Idiotentest für Journalisten fordert die ersten Opfer

In der aktuellen Ausgabe des British Medical Journals findet sich ein Beitrag, der mit der Überschrift „The Darwin Awards: sex differences in idiotic behaviour“ überschrieben ist. Es sind Titel wie dieser, die bereits eine bestimmte Art von Konsumenten anziehen.

BMJBen Alexander Daniel Lendrem, Dennis William Lendrem, Andy Gray und John Dudley Issacs vom Institute of Cellular Medicine der Newcastle University haben den Beitrag, der nur zwei Seiten umfasst, geschrieben. Sie haben ihn geschrieben, um die „Male Idiot Theory“ (MIT) zu testen, die sie John McPherson zuschreiben. Um die Thoerie, die besagt, dass „men are idiots and idiots do stupid things“ zu prüfen, bedienen sich die Autoren der Daten des Darwin Awards.

Der Darwin Award wird an Personen verliehen, die Leidtragende ihres eigenen idiotischen Verhaltens sind und sich damit ins Grab bringen. Um als Kandidat für den Darwin Award in Betracht gezogen zu werden, so schreiben die Autoren, müsse man einen rigorosen Auswahlprozess durchlaufen. In Frage kämen nur Kandidaten,  (1) die sich selbst vom Genpool eliminiert haben, (2) die sich dadurch auszeichnen, dass sie den gesunden Menschenverstand in erstaunlicher Weise falsch anwenden, (3) die nachweislich auf idiotische Weise gestorben sind, (4) die grundsätzlich über Urteilsvermögen verfügen können und (5) die nachweislich selbstinduziert auf idiotische Weise gestorben sind.

Der Darwin Award wird seit 1995 vergeben und die Autoren haben 318 Preisträger aus dem Zeitraum von 1990 bis 2014 in ihrem Sample. Eine Analyse nach Geschlecht hat ergeben, dass 88,7% der Darwin Award Winner männlich, nur 12,3% weiblich sind – ein Unterschied, den ein chi-quadrat-Test als statistisch signifikant ausweist.

Das Ergebnis, so die Autoren abschließend, sei im Einklang mit der Male Idiot Theory, und unterstütze die Hypothese, dass Männer Idioten sind und Idioten idiotische Dinge tun.

Ein findiger Mitarbeiter der Presseabteilung des British Medical Journal hat den Beitrag in eine Pressemeldung übertragen, der er den Titel „Study supports the theory that ‚men are idiots'“ gegeben hat. Die Pressemeldung berichtet weitgehend die Ergebnisse, die hier bereits dargestellt wurden und setzt noch einen on-top, in dem die Autoren damit zitiert werden, wie sie sich über ihre Ergebnisse wundern und überlegen, ob sie einen Bias in ihren Daten haben, etwa dadurch, dass Frauen Männer häufiger als Idioten beim Darwin Award melden als Männer dies umgekehr für Frauen tun oder das Ergebnis auf Unterschiede im Alkoholkonsum zurückzuführen ist.

Wie auch immer, die Ergebnisse seien verwirrend und entsprechend wollen die Autoren die „male idiot theory“ im „semi-naturalistic Christmas party setting (with or without alcohol)“ weiter untersuchen.

idiotsDas ist der Idiotentest, denn die Studie von Lendrem, Lendrem, Gray und Issac ist natürlich nicht ernst gemeint, sie ist ein Witz von Wissenschaftlern, denen die idiotische Angewohnheit, alles und jeden Blödsinn auf Geschlechtsunterschiede hin zu untersuchen, auf die Nerven geht. Sie ist eine offensichtliche Parodie auf einen wissenschaftlichen Beitrag, der mit prätentiös theoretischem Brimborium beginnt, um dann mit einer unglaublich schlichten und noch dazu ungeeigneten statistischen Prüfung fortgeführt zu werden und in monströsen Schlussfolgerungen zu enden.

Auch wer nicht in wissenschaftlichem Jargon zu Hause ist, dem sollten ganze Kronleuchter aufgehen, angesichts einer Theorie, die behauptet, dass Männer Idioten sind und Idioten idiotische Dinge tun. Die Ableitung der Theorie ist eine Tautologie und die Theorie selbst eine Übergeneralisierung, die eigentlich jeden mit normalem Menschenverstand Begabten hellhörig machen muss, schon weil die angebliche Theorie keinerlei Differenzierung zwischen Männern macht und sie gernerell zu Idioten erklärt – alle, ohne Ausnahme. Und wenn man dann noch weiß, dass der Autor der vermeintlichen „Male Idiot Theory“ ein Kartoonist ist und die Theorie in seinem entsprechenden Buch mit dem Titel „Women are from Venus and Men are Idiots“ veröffentlicht wurde, dann muss man eigentlich gar nicht mehr auf der Seite des Darwin Awards nachlesen, um was für eine Art von Seite es sich hier handelt.

Aber offensichtlich ist keine Meldung aus der Wissenschaft  idiotisch genug, als dass es nicht Journalisten gäbe, die sie für bare Münze nehmen, die – mit anderen Worten – sich durch eine bemerkenswerte Fehlanwendung von gesundem Menschenverstand auszeichnen, und sie durch den Idiotentest, den Lemdrem, Lendrem, Gray und Isaacs konzipiert haben, fallen lässt, was sie qualifiziert, in den engeren Kreis der Anwärter auf den Darwin Award aufgenommen zu werden.

Anja Garms von der Welt ist die erste, die durch den Idiotentest gerasselt ist.

Männer sind eben doch die größeren Idioten“, so titelt sie.

Und so geht es weiter:

„Männer sind nicht nur Trottel, sondern: Idioten. Frauen, denen dieser Gedanke öfter durch den Kopf geistert, sind sich jetzt eines wissenschaftlichen Hintergrunds sicher. Britische Wissenschaftler haben errechnet, dass der überwiegende Teil der Darwin-Award-Träger männlich ist.“

Im weiteren Verlauf übersetzt Garms die Pressemeldung, des British Medical Journal so gut sie kann ins Deutsche. Das ist für viele angebliche Journalisten der Hauptzeitvertreib, das, was andere geschrieben haben, in eine andere Sprache zu bringen, journalistischer Plagiarismus, wie man sagen könnte. Und dann fügt Garms noch zwei Schlusssätze an:

„Derweil betonen die Herausgeber des „British Medical Journal“, die Artikel der Weihnachtsausgabe seien zwar skurril und witzig, aber dennoch durch den üblichen Peer-Review-Prozess gegangen – also von Fachkollegen beurteilt. Es seien mithin echte wissenschaftliche Arbeiten.“

Selbst wenn die Herausgeber dies betonen, so zeigt es nur, dass Garms es sich nicht vorstellen kann, dass Wissenschaftler selbst im Peer Review Prozess Humor haben. Und selbst die Wikipedia weiß, was Garms sich nicht vorstellen kann: „A special „Christmas Edition“ published annually on the Friday before Christmas is known for spoof or humorous articles[10][11] (though mainstream media often fall for the joke)“. How true!

Garms ist somit die erste, die mit Pauken und Trompeten durch den Idiotentest gerasselt ist. Ihre niedrigen Instinkte und ihr Hang, Männer als eine homogene Gruppe zu verunglimpfen, sind ihr zum Verhängnis geworden, ebenso wie ihre Gewohnheit, Pressemeldungen einfach abzukupfern und als Eigenleistung auszugeben. Dem British Medical Journal, so muss man feststellen, ist dieses Jahr ein besonders guter Prank gelungen, einer, der es ermöglicht, die Journalistenlandschaft zu entidiotisieren.

idiotentestWir beginnen hiermit eine Liste der Journalisten, die durch den Idiotentest gefallen sind, derer, die denken, sie könnten die Öffentlichkeit mit absurden Meldungen, in denen gesellschaftliche Gruppe zuerst homogenisiert und dann denunziert werden, traktieren.

Wir bitten daher unsere Leser uns mit den journalistischen Ergüssen zu versorgen, die es dazu, dass „Männer eben doch die größeren Idioten sind“ gibt: Name des Autoren und Link zum Text genügen, damit wir den entsprechenden Kandidaten darauf hin prüfen, ob auch er den Idiotentest des British Medical Journal nicht bestanden hat. Hinweise bitte wie immer an sciencefiles at textconsulting.net

Bislang umfasst die Liste Anja Garms von der Welt und „JL“ von „Die Presse“ in Österreich, der den Unsinn unter dem Titel „Statistik zeigt: Männer handeln eher idiotisch“ in die Welt setzt.

Den Idiotentest nicht bestanden haben:

  • Anja Grams, Die Welt
  • Anja Garms, dieses Mal als dpa über N24
  • Anja Garms, dieses Mal als dpa beim Stern
  • Anja Garms, dieses Mal bei der Nordwest-Zeitung
  • Anja Garms, dieses Mal beim Tagesspiegel
  • Anja Garms, etwas überarbeitet beim Handelsblatt
  • JL; Die Presse
  • NIK; Spiegel Online darf natürlich nicht fehlen
  • Attila Albert, Der Blick
  • Dpa bei der Rheinischen Post
  • Dpa bei den Salzburger Nachrichten
  • Dpa bei Shz
  • Dpa bei der TZ München
  • Dpa bei Nachrichten.at
  • Dpa beim Südkurier
  • Dpa leicht verändert bei HNA
  • Alice Ahlers in der Berliner Zeitung
  • NN für den ORF
  • Klaus Taschwer beim Standard, der all denen empfohlen sei, die wissen wollen, was herauskommt, wenn der idiotische Text den Garms für dpa produziert hat, von einem Redakteur bearbeitet wird.
  • Markus Brauer versucht sich für die Stuttgarter Nachrichten an der dpa Vorlage.
  • Beim Deutschlandfunk hat [mas] gar seine Neuronen dahingehend walten lassen, dass er die simple Auszählung zur Neurowissenschaft erklärt hat.
  • Keine Kenntnisse, dafür viel Phantasie hat Jochen WIttmann, von den Westfälischen Nachrichten, der Folgendes erdichtet hat:  „Man hat es schon immer vermutet, aber jetzt ist es amtlich: Männer sind eindeutig dämlicher als Frauen. Eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität von Newcastle fand eine statistisch signifikante Geschlechterverteilung bei extrem risikobereitem Verhalten, das im Exitus endet: Frauen sind in dieser Disziplin eindeutig unterrepräsentiert. Die Studie, die soeben im „British Medical Journal“ publiziert wurde, kommt zu dem Schluss: Männer sind Idioten.“ Wenn es einen Sonderpreis für den größten Idioten gäbe, Wittmann hätte ihn verdient.
  • Die Badische Zeitung hat einen Redakteur, der nicht mehr ganz bei Trost ist und sich in Trance schreibt: „Ihre Ergebnisse [Die Ergebnisse der Autoren der angeblichen Studie] deckten sich mit der „Theorie von den männlichen Idioten“. Diese besage, dass der Grund für die erhöhte Risikobereitschaft von Männern, ihre höhere Sterblichkeit bei Unfällen sowie ihre häufigere Einlieferung in Notaufnahmen ist, dass sie schlicht Idioten sind und Idioten eben idiotische Sachen machen.“ Das ist die reine Phantasie eines Redakteurs, der offensichtilch von Sinnen ist.

Die folgenden Links hat Lucas Schoppe beigesteuert (Vielen Dank an ihn):

Die folgenden Links hat Robert Roth gesammelt.

Links von Martin Leyrer

Über Michael Klein
... concerned with and about science

79 Responses to Idiotentest für Journalisten fordert die ersten Opfer

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Idiotentest für Journalisten fordert die ersten Opfer | netzlesen.de

  2. Orwell sagt:

    Sehr nett:)
    Idiotentests sind m.E. Tests von Idioten die an normalen Leuten durchgeführt werden.

    But, by the way, – durch einen richtigen Idiotentest (0,5‰ und 0,54‰ Alkohol in 2 Jahren [Grenzwert Ordnungswidrigkeit: 0,5‰]) zu rasseln ist ganz einfach. Man muss nur die Frechheit besitzen ehrlich zu sein, und dem „Psychologen“ nicht schmalzend seine geliebten Floskeln auswendig hegebetet wiederholen.

    Das „Gutachten“ spottet jeder Beschreibung. Allerdings ist es sehr unwarscheinlich vor deutschen Gerichten nicht den Kürzeren zu ziehen, wenn man derartiges „gutachterliches“ Geschreibsel untersuchen lassen würde, – da der Autor gleichzeitig Gerichtsgutachter ist.

    Falls Interesse besteht, lade ich derartiges mal anonymisiert hoch. Vielleicht mag es ja jemand wissenschaftlich analysieren.:)

    • Axel sagt:

      Ja gerne. Welche Seite?

      • Orwell sagt:

        Es gibt keinen öffentlichen Link. Es geht darum diesen Text (Gutachten) als das zu entlarven, was er ist, um auf das MPU-Unwesen anhand eines sogenannten Gutachtens hinzuweisen und ggf. Profiteure und Nutznießer im Staats- und auch Privatsektor mit den Ergebnissen einer analyse zu konfrontieren. Vorerst.

        Dazu bedarf es allerdings unvoreingenommener wissenschaftlich arbeitender Leute, solche erhalten das „Gutachten“ dann von mir.

  3. A. Müsiert sagt:

    Habe dies in der Kommentarspalte des Garms-Artikel auf der WELT verlinkt (ca. 14.50h).
    Ist noch in Moderation..

  4. Pingback: Die Welt – mehr Misandrie geht nicht. | NICHT-Feminist

  5. maSu sagt:

    Unglaublich welche Kreise diese Meldung zieht. Sie wird kopiert und kopiert. Sexismus gegenüber Männern wird einfach ohne es zu hinterfragen publiziert. Schlimm.

    • St. Elmo sagt:

      Das Schlimme daran ist doch in erster Linie noch nicht einmal der Sexismus sondern das „Wissenschaftlichen Arbeiten“ ungeprüft ohne Irgendwelche eigene Recherche einfach so als „Wissenschaftliche Wahrheit“ veröffentlicht werden, obwohl der Inhalt nur Humbug ist.

      Wie viele von uns hätten den gemerkt das die Studie nur ein Ulk ist, wenn Sience-Files nicht darauf hingewiesen hätte?

      Schauen sie sich die Kommentare in den Kommentarspalten an.
      Es ist erschreckend wie viele Menschen (und da nehme ich mich nicht aus) ungeprüft glauben was die Presse veröffentlicht, weil sie noch an die Qualität und Neutralität der Presse glauben oder nicht die Möglichkeit oder die Kenntnis haben die Meldungen auf Ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

      • „Wie viele von uns hätten den gemerkt das die Studie nur ein Ulk ist, wenn Sience-Files nicht darauf hingewiesen hätte?“

        Ja, das ist eine gute Frage! Und vielleicht wird an diesem Beispiel einmal deutlich(er), warum eine wissenschaftliche Grundbildung für Nicht-Wissenschaftler in Zeiten der Schwemme von so genannten Studien und Expertisen UNVERZICHTBAR ist. Wenn in Schulen irgendetwas unterrichtet werden sollte, dann lässt sich für eine wissenschaftliche Grundbildung für Schüler sicherlich sehr viel besser argumentieren als für die Vermittlung von Analverkehr, nur – wer soll das in Deutschland lehren, wenn wissenschaftliche Grundbildung in Deutschland nicht einmal mehr an Hochschulen vermittelt wird, auch oder gerade nicht für Lehramtskandidaten?!?

        • pecudis sagt:

          Jeder, der die Darwin-Awards kennt und/oder mit dieser Art von Studien und Journalisten vertraut ist. Ersetze „Männer“ durch „Bauern“ oder „Landwirte“, gerne auch „Tierhalter“, und man findet jeden Tag eine lange, lange Liste voller Beispiele, die genau so absolut idiotisch, aber leider vollkommen ernst gemeint sind.

      • CrisisMaven sagt:

        „Wieviele haetten’s gemerkt?“ – Das ist noch gar nichts. Als naechstes werden welche behaupten, die Theorie sei schon richtig. Usw. – Das liegt nahe, weil: Ich habe mal mit Mathematiklehrern (!) darueber diskutiert, dass man Schulnoten nicht zur Rechnungen (Durchschnittsbildung usw.) heranziehen kann, da es sich (bestenfalls) um Ordinalzahlen, nicht aber um Kardinalzahlen handele und nur fuer letztere die vier Grundrechenoperationen definiert seien … Ich musste aber feststellen, man kann doch. Russel/Whitehead und andere haben sich nur geirrt ..

  6. Stuergel sagt:

    Die zuständigen Redakteure gehören genauso in die Liste, die Publikationen in die Tonne.

  7. Master Mind sagt:

    Ist es nicht so, dass Männer häufiger in dieser Statistik vertreten sind, weil Männer einfach mehr Risiko eingehen? Wenn Frauen genau so handeln würden, wäre die Statistik mindestens ausgeglichen.

    • Master Mind sagt:

      Auch wenn es Satire sein soll.

      • Master Mind sagt:

        Es sollte ein Versuch sein, auf einen Angriff von Idioten(Journalisten) zumindest mit realen Gegenargumenten zu antworten. Auch wenn es sich um Satire handelt.

        • Das einzige, was den Journalisten bleibt, die diesen Unsinn verbreitet haben, ist sich aus Scham in die Ecke zu setzen und vielleicht einen Versuch zu unternehmen, um den Darwin Award zu erhalten. Mehr nicht.

          • Master Mind sagt:

            Nein..man sollte Journalisten endlich mal für sowas bestrafen können. Denn Schaden richten sie damit ganz real an!

            • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

              … naja, es gibt den Tatbestand der Volksverhetzung:

              „Strafgesetzbuch
              Besonderer Teil (§§ 80 – 358)
              7. Abschnitt – Straftaten gegen die öffentliche Ordnung (§§ 123 – 145d)
              Gliederung

              § 130
              Volksverhetzung

              (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

              1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
              2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

              wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.“

              Wenn nicht beide Absätze, mindestens aber Absatz 2, auf die Journalisten und Redakteure zutrifft, die hier in Sachen „Männer sind Idioten“ ausgetobt haben, dann weiß nicht, worauf der Tatbestand der Volksverhetzung jemals angewendet werden kann!

              Die Staatsanwaltschaft scheint auf dem links-feministischen/genderistischen Auge nicht nur vollständig erblindet zu sein, sondern das Auge scheint durch ein Glasauge ersetzt worden zu sein!

              • pecudis sagt:

                Och … wie wäre „Der Teufel trägt einen grünen Overall…“ als Beschreibung eines Tierarztes?
                Oder das Wort „Massentierhalter“ ? „Mörder“ ist doch schon völlig normal geworden und wer solche Ausdrücke verwendet, gilt sogar in ehemals seriösen Blättern als „ethisch fortgeschritten“ (moralisch minderbemittelt wäre angemessen).

                Solche Beispiele gibt es inzwischen in nahezu jedem Fachbereich, und zu jedem Thema, das mit irgendetwas „in die Schlagzeilen gerät“. Statistik Fehlanzeige, und naturwissenschaftliche Grundlagen erst recht. Dagegen sind „Idioten“ doch geradezu harmlos…

    • A.S. sagt:

      Wenn man das ernst nimmt müsste man gleichzeitig aus der höheren Professorenanzahl schließen dass Männer intelligenter sind als Frauen. Entweder man nimmt solche eine Verteilung ernst oder nicht.

    • Axel sagt:

      Ja sicher, Männer sind risikofreudiger, weil das die geschlechtsabhängigen Fortpflanzungschancen steigert. Junge Frauen stehen da übrigens drauf.😉

  8. Neurotoxic sagt:

    Die berichten alle den gleichen scheiß… wie gleichgeschaltet. Ist nicht das erste mal, dass mir das auffällt.

  9. Axel sagt:

    Hab mir den Artikel mal angeschaut: „Idiotic“ ist tatsächlich die Übersetzung von „idiotisch“/“blödsinnig“. Solch ein Vokabular ist in Medizin-Biologie-Zeitschriften VERBOTEN. Damit eindeutig als Witz-Artikel gekennzeichnet.

    Erstaunlich, daß so was im BMJ geschrieben werden darf. Sogar mit Digital-Identifizierung (doi), wie sonst nur hochwissenschaftliche Aufsätze!

    Garms hat immerhin registriert, daß BMJ traditionell witzige Weihnachtstexte raushaut. Umso erstaunlicher, daß sie allen Ernstes von „peer review“ spricht. Allein „idiotic“ wäre einer echten Begutachtung zum Opfer gefallen.
    Ist der Erstautor nicht ein „student“? So was schreibt man in einer echten Veröffentlichung auch nicht.

    Inhaltlich gibt der Artikel naturgemäß ebenso nicht viel her: Daß Männer gern Blödsinn machen wie S-Bahn-Surfen, sich mit Hooligans prügeln oder Komasaufen, ist jetzt nicht wirklich eine weltbewegende Neuigkeit.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Axel

      Mit Ihrem Satz:

      „Hab mir den Artikel mal angeschaut: “Idiotic” ist tatsächlich die Übersetzung von “idiotisch”/”blödsinnig”. Solch ein Vokabular ist in Medizin-Biologie-Zeitschriften VERBOTEN. Damit eindeutig als Witz-Artikel gekennzeichnet“

      haben Sie mir ein kleines Stück Glauben an die Intelligenz Menschen deutscher Nationalität wiedergegeben.

      Ich hätte gedacht, dass es DAS ist, was einem Leser der Pressemeldung zu allererst auffallen und sehr seltsam vorkommen müsste: dasss hier stark negativ wertende Bezeichnungen ohne direkt fassbaren Gehalt, um nicht zu sagen: Schimpfwörter, benutzt werden, noch dazu zur Bezeichnung einer angeblich wissenschaftlichen Theorie, die in einem wissenschaftlichen Text keinen Platz haben, niemals hatten und auch in Zukunft nicht haben werden, denn das würde bedeuten, dass es schlicht keine Wissenschaft mehr gibt.

      Und das erschreckt mich – zusammen mit der blühenden Phantasie einiger Journalisten, die sich nur noch als Ausdruck krimineller Energie aus purer Männerverachtung auffassen lässt – am meisten, dass Leute, Journalisten, Redakteure und ihre Leser, heutzutage nicht einmal mehr einen Mindestanspruch an eine sachliche Sprache haben, die ÜBERALL üblich sein sollte. Wenn Sie diesen Anspruch nicht einmal mehr an wissenschaftliche Texte herantragen und nicht im Stande sind zu sagen: „also, schon die Sprache ist dermaßen ungepflegt bis primitiv; das muss ich nicht ernst nehmen, was da präsentiert wird, egal, was behauptet wird, was das sei“, dann ist das der Anfang vom Ende für eine Gesellschaft, die gerne als Wissens- oder Informationsgesellschaft gelten möchte – oder vielleicht schon das Ende des Endes?!

      Ich bin ehrlich gesagt einfach entsetzt und finde erst heute wieder von meiner durch Grauen induzierten Sprachlosigkeit über die Stupidität und Bösartigkeit von soooooo vielen deutschen Journalisten zurück in die Kommunikationsfähigkeit.

      Das ist einfach entsetzlich, einfach, unglaublich, was in der deutschen Medienlandschaft möglich ist …. Ich muss das erst noch eine Weile verarbeiten…. Aber für den Augenblick scheint es mir, dass man deutsche Tageszeitungen und andere mainstream-Medien schnellstens mit einem (nicht nur: parental) advice versehen sollte: „Lektüre keinesfalls empfohlen – starke Gefahr der vollständigen Verblödung!“

      • Steffen sagt:

        Mit Ihrem Satz:

        “Hab mir den Artikel mal angeschaut: “Idiotic” ist tatsächlich die Übersetzung von “idiotisch”/”blödsinnig”. Solch ein Vokabular ist in Medizin-Biologie-Zeitschriften VERBOTEN. Damit eindeutig als Witz-Artikel gekennzeichnet”

        haben Sie mir ein kleines Stück Glauben an die Intelligenz Menschen deutscher Nationalität wiedergegeben.

        Und vorher glaubten Sie, dass Menschen deutscher Nationalität keine Intelligenz besäßen?

        • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

          … in den letzten Jahren ist mir der Glauben hieran immer mal wieder abhanden gekommen, nämlich immer dann, wenn ich so etwas erleben musste wie die unhinterfragte „Multiplikation“ von Unsinn wie der Pressemeldung von gestern ….

      • KClemens sagt:

        Ein Vokabular wie „idiotic/idiotisch“ ist spätestens seit der Studienschwemme zur Etablierung der Rauchverbote auch in wissenschaftlichen Magazinen keine Außergewöhnlichkeit mehr. Leider.

        Schon alleine deshalb fällt so was dem normalen Leser als Satire nicht mehr unbedingt sofort auf. Journalisten sollte es aber, aber die haben auch noch den letzten Blödsinn zum „Third Hand Smoke“ wo bösartige Nikotinmoleküle es sogar durch Mauerwände schaffen, ohne rot zu werden einfach veröffentlicht.

  10. Ich bin zuerst auch auf den Artikel hereingefallen. Das Problem ist, dass ich schon einiges an feministischen Artikeln gelesen haben und die enthalten so wenig Bezug zur Realität oder sind so herzlos geschrieben, dass ich nicht einschätzen kann, ob sie es ernst, zynisch oder satirisch meinen oder einfach nur wahnsinnig geworden sind. Lest z.B mal http://witchwind.wordpress.com. Als was soll man so etwas einstufen?

  11. Lercherl sagt:

    JL (Die Presse): Das ist deren Wissenschaftsredakteur Jürgen Langenbach

  12. ReinerH sagt:

    In der aktuellen Ausgabe des British Medical Journals findet sich ein Beitrag, der mit der Überschrift “The Darwin Awards: sex differences in idiotic behaviour” überschrieben ist.

    Das hat mit Idioten nur entfernt etwas zu tun. Ich würde idiotic behaviour mit dummem auch blödem Verhalten übersetzen. Wenn die aber was von Mann im Zusammenhang mit IDIOTic lesen, dann ist dei Freude groß und es wird gefressen, was da gerade so herumliegt.

    Es zeugt von der hohen Intelleigenz und auch dem Sprachverständnis der heute im Qualitätsjournilsmus tätigen, insbesondere den feministisch-misandrisch gestriegelten und den wilden Horden in feministischen Netzwerken.

    Wie neulich, als der BP Gauck von einem Furor sprach. Furor, das klingt irgendwie nach Furie. Sie haben bislang nur von Furien gehört, also geht reflexartig der #Aufschrei der lebenslang pupertierenden Rotzgören los und Gauck ist ein gaaanz böser Frauenfeind.

    Die haben einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank. Und wenn das mal eine genügend große Anzahl gesunder Menschen mitbekommen haben, wenn wieder einer ruft „aber der Kaiser ist doch nackt!“ dann können sich die aufschreinden Gänse eigentlich nur noch die Klippen hinunterstützen. Oder sie begeben sich halt doch mal in eine Therapie.

    Übrigens: Du schreibst von einem Beitrag im British Medical Journal. Bei Friedes Welt wird das gleich zu einer Studie aufgeblasen. Ich hab mich gleich gefragt, was denn das für eine großartige Studie sein soll. Die haben ja nichts weiter gemacht, als die Gewinner des Darwin Award nach Mann/Frau aufzuschlüsseln. Das reicht ja gerade mal für eine Seminarabeit.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      „Die haben ja nichts weiter gemacht, als die Gewinner des Darwin Award nach Mann/Frau aufzuschlüsseln. Das reicht ja gerade mal für eine Seminarabeit“

      Nicht bei mir! In meinen Seminararbeiten hätte das sicherlich nicht gereicht, und ehrlich gesagt finde ich, dass es nicht einmal in einer schulischen Facharbeit reichen würde!

      • Lara sagt:

        Naja. Wenn man wollte, könnte man schon untersuchen, warum hier so ein deutliches Ungleichgewicht besteht. Beispielsweise indem man sich den Nominierungsprozeß vornimmt oder die Jury betrachtet.
        Vielleicht sollte man das ganze auch mal Bundesursula vorlegen: Derzeit en vogue ist ja für alles und jedes der Erklärungsansatz Diskriminierung. Ich denke, da wären gut EU-Fördergelder abzugreifen: „Systematische Diskriminierung cis-femininer Idiot-Xn bei der Verleihung des Darwin-Awards – Ursache, Folgen, Lösungen“. Damit sollte sich so ein Gender-Lehrstuhl doch wieder 18 Monate über Wasser halten können.

  13. Andreas sagt:

    Als ich die Liste der „Durchfaller“ fiel mir gleich die NOZ ein, ich klickte, suchte und fand:
    http://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/530064/studie-so-dusselig-bringen-sich-nur-manner-um-die-ecke
    Auch hier wird die dpa-Meldung einfach abgedruckt.

  14. JeanP sagt:

    Das altehrwürdige und schon durch das Format der Printausgabe als seriös erwiesene Hamburger Abendblatt druckt, soweit ich es versteh, dpa unkommentiert nach.
    http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article135284588/Bewiesen-Maenner-sind-Idioten-manche-sogar-Vollidioten.html

  15. Randle P. McMurphy sagt:

    Es mag möglicherweise nur subjektive Wahrnehmung sein aber hinter all dem scheint
    mit ein durchdachtes Konzept zu stecken.
    Frauen sind in den Redaktionen der Zeitungen überproperzional vertreten und im Vergleich
    zu Männern die Häme über Frauen auskippen sorgen solche Artikel aus Frauenhand egal
    wie billig und schludrig zusammengeschustert kaum für einen „Aufschrei“ – mehr noch hier
    werden alle männlichen Kollegen soweit verunsichert das sie sich überhaupt nicht mehr
    trauen negativ über Frauen oder Feministen zu berichten da sie sonst sofort als Maskulisten
    oder ewiggestrige Frauenhasser verunglimpft werden.

    Was wäre wenn ein Journalist aufdecken würde das die Fehl/Krankheitszeiten von Frauen
    weit über denen von Männern liegen ?
    Titel des Artikels „Schwach und unzuverlässig – sind Frauen überhaupt für Berufe geeignet ?“

    Aber „Männer sind die größeren Idioten“ geht schon und wird unreflektiert weiterverbreitet !

    • Ich habe mich in letzter Zeit recht intensiv mit Feminismus beschäftigt und auch angefangen, Kommentare in online Zeitungen zu schreiben, kritisch natürlich. Sobald in einem Kommentar das Wort Feminismus auftaucht, wird der Kommentar praktisch immer gelöscht. Habe auch schon vermutet, das die Redaktionen in weiblicher Hand sind.

      • JeanP sagt:

        „Ich habe mich in letzter Zeit recht intensiv mit Feminismus beschäftigt und auch angefangen, Kommentare in online Zeitungen zu schreiben, kritisch natürlich. Sobald in einem Kommentar das Wort Feminismus auftaucht, wird der Kommentar praktisch immer gelöscht. Habe auch schon vermutet, das die Redaktionen in weiblicher Hand sind.“

        Nein, so einfach ist das nicht.
        Und widerspräche auch der feministischen Meinung, dass die Presse eh männerbeherrscht sei :-)

        Ich bin mit alledem nicht genügend vertraut, als dass ich wüsste, wer eigentlich die Kommentarspalten redigiert, bzw. dies muss. Eventuell angeheuerte Kräfte, ungelernte Lagerarbeiter gewissermaßen? Weil sie ihr täglich Brot verdienen müssen?

        Es macht ja keinen Sinn, immer weiter einzelne Links zu posten.
        Die Suche
        https://www.google.de/search?q=m%C3%A4nner+darwin+award&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:unofficial&client=iceweasel-a&channel=fflb&gws_rd=cr&ei=vDqMVPbpG8HWPO7TgTg#rls=org.mozilla:de:unofficial&channel=fflb&q=m%C3%A4nner+darwin+award
        wirft jede Menge aus. Darunter übrigens auch einige Links auf Google Books.

        Wobei sciencefiles, gerade eben, leider erst auf Seite 4 auftaucht.
        Ließe sich das nicht ändern?

        Und keineswegs alles neu. Dass diese Awards überwiegend an Männer vergeben werden, wird offensichtlich schon seit Jahren thematisiert.

        Dieser Artikel des BMJ transferiert es eine Ebene weiter, fabriziert aus einem eh schon satirisch gemeinten Award eine Satire, die dann von all den nicht-Lesenden für wahr genommen und fleißig weiterverbreitet wird.
        Die beste Satire ist doch an sich die, die so auf die Schippe nimmt, dass sie nicht für solche erkannt wird.

        So werden denn Mechanismen offengelegt.
        Alle müssen ihre Blätter und Websites füllen und bedienen sich aus einer Quelle, alle schreiben voneinander ab.

        Gut, dass es dieses Blog gibt. Ich hatte mich für die Darwin Awards noch nie interessiert.

        Thanx, ich amüsiere mich sehr …

        • Wobei sciencefiles, gerade eben, leider erst auf Seite 4 auftaucht.
          Ließe sich das nicht ändern?

          Verlinken Sie uns, was das Zeug hält. Wir haben mit PR4 bereits einen der höchsten Pageranks für deutsche Blogs, aber mehr ist immer besser. Und natürlich behandelt Google Zeitungen bevorzugt.

  16. ths sagt:

    DRadio Wissen ist auch reingefallen, grade einen Beitrag bei Facebook von denen gesehen.
    http://bit.ly/1yGzVUR
    Die Spekulation, dass es ein Fake ist, wird als „Vermutung“ bezeichnet, von der die Redaktion wohl selbst nicht überzeugt ist.

  17. Hans-Hubert Streusalzwiese sagt:

    Neueste Studie beweist:
    Männer sind friedliebende Universal-Genies

    Wissenschaftler, die die bisher verliehenen Nobelpreise ausgewertet haben, brachten Erstaunliches zu Tage.
    Von den 802 Preisträgern waren 739 männlichen Geschlechts und nur 40 weiblichen Geschlechts. (23 mal wurde er an Organisationen vergeben)
    Dieser signifikante Unterschied belegt eindeutig, was viele Männer geahnt haben: Männer sind toll, warum auch immer.

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  20. Beikoch der Universitätskantine sagt:

    Sollte man der Sache nicht eine Chance geben und statt der Gruppe „Männer“ die Gruppe „Journalisten“ erforschen? Ich sehe da einen statistischen Trend für ähnliche Ergebnisse.

  21. Als das Ding gestern rum ging, habe ich mich laut gewundert, wie manche Journalisten Taschenspielertricks, wie eine simple Division zweier Zahlen als wissenschaftliche Studie betiteln können, nur weil sie mit zwei Fachbegriffen aus der Mittelstufen-Stochastik und dem Namen einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift verbunden sind.
    Jetzt meldet n-tv online, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Testosteronspiegel und Lust auf scharfem Essen mit der genialen Überschrift: „Wer oft scharf ist, isst gerne scharf“.
    Laut dieser aktuellen Studie sollen Männer mit einem hohen Testosteronspiegel statisch lieber schärfer essen. Nicht geklärt sei, worauf dieser Zusammenhang beruht. Nur bei Nagetieren habe man bisher nachweisen können, dass scharfe Speisen den Testosteronspiegel steigen ließen. Andersherum würde die These unterstützt, dass Testosteron risikobereiter mache. Das spiegele sich hier in einer erhöten geschmacklichen Risikobereitschaft ausdrücken.
    Der Zusammenhang zwischen Testosteron und Risikobereitschaft erklärt wiederum wohl auch das Darwinaward-Phänomen….
    Jetzt müssen wir nur noch warten, bis ein testosterongeschwängerter Journalist mit hoher Risikobereitschaft einen Artikel veröffentlicht, in dem der Zusammenhang zwischen Chili und Idiotie erklärt wird.
    http://www.n-tv.de/wissen/Wer-oft-scharf-ist-isst-gerne-scharf-article14153241.html

  22. Parser sagt:

    Danke für diesen unterhaltsamen Text – hoffentlich stelle ich so einen Unfug niemals an.

    Bei einem der Links scheint allerdings etwas schief gelaufen zu sein: Der von „Anja Garms, dieses Mal beim Tagesspiegel“ schickt einen zum Schweizer Tagesanzeiger und nicht zum Berliner Tagesspiegel.

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  24. EricCartman sagt:

    Lustig: Die Homepage der Darwin-Awards verlinkt auf den Jux-Artikel, gibt aber keinen deutlichen oder subtilen Hinweis auf den Satirecharakter der Studie:)

  25. Marc sagt:

    Ein wunderbares Beispiel, wo das Problem des Wissenschaftsjournalismus ist. Es zählt die schnelle Meldung, die aus der Pressemitteilung einer Uni oder von „Nature“, „Cell“ oder „Science“ gestrickt wird.

    Da mal bei den nationalen Experten nachhören, wie relevant das Paper tatsächlich ist? Wozu? Ist Grundlagenforschung, genau muss man erst werden, wenn es in die klinische Erprobung bzw. technische Umsetzung kommt.

    Und i.d.R. lohnt das Recherchieren auch nicht, weil die Kunden dann abwinken, weil es kalter Kaffee ist – lief ja schon vor einer Woche. Dabei wäre die Gegenrecherche gerade sinnvoll, damit nicht jeder hanebüchene Unsinn verbreitet wird. Halt mit dem Risko, dass manchmal auch rauskommt, dass das alles Hand und Fuß0 hat, was da publiziert wurde.

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  27. Michael Wilke sagt:

    Ich kenne und mag den Darwin-Award schon etwas länger und gebe gerne zu, dass die Gattung Mann bei dieser Sammlung spektakulärer Idiotien häufiger Vertreten ist als die Konkurrenz.
    Vielleicht sollte ich jetzt eine Abhandlung darüber schreiben, dass statistisch gesehen Männer kreativer sind, da unsere Idiotien spektakulärer und damit erwähnenswerter sind.
    Sehr schöner Artikel übrigens, danke dafür.

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  29. _Josh sagt:

    Der lieben Erkenntnis halber sei an dieser Stelle erwähnt, daß es sich bei SpOns Datentypistin „nik“ um Nicola Kuhrt handelt, Germanistin/ Soziologin und, man möge jetzt ganz tapfer sein, „Gutachterin bei Medien-Doktor.de – the German HealthNewsReview und im Beirat von Pro Exzellenzia Hamburg.“

    Noch Fragen?

  30. Babalu sagt:

    Köstlich. Die pawlowschen Reflexe der Genderrasisten werden auch noch von ihrer Dummheit und Ahnungslosigkeit übertroffen.

    Da ich mich gegen den Müll den die Medien täglich in die Hirne der Konsumenten kotzen abschirme sind solche Meldungen aus dieser absurden Parallelwelt immer wieder erquicklich.

    Auf die links würde ich übrigens nie klicken. Das gibt Kohle für den Feind aller Männer. Wer diesen Dreck nicht aushungert macht sich mitschuldig.

  31. Gast sagt:

    Lustiger Artikel. Allerdings: Frau Garms wiederholt als „Welt“-Mitarbeiterin darzustellen, obwohl schon die Verbreitung ihres Artikels eindeutig darauf hindeutet, dass sie für die dpa arbeitet (bei den meisten Artikeln inklusive dem in der „Welt“ steht es auch dabei), lässt mich vermuten, dass auch der Autor dieses Artikels nicht unbedingt den tiefen Teller erfunden hat.

    • Nun, die Vermutung ist insofern falsch, als der Ausgangsartikel von Anja Garms in der Welt veröffentlicht wurde, und zwar ohne einen Bezug zu dpa, wie ein aufmerksamer Leser, leicht bemerkt haben könnte. Erst mit der intellektuellen Implosion, die in Redaktion quer durch Deutschland gefolgt ist, wurde klar, dass Garms diese Blödsinn über dpa vertreibt.

  32. DL2MCD sagt:

    Ja, während das Verwenden von Pressemitteilungen bei so manchen „Qualitätsjournalisten“ als „Plagiat“ gilt, übersetzen sie einfach Zeug, das sie selbst nicht verstanden haben, weil das von Google nicht als Kopie entdeckt wird.
    Erinnert mich an den „Internet-Explorer-Nutzer haben einen geringeren IQ“-Hoax. Wurde auch überall nachgedruckt…

  33. egghat sagt:

    Heute hat die altehrwürdige FAZ das auch:

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/mensch-gene/ist-dummheit-maennlich-13323435.html

    Nicht verschweigen möchte ich, dass ich das auch hatte:

    http://egghat.tumblr.com/post/105002179916/darwin-award-beweist-maenner-sind-duemmer

    Ich hoffe aber mal, dass der Smilie hinter dem ersten Satz meinen Lesern klar gemacht hat, dass man diese Analyse natürlich nicht wirklich ernst nehmen sollte …

  34. Christian sagt:

    Heute gesellt sich auch noch die Ostfriesen-Zeitung aus Leer dazu (Seite 13, „Männer sind Idioten“, von Petra Herterich). Klassisches Eigentor:-)

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