Profxin Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität entfernen

An den Senator für Bildung, Jugend und Wissenschaft von Berlin, Sandra Scheeres

Prof. Dr. Lann Hornscheidt, Professor/Professorin für Gender Studies und Sprachanalyse an der Humboldt-Universität zu Berlin ist mit sofortiger Wirkung von der Universität zu entfernen.

Begründung

§100 des Berliner Hochschulgesetzes nennt die besondere Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten als eine Einstellungsvoraussetzung für Professoren.

Prof. Dr. Lann Hornscheidt belegt durch sein/ihr Wirken an der Humboldt-Universität Berlin, dass er/sie über keine Befähigung und in keiner Weise eine besondere Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten verfügt.

§77 des Bundesbeamtengesetzes lautet: „Der Beamte begeht ein Dienstvergehen, wenn er schuldhaft die ihm obliegenden Pflichten verletzt. Ein Verhalten des Beamten außerhalb des Dienstes ist ein Dienstvergehen, wenn es nach den Umständen des Einzelfalles in besonderem Maße geeignet ist. Achtung und Vertrauen in einer für sein Amt oder das Ansehen des Beamtentums bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.“

Das Verhalten von Prof. Dr. Lann Hornscheidt ist in besonderem Maße geeignte, Achtung und Vertrauen in einer für sein/ihr Amt oder das Ansehen des Beamtentums bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen. Tatsächlich macht das Verhalten von Lann Hornscheidt einen ganzen Berufsstand, nämlich den des Hochschullehrers und die Idee der Wissenschaft, deren Repräsentant er/sie sein will, lächerlich.

Das Vorliegen eines Dienstvergehens muss entsprechend bejaht werden.

Wissenschaftliches Arbeiten

Wissenschaft ist ein kontinuierlicher Erkenntnisprozess und als solcher ist Wissenschaft in erster Linie eine Methode, eine Methode, die Erkenntnisgewinn gewährleistet. Erkenntnis ist Wissen über die Realität, und entsprechend kann Wissenschaft nur eine empirische Methode der Erkenntnisgewinnung sein, eine Methode, die Hypothesen aus Theorien ableitet, die Hypothesen prüft und aus dem Prüfungsergebnis Konsequenzen für die Theorie zieht. Wissenschaftliches Arbeiten ist daher ein Arbeiten, das auf die Erkenntnis der Realität auf das Auffinden von Gesetzmäßigkeiten in der (sozialen) Umwelt, die uns umgibt, ausgerichtet ist.

Im Gegensatz dazu versteht Prof. Dr. Lann Hornscheidt sein/ihr Wirken nicht als Erkenntnisgewinn, sondern als „Intervention“, was notwendig voraussetzt, dass sich Lann Hornscheidt bereits im Besitz von Erkenntnis, und zwar von richtiger, wahrer und in seinem/ihrem Fall guter Erkenntnis wähnt, die zum Ausgangspunkt für Intervention gemacht werden kann. Damit ist aber Glauben und nicht Wissenschaft beschrieben. Nur wer glaubt, kann unbekümmert von jeglichem Zweifel in das Leben Dritter intervenieren. Nur wer glaubt, kann sich aufführen, als wäre er im Besitz der Wahrheit, die zu allen Zeiten in der Vergangenheit und der Zukunft gültig ist und gültig sein wird. Lann Hornscheidt glaubt und hat entsprechend nichts an einer Universität zu suchen, denn er/sie ist offenkundig nicht in der Lage, seinen Dienstauftrag, bewährtes Wissen an Studenten zu vermitteln, zu erfüllen oder in die Methode der Wissenschaft einzuweisen.

Der Schwerpunkt auf der Intervention, deren Ziel die Manipulation von Verhalten, die Veränderung des Verhaltens Dritter ist, zeigt, dass Lann Hornscheidt Sozialpolitiker sein will, was er/sie durchaus sein kann, aber nicht an einer Universität. Universitäten dienen nicht dem Schreiben politischer Programme oder dem Entwerfen politischer Kampagnen, sondern der Vermittlung und Gewinnung von Wissen und somit dem Gegenteil dessen, was Lann Hornscheidt anstrebt.

Universitäten sind Orte der Erkenntnisgewinnung und als solche notwendig Orte des Zweifels, und wer zweifelt, der kann nicht in das Leben Dritter intervenieren wollen oder das Leben Dritter von einer moralischen Warte aus beurteilen. Lann Hornscheidt tut beides und hat entsprechend nichts an einer Universität verloren.

Gewinnt man dann, wenn man die Lehrveranstaltungen, die Lann Hornscheidt an der Humboldt-Universität in Berlin anbietet, noch den Eindruck, hier werde Wissenschaft mit Sprachspielen und Universität mit Kaffeekränzchen verwechselt, z.B. dann, wenn außer reflektierendem Diskutieren und angeblich kritischem Reflektieren nichts getan zu werden scheint, so nimmt die Debattierwerkstatt, die Lann Hornscheidt an der Humboldt Universität zu unterhalten scheint, andere Züge an, wenn man die Versuche, einerseits die deutsche Sprache zu verballhornen und andererseits historische Persönlichkeiten wie Alexander und Wilhelm von Humboldt zu denunzieren, in Rechnung stellt.

Agitprop an der Humboldt-Universität

Lann Horscheidt scheint seine/ihre Studenten dazu aufzuwiegeln, „Interventionen“ für eine unverständliche Sprache durchzuführen und vermeintlich kritisch-reflektierend und ohne den störenden Einfluss historischen Wissens, Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts ahistorisch, unreflektiert und vor allem: unkritisch zu diskreditiern Der resultierende Aktivismus hat entsprechend nichts an Universitäten als Stätten von Wissen, als Stätten des fairen und vor allem argumentativen Umgangs miteinander zu suchen. Man würde entsprechende Aktivitäten eher bei militanten Sekten erwarten, mit Sicherheit aber nicht an einer Universität.

Insofern Lann Hornscheidt diese Aktivitäten nicht nur unterstützt, sondern ganz offensichtlich dafür verantwortlich ist, zeigt sie/er deutlich, dass er/sie besser in einem Konvent als an einer Universität aufgehoben wäre. Insofern Lann Hornscheidt eine wissenschaftliche Position missbraucht, um leichtgläubige Studenten zu manipulieren und zu indoktrinieren, zeigt er/sie deutlich, dass er/sie Wissenschaft mit politischem Aktivismus verwechselt. Um weiteren Schaden an der Wissenschaft zu verhindern, ist Lann Hornscheidt daher von der Humboldt Universität auszuschließen.

Schaden für die Wissenschaft

Zudem fügt Lann Hornscheidt der wissenschaftlichen Community im Allgemeinen und der Position des Professors erheblichen Schaden dadurch zu, dass sie/er beide lächerlich macht. So findet sich auf der öffentlichen Homepage von Lann Hornscheidt an der Humboldt Univeristät zu Berlin die folgende Passage:

Professx für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Wollen Sie mit Profx. Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen? Achten Sie bitte darauf, Anreden wie
„Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt“ zu verwenden.
Bitte vermeiden Sie alle zweigendernden Ansprachen wie „Herr ___“, „Frau ___“, „Lieber ___“, oder „Liebe ___“.

Das Berliner Hochschulgesetz sieht im Paragraphen 103 die Führung des Titels „Professor“ oder „Professorin“ vor. Das Führen einer Kreation wie Profx oder Professx ist im Hochschulgesetzt nicht vorgesehen. Lann Hornscheidt scheint somit selbst der Ansicht zu sein, keine Professur an einer öffentlichen Universität inne zu haben, was seine/ihre Entfernung erleichtern sollte.

Der Wunsch, mit einer fiktiven und von Lann Hornscheidt erfundenen Bezeichnung angeredet zu werden, lässt zudem Probleme in der Persönlichkeit von Lann Hornscheidt vermuten, die einer Ausübung der Position eines Professors im Wegen stehen. Dies wird nicht zuletzt dadurch nahegelegt, dass Wissenschaft ein kumulativer Erkenntnisprozess ist, der auf methodisch gewonnenen und nachvollziehbaren Ergebnissen basiert. Insofern Lann Hornscheidt Sprachidiosynkrasien einführt, die ihm/ihr verständlich sein mögen, die sonst aber niemand versteht, zeigt sie/er deutlich, dass er/sie keine Idee von Wissenschaft, nicht einmal eine vage Vorstellung von Wissenschaft hat. Entsprechend ist Lann Hornscheidt entweder nicht fähig oder nicht willig, ihren/seinen Arbeitsauftrag zu erfüllen.

Vielmehr versucht Lann Hornscheidt, Studenten die entsprechenden sprachlichen Idiosynkrasien anzuerziehen und Studenten dazu zu zwingen, diese Sprachidiosynkrasien, die im Hochschulgesetz nicht vorgesehen sind, einzuhalten, um überhaupt Kontakt mit Lann Hornscheidt aufzunehmen zu können. Folglich nutzt Lann Hornscheidt seine/ihre Position aus, um Studenten gleichzuschalten und seine/ihre persönlichen Vorlieben im öffentlichen Raum einer Universität durchzusetzen.

Um dem Treiben von Lann Hornscheidt ein Ende zu setzen und weiteren Schaden von Wissenschaft abzuwenden, bleibt daher nur die Möglichkeit, Lann Hornscheidt aus ihrer/seiner Position als Professor zu entfernen und jeglichen Umgang mit Studenten zu unterbinden.

Diese Forderung wird von den im Folgenden genannten Personen unterstützt. Wer die Forderung unterstützen will, kann uns eine Email [sciencefiles at textconsulting.net] schicken, um in die Liste der Unterstützer aufgenommen zu werden.

  • Dr. habil. Heike Diefenbach
  • Michael Klein
  1. Christoph Assel, Potsdam
  2. Dipl. päd. Götz Bading
  3. Dr. Fritz Baur
  4. Oliver Behrendt, LL.M., Berlin
  5. Thomas Bertz, Großburgwedel
  6. Dipl. Bibl. Sebastian Beßler
  7. Henning Bettermann, Klein-Vielen
  8. Dr. Harald Beurich, Plankstadt
  9. Rainer Brandl
  10. Hermann Bubke, Berlin
  11. Maximilian Dachs
  12. Dr. Elmar Diederichs
  13. Friedrich Dominicus
  14. Martin Eppelmann, Berlin
  15. Prof. Dr. med. Rainer Gladisch, Lindenfels
  16. Ronald M. Hahn, Wuppertal
  17. Dr. Thomas Hartung
  18. Evelyn Hinz
  19. Jens Hölscher
  20. Dietmar Hube
  21. Michael Gäse, Paderborn
  22. Dipl.-Ing. Stephan Hartmann
  23. Dr. Walter Heinz Greiner, Hurlach
  24. Evelyn Hinz
  25. Michael Hoeft, Köthen
  26. Stephan Holzinger
  27. Wolfgang Jacobs, Berlin
  28. Dipl. Ing. Ralf Janzen, Magdeburg
  29. Markus Kausch, Höhenkirchen-Siegertsbrunn
  30. Dipl.-Ing. Sébastien Kieffer, Friolzheim
  31. Ralph Knebel, Berlin
  32. Daniel Knoell
  33. Isabel Kocsis, OStR
  34. Prof. Dr. Dr. med. Dr. habil. Adorján F. Kovács
  35. Tobias Kramer, Kaufbeuren
  36. Patentanwalt Dipl.-Phys. Ulrich Kreutzer, Duisburg
  37. Frieder Lehmann
  38. Stefan Lehmann, Berlin
  39. Henrik Leiner, Berlin
  40. Dr. Hubert Lerch
  41. Gerhard Leuner
  42. René Lissner, Potsdam
  43. Dipl.- Ing. Frieder Lorenz, Berlin
  44. Heike Ludwig
  45. Udo Marx
  46. Johannes Meiners
  47. Karsten Mende
  48. Dr. Klaus Miehling, Freiburg
  49. Gregor Mitzka
  50. Thomas Most, Meißen
  51. Philipp Müller, Frankfurt a. Main
  52. Dipl.-Ing. Elmar Oberdörffer, Heiligenberg
  53. Günther Oberheide, Hannover
  54. Peter Oestel, Berlin
  55. Frank Otte
  56. Thomas Paulwitz, Deutsche  Sprachwelt, Erlangen
  57. Gottfried Pfüller
  58. Dipl.-Chem. Frank Postleb
  59. Ronald Preuß, Chemnitz
  60. Gerald Radloff
  61. Matthias Rahrbach
  62. Stefan Rehse
  63. Helmut Roth
  64. Volker Rotter
  65. Christoph Sattler
  66. Heinz-Josef Schaaf, Bad Camberg
  67. Günter Scharf, Sonsbeck
  68. Sven H. Schillings, Koblenz
  69. Klaus Schulte, Stuttgart
  70. Dipl. Ing. Eberhard Schulz
  71. Bernhard Siefert, Grenzach-Wyhlen
  72. Ludmilla Sokolova
  73. Gunter Spätz, Luzern
  74. Heiner Thierjung
  75. Carsten Thumulla
  76. Ulrich Peter Trappe
  77. Volker Urban
  78. Dr. Angelo Vallone, Köln
  79. Ricard Vila, Stuttgart
  80. Günter Wagner, Heidenheim
  81. Arnfried Walbrecht
  82. Ursula Wedler, Bielefeld
  83. Uwe Werler, Dresden
  84. Beate Werner
  85. Wolfgang Zecher
  86. Jörg Zergiebel, Dresden
  87. Georg Zundel, Bad Waldsee

Über Michael Klein
... concerned with and about science

68 Responses to Profxin Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität entfernen

  1. Pondax sagt:

    Nicht das Bundesbeamtengesetz, sondern das Berliner Landesbeamtengesetz ist vermutlich anzuwenden.

  2. Tom sagt:

    Warum er/sie? Sie hat doch ein eindeutiges biologisches Geschlecht.

    • Ist mir nicht eindeutigt und abgesehen davon, weiß ich nicht, was er/sie sich zusammenkonstruiert …

      • wollepelz sagt:

        „Sie“ hat ja auch extra ihren eindeutig weiblichen Vornamen abgelegt, um ihr Geschlecht zu verschleiern. Das ist wohl so ein kindisches „Genderding“.

        • Matthias sagt:

          Yepp. Also laut Wikipedia ja:

          http://de.wikipedia.org/wiki/Lann_Hornscheidt

          Wikimannia hat leider noch keinen Artikel über sie. Leider.

          Und „Antje“ ist doch eigentlich ein schöner Mädchenname. Frau Antje aus Holland…

          Wir müssen unbedingt diesen Artikel weiterverbreiten! Es geht beileibe nicht nur um sie (Ihr selbst will ich eigentlich gar nichts.), sondern um alle Gender-Lehrstühle der Nation, um die gesamte Geschlechterpolitik.

          • Hermann sagt:

            Guten Tag,
            es gibt kein eindeutiges biologisches Geschlecht. Der Glaube an die zwei Geschlechter wurde von der Wissenschaft Biologie bereits in den 90ern widerlegt. Im Alltagswissen der Bevölkerung ist dies leider noch nicht angekommen.
            Ich zitiere einen Artikel aus der ZEIT:
            „Hertha Richter-Appelt sagt, dass sich das Geschlecht aus verschiedenen Aspekten zusammensetzt. „Eine Riesengruppe von Genen bestimmt, wie sich unser Körper entwickelt.“ Es könne sein, dass jemand vom äußeren Erscheinungsbild ganz weiblich ist und innere männliche Organe hat – oder dass man irgendwo dazwischen liegt. Deshalb gebe es kaum drei oder fünf Geschlechter. „Man könnte auch sagen, es gibt Tausende“, sagt die Wissenschaftlerin.“
            Hier der Link zum kompletten Artikel:
            http://www.zeit.de/wissen/2013-10/intersexualitaet-geschlechtsangabe-personenstandsgesetz-aenderung/seite-2

            Das Buch von Raewyn Connel mit dem Titel „Gender“ ist eine Sammlung von Studien, die emotionale und psychische Unterschiede zwischen Männern und Frauen widerlegen. ich empfehle die Lektüre.

            Geschlecht als binäre Kategorie ist eine Erfindung der westlichen Kultur.
            Vielleicht sollten Sie sich daher mit diesem Teil der Wissenschaft einmal beschäftigen.
            Hermann aus Berlin

            • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

              Guten Tag, Hermann,

              so einfach liegen die Dinge nicht wie Sie das hier darstellen.

              1. Es gibt ein biologisches und ein genetisches Geschlecht.

              2. Was Zweigeschlechtlichkeit für die menschliche Spezies bedeutet, würde Ihnen sehr schnell deutlich, wenn Sie schwul wären und versuchen würden, sich mit Ihrem männlichen Partner fortzupflanzen. Wenn Sie das „männlich“ stört, dann nennen Sie es irgendwie anders; jedenfalls klappt es in der allerschönsten Regelmäßigkeit nicht, sich mit jemandem fortzupflanzen, der demselben Geschlecht angehört wie man selbst – das ist keine Konstruktion, das ist eine biologische Tatsache.

              3. Was Hertha in der ZEIT zum Besten gibt, ist eine Trivialität. Was Sie anspricht, ist der von mir unter Punkt 1 bemerkte Unterschied zwischen biologischem und genetischem Geschlecht (plus vielleicht noch untypische Entwicklungen aufgrund von Umwelteinflüssen). Wenn Hertha daraus schließt, dass „man sagen könnte, es gibt Tausende [von Geschlechtern]“, dann ist das entweder bewußte Irreführung des ZEIT-Lesers oder es ist ein missglückter Versuch, politisch korrekt zu sein und gleichzeitig für den dummen Bürger da draußen verständlich zu erscheinen oder es ist ein grandioses Zeugnis von Inkompetenz bezüglich dieses Themas.

              4. Ja, das Buch gibt es. Es gibt noch sehr viel mehr Bücher zu diesem Thema. Und es gibt Bücher, die die Unterschiede zwischen (den meisten) Männern und (den meisten) Frauen zusammenstellen, z.B. „Gehirn und Geschlecht“ von Lautenbacher et al.

              Damit Sie mich nicht falsch verstehen: mich persönlich überzeugt nach wie vor das Buch von Fausto-Sterling „Myths of Gender“ am meisten, d.h. ich bin der Auffassung, dass Unterschiede zwischen Männer und Frauen in vielen Hinsichten überschätzt werden. Aber ich akzeptiere, dass es auch sozusagen „Truths of Gender“ gibt, die zu bestreiten einfach nur albern ist angesichts des Menschen als einer Spezies, die sich sexuell fortpflanzt.

              Also geht es nicht darum, ob es Unterschiede gibt oder nicht und auch nicht darum, wie groß oder klein sie sind. Ich glaube, es geht viel eher darum, Menschen als Individuen zu sehen, die (normalerweise) ein Geschlecht haben, aber eben noch sehr, sehr viele andere Merkmale, die in fast allen denkbaren Zusammenhängen deutlich relevanter sind. Statistisch betrachtet sind die Unterschiede hinsichtlich irgendeiner Eigenschaft unter Männern und unter Frauen oft genauso groß oder größer als die Unterschiede hinsichtlich dieser Eigenschaft zwischen Männern und Frauen. Das ist eine empirische Frage. Manchmal ist das aber nicht der Fall, z.B. mit Bezug auf Präferenzen für Elternschaft oder eine Erwerbskarriere. Inwieweit das gelernt ist und inwieweit evolutionsbiologisch bedingt, ist eine Frage, die derzeit nicht entschieden ist und vermutlich auch nicht entschieden werden kann. Nur: warum sollte einen das überhaupt interessieren? Was ist so schlimm daran, wenn Menschen Präferenzen haben und nach diesen Präferenzen leben? Und wenn mehr Frauen als Männer für etwas bestimmtes eine Präferenz haben – und? Vor der Erfindung der Statistik hat das niemand gewusst …

              5. Ihr Satz „Geschlecht als binäre Kategorie ist eine Erfindung der westlichen Kultur“ ist definitiv falsch – das kann ich als Kulturanthropologin Ihnen mit Sicherheit sagen. Ich habe keine Ahnung, woher Sie einen solchen Unsinn haben, aber Fakt ist, dass die meisten bekannten Gesellschaften mehr oder weniger strikte Grenzziehungen zwischen zwei Geschlechtern, Männern und Frauen, vornehmen, insbesondere, was die so genannte geschlechtsspezifische Arbeitsteilung betrifft.

              Sie können einen Eindruck hiervon bekommen, wenn Sie Pierre Bourdieus (der ebenfalls Anthropologe war) „Entwurf einer Theorie der Praxis“ lesen, in der er von seiner Feldforschung bei den Kabylen berichtet. Einen noch deutlicheren Eindruck bekommen Sie, wenn Sie sich z.B. mit ritueller Homosexualität, z.B. in Melanesien (bei Interesse: lesen Sie Deborah Ellison’s „Erotic Anthropology: ‚Ritualized Homosexuality‘ in Melanesia and Beyond aus dem Jahr 1995 im American Ethnologist 22(4)), beschäftigen, die geradezu die Vorstellung von Heterosexualität als Normalität menschlicher Existenz voraussetzt.

              Noch einmal: ob man diese Vorstellung kritisiert oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Aber die Behauptung, dass „Geschlecht als binäre Kategorie …eine Erfindung der westlichen Kultur“ sei, ist dessen ungeachtet einfach kompletter Unsinn.

              Ich darf daher die Empfehlung, die Sie ausgesprochen haben, an Sie zurückgeben: Machen Sie sich erst einmal umfassend kundig, zumindest so kundig wie ich das in mehreren Jahrzehnten Ethnologen- und Soziologen-Dasein geworden bin, und dann können wir ja vielleicht auf höherem Niveau diskutieren.

            • Chris sagt:

              Ein einziger Blick auf die entblößte Scham, notfalls unter Zuhilfenahme eines Spiegels, kann eine eindeutige und finale Aussage über das Geschlecht eines Menschen geben. Frauen haben eine Vagina und Männer haben einen Penis. Wer immer noch zweifelt sollte sich in einem Biologie-Buch für Kinder kundig machen. Da wird das recht gut erklärt. Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sind absolut unerlässlich und durch unsere Verfassung geschützt. Vielleicht braucht es in manchen Zweigen noch ein wenig, aber ich denke wir sind auf dem besten Weg und liegen weit vor vielen Ländern dieser Welt. Aber meine Testikel lasse ich mir von niemandem absprechen. Die behalte ich und gebe damit gerne zum Ausdruck: Dieser Genderwahn ist der größte Schwachsinn dieses Jahrhunderts. Wer glaubt das alles, was in Büchern steht wahr ist, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten und sollte vielleicht einfach mal unter echte Menschen gehen. Die legen keine Eier, die befruchten sich gegenseitig, das Männlein das Weiblein, schon immer. Und da Genforschung in diesem Bereich ein absolutes Tabu ist, wird das auch immer so bleiben. Zum Glück.

            • Joachim Winter sagt:

              Wie hoch ist der Promillesatz derjenigen, für die das ein Bedeutung hat? Minderheitenterror

            • albert sagt:

              es ist mir ein rätsel, @hermann, wie man angesichts der tatsache, dass sich alle höheren lebewesen durch ein weibliches und ein männliches geschlecht fortpflanzen, zu den behauptungen kommt:

              1. es gäbe mehr als zwei biologische geschlechter und
              2. das binäre geschlecht sei eine erfindung der westlichen kultur.

              meines wissens ist nur die ungeschlechtliche fortpflanzung und eben die binär geschlechtliche bekannt. bei erster hat der begriff geschlecht keine bedeutung. er existiert nicht und bei letzerer sind es halt genau zwei geschlechter, das mit der eizelle und das mit dem spermium, die sich fortpflanzen. @hermann, wenn du andere erkenntnisse hast, wäre ich dir verbunden, wenn du sie darlegen würdest.

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  5. Es wundert mich nicht, dass diese Gestalt ausgerechnet an der Berliner Humbug-Universität tätig ist. Dort hat man offenbar ein großes Herz und vor allem Budget für Verwirrte und Gestörte wie radkale Feministinnen und Gender-Freaks es sind.

  6. Hugh Waldem sagt:

    „§77 des Bundesbeamtengesetzes lautet“
    ähem, mal so von Jurist zu Nichtjurist: Seit wann sind Berliner Professoren Bundesbeamte?
    Seit wann unterliegen sie dem -Bundes-beamtengesetz?
    Die Forderung ihn/sie aus dem Amt zu entfernen ist völlig richtig. Aber doch bitte sauber begründen.

    • Dann darf man also nach Berliner Beamtengesetz schuldhaft Obliegenheiten verletzen? Oder was ist Ihr Punkt?

      • Hugh Waldem sagt:

        Nein, darf man nicht. Nur, darum geht es hier nicht. Mein Punkt ist, dass Sie schlicht Ihre richtige Forderung mit dem falschen Gesetz begründen. Was Berliner Gesetze erlauben oder nicht erlauben spielt im Moment überhaupt keine Rolle. Denn Sie haben die Forderung nach Entfernung eines Berliner Landesbeamten aus dem Amt mit einem Gesetz begründet, dass nur Bundesbeamte betrifft, keine Landesbeamte. Ein Gericht würde eine so falsch begründete Klage schlicht abweisen. Sich gar nicht erst damit befassen. Offensichtlich unbegründet. In einer Klausur wäre es ein „Nicht bestanden!“
        Sie verlangen doch auch von anderen saubere Arbeit, sonst sind sie in Ihren Augen keine Wissenschaftler. Also legen Sie bitte auch an sich selbst den gleichen Maßstab an. Wer falsch begründet hat im Bereich von Jura sofort verloren.

        • Wir schreiben aber keine Klausur und reichen keine Klage ein und wenn wir aus dem Wust von Gesetzen eines ausgewählt haben, das auf das Gegenüber nicht zutrifft, dann ist es nicht unsere Aufgabe, ihm das mitzuteilen.
          In der Zeit, in der Sie hier versuchen, mich davon zu überzeugen, dass anstelle des Bundesbeamtengesetzes, das Landes-XY-Gesetz gilt, das weitgehend gleichlautend ist und nur geschaffen wurde, um eine weitere Horde von Juristen mit einer einträglichen Verdienstmöglichkeit auszustatten, hätten Sie auch eine veränderte Fassung erarbeiten können.
          Im Übrigen sehe ich überhaupt keinen Grund, worum wir uns auf die abstruse Art und Weise von vermeintlicher Argumentation, die im Bereich Jura vorhanden ist, einlassen sollten.
          Wir spielen nach unseren Spielfregeln.

        • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

          @Hugh Waldem

          wenn sich alle Menschen seit dem ersten Akt des Zeichen-Ritzens auf Steintafeln durch jemanden, der anderen gerne auferlegt hätte, wie sie sich zu verhalten haben, fraglos an die Vorgaben gehalten hätten und Worte als „Gesetze“ verabsolutiert und nicht in Frage gestellt oder einfach ignoriert hätten, dann wären wir heute noch genau in dem Zustand und in der Situation, in der die intendierten Opfer des Zeichen-Ritzers waren.

          Will heißen:

          wer den status quo schützen will, der entzieht sich einer Argumentation und verweist auf irgendwelche Texte, die bestimmte Leute gerne für andere Leute verbindlich machen würden, egal, wie klug oder dumm, verständlich oder unverständlich der Text ist, und egal, auf welchen vielleicht von der Mehrheit ungeteilten Prämissen er basiert. Wer sich aber für die Sache an sich interessiert und Dinge als Mißstände identifiziert und sie verändern will, für den haben irgendwelche Texte, die von irgend jemandem (ohne Qualifikationen mit Bezug auf die in Frage stehende Sache) unter Ausschluss der Mehrheit der Bevölkerung als „Gesetz“ identifiziert wurden, sehr wenig bis keine Relevanz.

          Mir scheint, Sie repräsentieren den ersten Typus und Michael Klein den zweiten (s.u.). (Und mir scheint, dass Sie eine Klausur, in der es um die Bedingungen sozialen Wandels geht, nicht bestehen würden, weil Sie vermutlich ein unbeschriebenes Blatt abgeben würden :-))

          Außerdem repräsentiert Michael Klein (ebenso wie ich) die Wissenschaft, und Gesetzestexte mögen alles mögliche sein, aber sicher keine wissenschaftlich begründeten (oft auch gar nicht begründbaren, weil im Gegensatz zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und logisch oft fehlerhaft formulierten) Texte. Wir begründen als Wissenschaftler empirisch, theoretisch und logisch und legen wenig Wert auf Gesetzestexte, die dies nicht tun. Ein Richter, der eine Klage abweist, weil irgendeine Wortspielerei oder ein formaler Fehler gemacht wurde, und sich insofern aus der Affäre zieht, ohne die inhaltliche Relevanz einer Klage auch nur zu betrachten und sie ggf, an die richtige Stelle zu vermitteln oder einen konstruktiven Vorschlag für die „korrekte“ Abfassung zu machen, ist technisch besehen vielleicht ein Richter, aber er ist von keinem Nutzen für die Zivilgesellschaft. Im Übrigen sollten Klagen m.W. ja eigentlich mehrheitlich von Staatsanwälten oder Anwälten verfasst werden, und die sollten die Gesetzestexte ja eigentlich kennen.

          Das wiederum bringt mit zur Frage: Wo sind eigentlich die Staatsanwälte in Fällen wie dem von uns im Text angesprochenen Fall? Wozu gibt es sie eigentlich, wenn sie es nicht als ihre Aufgabe betrachten, zu allererst zu prüfen, ob sich die staatlichen Institutionen bzw. die Administrationen auf allen Ebenen noch im Einklang mit Gesetzestexten befinden?

          Wenn Sie ihre Arbeit nicht tun, dann kommt Kritik eben natürlicherweise von außerhalb der formal-gesetzlichen Welt, vielleicht aus der Wissenschaft.

          Und wenn das so ist, dann kann man nicht erwarten, dass sich z.B. Wissenschaftler sozusagen einem Ritual unterwerfen, das nicht ihres ist. Daher: Wenn Ihrer Meinung nach das falsche Gesetz benannt wurde, sei’s drumm. Dann bricht im schlimmsten Fall ein rein verwaltungstechnisches Argument zusammen. Davon unberührt bleiben alle Argumente in der Sache.

          Daher halte ich wenig davon, von Wissenschaftlern zu verlangen, sie sollten Gesetzestexte ernster nehmen als sie es tun. Im Gegenteil plädiere ich dafür, dass Richter, Staatsanwälte und Anwälte ihre Texte entsprechend den Regeln der Logik und des korrekten Gebrauchs von Konstrukten (z.B. Gerechtigkeit oder Gleichheit) abfassen, und dem Steuerzahler alles an Texten und Briefchen ersparen, was keine Relevanz hat, sondern lediglich die Chance zur Nutznießung schafft, z.B. dadurch, dass man Geld von jemandem erpressen kann, weil er im Internet einen gesetzeswidrigen Formfehler gemacht hat.

          Denn: Wer falsch begründet, hat in der Wissenschaft sofort und über kurz oder lang in der öffentlichen Meinung verloren!

          • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

            Der nicht eben mutige Mensch, der meine oben stehende Erläuterung negativ bewertet hat, aber offensichtlich nicht weiß warum, denn sonst hätte er ja ein Gegenargument gegen meine Argumente vorbringen können, sollte sich einfach nur schämen – entweder wegen seiner Feigheit oder wegen seiner stupiden emotionalen Bindung an etwas, was er nicht begründen kann – am besten für beides!

            • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

              Wenn die Person, die selbst diesen Kommentar negativ bewertet hat, anders als ich Argumente dafür gefunden haben sollte, warum man Verständnis für die Argumentlosen, aber Gefühl-Vollen (im tatsächlichen semantischen Sinn) haben sollten, die sich durch den „Runter-Finger“ von ihrem emotionalen Druck erleichtern müssen, dann möge mir diese Person doch bitte, bitte diese Argumente mitteilen statt sich hier genauso dumm zu benehmen wie diejenigen, gegen die ich mich in meinem Kommentar gewendet habe.

              Ich lerne ja immer gerne dazu, aber wie soll ich das denn anstellen, wenn man mir nichts erklärt, sondern bloß stupid durch den „Runter-Finger“ abwählt!?

              Oder soll ich aus der Negativ-Bewertung selbst dieses Kommentars etwa schließen, dass der entsprechende Kommentator genauso feige ist oder stupid-emotional funktioniert wie diejenigen, die ich in meinem Kommentar angesprochen hatte – nur außerdem noch kindischer, weil bockiger?:-)

              • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

                Ach – ich habe mich sooooo bemüht, herauszufinden, welche Argumente den „Finger-Runter“-Bewertungen zugrundeliegen, und war sooooo geduldig.

                Aber ich muss wohl einsehen, dass bei manchen Menschen die Abneigung wirklich rein emotional und persönlich ist und nicht von irgendeinem Denkprozess relativiert werden kann. Es gibt sie also doch, die wirklich böswilligen Menschen, oder jedenfalls die, die sich Bewertungen anmaßen, ohne Argumente angeben zu können.

                Jedenfalls ist jetzt erkennbar, dass und warum diese Leute nicht ernstzunehmen sind, und ich habe kein schlechtes Gewissen und keine Zweifel mehr, wenn ich ihre menschlichen Qualitäten so einschätze wie ich sie einschätze.

                Danke an alle „Daumen-Runter“-Emotionsausdrücker für die Aufklärung! Ich habe zwar nichts Inhaltliches von Ihnen lernen können, aber etwas über eine eher unerfreuliche Seite der menschlichen Natur. Das gefällt mir zwar nicht, aber wenn es ein Fakt ist, dann muss ich ihn eben mit Bedauern akzeptieren.

  7. trocken sagt:

    haben Sie eigentlich einmal versucht mit der Person, die Ihnen hier so missfällt persönlich zu Sprechen, Kontakt aufzunehmen, sich in einem face-to-face Gespräch auseinanderzusetzen, bevor Sie hier Internetkampagnen starten?

    • @trocken

      Wie, bitte?!? Wie kommen Sie denn auf diese Idee? Warum sollten wir das tun?

      Es gibt nichts, worüber wir uns „auseinandersetzen“ müssten. Wenn jemand in der Position eines Universitätsprofessors für sich im Hochschulgesetz nicht vorgesehene Sonderrechte nimmt und damit u.a. Studierenden verunmöglicht, auch nur in Kontakt mit ihm zu treten, obwohl es sein Job ist, als Lehrkraft zu fungieren, und damit notwendigerweise Arbeit auf Kollegen abwälzt und außerdem ganz offen Ideologie an die Stelle von Wissenschaft setzt und ideologisch begründete Folgsamkeit statt wissenschaftliches Arbeiten von Studierenden fordert, die ihm in der Lehre anvertraut sind, dann ist das ein Mißstand an einer wissenschaftlichen Einrichtung, dem man Abhilfe schaffen muss, jedenfalls dann, wenn man meint, wissenschaftliche Einrichtungen seien dazu da, wissenschaftliches Arbeiten und korrektes (d.h. logisches und kritisches) Denken zu vermitteln. Und das meinen wir.

      Unsere Krtik hat überhaupt nichts mit der Person von Profxin zu tun, und auch das interessanteste und netteste Gespräch, das man mit ihm/ihr führen kann, würde an unserer Kritik in der Sache nichts ändern, ebenso wenig wie es etwas ändern würde, wenn das Gespräch nicht nett oder konstruktiv verlaufen würde. Ein Gespräch wäre deshalb schlichtweg irrelevant. Wenn Profxin das bislang gezeigte Verhalten fortsetzt, dann muss er/sie weiterhin mit diesbezüglicher Kritik – und nicht nur durch uns – rechnen, wenn er/sie es beendet und zurückfindet zu dem, was ihm/ihr als Job aufgetragen ist, für den wir Steuerzahler bezahlen, dann ist die Angelegenheit beendet.

      Vielleicht ist es Ihnen nicht nachvollziehbar, weil Sie vielleicht zu den Leuten gehören, die Kritik am Verhalten einer Person nicht von Kritik an der Person als solcher unterscheiden können. Das können viele Leute in Deutschland nicht, besonders, wenn sie emotional statt rational geleitet sind (vielleicht sind Sie insofern nicht „trocken“ genug – trotz Ihres Pseudonyms).

      Aber wir sind das nicht. Wir betreiben einen Wissenschaftsblog und machen Argumente in der Sache, formulieren aber keine ad hominem – das ist der Grund, warum man sagen könnte, dass Logiker freundlichere Menschen sind: Wir haben nichts gegen Personen, aber sehr wohl etwas gegen bestimmte Verhaltensweisen und gegen fehlerhafte Argumente und (daher) unhaltbare inhaltliche Positionen.

      Kurz: Wir sind keine Vertreter konstruktivistischer Weltflucht, sondern kritische Rationalisten, und deshalb sind für uns Sachverhalte empirisch feststellbar oder keine Sachverhalte. In jedem Fall ändert sich nichts an einem Sachverhalt dadurch, dass man sich „auseinandersetzt“.

      Ich kann daher nicht nachvollziehen, wie Ihr Kommentar für Sie Sinn macht. Für mich macht er jedenfalls keinen.

      Dessen ungeachtet bin ich jederzeit gerne bereit, mit Profxin zu kommunizieren, wenn es einen Anlass dafür geben sollte, ganz so, wie ich prinzipiell bereit bin, zu kommunizieren. Derzeit habe ich aber Wichtigeres zu tun, und ich vermute, das trifft auch auf Profxin zu.

      • Der nicht eben mutige Mensch, der meine oben stehende Erläuterung negativ bewertet hat, aber offensichtlich nicht weiß warum, denn sonst hätte er ja ein Gegenargument gegen meine Argumente vorbringen können, sollte sich einfach nur schämen – entweder wegen seiner Feigheit oder wegen seiner stupiden emotionalen Bindung an etwas, was er nicht begründen kann!

        • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

          Kann mir bitte einer dieser Personen, die das anscheinend gaaaaaaanz schlimm von mir finden, erklären, warum ich für diese Leute, die sich nur durch den „Runter-Finger“ äußern können oder zu äußern wagen, Verständnis haben sollte?

          Wenn nicht, dann frage ich mich weiterhin, warum ihnen das nicht möglich ist, obwohl sie hier doch signalisieren, dass sie eine Meinung haben. Haben diese Leute denn irgendeine Ahnung, WARUM sie diese Meinung haben? Wenn nicht, dann kann ich nur sagen: sie sind völlig fehl auf diesem blog.

          Der „Runter-Daumen“ ist auf diesem blog dazu gedacht, eine fehlerhafte oder irrelevante Argumentation anzuzeigen, nicht dazu, Gefühlchen auszudrücken, um zu einer gesunden Körpertemperatur zurückzufinden. Bei wem sich die Körpertemperatur ungesund erhöht, wenn er diesen blog verfolgt, weill er keinen hinreichenden Abstand zu den Dingen oder zz sich selbst hat, der täte besser daran, diesen blog nicht zu lesen.

          Aber vielleicht können das ja manche, die meinen, diesem blog folgen zu können, mangels kognitiver Fähigkeiten einfach nicht verstehen.

          Trotzdem: wozu füllen solche Leute ihre kurze Lebenszeit trotz mangelnder Argumentationskraft durch den Versuch der Lektüre dieses blogs mit solchem Ärger an?

          Ja, ich sehe es ein: die Frage ist nicht sinnvoll, denn wenn Leute dies tun, dann ist das ja nur ein weiterer Ausdruck ihres Mangels an kognitiven Fähigkeiten. Dann wird man wohl mit diesen seltsamen Zeitgenossen leben müssen und still darunter leiden müssen, dass es Leute gibt, bei denen die Emotionalität und die Motorik (sie können klicken!) die Gehirnleistung deutlich übersteigt….

          • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

            Liebe „Daumen-Runter“-Wähler,

            ich sehe, ihr nehmt es mir furchtbar übel, dass ich Euch den Spaß verderbe, den ihr euch davon versprecht, Konflikte zu personalisieren. Seid nicht traurig – ich bin sicher, ihr findet etwas anderes oder jemand anderen, wo oder bei wem ihr persönliche Abneigung, Zwietracht und Hass säen könnt!

            In der Zwischenzeit kann mir einer von Euch ich-bleib-anonym-und-bin-lieber-hintenherum-Helden vielleicht doch ein einziges, klitzekleines, wenn auch ein nicht haltbares ARGUMENT oder wenigstens eine ganz winzige, schwachsinnige Begründung (für diejenigen, die mit dem Begriff „Argument“ nichts anfangen können) dafür geben, warum das, was ich schreibe, kritikwürdig ist und daher mit dem Daumen nach unten bewertet werden muss.

            Ihr seht: ich kämpfe wirklich bis zum Letzten darum, einen Funken Respekt für euch zu behalten …. Oder ist das auch falsch und verdient den Daumen nach unten?

            Meint ihr das wirklich, dass der Versuch, einen Funken Respekt vor euch zu erhalten, so sinnlos ist, dass er nur negativ bewertet werden kann? Ist das vielleicht eine Art Selbsterkenntnis auf eurer Seite?

            Danke im voraus an all diejenigen unter euch, die diese Selbsterkenntnis durch den Daumen nach unten anzeigen werden!:-)

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  9. Pingback: Matthias’ Woche – Links der KW 45 | NICHT-Feminist

  10. hartmut Kistler sagt:

    Hat jemand denn schon mal die Doktorarbeit des /der Lann Hornscheidt unter die Lupe genommen? Bei „rechten“ Politikern war das ja mal der große Renner.

  11. Pingback: Frei gassierender Wahnsinn: Berlin lebt den offenen Vollzug | Kritische Wissenschaft - critical science

  12. Agnes Schwalm sagt:

    Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass viele Menschen, die mit ihrem eigenen Geschlecht Probleme haben,

    a) diese zu lösen versuchen, indem sie ‚Geschlecht‘ abschaffen wollen (einfachste, aber wirklichkeitsfernste Lösung)

    und

    b) dieses Vorhaben auf alle anderen Menschen anzuwenden gezwungen scheinen, selbst, wenn diese anderen kein Problem mit ihrem jeweiligen Geschlecht haben?

    Als intersexuelle Person musste ich leider feststellen, dass dieses Verhalten letztlich den ‚betroffenen‘ Personen, denen man damit ja vorgeblich helfen möchte, nur schadet. Das ist der Fall, da die ’normale‘ Bevölkerung von dieser respektlosen Art schnell genervt ist und dann eine Gegenhaltung einnimmt, die es intersexuellen Menschen erst recht schwerer macht, ein halbwegs normales Leben zu führen. Des Weiteren kann man kein Problem der Welt lösen, indem man der Realität aus dem Weg zu gehen versucht. Diese holt die Betroffenen früher oder später in jedem Fall ein.

    Paradoxerweise wird bei dem Versuch, ‚Geschlecht‘ abzuschaffen, erst einmal selbiges ’neu‘ erfunden und dann ‚Gender‘ genannt, nur um dann am Ende eine Richtung einzuschlagen, in der von ‚zwei-gegenderter‘ Sprache auf ‚genderfreie‘ Sprache umgestellt werden solle. Und das alles solle bitte die vom Problem nicht betroffene Mehrheit machen, und sich dann unwohl fühlen (könnte auch schreiben: zum Affen machen), damit eine Minderheit sich besser fühlen soll, was sie dann aber auch nicht tut.

    Ferner sei zu erwähnen, dass die allerwenigsten Betroffenen kein Gefühl für ihr Geschlecht haben oder, wie sie es hier ausdrückten, nicht wissen, ‚welche Toilette sie aufsuchen sollen‘. Da diktiert also nun eine absolute Minderheit aus der Minderheit allen, wie es zu laufen hat.

    Dazu nun noch ein passendes Zitat vom allseits geschätzten Herrn Einstein:

    „Für jedes noch so komplexe Problem gibt es immer eine ganz einfache Lösung. Nur, die ist meistens falsch.“

    • Alexandra Schneyer sagt:

      Wirklich hervorragend auf den Punkt gebracht. Das betrifft m.E. auch andere „Minderheiten-Themen“, wenn quasi über das Ziel hinaus oder auch daran vorbei geschossen wird und aus angestrebtem Normal/Üblich-Sein eines bis dato „Minderheiten-Themas“ ein herausseziertes um sich schiessendes abstraktes Querdings wird – so drücke ich das mal aus. Dann läuft das Thema von der angestrebten Integration in das Gesellschaftsempfinden (Üblich-Sein) in das dauerkämpfende Gegenteil . Und Gut gemeint ist dann leider nicht gut gemacht. Also: Danke & Beste Grüße

  13. Matthias Busch sagt:

    Diese Petition zeugt in so beeindruckendem Maße von Ignoranz, dass die Unterschriften habilitierter Personen umso trauriger stimmt. Man würde erwarten, dass Menschen, deren Beruf es (im besten Fall) ist, kritisch und reflektiert mit Wissen und Erkenntnissen umgehen, zu mehr fähig wären oder zumindest den Anstand besäßen, sich nur in ihrem eigenen Fachbereich zu äußern.

    Sowohl die ursprüngliche Petition als auch die überwiegende Mehrheit der Kommentare zeugt von einem völligen Unverständnis der akademischen Sachlage und betroffenen Fachrichtung(en) (Anthropologie, Soziologie, Sozialwissenschaft, Gender Studies, Philosophie, Kulturwissenschaft, verwandte Disziplinen und, ja, auch die Biologie). So wie sich Geisteswissenschaftler nicht anmaßen würden bzw. sollten, Aussagen über komplexe Theorien der Quantenmechanik zu treffen, so sollte auch in diesem hier betroffenen Bereich gelten: Vorsicht mit Wertungen und fachlichen Aussagen in Bereichen, von denen man tatsächlich keine bis kaum Sachverstand besitzt.

    Dass ein persönlicher Angriff, wie er hier geschieht, unter Ihrer aller Würde sein sollte, muss eigentlich kaum erwähnt werden.

    Sie sollten sich wirklich schämen. Dies ist ein Armutszeugnis der wissenschaftlichen (Zusammen-)Arbeit und widerspricht in höchstem Maße dem akademischen Geist!

    • Herr Busch,

      warum fahren Sie hier so große Geschütze auf und beschuldigen, klagen an und beleidigen? Sie haben hier die einmalige Chance zu erklären, was angeblich außer Ihnen niemand versteht. Sie können all die Fragen beantworten, die sich Genderisten bislang zu beantworten weigern, all die Fragen nach dem wissenschaftlichen Wert von Genderismus, all die Fragen, die z.B. hier zusammengestellt. Tun Sie, was alle Genderisten sich bislang weigern zu tun: Zeigen Sie der hier versammelten Öffentlichkeit von derzeit 5000 Lesern täglich, was es mit dem Genderismus auf sich hat, warum Genderismus eine Wissenschaft ist. Sie haben die einmalige Gelegenheit.

      Andere, die klare Argumente dafür vorgebracht haben, warum Lann Hornscheidt nicht an eine Universität gehört, in der hier gewählten Form zu beleidigen, sollte doch als der große Kenner, der Sie nun einmal sind, unter Ihrer Würde sein – oder?

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Matthias Busch

      In einem Punkt stimme ich Ihnen zu;

      „Dass ein persönlicher Angriff, wie er hier geschieht, unter Ihrer aller Würde sein sollte, muss eigentlich kaum erwähnt werden.“

      Und deshalb sollten Sie sich schämen dafür, dass Sie diesen persönlichen Angriff gegen meine Person oder unsere Personen hier formuliert haben,

      Vor allem sollten Sie sich dafür schämen, dass Sie Ihre Emotionen so wenig unter Kontrolle haben, dass Ihr Denkprozess schwer beeinträchtigt wird und Sie nicht mehr erkennen, wenn Sie das tun, was Sie anderen vollmundig und im Brustton der ununstößlichen Überzeugung vorwerfen. Wie ist es z.B. mit Ihrer Mahnung an andere Leute, „Vorsicht mit Wertungen und fachlichen Aussagen in Bereichen, von denen man tatsächlich keine bis kaum Sachverstand besitzt!“.

      Woher wissen Sie, dass ich über keinen Sachverstand in diesem Bereich verfüge? Oder ist das Kriterium, anhand dessen Sie das entscheiden, Ihr persönlicher Geschmack, nach dem Motto: wenn jemand Sachverstand in einem Bereich hat, dann kann er nur derselben Auffassung sein wie ich????

      Das ist dann aber wirklich der Gipfel der Veralberung von Wissenschaft und kritischem Denken (vielleicht „akademischer“ Betätigung, wie Sie es vielleicht nennen würden)!

      Sie sollten sich für diese Glanzleistung darin, sich selbst zu widersprechen und ad absurdum zu führen, schämen – wirklich abgrundtief schämen!

      Mich stimmt es sehr, sehr traurig, dass von Ihnen anscheinend nichts Besseres erwartet werden kann! Und falls Sie es dennoch geschafft haben, einen akademischen Grad zu erhalten, dann frage ich mich, wie das möglich war, und DASS es möglich war, stimmt mich noch viel trauriger!

  14. Matthias Busch sagt:

    Nachtrag:
    Wie ich gerade sehe, sind Sie, Frau Dr. habil. Heike Diefenbach, Ethnologin und Soziologin. Es erstaunt mich wirklich sehr, dass ausgerechnet jemand aus diesem Fachgebiet eine solch empörende Aktion ins Leben ruft. Margaret Mead würde sich im Grab umdrehen.

    • Ich wette, Margaret Mead rotiert schon seit der Feminismus sich ihrer bemächtigt hat. Und denken Sie nicht, wenn mit Dr. habil. Heike Diefenbach jemand, der international zu den Soziologen und Ethnologen gehört, die man kennt, wie ein Blick in den Who is Who in the World zeigt, wenn also ein wissenschafliches Schwergewicht wie Dr. habil. Heike Diefenbach, die nicht nur zu den Bildungsschancen von Migrantenkindern das Standardwerk geschrieben hat, eine solche Aktion ins Leben ruft, dann wäre es eine normale Sache, anstelle der eigenen Empörtheit, die über kleine Gefühlchen gespeist wird, sich einmal mit der Ratio der Sache zu nähern und zu überlegen, warum dem so ist. Eigentlich müssen Sie das gar nicht überlegen, Sie müssen einfach nur die Argumente zur Kenntnis nehmen, die in unserer Begründung vorgebracht sind. Das sollte auch einen Studenten von der HU-Berlin, die ja bekannter maßen in den Methoden empirischer Sozialforschung eher hinterher hinken und von erkenntnistheoretischen Fragestellungen, die um die Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts diskutiert wurden, eher nichts wissen, möglich sein.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Matthias Busch

      Ja, es ist immer gut, sich vorher zu informieren, mit wem man es zu tun hat, bevor man sich dermaßen arrogant und ohne Angabe von nachvollziehbaren Kriterien zur Beurteilung über jemanden ausläßt….:-)

      Aber seien Sie nicht „empört“ – das schadet Ihrer Gesundheit und verdirbt Ihnen den Tag. Was Sie brauchen, ist mehr Resilienz! Wären Sie Ethnologe, dann hätten Sie sie, denn um Ethnologe zu sein, bräuchten Sie deutlich mehr Abstand von den Dingen und von sich selbst als Sie ihn haben.

      Vielleicht beginnen Sie damit, einen effizienteren Ausdruck Ihrer Emotionen zu üben. Sätze wie „Margaret Mead würde sich im Grab umdrehen“ haben keinen Gehalt, drücken nur Ihre „Empörtheit“ aus, aber keinerlei Argument, und insofern tragen solche Sätze nur dazu bei, jedem erkennbar zu machen, dass Ihre Position (bis auf Weiteres) nicht ernstzunehmen ist.

      • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

        P.S.

        Und wenn Sie die Empörtheit überwinden können und anfangen können zu staunen, dann ist das ein guter Anfang, sofern das Staunen bei Ihnen ein echtes Wissen-Wollen auslöst. HIER beginnt Wissenschaft – nicht in leeren Worthülsen, Emotionen u.ä. Ich wünsche Ihnen daher, dass Sie sich von gehaltlosem Quatsch lösen können und zum Staunen – und Wissen-Wollen – finden!

  15. Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

    … und manchmal scheint ein kleines Licht am Ende des Tunnels:

    obwohl von denjenigen Studierenden, die meinten, sich hier gegen uns entleeren zu müssen, niemand den Abstand von sich selbst hatte, sich zu entschuldigen, freue ich mich, nach Informationen von academia.edu eine stark erhöhte download-Rate meines Artikel über das Partriarchat aus Berlin verzeichnen zu können!

    Ich nehme einfach einmal zugunsten der Studierenden, die hier kommentiert haben, an dass es sich bei den downloadern zumindest z.T. um sie handelt, und wenn das so ist, freut es mich aufrichtig, dass sie noch irgendwie von außerhalb der Sekte zu erreichen sind!

    Wenn nicht, dann sollten sie sich darauf einstellen, dass sie zukünftig von Kommilitonen mit derem überlegenen Wissen über bestimmte historische Zusammenhänge konfroniert werden. Und, wer weiß, vielleicht ist dann ja eine vernünftige und halbwegs informierte Diskussion möglich!?

    Wie auch immer: herzlichen Dank für das erhöhte Interesse aus Berlin!

    Und ich habe erst die academia.edu-Meldung erhalten, war noch nicht bei researchgate u.a. …:-))

  16. tschüssikowski sagt:

    Ich zitiere aus Ihrem Artikel zur Wahl des Unwort des Jahres aus der Rubrik „Unsinn der Woche“:

    „Es ist schon erstaunlich, dass Positionsinhaber an Universitäten zum einen davon ausgehen, Begriffe seien ewige Entitäten, deren Bedeutung ein und für alle Mal im heiligen Buch der deutschen Sprache eingepunzt sei und noch erstaunlicher ist die Unverschämtheit, mit der sich die Mitglieder der Jury nicht nur die vollumfassende Kenntnis über die richtige Verwendung von Begriffen anmaßen, sondern auch der Überzeugung sind, sie hätten die Moral mit Löffeln gefressen und dürften deshalb ihr Unverdautes anderen vorsetzen.

    Eigentlich ist es unter Wissenschaftlern feststehendes Wissen, dass Begriffe keine Entitäten sind, die im luftleeren ewigen Raum bestehen und in ihrer Bedeutung ewig sind, Begriffe sind Beschreibungen für Konzepte, die sich in der Zeit ändern können.“

    „Wer in seinem Denken nicht in der Lage ist, Veränderung und Wandel als etwas Notwendiges anzusehen und denkt, man könne den heiligen Kern der Demokratie gegen die sich wandelnde Umgebung bewahren, der hat entweder zu keinem Zeitpunkt verstanden, dass es gerade die Anpassungsfähigkeit ist, die eine Demokratie vom Totalitarismus unterscheidet oder er ist eine autoritäre Persönlichkeit, die nach festem und unverrückbarem Halt sucht und entsprechend zu keinem Zeitpunkt Hort demokratischer Ideale war.“

    Da Sie sich als Wissenschaftler_Innen bezeichnen, die strikt der Wissenschaft und ihrer Logik verpflichtet sind, sind sie, der Logik ihrer Artikel folgend, autoritäre Persönlichkeiten und nicht demokratischen Idealen verpflichtet. Dieses wiederum lässt Sie beide als eindeutig untragbar an einer Unisversität eines demokratischen Staates identifizieren und somit von dort und jeglichen Positionen entbinden.

    • 1) Wir sind Wissenschaftler nicht Wissenschaftler_innen. Wir haben unseren Verstand noch nicht in genderistischen Wolken eingebüßt.
      2) Habe ich noch selten eine solche Rabulistik gesehen, die nicht einmal den Ansatz von logischer Korrektheit oder Nachvollziehbarkeit in sich trägt. Nur so für mein Verständnis: Warum sind wir autoritäre Persönlichkeiten? Ich hab’s wirklich nicht verstanden, kann mir nur – über die Stereotype, die ich mittlerweile von Ihresgleichen gebildet habe, zusammenreimen, dass sie meinen, die Verunstaltung von Sprache und die Unfähigkeit ein grammatisches von einem biologischen Geschlecht zu unterscheiden, sei nicht nur positiv, sondern stelle darüber hinaus eine Anpassungsleistung für die Demokratie dar.

      Nun, da haben Sie etwas gehörig missverstanden, denn der Kern von Demokratie ist eine Übereinkunft, die jeden Tag neu ausgehandelt werden muss, unter rationalen Akteuren, die sich in Folgendem einig sind: 1) Alle Meinungen, die begründet sind und damit prüfbar sind, sind zu respektieren. 2) Einvernehmen muss im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des höchsten Maßes an individueller Freiheit getroffen werden. 3) Einschränkungen individueller Freiheit sind zu vermeiden und müssen, wenn sie vorgenommen werden, sehr gut begründet werden und einen Vorteil für alle mit sich bringen. 4) Alles, was 1 bis 3 nicht erfüllt, ist antidemokratisch, insbesondere sind Versuche antidemokratisch, anderen etwas vorzusetzen und sie zu zwingen, das vorgesetzte zu fressen. Das ist, wie sie so schön und verräterisch schreiben „der heilige Kern der Demokratie“. Was Sie wollen hat mit Demokratie nichts zu tun, aber viel mit der Diktatur der Minderbemittelten und Deprivierten, mit dem Schwanz, der versucht, mit dem Hund zu wedeln.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @tschüssi (ist Ihre Verabschiedung aus der realen Welt programmatisch zu verstehen?)kowski

      Ich würde ja gerne Stellung nehmen zu Ihren Aussagen, aber auch bei mehrmaligem Lesen verstehe ich einfach nicht, was Sie äußern.

      Immerhin meine ich, erahnen zu können, was Sie in Ihrer merkwürdigen letzte Passage auszudrücken versuchen; sie lautet:

      „Da Sie sich als Wissenschaftler_Innen bezeichnen, die strikt der Wissenschaft und ihrer Logik verpflichtet sind, sind sie, der Logik ihrer Artikel folgend, autoritäre Persönlichkeiten und nicht demokratischen Idealen verpflichtet. Dieses wiederum lässt Sie beide als eindeutig untragbar an einer Unisversität eines demokratischen Staates identifizieren und somit von dort und jeglichen Positionen entbinden.“

      Soweit ich diesem Geschriebenen einen Gehalt entnehmen/geben kann, kann ich das Folgende dazu sagen:

      1. müssten Sie inzwischen bemerkt haben, dass wir uns keinesfalls als „Wissenschaftler_Innen“ bezeichnen, sondern als Wissenschaftler, denn wir sind Personen, die in Wissenschaft ausgebildet sind und Wissenschaft betreiben und versuchen, die Idee der Wissenschaft zu befördern. Eine solche Person wird gewöhnlich als Wissenschaftler bezeichnet. Wir sind dagegen nicht der Auffassung, dass dieses Anliegen durch geschlechtsbezogene Merkmale qualifiziert wird, d.h. das Geschlecht dieser Person ist ohne jede Relevanz für ihre Ausbildung und ihr Anliegen.

      Hören Sie also auf, uns Ihre Prämissen zu unterstellen! Wir teilen sie nicht. Sie mögen Ideologie sein, wir aber nicht; wir sind Wissenschaftler.

      2. ist die autoritäre Persönlichkeit ein latentes Konstrukt, das zu messen gewöhnlich eine Reihe, wenn nicht Vielzahl von Items erfordert. Wenn Sie meinen, Menschen diesem Konstrukt zuordnen zu können, weil Sie Äußerungen dieser Menschen auf eine bestimmte Weise interpretieren, dann ist das Ihr Problem, besonders, wenn Sie als Wissenschaftler durchgehen möchten, denn in der Wissenschaft geht es nicht um höchstpersönliche, ideologiebasierte Interpretationen, sondern um intersubjektiv nachvollziehbare Messungen, die unter Einhaltung bestimmter Standards erfolgt sind.

      Ihr seltsamer Anwurf muss daher wohl als Illustration des gestörten Verhältnisses gelten, das die Sozialwissenschaften an der Humboldt-Uni zur Idee und Methode der Wissenschaft und insbesondere zur empirischen Sozialforschung haben.

      Nein, Wissenschaft ist nicht, wenn man einen Dünkel entwickelt hat, weil man durch irgendwelche Netzwerke auf eine befristete Stelle gehievt wurde, von der aus man durch weiteres kritikloses Kopfnicken vielleicht auf eine unbefristete weitergehievt werden kann, und meint, als Besetzer einer Stelle beim Staat, die der Steuerzahler finanziert, sei der eigene Salbader irgendwie intelligent oder auch nur relevant.

      Unsere Auffassung von Wissenschaft können Sie dem Grundsatzprogramm auf diesem blog entnehmen. Messen Sie uns hieran, und nicht an Ihrem persönlichen gusto; der ist für uns mindestens so unverbindlich wie unsere Auffassung für Sie verwerflich zu sein scheint.

      3. wie unter Punkt 1 muss ich Sie erneut ermahnen, Ihre seltsamen Prämissen nicht kritiklos und unreflektiert an andere Menschen heranzutragen; dass man das nicht tut, sollte doch wohl eine Selbstverständlichkeit unter Sozialwissenschaftlern sein, oder sind Sie ein cultural dope auf einer Position, die eigentlich für einen Sozialwissenschaftler gedacht ist? Dann ist das ein echter Mißstand, und ich muss fordern, dass Sie von dieser Position entfernt werden,

      Das könnte für Sie tragisch sein, wenn Sie keine Qualifikationen haben, die Sie am freien Markt bestehen lassen.

      Für mich und Herrn Klein dagegen ist das, was Sie für eine schlimme, böse Forderung halten, also die Entferunung von der Universität, nur ein müdes Lachen wert, denn wir haben die Universität verlassen, um als Wissenschaftler auf dem freien Markt tätig zu sein. Die Anstellung beim Staat war uns einfach zu schlecht bezahlt, zu wenig selbstbestimmt und zu statusniedrig. Aber für Sie ist das anscheinend dennoch etwas, woran es unbedingt festzuhalten gilt!

      Sehen Sie, nicht jeder ist in Ihrer beklagenswerten Lage, und deshalb sollten Sie Ihre Prämissen überdenken und sich fragen, ob bei anderen Leute die Dinge anders liegen könnten als bei Ihnen, und ob Sie im Stande sind, dies zu respektieren und zu reflektieren – wenn nicht, müsste das nach Ihren eigenen Maßstäben als Ausdruck Ihrer autoritären Persönlichkeit gelten!

      • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

        Nachtrag:

        wenn es doch so viele verschiedene Geschlechter gibt, was meinen Sie denn dann zu gewinnen, wenn Sie die deutschsprachige Bevölkerung dieser Erde mit Begriffen wie „Wissenschaftler_Innen“ zu überziehen versuchen?

        Das ist der eine Punkt, in dem ich Profx deutlich größere Konsequenz bestätigen muss als vielen seiner Hörigen (aber anscheinend nicht Verständigen):

        wenn es drei oder mehr Geschlechter geben sollte, dann sind Begriffsungetüme wie sie durch das Anhängen von „-Innen“ entstehen, der Sache völlig unangemessen; warum schreiben Sie dann so?

        Sicherlich nicht für uns, denn erstens sind wir noch niemals durch solche Anhängsel zur Kennzeichnung von Menschen negativ aufgefallen, und zweitens wollen Sie uns ja auch in jeder anderen Hinsicht Ihre eigenen Prämissen aufdrücken.

        Ach, ich wünschte wirklich, die bewegten Möchte-Gern-Sozialrevolutionäre an der Humboldt-Uni und anderswo würden sich einmal eine lange, lange Auszeit nehmen und in derselben konsequent schweigen und statt auf das Reden/Schreiben ihre Energien darauf konzentrieren, ihre auffälligsten Selbstwidersprüche zu beseitigen und allgemein Klarheit in ihre Begrifflichkeiten und deren semantischen Gehalt und in die von ihnen postulierten Zusammenhänge zu bekommen!

        Aber mit ist klar: das ist ein Utopie und wird eine bleiben, denn wenn das gelänge, gäbe es keine Möchte-Gern-Sozialrevolutionäre dieser Art mehr; sie hätten sich von ihren Floskeln emanzipiert.

  17. Ich dachte, die Forderung, jemanden von der Humboldt-Universität zu entfernen sei höchstens dan gerechtfertigt, wenn die Qualifikation nicht stimmt oder jemand bei der Promotion oder Habilitation zum Plagiat gegriffen hat. Aber Professx Hornscheidt ist in der Wissenschaft anerkannt. Sie ist promoviert und habilitiert.
    Man kann Unmut äußern, man kann kritisieren, aber die Entfernung zu fordern ist mir völlig unbegreiflich. Ich dachte gerade an andere Wissenschaftler, deren Überlegungen zu Beginn auch viel Befremden ausgelöst haben und als „exzentrisch“ galten. Das Verhältnis zwischen Sprache und Denken und umgekehrt ist schon lange im Forschungsdiskurs. Entfernen klingt absolut barbarisch und erinnert mich an vergangene Zeiten.

    • Dann halten Sie es also für gerechtfertig, wenn jemand seine Position an einer Universität dazu missbraucht, Studenten einen bestimmtes Sprachverhalten aufzuzwingen, wenn er sich mit politischer Agitation anstelle von Wissenschaft befasst, wenn er Studenten zu Straftaten ermuntert und ansonsten einer totalitären Ideologie huldigt, die mit Wissenschaft überhaupt nichts zu tun hat?

      Richtig, mit Wissenschaft. Wissenschaft hat nichts mit Titeln oder Positionen zu tun, sondern mit einer Methode, einer Methode um Erkenntnis zu gewinnen. Wissenschaft ist ein liberales Unterfangen, bei dem es darum geht, Aussagen über die Realität zu machen, die prüfbar und nachvollziehbar sind. Es geht nicht darum, Behauptungen über die Realität aufzustellen, die weder prüfbar nich nachvollziehbar sind und sich als Weltverbesserer zu inszenieren.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      „Entfernen klingt absolut barbarisch und erinnert mich an vergangene Zeiten.“

      Dann steht es Ihnen völlig frei, ein anderes Adjektiv zu wählen, z.B. „suspendieren“ oder was immer Ihnen besser gefällt, ohne den Sinn zu verfälschen, nämlich: Profx von seiner/ihrer Lehrverpflichtung und anderen Funktionen an der Humboldt-Uni und in wissenschaftlichenn Gremien zu entbinden, bis er/sie ein alternatives Lehrprogramm präsentiert, das dazu geeignet ist, Wissenschaft (und nicht Ideologie) zu vermitteln.

      Hier geht es um die SACHE, nicht um Assoziationen oder Emotionen, und wir haben doch auch eine Verpflichtung den Studierenden gegenüber, ihnen nicht als Wissenschaft zu verkaufen, was sie manipulieren soll, oder!?

      „Das Verhältnis zwischen Sprache und Denken und umgekehrt ist schon lange im Forschungsdiskurs“

      Ja, stimmt, und dann wissen Sie ja auch, dass dieses Verhältnis alles andere als geklärt und seit Dekaden und nach wie vor umstritten ist.

      Und noch ein Punkt:

      Woran sich Qualifikationen von Akademikern bemessen, ist dummerweise wieder eine Frage, die schwerlich unabhängig davon beantwortet werden kann, was man unter Wissenschaft versteht, es sei denn, man wolle formale Qualifikation verabsolutieren und kurzerhand mit Kompetenz gleichsetzen. Jeder Bildungsforscher weiß aber, dass diese beiden Dinge verschieden sind, teilweise sehr stark verschieden.

      Verstehen Sie uns bittte nicht falsch: wir sprechen Profx seine/ihre Qualifikationen durchaus nicht ab; wir stellen nur fest, dass er/sie unabhängig davon, ob er/sie wissenschaftliche Qualifikationen hat oder nicht, anscheinend keine solchen in der Lehre präsentiert oder den eigenen Bewertungen zugrunde legt. Es wäre sonst nicht möglich, dass Studierenden Ideologie und mehr oder weniger gute Ideen (oder vielleicht auch schlechte) als solche schon als Wissenschaft dargestellt werden.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      Nachtrag:

      Für den Fall, dass Sie mit Ihrem Verweis auf den Klang von Dingen und (dem Handeln in) vergangene(n) Zeiten versuchen wollten, die Nazi-Keule gegen uns zu schwingen, möchte ich hier einmal unmissverständlich klarstellen, dass wir die Problematik genau anders herum sehen:

      Wenn sich Wissenschaftler „in vergangenen Zeiten“ an Universitäten klar und unmissverständlich für Wissenschaft als Methode und gegen den Import von Ideologie in die Wissenschaft ausgesprochen hätten, dann wäre z.B. die Etablierung der Rassenhygiene in den 1920er-Jahren nicht möglich gewesen, und dann wäre es vielleicht auch nicht zur Einrichtung des Instituts für Rassenhygiene in Berlin gekommen ….

      Ihnen mag das, was Profx an Ideologie betreibt, wie eine „gute“ Ideologie vorkommen, aber das ändert nichts daran, dass es

      1. eine Ideologie ist und nicht Wissenschaft,

      2. dass es in Nazi-Deutschland auch einigen in ihren eigenen Augen progressiven Akademikern wie eine „gute“ Ideologie vorkam, per Rassenlehre zu belegen, dass es Menschen gibt, die nun einmal weniger wert sind als andere – mit den bekannten Folgen, und

      3. Akademiker damit und mit Akzeptanz von angeblich berechtigter oder sozialdarwinistisch begründbarer Gewalt dazu beigetragen haben, dass so etwas wie die Reichskristallnacht möglich war.

      Und nun haben wir hier Profx, der/die Ideologie statt Wissenschaft predigt und zur Gewaltanwendung (wenn bislang auch nur in relativer milder Form) und zu Straftaten aufruft.

      Und wir haben Sie, die diejenigen, die sich für gegen ideologie an Universtitäten verwahren, ablehnt und bereit ist, Ideologie zu akzeptieren, wenn Sie Ihnen gefällt.

      Gibt Ihnen das irgendwie zu denken?

      Wenn ein Totalitarismus oder Faschismus am Horizont aufzuscheinen droht, dann ist, glaube ich, ziemlich klar, aus welcher Richtung er kommt; jedenfalls nicht von uns oder anderen, die sich dafür einsetzen, dass Wissenschaft ideologiefrei bleibt.

      Ich weiß nicht, ob Sie selbst in Berlin tätig sind, aber falls ja, sollte Sie das Buch „Die Berliner Universtität in der NS-Zeit“ interessieren, besonders Band 1 über „Strukturen und Personen“, der von Christoph Jahr im Jahr 2005 herausgegeben wurde.

      Vielleicht überdenken Sie dann noch einmal das ein oder andere!

  18. chiara sagt:

    Es ist für mich befremdlich und ich empfinde es als diskriminierend, dass Sie Hornscheidt nur den Umgang mit dem männlichen Teil der Studentenschaft verbieten wollen.

  19. Jana Herwig sagt:

    Zusammenfassend kann man sagen: Die Personen, die diesen Blogbeitrag verfasst haben, ebenso wie jene, die die Forderung, eine Person aus Forschung und Lehre zu „entfernen“ unterzeichnet haben, haben das mit der „Freiheit von Forschung und Lehre“ grundsätzlich nicht verstanden.

    • Zusammenfassend kann man sagen: Die Person, die diesen Kommentar verfasst hat, hat keine Ahnung davon, was Wissenschaft ist und was damit der Gegenstand der Freiheit der Wissenschaft ist, das meint nämlich nicht: Freiheit zum Wahnsinn.

  20. Hans sagt:

    Sehr empfehlenswerte Videos zur Sache:
    Harald Eia: Das Gleichstellungs-Paradox

    Teil 1: http://youtu.be/mguctw0i-rk
    Teil 2:


    Teil 3:

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  27. sozialdarwinisten denkfehler : die besten setzen sich durch….dann dürfte es auch keine üblen pflanzenkrankheiten ,heuschrecken , üble viren und bakterien geben(krankheiten) , erfolgreiche diktatoren ,großbetrüger geben.

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