Bundeskriminalamt ermittelt gegen Humboldt-Universität und Wissenschaftssenator

Ein internes Papier des Bundeskriminalamts, das uns zugespielt wurde, zeigt Erstaunliches:

BKADas Bundeskriminalamt hat eine Sonderkommission “Profx” eingesetzt, die Ermittlungen gegen die Humboldt-Universität und den Senator für Bildung, Jungen und Wissenschaft in Berlin aufgenommen hat. Beiden wird vorgeworfen, fortgesetzt Beihilfe zur Bildung einer terroristischen Vereinigung und zum erpresserischen Menschenraub zu leisten.

Gegenstand der Ermittlungen sind offensichtlich die Umtriebe eines Professor X.

Ihm wird vorgeworfen, seine Position an der Humboldt-Universität auszunutzen, um eine Reihe aktivistischer Studenten, um sich zu sammeln, die sich selbst Studx nennen. Ziel der Studx ist es, den Betrieb an der Humboldt-Universität durch Störaktionen, die sich gegen bestimmte Professoren richten, zu verunmöglichen. Studx plant die Übernahme der Humboldt-Universität und deren Transformation in ein Kommandozentrum, von dem aus Störaktionen an anderen Universitäten Deutschlands koordiniert werden sollen.

Ziel der Störaktionen ist es, Meinungen und Wissen, die vom durch X freigegebenen Wissen und den von ihm getragenen Meinungen abweichen, aus deutschen Universitäten zu entfernen und im Wesentlichen durch Unterstriche, die das Bindeglied der X’schen Ideologie sind, zu ersetzen.

Die Ermittlungen werden, so geht aus dem internen Papier hervor, auf Basis der §§ 239a und 129a, Abs.2 des Strafgesetzbuches geführt.

§129a, Abs. 2 stellt die Gründung einer Organisation unter Strafe, die einem anderen Menschen schwere körperliche oder seelische Schäden zufügt.

§239a stellt den erpresserischen Menschenraub allgemein unter Strafe.

Gegen X liegen erhebliche Verdachtsmomente vor, die belegen sollen, dass er Studenten der Humboldt-Universität dazu zwingt, eine Geheimsprache nicht nur zu erlernen, sondern auch zu verwenden, da er ansonsten nicht mit ihnen kommuniziert. Es ist offensichtlich, dass die Geheimsprache dazu dienen soll, Störaktionen unbemerkt zu koordinieren und deutschlandweit ein Netz von Studx aufzubauen, die die Geheimsprache nutzen, um das öffentliche Leben zu infiltrieren und dort Unheil zu stiften.

kultZudem besteht der Verdacht, dass sich X im Sinne des §239a einer Reihe von Studenten bemächtigt hat, und nunmehr die Sorge der Opfer um ihr Wohl und ihre berufliche Zukunft ausnutzt, um sie zu erpressen. Operativ sind hier die Seminare, die X an der Humboldt-Universität abhält. Im Rahmen dieser Seminare werden die Teilnehmer immer wieder aufgefordert, zu reflektieren und (sich) zu hinterfragen. Dieses Reflektieren und Hinterfragen geht, wie dies aus dem Al Qaeda Maunal bekannt ist, mit dem Erlernen der richtigen Sprache, Interpretation und Weltdeutung einher, die im von X begründeten Kult Verwendung findet.

Die Teilnehmer geraten, so hat ein Aussteiger dem BKA berichtet, in immer größere Abhängigkeit von X, der nicht nur die sprachliche Deutung dessen, was das Leben der nun Studx ausmacht, vorgibt, sondern der sich die Abhängigkeit der Studx von durch ihn ausgestellten Scheinen und Bewertungen zu Nutze macht, um die entsprechenden Studx in eine vollständige Abhängigkeit zu sich zu bringen.

X bemächtigt sich seiner Studenten und fügt ihnen erheblichen seelischen Schaden zu, da sie außerhalb des von X betriebenen Kultes nicht mehr leben können. Dafür sorgt bereits die erlernte Geheimsprache, die eine Verständigung mit normalen Menschen, mit nicht-Kultmitgliedern verunmöglicht.

Wie aus dem geleakten Dokument hervorgeht, schätzt das BKA die von X ausgehende Gefahr als erheblich ein.

Zurückliegende Störaktionen an der Humboldt-Universität und die Anzahl der Studx, denen es nicht mehr gelingt, ein eigenes Urteil zu fällen, geschweige denn, die Welt so zu sehen, wie sie ist, deuteten darauf hin, dass die Gefahr, die von X ausgeht, nicht unterschätzt werden dürfe. Wir haben es hier mit einer vollkommen neuen Art von Hassprediger zu tun, so das Fazit des BKA.

Für sachdienliche Hinweise, die die Ergreifung von X erleichtern, ist eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.

Was glauben Sie, handelt es sich bei dieser Meldung um eine ScienceFiles-Satire oder wurde uns ein internes Papier aus dem BKA zugespielt?

Satire oder nicht?
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12 Responses to Bundeskriminalamt ermittelt gegen Humboldt-Universität und Wissenschaftssenator

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Bundeskriminalamt ermittelt gegen Humboldt-Universität und Wissenschaftssenator | netzlesen.de

  2. alphachamber says:

    “…die Ermittlungen gegen die Humboldt-Universität und den Senator für Bildung, Jungen und Wissenschaft in Berlin aufgenommen hat…”
    Na und? Was glauben Sie denn, woher die größte imminente Bedrohung gegen die “demokratische, 🙂 freiheitlich-rchtliche 🙂 Grundordnung” droht – etwa von den Islamisten?

  3. adamlauks11 says:

    Wann wird der BKA anfangen bei Max-Planck-Institut zu ermitteln gegen Professor Dr. Albin Eser der den STASI-TOP Spion 1991 eingestellt hatte, angeblich seuhr wohl wissend dass es sich dabei um “Freisler von Dresden ” handelte, ehemaligen Richter am Obersten Gericht, der noch am 18.8.1988 vom MfS als B-Kader GCS für das OG der DDR bestätigt wurde um es im Kriegsfall sofort zu üübetrnehmen… SATIRE !??? … Nein! Progessor Dr. Atrnold hatt mit seinem Damaligen Direktor Eser 14 Bänder veröffentlicht und die DDR für einen Rechtsstaat erklärt und die DDR Justiz als eine rechtsstaatliche rehabilitiert !?! – DEUTSCHE WAHRHEIT !

  4. Ach, wäre das schön, wenn es keine Satire wäre. Sollte es irgendwann einmal Realität sein, dass diese kranke Frau in der Psychiatrie brav ihre Pillen schluckt und ansonsten keine Gefahr für die Psyche Andere mehr darstellt, ….

  5. Ralf says:

    Es gibt kein “Senator für Bildung, Jungen und Wissenschaft” ist Satire.

  6. Axl says:

    Jetzt hab ich mich wegen des Titels im Rundbrief schon gefreut. Und das ist es doch wieder nur Satire… Schade. Hoffentlich wird Ihre Phantasie bald einmal Realität.

  7. Satire oder nicht?

    Frage falsch — nicht mehr lange.

    Carsten

    “Die amtlichen Rettungssanitäter haben sich auch nicht durch aktuelle Zahlen über die Vermögensverteilung in Europa aufhalten lassen. Danach sind die deutschen Haushalte die ärmsten in der Euro-Zone (51.000 Euro). Erfreulicher sieht es dafür an anderen Stellen Europas aus: Zypern: 267.000 Euro; Griechenland: 102.000 Euro; Italien: 174 000 Euro.”
    Telepolis

  8. Wenn der Post keine Satire wäre, würde ich mir vorkommen, als würde ich in einem Rechtsstaat leben…

  9. Michael says:

    ist wohl leider Satire

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