Fundstück: der Ursprung der Opferrolle

Gerade ist uns folgendes Fundstück, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen, über den Weg gelaufen:

Nugget“‘For injustice to be acceptable evidently it must resemble justice’. (Moore, 1978: 55) Even the most fundamentalist and exclusionary movements claim to be acting in self-defence. This explains why, so often, ‘the party which seeks to take power by instituting and legalising exclusion, expulsion, segregation and [even] extermination, claims to be a victim itself’ (Gullaumin, 1990: 9) (Hintjens, 1999: 263)

Übersetzung: Damit Ungerechtigkeit akeptabel wird, muss sie Gerechtigkeit ähneln. Selbst die funadamentalsten und exklusvisten Bewegungen behaupten von sich, sie würden aus Selbstverteidigung heraus agieren. Das erklärt, warum selbst die Gruppen, die versuchen, Macht durch den institutionalisierten Aussschluss, durch Entfernung, durch Segrgeation oder Beseitigung der Mitglieder anderer Gruppen für sich in Anspruch nehmen, eigentlich das Opfer zu sein.

Ähnlichkeiten mit dem Feminismus, mit Programmen zur Diskriminierung von Männern wie dem Professorinnenprogramm und der Art und Weise, wie die Opferrolle von Frauen im Staatsfeminismus öffentlich inszeniert und in politische Entscheidungen, z.B. entsprechende Quoten übersetzt wird, sind nicht zufällig.

Das Zitat stammt aus:

Hintjens, Helen M. (1999). Explaining the 1994 Genocide in Rwanda. Journal of Modern African Studies 34(2):241-286.

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2 Responses to Fundstück: der Ursprung der Opferrolle

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  2. BeFree says:

    Aus aktuellem Anlass zum Montagabend in Dresden und anderswo.
    Inszeniert sich der Islam in Deutschland und anderen europäischen Ländern, samt seiner in ihm massiv angelegten Gewalt gegen alles nichtislamische, nicht ebenfalls in der hier beschriebenen Art und Weise?
    Wird der Islam nicht in derselben Art und Weise ganz aktuell von nichtislamischen Organisationen und sogar christlichen Kirchen sowie – man fasst es kaum – jüdischen Organisationen sowie den gedankenlosen Einwanderungs- und Überfremdungsparteiapologeten ohnehin bei ihren Hetzkampagnen gegen PEGIDA-Teilnehmer eingesetzt, um ihn als armes, wehrloses Opfer böser Menschen, die schweigend und gewaltlos auf Basis des GG demonstrieren, einzusetzen?
    Man könnte auf den Gedanken kommen, dass es so ist. Die Schlussfolgerung läge auf der Hand.
    Doch der obige Text sagt etwas anderes:

    “Selbst die fundamentalsten und exklusivsten Bewegungen behaupten von sich, sie würden aus Selbstverteidigung heraus agieren.”

    Das allerdings tut, der Islam in toto nicht. Obschon er die Exklusivität und auch den abstrusesten, tödlichen Fundamentalismus für sich exklusiv in Anspruch nimmt – Frauen und Kinder zu entführen, Jungfrauen massenweise zu deflorieren sich innigst wünscht, Menschen beiderlei Geschlechts brutalst unterdrückt und auf bestialischste Weise Menschen tötet und ihre Persönlichkeit zerstört – benutzt er selbst nicht einmal die Schutzbehauptung, aus Selbstverteidigung heraus zu agieren. Das Vehikel benötigt eine Gewaltreligion, die nichts außer sich selbst kennt und duldet, ja überhaupt nicht. Nein, der Islam braucht, außer in Deutschland, dieses Feigenblatt nicht. Im Rest der Welt inszeniert er sich selbst als das was er ist, ein imperiale Sekte auf der Basis vordemokratischer, vorliberaler Werte für einfachste Gemüter mit einem unterirdischen Bildungsgrad und leider auch Bildungswillen. Von einem Anpassungswillen an die Mehrheitsgesellschaft und ihre Lebensweise wollen wir hier gar nicht reden.

    Ich frage mich nur: Was haben die Anti-PEGIDA-Schreihälse bis in die höchsten Regierungspositionen eingenommen, um das Ergebnis derartiger Gehirnerweichung zum Massenphänomen der Politik und ihrer Schleimspurmedien zu machen? Ergänzt sei noch, ich mache keinen höflichen Unterschied zwischen Islam und Islamismus. Eine Tasse bleibt eine Tasse, gleich ob sie dreckig oder sauber ist.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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