berlin
  5. Thomas Bertz, Großburgwedel
  6. Dipl. Bibl. Sebastian Beßler
  7. Henning Bettermann, Klein-Vielen
  8. Dr. Harald Beurich, Plankstadt
  9. Rainer Brandl
  10. Hermann Bubke, Berlin
  11. Maximilian Dachs
  12. Dr. Elmar Diederichs
  13. Friedrich Dominicus
  14. Martin Eppelmann, Berlin
  15. Prof. Dr. med. Rainer Gladisch, Lindenfels
  16. Ronald M. Hahn, Wuppertal
  17. Dr. Thomas Hartung
  18. Evelyn Hinz
  19. Jens Hölscher
  20. Dietmar Hube
  21. Michael Gäse, Paderborn
  22. Dipl.-Ing. Stephan Hartmann
  23. Dr. Walter Heinz Greiner, Hurlach
  24. Evelyn Hinz
  25. Michael Hoeft, Köthen
  26. Stephan Holzinger
  27. Wolfgang Jacobs, Berlin
  28. Dipl. Ing. Ralf Janzen, Magdeburg
  29. Markus Kausch, Höhenkirchen-Siegertsbrunn
  30. Dipl.-Ing. Sébastien Kieffer, Friolzheim
  31. Ralph Knebel, Berlin
  32. Daniel Knoell
  33. Isabel Kocsis, OStR
  34. Prof. Dr. Dr. med. Dr. habil. Adorján F. Kovács
  35. Tobias Kramer, Kaufbeuren
  36. Patentanwalt Dipl.-Phys. Ulrich Kreutzer, Duisburg
  37. Frieder Lehmann
  38. Stefan Lehmann, Berlin
  39. Henrik Leiner, Berlin
  40. Dr. Hubert Lerch
  41. Gerhard Leuner
  42. René Lissner, Potsdam
  43. Dipl.- Ing. Frieder Lorenz, Berlin
  44. Heike Ludwig
  45. Udo Marx
  46. Johannes Meiners
  47. Karsten Mende
  48. Dr. Klaus Miehling, Freiburg
  49. Gregor Mitzka
  50. Thomas Most, Meißen
  51. Philipp Müller, Frankfurt a. Main
  52. Dipl.-Ing. Elmar Oberdörffer, Heiligenberg
  53. Günther Oberheide, Hannover
  54. Peter Oestel, Berlin
  55. Frank Otte
  56. Thomas Paulwitz, Deutsche  Sprachwelt, Erlangen
  57. Gottfried Pfüller
  58. Dipl.-Chem. Frank Postleb
  59. Ronald Preuß, Chemnitz
  60. Gerald Radloff
  61. Matthias Rahrbach
  62. Stefan Rehse
  63. Helmut Roth
  64. Volker Rotter
  65. Christoph Sattler
  66. Heinz-Josef Schaaf, Bad Camberg
  67. Günter Scharf, Sonsbeck
  68. Sven H. Schillings, Koblenz
  69. Klaus Schulte, Stuttgart
  70. Dipl. Ing. Eberhard Schulz
  71. Bernhard Siefert, Grenzach-Wyhlen
  72. Ludmilla Sokolova
  73. Gunter Spätz, Luzern
  74. Heiner Thierjung
  75. Carsten Thumulla
  76. Ulrich Peter Trappe
  77. Volker Urban
  78. Dr. Angelo Vallone, Köln
  79. Ricard Vila, Stuttgart
  80. Günter Wagner, Heidenheim
  81. Arnfried Walbrecht
  82. Ursula Wedler, Bielefeld
  83. Uwe Werler, Dresden
  84. Beate Werner
  85. Wolfgang Zecher
  86. Jörg Zergiebel, Dresden
  87. Georg Zundel, Bad Waldsee
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