Fundstück: der Ursprung der Opferrolle

Gerade ist uns folgendes Fundstück, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen, über den Weg gelaufen:

Nugget“‘For injustice to be acceptable evidently it must resemble justice’. (Moore, 1978: 55) Even the most fundamentalist and exclusionary movements claim to be acting in self-defence. This explains why, so often, ‘the party which seeks to take power by instituting and legalising exclusion, expulsion, segregation and [even] extermination, claims to be a victim itself’ (Gullaumin, 1990: 9) (Hintjens, 1999: 263)

Übersetzung: Damit Ungerechtigkeit akeptabel wird, muss sie Gerechtigkeit ähneln. Selbst die funadamentalsten und exklusvisten Bewegungen behaupten von sich, sie würden aus Selbstverteidigung heraus agieren. Das erklärt, warum selbst die Gruppen, die versuchen, Macht durch den institutionalisierten Aussschluss, durch Entfernung, durch Segrgeation oder Beseitigung der Mitglieder anderer Gruppen für sich in Anspruch nehmen, eigentlich das Opfer zu sein.

Ähnlichkeiten mit dem Feminismus, mit Programmen zur Diskriminierung von Männern wie dem Professorinnenprogramm und der Art und Weise, wie die Opferrolle von Frauen im Staatsfeminismus öffentlich inszeniert und in politische Entscheidungen, z.B. entsprechende Quoten übersetzt wird, sind nicht zufällig.

Das Zitat stammt aus:

Hintjens, Helen M. (1999). Explaining the 1994 Genocide in Rwanda. Journal of Modern African Studies 34(2):241-286.

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