Ethnophobia: „Tag der deutschen Schweinheit“

Phobien, also irrationale Ängste vor z.B. Anderen, Fremden, haben viele Ausprägungen, die Xenophobie, also die Angst vor Menschen aus anderen Kulturen oder Ländern, die sich zuweilen in einer militanten Ablehnung der entsprechenden Menschen äußert, ist dabei nur eine Seite der Medaille.

Die Ethnophobie, die sich gegen die Menschen eigener Nationalität richtet und einen irrationalen Hass auf das eigene Land umfasst, ist die anderer Seite derselben Medaille.

Psychologisch betrachtet unterscheidet damit linksextreme Ethnopboben nichts von rechtsextremen Xenophoben. Beide Gruppen umfassen psychisch Kranke. Die einen haben Angst vor Fremden aus anderen Ländern, die anderen haben Angst vor Fremden eigener Nationalität. Die einen wehren sich gegen Ausländer, die anderen gegen Inländer. Die einen vergöttern ihr eigenes Land, die anderen verteufeln es.

In Behandlung gehören beide, denn sie sind nicht in der Lage, normale Einschätzungen und Bewertungen abzugeben. Sie können nur in Extremen denken und sind entsprechend vollkommen unfähig, normale soziale Kontakte zu unterhalten und sich mit Menschen, die nicht ihre Extreme teilen, auszutauschen. Eine soziale Isolation im Echochamber der eigenen Extreme ist die Folge. Die Versuche, die soziale Isolation zu durchbrechen, werden verbal immer brachialer, die Handlungen immer frenetischer – die Isolierten immer Besessener und unfähiger mit der normalen Welt umzugehen.

Und dabei kommt dann so etwas heraus:

afa_gewaltplakat

Das “Gewaltplakat” der Antifaschistischen Aktion

“Was geht in Dresden? Einheitsfeierlichkeiten zum Desaster machen!
In Dresden finden vom 1.10 bis zum 3.10 die Feierlichkeiten zum “Tag der deutschen Schweinheit” statt. Damit ihr eucheffektiv und ordentlich auf das Wochenende vorbereiten könnt, möchten wir euch eine kleine Einschätzung geben, was an diesen Tagen passieren kann, welche Akteur*innen teilnehmen werden und wie die Stadt an sich aussehen wird. Fest steht: Es ist für alle was dabei, ob fieser sächsischer Bulle, vermeintliche Politprominenz, Nazischläger*in, besorgter Bürger oder AfD-Mitglied.

Das schreibt ein autonomer Zusammenschluss aus Dresden, dessen Mitglieder wohl mehr mit den anonymen Psychopathen als mit normalen politischen Aktivisten gemeinsam haben und um ihre Ethnophobie, die sich bereits im Begriff „Tag der deutschen Schweinheit“ offenbart, auch auf die entsprechenden Schweine, die für das Schweineland stehen, auszurichten, folgt der nächste Abschnitt:

“Nach dem letzten Ereignis in Dresden äußerte sich der Bullenchef Horst Kretzschmar: “Ab sofort arbeiten wir im Krisenmodus” Was dies im Einzelnen bedeutet können wir nur vermuten. Allerdings wissen wir, wie es um die Sicherheitslage bei dem letzten Stadtfest stand. Von Schweinen mit MPs auf Hochtürmen bis hin zu Rucksackverbot und Taschenkontrollen war alles dabei. Es wurde eine Sicherheitszone eingerichtet und dieser Kontrollbereich (hier eine Karte wie groß der ist wird seit den Anschlägen durchgesetzt. Dresden stellt sich auf den Ernstfall ein. An der Elbe, am Terrassenufer und um das Rathaus herum wurden zwei Tonnen schwere Steinblöcke aufgebaut,um mögliche Selbstmordattentäter_innen mit ihren Kraftfahrzeugen an der Einfahrt zu hindern. Es sind Spezialkräfte von GSG9 undScharfschützen postiert und laut Kretzschmar 2600 Schweine im Einsatz, um den Kontrollbereich zu verstärken. Ein eingerichteter Funkmast wird sicherlich eure Telekommunikation überwachen. Lasst euch von der massiven Präsenz von Schweinen nicht beeindrucken, gemeinsam und entschlossen können wir diesen erfolgreich entgegentreten.“

ideology of madnessWer solche Sätze schreibt, kann nicht mehr als normal angesehen werden. Er ist im hohen Maße ethnophobisch und gehört in eine geschlossene Anstalt unter dauerhafte ärztliche Aufsicht – vielleicht ist dort noch etwas an grauen Zellen zu retten, so dass es dem Kranken irgendwann möglich ist, wieder eine normale Haltung zu einem abstrakten Kollektivbegriff wie „Deutschland“ einzunehmen und im nächsten Schritt festzustellen, das Polizisten Lebewesen sind, die mit einer entsprechenden Würde ausgestattet sind. Das würde die Kranken dann wohl auf die Stufe von Schweinen heben, von denen ja bekannt ist, dass sie intelligente Wesen sind, intelligente Wesen auf einem Niveau, das die Ethnophoben erst noch erreichen müssen.


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12 Responses to Ethnophobia: „Tag der deutschen Schweinheit“

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  2. Samtrot says:

    Wer Zeit und Lust hat, mag sich auch hier umtun

    https://3oct.net/

    Da ist nicht nur diese wundervolle Aktionsbroschüre (Hinweis von Danisch) erhältlich

    https://3oct.net/wp-content/uploads/2016/09/03oct-Brosch%C3%BCre-gegen-die-Einheitsfeierlichkeiten.pdf

    Gerade wurden auch diese Bilder hochgeladen

    https://3oct.net/?p=443

    (HfbK = Hochschule für bildende Künste)

    Ein medialer Aufschrei wie bei der deutlich gemäßigteren Aktion auf dem Brandenburger Tor wird aus verständlichen Gründen wohl unterbleiben.

    Gerade geht an jener HfbK ein Workshop zu Ende

    https://3oct.net/?tribe_events=workshop-feministische-aktionsformen

    Beworben wird er mit diesen Totschlagformeln

    “(de)eskalieren, trommeln, demonstrieren, bomben, (sitz-)blockieren, anketten, plündern, plakatieren, demaskieren, klatschen, sit-in, kiss-in, die-in, tanzen, banner-dropen, adbusten, …”

    “bomben” und “plündern” – in einer Hochschule.

    Aber, keine Angst, alles kein Hate und keine Hetze. Heiko, Anetta und GenossInnen nehmen sich nur der wichtigen Probleme an.

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  5. Jürg Rückert says:

    So ähnlich sehe ich das auch: Dem früheren Rassismus folgte ein Autorassismus. Planeten zerstören ihre habitablen Zonen mal zentrifugal, aber noch vernichtender zentripetal, dem Sturz in die Sonne.

  6. rolandtluk says:

    Zu diesen abnormalen Verhalten gibt es gute Untersuchungen:
    Bei einer Ausnahmesituation neigen 15% der Bevölkerung zu diesen Verhalten. Diese Zahl verringert sich in normalen Alltag auf vielleicht 3%.
    Diese Problemgruppe neigt zu Gelegenheitskriminalität, Intelligente Kriminalität, Subversion, Plünderungen, Psychotische Auflösungszustände, sexuell-aggressives Verhalten und Vandalismus.

    Wenn nun diese Problemgruppe gezielt in strukturierten Organisationen gebunden wird, können Strategen sie als Waffe verwenden. Das tun vor allem die klassische organisierte Kriminalität, Geheimdienste oder eben Regime, die “nützliche Idioten” brauchen.

    Ich kategorisiere den Obergriff “Antifa” als eine staatlich subventionierte Extremistengruppe, die zur Sicherung des Machtanspruches der amtierenden politischen Klasse eingesetzt wird. Die Antifa-Anhänger verstehen nicht, dass sie instrumentalisert werden und als Waffe fungieren. Letztendlich leben die halt nur das aus, was ihr abnormales Verhalten ihnen vorschreibt.

  7. Klaus says:

    Sorry, aber die Gleichsetzung von Xenophobie und Ethnophobie als zwei Seiten einer Medaille trifft die Sache nun wirklich nicht, da sie beide gewissermaßen als gleich pathologisch geich setzt. Xenophobie ist allerdings ein entwicklungsgeschichtlich/genetisch bedingtes nutzbringendes auf Überleben gerichtetes Verhalten, während Ethnophobie eher eine pathologische Deviation desselben ist und letztendlich suizidal wirkt. Da der Selbstmord allerdings nicht zwangsläufig zum Leben gehört und somit mitnichten Teil der gleichen Medaille ist, verhält es sich ebenso mit der Ethnophobie.

    • Sorr, aber Ihr Kommentar trifft die Sache nun wirklich nicht. Wenn Sie individuell genetisch argumentieren, müsste Ihnen eigentlich auffallen, dass ein Individuum zum Überleben keinen Staat benötigt, ein Staat zum Überleben aber den Glauben, den Individuen an ihn haben, denn in der Natur findet sich kein Staat, entsprechend kein Staats-Gen in Individuen. Insofern ist Selbstmord eine individuelle Handlung die nur wirklich überhaupt nichts mit dem Staat zu tun hat.

  8. Paule says:

    Ich stimme ihnen aus vollstem Herzen zu.
    Leute die Ihr Vaterland als „Stück Scheiße“ bezeichnen und ihrem eigenen Volk den „Volkstod“ wünschen, müßen psychologischer Behandlung bedürfen.
    Diese Leute sind in Wirklichkeit narzisstische Faschisten, die auf Kosten des eigen Volkes leben und das sie auch noch ermorden wollen, aber nur wenn es sie nichts koste, keine Anstrengung, keine Arbeit und wenn es ihnen was einbringt: einen neuen Wirt z.B. weil sie ihren alten gerade getötet oder soweit geschwächt haben das er sie nicht mehr ernähren kann.

    Menschen die obiger Brut z.Z. als Wirt dienen, nun auch noch, aus Gründen die sie nicht zu vertreten haben, Millionen von Fremden ernähren sollen und nun schüchterne Versuche unternehmen das zu ändern sollte man, bei etwas Redlichkeit, nicht als „rechtsextremen Xenophoben“ bezeichnen.
    Ich nenne sie Gefährten des Spartakus auf den Weg zu Freiheit oder, moderner, Patrioten!
    Hier ist nicht die Klappse angesagt, sondern einer Männerchor und Lieder von Theodor Körner. Er hatte am 23. September 2016 seinen 225. Geburtstag.
    Gut passen würde ”Frisch auf, mein Volk“.
    „…
    Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen;
    Es ist ein Kreuzzug; ‘s ist ein heil’ger Krieg.
    Recht, Sitte, Tugend, Glauben und Gewissen
    Hat der Tyrann aus deiner Brust gerissen;
    Errette sie mit deiner Freiheit Sieg!“
    Siehe hier: http://gutenberg.spiegel.de/buch/leier-und-schwert-1909/16

    Es ist ein gewaltiger Unterschied ob man für die Seinen und für den Erhalt des Eigenen kämpft oder ob man das genaue Gegenteil tut, die Seinen Töten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paule
    Ps: Wer mehr über Theodor Körner wissen möchte:
    Hier: http://www.identitaere-generation.info/225-jahre-theodor-koerner/
    Oder hier: https://de.wikisource.org/wiki/Theodor_K%C3%B6rner%E2%80%99s_Tod_und_Todesst%C3%A4tte
    und:
    https://www.youtube.com/watch?v=eiHJA4TEMM8
    P.

  9. Till Sitter says:

    ”Phobien, also irrationale Ängste vor z.B. Anderen, Fremden, haben viele Ausprägungen, die Xenophobie, also die Angst vor Menschen aus anderen Kulturen oder Ländern, die sich zuweilen in einer militanten Ablehnung der entsprechenden Menschen äußert, ist dabei nur eine Seite der Medaille.”

    Ist Xenophobie zunächst mal nicht etwas natürliches und jedem Lebewesen eigen? Es fällt mir schwer, Ethnophobie als eine Seite der selben Medaille zu sehen. Die Angst vor dem Fremden ist wohl erst behandlungsbedürftig, wenn sie sich als unbegründet herausstellt und trotzdem beibehalten wird. Dann erst ist es Fremdenfeindlichkeit. Oder sehe ich das falsch?

  10. Sebastian Brant says:

    „Die Ethnophobie, die sich gegen die Menschen eigener Nationalität richtet und einen irrationalen Hass auf das eigene Land umfasst, ist die anderer Seite derselben Medaille“, die wäre:

    „Modernisierungsverlierer“, Studien- und Schulabbrecher?, Multikultis – identitätslose Kulturfremde und Bildungsverweigerer und Deutschenhasser, das hieße:

    Der Parasit empört sich gegen seinen Wirt.

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