DFG fördert Junk Science mit 2 Millionen Euro

Drei Jahre lang fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Forschungsgruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung«. „Beteiligt sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU – Sprecherschaft), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV)“.

Antragsteller: Eva Kocher
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Lehrstuhl für BR, Europäisches und Deutsches Arbeitsrecht, Zivilverfahrensrech

Selbstermächtigung in verrechtlichten Verhältnissen. Zum Wandel vergeschlechtlichter Kollektive in Konflikten der Erwerbsarbeit

Projektbeschreibung:
Das kollektive Handeln von Beschäftigten in der Erwerbsarbeit ist in Deutschland als Handeln von Betriebsräten und Gewerkschaften sowohl verrechtlicht als auch vergeschlechtlicht. Das Teilprojekt fragt danach, welche Rolle das Arbeitsrecht für die Vergeschlechtlichung von Kollektivierungsprozessen und imaginierten Kollektivitäten sowie (insbesondere) für die Konstitution vergeschlechtlicher Kollektive spielt. Es geht dabei von der These aus, dass die verrechtlichten Kollektive, Kollektivitäten und Kollektivierungen im Wandel der Erwerbsarbeit durch Entgrenzung, Entbetrieblichung und Subjektivierung in Krisen geraten sind. Gegenstand der Untersuchung sind alle Erscheinungsformen kollektiven Handelns in der Erwerbsarbeit einschließlich neuer Handlungsformen, die auf Öffentlichkeit und virtuellen Raum statt auf den Ort des Betriebs setzen, und die Selbstvertretung gegenüber verrechtlichten Formen der Interessenvertretung präferieren.

Unsere Einordnung: Es soll untersucht werden, ob Arbeitnehmer sich immer häufiger im Internet organisieren. Eine Fragestellung oder eine Hypothese gibt es nicht. Wenn es keine Hypothese gibt, gibt es auch keine Möglichkeit, etwas an der Realität zu prüfen, d.h. man kann alles und gar nichts behaupten. Kein wissenschaftlicher Wert, da letztlich unbegründete Annahmen den Ausgangspunkt dafür darstellen, diese unbegründeten Annahmen wie auch immer und wo auch immer zu „entdecken“ und wetten: „Vergeschlechtlichung“ werden die Projektmitarbeiter überall finden, wo sie suchen.

Antragsteller: Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Europäische Ethnologie

Mobilisierung von Recht durch/als Kollektivierung? Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsrecht als institutionelle und politische Praxis

Projektbeschreibung:
»Enthinderung ermöglichen«, »Sexualitäten diversifizieren«, »Ethnische Vielfalt normalisieren« – unter diesen Schlagworten untersucht das Teilprojekt in drei ethnographischen Fallstudien aus kulturanthropologischer Perspektive Prozesse der Implementierung und Mobilisierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Berlin. Mit dem AGG wurden 2006 EU-Richtlinien zur langfristigen Beseitigung gesellschaftlicher Diskriminierungen in deutsches Recht umgesetzt. Auch wenn aus juristischer Perspektive die regelnde und sanktionierende Kraft des AGG als eher unzulänglich eingeschätzt wird, werden doch die Effekte des Gesetzes etwa in Hinblick auf gesellschaftliche Einstellungen und langfristige Veränderungen hervorgehoben. Doch wie wird das AGG mit Leben gefüllt: wie strukturieren normierende, alltagspraktische und politische Aspekte des Gesetzes die Praxis des AGG, wie wird es zum Alltag in der politischen wie praktischen Arbeit von NGOs, Behörden, Institutionen und Interessenvertretungen? Wie werden mit Hilfe des AGG gesellschaftliche Ausgrenzung und eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten problematisiert und wie trägt es dazu bei, konkrete Veränderungen anzustoßen? Das Teilprojekt ist im Kontext der empirischen Rechtsforschung angesiedelt. Mit seiner dezidiert praxeologischen und geschlechtertheoretischen Zuschnitts knüpft es an rechts- und politikanthropologische Konzepte sowie sozial-/kulturanthropologische Theorien der Vergemeinschaftung mit ihren jeweiligen geschlechtertheoretischen Erweiterungen an. Es nutzt ethnographische Methoden, um im Vergleich der drei Fallstudien (1) die sozialen und (alltags-) praktischen Effekte des AGG im lokalen Raum an Schnittstellen zu anderen rechtlichen Regulierungen zu untersuchen, (2) die hierdurch angestoßenen Kollektivierungsprozessen und die Verhandlung von Individualität und Kollektivität in der Antidiskriminierungspraxis zu befragten, (3) Dimensionen der Vergeschlechtlichung in den durch das AGG angestoßenen Institutionalisierungs- und Kollektivierungsprozessen herauszuarbeiten und (4) Verschränkungen von rechtlicher und politischer Praxis in Hinblick auf Zugehörigkeit und Teilhabe an (Stadt-)Gesellschaft aufzuzeigen.

Unsere Einordnung: Drei Hansel dienen als Fallstudien, um von den drei Einzelfällen wilde Schlüsse auf „Kollektivierungsprozesse“ und darauf zu ziehen, wie es im Einzelfall gelingt, sich mit Hilfe des AGG durch zu klagen. Kein wissenschaftlicher Wert, da aus Einzelfällen nur dann Honig gesaugt werden kann, wenn die gewonnenen Erkenntnisse anschließend überprüft werden. Eine solche Überprüfung findet nicht statt.

Antragsteller: Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Europäische Ethnologie

Koordinationsfonds.
Projektbeschreibung
Keine Zusammenfassung vorhanden.

Unsere Einordnung: Hier wird Geld ausgegeben, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was die Teilprojekte, von denen niemand weiß, was sie miteinander zu tun haben, mit einander zu tun haben könnten. Wissenschaftlicher Wert nicht vorhanden.

Antragsteller: Martin Lücke
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Friedrich-Meinecke-Institut (FMI)

Die Homosexuellenbewegung und die Rechtsordnung in der Bundesrepublik 1949-2002
Das Teilprojekt untersucht die homosexuelle Emanzipationsbewegung der Bundesrepublik in ihrer Auseinandersetzung mit der deutschen Rechtsordnung im Zeitraum von der Gründung der Bundesrepublik 1949 bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungskonformität des Lebenspartnerschaftsgesetzes (LPartG) im Jahr 2002. Ausgehend von der Hypothese einer emanzipatorischen Rechtsaneignung durch die Homosexuellenbewegung fragt das Teilprojekt nach den Zusammenhängen zwischen Prozessen der Entkriminalisierung und Entdiskriminierung und der Formierung politischer Kollektive und Subkulturen. Untersucht werden die Kriminalisierung mann-männlicher Sexualität durch § 175, Berufsverbote und schwul-lesbisches Gewerkschaftliches Engagement, die Aids-Krise der 1980er und 90er Jahre sowie Debatten über die sog. “Homo-Ehe”. Mithin geraten die Rechtsgebiete Strafrecht, Sozialrecht, Zivilrecht, Gesundheitsrecht und Arbeitsrecht in den Blick. Dabei stehen die Rechtsdebatten und Rechtspraxen der Homosexuellenbewegung im Fokus, sowie die Funktion und Bedeutung von Recht im Kontext der Kollektivbildung und politischen Emanzipation.

Unsere Einordnung: Wenn man etwas nicht mehr unter Strafe stellt, folgt dann daraus, dass diejenigen, die das nun nicht mehr Strafbare begehen auch nicht mehr diskriminiert werden? Da Strafrecht eine Diskriminierung darstellt, folgt das Ende der Diskriminierung notwendig aus der Abschaffung der Strafbarkeit. Projekt beendet.

Antragsteller: Sabine Hark
Technische Universität Berlin
Fakultät I – Geisteswissenschaften
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ‘Wiederentdeckung’ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften

Ausgehend von Debatten um Commons beziehungsweise Gemeingüter nimmt das Teilprojekt Kollektive in den Blick, die sich über eine gemeinschaftliche Herstellung und Nutzung von urbanem Wohn-raum konstituieren. Im Kontext des in der Forschungsgruppe fokussierten Zusammenhangs von Recht, Geschlecht und Kollektivität fragt das TP, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit )konstituieren. Im Zentrum stehen Formen von Kollektivität in einem Lebensbereich, der in der Moderne als Inbegriff von Privatheit, Individualität und familialer, vergeschlechtlichter Intimität gilt. Zugleich ist Wohnen im modernen Sozialstaat als öffentliche Aufgabe Gegenstand sozialpolitischer Regulierung und Gesetzgebung, die im Zuge der Transformation des Sozialstaats seit den 1970er Jahren verstärkt auf eine Verantwortungsverlagerung auf die Individuen und marktförmige Steuerungsmechnismen setzt. Das TP setzt an Beobachtungen einer Reaktualisierung von Gemeinschaft an, die als Suche nach einem neuen, nicht-abstrakten Gemeinsamen, nach neuen Räumen des Geteilten gedeutet wird. Im Sinne einer kritischen Ontologie der Gegenwart sollen Formen und Praktiken der Kollektivierung im gemeinschaftlichen Wohnen also als spezifische Antworten auf eine historische Situation gefasst werden, in der sich Sozialität in erheblichem Maße als abstrakte Vergesellschaftung individualisierter Akteur_innen konstituiert. Das TP bearbeitet drei miteinander verknüpfte Dimensionen: Zum einen wird die aktuelle Diskursivierung von gemeinschaftlichem Wohnen als (erhoffte) Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Probleme zum Anlass genommen, zu fragen, wie Gemeinschaft in aktuellen kollektiven Wissensbeständen verhandelt wird, wie in diesem Kontext eine (gesellschaftliche) Notlage diskursiviert wird und in welcher Weise gemeinschaftliches Wohnen als Antwort auftaucht. Zum zweiten soll die Konstellation lokaler Institutionen, Programme und Verfahren im Stadtstaat Berlin als Arena spezifischer Möglichkeits und Gelingensbedingungen für Projekte gemeinschaftlichen Wohnens rekonstruiert werden. Zum dritten werden alltägliche Praktiken in Wohnprojekten untersucht, durch die wohnraumbezogene Kollektive hergestellt und aufrechterhalten werden.

Unsere Einordnung: Forschungsgegenstand: Wie leben Bewohner von Wohngemeinschaften (in besetzten Häusern)? Ist gemeinsame Wohnung die Voraussetzung für Gemeinschaft in gemeinsamer Wohnung? Und kann man davon ausgehen, dass auch Bewohner in wohngemeinschaftlicher Gemeinschaft den Randbedingungen des Lebens, die darin bestehen, Essen und Trinken und Schlafen und in manchen Fällen sogar arbeiten zu müssen, unterworden sind? Die Ergebnisse dieser Entwissenschaftlichung der Forschung dürften sich im Rahmen alltäglicher Selbstverständlichkeiten, formuliert in einem vergesellschaftlicht vergeschlechtlichten, in der Regel nicht ontologisch begründeten und in jedem Fall durch die Projektmitarbeiter kollektivierten Kauderwelsch, der kaum als Wissensbestand durchgeht, niederschlagen. Wissenschaftlicher Wert: Die Ontologie der Epistemologie der Evaluationsmethode hat unter Entgrenzung und Reaktualisierung der statistischen Signifikanz eine Lehrstelle gefunden.

Antragsteller. Maja Apelt
Universität Potsdam
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät; Lehrstuhl für Organisations- und Verwaltungssoziologie

Männerbünde Militär und Feuerwehr – politische Interessengruppen und rechtliche Interventionen

Das Teilprojekt untersucht, wie das europäische Antidiskriminierungsrecht von der Gesetzgebung über die organisationalen Verordnungen, Anweisungen und Empfehlungen in zwei männlich geprägte Organisationstypen (korporative Akteure) – Militär und Feuerwehr – implementiert und umgesetzt wird. Dabei geht es darum, (1) welche kollektiven Akteure – Interessenorganisationen und soziale Gruppen – sich an diesem Prozess beteiligen, sich dabei konstituieren und wie sie sich aufeinander beziehen, (2) wie sich Recht in diesem Prozess verändert und (3) wie dies die Praxen der Gleichbehandlung beeinflusst. Das Projekt beginnt im Jahr 2000 mit den Antidiskriminierungsrichtlinien der EU und soll eine Dokumenten- und Medienanalyse, Experteninterviews in den beteiligten Organisationen und Gruppen, sowie auf ausgewählten Fallstudien zur Interaktion zwischen unterschiedlichen Akteuren integrieren.

Unsere Einordnung: Experteninterviews und Fallbeispiele, die empirische Forschung der mathematisch Unbegabten, werden auch im vorliegenden Fall dazu führen, dass als Ergebnis des Teilprojekts festgestellt werden kann, dass in zwei „männlich geprägten Organisationstypen“ die Durchsetzung von Gleichbehandlung durch das AGG nur schleppend gelingt, weshalb das AGG verschärft werden muss. Das Ergebnis wird durch die Auswahl der Experten und Fallbeispiele sichergestellt. Das ist zwar politischer Aktivismus, aber die DFG finanziert es trotzdem. Wissenschaftlicher Wert ist keiner vorhanden, schon weil die Vergleichsgruppe der „weiblich geprägten Organisationstypen“ fehlt.

Antragsteller. Susanne Baer, Bundesverfassungsrichter mit zu viel Zeit am BVerfG
Humboldt-Universität zu Berlin
Juristische Fakultät
Lehrstuhl für ÖR und Geschlechterstudien

Knotenpunkt Kollektiv. Geschlecht, Sexuelle Orientierung und Geschlechtliche Identität als soziale Gruppe(n) im Europäischen Asylrecht

Das TP untersucht erstmals systematisch die aktuelle Praxis der Anerkennung von Geschlecht, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Asylverfahren in der Rechtsprechung in Europa. Das Augenmerk liegt auf dem Tatbestandsmerkmal der “sozialen Gruppe” als – für die Forschergruppe leitend – Dimension von Kollektivität. Zentrale These des TP ist, dass der Anerkennungsprozess in der Rechtspraxis nicht etwa überkommen tradiert ist, sondern – unbeabsichtigt – bisherige Vorstellungen vom heteronormativen Rechtssubjekt ablöst oder zumindest erschüttert. Das TP knüpft damit an bislang separierte Arbeiten in verschiedenen Disziplinen an und will diese für die Forschung, aber auch für die juristische Arbeit zusammenführen. Ziele liegen daher auf mehreren Ebenen: In der Geschlechterforschung können neue Impulse für die Auseinandersetzung mit der Ambivalenz des Rechts gewonnen werden: Bislang galt Recht als problematisch, da es Differenz und Ungleichheit fixiert, muss aber gleichzeitig emanzipatorisch genutzt werden. Das TP reagiert auf die Frage, ob die Nutzung von Recht auch eine Überwindung rechtlicher Strukturlogiken wie der Heteronormativität bedeuten kann. Zugleich liefert es einen neuen Beitrag zur Kritik von Identitätslogiken, da Kollektivität im Asylrecht offener ist als die (diskriminierende) Gruppe. Das TP beteiligt sich an der Asylrechtsforschung zur tatbestandlichen Entwicklung von Geschlecht, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität und sozialer Gruppe und bringt diese auf den einschlägigen Stand der Geschlechterforschung. Beide sind sich näher als bisher angenommen, weshalb mit dem Fokus auf Heteronormativität ein struktureller Entwicklungsprozess im Asylrecht freigelegt werden kann. Das TP untersucht allerdings einen Prozess, der zwar über die Asylrechtspraxis läuft, von dieser allerdings nicht intendiert ist. Das TP untersucht die Symptome dieses Prozesses, etwa über Unbehagen im Zusammenhang mit Trans*-Vorbringen oder Schwierigkeiten in der Ermittlung und Beweiswürdigung. Es legt den Prozess aber auch als spezifischen juridischen Diskurs frei, in dem insbesondere die Selbstbeschreibung als Teil eines Kollektivs und die Vergeschlechtlichung der Subjekte eine Rolle spielt. Der Ertrag wird so für die Theorie, aber auch für die juristische Praxis verwertbar sein.

Unsere Einordnung: vollkommener Unsinn. Die Menge transsexueller Asylbewerber ist zu gering, um die Normalität junger heterosexueller meist männlicher Asylbewerber außerhalb der Einbildung der Antragssteller zu erschüttern. Eine Überwindung „rechtlicher Strukturlogiken“ der „Heteronormativität“ ausgerechnet von arabischen oder afrikanischen Asylbewerbern zu erwarten ist eine so absurde Idee, dass man auf den Ertrag des Teilprojekts für die juristische Praxis nicht gespannt sein muss, schon weil im Asylverfahren Geschlecht keine Rolle spielt. Aber das wissen nur Juristen. Bundesverfassungsrichter sind häufig politische Besetzer, die von Juristerei keine Ahnung haben.

Dafür werden 2 Millionen Euro Steuergelder ausgegeben.
Deutschland muss es gut gehen!

 

Politische Säuberungen an der TU-Darmstadt

Du sollst keine Ideologie neben dem Genderismus haben. Jedenfalls nicht an der TU-Darmstadt. Die Technische Universität ist die erste in Deutschland, die einen Dozenten vor die Tür setzt, weil er kontroverse Inhalte vertritt, die mit der Heilslehre des Genderismus nicht in Einklang stehen. Er ist gleichzeitig der erste Dozent, der durch studentische Schnüffler und deren Mitschriebe in seinen Seminaren überführt und der Inquisition durch Universitätsleitung und AStA zugeführt wurde. Ob er auch demnächst auf dem Friedensplatz in Darmstadt öffentlich verbrannt wird, ist derzeit noch eine offene Frage.

Darmstadt, Asta, 26. September 2017;

Adriana Lanza und Maike Arnold sind mit sich und der Welt zufrieden. Auf ihren „konsequenten Einsatz“ ist es zurückzuführen, dass ein Dozent der TU-Darmstadt im Wintersemester 2017/2018 keine Seminare in Biologiedidaktik mehr anbieten darf, weil ihm die Lehrerlaubnis entzogen wurde. Der Dozent habe „regressive und diskriminierende Inhalte“ angeboten, die an eine „Universität nicht gelehrt werden dürften“, so Lanza, die den Entzug der Lehrerlaubnis und den Ruin der beruflichen Existenz eines Menschen begrüßt.

Wo Gutmenschen die Universitäten von Inhalten säubern, die „nicht mehr gelehrt werden dürfen“, da fallen eben Späne. Der Fortschritt, den Sozialisten versprechen, er ist immer nur über die Leichen derer möglich, die nicht in die neue heile Welt passen. Und in Darmstadt wurde mit einem Oberstudienrat im Hochschuldienst ein Lehrender dem Gendergott geopfert, der durch besondere Formen der Häresie aufgefallen ist.

Die Liste seiner häretischen Aussagen ist, dank der akribischen Freude an Denunziation, die manche Studenten heute zu haben scheinen, lang:

  • Er habe bedauert, dass man Neger nicht mehr sagen dürfe.
  • Er habe weiblichen Studenten prophezeit, dass sie nach dem Studium keine Männer finden würden.
  • Er habe Referate über Genderismus gefordert – das muss man sich einmal vorstellen: Genderismus.
  • Er habe die Genderforschung für unsinnig erklärt, mit der AfD sympathisiert und seinen Studenten einen Besuch der Webseite WikiMannia empfohlen. WikiMannia! Allein der Name „WikiMannia“ scheint bei AStA-Mitgliedern Schaum vor dem Mund nach sich zu ziehen, der sich in einem Stakkato von gespuckten Begriffen wie: „unseriöse“, „frauenfeindlich“, „LGBTIQ-feindlich“, „Hetzseite“ entlädt.

Die Krönung der Verfehlungen, sie besteht jedoch darin, seinen Studenten die Lektüre des Buches „Die kleine Rassenkunde des deutschen Volkes“ empfohlen zu haben.

Im Seminar, das der nun lehrerlaubnislose Dozent angeboten hat, ging es übrigens um die Geschichte der Naturwissenschaften und ihrer biologischen Teildisziplinen. Es scheint, dass man heutigen Studenten Geschichte nur noch in gesäuberter Form und in Genderismus-konformen Häppchen aufbereitet servieren kann, damit sie sich nicht an einem, mit ihrer totalitären Persönlichkeitsstruktur inkommensurablen Happen verschlucken.

Würden die AStA-Aktivisten, die mehr mit virtue signalling als mit Denken beschäftigt sind, das Gehirn, das ihnen mitgegeben wurde, zum denken benutzen und sich nicht auf ihr limbisches System beschränken, dann wären sie vielleicht auf die Idee gekommen, das empfohlene Buch „Die kleine Rassenkunde des deutschen Volkes“ nicht als Reiz-Reaktions-Depp unter ausschließlicher Reaktion auf den Stimulus „Rasse“ zu verarbeiten, sondern es zur Hand zu nehmen und zu lesen. Sofern Sie des Altdeutschen mächtig sind, wäre ihnen dann vielleicht aufgefallen, dass das Buch gar kein Nazi-Buch ist, sondern bereits 1928 veröffentlicht wurde, als Reaktion auf die Rassendiskussion, die zu diesem Zeitpunkt nicht nur in Deutschland, sondern international geführt wurde. Wären sie über die ersten Seiten hinaus gelangt und hätten sie darüber hinaus ihr Gehirn zum Denken benutzt, sie hätten vielleicht sogar bemerkt, dass Hans Günther, der die Kleine Rassenkunde des deutschen Volkes geschrieben hat, alles andere als ein Nazi ist.

Wir zitieren von den Seiten 11 und 12 aus einem Buch, das man in einem Seminar, in dem es um die Geschichte der Naturwissenschaft geht, erwarten muss:

Bei Amazon noch zu haben.

“Eine Rasse stellt sich dar in einer Menschengruppe, welche sich durch die ihr eigene Vereinigung leiblicher und seelischer Eigenschaften von jeder anderen (in solcher Weise zusammengefassten) Menschengruppe unterscheidet und immer nur ihresgleichen zeugt.
Eine Rasse ist also eine in sich erbgleiche Menschengruppe. Wer sich in solcher Weise das Wesen von Rasse vergegenwärtigt hat, der muss gleich einsehen, dass es kaum möglich sein wird, eine Rasse irgendwo auf der Erde als geschlossene Menschengruppe aufzufinden. Die zu einem Volke durch gleiche Sprache, durch gleiche Sitten oder gleichen Glauben verbundenen Menschengruppen der Erde stellen mit kaum einer Ausnahme Rassengemische dar, nicht Rassen.
[…]
Die Juden […] können nach den obigen Ausführungen auch nicht als Rasse angesehen werden, sondern stellen ein rassengemischtes Volk dar“.

Das sind weder die Ausführungen eines Rassisten noch die Ausführungen eines Nazis, sondern die Ausführungen eines Wissenschaftlers, der im weiteren Verlauf seines Buches die Geschichte der Rassen, wie sie in der Anthropologie, für die Deutschland damals berühmt war, zusammengestellt wurde.

Wir können somit feststellen, dass es an der TU-Darmstadt zwei Aktivisten gibt, die stolz darauf sind, die TU-Darmstadt dazu gedrängt zu haben, einem Dozenten die Lehrerlaubnis zu entziehen, ihn somit beruflich zu ruinieren, weil sie nur bereit sind, ihre Dummheit zu feiern, nicht aber Bücher zu lesen, deren Titel ihnen nicht zusagt. Darüber hinaus sind sie nicht willig, Dozenten zu akzeptieren, die:

  • nicht an die Heilslehre des Genderismus glauben und sich trauen, dies auch zu sagen;
  • auf Webseiten hinweisen, die die AStAner-in ihrem Echozimmer nicht mögen, weil auch auf diesen Webseiten der Genderismus in Frage gestellt wird;
  • auf Bücher verweisen, die den Stand der Forschung, die von 1900 bis 1928 als das Buch veröffentlicht wurde, in Deutschland als Rassenkunde bekannt war, aufarbeiteen und darstellen;

Diktaturen wie die Rumänische unter Nicolae Ceaușescu mussten Jugendliche extra heranzüchten, um die ideologischen Blindgänger, die alles tun, um ihre Ideologie durchzusetzen, zu erhalten, für die Rumänien berühmt war. Heute finden sich derartige ideologische Blindgänger an Hochschulen ein, so als wären sie normale Bestandteile einer Hochschule. Sie beschnüffeln Dozenten, denunzieren die entsprechenden Dozenten und sind stolz darauf, die berufliche Karriere eines Menschen deshalb zerstört zu haben, weil er Inhalte gelehrt hat, die nach ihrer Ansicht „nicht mehr gelehrt werden dürfen“.

Dass diese prätentiösen kleinen Menschleins, die sich aufschwingen, Gericht, nein die heilige Gender-Inquisition über Menschen zu halten, die auf eine Lebensleistung zurückblicken und nicht durchgängig auf Kosten anderer gelebt haben, wie dies auf die meisten Studenten zutrifft, dabei auf Grundlage nicht vorhandenen Wissens und unter nicht-Einsatz ihres Denkapparates und nur getrieben vom Adrenalinausstoss den bestimmte Begriffe bei ihnen auslösen können, handeln, ist ein beredtes Zeichen für eine Zeit, in der die Affen den Zoo regieren. Verstörend ist es indes, dass sie es in Darmstadt mit der Zustimmung und unter Mithilfe der Universitätsleitung tun. Bleibt zu hoffen, dass das Arbeitsgericht in Darmstadt mit Richtern besetzt ist, die ihren Kopf noch zum Denken benutzen.

Was Aktivisten wie Maike Arnold und Adriana Lanza an einer Universität zu suchen haben, ist eine Frage, die man klar beantworten kann. Beide haben an keiner Universität etwas zu suchen, da sie offensichtlich nichts lernen wollen, weil sie der Meinung sind, sie wüssten schon alles, wüssten irgend etwas. Dass die TU-Darmstadt sich gerade ein bemitleidenswertes Armutszeugnis ausgestellt hat und in die Geschichte als erster Umfaller eingehen wird, der dem Gender-Wahnsinn nachgegeben hat, ist offenkundig. Dass dies nicht das erste Mal ist, wissen wir aus der Geschichte. Wir zitieren von der Homepage der TU-Darmstadt:

“ 1933 – Aufgrund des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ werden in Darmstadt 13 Professoren entlassen oder zum Rückzug in den Ruhestand gezwungen – beinahe jeder fünfte der 54 Ordinarien und 10 Extraordinarien; und rund ein Fünfzehntel der Privatdozenten. Am stärksten betroffen sind Architektur, Chemie und Physik. Studierende sind eine treibende Kraft bei der Entlassung politisch missliebiger Dozenten.“

Die Seite, von der wir hier zitieren, steht übrigens unter der Überschrift „Allianz mit dem NS-Regime“ und setzt sich überaus kritisch mit der damaligen Universitätsleitung und den damaligen Studenten auseinander.

Wie heißt es doch so schön: Wer aus der Geschichte nichts lernen will, der muss sie wiederholen.

Wir danken einem Leser für den Hinweis auf den Darmstädter Zoo.

Deutschsein heißt, andere in ihrer Existenz zu vernichten – Evangelischer Rassismus an der Uni Bremen

Wir alle wissen ja, dass in Bremen die Uhren anders gehen. Abnormalitäten sind dort zu Normalitäten geworden. Schulen dienen nicht der Vermittlung von Wissen, sondern der Indoktrination und der Ausbildung zum funktionalen Analphabeten. Die Stadt hängt am Tropf des Länderfinanzausgleichs, d.h. Bremer leben auf Kosten von Bayern, Baden-Württemberger und Hessen. Die Arbeitslosenquote ist in Bremen so hoch wie sonst in keinem anderen Bundesland. Auch bei den Schulden ist Bremen Spitze: 32.284 Euro pro Bremer haben die Landesregierungen in den letzten Jahren angehäuft. Selbst Berlin, immerhin auf dem dritten Platz der Verschuldungshitliste kommt nur auf gut die Hälfte der Bremer pro-Kopf-Verschuldung (16.669). Platz 2 hat sich Hamburg gesichert, das seine Bürger mit 17.674 Euro pro Kopf verschuldet hat.

In Bremen gibt es also nur Superlative. Kein Wunder also, dass an der Bremer Universität der Rassismus blüht und gedeiht, dass dort evangelische Theologen öffentlich einem Rassismus huldigen dürfen, der selbst Alois Hudal Respekt abgenötigt hätte.

Nach dieser Vorrede übergeben wir das Wort an unseren Bremer Korrespondenten Dr. Dr. Marcus Ermler. Er hat uns dieses Mal mit einem Text versorgt, den wir mehrfach gelesen haben, ehe wir glauben konnten, dass der berichtete Rassismus wirklich und nicht etwa eine Realsatire oder gar Einbildung ist.

Seien Sie also gewarnt. Alles, was Sie lesen, ist wirklich, geht in Bremen.

“Stellen sie sich vor es gäbe einen Wissenschaftszweig, der behauptet, es gäbe eine jüdische Weltverschwörung, und seine Forschung zur Aufdeckung dieses globalen Machverhältnisses würde „Kritische Judenforschung“ heißen. Und stellen sie sich nun vor, Wissenschaftler dieses Forschungszweigs würden Dinge behaupten wie:

„Eine jüdische Welt ist für niemanden die beste aller Welten – auch nicht für Juden.“

Oder:

„Juden sind, Menschen, die sich nicht mit dem Weltjudentum auseinandersetzen müssen.“

Stellen sie sich weiter vor, die Wissenschaftler würden Judesein dabei so definieren:

„Judesein ist die Norm, „an der alles andere gemessen wird, und als Rest, das, was übrig bleibt, nachdem alles andere benannt wurde.“

Und das historische Wissen über dieses Gebiet würde folgendermaßen begründet:

„[…] [Arier] haben untereinander in Gesprächen ihr jeweiliges ‚spezielles’ Wisssen über Judesein ausgetauscht, das sie durch unmittelbares und scharfes Beobachten der Juden gewonnen haben. Es galt als ‚speziell’, weil diese Art Wissen nirgendwo ausführlich nachzulesen war. Sein Sinn bestand darin, Ariern zu helfen, in der jüdischen herrschenden Gesellschaft den Alltag zu bewältigen und zu überleben.“

Und diese Arier, als durch die Juden unterdrückte Minderheit, würden wie folgt umrissen:

„Arier sind Menschen, die „die gemeinsame, in vielen Variationen auftretende und ungleich erlebte Erfahrung [teilen], aufgrund körperlicher und kultureller Fremdzuschreibungen der jüdischen Dominanzgesellschaft als ‚anders’ und ‚unzugehörig’ definiert zu werden.“

Ihre Wissenschaft würden sie so definiern:

„Sie befassen sich mit der „Erforschung der historischen und sozialen Konstruktion von Judesein, ebenso wie den sie begleitenden Auswirkungen dieses Konstruktionsprozesses“

Und Vertreter ihres Forschungsgebiets würden Behauptungen in die Welt setzen, wie:

„Judesein [erscheint] in den Autobiografien nicht als abstrakte Kategorie, über die sich angenehm fabulieren lässt, sondern als vieldimensionale arische Gewalterfahrung.“

„Jude zu sein heißt, nie erlebt zu haben, von anderen nur aufgrund des Aussehens angespuckt, beleidigt, verachtet, lächerlich gemacht, übersehen, negiert und dadurch in der eigenen Existenz vernichtet zu werden.“

„Antisemitismus ist eine Unterdrückungsform, vermittels derer eine gesellschaftliche Gruppe (meist sich selbst als „Jude“ definierend) über andere Gruppen (die meist als „nicht-Jude“ fremdbestimmt werden) institutionalisierte Macht ausübt. Auf der Grundlage tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede erfindet die gewaltausübende Gruppe menschliche „Antisemiten“ und verabsolutiert und wertet sie. Damit legitimiert sie sowohl den Besitz von bzw. den Anspruch auf Privilegien als auch die Ausübung von Gewalt gegenüber den als „anders“ bzw. „minderwertig“ konstruierten Gruppen.“

Was würden sie über solch eine Wissenschaft denken? Halten sie das überhaupt für Wissenschaft?

Würden sie einem der Epigonen dieses Gebiets mit dem Vortrag „Am Ende des Weltjudentums? Grundlagen der Kritischen Judenforschung“ ein Forum an einer staatlichen Universität geben?

Ferner, wenn sie wüssten, dass er seinen Vortrag im Abstract folgendermaßen umreißt:

„Leben Sie in einem vorwiegend jüdischen Viertel? Hatten Sie je eine intime Beziehung mit einer jüdischen Person?

Jüdische Menschen stellen sich meist diese Fragen nicht, denn aus ihrer Sicht ist Judesein normal, gewöhnlich. Wenn jüdischen Menschen von einem „Nachbarn“ sprechen, wissen wir, dass dieser Jude ist – weil es unerwähnt bleibt.

Judesein hat keinen spezifischen Inhalt, es markiert eine Leerstelle und kann – wenn überhaupt – nur negativ über das definiert werden, was es nicht ist: nicht exotisch, nicht sexuell, nicht „anders“.

Der Vortrag führt in die Forschungsrichtung, die sich mit der Norm Judesein befasst, ein erläutert ihre Bedeutung als Bestandteil antisemitischer Kritik. Ferner wird beschrieben, warum diese Forschung innerhalb der antideutschen Kritik anzusiedeln ist.“

Würden sie sich nun fragen, ob die uns Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als Wissenschaft verkaufen? Würden sie sich an den Faschismus erinnert fühlen? Würden sie sich jetzt fragen, wer um alles in der Welt käme auf die Idee, solch esoterischen Wissenschaftsgauklern ein öffentliches und staatlich subventioniertes Podium zur Verfügung zu stellen, um ihren „rassistischen Kackscheiß“ (um einmal die linkstotalitäre Tonalität zu bedienen) herauszuposaunen?

Die Universität Bremen kam genau auf diese Idee. Sie ließ die evangelische Theologin Dr. Eske Wollrad (Promotion in afrikanisch amerikanischer feministischer Theologie), die als Geschäftsführerin des Bundesverbands Evangelische Frauen in Deutschland e.V arbeitet, einen öffentlicher Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?! zu m T h e m a „Am Ende der Weiß-heit? Grundlagen der Kritischen Weißseinsforschung“ halten. Obige Zitate finden sich bezogen auf die Kritische Weißseinforschung, dort dann auf „Weiße“ und „Nichtweiße“ bezogen, in ihrem Folienvortrag wieder (weiß und rassistisch sind laut Dr. Wollrad übrigens Synonyme):

„Eine rassistische Welt ist für niemanden die beste aller Welten – auch nicht für Weiße.“

„Weiße sind Menschen, die sich nicht mit Rassismus auseinandersetzen müssen.“

„Whiteness ist die Norm, „an der alles andere gemessen wird, und als Rest, das, was übrig bleibt, nachdem alles andere benannt wurde.“

„[…] seit der Zeit der Sklaverei haben [Schwarze] untereinander in Gesprächen ihr jeweiliges ‚spezielles’ Wisssen über Whiteness ausgetauscht, das sie durch unmittelbares und scharfes Beobachten der Weißen gewonnen haben. Es galt als ‚speziell’, weil diese Art Wissen nirgendwo ausführlich nachzulesen war. Sein Sinn bestand darin, Schwarzen zu helfen, in der weißen herrschenden Gesellschaft den Alltag zu bewältigen und zu überleben.“ (über historischen Wissen der Critical Whiteness Studies)
„People of Color sind Menschen, die „die gemeinsame, in vielen Variationen auftretende und ungleich erlebte Erfahrung [teilen], aufgrund körperlicher und kultureller Fremdzuschreibungen der Weißen Dominanzgesellschaft als ‚anders’ und ‚unzugehörig’
definiert zu werden.“

„Sie befassen sich mit der „Erforschung der historischen und sozialen Konstruktion von Whiteness, ebenso wie den sie begleitenden Auswirkungen dieses Konstruktionsprozesses“ (als Antwort auf die Frage, was Critical Whiteness Studies sind)

„Weißsein [erscheint] in den Autobiografien nicht als abstrakte Kategorie, über die sich angenehm fabulieren lässt, sondern als vieldimensionale Schwarze Gewalterfahrung.“

„Deutsch zu sein heißt, nie erlebt zu haben, von anderen nur aufgrund des Aussehens angespuckt, beleidigt, verachtet, lächerlich gemacht, übersehen, negiert und dadurch in der eigenen Existenz vernichtet zu werden.“ (über codiertes Weißsein)

„Rassismus ist eine Unterdrückungsform, vermittels derer eine gesellschaftliche Gruppe (meist sich selbst als „Weiß“ definierend) über andere Gruppen (die meist als „nicht-Weiß“ fremdbestimmt werden) institutionalisierte Macht ausübt. Auf der Grundlage tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede erfindet die gewaltausübende Gruppe menschliche „Rassen“ und verabsolutiert und wertet sie. Damit legitimiert sie sowohl den Besitz von bzw. den Anspruch auf Privilegien als auch die Ausübung von Gewalt gegenüber den als „anders“ bzw. „minderwertig“ konstruierten Gruppen.“

Und der Abstract ihre Vortrags sieht im Original wie folgt aus:

„Leben Sie in einem vorwiegend weißen Viertel? Hatten Sie je eine intime Beziehung mit einer Weißen Person?

Weiße Menschen stellen sich meist diese Fragen nicht, denn aus ihrer Sicht ist Weißsein normal, gewöhnlich. Wenn Weiße Menschen von einem „Nachbarn“ sprechen, wissen wir, dass dieser Weiß ist – weil es unerwähnt bleibt. Weißsein hat keinen spezifischen Inhalt, es markiert eine Leerstelle und kann – wenn überhaupt – nur negativ über das definiert werden, was es
nicht ist: nicht exotisch, nicht sexuell, nicht „anders“.

Der Vortrag führt in die Forschungsrichtung, die sich mit der Norm Weißsein befasst, ein erläutert ihre Bedeutung als Bestandteil antirassistischer Kritik. Ferner wird beschrieben,warum diese Forschung innerhalb der postkolonialen Kritik anzusiedeln ist.“

Getragen vom Irrwitz, der diesen Aussagen innewohnt, geht Dr. Wollrad noch weiter und wirft die Frage auf, ob ein Weißer überhaupt solch eine Forschung betreiben dürfe, da er ja als Hegemon im Gegensatz zu Nichtweißen nicht von Diskriminierung betroffen sei. Um im Bild der „Kritischen Judenforschung“ zu bleiben, hätte ein Joseph Goebbels ihr vermutlich geantwortet: Nein, natürlich nicht. Über das Weltjudentum dürfen auch nur die unterprivilegierten Arier und nicht das hegemoniale Finanzjudentum forschen.

Was für ein hanebüchener Unsinn soll uns hier als Wissenschaft verkauft werden? Wenn man den Vergleich mit der Rassenideologie der Nazis zieht, friert einem buchstäblich das Gesicht ein. Rassistische Stereotype wie „Am Weißsein wird alles gemessen“, „Weiße üben institutionalisierte Macht über Nichtweiße aus“, Weißsein ist schwarze Gewalterfahrung“, „Deutschsein heißt andere in ihrer Existenz zu vernichten“ oder „Weiße müssen sich nicht mit Rassismus auzeinandersetzen“ sind eine Fortführung der nazistischen Rassenkunde unter dem Namen „Critical Whiteness Studies“. Offenkundig haben all die Stunden Geschichtsunterricht über den Nationalsozialismus bei diesen Menschen nichts bewirkt. Es ist wirklich erschütternd; an der Universität Bremen allerdings
bereits „Wissenschaft“.

Andererseits sollten wir der Universität Bremen dafür dankbar sein, dass sie, wenn auch völlig unbeabsichtigt, solchen Wissenschaftsepigonen ein öffentliches Forum bietet und ihnen sogar ermöglicht ihre Ergüße online jedermann zum Abruf zur Verfügung zu stellen. So kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, was heute an deutschen Universitäten als „Wissenschaft“ subventioniert und gefördert wird.

Wenn Bildung zur Freiheitsberaubung wird: Eugenik des Nachhaltigen Menschen

BNE ist gut.
BNE ist wichtig.
BNE muss man kennen.
BNE wird schon in der frühkindlichen Bildung verankert.
BNE ist die neustes Form der frühkindlichen Freiheitsberaubung.
BNE steht natürlich für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Bundesregierung hat gerade ihre Stellungnahme zum nationalen Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Der Aktionsplan ist im Wesentlichen eine Aufstellung darüber, wie Mensch zu leben hat. Er ist voller Ziele (130 davon), Maßnahmen (349 davon) , Absichtsbekundungen (Unmengen), die es erfordern, „ein Strategiepapier zu entwickeln“, „Fachveranstaltungen durchzuführen“, „Arbeitsgruppen einzusetzen“ und noch viel mehr zu veranstalten, was dem akademischen Präkariat, dessen Studium auf dem Freien Markt nicht nachgefragt wird, Lohn und Brot verschafft.

Im Gegenzug arbeitet das akademische Prekariat am neuen Menschen, wie er den Regierenden und der UN vorschweb. Der Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung geht zu diesem Zweck alle Stationen durch, zu denen der Staat Zugriff auf die Bildungsanstrengungen von Individuen hat. Er reicht von der frühkindlichen Bildung über die schulische Bildung, die berufliche Bildung, bis zu Hochschulen, erfasst auch das non-formale „informelle Lernen“ und Kommunen. Das Prokrustesbett für den modernen Menschen, die Art und Weise, wie er zu leben hat, es nimmt Gestalt an, nachhaltige Gestalt.

Z.B. in der frühkindlichen Entwicklung:

„Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Kindertageseinrichtungen umzusetzen bedeutet, Kindern im Alter von null [!sic] bis sechs Jahren die Möglichkeit zu bieten, sich spielerisch mit zukunftsrelevanten Themen und Fragestellungen zu beschäftigen, ihnen den Raum zu geben, selbst Verantwortung zu übernehmen und ihr unmittelbares Lebensumfeld im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten. Die konkreten Alltagserfahrungen, Bedürfnisse und Interessen der Kinder stellen hierbei primäre Bezugs- und Ansatzpunkte für die Bearbeitung und das Aufgreifen der vielfältigen Themen einer nachhaltigen Entwicklung dar (wie zum Beispiel Wasser, Ernährung, Energie, Gerechtigkeit). Abwechslungsreiche Lernzugänge und offene Lernarrangements wie Morgenkreise, Projektarbeit, Experimentieren, Philosophieren [mit Kindern von 0 bis 6 Jahren], Freispiel und viele andere Angebote prägen den Alltag in den Einrichtungen und bieten Gelegenheiten, nachhaltige Entwicklung erlebbar zu machen“ (11).

Haben Sie schon bemerkt, dass immer dann, wenn es darum geht, Kindern jede Möglichkeit, etwas Eigenes zu entdecken und etwas zu machen, an das kein Erwachsener bis dahin gedacht hat, zu nehmen, davon die Rede ist, dass man den Kindern „Möglichkeiten bieten wolle“. Diese Form des Angebots von Möglichkeiten erinnert doch stark an die Möglichkeit von Strafgefangenen zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Hof der Haftanstalt zu tun und zu lassen, was innerhalb von Mauern und Stacheldraht möglich ist. Deutsche Schulen und nicht nur deutsche Schulen, denn treibende Kraft hinter der beabsichtigten perfiden Form von Freiheitsberaubung, die Kindern und Jugendlichen jede Möglichkeit nehmen will, sich autonom und ohne Richtungsvorgabe zu entwickeln, ist die UN, federführend die UNESCO, ähneln immer mehr Haftanstalten. Vielleicht treten die USA ja auch aus der UN aus?

Weil es nicht reicht, Kinder von 0 bis 6 Jahren damit zu penetrieren, dass für die Herstellung eines t-Shirts viel Wasser benötigt wird, wird die kontinuierliche Indoktrination, die Dauerberieselung mit dem, was Gutmenschen für gut halten, auch in der Schule vorgesetzt:

„Wenn es darum geht, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfolgreich im Bildungswesen zu verankern, kommt der schulischen Bildung durch ihren prägenden Einfluss auf individuelle Bildungsbiografien eine besondere Bedeutung zu. BNE stellt dabei die handelnden Akteure im schulischen Bereich vor die Herausforderung, das orientierende Bildungskonzept BNE auf den unterschiedlichen Handlungsebenen (z.B. Bildungsverwaltung, Hochschule/Seminare, Schule) sinnvoll und vor allem wirksam zu verankern. Dabei gilt es, die wesentlichen Handlungsbereiche für diese Integration stärker in den Blick zu nehmen. Aus Sicht des Fachforums Schule wurden für den Bereich der schulischen Bildung zentrale Handlungsfelder, prioritäre Ziele und geeignete Maßnahmen formuliert, die eine zielgerichtete Implementierung von BNE im schulischen Bereich ermöglichen können. Hierbei geht es insbesondere darum, das Konzept der nachhaltigen Entwicklung als selbstverständliche Aufgabe der Bildungsverwaltung und des Bildungswesens zu verstehen, BNE in der Lehr- und (pädagogischen) Fachkräftebildung zu integrieren und strukturell in den Lehr- und Bildungsplänen sowie am Lernort und im Sozialraum Schule zu verankern und dabei die Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Zivilgesellschaft als (Mit-)Gestaltungsinstrument sinnvoll zu berücksichtigen. Die hier formulierten Ziele gelten in gleichem Maße für allgemein- und berufsbildende Schulen” (23).

Kein Schüler, kein Lehrer, keine Schule, kein Lehrplan, nichts, was mit Bildung auch nur entfernt in Zusammenhang steht, wird von BNE verschont. Es gibt eine einzige, richtige Art zu leben und jeder Schüler hat die Freiheit, diese richtige Art zu leben. Wer sich dem BNE-Heil in der Schule verweigert, der wird an der Hochschule, in der beruflichen Bildung, in der Weiterbildung, in der Kommune weiter verfolgt, mit BNE und der richtigen Art selig zu werden.

Einst lebte man in Monarchien, die aus heutiger Sicht als rückwärtsgewandt bezeichnet werden, und durfte nach seiner Fasson selig werden. Heute lebt man angeblich in einer Demokratie und hat genau eine Wahl, mit BNE selig zu werden. Die Freiheitsberaubung durch Gutmenschen geht weiter und sie setzt wie gewöhnlich bei denen an, die sich am wenigsten wehren können, bei „0 bis 6 jährigen Kindern“, bei Schülern und Jugendlichen. Die können zwar in immer größerer Zahl weder lesen noch schreiben noch rechnen, aber das brauchen sie auch nicht. Zu viel Wissen ist hinderlich, wenn die Vorgabe für das richtige Leben darin besteht, mit BNE selig zu werden.

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Hart wie Kruppstahl: Welche Uni hat das dümmste Promotionsprojekt vorzuweisen

Woran denken Sie bei Stahl?
Also bei Stahl, bei jenem Werkstoff, in dem mehr Eisen als sonst was enthalten ist?

Umfrage in der Redaktion:
Woran denkst Du bei Stahl?

Krupp, Dyfed-Steel, Männer (männlicher Teil der Redaktion ist irritiert), Weinfässer, Armin-Müller… (x-files der Film …), Stahlgewitter, Ernst Jünger, Port Talbot, Subventionen, industrielle Revolution, Eifelturm, Golden Gate Bridge …

Jetzt wissen wir, woran wir denken. Woran denken Sie? Und warum denken Sie an das, woran Sie denken?

Ha! Erwischt!

Warum denken wir an Armin-Müller Stahl und Dyfed Steel in Port Talbot, warum an Ernst Jünger und Stahlgewitter, den Eifelturm und die Golden Gate Bridge?

In Braunschweig hat Stahl die folgenden Assoziationen erzeugt und zu einem Promotionsvorhaben geführt, das man nicht anders als … [Passendes einfügen] bezeichnen kann und dessen Ziel es ist, uns zu sagen, warum wir an den Eifelturm oder Armin Müller- denken…

“Jan Büssers: Queering Steel: Zur Materialität des Stahls und seiner geschlechtlichen Konfiguration im Stahlbau und Maschinenbau
betreut durch Frau Prof. Dr. rer. nat. phil. habil. Nicole C. Karafyllis (Technische Universität Braunschweig)
Abstract:
Warum denkt man bei Stahl unwillkürlich an Männer, an Härte, an Waffen, an Maschinen, an Ingenieure? Dies ist ein Indiz für die am Beispiel Stahl zu untersuchende These, dass das Machen von Geschlechterkonstruktionen mit dem Machen von Materialitätskonstruktionen einhergeht. Um es mit Goethes Prometheus zu sagen: „Hat nicht mich zum Manne geschmiedet, [d]ie allmächtige Zeit“? Im Mythos ist Hephaistos, der Gott der Schmiedekunst und „kluge Erfinder“, der die Ketten des Prometheus schmiedet, mit einem Klumpfuß körperlich gestraft für seine Beherrschbarkeit des Feuers. Hier ist bereits eine Doppeldeutigkeit des Stahls vorgezeichnet, die Macht und Schuld miteinander verbindet und so auch prominent in der dual use-Problematik aufscheint. Die Schmiedekunst hat Hephaistos aber von den Meernymphen erlernt, die ihn aufzogen, als er vom Olymp verstoßen wurde. Stahl ist ein Werkstoff, der für die industrielle Moderne steht, dessen ideengeschichtliche Codierung aber bis in die Antike zurückreicht. Allerdings sind die Vergeschlechtlichungen des Stahls ambivalent. Was sich im Mythos bereits andeutet – die Meernymphen als Symbol des Flüssigen liefern die Bedingungen, um den rigiden Charakter und die Kunstfertigkeit des Schmiedes hervorzubringen – zeigt sich auch auf der materialen Ebene: Stahl muss zunächst in flüssiger Form vorliegen, (Schmelze) um formbar zu sein. Eine mögliche Form ist z.B. die Nirosta-Spüle, zugeordnet der weiblich kodierten Domäne des Haushalts. Das Promotionsvorhaben untersucht aus technikphilosophischer und queer-theoretischer Perspektive die Natur und Bedeutung des Materials sowie seiner Ver- und Bearbeitung. Das Projekt wird am Seminar für Philosophie (Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis) in Kooperation mit dem Institut für Stahlbau der TU Braunschweig (Prof. Dr.-Ing. Klaus Thiele) durchgeführt.”

 

Wo findet man mit einer solchen Dissertation einen Job?
You tell me…

Der Hinweis auf dieses Promotionsvorhaben ist uns von einer Universität zugegangen, die wir in einem der letzten Posts als eine Hochburg des Genderismus identifiziert haben. Offensichtlich fangen dort die verbliebenen Wissenschaftler an, sich um den Ruf der eigenen Universität zu sorgen und wollen daher die eigenen Gender Probleme durch den Verweis auf die entsprechenden Probleme anderer Universitäten relativieren.

Nur zu. Wer das Bedürfnis verspürt, uns mit weiteren queeren Vorhaben und unsinnigen Dissertationen zu versorgen: Feedback oder Email.

Und ist nicht der Pfannkuchen das Sinnbild einer Mannwerdung, wie er da, noch als Teig schwabbelig und flüssig in der Schüssel darauf wartet, auf den Platten des Mannseins zu erhärten und zum Pfannkuchen zu werden. Und ist er nicht auch ein Sinnbild für die Vergänglichkeit des Mannseins, den Wert des Mannes an sich: Eben noch hart wie ein Pfannkuchen, und dann schon gefressen?

Wenn sich jemand für dieses Thema als Thema seiner Promotion interessiert, bitte bei uns melden. Wir erheben eine Gebühr von 100 Tagessätzen. Die Höhe der Tagessätze orientiert sich am Einkommen.

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