Vermeintlich rechte Eltern sind die neuen Juden – Deutsche Brandstifter

Die Nationalsozialisten hatten bekanntlich ein Problem damit, Juden als Juden zu erkennen. Denn man sieht es den wenigsten Juden an, dass sie Juden sind. Entsprechend mussten Juden einen Judenstern tragen, damit jeder weiß, dass sein gegenüber ein Jude oder jüdischer Abstammung ist. Denn Juden, Juden wurden von den Nazis als verschlagene Bösewichte aufgebaut, die eine dunkle Gesinnung hegen und pflegen und versuchen, die Welt, die sie umgibt, zu täuschen und zu zerstören.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hat man eigentlich gedacht, dass derart primitive Vorurteile und Versuche, Menschen entlang von nicht beobachtbaren Eigenschaft zu klassifizieren, vorbei sind.

Wir schreiben das Jahr 2016 und lesen Folgendes:

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Sind Eltern dumm? Indoktrination gratis in Apotheken: Baby und Familie

„Kinder rechter Eltern sind nicht unbedingt anders als Kinder anderer Eltern. Sie fallen manchmal erst nach längerer Zeit auf, zum Beispiel weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind“, sagt die Erziehungswissenschaftlerin Dr. Heike Radvan“ von der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Gelbe Sterne für Kinder rechter Eltern? Um die Gesinnung schneller zu erkennen? Wie wäre es damit?

Und weiter geht es:

“‘Es herrscht in den Familien [rechter Eltern] oft ein Klima der Ungleichwertigkeit. Andere Menschen werden in Freund und Feind unterteilt‘, erklärt Radvan. „Kinder von rechten Eltern sind meist von klein auf daran gewöhnt, ihr Familienleben und ihren Alltag geheim zu halten‘, sagt Köttig“ [zu der wir noch kommen].

In den Gehirnen von Amadeus Radvan und von Michaela Köttig, die man an der Fachhochschule in Frankfurt an der Oder auf Studenten loslässt, wurde die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung durch die rechtsextreme Weltverschwörung ersetzt. Letztere wird nicht mehr von Juden getragen, sondern von rechten Eltern, die konspirative Motive haben, die nicht mehr auf die Weltherrschaft zielen, sondern darauf, die örtliche Kita zu unterminieren und den örtlichen Kita-Erziehern ein rechtsextremes Ei ins heile Kindernest zu legen.

Nuts in BedlamWer denkt, er hat bereits die Spitze des Wahnsinns erklommen, der hat die Rechnung ohne Heike Radvan, Michaela Köttig und Eva Prausner gemacht. Letztere ist „Diplom-Sozialarbeiterin“ und wird vom Berliner Senat ausgehalten, damit sie Eltern darüber aufklärt, woran man die Kinder rechter Eltern erkennt, also die Kinder, die besonders still und gut erzogen sind, um aus dieser Deckung heraus und ab drei Jahren ihr rechtsterroristisches Zersetzungswerk in der Kindertagesstätte anzutreten und vor Ort die Ideologie der Ungleichwertigkeit zu verbreiten, von der Radvan so gerne redet, und zwar immer dann, wenn sie über Rechte, rechte Kinder oder rechte Eltern redet, denn Rechte, gleich welchen Alters, sind nicht gleichwertig, jedenfalls nicht für Radvan, die keinerlei Akzeptanz, Toleranz und keinerlei Respekt für diese aus ihrer Sicht wohl unwerte Lebensstilform hat.

Aber wir waren bei Eva Prausner, der Diplom-Sozialarbeiterin aus Berlin, die genau weiß, wie man die stille und gehorsame Maske der drei-, vier- oder fünfjährigen Schläfer durchbricht, wie man sie bloßstellt und verhindert, dass sie andere Kinder mit ihrer falschen, minderwertigen und nicht zu tolerierenden Gesinnung infizieren: Man erkennt die Kinder rechter Eltern, die sich in die heile Welt örtlicher Kindertagesstätten eingeschlichen haben, „zum Beispiel durch akkurat geflochtene Zöpfe und lange Röcke … Auch die Söhne sehen oft sehr traditionell aus und tragen zum Beispiel keine amerikanischen Schriftzüge auf ihrer Kleidung“.

Eigentlich müsste man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies ein Fehlschluss der Bejahung des Konsequens ist. Aber damit würden wir der Diplom-Sozialarbeiterin zu viel Ehre angedeihen lassen und anyway, sie würde es sowieso nicht verstehen. Wer einen derartigen Blödsinn öffentlich von sich gibt, bei dem ist der Damm, der den Wahnsinn von der Normalität trennt, offensichtlich gebrochen. [Wer es immer noch nicht versteht, soll im lokalen Supermarkt alle aussortieren, die Zöpfe haben oder lange Röcke tragen oder keine Kleidung mit amerikanischer Aufschrift. Das sind nämlich alles Rechte.]

Aber es geht noch dümmer. Ein weiterer Prausner:

“’Wenn die Gesinnung auffällig wird, haben viele dieser Eltern bereits so gute Beziehungen aufgebaut, dass sie dann trotz solcher Äußerungen nicht mehr ausgegrenzt werden und im schlimmsten Fall sogar Unterstützung bekommen‘, so Prausner.“

Ist Prausner nicht ein besonderer Gutmensch? Wer ihr nicht passt, wessen Gesinnung sie nicht toleriert, den will sie ausgrenzen, im Kindergarten, vermutlich im öffentlichen Leben, eigentlich überall. Denn Prausners Welt duldet keine andere Gesinnung als die eigene. In Prausners Welt herrscht eingebildete Toleranz und geheuchelte Akzeptanz und bodenlose Dummheit. Aber nicht nur das: Das Motiv des verschlagenen Juden, der sich hinter unverfänglicher Maske verbirgt und daherkommt, wie ein ganz normaler Mensch, ein ganz normaler Deutscher, der seine Opfer wie eine Spinne in sein Netz lockt, um sie darin gefangen zu halten und mit seinem Gesinnungsgift vollzuspritzen, es ist nur zu deutlich in der Beschreibung der rechten Eltern, wie sie Prausner von sich gibt. Ein derart faschistoider mit rechtsextremer Gesinnung gespickter Satz, aus dem die Ideologie der Ungleichwertigkeit nur so trieft, wie ihn Prausner hier fabriziert hat, muss einem erst einmal einfallen. Anscheinend wird Prausner vom Berliner Senat finanziert, um die Gesellschaft in „wir, die Guten“ und „ihr, die Bösen“ zu unterteilen. Ein weiterer Beleg dafür, dass Prausner rechtsextremes Gesinnungsgut mit sich führt.

Der Olymp der Dummheit ist jedoch immer noch nicht erklommen. Wer denkt, nach Prausner gäbe es keine Steigerung mehr, der hat seine Rechnung ohne „Prof. Dr. Michaela Köttig, Soziologin und Rechtsextremismus-Forscherin an der Frankfurter University of Applied Sciences“, also von der berüchtigten Fachhochschule Frankfurt/Oder gemacht.

Der einfache Köttig:

“So, wie wir unseren Kindern Werte vermitteln, fließen in die Erziehung dieser Kinder [der rechten Kinder] eben rechte Ideologien.“

Die guten Eltern vermitteln also Werte wie Toleranz, in deren Genuss nur gute Menschen kommen. Rechte Menschen, also böse Menschen, kommen nicht in den Genuss der Toleranz der Gutmenschen, schon weil sie ihren Kindern Ideologien vermitteln, Inhalte, die die guten Menschen in ihrer Ideologie für falsch halten, denn Werte vermitteln die guten Menschen auch nicht. Es sei Frau Köttig, deren soziologische Qualifikation wir hier ausdrücklich anzweifeln, ins Studienheft geschrieben, dass sich Werte durch eine individuelle Bindung auszeichnen. Nicht zu lügen und still zu sein, wenn andere reden, ist z.B. ein Wert, andere Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden will, ist ein weiterer Wert und weil es ein Wert ist, gilt er für das eigene Verhalten, das Verhalten, das man anderen gegenüber zeigt, und zwar allen anderen gegenüber. Wer Toleranz und Akzeptanz, wie Köttig, an Bedingungen knüpft: Ich toleriere nur, wer denkt wie ich, der hat den Wert der Toleranz gerade zerstört und an seine Stelle eine Ideologie gesetzt. Ideologen wollen andere erziehen, Werte dienen dazu, sich selbst zu erziehen.

Aber das war nur der einfache Köttig. Der doppelte Köttig, den wir nicht mehr bewerten können, weil die deutsche Sprache für bestimmte Verwirrungen nur noch Klassifikationen bereit stellt, mit denen sich Psychiater besser auskennen als wir, der doppelte Köttig, er lautet wie folgt:

“Die Abgrenzung was extrem ist und was nicht, ist schwierig. Tatsache ist, dass diese Gesinnung [die rechte] in der Mitte der Gesellschaft ihren Ursprung hat.“

police-brutalityEines der Grundprinzipien des rationalen Widerstands lautet: Etwas ist nicht sein Gegenteil. Wir müssen dieses Grundprinzip erweitern, die Köttigsche Erweiterung, die einen Blick in den Abgrund kognitiver Tiefstleistung eröffnet, sie lautet, Etwas ist nicht etwas anderes. Wenn etwas aus der Mitte kommt, dann ist es qua definitionem nicht extrem, denn Extremwerte finden sich – ebenfalls qua definitionem – auf einer eindimensionalen Strecke an den Rändern, links wie rechts, dement wie hyperintelligent. Wenn also etwas, zum Beispiel eine Gesinnung, in der Mitte ihren Ursprung hat, dann kann sie qua definitionem nicht extrem sein und auch nicht rechts, denn rechts ist rechts der Mitte nicht in der Mitte. Man glaubt einfach nicht, was man heutzutage schreiben muss, um den Unsinn richtig zu stellen, den Personen von sich geben, die sich an Universitäten eingeschlichen haben. Wenn es so etwas wie einen Tiefpunkt der kognitiven Entwicklung an Hochschulen gibt, dann wurde er mit Michaela Köttig erreicht [Köttig ist übrigens nicht zum ersten Mal Thema auf ScienceFiles].

Das gesammelte Grauen, das jeden Intelligenzforscher den Hut nehmen und sich der Demenzforschung zuwenden sieht, hat seinen Niederschlag in „Baby und Familie“ gefunden. Es ist Teil einer Kampagne, auf die wir in der Vergangenheit bereits hingewiesen haben und die mit der Amadeu-Antonio-Stiftung eng verbandelt ist, d.h., dass die Eltern von Kindern in Kindertagesstätten in Deutschland offensichtlich auf ihre Gesinnung hin geprüft und überwacht werden, haben wir dem Bundesministerium für FSFJ, also Propaganda zu verdanken, in dem man nicht nur die Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert, sondern offensichtlich einen besonderen Gefallen daran gefunden hat, als Brandstifter in der eigenen Gesellschaft unterwegs zu sein und die Gesellschaft in „Wir, die Guten“ und „Ihr, die Bösen“ zu unterteilen.

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Damit sind wir bei dem angekommen, was unerträglich ist. Täglich schwingen sich Personen mit zweifelhaften kognitiven Fähigkeiten dazu auf, Menschen zu bekämpfen, denen sie eine „Ideologie der Ungleichwertigkeit“ unterstellen und denen sie vorwerfen, dass sie die Menschen in „wir“ und „ihr“ teilen. Das tun sie, indem sie die Menschen in „wir“ und „ihr“ unterteilen und denjenigen, die zu „ihr“ gehören, das Recht absprechen, ihre Kinder zu erziehen, wie sie das für richtig halten, ihren Kindern Werte zu vermitteln, die sie für richtig halten oder eine Meinung zu äußern, die sie für richtig halten. Wer anderen diese Rechte bestreitet, ist offensichtlich der Ansicht, auf einem moralischen Hügel zu sitzen, von dem aus er dem minderen Menschenmaterial, das ihn umgibt, die richtige Kindererziehung, Wertevermittlung und Meinung verpassen kann. Wer so handelt, hält sich offensichtlich für moralisch überlegen, während er die anderen, die „Ihrs“ als unterlegen, als minderwertig ansehen muss. Täte er es nicht, er hätte keine Berechtigung, die Meinungen und Handlungen anderer in Frage zu stellen, er hätte sie zu akzeptieren und zu tolerieren.

Radvan, Köttig und Prausner tun das nicht. Sie tolerieren und akzeptieren die Meinung anderer nicht. Sie bekämpfen die Meinung anderer, die ihre eigene Ideologie für falsch hält. Sie bestreiten das Recht dieser anderen, ihre Kinder zu erziehen und ihnen Werte zu vermitteln, und sie wollen ihnen die eigene Meinung verbieten und ihre eiegen Meiung aufdrängen. Sofern die Unterteilung in „Wir“ und „Ihr“ und die Ideologie der Ungleichwertigkeit, wie Radvan und die Amadeu-Antonio-Stiftung so gerne betonen, Indikatoren für eine rechtsextreme Gesinnung sind, muss man wohl feststellen, dass Heike Radvan, Michaela Köttig und Eva Prausner rechtsextrem sind.


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24 Responses to Vermeintlich rechte Eltern sind die neuen Juden – Deutsche Brandstifter

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  2. dneail says:

    Bei den vom Nazi Wahn Besessenen habe ich mich oft gefragt wo der ursächliche Grund zu suchen ist. Dummheit oder niedere Hemmschwelle für kriminelle Handlungen.
    Im Ergebnis glaube ich, das es sich um eine ungünstige Kombination von beidem handelt.

  3. ein stein says:

    ScienceFiles hat offenbar die Voodoo-Logik der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit noch nicht so ganz durchschaut.

    Eine Gruppe von Menschen, die auf eine Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in einer anderen Gruppe hinweist und damit die Gleichwertigkeit dieser Gruppe mit der eigenen Gruppe in Frage stellt, zeigt mit dieser Diskriminierung offen ihre eigene Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – ein Syndrom, das auf der Ideologie der Ungleichwertigkeit beruht: Gruppen mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind schließlich negativer konnotiert als Gruppen ohne Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

    Erst wenn man Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in gesellschaftlichen Gruppen akzeptiert, hat man Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Gesellschaft überwunden.

    • Manfred says:

      @ ein stein
      Lesen sie sich eigentlich das, was sie schreiben, selbst noch einmal durch?
      Wie kann man gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in gesellschaftlichen Gruppen akzeptieren und damit gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Gesellschaft überwinden?

      Ewig rein(st)e Liebe
      Manfred

      • ein stein says:

        „Lesen sie sich eigentlich das, was sie schreiben, selbst noch einmal durch?“

        Sicher, für Sie mache ich das sogar noch ein zweites Mal. Im ersten Absatz wird auf die Voodoo-Logik der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit hingewiesen, im zweiten Absatz wird das mit dieser Voodoo-Logik verbundene Problem erläutert und im dritten Absatz wird die einzige Lösung angegeben, die diese Voodoo-Logik dafür zuläßt: Eine Voodoo-Lösung.

        Sie sehen, dieser Kommentar ist in Text und Kontext von Anfang bis Ende so voller Harmonie wie ewig rein(st)e Liebe. Nur nicht so kitschig.

        • Manfred says:

          Dadurch, dass sie sich wiederholen, wird meine Frage nicht beantwortet. Das für sie „Ewig rein(st)e Liebe“ voller Harmonie ist ehrt mich, aber was ist daran so kitschig. Der Sinn des Lebens ist „Ewig reinste Liebe“ stets Geltung zu verschaffen. Aber zum Thema: Auch der Forist lernender kann es nicht verstehen und schreibt ??????????. Menschenfeindlichkeit ist eine Fehlprogrammierung die man nie akzeptieren darf genau so wenig wie Lebensfeindlichkeit (ja auch Pflanzen und Tiere sind Leben). Wie soll ihre Aussage denn funktionieren? Meinen sie vielleicht das Stockholm Syndrom? Da befinden wir uns dann aber auf tiefsten kriminalistischem
          und kriminellem Niveau.

          Ewig rein(st)e Liebe
          Manfred

          • Heinz says:

            Er mein wohl etwas in die Richtung:
            Man hat die Gruppenbezogene Menscheinfeindlichkeit in Deutschland erst überwunden, wenn man die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Deutsche, als Deutscher, akzeptiert.

    • lernender says:

      „Eine Gruppe von Menschen, die auf eine Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in einer anderen Gruppe hinweist und damit die Gleichwertigkeit dieser Gruppe mit der eigenen Gruppe in Frage stellt, zeigt mit dieser Diskriminierung offen ihre eigene Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“

      Und damit hat sichs für mich schon, weil die „Menschenfeindlichkeit“ bzw. die Deutung dessen, wiederum einer gewissen Gruppe von Menschen vorbehalten scheint.

      „Erst wenn man Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in gesellschaftlichen Gruppen akzeptiert, hat man Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Gesellschaft überwunden.“

      ???????
      Nix verstehen

    • ein stein says:

      @Manfred, @lernender

      Alles, was es an einem Paradoxon zu verstehen gibt, ist, dass es ein Paradoxon ist.

      In einer Gesellschaft Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit überwinden zu wollen, indem man (wie Radvan, Köttig und Prausner) Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit praktiziert, ist paradox. Läßt man hingegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erst gar nicht zu – und sieht damit Gruppen mit und ohne Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit als gleichwertig an – dann hieße das wiederum Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zuzulassen.

      Sobald man ein paradoxes Konzept wie das der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit als Grundlage für eine Gesellschaftsordnung etabliert, läßt sich die damit verbundene kognitive Dissonanz nur mehr durch so etwas wie Religion auflösen. Angewandte Paradoxa werden damit zu Voodoo-Methoden: Sie funktionieren dann und nur dann, wenn man bedingungslos daran glaubt, dass sie funktionieren.

      • Manfred says:

        Ihre „wissenschaftliche Konstruktion“ eines Paradoxons macht das Akzeptieren von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in gesellschaftlichen Gruppen auch nicht menschenwürdig. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in gesellschaftlichen Gruppen ist eine absichtlich erzwungene Handlung. Wie ich schon schrieb bewegen wir uns da auf kriminalistischem und kriminellem Gebiet. Hier hilft es nur Roß und Reiter zu erkennen um das abstellen zu können. Erst dann hat man Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in gesellschaftlichen Gruppen überwunden (sofern sich Roß und Reiter unterwerfen was dann ja das nächste Problem wäre). „Ewig rein(st)e Liebe“ hilft da weiter, denn da steckt doch mehr dahinter als sie ahnen (… voller Harmonie wie ewig rein(st)e Liebe. Nur nicht so kitschig.).

        Ewig rein(st)e Liebe
        Manfred

  4. Werner Fütterer says:

    Man kann eine neue, terrestrische Logik/Soziologie einführen: wir leben auf der Erde-die Erde ist eine Kugel>>>ganz rechts ist auch ganz links oder in der Mitte – je nach Standort des Betrachters

  5. Sven Kuchary says:

    Da gibt es doch diesen schönen Cartoon:
    „Sei immer schön ungezogen zu den Erziehern und rede nicht mit ganzen Sätzen, sonst denken die, wir sind rechts.“

  6. dentix07 says:

    Wiederum zeigt sich, Kurt Schumacher und Ignazio Silone haben (!) recht! Der erste sagte: „Kommunisten sind nur rotlackierte Faschisten!“ (Was er heute wohl so formulieren würde: „Rot, Grün, Lila oder Braun! Die Faschisten sind jetzt bunt lackiert!“)
    Der zweite stellte fest: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus.“

    Und leider trifft auch Voltaire ins Schwarze, wenn er bemerkt: „„Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.”
    Da bleibt nur die Hoffnung Radvan, Köttig, Prausner, „Schwarze Feder“, Baer, Schrupp, Kahane, Maas, Schwesig, etc. pp. sind „nur“ Schurken und haben es „nur“ auf unser Geld abgesehen!
    Allein, mich deucht, sie sind es nicht!

  7. rascal23 says:

    Off- Topic
    Wie wäre es mit einem T- Shirt mit dem Logo „Rationaler Widerstand“?
    Ich bestelle sofort eins!!!

  8. Volker says:

    Perfekt, vielen Dank für diesen sehr treffenden Artikel!

  9. BRCS says:

    Was ist mit den ganz einfach konservativ Denkenden? Rechts? Muss ich jetzt auch einen Stern tragen?? Mir tun meine Enkel leid…..! Und es tut mir leid, dass ich dazu beigetragen habe, meine Enkel zu humanistisch denkenden, aufrechten, gerechtigkeitsliebenden Menschen zu erziehen. Es wäre sicher besser gewesen, sie zu hasserfüllten, verwöhnten, egoistischen Gören werden zu lassen, die in ihrer Dummheit die grossen Zusammenhänge nicht mehr erkennen und ein Feindbild haben, das das SELBST als das Allergrössten erscheinen lässt. Deutschland, wie runter bist du gekommen….!

  10. Pingback: gesundbleibenblog

  11. Livia says:

    Willkommen in der DDR 2,0! Dort wurden schließlich auch die Kinder in Schule und Hort darauf ausgehorcht, ob die Eltern schließlich Regimekritiker sein könnten. Und um nichts Anderes geht es heute de facto!
    Kleine Kinder und (demente) alte Leute sagen die Wahrheit. Sagt der Volksmund – weil die nämlich in Folge ihres interlektuellen Standarts (noch) nicht (mehr) in der Lage sind, die interlektuelle Leistung einer Lüge / Verstellung zu bringen. Die Fähigkeit zu lügen, unterscheidet eben auch u.a. den Menschen vom Affen.

    Bei – im klassischen Sinne – guter Erziehung werden die Kinder bei den Alt68ern nun einmal persee verdächtig, weil diese ja nun einmal von ihren abgelehnt wird und wurde und als Vorstufe der „preußischen Tugenden“ gilt, die in ihren Augen ja als Ursprung allen Faschismus gelten. (Nur Preußen wurde von den Siegermächten des 2.WKs zerschlagen und darf auch nicht mehr wiederenrstehen.)

    Auch – wie in der DDR – eine Ablehnung der sovietrussischen Hegemonie und damit Rußlands in den Verdacht führte „Faschist“, zumindest Regimegegner zu sein, führt eine Ablehnung alles US-amerikanischen zu einer Unterstellung rechtsradikal zu sein. Wobei ein bekannter alternativer Journalist ganz richtig feststellte, daß vor allem Leute, die die (kriegstreiberische) USA, die „Westbindung“, Nato, etc. ablehnen, heute als Rechtsradikale bezeichnet werden, dies ist die neue, aktuelle Definition von Rechtsradikal!
    Merke: Wer sich gegen den jeweils aktuellen Hegemon stellt, ist rechtsradikal!!!

    Gruppenanimositäten gab es jedoch auch schon immer: Ich erinnere hier an die Zeiten der Religionskriege, die offensichtlich sogar bis in die Zeiten der Konfessionsschulen der 1960er Jahre nachwirkten – als sich evangelische und katholische Schüler (durch den Besuch unterschiedlicher Volksschulen) abgrenzten bis zur Rauferei! Und ist ein Vorwand beseitigt, tun sich neue auf: Wie ist das noch mit den Anhängern unterschiedlicher (z.B. Sport-) Vereine???
    Nicht Aufgabe eines Staates ist es jedoch, dieses zu eigenem Zweck auszunutzen und am Ende noch zu unterstützen – wie es hier und damals in der DDR offensichtlich geschieht und geschah.

  12. Pingback: Gefahr von Links: Was man gegen Kinder von Linksextremen in der Kita tun kann | ScienceFiles

  13. Pingback: Zwei „ehrliche“ Moslems und die SPD in Berlin/Brandenburg | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

  14. Pingback: JAWOs Links am Sonntag – KW 38/16 | Gerwald Claus Brunner - Mörder mit Sackkarre - NICHT-Feminist

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