Neuer Befund: Linke Regierungsparteien erhöhen Arbeitslosigkeit und Schulden

Die politikwissenschaftliche Folklore geht immer noch davon aus, dass linke Parteien Parteien des kleinen Mannes sind und entsprechend etwas für z.B. Arbeiter tun. Der Erzählung nach sind sie linke Robin Hoods: Sie nehmen von den Reichen und geben es den Armen.

Wissenschaftlicher ausgedrückt sind linke Parteien regelmäßig für aktive Arbeitsmarktpolitik, hohe Lohnersatzleistungen und hohe Steuern und Abgaben verantwortlich, die eingesetzt werden sollen, um die Gesellschaft, wie es so schön heißt, sozial gerechter zu machen (wobei Linke gemeinhin Gerechtigkeit mit Gleichheit verwechseln).

Europawahl SPD PlakatIn der Realität sieht man im Fettgürtel linker Regierungen regelmäßig die verschiedensten Hilfeindustrien entstehen, die sich um angeblich Benachteiligte aller Art kümmern und dafür von linken Regierungen auch ebenso regelmäßig finanziert werden. Unter linken Parteien floriert das Geschäft mit dem Geschlecht, das Frauenförderer zu Reichtum verhilft, es florieren Benachteilgten-Coaches aller Art, die weniger den vermeintlich Benachteiligten als sich selbst zu einem üppigen Auskommen verhelfen, indem sie die von ihnen auserkorenen Benachteiligten in unnützen Weiterbildungsvereinen mit Zertifikaten ausstatten, die kein Arbeitgeber kennt und akzeptiert oder indem sie sich um die drogensüchtigen, homosexuellen behinderten Kinder von Alleinerziehenden, die in Mehrgenerationenhäusern nicht glücklich geworden sind, kümmern und dazu natürlich von den jeweiligen linken Regierungen finanziert werden müssen.

Kurz: Die konsumptiven Investitionen, die zur Finanzierung von z.B. sozialen Dienstleistern eingesetzt werden, aber kaum bis keinen Mehrwert erwirtschaften, sie florieren unter linken Regierungen.

Da Ressourcen endlich sind, stellt sich die Frage, zu wessen Lasten die Ausgaben gehen, die für den Aufbau einer linken Sozialindustrie benötigt werden.

Wir haben die Hypothese, dass der Aufbau einer linken Sozialindustrie sich zu Lasten derer auswirkt, die in der linken Floklore immer noch die Adressaten linker Politik sein sollen, also der Arbeiter und derjenigen, die gewöhnlich als Bildungsferne oder freundlicher: Arbeiterschicht bezeichnet werden.

Wir haben diese Hypothese generalisiert und nehmen an, dass sich linke Regierungsparteien negativ auf den Arbeitsmarkt und die öffentlichen Finanzen auswirken.

Da die konsumptive Verwendung öffentlicher Finanzierung unter linken Regierungen ausgeprägter ist als unter nicht-linken Regierungen nehmen wir an, dass

  • die öffentlichen Schulden, die von linken Regierungen angehäuft werden, höher sind als die öffentlichen Schulden, die von nicht-linken Regierungen angehäuft werden.

Der Schwerpunkt linker Regierungstätigkeit liegt nach wie vor auf dem Eingriff in u.a. den Arbeitsmarkt. Wie eine Vielzahl von ökonomischen Studien gezeigt hat, funktionieren rigide, also geregelte Arbeitsmärkte schlechter als offene und flexible Arbeitsmärkte (Blanchard, 2008; Scarpetta, 1997; Nickell, 1997; Nickel, Nunziata & Ochel, 2005).

  • Entsprechend nehmen wir an, dass linke Regierungen die Arbeitslosigkeit und die Folgen von Arbeitslosigkeit verstärken.

reichtum fuer alleWir prüfen unsere Hypothesen auf Grundlage des von uns erstellen Linke-Regierungsparteien-Index, der für die zurückliegenden 4 Legislaturperioden in den Bundesländern das Ausmaß der Beteiligung linker Parteien an der Regierung (Wie viele linke Parteien waren an der Regierung beteiligt? Waren nur linke Parteien an der Regierung beteiligt?) und die Dauer der Beteiligung an der Regierung eines Bundeslandes erfasst.

Den entsprechenden Linke-Regierungsparteien-Index haben wir mit der aktuellen Arbeislosenquote, dem Anteil der Arbeitslosengeld-II-Bezieher, der Quote junger Arbeitsloser und der Höhe der öffentlichen pro-Kopf-Verschuldung in den einzelnen Bundesländern korreliert.

Hier die Ergebnisse:

  • Je länger und je intensiver linke Parteien an der Landesregierung beteiligt sind, desto höher ist die Arbeitslosenquote im entsprechenden Land. Der Zusammenhang ist linear (r = .606), erklärt 36,7% der Varianz und ist statistisch signifikant (p = .013);
  • Je länger und je intensiver linke Parteien an der Landesregierung beteiligt sind, desto höher ist die Arbeitslosenquote unter jungen Menschen (unter 25 Jahre) im entsprechenden Land. Der Zusammenhang ist linear (r = .621), erklärt 38,6% der Varianz und ist statistisch signifikant (p = .010);
  • Je länger und je intensiver linke Parteien an der Landesregierung beteiligt sind, desto höher ist der Anteil der Personen, die Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II beziehen (Hartz-IV). Der Zusammenhang ist linear (r = .599), erklärt 35,8% der Varianz und ist statistisch signifikant (p = .014);
  • Je länger und je intensiver linke Parteien an der Landesregierung beteiligt sind, desto höher ist die öffentliche Verschuldung pro Kopf der Bevölkerung. Auch dieser Zusammenhang ist linear (r = .559), er erklärt 31,2% der Varianz und ist statistisch signifikant (p = .024);

Je länger linke Parteien an der Regierung sind, desto höher die Arbeitslosenquote, desto höher die Arbeitslosenquote unter jungen Menschen, desto höher der Anteil der  Hartz-IV-Empfänger und desto höher die öffentliche Verschuldung pro-Kopf.

Gruene WahlplakateDie von uns dargestellten Ergebnisse geben einen ersten Hinweis darauf, dass linke Parteien zwischenzeitlich zu Klientelparteien geworden sind, deren Politik zu Lasten von Arbeitern und sozial Schwachen geht. Letztere dienten linken Parteien als Vorwand, um die eigene Klientel von Mittelschichtsfrauen, Sozialdienstleistern und das Heer der beratend Tätigen zu versorgen.

Zumindest kann man feststellen, dass linke Parteien sich nicht zum Vorteil von sozial Schwachen, von Arbeitslosen und von jungen Arbeitslosen auswirken. Letztere sind unter linken Regierungen besonders benachteiligt, was ein Resultat der Tatsache sein könnte, dass linke Regierungen mehr Jungen ohne Hauptschulabschluss produzieren als nicht-linke Regierungen.

Methodisch zeigt unsere kleine Studie abermals, dass der Förderalismus in Deutschland das Feld für quasi-experimentelle Untersuchungsdesigns bietet, mit denen etwas getan werden kann, was es in Deutschland noch nie gar: Eine Evaluation der Politikfolgen (auf die wir hiermit ein Copyright anmelden).

Nun wird es wieder die übliche Fraktion derer geben, die dieses Ergebnis nicht wahrhaben wollen und uns entsprechend einen der folgenden Standardeinwände entgegenhalten werden:

  • Mit Korrelationsanalysen kann man alles belegen. Wenn dem so ist, dann erwarten wir von den entsprechenden Behauptern eine Erklärung dafür, wie die von uns gefundene Korrelation zufällig zu stande kommen kann. Wir haben theoretisch argumentiert. Wer uns kritisieren will, muss entsprechend zeigen, dass man aus einer abweichenden theoretischen Argumentation Hypothesen ableiten kann, die zu Ergebnissen führen, die unsere Erklärung widerlegen.
  • Es gibt einen Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität. Stimmt. Sozialwissenschaftlern und nicht nur ihnen, ist es nur vergönnt, Korrelationen im täglichen Leben zu finden. Kausalitäten sind, wie David Hume schon im 18. Jahrhundert gezeigt hat, Nektar der Götter. Deshalb ist es so wichtig, Korrelationen theoretisch zu argumentieren, einen prüfbaren Vorschlag zu machen, wie man sie erklären kann. Das haben wir getan.
  • Die Korrelation kann auch umgekehrt sein:  ALG-II-Empfänger und Arbeitslose wählen vornehmlich linke Parteien. Das ist ein legitimer Einwand, der jedoch insofern entschärft ist, als wir unseren Index mit viel Mühe und Bedacht über vier Legislaturperioden gebaut haben, d.h. er fasst die Regierungszusammensetzung eines Bundeslandes über 16 Jahre zusammen und enthält entsprechend ein dynamisches Element, so dass es plausibler ist anzunehmen, die 16 Jahre Regierungsbeteiligung, die im Index erfasst sind, beeinflussen z.B. die Arbeitslosenquote 2015 als umgekehrt. Zudem würde man erwarten, dass dann, wenn eine linke Regierungsbeteiligung die Arbeitslosenquote positiv beeinflusst, sich dieser Effekt feststellen lässt. Deshalb haben wir auch die Arbeitslosenquote dynamisiert und die Veränderung in der Arbeitslosenquote zwischen 2009 und 2015 pro Bundesland berechnet. Für diesen Zeitraum findet sich in allen Bundesländern ein Rückgang der Arbeitslosigkeit, der mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, es findet sich überhaupt kein Einfluss für die Regierungsbeteiligung linker Parteien auf diesen Rückgang, was zu dem Schluss führt, dass linke Regierungsparteien sich zwar negativ auf die Höhe der Arbeitslosigkeit auswirken, dass Verbesserungen der Situation am Arbeitsmarkt aber Prozesse sind, die die Arbeitsmarktsituation unabhängig von der entsprechenden Landesregierung beeinflussen. Enstprechend müsste man nun prüfen, ob verschlechterte Bedingungen am Arbeitsmarkt in Ländern mit linker Landesregierung mehr Arbeitslosigkeit nach sich ziehen als in Ländern mit nicht-linker Landesregierung. Derzeit steht unser Ergebnis, nachdem linke Landesregierungen die Arbeitslosigkeit erhöhen.

Opp_MethodologieDiejenigen, die bar jeglichen Arguments und voller emotionaler Realitätsverweigerung auf unsere Ergebnisse reagieren, seien auf die Möglichkeit verwiesen, ihrerseits eine Studie durchzuführen. Die Daten sind öffentlich zugänglich: Wir haben sie von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und von der Bundesagentur für Arbeit bezogen. Es ist immer besser, den eigenen Ärger und die eigene Emotion produktiv zu verarbeiten, als sie in die Welt zu schreien, immer vorausgesetzt, man hat die entsprechenden Kompetenzen. Hat man sie nicht, dann ist es allemal besser, den Mund zu halten.

Noch ein Tipp an die qualitativ-feministisch-sozialistische Fraktion: Tiefeninterviews oder Experteninterviews helfen nicht weiter, wenn man versuchen will unsere Ergebnisse zu falsifizieren.

©ScienceFiles, 2015

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23 Responses to Neuer Befund: Linke Regierungsparteien erhöhen Arbeitslosigkeit und Schulden

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  2. FDominicus says:

    Ich weiß nicht wie man es machen könnte. Aber wenn Sie es schaffen, setzen Sie mal die Behinderung von Handel als Grundlage ein und schauen dann wie es dich für die Wirtschaftsleisung auswirkt. Ich denke, hier könnte man noch höhere Korrelationen finden….

    Beschränkungen des Handels sind auch alle Subventionen !

  3. rote_pille says:

    Die werden es nicht mal versuchen Sie zu widerlegen. Frustriert suchen die den Artikel ab, bis sie zum Schluss was von “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” lesen, und dann sind sie erleichtert, denn diese ist nach gängiger linker Meinung “neoliberal”. Das bedeutet für einen Linken, dass die Daten ohne weitere Prüfung als falsch anzusehen sind. Und da steht da noch was von Bundesagentur für Arbeit, der linke Riecher wittert “Ausbeutung” und “Faschismus”. Fertig ist der Gegenbeweis.

  4. osthollandia says:

    Wissen Sie, Sie zeigen korrelationen auf, und das mag auch so sein.

    Ich hätte aber gerne mal eine Abgrenzung von “linker Politik” und “linker Wirtschaftspolitik”.

    Zudem sollten Sie erklären, wie bei ach so linker Politik denn die Vermögen so derart wachsen können. Jeder Schuld steht ja auch ein Guthaben bzw. Vermögen gegenüber, das ist schließlich ein Schuldgeldsystem. (Buchungssatz Forderung an Verbindlichkeit an das gleiche Konto, nennt man Bilanzverlängerung).

    Und verwechsel hier bitte niemand eine Nationalökonomie im Sinne von alle Wirtschaftssubjekte eines Landes (private Haushalte, Unternehmen, Staat) gemeinsam, auch Volkswirtschft genannt, mit der Einzelbetrachtung der Betriebswirtschaftslehre.

    Was für einen gut ist, ist lange nicht für alle gut. Wer im Kino aufsteht, um besser zu sehen, der mag besser sehen, wenn aber alle aufstehen, stimmt das eben nicht mehr.

    Nach meiner persönlichen Einzelbeobachtungen machen “linke Regierungen” im übrigen sehr viel erfolgreicher “rechte Politik” als die Konservativen das je könnten und natürlich umgekehrt. Schönes Beispiel wäre da Israel, wo eine sog. konservative Regierung im Golfkrieg 2001/2002 “linke Politik” betrieben hat, indem sie eben keine Vergeltungsflüge gegen den Irak geflogen ist. Oder auch Schröder mit seiner grausamen Agenda 2010, deren negative Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden können.

    • rote_pille says:

      Die Aufblähung der Vermögen folgt aus der lockeren Geldpolitik. Die Auswirkungen dieser Politik sind stärker als die Unterschiede zwischen der “linken” und “rechten” Wirtschaftspolitik, die in unserer Einheitsparteienlandschaft sowieso keine nennenswerten Unterschiede mehr aufweisen. Wenn sie sich schon mit dem Geldsystem beschäftigt haben, müssten sie das eigentlich wissen.

      • osthollandia says:

        Liebe rote_pille,

        Sie haben recht mit Ihrer bemerkung, dass die Aufblähung der Vermögen der lockeren Geldpolitik geschuldet ist. Leider ist es in Volkswirtschaften immer so, dass sich die Salden ausgleichen. Jede Schuld hat einen Besitzer, und den nennt man Gläubiger.

        Das es keine echte vernünftige Wirtschaftpolitik gibt ist das Problem.

        • rote_pille says:

          Doch klar gibt es die. Eine edelmetallgedeckte Währung würde es tun. Dem Edelmetallgeld steht keine Schuld gegenüber, also können sich die Salden ausgleichen ohne dass das gesamte Geld verschwindet. Aber sowohl unsere linken als auch unsere rechten Parteien kämen nie auf die Idee, das durchzuziehen.

  5. Statistiker says:

    Liebe Macher von Sciencefiles, zuerst war ich skeptisch besonders was den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Linkslastigkeit der Landesregierung angeht, weil ich dies für ein statistisches Artefakt gehalten habe: In den neuen Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher und man könnte auf die Idee kommen, dies mit Spätfolgen der DDR und der Wiedervereinigung zu erklären. Gleichzeitig war in diesen Bundesländern die Linkspartei häufiger an der Regierung beteiligt. Aus diesem Grund habe ich die Korrelation von Arbeitslosenquote mit der Dummy Variable 1, falls neues Bundesland oder Berlin, 0 sonst, berechnet. Das Ergebnis: Korrelation r= 0,597, p-Wert p= 0,0146. Das heißt, dass Ihr Linke-Regierungsparteien-Index die Unterschiede besser erklärt als die Unterscheidung Ostdeutschland/Westdeutschland und Sie anscheinend auf der richtigen Spur sind.

  6. wreinerschoene says:

    Ja unsere Linken. Sie haben ein mittleres Intelligenzproblem. “Reichtum für Alle” klingt sehr gut, möchte ich auch. Nur, was will man mit Reichtum wenn man als Gegenwert nichts bekommt? Wer geht noch arbeiten wenn er Reich ist? Und wer nicht arbeitet, produziert nichts. Wirtschaft war für Linke schon immer ein Fremdwort, die gibt es für sie nicht. Wirtschaft ist für Linke Bedürfnisbefriedigung, also ich brauche Töpfe, werden Töpfe produziert alles andere bleibt liegen. Bis dann dort Engpässe, entstehen, und dann dort. Somit rennt man den Bedürfnisse immer mehr hinterher. Ich will nicht Reich sein, ich möchte etwas kaufen können. Und Linke, wer braucht schon die Linken, die Welt dreht sich auch ohne Sie und das bestimmt viel, viel besser.

  7. gunst01 says:

    Auch hier ist der Blick einseitig links ausgerichtet, was sicher dem leidigen Umstand geschuldet ist, dass die linke Hand eben doch nicht so funktioniert wie die rechte. Da in der Regel linke auf rechte Regierungen folgen, müssen für die Schuldenanhäufung auch die Fehler der Vorgänger, sowie die Blockade rechter Kräfte während der linken Regierungszeit mit einbezogen werden. Sicher gibt es auch Koeffizienten für Veternwirtschaften in beiden Lagern, die sich wahrscheinlich sogar gleichen.

    • Your kidding?
      Ich habe massiv den Eindruck, dass Sie nicht verstanden haben, was wir gemacht haben. Deshalb nur ein Hinweis: Regierungsfolgen gehen nicht nur von nicht-links nach links, es soll auch schon vorgekommen sein, dass eine nicht-linke auf eine linke Regierung gefolgt ist und wo lässt das Ihre Pseudo-Argumentation? Vor allem wenn man bedenkt, dass die nicht-linken Regierungen dann alle anti-individualistischen und sozialistischen Schäden, die linke Regierungen angerichtet haben, beseitigen müssen…:)

  8. jakob sparrov says:

    Ich kann hier nur über die Zustände in Österreich kundtun. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Linken, sowohl auf Bundesebene, als auch in den Ländern wo sie den Landeshptm. stellen über Subventionen und fragwürdige Auftragsvergaben an ihre Klientel, diese und sich selbst, schamlos bereichern, während andere Bereiche, z.B. am sozialen Sektor, grob vernachlässigt werden. Da werden dann schmähhalber Zahnspangen verteilt oder ähnliches, das nur Sand in die Augen der Menschen ist. Vielleicht ist die Ursache direkt beim Vater des Sozialismus und seiner Lebensart zu finden! Marx war steckbrieflich gesuchter Betrüger und hat mit seinem Komplizen Engels in England das Geld, das Engels Vater aus den engl. Textilarbeitern herausgepresst hat, schamlos und ohne Gewissensbisse, durchgebracht! Alles was ein Betrüger absondert – und mit alles meine ich alles – dient nur dem Betrüger selbst und ist nichts anderes als Betrug! Wie im Kleinen – so im Großen!

  9. Michael says:

    Der Artikel strotzt nur so von Widersprüchen. Wer sich “sciencefiles” nennt, sollte wissenschaftliche Standards einhalt. Die INSM hat keine wissenschaftliche Standards.

    • Wenn der Artikel so voller Widersprüche strotzt, dann ist es Ihnen sicher möglich auch nur EINEN zu nennen. Oder ist das einzige was hier voll, zu voll ist, ihr Mund?

      • Michael says:

        Gerne!

        “Wissenschaftlicher ausgedrückt sind linke Parteien regelmäßig für aktive Arbeitsmarktpolitik, hohe Lohnersatzleistungen und hohe Steuern und Abgaben verantwortlich, die eingesetzt werden sollen, um die Gesellschaft, wie es so schön heißt, sozial gerechter zu machen (wobei Linke gemeinhin Gerechtigkeit mit Gleichheit verwechseln).”

        Das ist nicht wissenschaftlich ausgedrückt, sondern ein fundamentales Vorurteil.
        Beispiel?
        Die SPD unter Schröder darf man wohl als Links bezeichnen. Was ist unter dieser Linksregierung passiert? Ich helfe gerne nach, Senkung der Steuern und Abgaben, die Steuerfreiheit auf Veräußerung von Unternehmensanteilen etc. etc.

        Das ist nur ein Beispiel.

        Deutschland steht am Anfang einer wirtschaftlichen Katastrophe! Schreiben Sie mal darüber, aber dazu müsste man das Einmaleins der Makroökonomie beherrschen.

        • Oh je. Wenn Sie andere wegen fehlender Wissenschaftlichkeit kritisieren, denken Sie nicht, es wäre dann sinnvoll ein Konzept davon zu haben, was Wissenschaftlichkeit eigentlich ist? Ich schlage vor, Sie lesen zunächst unser Grundsatzprogramm, damit mir auf equal footing sind, und dann sehen wir weiter.
          Der von Ihnen angeführte angebliche Beleg ist ein klassischer Fehlschluss, denn ein Fall der nicht in eine Reihe passt, wobei man diskutieren müsste, ob unter Schröder nicht mehr aktive Arbeitsmarktpolitik finanziert wurde als davor und danach, in jedem Fall ist ein Fall nicht in der Lage eine Tendenz zu widerlegen. Die relative Aussage, dass linke Parteien mehr aktive Arbeitsmarktpolitik betreiben als rechte Parteien, kann man nicht dadurch widerlegen, dass man einen Fall anführt, von dem man annimmt, dass es sich bei ihm anders verhält oder würde Sie die Aussage, dass es in Ägypten regelmäßig höhere Temperaturen hat als in Deutschland damit widerlegen, dass es 19XY einen Jahrhundersommer gegeben hat?

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  13. Wer die SPD und deren bevormundenden Politik als “links” bezeichnet hat wenig am Hut. Bitte was soll an der paternalistischen “Armutsindustrie” der Parteifreunderl und Systemerhalter “links” sein?

    Schon alleine so zu tun, als ließe sich eine eindimensionale, lineare Rechts-Links-Skala machen, hat mit moderner Sozialwissenschaft wenig am Hut.

    lichtung

    manche meinen
    lechts und rinks
    kann man nicht velwechsern
    werch ein illtum

    (Ernst Jandl)

    • Schon alleine so zu tun, als ließe sich eine eindimensionale, lineare Rechts-Links-Skala machen, hat mit moderner Sozialwissenschaft wenig am Hut.

      Dieser satz weist Sie als vollkommen bar jeglicher Kenntnis und Erfahrung in empirischer Sozialforschung aus. Die Links-Rechts-Skala, die Hand-Dieter Klingemann in den 1980er Jahren theoretisch begründet und entwickelt hat, ist fester Bestandteil des sozio-demographischen Teils aller Fragebögen, die sich mit der Erforschung politischer Einstellungen befassen. Insofern Ihnen diese grundlegende Kenntnis offensichtlich fehlt, frage ich mich, auf welcher Grundlage Sie glauben, dieses Urteil fällen zu können.

      Genrelle scheint mir das Problem darin zu liegen, dass Sie denken, Ihre Weltsicht sei die Weltsicht, die die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland teilt. Es ist nicht so, wie jeder neue Eurobarometer, Mikrozensus und Allbus belegen. Ernst Jandl ist auch nicht unbedingt als Sozialforscher bekannt…

  14. Pingback: Sackstark! | Zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit

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