HVG.hu, Heti Világgazdaság, berichtet von einer gemeinsamen Initiative des ungarischen „Ministry of Human Capacities“ (Ministerium für menschliche Fähigkeiten – gibt es wirklich!) und des ungarischen Ministeriums des Innern. Ziel der Initiative sei es, Gender Studies von ungarischen Universitäten zu entfernen.
Ein Sprecher des Ministeriums für menschliche Fähigkeiten hat mehrere Gründe für diesen Schritt angegeben: Es gebe keine Nachfrage nach Gender Studies, der Kurs sei nicht ökonomisch, vermittle Studenten kein relevantes Wissen und müsse entsprechend mit anderen Interessen als der Vermittlung sinnvollen und nachgefragten Wissens gegründet worden sein. Zudem würden Gender Studies Ressourcen der Universitäten binden, die in jedem Fall sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Man kann nun spekulieren, dass die „anderen Interessen“, die der Sprecher des ungarischen Ministeriums erwähnt hat, ein Verweis darauf sind, dass Gender Studies auch nach eigenem Selbstverständnis keine Wissenschaft sind, denn Wissenschaft ist ja bekanntlich das, was alte weiße Männer tun, sondern eine Ideologie, die darauf abzielt, die Gesellschaft nach dem, was der Gott der Gender Studies als Wahrheit verkündet hat, umzugestalten.
Schon deshalb ist der Schritt der ungarischen Ministerien zu begrüßen, denn Ideologen und Weltverbesserer haben an Universitäten nichts zu suchen.
Beitrag des Hungary Journal zum selben Thema.
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