Lehrbuch der Sozialforschung: Gender Studies sind KEINE Wissenschaft

Am Montag wollen Genderista die „wissenschaftliche Bedeutung“ der Gender Studies demonstrieren und damit der Quadratur des Kreises das Wort reden, denn: Gender Studies haben keine positive Bedeutung für die Wissenschaft. Sie sind, wie wir nicht müde werden, zu betonen, politischer Aktionismus, keine Wissenschaft. Das sagen und begründen wir seit Jahren.

Heute hat uns ein Leser einen Ausschnitt aus einem Lehrbuch geschickt, in dem mit Bezug auf „feministische Ansätze“, also im Wesentlichen Gender Studies, dargelegt wird, dass Gender Studies keine Wissenschaft sind, dass ihnen jede Grundlage fehlt, um Wissenschaft zu sein. Wir geben den entsprechenden Abschnitt aus dem klassischen Lehrbuch „Methoden der empirischen Sozialforschung“ gerne an dieser Stelle wieder.

Das Lehrbuch wurde schon vor knapp 30 Jahren in seiner ersten Fassung erstellt. Dass wir nun aus der 2013er Ausgabe zitieren, ist fast so etwas, wie eine scientific reunion mit zwei der drei Autoren. Lieber Rainer, lieber Paul, wir hoffen, es geht Euch gut! Wir müssen gestehen, dass es zuweilen doch Sinn macht, die alten Lehrbücher zu aktualisieren, denn in unserer Ausgabe aus dem Jahr 1992 ist der Text, den wir nun zitieren, noch nicht enthalten:

„Bei ‚feministischen Ansätzen‘ handelt es sich zwar teilweise um empirische Beschreibungen gesellschaftlicher Verhältnisse, diese Beschreibungen werden aber mit Werturteilen und politischer Strategie vermischt. Da keine Trennung von Beschreibungen, Erklärungen, Werturteilen, Hoffnungen und Wünschen erfolgt, sind solche Aussagen einer systematischen empirischen und theoretischen Analyse und rationalen wissenschaftlichen Diskussion nur schwerlich zugänglich. Theoretische Aussagen im Sinne von ‚Wenn-Dann-Sätzen‘ oder Allsätzen sind jedoch selten zu identifizieren. Damit handelt es sich bei ‚feministischen Ansätzen‘ nicht um Theorien im Sinne der analytischen Wissenschaftstheorie“.

Zusammenfassung dieses Absatzes: Gender Studies als „feministischer Ansatz“ erfüllen die Anforderungen, die man an eine wissenschaftliche Disziplin stellt, nicht. Sie sind politischer Aktionismus, keine Wissenschaft.

„In der Soziologie werden Schlagworte wie z.B. ‚feministischer Ansatz‘ häufig auch als ‚Paradigmen‘ bezeichnet (…). Diese Bezeichnung ist falsch. Paradigmen beinhalten immer auch empirisch bewährte Theorien, die hier aber fehlen.

Die wissenschaftstheoretische Kritik ‚feministischer Ansätze‘ bezieht sich weiterhin auf die Vermischung von Entdeckungs- und Begründungszusammenhang: Aus der möglichen Tatsache, dass Wissenschaftler andere Themen als Wissenschaftlerinnen untersuchen, lässt sich nichts über die Gültigkeit der gewonnenen Ergebnisse folgern. Die Wahl des Forschungsthemas ist sicherlich von vielen Faktoren abhängig, so z.B. auch durch (sicherlich auch sozial definiertes) ‚Geschlecht‘. Aus dieser möglichen Tatsache lässt sich aber nicht die Forderung nach speziellen Forschungsthemen logisch herleiten: dies ist eine letztlich politische Forderung und aus empirischen Gegebenheiten nicht ableitbar.“

Zusammenfassung dieses Absatzes: Die Gender Studies basieren auf einem genetischen Fehlschluss und streben nach politischer Einflussnahme. Beides hat mit Wissenschaft nichts zu tun.

„Der dritte wissenschaftstheoretische Kritikpunkt bezieht sich auf die vorgebliche Verwendung spezieller Datenerhebungs- und Datenanalysemethoden. Die hierbei anzulegenden Gütekriterien sind aber in keiner Weise ‚geschlechtsabhängig‘. Gütekriterien wissenschaftlicher Forschung sind universell gültig. Möglicherweise eignen sich aber bestimmte Datenerhebungsmethoden nur für bestimmte Objektmengen oder Messfehler sind abhängig von bestimmten Eigenschaften der Untersuchungsobjekte. Solche Aussagen sind klassische Beispiele für Instrumenten Theorie. Sollten solche Aussagen im Rahmen ‚feministischer Ansätze‘ beabsichtigt sein, so kann die Wahrheit der Instrumententheorie nicht a priori vorausgesetzt werden, sondern bedarf der unabhängigen Prüfung durch andere Wissenschaftler“.

Zusammenfassung dieses Abschnittes: Ob ein Forschungsergebnis gültig ist, ist eine Frage, die nicht vom Geschlecht des Forschers abhängt, sondern davon, ob die Ergebnisse mit der Realität übereinstimmen, von anderen Forschern repliziert werden und gegebenenfalls falsifiziert werden können.

„Bei ‚feministischen Ansätzen‘ handelt es sich also weder um eine eigenständige wissenschaftstheoretische Position, noch um eine inhaltliche Theorie (also kein ‚Paradigma‘), noch um eigenständige methodische Erkenntnisse oder Verfahren“.

Zusammenfassung: Gender Studies sind keine Wissenschaft. Sie haben keinerlei positive Bedeutung für die Wissenschaft.

Bleibt abschließend noch die Frage, was politische Aktivisten an Universitäten und Fachhochschulen zu suchen haben. Als Antwort können wir den Versuch, die Wissenschaft zu zerstören, als Daseinszweck der Gender Studierten an Hochschulen erkennen. Vermutlich sind wir auch darin einer Meinung mit Rainer Schnell, Paul Hill und Elke Esser.

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Resurrection Day: Am 18. Dezember kommen die Gender Zombies #4genderstudies

Die Verwesung eines Leichnams geht von den Darmbakterien aus. Sie zersetzen das Hämoglobin in einem Körper. Eine grünliche Färbung ist das Ergebnis. Weil Bakterien einen Stoffwechsel haben, bilden sich Gase. Die Gase bilden Blasen auf der Haut, lassen Weichteile schwellen und aufquellen. Aus dem Mund und er Nase treten Flüssigkeiten aus.

Unappetitlich.

Die Gender Studies sind ein Leichnam.. Dafür sprechen aufquellende Förderungen durch die DFG, die deutsche Faschingsgesellschaft (O-Ton Dr. habil. Heike Diefenbach), die einst eine Forschungsgemeinschaft war. Dafür sprechen Stoffwechselprodukte, die in sozialen Netzwerken Blasen schlagen und die davon profitieren, dass man digitale Daten nicht riechen kann. Und dafür spricht die angestrebte Mobilisierung einer Armee von Zombies, um die Gender Studies, die „in verschiedenen reichweitenstarken Zeitungen“ angegriffen werden, also kritisiert werden, zu verteidigen und ein vermutetes „produktives Interesse“ in Medien, an „Infos und Debatte zum Begriff ‚Gender‘“ zu befriedigen.

Das Problem mit Untoten besteht darin, dass sie nicht merken, dass sie längst tot sind.

Und wir dachten der Day of the Dead sei am 31. Oktober … in Mexiko…

Kaum jemand hat ein Interesse am Begriff „Gender“. Niemand außer Gender Studierten hatte je ein Interesse am Begriff „Gender“: Insofern wirkt die posthume Versammlung, die Nekrophile an der Freien Universität abhalten wollen, um die „Leistungen und Ergebnisse“ der Gender Studies und deren große „Bedeutung für die Lösung gesellschaftlicher Probleme“ zu begehen, wie eine moderne Variante der Leichenfledderei, zumal Gender Studies zu Lebzeiten keinerlei gesellschaftliche Probleme gelöst haben. Gender Studies haben versucht, gesellschaftliche Probleme zu schaffen, herbeizureden und für sich auszunutzen. Man denke nur an die Lüge vom Gender Pay Gap.

Andere, die Professuren in Tübingen besetzen, wollen gar die Geschichte von Gender Studies nachträglich umschreiben und den politischen Aktionismus, der sich an Universitäten eingeschlichen hat, zur Wissenschaft erklären. Zur Verbreitung dieser Fake News sollen die Sozialen Netzwerke instrumentalisiert werden, weil es sich in 280 Zeichen halt einfacher lügt als in langen Beiträgen, in denen man sich schnell widersprechen kann.

Tanja Thomas und Miriam Stehling betreiben kritische und kulturelle Medienanalysen zu so wichtigen Themen wie Rechte Gewalt und Erinnerung, Feministischer Protest, Medien und Handlungsfähigkeit, Feministische Theorie und Critical Media Studies und sonst zu allerlei ideologisch verbrämtem Krempel und haben dazu aufgerufen, das Vermächtnis der Gender Studies in einem anderen Licht darzustellen. Posts in Sozialen Medien sollen angeben, wozu die Genderista forscht, als würde die Genderista forschen, belegen, warum Gender Studies Wissenschaft sein sollen.

Die Not der Genderista, sich als Wissenschaftler zu deklarieren, sie ist so groß, dass verzweifelte Aktionen vom Zaun gebrochen werden, um zu belegen, was nicht zu belegen ist. Gender Studies sind keine Wissenschaft, waren es nie und werden es auch nie sein. Ergebnisse, die Gender Studierte für sich reklamieren, stammen regelmäßig aus antiker Forschung anderer Sozialwissenschaften. Einsichten, die sie erzielt haben wollen, sind so trivial, dass sie bei näherem Hinsehen ebenso in Erkenntnisstaub zerfallen, wie das ganze Gebäude, das sich Gender Studies nennt, bei näherem Hinsehen zu einem inhaltlichen Leichnam wird, der von einer Armee a-theoretischer und unmethodischer Zombies angebetet wird.

Am 18. Dezember ist Ressurection Day. An diesem Tag wird von Genderista die Teilnahme an öffentliche Prozessionen und Erfurchtsbekundungen erwartet. An diesem Tag soll versucht werden, die Gender Studies zu Mary (Merry) Shelleysieren (Jellysieren) und den Gender-Frankenstein zum Leben zu erwecken. Ob es gelingt. Wir haben da unsere Zweifel. Aber wir sind ja auch keine Gender Zombies.

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Frauen kratzen anders

Seit dem 4. Dezember gibt es in Berlin ein Gender-Repositorium. Ein Repositorium ist eigentlich ein Ort, an dem Wertgegenstände gesammelt werden. Insofern ist bereits die Benennung ein Widerspruch. Aber: In der Welt von Gender ist ja alles konstruiert, entsprechend kann man auch Trash zu Wertgegenständen oder Stroh zu Gold erklären, und damit die Tradition des Kaisers fortsetzen, dessen Leben Hans Christian Andersen bereits einer umfänglichen Verhaltens- und Wirkungsstudie unterzogen hat.

In diesem Gender Repositorium werden wir ab sofort des öfteren nach den Juwelen graben, die dort verscharrt wurden, wobei schon jetzt, da erst 96 Goldstücke gesammelt wurden, die sich bei näherer Betrachtung als Pyrit (passender Weise im Englischen als „fool’s gold bezeichnet) erweisen, wahre Meisterwerke der Gender Studies, Werke, die einen guten Eindruck vom Niveau der Studien, Kompetenz der Studierer und Erkenntniswert der Ergebnisse geben, zu finden sind.

Werke wie jenes, das achteinhalb Seiten Text füllt und den Juckreiz behandelt. Achteinhalb Seiten in den Gender Studies zu füllen, ist ein sehr anspruchsvolles Unterfangen, denn, nach Erkenntnis eines Insiders der Gender Studies, die man als richtigen Hirschauer bezeichnen kann, haben die Gender Studies „facheigene Standards der Wissenschaftlichkeit“ ausgebildet (Das ist der Gender interne Slang dafür, dass man keine Wissenschaft, sondern politischen Aktivismus unter dem Deckmantel der Wissenschaft betreibt). Und deshalb sind fünf Autorinnen notwendig, um gemeinsam achteinhalb Seiten Text zu füllen, die dem Juckreiz und der Reaktion darauf, dem Kratzen gewidmet sind.

Klingt nicht wissenschaftlich?
Nennen wir es eben Prurismus.
Klingt schon besser (hier in der Zusammenfassung des Autorinnenkollektivs aus Astrid Stumpf, Sonja Ständer, Claudia Zeidler, Gudrun Schneider, Bettina Pfleiderer:

„Chronischer Juckreiz ist mit einer Lebenszeitprävalenz von ca. 23 % ein sehr häufiges Symptom, das durch zahlreiche dermatologische, internistische, neurologische und auch psychische Erkrankungen ausgelöst werden kann. Während bei jüngeren Patientinnen und Patienten eher der entstellende Aspekt der durch Kratzen beschädigten Haut eine Rolle spielt, leiden ältere Patientinnen und Patienten oftmals unter einem schwer zu behandelbaren Juckreiz unterschiedlichster Ursache. Obwohl der chronische Pruritus als Volkssymptom angesehen werden kann, liegen bisher nur sehr wenige Studien zu geschlechtsspezifischen Unterschieden vor. Diese zeigen, dass Frauen und Männer eine unterschiedliche Pruritus Wahrnehmung haben – Frauen nehmen das Symptom intensiver wahr. Dies führt bei Frauen nicht nur zu einer höheren psychischen Belastung, sondern auch zu einem unterschiedlichen Verhalten – Frauen kratzen vermehrt. Aber auch die Qualitäten des Symptoms sind unterschiedlich, Frauen empfinden beispielsweise vermehrt einen brennenden Juckreiz, was u. a. auf die Aktivierung von schmerzleitenden Nervenfasern (neuropathische Komponente) hindeutet. Dies deutet auf eine unterschiedliche Verarbeitung von Pruritus im Gehirn hin. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Juckempfindung sollten dringend weiter untersucht werden, um eine geschlechtsadaptierte Diagnostik und möglicherweise auch Therapie anbieten zu können und somit zur verbesserten Behandlung der Betroffenen beitragen zu können“.

Frauen kratzen anders, so das Ergebnis der fünf Autorinnen, die zu diesem Ergebnis auf Grundlage der Ergebnisse von drei Studien gelangen, die

  • Stumpf, Ständer, Phan, Tanneberger, Heuft & Schneider (2013a),
  • Stumpf, Burgmer, Schneider, Heuft, Schmelz Phan, Ständer, Pfleiderer (2013b) und
  • Stumpf, Ständer, Warlich, Fritz, Bruland, Pfleiderer, Heuft, & Schneider (2014) und mithin die gesamte deutsche Expertokratie in Kratzen durchgeführt haben.

Dieser wichtige Grundlagentext der Gender Studies, in dem vergessen wurde, die Inzidenz von Prurismus (ca. 7% der Bevölkerung) anzugeben, kommt dann auch zu einem sehr wichtigen Ergebnis: Zum einen zwinge die Gesellschaft mit ihrem Schönheitsideal die armen Frauen zum anderen Kratzen als Männer. Zum anderen kratzen Frauen eben anders, was zeigt, und nun im Orginalton, dass „das biologische nicht vom sozialen Geschlecht zu trennen ist“. Außer den Gender Studies will das ja eigentlich auch niemand – oder?

Entsprechend verdanken wir dieser Grundlagenstudie, für deren Erfassung, gemeinsam mit der Erfassung der noch zu findenden Grundlagestudien ähnlicher Qualität und Güte, die Deutsche Forschungsgemeinschaft 500.000 Euro hingeblättert hat, die Erkenntnis, dass Juckreiz zum Kratzen führt. Frauen anders kratzen als Männer und Frauen Frauen und Männer Männer sind, egal, was die Gender Studies ansonsten behaupten.

Heureka.

Die British Association of Dermatologists, bei der man keine Ahnung davon hat, dass Frauen anders kratzen und entsprechend keine geschlechtersensiblen Ratschläge zu einer Krankheit gibt, mit der Dermatologen vermutlich häufiger konfrontiert sind als Gender Studierte, sofern letztere nicht kratzen, was natürlich nicht ausgeschlossen werden kann und die wertvolle Studie aus dem Gender Repositorium zu einer kollektiven Autorinnen-Erfahrung im Kratzen, also zur Betroffenheitsschreibe macht, gibt ein paar sehr nützliche Hinweise für diejenigen, die das Kratzen nicht lassen können:

  • Nicht stundenlang in der Badewanne liegen
  • Nur kurz und nicht häufig duschen.
  • Sich nicht mit Seife und Waschgels traktieren.
  • Nicht in überhitzten Räumen schlafen.
  • Die trockene Haut, die Ursache des Kratzens ist, befeuchten bzw. feucht halten.

Aber natürlich weiß man bei der Britischen Vereinigung der Dermatologen nicht, dass Frauen anders kratzen. Diese wertvolle Erkenntnis haben wir dem Gender-Repositorium und dem dort gehorteten Pyrit (Metapher!) zu verdanken. Und diese Erkenntnis ändert natürlich alles – oder?

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Physik: Geschlechtergerechte Photonen – geschlechtergerechte/r Quark/s

Gendergerechte Thermodynamik, gendergerechte Halbleiterphysik, gendergerechte Induktionsgesetze, gendergerechter Magnetismus, elektrostatische Genderforschung, magnetostatische Genderforschung …

Die Zukunft der Physik ist gendergerecht also besser zurück in die Vergangenheit mit einem Teilchenbeschleuniger Ihrer Wahl.

Manche Ausschreibungen sind schlicht nicht kommentierbar. Deshalb veröffentlichen wird die Stellenausschreibung der WWU-Münster, des Instituts für Angewandte Physik [!sic] der Universität Münster, mit der zwei wissenschaftliche Mitarbeiter gesucht werden, die in der Woche nicht mehr und nicht weniger als 19 Stunden 55 Minuten und 3,14159265358979323846264338327950288419716939937510582097494459230781
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Die Ausschreibung stammt aus dem Jahre 2016. Die Stellen sind also mittlerweile besetzt. Vor diesem Hintergrund interessieren uns Erfahrungsberichte aus Münster. Einfach unten klicken und uns schicken. Wir veröffentlichen – weil es so oft gefragt wird – nur dann den Namen der Leser, die uns informieren, wenn sie es ausdrücklich wünschen. In diesen toleranten Zeiten befürchten nämlich viele Nachteile, wenn Sie ihre tägliche Erfahrung berichten.

Wir von ScienceFiles werden nächstes Jahr mit einem Projekt beginnen, das den Umfang des Genderbefalls aller 82 deutschen Universitäten untersucht. Phase I des Projekts, für die 12.500 Euro notwendig sind, ist durch Spenden unserer Leser gesichert. Wenn Sie Interesse an dem, was wir forschen haben, können Sie sich hier informieren und wenn Sie die Phasen II und III des Projekts unterstützen wollen, dann können Sie das ebenfalls hier tun.

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Basenwirtschaft: Gender-Korruption an der Philipps-Universität Marburg

Warum wurden Gender Studies an Universitäten installiert?

Um die Wissenschaft von innen heraus zu zersetzen, wie wir hier gezeigt haben, und um Politikern direkten Zugriff auf wissenschaftliche Positionsinhaber zu gewähren, die sie dann jederzeit für Legitimationsarbeit benutzen können.
Vor allem stellen Gender Studies Professuren und alle, die davon abhängen, auch Versorgungsnetzwerke dar.

Am Beispiel von Marburg kann man das schön deutlich machen.

Das dortige Versorgungsnetzwerk funktioniert wie folgt:

Seit 2009 besetzt Annette Henninger eine Professur für Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik an der Philipps-Universität Marburg.

Die Professur wird/wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms von BMBF und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geschaffen und jeweils zur Hälfte finanziert.

In den 8 Jahren, die seither vergangen sind, hat Henninger 13 Arbeitsnachweise verfasst, keiner davon hat auch nur entfernt etwas mit Wissenschaft zu tun. Hier ein paar Beispiele:

Henninger, Annette und Christine Wimbauer (2009): ‚Arbeit’ und ‚Liebe’ – Ein Widerspruch? In: Brigitte Aulenbacher und Angelika Wetterer (Hg.): Arbeit – Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 100-118.

Henninger, Annette und Angelika von Wahl (2010): Das Umspielen von VetoSpielern. Wie eine konservative Familienministerin den Familialismus des deutschen Wohlfahrtsstaates unterminiert. In: Egle, Christoph und Reimut Zohlnhöfer (Hg.): Die zweite Große Koalition. Eine Bilanz der Regierung Merkel 2005-2009. Wiesbaden: VS Verlag, 361-379.

Henninger, Annette (2012): Von der Kinderladen-Bewegung zum Social-InvestmentAnsatz: Einfluss und Wandel von Forderungen der Frauenbewegung im Politikfeld Kinderbetreuung. In: Birkle, Carmen, Ramona Kahl, Gundula Ludwig und Susanne Maurer (Hg.): Emanzipation: Verwicklungen, Verwerfungen, Verwandlungen. Sulzbach/Taunus: Ulrike Helmer Verlag, 133-149.

Henninger, Annette und Angelika von Wahl (2014): Drei Schritte vor und zwei zurück? Familien- und Gleichstellungspolitik 2009-2013. In: Zohlnhöfer, Reimut und Thomas Saalfeld (Hg.): Politik im Schatten der Krise: Eine Bilanz der Regierung Merkel 2009-2013. Wiesbaden: Springer, 451-468.

Henninger, Annette (2015): Zur Bewertung wissenschaftlicher Leistungen in Berufungsverfahren: Die Studie „Who Becomes a Tenured Professor, and Why?“. In: femina politica, 24(2), 134-138.

Zudem hat Henninger in diesen acht Jahren drei Forschungsprojekte durchgeführt, alle drei Projekte wurden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst finanziert:

2012: 15.000 Euro vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für „Diffusion und Wandel von Forderungen der Frauenbewegung am Beispiel lokaler Kinderbetreuungspolitiken“ (vergleiche auch die Veröffentlichung von 2012 – oben).

2013/2014: 47.534,80 Euro vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für „Innovationspotentiale durch geschlechtergerechte Organisationsentwicklung und Fachkräftemanagement im Krankenhaus. Eine Fallstudie am Universitätsklinikum Gießen-Marburg“.

2016: 50.250 Euro vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst für „Genderismus in der medialen Debatte: Themenkonjunkturen 2006-2016“.

Die bearbeiteten Themen zeichnen sich weder durch Originalität noch durch Reichweite aus noch ist vorstellbar, dass aus der Betrachtung lokaler Kinderbetreuungspolitiken oder einer Fallstudie an einem Krankenhaus irgend ein wissenschaftlicher Nutzen gezogen werden kann. Falls ein politischer Nutzen für das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst daraus entstanden ist, muss man feststellen, dass Henninger vom Ministerium als politischer Vasall an der Universität in Marburg gehalten wird. Falls dies nicht der Fall ist, liegt ein klarer Fall von Nepotismus in seiner Gendervariante der Basenwirtschaft vor, der den Bund der Steuerzahler interessieren sollte.

In jedem Fall hat sich die nahezu ausschließlich für Ministerien arbeitende Henninger, deren Stelle von Ministerien finanziert wird/wurde, bei ihren Dienstherren durch die Beobachtung des „Genderismus in der medialen Debatte“ und somit eines Themas, das keinerlei wissenschaftliche Bedeutung hat, so sehr als sachdienlich erwiesen, dass sie nun knapp eine Million Euro, dieses Mal vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (welch‘ ein Hohn: Bildung und Forschung!) dafür bezahlt wird, die schon gemachte Beobachtung derer, die Genderismus kritisieren, auszudehnen und sich als besonders guter Gender-Vasall lieb Kind beim Ministerium zu machen. Denn REVERSE, das, wofür das BMBF eine Million aus Steuergeldern verschwendet, ist ein Legitimationsprojekt, eine vom BMBF gekaufte Wissenschafts-Chimäre, bei der es nicht darum geht, die fehlende Erkenntnistheorie, die fehlende Methode, die fehlende Epistemologie, den fehlenden Erkenntnisgegenstand, die fehlenden Ergebnisse, den unbekannten Nutzen der Gender Studies nachzuliefern, sondern darum, die Kritiker als politische Gegner, am besten Rechte, in jedem Fall aber Personen zu diskreditieren, die es doch tatsächlich wagen, „Gender Studies, Gender Mainstreaming“ oder „die Infragestellung heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit“ zu kritisieren, die Gender Studies als „quasi-religiöse Strömung“ ansehen und den Genderisten deshalb eine Zugehörigkeit zur „Scientific Community“ absprechen.

Bleibt festzuhalten:

  • Ministerien schaffen Professuren und sorgen dafür, dass treue Vasallen auf die Positionen gelangen;
  • Ministerien finanzieren die Vasallen auf den Professuren mit Steuergeldern um politischen Aktivismus als Forschungsprojekt tarnen zu können.
  • Ministerien nutzen ihre Vasallen an Universitäten, um politische Gegner zu beobachten und zu diskreditieren.

Mit Wissenschaft hat dies nichts zu tun, dagegen viel mit politischer Korruption und Basenwirtschaft.

Welches Ausmaß diese Art der Korruption an deutschen Universitäten mittlerweile erreicht hat, das weiß niemand genau zu sagen. Wir wollen dies ändern und ein Forschungsprojekt durchführen, das von keinem deutschen Ministerium finanziert wird, finanziert würde. Es wird ausschließlich durch Leser von ScienceFiles finanziert. Mehr als 250 Leser haben bislang gut 11.000 Euro gespendet, d.h. wir werden nächstes Jahr mit der ersten Phase des Projekts, das drei Phasen umfasst, beginnen.
Wer unser Forschungsprojekt, das erste ausschließlich privat über Crowdfunding finanzierte Forschungsprojekt, das es je gab, unterstützen will, kann dies unten tun.

Wer sich über unser Projekt genauer informieren will, der kann das hier oder hier tun.

Wir danken einem Leser von ScienceFiles für die wertvolle Vorarbeit, die in diesen Beitrag eingeflossen ist.

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