Facebook-Exodus: Wenn ein Konzern sich zum Erfüllungsgehilfen macht, gehen die Kunden

Um ehrlich zu sein, Facebook-Deutschland hat es nicht einfach. Die Verantwortlichen von Facebook-Deutschland, sie müssten Rückgrat beweisen. Das ist bekanntlich schwierig. Rückgrat ist eines der Dinge, die sich nur aktiv einstellen, nie passiv. Passiv haben es die Verantwortlichen von Facebook-Deutschland hingenommen, dass sich Politiker, Aktivisten, Verkünder politischer Wahrheiten und sozial-, aber vor allem selbstgerechte Kämpfer für das Gute, in das Geschäftsmodell des Unternehmens einmischen.

facebook_logoDas Geschäftsmodell von Facebook sieht es vor, einen Publikationsort für Ideen, Gedanken, Dinge, Meinungen, die den Publizierenden wichtig sind, zu bieten und es den Nutzern von Facebook zu ermöglichen, sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen.

Politiker und Aktivisten, die denken, ihre Ideologie sei die einzige Wahrheit und deshalb alles, was ihnen ideologisch nicht passt, aus der schönen heilen Welt, die sie sich erträumen, beseitigt sehen wollen, hat die freie Facebook-Welt nicht gefallen. Sie haben sich eingemischt, Facebook-Deutschland u.a. in eine „Task-Force“ gezwungen. Der Saarländische Heiko war hier federführend. Ihm und seinen Gehilfen, die zum Teil, wie Anetta Kahane mit fliegenden Fahnen vom Schützer der DDR vor Staatsfeinden zum Schützer des Internets vor angeblichen Hasskommentierern geworden sind, ist es gelungen, Facebook, ein US-Unternehmen, das in Deutschland eine Niederlassung betreibt, deren Aufgabe darin besteht, mit dem Verkauf von Werbeplätzen einen Umsatz zu generieren, zu domestizieren.

Aus dem Unternehmen, das seinen Nutzern die Möglichkeit zum Austausch von legalen Inhalten aller Art geboten hat, ist in Deutschland ein Maas-Dackel geworden, der Männchen auf Kosten seiner Kunden macht. Noch bevor es Maas gelungen ist, Facebook-Deutschland überhaupt mit seinem Durchsetzungsgesetz zu durchsetzen, ist man bei Facebook-Deutschland schon gefügig und löscht Profile von Nutzern wie Imad Karim.

Wir wissen nicht, was Imad Karim gepostet hat, es ist uns auch Schnuppe, den für uns wiegt Meinungsfreiheit mehr als Untertänigkeitsgesten, wie sie Facebook-Deutschland an den kleinen Saarländer Heiko Maas aussendet.

Andere haben die Tatsache, dass Facebook-Deutschland nicht willkürlich, sondern mit einer politischen Agenda Facebook-Profile zu löschen scheint, zum Anlass genommen, um sich ihrerseits von Facebook-Deutschland zu verabschieden:

„Nach der Zensur von IMAD KARIM und der Löschung seines kompletten Fecebook-Profils ziehe ich meine Konsequenz und lösche mein Profil hier in den kommenden Tagen. Ich kann diesen Wahnsinn der Meinungskontrolle und damit verbunden der Freiheitsberaubung nicht mehr mittragen. Bin schon seit einigen Monaten bei minds.com(fivepoundchickadee) zu finden. Dort ist Meinungsfreiheit in jeder Hinsicht garantiert.Tschüss!”

Das schreibt ein Facebook-Nutzer, der wohl bald ein ehemaliger Facebook-Nutzer sein wird. Und mit seiner Reaktion ist er nicht alleine. Der Exodus aus Facebook hat begonnen, auch – vielleicht auch vor allem – deshalb, weil Facebook-Deutschland zum Erfüllungsgehilfen totalitärer Organisationen wie der Antifa geworden ist, in der man wohl die moderne Form der SA sehen muss. Die Mitglieder der SA zogen zum Ende der Weimarer Republik durch die Straße, um dort jeden politischen Gegner, dessen sie habhaft werden konnten, zu vertreiben oder zu verprügeln. Die Mitglieder der Antifa ziehen durch soziale Netzwerke, schon weil man dabei schön anonym bleiben kann und versuchen jeden politischen Gegner, dessen Profil sie auffinden können, zu vertreiben.

 

Und Facebook leistet gute Miene zum bösen Spiel, macht sich zum Erfüllungsgehilfen des Totalitarismus.

Das Geschäftsmodell von Facebook es hat sich gewandelt. Aus dem Unternehmen, das Serviceleistungen im Bereich der Kommunikation angeboten hat, ist ein Unternehmen geworden, das Serviceleistungen im Bereich der Kommunikation in Deutschland nur noch denen anbietet, die von Maas uns seinen Hilfstruppen für politisch korrekt gehalten werden. Facebook-Deutschland ist zum Kollaborateur mit den Feinden der offenen Gesellschaft geworden, auf dessen Serviceleistungen immer mehr verzichten.

Insofern ist Facebook-Deutschland auch zu einem Experiment geworden, in dessen Zentrum die Frage steht, ob ein Unternehmen, das Erfüllungsgehilfe für die Hartz-IV-Antifa-Armee von Heiko Maas geworden ist, deren Mitglieder viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen können, da sie von Steuerzahlern finanziert werden und keiner Arbeit nachgehen, noch Gewinn erwirtschaften kann. Werbeeinnahmen von Unternehmen sind dann schwierig zu erreichen, wenn der Anteil derer, die als potentielle Kunden kraft fehlender Kaufkraft in Frage kommen, zu groß ist. Deshalb ist Spannung angesagt: Wer ist wichtiger für den Erfolg eines Unternehmens: Politiker, die gerne totalitäre Machthaber wären, oder Kunden, die die Produkte des Unternehmens nachfragen? Facebook-Deutschland hat sich für erstere entschieden. Ob es die richtige Unternehmensstrategie ist, sich anzubiedern und Kunden vor den Kopf zu stoßen, muss sich erst noch zeigen.

Anschlag in Dortmund: ARD bringt RB-Leipzig Fans als Täter ins Spiel

Drei Sprengsätze, ein seltsames Bekennerschreiben von Islamisten, das den Einsatz deutscher Tornados im Irak als Ursache für den Anschlag angibt, ein seltsames Bekennerschreiben der Antifa, das den Sprengstoffanschlag damit begründet, dass „seit Jahren auch Mensch_innen mit einer menschenverachtenden Gesinnung ins [Dortmunder Stadion]“ dürften und eine Spekulation, die sich bei der ARD findet: Fans von RB Leipzig hätten die Sprengkörper gelegt, um sich für die Gewalt Dortmunder Fans beim Spiel vor zwei Monaten zu rächen.

Drei Spekulationen, jede davon in gleicher Weise wahrscheinlich oder unwahrscheinlich. Wie immer, wenn in Deutschland etwas passiert, wird die ganze Angelegenheit schnell zum Glaubenskrieg. Wer glauben will, die Antifa stecke hinter dem Anschlag, glaubt es. Wer sich lieber an Islamisten abarbeiten will, glaubt, dass hinter dem Anschlag, der eher glimpflich abgegangen ist, was für Anschläge, die von Islamisten vorbereitet werden, eher eine Seltenheit ist, Islamisten stecken, und wer RB-Leipzig nicht mag, schließt sich der Spekulation an, die die ARD so bereitwillig verbreitet.

 

Wissenschaftlich interessant an den derzeitigen Spekulationen ist, wie sich Medienvertreter verhalten, z.B. die von der ARD. Dort hat man Patrick Gensing eigens dazu abgeordnet, einen langen Beitrag zu schreiben, in dem er die Gerüchte, nach denen das Bekennerschreiben der Antifa authentisch sei, als falsch darstellen soll.

Wenn man sich bei der ARD entscheiden muss, wen man vom Verdacht, Urheber eines Sprengstoffanschlags zu sein, reinwaschen will, dann liegt die Antifa doch näher als Islamisten. Dann wird selbst Pi-News, dem Blog, das in öffentlich-rechtlichen Medien nicht einmal mit Samthandschuhen angefasst wird, eine Bühne eingeräumt, natürlich keine positive Bühne, denn Pi-News, so stellt Gensing fest, berichte von dem Antifa-Bekennerschreiben, das bei Indymedia aufgetaucht ist, so als sei es authentisch.

Warum sollte Pi-News nicht von der Authentizität des Bekennerschreibens der Antifa ausgehen? Wirft nicht Gensing selbst, Pi-News mangelnde Sorgfalt bei der Berichterstattung vor? Wäre es nicht richtiger, den entsprechenden Vorwurf an die Betreiber von Indymedia zu richten, die nach Ansicht von Gensing falsche Bekennerschreiben veröffentlichen?

[aus dem Livefeed der ARD:] 11:46 Uhr
Was steckt hinter der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus?

Dazu gibt es verschiedene, vage Theorien. Eine davon stellt auch eine Verbindung zu dem umstrittenen Spiel zwischen dem BVB und RB Leipzig vor gut zwei Monaten her. Bei dem Spiel Anfang Februar hatten Dortmunder Randalierer Gäste-Fans angegriffen. Die Polizei sprach damals von einer „extremen Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Dortmunder“. Auch „kleine Kinder, Frauen oder Familien“ seien ins Visier der Randalierer geraten.

Und wie sieht es mit der Spekulation der ARD aus, RB-Leipzig Fans wollten sich rächen, eine Spekulation, die noch haariger ist als die über die Antifa. Aber lieber bringt man RB-Leipzig Fans unter Generalverdacht, als dass man dabei zusieht, wie die Antifa glaubwürdige Früchte ihrer eigenen Gewaltaffinität und Gewalttätigkeit einfährt.

Bleibt noch die Islamisten-Spekulation, ebenfalls eine, die man bei der ARD nicht gerne sieht, aus politisch-korrekter Angst vor all denen, die einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingen und der Häufung von Anschlägen herstellen. Auch das getippte Bekennerschreiben ist nach Angaben der ARD nicht über Zweifel erhaben:

„Inzwischen haben Behörden des Bundes des Landes Nordrhein-Westfalen eine intensive Analyse des Schreibens begonnen, Islam-Wissenschaftler und Forensiker sind daran beteiligt. Nach Einschätzung von an der Untersuchung beteiligten Personen ist es noch zu früh, eine gesicherte Einschätzung abzugeben. Man sei noch sehr vorsichtig mit der Zuordnung hieß es, der Vorgang sei sehr ungewöhnlich. Als denkbar gilt auch, dass die tatsächlichen Täter bewusst eine falsche Spur legen wollen.“

Und so terrorism-political-cartoonsbleiben, geht man die Zweifel, die die ARD sät, mit einem Ausschlussverfahren durch, nur die Fans von RB-Leipzig als mögliche Täter. Wenn die ARD die Wahl zwischen Tätern aus der Antifa oder islamistischen Tätern hat, dann wählt sie den Dritten Weg: Fans von RB Leipzig.

Kriminologisch betrachtet ist das ganze ein Fiasko für die Polizei in NRW, die einerseits nicht in der Lage ist, ein high-profile Target wie den Mannschaftsbus des BVB zu schützen, andererseits wilde Spekulationen dadurch begünstigt, dass es offensichtlich keinerlei brauchbare Informationen über die Urheber des Anschlags gibt. Seit Jahren werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft und mit der Begründung „Sicherheit“ Freiheitsrechte der Bürger eingeschränkt. Seit Jahren nimmt die Anzahl der Anschläge zu, so dass man feststellen muss, dass eine Verschärfung von Sicherheit offensichtlich eine höhere Anzahl von Anschlägen zur Folge hat. Man kann auch annehmen, die Polizei sei weitgehend machtlos, wenn es darum geht, Anschläge wie den in Dortmund zu verhindern. Dann stellt sich allerdings die Frage, zu welchem Zweck die Freiheitsrechte der Bürger in den letzten Jahren kontinuierlich beschnitten wurden.

Marc Bartra wurde übrigens bei dem Anschlag (schwer) verletzt. Aber das ist der ARD keine eigene Meldung wert, schließlich ist Bartra ein Spanier.

Der Generalbundesanwalt soll’s richten!


Es mag manche Leser erstaunen, aber: Auch die Wissenschaftler von ScienceFiles leben nicht von der Hand in den Mund. Nein. ScienceFiles kostet Zeit und Geld, schon weil u.a. unsere Provider die ärgerliche Angewohnheit haben, Geld für ihren Service zu verlangen.

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700 Kartoffelschäler demonstrieren in Dresden

Im Lexikon der Soziologie steht geschrieben:

Sekte lat. Befolgte Lehre, religiöse oder politische Gruppe, die sich von einer größeren (Kirche, Partei) in Opposition zu dieser abgespalten hat; sozialpsychologisch charakterisiert durch ein verstärktes Wir-Gefühl, hohe Emotionalität, Kultivierung eines aktiven (weltverbesserischen) oder passiven (Leiden, Armut) Ethos unter den Mitgliedern. Da die ideologischen bzw. weltanschaulichen Zielsetzungen und binnenstrukturellen Beziehungen der Mitglieder sich von den allgemeinen kulturellen Werthaltungen und Verhaltensmustern abheben, ist mit Sektenzugehörigkeit eine soziale Statusdiskriminierung verbunden (die durch höhren Binnenstatus und Gemeinschaftsgefühle ausgeglichen wird). Sekten bringen gesellschaftliche Anomie in religiöser ‚Verkleidung‘ zum Ausdruck. […] Zentrale Lebensziele der Sektenmitglieder sind Protest und Überzeugungsarbeit gegen bestehende Ordnungen nach Maßgabe absoluter Wahrheiten und utopischer Heilslehren.

Die meisten Sekten sind Treffpunkt von Personen, die in der Gesellschaft sozial isoliert sind, keine Einbindung in Ausbildung, Arbeit und Beruf gefunden haben und hinter den Zielen, die ihre Gesellschaft als erstrebenswert ansieht, weit zurückbleiben. Sie füllen die Leere, die durch ihre soziale Isolation und Randständigkeit entstanden ist, durch einen Glauben an eine absolute Wahrheit oder Heilslehre, den sie gegen die Mehrheitsgesellschaft, deren Teil sie gerne wären, aber nicht sein dürfen, in Ansatz bringen. Sekten, vor allem politische Sekten sind Zuwendungsgruppen sozial Gescheiterter, die oftmals eine eigene Sprache entwickeln und sich immer weiter von der Normalität der Gesellschaft entfernen.

Das war die Theorie. Nun kommt die Praxis.

Derzeit laufen 700 Kartofellschäler durch Dresden.
Wem der Kult der Kartoffelschäler bekannt ist, wer weiß, was es mit dem Kartoffelschälen auf sich hat, der möge sich bei uns melden.

Die 700 Kartoffelschäler behaupten, dass sie gegen Staaten, Kapital und Patriarchat kämpfen.

Sie kämpfen also gegen Gebilde, die es de facto nicht gibt, die nur über ihre Verwaltungen und Institutionen eine Existenz erreichen (Staaten). Sie kämpfen gegen etwas (Kapital), das man sich aneignen muss, durch Arbreit in der Regel, finanzielles Kapital oder Humankapital. Und sie demonstrieren gegen ein Patriarchat, das es zu keinem Zeitpunkt der Geschichte der Menschheit gegeben hat.

Die Elemente, die eine Sekte ausmachen, die sich von der Realität weit, sehr weit entfernt hat, sie sind alle da: 700 Kartoffelschäler, die gegen Begriffe demonstrieren, was zum einen bedeutet, Begriffe zu beleidigen:

Zum anderen besteht das Ziel der Sekte der Kartoffelschäler wohl darin, kindische Reime mit infantiler Freude zu skandieren.

Für Kulturwissenschaftler, Religionsethnologen und Psychiater sollte die Feldforschung in Dresden und die Beobachtung der Kratoffelschäler Sekte Pflicht sein. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, den Forschungsgegenstand in freier Wildbahn zu studieren?

Das Besondere an der Sekte der Kartoffelschäler besteht auch darin, dass die grenzenlose Solidarität, die sie fordern, nicht von ihnen, sondern von allen anderen finanziert werden muss.

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Ethnophobia: „Tag der deutschen Schweinheit“

Phobien, also irrationale Ängste vor z.B. Anderen, Fremden, haben viele Ausprägungen, die Xenophobie, also die Angst vor Menschen aus anderen Kulturen oder Ländern, die sich zuweilen in einer militanten Ablehnung der entsprechenden Menschen äußert, ist dabei nur eine Seite der Medaille.

Die Ethnophobie, die sich gegen die Menschen eigener Nationalität richtet und einen irrationalen Hass auf das eigene Land umfasst, ist die anderer Seite derselben Medaille.

Psychologisch betrachtet unterscheidet damit linksextreme Ethnopboben nichts von rechtsextremen Xenophoben. Beide Gruppen umfassen psychisch Kranke. Die einen haben Angst vor Fremden aus anderen Ländern, die anderen haben Angst vor Fremden eigener Nationalität. Die einen wehren sich gegen Ausländer, die anderen gegen Inländer. Die einen vergöttern ihr eigenes Land, die anderen verteufeln es.

In Behandlung gehören beide, denn sie sind nicht in der Lage, normale Einschätzungen und Bewertungen abzugeben. Sie können nur in Extremen denken und sind entsprechend vollkommen unfähig, normale soziale Kontakte zu unterhalten und sich mit Menschen, die nicht ihre Extreme teilen, auszutauschen. Eine soziale Isolation im Echochamber der eigenen Extreme ist die Folge. Die Versuche, die soziale Isolation zu durchbrechen, werden verbal immer brachialer, die Handlungen immer frenetischer – die Isolierten immer Besessener und unfähiger mit der normalen Welt umzugehen.

Und dabei kommt dann so etwas heraus:

afa_gewaltplakat

Das „Gewaltplakat“ der Antifaschistischen Aktion

“Was geht in Dresden? Einheitsfeierlichkeiten zum Desaster machen!
In Dresden finden vom 1.10 bis zum 3.10 die Feierlichkeiten zum „Tag der deutschen Schweinheit“ statt. Damit ihr eucheffektiv und ordentlich auf das Wochenende vorbereiten könnt, möchten wir euch eine kleine Einschätzung geben, was an diesen Tagen passieren kann, welche Akteur*innen teilnehmen werden und wie die Stadt an sich aussehen wird. Fest steht: Es ist für alle was dabei, ob fieser sächsischer Bulle, vermeintliche Politprominenz, Nazischläger*in, besorgter Bürger oder AfD-Mitglied.

Das schreibt ein autonomer Zusammenschluss aus Dresden, dessen Mitglieder wohl mehr mit den anonymen Psychopathen als mit normalen politischen Aktivisten gemeinsam haben und um ihre Ethnophobie, die sich bereits im Begriff „Tag der deutschen Schweinheit“ offenbart, auch auf die entsprechenden Schweine, die für das Schweineland stehen, auszurichten, folgt der nächste Abschnitt:

“Nach dem letzten Ereignis in Dresden äußerte sich der Bullenchef Horst Kretzschmar: „Ab sofort arbeiten wir im Krisenmodus“ Was dies im Einzelnen bedeutet können wir nur vermuten. Allerdings wissen wir, wie es um die Sicherheitslage bei dem letzten Stadtfest stand. Von Schweinen mit MPs auf Hochtürmen bis hin zu Rucksackverbot und Taschenkontrollen war alles dabei. Es wurde eine Sicherheitszone eingerichtet und dieser Kontrollbereich (hier eine Karte wie groß der ist wird seit den Anschlägen durchgesetzt. Dresden stellt sich auf den Ernstfall ein. An der Elbe, am Terrassenufer und um das Rathaus herum wurden zwei Tonnen schwere Steinblöcke aufgebaut,um mögliche Selbstmordattentäter_innen mit ihren Kraftfahrzeugen an der Einfahrt zu hindern. Es sind Spezialkräfte von GSG9 undScharfschützen postiert und laut Kretzschmar 2600 Schweine im Einsatz, um den Kontrollbereich zu verstärken. Ein eingerichteter Funkmast wird sicherlich eure Telekommunikation überwachen. Lasst euch von der massiven Präsenz von Schweinen nicht beeindrucken, gemeinsam und entschlossen können wir diesen erfolgreich entgegentreten.“

ideology of madnessWer solche Sätze schreibt, kann nicht mehr als normal angesehen werden. Er ist im hohen Maße ethnophobisch und gehört in eine geschlossene Anstalt unter dauerhafte ärztliche Aufsicht – vielleicht ist dort noch etwas an grauen Zellen zu retten, so dass es dem Kranken irgendwann möglich ist, wieder eine normale Haltung zu einem abstrakten Kollektivbegriff wie „Deutschland“ einzunehmen und im nächsten Schritt festzustellen, das Polizisten Lebewesen sind, die mit einer entsprechenden Würde ausgestattet sind. Das würde die Kranken dann wohl auf die Stufe von Schweinen heben, von denen ja bekannt ist, dass sie intelligente Wesen sind, intelligente Wesen auf einem Niveau, das die Ethnophoben erst noch erreichen müssen.


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Rigaer 94: Autonome Gruppe = Gruppe psychisch Gestörter

Haben Sie noch in Erinnerung, wie schnell angebliche Sozialwissenschaftler in öffentlichen Medien bei der Hand waren, die Wut– oder Problembürger zu thematisieren, die friedlich durch die Straßen von Dresden gezogen sind? Es fragt sich, wo die angeblichen Sozialwissenschaftler sich derzeit aufhalten bzw. wie ihr Schweigen über die Wut- oder Problembürger zu werten ist, die durch Berlin laufen, um dort wehrlose Gebäude und Autos zu zerstören und Polizeibeamte aus der Entfernung mit Flaschen, Steinen und „Pyro“ zu bewerfen.

Scheinbar ist es leichter, normale Bürger zu beschimpfen, als abnorme Autonome zu beschreiben und, um abnorme Autonome handelt es sich in Berlin, wie wir gleich zeigen werden.

Antifa2Wir haben in der Vergangenheit linke Pseudo-Kämpfer, deren Mut für den vermummten Angriff aus dem Hinterhalt, aber nicht für mehr reicht, als Faschisten bezeichnet, weil sie alle Kriterien erfüllen, anhand derer man Faschisten klassifiziert und in einem Post dargelegt, dass das Grundgesetz eindeutige Regelungen dafür vorsieht, wie man mit derartigen Feinden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung umgeht.

Die Ansicht, dass die autonomen Linken Faschisten und nichts anderes sind, setzt sich zwischenzeitlich durch. So ist u.a. Alan Posner nunmehr der Ansicht, dass es sich bei den Autonomen in Berlin um rotlackierte Faschisten handelt. Entsprechend gehen wir nun einen Schritt weiter und fragen, wie wird man zum Faschisten?

Es ist dies eine psychologische Frage, denn Faschisten kann man nicht als normale Akteure ansehen, dazu sind die Mittel, die sie wählen, um ihre Ziele zu verfolgen, zu unmenschlich, dazu ist ihr Auftreten zu hasserfüllt und dazu ist ihre Fähigkeit, sich als Mensch zu gerieren, zu beeinträchtigt. Entsprechend muss man die Erklärung im Reich der Psychologie suchen und dabei hilft uns eine Veröffentlichung der „Autonomen Gruppe“, in der die anonymen Autonomen ihre „persönlichen Eindrücke von dem Abend (als sie 123 Polizeibeamter verletzt haben) wiedergeben“.

Die Veranstaltung startete um 20:30 Uhr …“ “Am Startpunkt durchsuchten die Schweine zuvor so gut wie jeden Menschen…“
“Bis zur Frankfurter Allee lief die Menge laut, entschlossen und wütend …auf der Straße“ “Als die Menschen die Frankfurter Allee erreichten, … setzten sich erste behelmte Schweine an die Demo.“
“Dies wurde von Teilnehmern entschlossen mit Stein & Flaschenwürfen beantwortet“. Was die behelmten Schweine, … auf unserer Demo zu suchen haben, fragen wir uns.“
Die Bauzäune vor der Rigaer 71-73 … wurden umgeworfen…“ Dort haben sich die Teilnehmer dankend mit Bauschutt eingedeckt, um die immer aggressiver werdenden Schweine … damit einzudecken.“
“Auf höhe Silvio-Meier-Straße wurden Rauchtöpfe und Böller gezündet …“ “Die Schweine wurden aus dem Park heraus massiv mit Feuerwerk, Steinen und Flaschen eingedeckt.“

Das reicht, um deutlich zu machen, dass der heroischen Masse, die entschlossen mit Steinen und Flaschen wirft, eine Front von Schweinen gegenübersteht, wobei die Bezeichnung „Schweine“ gewählt wird, um Polizisten zu entmenschlichen, so wie das in totalitären Gemütern, die kein Problem damit haben, anderen Menschen Schaden, Leid oder gar Tod zuzufügen, geschieht, um die eigene Handlung zu rechtfertigen.

Selbst Beschreibungen des ersten Weltkriegs wie sie Erwin Rommel (Die Infantrie greift an) oder Ernst Jünger (In Stahlgewittern) geschrieben haben, bringen ihren Gegnern mehr Respekt entgegen und belassen ihnen die Menschenwürde.

R94 SchweineDie Autonomen in Berlin gewähren Polizisten keinerlei Menschenwürde. Sie dürfen verletzt und geschädigt werden, ohne dass die Humanität der Autonomen darunter leidet, woraus man nur den Schluss ziehen kann, dass die Autonomen keinerlei Humanität haben, dass es sich bei ihnen um mindestens sozial gestörte Personen handelt, die eine wichtig Entwicklungsleistung, die auf dem Weg vom Säugling zum Menschen zu leisten ist, nicht erbracht haben: Sie sind nicht in der Lage, sich in die Situation anderer Menschen zu versetzen. Sie sind hermetisch abgeschlossene Atome ohne Möglichkeit, über normale menschliche Regungen Kontakt zu Menschen aufzunehmen.

Was bleibt, ist der Versuch, sich mit Gleichgestörten zusammenzuschließen und über die Schaffung eines Feindbildes die Illusion einer gemeinsamen Menschlichkeit aufzubauen. Entsprechend sind Polizisten keine Menschen, sondern Schweine, „Abschaum“ wie es einige Zeilen weiter heißt. Selbst Julius Streicher wäre angesichts der dehumanisierten Sprache, mit der die gestörten Autonomen Menschen abwerten, sprachlos gewesen, obschon er mit dem Begriff des Abschaums sicher etwas anfangen könnte. Wo bleibt eigentlich der Aufschrei all derjenigen, die so intensiv gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit streiten. Angesichts ihrer Sprachlosigkeit muss man wohl davon ausgehen, dass Ideologien der Ungleichwertigkeit, die Polizisten den Status als Mensch absprechen, sie zu Abschaum erklären, unproblematisch sind, weil sie nicht von Rechten, sondern von vermeintlich Linken kommen.

Von gestörten Linken, die sich in entsprechenden Gruppen zusammenfinden, um ihre Störung in kollektiver Orgie auszuleben. Wir sind, beim Versuch, die Störung der Autonomen in Berlin zu diagnostizieren, im ICD-10 und  dort in den Abteilungen F90-98 und F70-79 fündig geworden. Die erste Abteilung beschreibt „Störungen des Sozialverhaltens“ die zweite Abteilung „Intelligenzstörungen“.

Störungen des Sozialverhaltens sind durch ein sich wiederholendes und anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven und aufsässigen Verhaltens charakterisiert. Dieses Verhalten übersteigt mit seinen gröberen Verletzungen die altersentsprechenden sozialen Erwartungen. Es ist also schwerwiegender als gewöhnlicher kindischer Unfug oder jugendliche Aufmüpfigkeit….

Beispiele für Verhaltensweisen, welche diese Diagnose begründen, umfassen ein extremes Maß an Streiten oder Tyrannisieren, Grausamkeit gegenüber anderen Personen oder Tieren, erhebliche Destruktivität gegenüber Eigentum, Feuerlegen, Stehlen, häufiges Lügen, Schulschwänzen oder Weglaufen von zu Hause, ungewöhnlich häufige und schwere Wutausbrüche und Ungehorsam. …“

Die Beschreibung sozial gestörter Personen trifft auf die Autonomen in Berlin im Extrem zu, erklärt sie aber nicht vollständig, denn, damit eine soziale Störung dauerhaft und stabil bleibt, selbst wenn ihr Widerstand von außen entgegen gebracht wird, müssen noch kognitive Störungen als Ko-Morbidität hinzukommen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht behoben werden können und ihre Träger deshalb nicht auf die Umwelt reagieren. Diese Kriterien erfüllen nur Intelligenzstörungen:

„Ein Zustand von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen Fähigkeiten; besonders beeinträchtigt sind Fertigkeiten, die sich in der Entwicklungsperiode manifestieren und die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten. Eine Intelligenzstörung kann allein oder zusammen mit jeder anderen psychischen oder körperlichen Störung auftreten.“

Entsprechend sind nach unserer Diagnose die autonomen Gewalttäter in Berlin auf Basis einer Beurteilung ihrer politischen Verhaltensweisen als Faschisten anzusehen, die aufgrund der Vorkehrungen, die in den Artikeln 9 und 18 des Grundgesetzes getroffen wurden, alle Rechte auf Wahrnehmung von Grundrechten wie Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit verwirkt haben. Wie die meisten Faschisten, so zeigen sich die autonomen Faschisten aus Berlin dann, wenn sie ihrer politischen Mimikry ledig gehen, in ihrer tatsächlichen Gestalt: als Kriminelle, ordinäre Straftäter, die ihren Hass, ihre Zerstörungslust und ihre Lust auf Gewalt ausleben, die das einzige sind, was ihnen ihr gescheitertes soziales Leben an Befriedigung verschafft, denn sie sind Modernisierungsverlierer, die nicht über die Kompetenzen verfügen, die notwendig sind, um in einer dynamischen und modernen Gesellschaft erfolgreich zu sein. Und dass sie Modernisierungsverlierer sind, das liegt daran, dass sie in ihrem Sozialverhalten und in ihrer Intelligenz und folglich in ihrer kognitiven Entwicklung gestört sind. Letzteres macht sie gefährlich, denn sie haben keinerlei Respekt für menschliches Leben, denn es mangelt ihnen an Empathie und an Intelligenz. Wer es nicht glaubt, der möge die folgende Passage aus der Schilderung der „persönlichen Eindrücke“ der Autonomen Gruppe lesen:

„Die Schweine sprechen heute von der „aggressivsten und gewalttätigsten Demonstration der zurückliegenden fünf Jahre in Berlin.“
Es soll angeblich 123 verletzte Schweine geben. Wir hoffen das stimmt, wenn wir das auch stark bezweifeln. Mögen es beim nächsten Mal 234 verletzte Schweine sein! Wir werden weiterhin aktiv sein um Berlin ins Chaos zu stürzen. Unsere Ziele sind klar benannt! Der Senat rund um Henkel, die Schweine, Nazis, Gentrifizierung und der Kapitalismus an sich! Die Feuer erlöschen erst, wenn Henkel seine Schweine aus der Rigaer zurückgepfiffen hat, die R94 wieder uns gehört und die Räumungstitel unserer anderen besetzten Häuser zurückgenommen werden!“


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In Berlin wird die wehrhafte Demokratie zur hilflosen Travestie auf einen Rechtsstaat

Die beiden Begriffe der „streitbaren“ oder der „wehrhaften Demokratie“ schaffen es immer einmal wieder in den öffentlichen Diskurs. Meist dann, wenn es darum geht, die Gefahr von Rechts abzuwenden, eine Gefahr, derer man sich regelmäßig vergewissern kann, wenn wieder Straßenzüge in Berlin brennen, Luxusautos, die beim Ford Fiesta beginnen, in Flammen aufgehen und mehr als 100 Polizeibeamte von dem rechten Mob, dem Pack, wie so mancher Politiker meint, verletzt werden.

Aber halt. Wir haben etwas durcheinander gebracht.

Antifa2Für verletzte Polizisten, in der Szene Bullenschweine genannt, für zerstörtes Eigentum, für offenen Häuser- und Straßenkampf ist gar nicht der rechte Mob, das Pack oder die Schmeißfliegen, wie die Rechten tituliert werden, verantwortlich. Nein, es sind Linke, die entsprechend weder Pack noch Mob noch Schmeißfliegen sind. Bei ihnen handelt es sich um „Autonome“, um politische Aktivisten, vielleicht politisch motivierte Straftäter, um Anarchos, Demonstranten, Chaoten und Gewalttäter. Wann aus linken Demonstranten, Chaoten oder Gewalttätern ein linker Mob, ein linkes Pack oder linke Schmeißfliegen werden, ob das überhaupt möglich ist, ist eine Frage, der wir an dieser Stelle nicht weiter nachgehen wollen.

Denn: Thema dieses Posts ist die wehrhafte Demokratie, auch die streitbare Demokratie genannt, und zwar von den Vätern des Grundgesetzes, die eine Reihe von Maßnahmen in das Grundgesetz geschrieben haben, die verhindern sollten, dass die Bonner Demokratie so sang- und klanglos vor dem Extremismus von links und rechts kapituliert, wie das die Weimarer Republik getan hat. Deshalb gibt es u.a. in Artikel 79 Absatz 3 des Grundgesetzes die so genannte Ewigkeitsklausel:

“(3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.“

Das ist eindeutig und Ergebnis des Misstrauens das die Väter des Grundgesetzes Abgeordneten entgegen gebracht haben. Entsprechend sind die Rechte, die in den Artikels 1 und 20 garantiert sind, sakrosankt und keiner Aufhebung zugänglich. Das gilt für die Unantastbarkeit der Menschenwürde (Art. 1), die Rechtsordnung und die Staatsgewalt, die vom Volke ausgeht (Art. 20).

Der Sicherheitsmechanismus der Ewigkeitsklausel soll also verhindern, dass Grundrechte und weitere Pfeiler der Republik, wie die Rechtsstruktur beseitigt werden können. Streitbar wird die Demokratie, die sich die Väter des Grundgesetzes vorgestellt haben, auch da, wo klare Aussagen darüber gemacht werden, was im Einklang mit dem Grundgesetz steht und was nicht:

So heißt es in Artikel 18

“Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.“

Und in Artikel 9 Absatz 2 steht zu lesen:

“(2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.“

Aus beiden Rechtsnormen ergibt sich eigentlich ein unmissverständliches Vorgehen im Bezug auf Antifa und die linksautonome Szene in der Rigaer Straße 94 in Berlin:

Sontheimer

Wer es liest, findet erstaunliche Parallelen zu linkem Gedankengut

Sowohl Antifa als auch die Linksautonomen haben deutlich demonstriert, dass sie die Rechte auf Versammlungsfreiheit (Art. 8) und Vereinigungsfreiheit (Art. 9) dazu missbrauchen wollen, um Straftaten gegen die Person, gegen Eigentum und vor allem gegen „Bullenschweine“ und somit gegen Repräsentanten der Rechtsordnung Deutschlands zu begehen. Entsprechend haben sie, wie es in Artikel 18 vorgesehen ist, ihre Rechte auf Versammlungsfreiheit und Vereinigungsfreiheit verwirkt.

Zudem wird man nicht umhinkommen festzustellen, dass die autonome Szene in der Rigaer Straße 94 in Berlin eine Vereinigung darstellt, die zu dem Zwecke gebildet wurde, den Strafgesetzen zuwiderlaufende Tätigkeiten zu entfalten und die verfassungsmäßige Ordnung, vor allem die Rechtsordnung auszuhebeln. Entsprechend ist die linksautonome Vereinigung in der Rigaer Straße 94 zu verbieten, das Gebäude entsprechend zu räumen.

Eigentlich ist die Lösung für das Berliner Problem ganz einfach. Das Grundgesetz stellt hier eindeutige Verfahrensweisen auf Grundlage eindeutiger Verfahrensregeln bereit. Wenn daher keine Räumung erfolgt, wenn vielmehr SPD und Grüne Politiker mit den Linksautonomen „reden wollen“, die Straftaten begehen, sich offen gegen die Rechtsordnung und die freiheitlich-demokratische Grundordnung stellen, dann ist damit passiert, was die Väter des Grundgesetzes verhindern wollten: Gesinnung ist wieder wichtiger als die Rechtsordnung. Verfassungsregeln werden gebeugt oder gebrochen, um parteipolitischem Kalkül aufgrund ideologischer Nähe zu gehorchen, die wehrhafte Demokratie wird abermals zur hilflosen Demokratie, deren Vertreter entweder dabei zusehen, wie die freiheitlich-demokratische Grundordnung beseitigt wird, oder dabei mitwirken. Die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland, sie geht entsprechend nicht von rechts, sondern von links aus – einmal mehr.


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Antifa-Stalker mit Polizeischutz – Abgesang auf die Demokratie

Wir machen ein Gedankenexperiment:

Antifa Bustour

Noch eine Bustour

Was würde wohl passieren, wenn vermummte Angehörige der rechten Szene einen Reisebus chartern würden, um damit eine politische Landpartie durchzuführen. Erste Station der Landpartie ist die private Wohnung von Christina Dinar in Berlin. Dinar ist bei der Amadeu-Antonio-Stiftung für No-Nazi-Net zuständig, bei dem regelmäßig Nachrichten über die Rechte Szene veröffentlicht werden. Hetze, wie die Mitglieder der rechten Szene befinden. Dass Christina Dinar aus Sicht der vermummten rechten Szener Hetze über sie verbreitet, geben die Mitglieder im Reisebus lautstark, per Megaphon und vermummt vor der Wohnung der Mitarbeiterin der Amadeu-Antonio-Stiftung zum Besten. Damit es auch jeder mitbekommt. Weiter geht es zum Pfarramt von Lothar König, dem Jenaer Prediger der Antifa, der bei Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei gerne geistlichen Beistand leistet und dafür auch schon einmal eine Geldauflage bezahlt, um ein Verfahren wegen Landfriedensbruch abzuwenden. Vor seinem Pfarrhaus in Jena machen die rechten Szener Station, um „Antifa-Pfarrer-Raus“ zu skandieren und ansonsten den vemeintlichen Biedermann als Brandstifter und Verantwortlichen für öffentlichen Aufruf bloß zu stellen. Schließlich geht es zur Wohnung von Florian Sailer, der sich regelmäßig im AfD-Watchblog auslässt. Vor seiner Wohnung wollen die Mitglieder der rechten Szene die Nachbarn darüber aufklären, wer da wohnt, und sie wollen, dass sich die Nachbarn selbst ein Bild davon machen, welches Sammelsurium aus antideutschen, beleidigenden, feministischen, linken und logisch falschen Absurditäten Sailer regelmäßig von sich gibt.

Was würde wohl passieren?

Würde ein Journalist seine Zeit opfern, um bei der Landpartei dabei zu sein und anschließend darüber zu berichten?

Würde die Polizei zwei Streifenwagen bereitstellen, die den Bus begleiten, und ansonsten vor Ort weitere Polizeibeamte postieren, damit auch nichts passiert?

Die Antworten auf die Fragen kann sich jeder selbst geben, während wir von einer Landpartie berichten, an der Michael Schuh, Journalist bei der Neuen Westfälischen teilgenommen hat. Die Landpartie, die Antifaschistische Landpartie hat einen Reisebus voller vermummter Gestalten zu den Wohnorten von Udo Hemmelbarn, Hans-Michael Wotzyk. Brigitte Hell, Dennis Fette und Julian Fritsch geführt.

Mit Megaphon und vermummt, haben die antifaschistischen Gestalten dann Akteure enttarnt. Nicht sich, nein, Akteure, die sie für rechte Hetzer halten. Deren rechter Hetze wollen sie, vermummt, aber dennoch offensiv, anonym, aber dennoch entgegen treten, und die rechten Hetzer wollen die vermummten anonymen Gestalten im Reisebus beim Namen nennen. Und das tun sie dann auch, begleitet vom Journalisten der Neuen Westfälischen, zweier Polizeiautos voller Beamter, im gecharterten Reisebus und vor Ort von weiteren Beamten gesichert. So stehen sie vor privaten Wohnungen und nennen die Rechten, die ihnen nicht passen, beim Namen, gehüllt in schwarze Hoodies und mit Sonnenbrille auf Unerkenntlichkeit getrimmt, wie sie nun einmal sind: Ein paar Dutzend mutige Vermummte, die sich heldenmutig einem bis zwei rechten Monstern, die namentlich genannt werden, entgegenstemmen, sie in ihrer Lebensumgebung unmöglich machen wollen, „Nazis raus“ skandieren – unter Polizeischutz.

Unter Polizeischutz bezichtigen sie die von ihnen erwählten Opfer allerlei böser Dinge, des Rassismus, der Verschwörung, des Antisemitismus, der Gewaltphantasien, und der Journalist der Neuen Westfälischen, er notiert munter, damit er auch nichts verpasst vom vermummten Spektakel – Kriegsberichterstattung für Feiglinge, so könnte man dieses neue Genre der Berichterstattung nennen, denn Krieg gegen Andersdenkende wird von Feiglingen geführt, die andere persönlich angreifen und selbst im Schutze der Anonymität verbleiben, wie der Meuchelmörder.

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Besondere Attraktion während Antifa-Landpartie

Und die Polizei schaut dabei zu, so dass die antifaschistische Landpartie letztlich von Steuerzahlern finanziert wird, denn: zum einen bezahlen Steuerzahler die Polizisten, zum anderen finanzieren sie mit recht großer Wahrscheinlichkeit auch die Landpartie, denn Antifaschisten zeichnen sich durch eine generelle Einkunftslosigkeit aus. Sie leben in den meisten Fällen von Transferleistungen, also vom Geld, das andere erarbeitet haben (vermutlich schlimme Rassisten und AfD-Mitgleider). Entsprechend haben sie auch kein Geld, um einen Bus zu chartern. Das wird eine steuerzahlerfinanzierte Stiftung übernommen haben, oder das Land Thüringen, das in der Finanzierung von antifaschistischen Busreisen eine gewisse Erfahrung vorzuweisen hat.

Bleibt abschließend darauf hinzuweisen, dass Demokratien dann funktionieren, wenn der Zugang zum politischen Diskurs für alle, die daran teilnehmen wollen, in gleicher Weise möglich sein muss. Wenn also die arbeitslosen Antifaschisten von Steuerzahlern finanziert auf eine von der Polizei gesicherte Landpartie gehen, um andere vom politischen Diskurs auszuschließen, dann graben sie damit der Demokratie das Wasser ab.

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass Stalking strafbar ist. Stalking ist definiert als:

“…unwanted or obsessive attention by an individual or group towards another person. Stalking behaviors are related to harassment and intimidation and may include following the victim in person or monitoring them. The term stalking is used, with some differing definitions, in psychiatry and psychology and also in some legal jurisdictions as a term for a criminal offense.

Dass Stalking in Deutschland einerseits einen Straftatbestand erfüllt, andererseits unter Polizeischutz und auf Kosten der Steuerzahler erfolgen kann, ist eines dieser Dinge, bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll und bei denen einem einmal mehr der Begriff der Bananenrepublik 2.0 einfällt.

Nachtrag:

Passend dazu:

Maas stalker

 


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Linksextremismus in Leipzig: Verwunderung, Entsetzen, Scheinheiligkeit

69 verletzte Polizisten, eine Spur der Verwüstung im Leipziger Süden, eingeschlagene Schaufenster, beschädigte Autos, „entglaste Wartehäuschen“ – das ist die Bilanz.

Wovon?

Vom Kampf gegen „Bullen“ und Rechtsextreme.

Ein Häuflein von 150 Neonazis, Rechtsextremen oder was auch immer, Rechte halt, ist schuld an dieser Bilanz. Und natürlich die „Bullen“ mit ihren unverhältnismäßigen Mitteln, mit denen sie gegen friedliebende vermummte Demonstranten vorgegangen sind, deren Ziel bestimmt nicht darin bestand, mit den geworfenen Steinen Polizeibeamte, die man ja trotz ihrer Eigenschaft „Bulle“ zu den Menschen zählen muss, zu verletzten. Sicher nicht. Und wenn, dann nur aus Notwehr, denn Linksextremismus ist kein Extremismus, es ist klassische Notwehr gegen Rechtsextremismus.

Wir wichtig diese Notwehr ist, sieht man an dem Häuflein von 150 Rechtsextremen oder Neonazis, die die angemeldete „Großdemonstration“ bestückt haben, 150 gewaltbereite Ewiggestrige, die das Fundament der deutschen Gesellschaft beseitigen, und – was auch immer an seine Stelle setzen wollen.

Wenn dieser armselige Haufen Rechtsextremer schon Gegenmaßnahmen in dem oben beschriebenen Ausmaß notwendig macht, dann kann man sich ungefähr vorstellen, was geschehen würde, wenn 151 Neonazis oder Rechtsextreme durch Leipzig ziehen würden. Eine Spur der Verwüstung bis vors Landgericht! Und natürlich ist die Gewalt gegen Polizeibeamte durch die hehren Motive, denen sie unterstellt ist, Kampf gegen Neonazis, ebenso gedeckt wie die Zerstörung fremden Eigentums. Die Eigentümer der Scheiben, die eingeschlagen wurden, und der Autos, die beschädigt wurden, die Steuerzahler, die die Kosten des Anti-Nazi-Kampfes zu tragen haben, sie sind kurzsichtig, wenn sie auf die Unverhältnismäßigkeit der Wahl der Mittel, angesichts des armseligen Häufleins von Rechten verweisen. Vielmehr gilt es auf die Habenseite zu schauen: Linksextreme hatten Spaß. 69 verletzte Polizeibeamte? Kollateralschaden linksextremer Partystimmung.

Die verstehen wohl keinen Spaß, die Polizisten, und überhaupt, wer Polizist wird, der weiß was er tut. Er stellt sich auf die Seite des Staates, jenes „miesen Stücks Scheiße“, wie es in linksextremen Kreisen heißt, das bekämpft werden müsse. Ja, ja, Linksextreme wollen auch einen anderen Staat, wollen auch die Bundesrepublik Deutschland überwinden.

Burkhard Jung ist das neu. Er ist überrascht davon, vom Ausmaß der Gewalt im Leipziger Süden überrascht, erschreckt wie viele, die die Augen vor dem, was sich an Linksextremem zusammenbraut, verschlossen haben, oder schlicht scheinheilig sind, wie Werner Patzelt sagt.

An der von Patzelt konstatierten Scheinheiligkeit politischer Akteure, die Linksextremisten schützend unter ihre Fittiche nehmen, wenn es darum geht, sie im Kampf gegen Pe- oder Legida zu instrumentalisieren, um dann ganz erschreckt zu reagieren, wenn die Wahl der Gewaltmittel durch die Beschützten Antifas und Autonomen unverhältnismäßig ist, ist schon etwas dran, denn dass Linksextreme gewalttätig sind, das ist keine neue Erkenntnis, es ist nicht einmal eine fast neue Erkenntnis, nein, es ist eine Erkenntnis, die die Extremismusforschung schon seit fast einem Jahrhundert durchzieht.

Extreme sind immer gewaltbereit und in der Regel auch gewalttätig. Es gibt also keinen Grund überrascht zu sein oder zu tun. Steht doch im Verfassungsschutzbericht von 2014 u.a.:

„So wurden auf die Polizeidienststelle im Leipziger Stadtteil Connewitz (Sachsen) seit ihrer Eröffnung im Februar 2014 bereits 16 Angriffe verübt. Der schwerste fand am 7. Januar 2015 statt, als rund 50 Personen die Wache mit Pflastersteinen, Farbbeuteln und Feuerwerkskörpern angriffen und versuchten, über eine Tür ins Gebäude einzubrechen. In einem Bekennerschreiben heißt es: „Bulle dein Duldungsstatus ist aufgehoben“ (73).

oder:

Der gewaltorientierte Linksextremismus in Deutschland ist vor allem ein urbanes Phänomen. Rund ein Viertel der gewaltorientierten Linksextremisten lebt in den Stadtstätten Hamburg und Berlin. Weitere regionale Zentren sind Großstädte wie Bremen, Frankfurt am Main (Hessen), Leipzig (Sachsen), die Region Köln/Bonn (Nordrhein-Westfalen), das Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen) und kleinere Universitätsstädte wie Freiburg (Baden-Württemberg) oder Göttingen (Niedersachsen) (77).

Und zu den Zielen der Linksextremisten heißt es:

Verfassungsschutzbericht 2014„Linksextremisten richten ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Vorstellungen aus. Sie wollen die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung und damit unsere freiheitliche Demokratie abschaffen und durch ein sozialistisches beziehungsweise kommunistisches System oder eine herrschaftsfreie, anarchistische Gesellschaft ersetzen.“ (64)

Man sollte annehmen, dass der Verfassungsschutz den Verfassungsschutzbericht u.a. deshalb erstellt, um politische Akteure zu informieren, politische Akteure wie den Leipziger Oberbürgermeister Jung. Entsprechend hat Letzter keinen Grund „überrascht“ oder „schockiert“ zu sein. Er sollte wissen, wer sich da in Leipzig Connewitz und der Leipziger Südvorstadt eingenistet hat.

Aber im Kampf gegen das „ewig Böse“, das sich in einem Häuflein von 150 Männlein manifestiert, sind scheinbar nicht nur alle Mittel erlaubt oder waren es bislang, in diesem Kampf sind politische Akteure auch unverhältnismäßig, geben den Linksextremisten mehr Spielraum als den Rechtsextremisten, oder in den Worten von Werner Patzelt:

„Folglich steht Gewalt von links gegen rechts stets im Dienst einer guten Sache und also sind auch solche Mittel erlaubt, die man Rechten niemals nachsehen würde.“

Hier ist es Zeit, das Spielfeld einzuebnen und Linksextremen wie Rechtsextremen deutlich zu machen, dass Recht für alle gilt, in gleicher Weise und Gewalt, egal, ob von Links oder von Rechts, nicht akzeptabel oder tolerabel ist. Das Lernen aus der Geschichte, es steht in Deutschland doch angeblich so hoch im Kurs. Vielleicht sollte man aus den letzten Tagen der Weimarer Republik lernen, also linker Mob der KPD und rechter Mob der SA Straßenschlachten miteinander geführt haben und konsequenterweise jede Form von Gewalt unterbinden.

Zudem sollte sich endlich herumsprechen, dass Linksextremisten sich in ihren Zielen von Rechtsextremisten nur inhaltlich unterscheiden. Erstere wollen die freiheitlich-demokratische Grundordnung durch ein kommunistisches System ersetzen, ihre Form der Diktatur und Unterdrückung, deren Ausgestaltung man in Leipzig gerade wieder bewundern konnte. Letztere wollen einen Führerstaat oder ein faschistisches System an die Stelle der Demokratie setzen und somit ein ebenso unfreies Unterdrückungssystem wie die Linksextremen.

Wer sich entsprechend mit den Linksextremisten aus z.B. Leipzig solidarisiert oder meint, ihre Taten abmildern oder verharmlosen zu müssen, der macht sich ebenso gemein mit Personen, die die Freiheit abschaffen und eine Diktatur von was oder wem auch immer einführen wollen, wie derjenige, der Rechtsextremismus verharmlost (sofern es ihn im politischen Spektrum derzeit überhaupt gibt).

Um diesen Beitrag mit einem konstruktiven Vorschlag zu beenden: Wie wäre es mit der Einführung eines Verursacherprinzips, denn es ist nicht einzusehen, dass Steuerzahler für die Schäden, die Linksextreme anrichten, aufkommen, die Behandlungskosten der Polizeibeamten und deren Ausfallzeiten finanzieren und vermutlich noch über Hartz-IV oder sonstige Zahlungen den Unterhalt der Linksextremen bestreiten. Wie wäre es daher, wenn diejenigen, die die Schäden anrichten, auch für deren Beseitigung aufkommen, entweder, in dem sie selbst Hand anlegen, soweit dies bei Sachschäden möglich ist oder die finanziellen Kosten decken, die durch ihr Handeln entstanden sind? Das wäre doch einmal zumindest eine Petition wert – oder?

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Die antidemokratischen Studenten von Jena – AfD und FDP als Feind

Es ist mittlerweile zur Normalität geworden, dass wir fast wöchentlich von Aktionen angeblicher Studenten berichten, die dem Ziel dienen, Meinungsfreiheit zu beseitigen, Hochschulen zum Kampfplatz politischer Aktivisten zu machen und Andersdenkende daran zu hindern, grundgesetzlich garantierte Rechte, wie das Recht auf freie Versammlung, wahrzunehmen. Dass die Studenten, die anderen das Recht auf freie Versammlung verweigern wollen, eben jenes Recht für sich ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen, um ihrer heiligen Sache zu dienen, das ist eine Ironie am Rande, die bereits zeigt, dass es mit dem logischen und dem formalen Denken bei den entsprechenden Studenten, so es sich denn um Studenten handelt, nicht weit her ist.

Uni jenaHeute hat uns eine eMail von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena erreicht, die abermals deutlich macht, wie sehr manche Hochschulen zwischenzeitlich zum Tummelplatz aktivistischer Horden geworden sind, deren einziges Ziel darin besteht, die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaat zu beseitigen und ihren Glauben als einzig richtigen Glauben durchzusetzen. Dabei verfügen die entsprechenden Studenten (sofern es sich um Studenten handelt) über ein Sendungsbewusstsein, das dem zu entsprechen scheint, mit dem die Horden der SA und die Schlägertrupps der KPD in der Weimarer Republik aufeinander losgegangen sind, ein Sendungsbewusstsein, das nicht nur unvereinbar ist mit der Freiheitlich-Demokratischen-Grundordnung (FDGO), die etwas in Vergessenheit geraten zu sein scheint, sondern vor allem ist es unvereinbar mit Wissenschaft, so dass man sich fragt:

Was um aller Götter willen machen diese Gotteskrieger, die sich selbst als Antifaschisten bezeichnen, an Hochschulen?

Dass sie dort nichts zu suchen haben, ist offensichtlich. Dass sie an Hochschulen geduldet werden, ist einer Liberalität geschuldet, von der man sich zum Schutz von Hochschulen langsam insofern verabschieden muss als Personen oder Gruppen, die sich nicht an die Spielregeln halten, wie sie z.B. in der FDGO festgeschrieben sind, von Hochschulen verwiesen werden. Es hat sich uns sowieso nie erschlossen, wozu es Ableger von Parteien und Gewerkschaften ausgerechnet an Hochschulen, die – anders als dies in der DDR der Fall war – der Wissenschaft und keiner politischen Ideologie verpflichtet sind, geben muss. Sowenig wie es sich uns erschließt, dass politische Aktivisten und Gotteskrieger, die sich in Asta und Studentenräten bundesweit sammeln, um diese von Steuerzahlern finanzierten Institutionen studentischer Mitbestimmung zur Durchsetzung ihrer Glaubensinhalte zu benutzen und die dabei gegen die Grundlagen der demokratischen Ordnung verstoßen, von den Rektoren und Präsidenten der Hochschulen und den Kultusministern der Länder seit Jahren gewähren gelassen werden.

Rick Wendler, von dem die eMail stammt, die wir heute erhalten haben, ist Mitglied eines – wie er schreibt – überparteilichen Diskussionsforums mit dem Namen Freimut, das sich an der Universität Jena gegründet hat. Ziel von Freimut ist der „unvoreingenommene Austausch von sachlichen Argumenten“ und um diesen zu pflegen, hat Freimut am Dienstag, den 12. Mai, zu der Veranstaltung „Offene Grenzen – Chance! Herausforderung. Gefahr? eingeladen.

Die Veranstaltung sollte in Form einer Podiumsdiskussion durchgeführt werden, wobei mit Clemens Schneider vom Schäfflerschen Prometheus-Institut ein Vertreter offener Grenzen auf Stefan Möller, Abgeordneter der AfD im Landtag von Thüringen, getroffen ist, der sich gegen offenen Grenzen ausspricht. Die Konzeption dieser Podiumsdiskussion entspricht somit dem, was man als jemand, der den Austausch von Argumenten schätzt, der seine Meinung begründet, der den freien Wettbewerb von Ideen liebt und sich dafür interessiert, welche Argumente in der Realität am besten begründet sind, nur begrüßen kann.

Und sie entspricht dem, was die Aktivisten der Antifa, was die Mitglieder des Referats für Interkulturellen Austausch des Studentenrats der Universität Jena, was die Ökologische Linke, die Jusos, die GEW-Studis, die Linke, die Linksjugend, die emanzipatorische Linke, die Mitglieder des Kulturreferats der Universität Jena, der Arbeitskreis politische Bildung des Studentenrats der Universität Jena und der Arbeitskreis Promotionsstudierende des Studentenrats der Universität Jena gar nicht mögen.

Sie sind offensichtlich und nachweislich feige und antidemokratisch.

Sie wollen oder können sich nicht in Argumenten messen.

Sie fürchten den freien Wettbewerb von Ideen.

Sie können oder wollen ihre Argumente, so sie denn welche haben, nicht begründen.

Sie wollen sich nicht an einer öffentlichen Meinungsbildung und am Streit der Meinungen beteiligen.

Sie wollen die entsprechende Auseinandersetzung, den entsprechenden Wettbewerb verhindern. Sie sind also feige Antidemokraten.

Sie sind feige und im Auftrag ihres Herrn unterwegs. Ihr Antifa-Gott hat sie nämlich mit der Wahrheit ausgestattet, und diese Wahrheit, die verträgt keine Diskussion, so wie Stalins Wahrheit der Bildung landwirtschaftlicher Kolchosen oder Sowchosen keine Diskussion vertragen hat. Dass dabei mehrere Millionen Menschen elendig verhungert sind, ist eben das Opfer, das man für die große Idee in Kauf nehmen muss – und, anyway – es sind andere, die die Opfer sind, nie die Inhaber der sozialistischen Weisheit.

Inhaber, wie die Antifa-Studenten aus Jena, deren Unkenntnis in Fragen des argumentativen Umgangs miteinander man in einem offenen Brief, den alle oben genannten Gruppen unterschrieben haben, deutlich erkennen kann.

Darin heißt es:

Offener Brief Jena„Neben dem dubiosen Veranstalter, die Hochschulgruppe “Freimut”, deren magerer Internetauftritt kaum Informationen zur Gruppe enthält, dient zum Einen das Prometheus-Institut als Stimmungsmacher, dessen Gründer Frank Schaeffler gern Beiträge für das rechte Blatt “eigentümlich frei” schreibt. Des Weiteren nutzt der Mitbegründer Clemens Schneider die Angst vor Migration zur Forderung von nichts Geringerem als der Abschaffung des durch Art. 20 Abs. 1 GG garantierten Sozialstaats und damit der Abschaffung staatlicher Bildungseinrichtungen wie der FSU. Nur wer was hat, ist auch was wert! Zum anderen wird auch die Haltung der AfD in der Zwei-Personen-Podiumsdiskussion in Fragen der Flüchtlings- und Asylpolitik keine Überraschungen bereit halten.“

Was machen Studenten, die derart unfähig sind, ein Argument zu machen, an einer Universität?

Wir finden den Fehlschluss ad hominem, mit dem versucht wird, die Aussagen von in diesem Fall Frank Schäffler zu diskreditieren, weil er für „eigentümlich frei“ schreibt, das den Studenten in ihrer linken Extrem-Traumwelt als rechts erscheint.

Wir finden einen induktiven Fehlschluss, der sich häufig bei Personen findet, die nicht argumentieren und somit nur eingeschränkt denken können. Um sich die Mühe des Argumentierens zu sparen, gehen sie davon aus, dass das, was sie z.B. über die „Haltung der AfD“ zu wissen glauben, unveränderlich ist und in alle Ewigkeit Bestand hat. Der Truthahn, den Bertrand Russell in seiner Darstellung des induktiven Fehlschlusses bemüht hat, ist den Studenten insofern überlegen, als er zwischenzweitlich den Fehler hinter der Induktion erkannt hat.

Wir finden einen Verständnisfehler, anhand dessen sich die von Tversky und Kahneman beschriebenen Abweichungen von rationalem Denken illustrieren lassen, denn die Antifa-Studenten sind der Ansicht, Art. 20 Abs. 1 GG garantiere den „Sozialstaat“. Das macht aus ihrer Sicht Sinn, leben Sie doch auf Kosten von Steuerzahlern und hoffen, wie man ihrer Ablehnung der Bedeutung des wirtschaftlichen Nutzens eines Menschen im weiteren Verlauf des Offenen Briefes entnehmen muss, auch in Zukunft auf Kosten der Steuerzahler ein Dasein fristen zu können.

Es steht nur nicht im Abs. 1 von Artikel 20 GG. Dort steht: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ Ein sozialer Bundesstaat ist kein Sozialstaat. Der entsprechende Schluss, der Fehlschluss der Bejahung des Konsequens und einer, den man von Studenten nicht unbedingt erwarten würde, schließlich sind z.B. in der Soziologie Begriffe wie „sozial“ Grundbegriffe, wie z.B. Bernhard Schäfers geschrieben hat.

Ein kleiner Hinweis an die Antifa-Studenten, die sich zu sehr mit politischen und zu wenig mit wissenschaftlichen Inhalten beschäftigen, ist hier angebracht: Sozial ist, wie Max Weber schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben hat, z.B. ein Verhalten dann, wenn es zwischen Menschen stattfindet (wenn sich das Verhalten von X auf Y richtet).

D.h. wenn Studenten sich vor einem Hörsaal versammeln und von ihrem Versammlungsrecht Gebrauch manchen, dann ist das ein soziales Verhalten, und es ist u.a. durch Art. 20 GG abgedeckt, der Deutschland als sozialen Bundesstaat definiert. Wenn die Antifa-Studenten dieses Versammlungsrecht jedoch missbrauchen, um andere an der Ausübung ihres Versammlungsrechts zu hindern, dann ist dies a-soziales Verhalten, das nicht im Einklang mit Art. 20 Abs. 1 des Grundgesetzes steht.

Offene Grenzen FreimutSchließlich finden wir in diesem kurzen und von Fehlschlüssen strotzenden Abschnitt aus dem Offenen Brief der Studenten noch die bekannte Häufung von bewertenden Adjektiven, die bei Naiven oder Dummen, die denken, man könne mit abwertenden Adjektiven Meinung bilden, regelmäßig zu finden ist, Adjektive wie „dubios“, „mager“, „rechts“. Diese Adjektive sind ebenso wenig wie Begriffe wie z.B. „Stimmungsmacher“ in der Lage darüber hinwegzutäuschen, dass die Antifa-Studenten kein einziges Argument vorzuweisen haben.

Wie auch: Sie haben Sendungsbewusstsein, das muss genügen.

Schlecht am Sendungsbewusstsein ist indes, dass es regelmäßig in den Widerspruch zur Vernunft führt, ein Zustand, der für alle, die über Vernunft verfügen, unerträglich ist, woraus man logisch korrekt schließen muss, dass die Antifa-Studenten, die sich gegen „Hetze und Elitarismus“ an der Universität Jena aussprechen, keine Vernunft haben können.

Denn hätten sie Vernunft, ihnen wäre aufgefallen, dass der Begriff „Hetze“ an sich Hetze darstellt, wenn seine Verwendung nicht begründet wird, und es wäre ihnen aufgefallen, dass sie sich selbst zur Elite erklären, wenn sie schreiben: „Wir sind für kontroverse Debatten – aber nicht, wenn sie auf Ungleichwertigkeitsideologien wie Rassismus, Elitarismus, Sozialdarwinismus und damit auf Gewalt beruhen“ [kurz: auf allem, was ihnen nicht passt, wenn sie auch nicht wissen, warum]. Sie sind schon deshalb elitär, weil sie die Ressourcen der Universität, die sie anderen verweigern, ganz selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen.

Insofern haben die Antifa-Studenten recht, wenn sie schreiben: „Rassismus ist eine Herabwürdigung von Menschen zur Legitimierung eigener Privilegien“.

So verstandener Rassismus basiert ganz wesentlich auf der Verabsolutierung von Merkmalen von Personen, z.B. ihrer Hautfarbe und der Verbindung dieser Merkmale mit einem ganzen Wust von negativen Zuschreibungen, wie Weiße sind faul, dreckig, wollen immer beherrschen usw..

Grundlage von Rassismus ist somit ein Essentialismus, wie er z.B. darin zum Ausdruck kommt, dass die Assoziation eines Menschen mit einer Partei, z.B. der AfD, verabsolutiert wird und zur Grundlage der derogativen Beschreibung dieses Menschen gemacht wird, als: Rassist, Faschist, Rechtsextremer, als Nazi, und von Rassisten weiß man ja, dass sie „menschenfeindlich“ sind, „gewalttätig“ sind, dass sie Menschen „herabwürdigen“ usw.

KPD Weimarer RepublikKurz: Die Antifaschisten der Antifa passen perfekt zu ihrer eigenen Definition: Sie würdigen Menschen, im vorliegenden Fall Clemens Schneider und Stefan Möller, herab und tun dies, um ihre eigenen Privilegien zu legitimieren, Privilegien, wie sie z.B. darin bestehen, dass der Studentenrat von Steuerzahlern finanziert wird, dass Studenten die Räumlichkeiten ihrer Hochschule ganz selbstverständlich für sich reklamieren und es für ganz selbstverständlich erachten, dass der Kraftfahrer und die Friseuse über ihre Lohnsteuer für die Ausbildung von Studenten an Hochschulen wie Jena bezahlen [Dass Anti-X-Ideologen regelmäßig in die Ideologien einmünden, gegen die sie sich wenden, hat Dr. habil. Heike Diefenbach am Beispiel der Rassismuskritik gezeigt.].

Eigentlich würde man erwarten, dass die Antifa-Studenten, die angetreten sind, um Universitäten zu Stätten der Einheitsmeinung zu machen und deren Ziel offensichtlich darin besteht, die Freiheitlich-Demokratische-Grundordnung zu zerstören, sich schämen, wenn ihnen bewusst wird, wie rassistisch und elitär sie selbst sich verhalten. Aber: Bewusstsein setzt einen geistige Leistung voraus, die des Sich-Etwas-Bewusst-Machens.

Und hier sehen wir keinerlei Grund zum Optimismus.

Der entsprechende Pessimusmus hat zur Folge, dass wir anregen die Frage, ob man Studentenräte, die von 90% der Studenten ignoriert und von einer kleinen Gruppe von Ideologen genutzt werden, um politischen Aktivismus einzustudieren, das Ansehen von Hochschulen zu schädigen und um die Freiheit von Forschung und Lehre durch Unterordnung unter ihre Heilsideen zu beenden, weiterhin aus Steuermitteln finanzieren sollte. [Man könnte auch fragen, ob Universitäten wie die Universität Jena, aus der Studenten hervorgehen, die nicht in der Lage sind, die einfachsten Fehlschlüsse zu vermeiden, nicht argumentieren können, vielmehr gar keine Notwendigkeit sehen, überhaupt zu argumentieren, nicht geschlossen werden sollten, denn der Versuch, wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden, ist dort ganz offensichtlich gescheitert!]

Wir denken, nein. Der Preis dafür, ein pseudo-demokratisches Feigenblatt namens studentischer Mitverwaltung aufrecht zu erhalten, ist einfach zu hoch.

Und was meinen die Leser von ScienceFiles? Sollen Studentenräte oder Allgemeine Studentenausschüsse an Hochschulen auch dann finanziert werden, wenn sie ihre Funktion nutzen, um anderen ihre Grundrechte streitig zu machen?

Wie sehen das unsere Leser?

Neurologenteam findet deutsches Wesen

Madison, rp, Einem Team von Neurologen um Karl-Heinrich Bauer und Karl Babor, das weitläufig mit dem Wisconsin National Primate Research Center assoziiert ist, ist es erstmals gelungen, das deutsche Wesen sichtbar zu machen. Die Forscher nutzen bildgebende Verfahren, um dem deutschen Wesen auf die Spur zu kommen. Uns sie waren erfolgreich.

brainGenerationen von Forschern haben von seiner Existenz philosophiert. Generationen von Gläubigen haben im deutschen Wesen den Faktor gesehen, an dem die Welt genesen soll. Generation von Deutschen haben gewusst, sie sind anders, anders als die Anderen, die Fremden, aber mehr als indirekte Schlüsse, Behauptungen und Verweise auf die einzigartigen Folgen deutschen kollektiven Handelns, war bislang nicht möglich.

Dies ist nun anders, einem Forscherteam um Karl-Heinrich Bauer und Karl Babor ist es nun gelungen, das deutsche Wesen mit bildgebenden Verfahren, dem so genannten Neuro-Mapping, nachzuweisen.

Wir finden das deutsche Wesen als Fehlstelle im medialen präfrontalen Cortex, in den Amygdala und im posterioren zingulären Cortex, so Karl Babor, der die Versuchsreihe, an der mehr als 500 Probanden aus 30 Ländern der Erde teilgenommen haben, leitet. Den Probanden wurde eine Reihe moralischer Dilemmata vorgelegt, z.B. sollten Sie entscheiden, ob ein Mensch wegen seiner politischen Orientierung eingesperrt werden soll oder für andere, z.B. durch einen gelben Stern erkennbar gemacht werden soll oder nicht, ein so genanntes Outing. Die Reaktion der Probanden auf die entsprechenden moralischen Dilemmata wurde mit Hilfe bildgebender Verfahren erfasst, so dass es möglich war, die Gehirnbereiche, die an der Entscheidung beteiligt, bzw. nicht beteiligt sind, zu erfassen.

Nur etliche deutsche, einige israelische, einige russische und einige US-amerikanische Probanden zeigten keinerlei Reaktion im medialen präfrontalen Cortex, in den Amygdala und im posterioren zingulären Cortex. Die entsprechenden Regionen blieben einfach schwarz, wo sie bei Probanden aus anderen Ländern in roter Farbe auf dem Monitor des den Test überwachenden Neurologen auftauchten. Die rote Farbe, so erklärt Karl Babor, zeigt, dass sich in der entsprechenden Gehinregion Aktivität abspielt, Aktivität, die sich auf das entsprechende moralische Problem, das die Probanden zu lösen haben, bezieht.

Probanden, für die sich in den entsprechenden Regionen keinerlei Aktivität feststellen ließ, sieht Babor dann auch als Belege für die Existenz des deutschen Wesens. Das deutsche Wesen ist kein aktiver, sondern ein defensiver Part im Gehirn, so erklärt Karl-Heinrich Bauer. Es wirkt als Moral-Blocker, verhindert somit die Aktivierung der entsprechenden Bereiche im präfrontalen Cortex, den Amygdala und im posterioren zingulären Cortex.

neuromappingDass es sich dabei tatsächlich um ein rein deutsches Wesen handelt, wurde klar, nachdem die Familiengeschichte der israelischen, russischen und US-amerikanischen Probanden, die ebenfalls keine Aktivität im medialen präfrontalen Cortex, den Amygdala oder im posterioren zingulären Cortex gezeigt hatten, über drei Generationen verfolgt wurde und sich zeigte, dass es sich mit zwei Ausnahmen um deutsche Migranten handelte.

Rudolf Höß, dessen Höß-Stiftung einen großen Teil der Forschung finanziert hat, sieht in den Ergebnissen einen Beleg nicht nur für die Existenz des deutschen Wesens, sondern auch dafür, dass es sich bei manchen deutschen um eine besondere Spezies handele. Die Fähigkeit des deutschen Wesens, moralische Urteile, die andere als einem selbst involvieren, nicht zu treffen, ja unnötige Skrupel zu blocken, sei in ihrer Tragweite nicht zu unterschätzen. Sie prädestiniere den Träger des deutschen Wesens dazu, sich Ideen, von denen er überzeugt sei, voll und ganz und ohne moralische Bedenken hinzugeben.

Die kollektive Kraft, die durch ein kollektives Handeln, das ohne moralische Zügel erfolge, bereitgestellt werde, sei immens, erste, wenn auch eher bescheidene Anfänge könne man bereits bei Studenten oder bei Antifa-Aktivisten und Personen sehen, die ohne Rücksicht auf das eigene oder das Leben Unbeteiligter z.B. Bahngleise sabotieren würden. Und alles im Dienste einer größeren, höheren Sache. Hier finde man den Nukleus zum wahren Guten und Großen, philosophiert Höß, hier liege Potential brach, das, sofern es von den richtigen Ideen, vom richtigen Führer aktiviert werde, weit mehr als die Fussballweltmeisterschaft eintrage.

Deutsche Dicht- und Ingenieurskunst, deutsche Hingebung und deutsche Gründlichkeit hätten, so Höß, bereits in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Welt von deutschen Erzeugnissen und Ideologien Made in Germany profitiert habe, bis heute profitiere.

Mit der nunmehr vorhandenen Möglichkeit, über bildgebende Verfahren Träger des deutschen Wesens zu identifizieren, könne dieses Wirken optimiert und zum Wohle der westlichen Avantgarde eingesetzt werden.