Nur noch anständig bekleidet: Neue Kleiderordnung für Touristen

Während es in Europa derzeit nichts zu geben scheint, was mehr Erregung hervorruft als der Burkini, gibt es in Ägypten Überlegungen, die erhebliche Konsequenzen für Touristen und die Tourismusindustrie haben könnten.

Al-Mahkamah al-Dustūrīyah al-‘UlyāAl-Mahkamah al-Dustūrīyah al-‘Ulyā (المحكمة الدستورية العليا‎‎), das ist der Name des höchsten ägyptischen Gerichts in dessen Hallen nach Information von RP in den nächsten Tagen eine Frage entschieden werden wird, die für Urlauber in Ländern des südlichen Mittelmeerraumes und weiter Teile Nord- und Mittelafrikas erhebliche Konsequenzen haben wird.

Der als „maqbūl libās šahāda” bekannte Vorgang, den man wohl am besten mit anständige Bekleidungs-Gesetz übersetzen kann, zielt darauf, die lokalen Traditionen, die religiösen Gefühle, das sittliche Empfinden zu schützen und vor allem die ästhetische Verschmutzung arabischer Umwelten durch westeuropäische Touristen zu beenden und den Touristen eine anständige Bekleidung vorzuschreiben.

Muhammad ibn Zakariya al-Razi von der Ägyptischen Altertumsverwaltung, der den Gesetzentwurf ins Rollen gebracht hat, verteidigt sein Vorhaben damit, dass es eine Beleidigung nicht nur gegenüber denen sei, die im Schweiße ihres Angesichts die monumentalen Bauten Ägyptens errichtet haben, wenn Touristen aus Bussen quellen, ihrem Schweiß ungehinderten Lauf lassen und ihre Pickel und sonstigen Hautunreinheiten nur mäßig oder gar nicht verhüllt, der Allgemeinheit zumuten. Bereits aus hygienischen Gründen so al-Razi, sei ein Bekleidungszwang notwendig.

Abu Yaqub al-Sijistani vom Ägyptischen Ministerium für Tourismus hat die schwierigste Rolle zu spielen, muss er doch zwischen Touristen und Einheimischen vermitteln. Letztere fühlen sich zunehmend von schlecht angezogenen und heftig ausdünstenden Europäern belästigt, erstere wollen gerade in ihrem Urlaub keinerlei Rücksicht auf regionale Traditionen, Sitten und Gepflogenheiten nehmen. Wer zahlt, bestimmt, so die Mentalität der meisten Touristen. Die vorhersehbar hohen Wogen, die ein Richterspruch haben wird, der eine anständige Bekleidung auch für Touristen vorschreibt, versucht al-Sijistani schon im Vorfeld dadurch zu glätten, dass er die gesundheitlichen Risiken, die damit einhergehen, dass man seine Haut ungeschützt der ägyptischen Sonne aussetzt, hervorhebt. Die Kosten, die auf westeuropäische Krankenkassen zukommen, um Hautkrebs und andere Hautleiden, die sich unerfahrene, unbedachte und unbewusste Touristen dadurch einhandeln, dass sie halbnackt unter der ägyptischen Sonne wandeln, seien durch die neuen Regeln anständiger Bekleidung vermeidbar, so al-Sijistani.

Lawrence_AliWie so oft, kommen vom Ägyptischen Vordenker Abdel Rahman Badawi Argumente, die auf die Würde des Menschen abzielen und der existentiellen Philosophie gerecht werden, für die Badawi berühmt geworden ist. Badawi hat es schon immer irritiert, dass Menschen sich anpreisen und selbst zum Mittel des Exhibitionismus greifen, sich selbst objektivieren, um auf sich aufmerksam zu machen. Entsprechend hat er sich eingehend mit der Beziehung zwischen der von ihm gesehenen immer geringer werdenden Bedeutung, die Individuen ihrer eigenen Würde zuweisen und der Tendenz, immer weniger Kleidung auf dem Leib zu tragen, beschäftigt.

Dabei hat er nicht nur Holidayressorts mit Viehmärkten verglichen, sondern auch darauf hingewiesen, dass die bei Westeuropäern so beliebten Shorts in arabischen Ländern zur Kategorie der Unterwäsche zählen, weshalb sich Touristen generell der Lächerlichkeit preisgeben, wenn sie im entsprechenden Aufzug erscheinen. Fasziniert ist Badawi jedoch regelmäßig davon, dass Westeuropäer, die Toleranz und Offenheit für sich in Anspruch nehmen, nie auf die Idee kommen, sich den Sitten und Bräuchen der Gesellschaften gegenüber tolerant und offen zu zeigen, in denen sie als Touristen einfallen. Nicht einmal die Tatsache, dass die lokale Bevölkerung beim Anblick von kaum bekleideten Touristen letzteren keinerlei Würde mehr zuzusprechen im Stande ist, habe einen Effekt auf die vom exhibitionistischen Virus Befallenen. Das Gesetz anständiger Bekleidung sei deshalb ein Segen für die Menschheit. Es gebe Westeuropäern ihre Würde zurück, erhebe sie vom Status des Irren, der sich in Unterhosen in der Öffentlichkeit zeigt, auf die Stufe eines normalen Menschen und führe dazu, dass westeuropäische Touristen, die sich vielleicht fragen, warum sie sich anständig anziehen müssen, ein Gefühl dafür entwickeln, welche Toleranz und Akzeptanz ihnen jahrelang von der einheimischen Bevölkerung entgegen gebracht wurde.

Kulturelle Völkerverständigung per Gesetz!

So würde sich die Welt darstellen, wenn alle mit dem Anspruch auftreten würden, mit dem Europäer in der Regel auftreten. (ScienceFiles: Satiren eigener Art).


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28 Responses to Nur noch anständig bekleidet: Neue Kleiderordnung für Touristen

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Nur noch anständig bekleidet: Neue Kleiderordnung für Touristen

  2. Gereon says:

    Vielleicht wird ja vorher noch ein Gesetz verabschiedet, daß die selbe Toreranz, Anpassung und Respektierung des Gastgebers allen Moslems , die in europäischen Ländern weilen, vorschreibt.

  3. A.S. says:

    Quid pro quo bei Kleiderordnung? Das wäre etwas. Für jeden Burkini in Europa einen Bikini in Saudi Arabien. Kann man ausweiten. Für jede von Saudi Arabien hier gebaute Moschee eine Kirche dort.

  4. Andreas Damm says:

    Ehrlich gesagt, habe ich für die Ägypter volles Verständnis.

    Sie verlangen von uns als ihren Gästen das, was wir von unseren Gästen auch verlangen – nämlich, daß sie sich den Sitten und Gebräuchen des Gastlandes anpassen.

    Ich bin zwar noch nie in einem strikt moslemischen Land auf Reisen gewesen, aber kann aus SO-Asien berichten, daß es mir mehr als einmal peinlich war, meine Landsleute, oder allgemeiner gesprochen, Kaukasier zu sehen, die mit ihren Bierbäuchen, eingehüllt in Netzhemden, und ihren krampfaderigen Beinen in kurzen Hosen und billigen Latschen mit ihren fetten auch nur halb bekleideten Frauen im Schlepptau durch die Großstädte dort zogen.

    Von eigener Würde war nicht das Geringste zu verspüren und daß sich die Bewohner des Gastlandes, die alle wesentlich weniger „offen“ gekleidet waren, darüber zumindest wundern, wenn nicht sogar mokieren würden, lag auf der Hand.

    An heißen Tagen ist es hier in Deutschland schon eine Zumutung, was einem als Anblick in der U- oder S-Bahn von den Deutschen Männern und Frauen dargeboten wird.

    Ich sage dies als Ästhet und bestimmt nicht als sexuell verklemmter Mensch.

    Ich wünsche noch schönen Urlaub.

    • Homer J.Simpson says:

      jep so schaut’s aus Andreas. 🙂

      Im Übrigen ist es doch genau das warum wir so weit weg in den Urlaub fahren. Andere Kultur, Religion, Sitten, Gebräuche kurz regionale Eigenheiten. Also nur zu, sollen sie es schützen. Diese Vielfalt ist doch das Salz in der Suppe des Lebens.

    • Bill says:

      Urlaub auf Bali…
      Sie oben ohne am öffentlichen Strand und unten auch kaum mehr als eine Briefmarke.
      Nein, nicht übergewichtig, oder anderweitig unattraktiv. Au contraire 🙂
      Aber dennoch die Frage. Muss das sein?
      Ich meine, nein.
      Und das heisst, wenn man/frau in Länder geht die andere (=striktere) Kleidervorschriften haben, sollte man sich anpassen.
      Und wer nach D kommt, von dem erwarte ich das (in der Öffentlichkeit) genauso.

      • Till Sitter says:

        Zitat Bill:

        “Und das heisst, wenn man/frau in Länder geht die andere (=striktere) Kleidervorschriften haben, sollte man sich anpassen.
        Und wer nach D kommt, von dem erwarte ich das (in der Öffentlichkeit) genauso.“

        Und da liegt der Hase im Pfeffer. Wir haben keine Kleiderordnung. Woran also soll man sich anpassen?

        • „Wir haben keine Kleiderordnung.“

          Sie laufen also im Nachthemd oder im Rock oder gar nackt auf der Straße herum?

          • Till Sitter says:

            “Sie laufen also im Nachthemd oder im Rock oder gar nackt auf der Straße herum?“

            Nein, selbstverständlich nicht. Aber wenn ich will, kann ich so herumlaufen. Wenn wir uns hier im Großen und Ganzen darüber einig sind, wie wir uns kleiden, ist das noch lange keine Ordnung, deren Nichteinhaltung eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Es ist lächerlich einem Menschen vorzuschreiben, wie er sich zu kleiden hat.

            • Also laufen Sie im Rock oder im Nachhemd bzw. nackt auf der Straße herum. Denn wenn Sie es nicht tun, muss man daraus schließen, dass es in Deutschland eine Kleidungsordnung gibt, deren Einhaltung mit Konsequenzen verbunden ist, die Sie fürchten. Eine Ordnung hat im übrigen nichts mit Straf- oder Ordnungswidrigkeitenrecht zu tun, sondern etwas mit Regeln des Alltagsverhaltens.
              Wenn ich Sie richtig verstehe, schreibt ihnen niemand vor, sich nackt an ihrem Arbeitslatz einzufinden oder, der Abwechslung halber, dort im Karnevalkostüm aufzutauchen. Daher frage ich mich: Warum tun Sie es nicht? Warum nutzen Sie nicht die Freiheit, die Sie nach eigener Ansicht haben, an allen Arbeitstagen des Jahres?

    • "Mike Forester" says:

      Nun, ich habe Ägypten von Kairo bis Aswan bereist und sehe die ganze Geschichte zwiegespalten. Einerseits ist es zu akzeptieren, daß ein gewisses Maß an Anstand bei der Bekleidung von Besuchern eingefordert wird — die in knappsten Shorts umhertänzelnden italienischen Touristen Mädels im Kairoer Museum waren m.E. nach ein beredtes Beispiel dafür.

      Beim Horrorkabinett deutscher Fußgängerzonen dieser Tage kann ich Ihnen auch nur beipflichten.

      Auf der anderen Seite grassiert in Ägypten aber die Doppelmoral, denn viele der antiken Stätten entlang des Nils sind stellenweise in einem desolaten Zustand und werden von der einheimischen Bevölkerung teils als Müllkippen mißbraucht. Auch das Verhalten der vermeintlichen Stättenwächter ist korrupt und verachtend gegenüber den jahrtausende alten Anlagen. Ich habe kein Verständnis dafür, daß es nach Fekalien und Urin (bei 30°C !!!) in den Bereichen eines ägyptischen Tempels riecht, die als das „innere Heiligtum“ der Anlage gelten !
      Für den Großteil der sunnitisch islamisch geprägten Bevölkerung sind diese Stätten nichts anderes als ein Geschäft. Keine Ehrfurcht, kein Respekt, weil prä-mohammedanisch.

    • Little Joe says:

      Stimmt, die Deutschen sind im Allgemeinen zu dick und schlecht gekleidet, übrigens die zweitdicksten Europäer nach den Briten, da sie zu viel Junk-Food fressen, damit endet aber auch schon meine Zustimmung. Wir sollten also mehr von der französischen Kultur in Bezug auf das Essen abluchsen, das würde unsere Kultur wirklich bereichern.

      Ich verlange nicht, dass sich unsere Gäste uns anpassen müssen, sondern nur, dass sie unsere Gesetze einhalten. Eine Anpassung ist auch gar nicht nötig, da Gäste nicht für immer bleiben! Zudem bleibt es jedem Land ungenommen seine Gäste selbst auszusuchen und die Spielregeln für das Gastspiel zu bestimmen.

  5. Tobias George says:

    Darf ich einmal nachfragen welche Art von Spenden bei Euch am meisten ankommen lässt?
    Ich wage zu bezweifeln, dass VISA oder Paypal eine Vorzugsbehandlung ermöglicht.
    Der Wunsch Euch zu unterstützen, drückt sich zwar nicht in hohen Beträgen aus, dennoch möchte ich nicht, dass die Häfte davon auf dem Weg zu euch auf der Strecke bleibt.

    • Das beste ist eine Überweisung mit Transferwise (Sofort Banking). Die Kosten sind minimal und entstehen nur uns.
      Paypal hat eher hohe Gebühren, macht das aber beim Umtauschkurs etwas wett, im Vergleich zur normalen Banküberweisung, die nicht über Transferwise erfolgt.

  6. Werner Runkel says:

    Nun ja – wenn man sich diese Touristenhorden ansieht, haben die wohl nicht ganz Unrecht.Auch hier bei uns zeigen bei sommerlichen Temperaturen ja häufig ausgerechnet die viel „Haut“, die sich besser verhüllen sollten. Ein wenig Rücksicht auf den kulturellen Hintergrund in diesen Ländern wäre mit Sicherheit angebracht. ntsprechend halbbekleidete Menschen sorgen auch bei uns für Ärgernisse. Eine angemessene Bekleidung halte ich für eine Höflichkeit, ich besuche ja auch nicht den Kölner Dom in Badeshorts …

  7. Habnix says:

    Nun es ist Folge richtig, das für die Natur dort man ganz andere Maßnahmen in Kauf nehmen muss.So wie es hier auch ist. Wer hier zu lange die Feuchtigkeit an seinem Körper pflegt, hat anders als im trockenen Wüstenklima schnell ein paar Pilze gezüchtet.

  8. Longinus says:

    Ist doch einfach, Urlaub an Ost- und Nordsee!
    Dann braucht sich niemand gedanken machen ob er anständig gekleidet ist.
    Urlaub im Mittelalter braucht niemand, aber die brauchen mein Geld!!

  9. Karsten Geissler says:

    Schöne Satire (auch wenn diese wohl nicht als solche erkannt wird …)

    Wobei man einem Zahi Hawass das durchaus hätte zutrauen können.

  10. Sarastro says:

    Und was „Anständig“ genau heißt wird natürlich mal wieder ausgerechnet von JENEN ewig Gestrigen definiert, die sich in fortschrittlichen Ländern einen Scheißdreck darum kümmern, was DORT unter Tradition zu verstehen ist…

  11. Brigitte says:

    Das ist ein heikles Thema, weil es auch uns intern in Deutschland angeht.
    So mancher deutsche Mensch ist an heißen Tagen ein unschöner Anblick, wobei ich davon ausgehe, dass es den Betreffenden selber gar nicht bewusst ist.

    Ich tendiere eindeutig dazu, mich den Gepflogenheiten der Gastländer anzupassen.
    Leider haben wir momentan im Lande Diskussionen darüber, ob wir uns den Gästen anzupassen haben. Es ist schon eine verkehrte Welt.

    Wenn ich meine Ansicht konsequent verfolge, dann haben sich Gäste aus fremden Ländern hier bei uns auch unseren Sitten anzupassen; wobei ich die internen anstößig bekleideten Deutschen natürlich nicht zum Vergleich heranziehen möchte.

    Leider gibt es hier nun auch Diskussionen darüber, wie mutig sich ein schwitzender, beleibterer Mensch doch auch einfach so zeigen solle, wie er nun einmal sei …………
    und dies wird dann von Teilen der Bevölkerung auch noch unterstützt und beklatscht.

    Die Kleiderordnung, wenn ich das einmal so sagen darf, hat sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland gewaltig gewandelt.
    Man trug früher auch Sonntagskleidung, es gab Festkleidung -auch bei weniger gut Betuchten- es wurde nach Schulkleidung, Berufskleidung, etc. unterschieden.

    Es gibt nunmehr nur noch Einheitskleidung und es wird suggeriert, dass es normal sei.
    Zudem nimmt auch kaum Jemand Anstoß, wenn man im Einheitsdress daherkommt.

    Ich vermute, dass es gewollt ist – alle sollen arm und nicht mehr unterscheidbar sein

    Somit hat sich schleichend ein Stück Kultur und Individualität verabschiedet.

  12. Bernhard says:

    Ihr Hinterhältigen,Satiere so zu verpacken dass man erst ne Nacht darüber schlafen muss,

    Das hat Art, danke

  13. Marcus Junge says:

    Ist deren gutes Recht, so wie sie allen Fremden auch einfach den Aufenthalt in ihren Ländern verbieten dürften, da gibt es nichts daran zu rütteln. So wie es unser Recht ist dann bei denen keinen Urlaub zu verbringen, mache ich eh nicht, bin doch nicht bescheuert und fahr freiwillig zum Urlaub nach „Südland“. Und es wäre auch unser gutes Recht Burka, Schleier und Co. bei uns zu verbieten oder schlicht den Aufenthalt von Moslems bei uns, wofür ich wäre. Wir brauchen nicht EINEN von denen bei uns, wir würden 1XX Milliarden € im Jahr einsparen, nach Abzug der verlorenen Einnahmen, ganz im Gegensatz zu den „Südländern“, aber das wollen die kriminell-wahnsinnigen Politverbrecher ja nicht, da ist ja schleichender Völkermord im Namen der Ideologie (Neo-Sozialismus) befohlen.

  14. Frank Bertel says:

    Frank Bertel
    Diese Länder als Reiseland meiden !! Es werden oder wurden viele dieser Länder südlich des Mittelmeeres von den USA und der NATO destabilisiert oder gar zerstört, so dass es wohl erst einmal Wichtigeres gibt, als über die Reisekleidung der Touristen zu debattieren.

  15. opa55 says:

    Hallo, so in der Mitte des Artikels kam mir es komisch vor. Nochmal von vorn und gaaaanz unten die Auflösung: Satire. Eine Klasse Antwort auf unsere sinnfreie Burkinidebatte. Schlimm genug, daß ich es fast für möglich gehalten hätte.

    PS. Oft wäre eine knöchellange Badebekleidung wirklich angesagt (z.B. bei mir >100Kg), aber bitte ohne Kopftuch.

  16. PeWi says:

    Es ist keine Satire. Im Iran muss Frau auch als Touristin verhüllt sein. Man binde im Flugzeug das Kopftuch um und verlasse mit diesem das Flugzeug. Ich wäre ganz gern mal in den Iran geflogen, aber nicht so. In Istanbul gibt es neuerdings auch für die blaue Moschee eine strikte Kleiderordnung (ging vormals auch ohne Kopftuch). In Amman in einer modernen Moschee, reichte kein Kopftuch mehr, sondern die Kleiderordnung sah einen versifften schwarzen Mantel mit angeschlossener Kapuze vor. Habe dankend abgelehnt. Wohlverstanden, ich bin für angemessene Kleidung in einem Gotteshaus, aber nie für Verkleidung. Respekt drückt sich nicht aus, in dem man sich verkleidet. Niemand sollte sich aber bei Burka, Kopftuch und andere Spielarten dazu verleitet sehen, in ihm nur ein Kleidungsstück zu sehen. Es ist die Unterwerfungsgeste der Frau. Punkt.

    • Till Sitter says:

      “Es ist die Unterwerfungsgeste der Frau. Punkt.“

      Wobei Sie wie selbstverständlich davon ausgehen, dass die Unterwerfung unter Zwang geschieht? Was ist mit freiwilliger Unterwerfung? Was ist eigentlich mit den Pluderhosen der Männer? Passt auch nicht in unsere “Ordnung“. Will man diesen Männern und Frauen das Recht absprechen, ihrem Gott gefällig zu sein, nur weil man hier nicht so herumläuft?

      Den Iran oder ähnliche Länder mit der BRD zu vergleichen halte ich nicht für statthaft. Ist das Ihr Argument, dass die sich gefälligst auch an unsere ungeschriebene “Ordnung“ zu halten haben?

  17. Lotosritter says:

    Ich wollte Ihren Artikel mit einem Kommentar auf meinem Blog Lotoskraft verlinken, finde aber auf verschiedene Stichwörter stets nur Ihren Artikel im Netz. Können Sie mir darum bitte den von Ihnen erwähnten Artikel bei RP hier verlinken.

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