DFG fördert Junk Science mit 2 Millionen Euro

Drei Jahre lang fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Forschungsgruppe »Recht – Geschlecht – Kollektivität. Prozesse der Normierung, Kategorisierung und Solidarisierung«. „Beteiligt sind die Humboldt-Universität zu Berlin (HU – Sprecherschaft), die Freie Universität Berlin (FU), die Technische Universität Berlin (TU) sowie die Universität Potsdam (UP) und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder (EUV)“.

Antragsteller: Eva Kocher
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Lehrstuhl für BR, Europäisches und Deutsches Arbeitsrecht, Zivilverfahrensrech

Selbstermächtigung in verrechtlichten Verhältnissen. Zum Wandel vergeschlechtlichter Kollektive in Konflikten der Erwerbsarbeit

Projektbeschreibung:
Das kollektive Handeln von Beschäftigten in der Erwerbsarbeit ist in Deutschland als Handeln von Betriebsräten und Gewerkschaften sowohl verrechtlicht als auch vergeschlechtlicht. Das Teilprojekt fragt danach, welche Rolle das Arbeitsrecht für die Vergeschlechtlichung von Kollektivierungsprozessen und imaginierten Kollektivitäten sowie (insbesondere) für die Konstitution vergeschlechtlicher Kollektive spielt. Es geht dabei von der These aus, dass die verrechtlichten Kollektive, Kollektivitäten und Kollektivierungen im Wandel der Erwerbsarbeit durch Entgrenzung, Entbetrieblichung und Subjektivierung in Krisen geraten sind. Gegenstand der Untersuchung sind alle Erscheinungsformen kollektiven Handelns in der Erwerbsarbeit einschließlich neuer Handlungsformen, die auf Öffentlichkeit und virtuellen Raum statt auf den Ort des Betriebs setzen, und die Selbstvertretung gegenüber verrechtlichten Formen der Interessenvertretung präferieren.

Unsere Einordnung: Es soll untersucht werden, ob Arbeitnehmer sich immer häufiger im Internet organisieren. Eine Fragestellung oder eine Hypothese gibt es nicht. Wenn es keine Hypothese gibt, gibt es auch keine Möglichkeit, etwas an der Realität zu prüfen, d.h. man kann alles und gar nichts behaupten. Kein wissenschaftlicher Wert, da letztlich unbegründete Annahmen den Ausgangspunkt dafür darstellen, diese unbegründeten Annahmen wie auch immer und wo auch immer zu „entdecken“ und wetten: „Vergeschlechtlichung“ werden die Projektmitarbeiter überall finden, wo sie suchen.

Antragsteller: Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Europäische Ethnologie

Mobilisierung von Recht durch/als Kollektivierung? Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsrecht als institutionelle und politische Praxis

Projektbeschreibung:
»Enthinderung ermöglichen«, »Sexualitäten diversifizieren«, »Ethnische Vielfalt normalisieren« – unter diesen Schlagworten untersucht das Teilprojekt in drei ethnographischen Fallstudien aus kulturanthropologischer Perspektive Prozesse der Implementierung und Mobilisierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Berlin. Mit dem AGG wurden 2006 EU-Richtlinien zur langfristigen Beseitigung gesellschaftlicher Diskriminierungen in deutsches Recht umgesetzt. Auch wenn aus juristischer Perspektive die regelnde und sanktionierende Kraft des AGG als eher unzulänglich eingeschätzt wird, werden doch die Effekte des Gesetzes etwa in Hinblick auf gesellschaftliche Einstellungen und langfristige Veränderungen hervorgehoben. Doch wie wird das AGG mit Leben gefüllt: wie strukturieren normierende, alltagspraktische und politische Aspekte des Gesetzes die Praxis des AGG, wie wird es zum Alltag in der politischen wie praktischen Arbeit von NGOs, Behörden, Institutionen und Interessenvertretungen? Wie werden mit Hilfe des AGG gesellschaftliche Ausgrenzung und eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten problematisiert und wie trägt es dazu bei, konkrete Veränderungen anzustoßen? Das Teilprojekt ist im Kontext der empirischen Rechtsforschung angesiedelt. Mit seiner dezidiert praxeologischen und geschlechtertheoretischen Zuschnitts knüpft es an rechts- und politikanthropologische Konzepte sowie sozial-/kulturanthropologische Theorien der Vergemeinschaftung mit ihren jeweiligen geschlechtertheoretischen Erweiterungen an. Es nutzt ethnographische Methoden, um im Vergleich der drei Fallstudien (1) die sozialen und (alltags-) praktischen Effekte des AGG im lokalen Raum an Schnittstellen zu anderen rechtlichen Regulierungen zu untersuchen, (2) die hierdurch angestoßenen Kollektivierungsprozessen und die Verhandlung von Individualität und Kollektivität in der Antidiskriminierungspraxis zu befragten, (3) Dimensionen der Vergeschlechtlichung in den durch das AGG angestoßenen Institutionalisierungs- und Kollektivierungsprozessen herauszuarbeiten und (4) Verschränkungen von rechtlicher und politischer Praxis in Hinblick auf Zugehörigkeit und Teilhabe an (Stadt-)Gesellschaft aufzuzeigen.

Unsere Einordnung: Drei Hansel dienen als Fallstudien, um von den drei Einzelfällen wilde Schlüsse auf „Kollektivierungsprozesse“ und darauf zu ziehen, wie es im Einzelfall gelingt, sich mit Hilfe des AGG durch zu klagen. Kein wissenschaftlicher Wert, da aus Einzelfällen nur dann Honig gesaugt werden kann, wenn die gewonnenen Erkenntnisse anschließend überprüft werden. Eine solche Überprüfung findet nicht statt.

Antragsteller: Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Europäische Ethnologie

Koordinationsfonds.
Projektbeschreibung
Keine Zusammenfassung vorhanden.

Unsere Einordnung: Hier wird Geld ausgegeben, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was die Teilprojekte, von denen niemand weiß, was sie miteinander zu tun haben, mit einander zu tun haben könnten. Wissenschaftlicher Wert nicht vorhanden.

Antragsteller: Martin Lücke
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Friedrich-Meinecke-Institut (FMI)

Die Homosexuellenbewegung und die Rechtsordnung in der Bundesrepublik 1949-2002
Das Teilprojekt untersucht die homosexuelle Emanzipationsbewegung der Bundesrepublik in ihrer Auseinandersetzung mit der deutschen Rechtsordnung im Zeitraum von der Gründung der Bundesrepublik 1949 bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungskonformität des Lebenspartnerschaftsgesetzes (LPartG) im Jahr 2002. Ausgehend von der Hypothese einer emanzipatorischen Rechtsaneignung durch die Homosexuellenbewegung fragt das Teilprojekt nach den Zusammenhängen zwischen Prozessen der Entkriminalisierung und Entdiskriminierung und der Formierung politischer Kollektive und Subkulturen. Untersucht werden die Kriminalisierung mann-männlicher Sexualität durch § 175, Berufsverbote und schwul-lesbisches Gewerkschaftliches Engagement, die Aids-Krise der 1980er und 90er Jahre sowie Debatten über die sog. “Homo-Ehe”. Mithin geraten die Rechtsgebiete Strafrecht, Sozialrecht, Zivilrecht, Gesundheitsrecht und Arbeitsrecht in den Blick. Dabei stehen die Rechtsdebatten und Rechtspraxen der Homosexuellenbewegung im Fokus, sowie die Funktion und Bedeutung von Recht im Kontext der Kollektivbildung und politischen Emanzipation.

Unsere Einordnung: Wenn man etwas nicht mehr unter Strafe stellt, folgt dann daraus, dass diejenigen, die das nun nicht mehr Strafbare begehen auch nicht mehr diskriminiert werden? Da Strafrecht eine Diskriminierung darstellt, folgt das Ende der Diskriminierung notwendig aus der Abschaffung der Strafbarkeit. Projekt beendet.

Antragsteller: Sabine Hark
Technische Universität Berlin
Fakultät I – Geisteswissenschaften
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Die Neuerfindung des Kollektiven? Zur ‘Wiederentdeckung’ des Gemeinsamen. Eine Untersuchung von Diskursen und Praktiken urbanen Wohnens in Gemeinschaften

Ausgehend von Debatten um Commons beziehungsweise Gemeingüter nimmt das Teilprojekt Kollektive in den Blick, die sich über eine gemeinschaftliche Herstellung und Nutzung von urbanem Wohn-raum konstituieren. Im Kontext des in der Forschungsgruppe fokussierten Zusammenhangs von Recht, Geschlecht und Kollektivität fragt das TP, wie Recht und Geschlecht in Projekten gemeinschaftlichen Wohnens die Möglichkeitsbedingungen und Imaginationsräume für praktische Suchbewegungen eines konkreten, alltäglichen Gemeinsamen konfigurieren und (mit )konstituieren. Im Zentrum stehen Formen von Kollektivität in einem Lebensbereich, der in der Moderne als Inbegriff von Privatheit, Individualität und familialer, vergeschlechtlichter Intimität gilt. Zugleich ist Wohnen im modernen Sozialstaat als öffentliche Aufgabe Gegenstand sozialpolitischer Regulierung und Gesetzgebung, die im Zuge der Transformation des Sozialstaats seit den 1970er Jahren verstärkt auf eine Verantwortungsverlagerung auf die Individuen und marktförmige Steuerungsmechnismen setzt. Das TP setzt an Beobachtungen einer Reaktualisierung von Gemeinschaft an, die als Suche nach einem neuen, nicht-abstrakten Gemeinsamen, nach neuen Räumen des Geteilten gedeutet wird. Im Sinne einer kritischen Ontologie der Gegenwart sollen Formen und Praktiken der Kollektivierung im gemeinschaftlichen Wohnen also als spezifische Antworten auf eine historische Situation gefasst werden, in der sich Sozialität in erheblichem Maße als abstrakte Vergesellschaftung individualisierter Akteur_innen konstituiert. Das TP bearbeitet drei miteinander verknüpfte Dimensionen: Zum einen wird die aktuelle Diskursivierung von gemeinschaftlichem Wohnen als (erhoffte) Antwort auf aktuelle gesellschaftliche Probleme zum Anlass genommen, zu fragen, wie Gemeinschaft in aktuellen kollektiven Wissensbeständen verhandelt wird, wie in diesem Kontext eine (gesellschaftliche) Notlage diskursiviert wird und in welcher Weise gemeinschaftliches Wohnen als Antwort auftaucht. Zum zweiten soll die Konstellation lokaler Institutionen, Programme und Verfahren im Stadtstaat Berlin als Arena spezifischer Möglichkeits und Gelingensbedingungen für Projekte gemeinschaftlichen Wohnens rekonstruiert werden. Zum dritten werden alltägliche Praktiken in Wohnprojekten untersucht, durch die wohnraumbezogene Kollektive hergestellt und aufrechterhalten werden.

Unsere Einordnung: Forschungsgegenstand: Wie leben Bewohner von Wohngemeinschaften (in besetzten Häusern)? Ist gemeinsame Wohnung die Voraussetzung für Gemeinschaft in gemeinsamer Wohnung? Und kann man davon ausgehen, dass auch Bewohner in wohngemeinschaftlicher Gemeinschaft den Randbedingungen des Lebens, die darin bestehen, Essen und Trinken und Schlafen und in manchen Fällen sogar arbeiten zu müssen, unterworden sind? Die Ergebnisse dieser Entwissenschaftlichung der Forschung dürften sich im Rahmen alltäglicher Selbstverständlichkeiten, formuliert in einem vergesellschaftlicht vergeschlechtlichten, in der Regel nicht ontologisch begründeten und in jedem Fall durch die Projektmitarbeiter kollektivierten Kauderwelsch, der kaum als Wissensbestand durchgeht, niederschlagen. Wissenschaftlicher Wert: Die Ontologie der Epistemologie der Evaluationsmethode hat unter Entgrenzung und Reaktualisierung der statistischen Signifikanz eine Lehrstelle gefunden.

Antragsteller. Maja Apelt
Universität Potsdam
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät; Lehrstuhl für Organisations- und Verwaltungssoziologie

Männerbünde Militär und Feuerwehr – politische Interessengruppen und rechtliche Interventionen

Das Teilprojekt untersucht, wie das europäische Antidiskriminierungsrecht von der Gesetzgebung über die organisationalen Verordnungen, Anweisungen und Empfehlungen in zwei männlich geprägte Organisationstypen (korporative Akteure) – Militär und Feuerwehr – implementiert und umgesetzt wird. Dabei geht es darum, (1) welche kollektiven Akteure – Interessenorganisationen und soziale Gruppen – sich an diesem Prozess beteiligen, sich dabei konstituieren und wie sie sich aufeinander beziehen, (2) wie sich Recht in diesem Prozess verändert und (3) wie dies die Praxen der Gleichbehandlung beeinflusst. Das Projekt beginnt im Jahr 2000 mit den Antidiskriminierungsrichtlinien der EU und soll eine Dokumenten- und Medienanalyse, Experteninterviews in den beteiligten Organisationen und Gruppen, sowie auf ausgewählten Fallstudien zur Interaktion zwischen unterschiedlichen Akteuren integrieren.

Unsere Einordnung: Experteninterviews und Fallbeispiele, die empirische Forschung der mathematisch Unbegabten, werden auch im vorliegenden Fall dazu führen, dass als Ergebnis des Teilprojekts festgestellt werden kann, dass in zwei „männlich geprägten Organisationstypen“ die Durchsetzung von Gleichbehandlung durch das AGG nur schleppend gelingt, weshalb das AGG verschärft werden muss. Das Ergebnis wird durch die Auswahl der Experten und Fallbeispiele sichergestellt. Das ist zwar politischer Aktivismus, aber die DFG finanziert es trotzdem. Wissenschaftlicher Wert ist keiner vorhanden, schon weil die Vergleichsgruppe der „weiblich geprägten Organisationstypen“ fehlt.

Antragsteller. Susanne Baer, Bundesverfassungsrichter mit zu viel Zeit am BVerfG
Humboldt-Universität zu Berlin
Juristische Fakultät
Lehrstuhl für ÖR und Geschlechterstudien

Knotenpunkt Kollektiv. Geschlecht, Sexuelle Orientierung und Geschlechtliche Identität als soziale Gruppe(n) im Europäischen Asylrecht

Das TP untersucht erstmals systematisch die aktuelle Praxis der Anerkennung von Geschlecht, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Asylverfahren in der Rechtsprechung in Europa. Das Augenmerk liegt auf dem Tatbestandsmerkmal der “sozialen Gruppe” als – für die Forschergruppe leitend – Dimension von Kollektivität. Zentrale These des TP ist, dass der Anerkennungsprozess in der Rechtspraxis nicht etwa überkommen tradiert ist, sondern – unbeabsichtigt – bisherige Vorstellungen vom heteronormativen Rechtssubjekt ablöst oder zumindest erschüttert. Das TP knüpft damit an bislang separierte Arbeiten in verschiedenen Disziplinen an und will diese für die Forschung, aber auch für die juristische Arbeit zusammenführen. Ziele liegen daher auf mehreren Ebenen: In der Geschlechterforschung können neue Impulse für die Auseinandersetzung mit der Ambivalenz des Rechts gewonnen werden: Bislang galt Recht als problematisch, da es Differenz und Ungleichheit fixiert, muss aber gleichzeitig emanzipatorisch genutzt werden. Das TP reagiert auf die Frage, ob die Nutzung von Recht auch eine Überwindung rechtlicher Strukturlogiken wie der Heteronormativität bedeuten kann. Zugleich liefert es einen neuen Beitrag zur Kritik von Identitätslogiken, da Kollektivität im Asylrecht offener ist als die (diskriminierende) Gruppe. Das TP beteiligt sich an der Asylrechtsforschung zur tatbestandlichen Entwicklung von Geschlecht, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität und sozialer Gruppe und bringt diese auf den einschlägigen Stand der Geschlechterforschung. Beide sind sich näher als bisher angenommen, weshalb mit dem Fokus auf Heteronormativität ein struktureller Entwicklungsprozess im Asylrecht freigelegt werden kann. Das TP untersucht allerdings einen Prozess, der zwar über die Asylrechtspraxis läuft, von dieser allerdings nicht intendiert ist. Das TP untersucht die Symptome dieses Prozesses, etwa über Unbehagen im Zusammenhang mit Trans*-Vorbringen oder Schwierigkeiten in der Ermittlung und Beweiswürdigung. Es legt den Prozess aber auch als spezifischen juridischen Diskurs frei, in dem insbesondere die Selbstbeschreibung als Teil eines Kollektivs und die Vergeschlechtlichung der Subjekte eine Rolle spielt. Der Ertrag wird so für die Theorie, aber auch für die juristische Praxis verwertbar sein.

Unsere Einordnung: vollkommener Unsinn. Die Menge transsexueller Asylbewerber ist zu gering, um die Normalität junger heterosexueller meist männlicher Asylbewerber außerhalb der Einbildung der Antragssteller zu erschüttern. Eine Überwindung „rechtlicher Strukturlogiken“ der „Heteronormativität“ ausgerechnet von arabischen oder afrikanischen Asylbewerbern zu erwarten ist eine so absurde Idee, dass man auf den Ertrag des Teilprojekts für die juristische Praxis nicht gespannt sein muss, schon weil im Asylverfahren Geschlecht keine Rolle spielt. Aber das wissen nur Juristen. Bundesverfassungsrichter sind häufig politische Besetzer, die von Juristerei keine Ahnung haben.

Dafür werden 2 Millionen Euro Steuergelder ausgegeben.
Deutschland muss es gut gehen!

 

Hart wie Kruppstahl: Welche Uni hat das dümmste Promotionsprojekt vorzuweisen

Woran denken Sie bei Stahl?
Also bei Stahl, bei jenem Werkstoff, in dem mehr Eisen als sonst was enthalten ist?

Umfrage in der Redaktion:
Woran denkst Du bei Stahl?

Krupp, Dyfed-Steel, Männer (männlicher Teil der Redaktion ist irritiert), Weinfässer, Armin-Müller… (x-files der Film …), Stahlgewitter, Ernst Jünger, Port Talbot, Subventionen, industrielle Revolution, Eifelturm, Golden Gate Bridge …

Jetzt wissen wir, woran wir denken. Woran denken Sie? Und warum denken Sie an das, woran Sie denken?

Ha! Erwischt!

Warum denken wir an Armin-Müller Stahl und Dyfed Steel in Port Talbot, warum an Ernst Jünger und Stahlgewitter, den Eifelturm und die Golden Gate Bridge?

In Braunschweig hat Stahl die folgenden Assoziationen erzeugt und zu einem Promotionsvorhaben geführt, das man nicht anders als … [Passendes einfügen] bezeichnen kann und dessen Ziel es ist, uns zu sagen, warum wir an den Eifelturm oder Armin Müller- denken…

“Jan Büssers: Queering Steel: Zur Materialität des Stahls und seiner geschlechtlichen Konfiguration im Stahlbau und Maschinenbau
betreut durch Frau Prof. Dr. rer. nat. phil. habil. Nicole C. Karafyllis (Technische Universität Braunschweig)
Abstract:
Warum denkt man bei Stahl unwillkürlich an Männer, an Härte, an Waffen, an Maschinen, an Ingenieure? Dies ist ein Indiz für die am Beispiel Stahl zu untersuchende These, dass das Machen von Geschlechterkonstruktionen mit dem Machen von Materialitätskonstruktionen einhergeht. Um es mit Goethes Prometheus zu sagen: „Hat nicht mich zum Manne geschmiedet, [d]ie allmächtige Zeit“? Im Mythos ist Hephaistos, der Gott der Schmiedekunst und „kluge Erfinder“, der die Ketten des Prometheus schmiedet, mit einem Klumpfuß körperlich gestraft für seine Beherrschbarkeit des Feuers. Hier ist bereits eine Doppeldeutigkeit des Stahls vorgezeichnet, die Macht und Schuld miteinander verbindet und so auch prominent in der dual use-Problematik aufscheint. Die Schmiedekunst hat Hephaistos aber von den Meernymphen erlernt, die ihn aufzogen, als er vom Olymp verstoßen wurde. Stahl ist ein Werkstoff, der für die industrielle Moderne steht, dessen ideengeschichtliche Codierung aber bis in die Antike zurückreicht. Allerdings sind die Vergeschlechtlichungen des Stahls ambivalent. Was sich im Mythos bereits andeutet – die Meernymphen als Symbol des Flüssigen liefern die Bedingungen, um den rigiden Charakter und die Kunstfertigkeit des Schmiedes hervorzubringen – zeigt sich auch auf der materialen Ebene: Stahl muss zunächst in flüssiger Form vorliegen, (Schmelze) um formbar zu sein. Eine mögliche Form ist z.B. die Nirosta-Spüle, zugeordnet der weiblich kodierten Domäne des Haushalts. Das Promotionsvorhaben untersucht aus technikphilosophischer und queer-theoretischer Perspektive die Natur und Bedeutung des Materials sowie seiner Ver- und Bearbeitung. Das Projekt wird am Seminar für Philosophie (Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis) in Kooperation mit dem Institut für Stahlbau der TU Braunschweig (Prof. Dr.-Ing. Klaus Thiele) durchgeführt.”

 

Wo findet man mit einer solchen Dissertation einen Job?
You tell me…

Der Hinweis auf dieses Promotionsvorhaben ist uns von einer Universität zugegangen, die wir in einem der letzten Posts als eine Hochburg des Genderismus identifiziert haben. Offensichtlich fangen dort die verbliebenen Wissenschaftler an, sich um den Ruf der eigenen Universität zu sorgen und wollen daher die eigenen Gender Probleme durch den Verweis auf die entsprechenden Probleme anderer Universitäten relativieren.

Nur zu. Wer das Bedürfnis verspürt, uns mit weiteren queeren Vorhaben und unsinnigen Dissertationen zu versorgen: Feedback oder Email.

Und ist nicht der Pfannkuchen das Sinnbild einer Mannwerdung, wie er da, noch als Teig schwabbelig und flüssig in der Schüssel darauf wartet, auf den Platten des Mannseins zu erhärten und zum Pfannkuchen zu werden. Und ist er nicht auch ein Sinnbild für die Vergänglichkeit des Mannseins, den Wert des Mannes an sich: Eben noch hart wie ein Pfannkuchen, und dann schon gefressen?

Wenn sich jemand für dieses Thema als Thema seiner Promotion interessiert, bitte bei uns melden. Wir erheben eine Gebühr von 100 Tagessätzen. Die Höhe der Tagessätze orientiert sich am Einkommen.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Keine Gnade: Was in den Gender Studies als Lehrveranstaltung gilt

Gestern haben wir die 53 Professuren, deren Inhaberinnen (Stefan Hirschauer und Michael Meusser mögen uns nachsehen, dass wir sie hier grammatisch-geschlechtlich übersehen) sich den Gender Studies widmen (sollen), zusammengestellt und den jeweiligen Besetzerinnen zugeordnet. Heute wollen wir unseren Lesern einmal einen weitgehend unkommentierten Einblick in das geben, was an deutschen Universitäten unter dem Stichwort „Gender Studies“ an Studenten vermittelt wird. Wenn ihnen die Haare zu Berge stehen, dann ist das leider nicht zu verhindern.

Wir beginnen mit der Albert-Ludwig Universität in Freiburg. Dort können Studenten im laufenden Semester lernen, was es mit Politischer Korrektheit auf sich hat, und warum die AfD Schuld daran ist, dass es zwischenzeitlich Menschen gibt, die daran zweifeln, dass politische Korrektheit das Heil der Welt bedeutet, Armut beseitigt, Hunger stillt und unnötiges Denken beseitigt.

Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Political Correctness (Seminar)
Termin: Mittwoch, 16-18 Uhr
Raum: KG IV, Übungsraum 1

Kommentar:
Seit einigen Jahren ist eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung zu beobachten. Auf der einen Seite ist die Offenheit gegenüber Minderheiten wie Schwulen, Lesben und transidenten Menschen gewachsen, gleichgeschlechtliche Paare haben in Hinblick auf bürgerliche Rechten wie etwas Ehe und Erbrecht weitgehend gleichgezogen. Auf der anderen Seite verschiebt sich das öffentliche Klima derzeit in eine andere Richtung: Rechte Bewegungen befördern Rassismus und Xenophobie, in den USA wurde ein Präsident gewählt, der zum Hass gegen Frauen und Minderheiten anstachelt, in Deutschland haben rechte Parteien wie die Alternative für Deutschland (AfD) und Bewegungen wie Pegida Enthemmungen in öffentlichen Auseinandersetzungen salonfähig gemacht und sorgen für eine zunehmende Akzeptanz von Gewalt. In diesem Spannungsfeld sind Auseinandersetzungen zu mehr vs. weniger Großzügigkeit gegenüber Stimmungen in der Öffentlichkeit zu beobachten. political correctness gilt dabei – je nachdem – als eine noch immer zu wenig umgesetzte Forderung oder aber eine totalitäre Bevormundung von Redefreiheit.
In diesem Seminar werden wir uns zum einen mit theoretischen Konzepten von political correctness, Stimmungen und (öffentlichen) Gefühlen auseinandersetzen, um in einem zweiten Schritt aktuelle Phänomene rund um Populismus, Meinungsklima, (Un)Sicherheitsempfinden empirisch zu analysieren.

Weiter geht die Reise durch das Genderoptikum. Wir machen Station in München und lernen dort, dass es tatsächlich noch verwirrte Menschen gibt, die denken, es gäbe ein Gender Pay Gap. Wie wir weiter lernen, liegt dies daran, dass die Arbeit „vergeschlechtlicht und heteronormativ“ geprägt ist. Wenn Sie wissen wollen, wie man eine Phobie gegen, sagen wir, rote Läuse entwickelt und dann immer und überall rote Läuse sieht, studieren Sie in München, die self-fulfilling prophecy ist hier perfektioniert und Programm.

Ludwig-Maximillians-Universität München

Vergeschlechtlichte Arbeit – Arbeit an Geschlecht. Gender- und queertheoretische Perspektiven auf Arbeit

Equal Pay Day, Female Future Force, Female Founders – solche Stichworte verweisen auf aktuelle Debatten und Initiativen rund um das Thema Arbeit und Geschlecht: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, verrichten mehr unbezahlte (Familien-)Arbeit und sind sehr viel seltener in Führungspositionen anzutreffen. Wichtige Themen, wenn es um Geschlechterungleichheiten geht. Mit einem gendertheoretisch geschulten Blick lässt sich jedoch erkennen: Meist wird in solchen Debatten der Rahmen der Zweigeschlechtlichkeit nicht verlassen und Fragen nach sozialer und nationaler Herkunft, nach Klasse, Gesundheit und Sexualität werden gar nicht erst gestellt.
In diesem Seminar geht es um Arbeit als Forschungsfeld der Geschlechterforschung. Auf Basis grundlegender gender- und queertheoretischer Perspektiven werden zentrale Aspekte dieses Forschungsfelds erkundet. Dabei wird zum einen ein geschlechterkritischer Blick auf Arbeitsverhältnisse eingenommen. Es wird deutlich werden, dass Arbeit nicht nur meist vergeschlechtlicht und heteronormativ geprägt ist, sondern auch ein Feld darstellt, in dem an Geschlecht und Geschlechtervorstellungen, -praktiken und -verkörperungen gearbeitet wird. Zum anderen soll diskutiert werden, welche Geschlechtertheorien unterschiedlichen Forschungsansätzen zugrunde liegen, was die jeweiligen Ansätze für die Analyse von Arbeit als Feld interdependenter Ungleichheiten leisten können, aber auch, welche Leerstellen dabei jeweils erkennbar werden.

Die nächste Station unseres Gender-Zuges, der von einem Genderoptikum zum nächsten fährt, ist Bochum. Dort lehrt man in englischer Sprache, so dass die Studenten immerhin ihre englischen Sprachkenntnisse verbessern oder erweitern könnten … Ansonsten lernen wir, dass der Begriff „weiße Männer“ aus zwei deskriptiven Begriffen besteht, nämlich „weiß“ und „Mann“, die aber gar nicht deskriptiv sind, die vielmehr als unsichtbare Norm gegen das vergeschlechtliche und verrasste Andere eingesetzt werden. Von wem? Na von den Spinnern, die solche Seminare anbieten. Spinner ist hier natürlich kein deskriptiver Begriff, sondern eine unsichtbare Norm, mit der sich normale Neuronen gegen Genderismus zur Wehr setzen.

 

Ruhr-Universität Bochum

050670 Angry White Men? Masculinity and Whiteness (BA)
Dozierende: Kindinger
Modul(e): B, Teil 2 Disziplin: Amerikanistik
Zeit/Ort: Di, 10:00 – 12:00, GABF 04/413

Kommentar:
Masculinity and whiteness – both categories are descriptive of a specific social and cultural identity (whether individual or group). Yet they are “more” than descriptive, they are imagined as an invisible norm against which the gendered and racialized Other was/is measured and “handled.” This course intends to make these categories visible and look at mediations of white American masculinity across class, age, politics, and region. The course will start with an introduction to theories on masculinity and whiteness before it turns to specific cultural texts, such as Ernest Hemingway’s “Nick Adams” short stories, F. Scott Fitzgerald’s The Diamond as Big as the Ritz, Joel Schumacher’s movie Falling Down or Tom Ford’s Nocturnal Animals.
Literatur: Texts will be made available in a Reader.

Wenn wir schon unterwegs sind, warum nicht in Göttingen Station machen. An der Universität, die Georg August gewidmet ist. Die Universität wurde übrigens unter der Ägide des britischen König George II gegründet, der als Georg August auch Hannover und Umgebung unter seinen Fittichen hatte. Insofern ist die Gründung der Universität Göttingen im Jahre 1734 ein Akt britischen Kolonialismus, und es entbehrt nicht der Ironie, wenn Gender Studierte, die von Geschichte nur wissen, dass man sie erzählen kann, im Jahre 2017 den Kolonialismus und seine Folgen dekonstruieren und postkoloniales Denken lehren, bei dem es darum geht, sich „zentrismuskritisch mit Geschlecht auseinanderzusetzen“. Wenn Dummheit Flügel verleihen würde, sähe man in Göttingen einige fliegen.

Georg-August-Universität Göttingen

Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Klapeer, Christine-Maria, Dr.

Zuordnung zu Einrichtungen
Dekanat Sozialwissenschaftliche Fakultät

Inhalt
Organisatorisches Das Seminar dient als Einführung, daher sind keine Vorkenntnisse erforderlich!
Kommentar Dieses Seminar bietet eine erste Einführung in postkoloniales Denken und Analysieren innerhalb der Gender Studies. Wir werden uns zum einen mit zentralen Konzepten und Denkweisen aus dem Bereich der postkolonialen Theorie beschäftigen (u.a. Repräsentation, “othering”, Subalternität), als auch einige jener Schlüsselautor*innen kennenlernen, die eine besondere Relevanz für feministische und queere Wissensproduktion entfalten (u.a. Gayatri Spivak, Chandra Mohanty, Anne McClintock). In einem zweiten Teil werden wir darüber hinaus zeitgenössische Alltagsphänomene mithilfe postkolonialer Instrumente und Konzepte konfrontieren und dekonstruieren (versuchen).
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf einer zentrismuskritischen Auseinandersetzung mit “Geschlecht” in seinen Verstrickungen mit “Sexualität”, “Rasse”, “Klasse”, “Dis*ability”. Im Zentrum steht die Reflexion der Bedeutung von Kolonialismus, Rassismus und globalen Ungleichheiten für das Verstehen moderner Geschlechterverhältnisse, Geschlechterordnungen und Geschlechterverständnisse. Ziel ist dabei auch, einen kritisch-analytischen Blick auf eigene (wissenschaftliche) Denkweisen und -praktiken zu entwickeln.

Wenn es um die Dekolonialisierung geht, dann darf natürlich auch die TU-Berlin nicht fehlen. Dort erhalten Studenten einen wichtigen Einblick in „die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen“. Wenn Gender Studierte etwas können, dann einen sprachlichen Popanz aufzubauen und sich daran abzuarbeiten, ganz so, als gäbe es den entsprechenden Popanz außerhalb ihrer eigenen sehr determinierten, fast schon maternal-androphil und berlinal-egozentrischen Miniatur von Welt.

Mit diesem letzten Einblick in das Wirken von Gender Studierten an deutschen Universitäten wollen wir es bewenden lassen. Das dargestellte Elend wird nur größer, wenn wir von anderen Universitäten weitere Belege für die mit Gender Studies offensichtlich einhergehende Verwirrung von Begriffen, Konzepten, Wirklichkeit und Phantasie zusammentragen.

TU-Berlin

Dekolonisierung als Herausforderung in den Gender Studies
Hanna Meißner und Inka Greusing / Seminar
LV-Nr.: 3152 L 022 BA KulT IS 6: Geschlecht, Wissen, Gesellschaft
BA KulT IS 5
BA KulT FW 18 / FW 29
MA ZIFG FP 16 / FW 29
Vertiefungsmodule I und II Gender Pro MINT
MINTgrün
Zeit: Di 10-12 Uhr
Beginn: 17.10.2017
Raum: MAR 2.013
Macht- und Herrschaftsverhältnisse, soziale Ungleichheit sowie naturalisierte und/oder stillschweigend vorausgesetzte Kategorien und Normen sind zentrale Erkenntnisgegenstände der Gender Studies. Voraussetzung für die Etablierung von Gender Studies als Feld wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit diesen Fragen waren historische Kämpfe, die Frauen* zunächst überhaupt Zugang zu akademischen Institutionen verschafften. Innerhalb dieser Institution erweist sich das macht- und herrschaftskritische Erkenntnisprojekt der Gender Studies als spannungsreiche ›dissidente Partizipation‹ (Hark 2005): Durch Teilhabe an und in den Strukturen und Normen akademischer Einrichtungen und Praktiken sollten strukturelle Ausschlüsse und Diskriminierungen thematisiert werden. In diesem Seminar greifen wir selbstreflexive Auseinandersetzungen um diese Einbindung in Macht- und Herrschaftsverhältnisse als Voraussetzung einer kritischen Partizipation auf und stellen dabei Diskussionen in den Mittelpunkt, die auf die Verschränkungen von patriarchal-androzentrischen und kolonial-eurozentrischen Ausschlüssen und Normen fokussieren: Wie kann die Forderung, Universitäten zu dekolonisieren in den Gender Studies aufgegriffen und als Herausforderung für deren (selbst-)kritisches Projekt umgesetzt werden?
Teilnehmende sollten über grundlegende Kenntnisse der Gender Studies verfügen und Lust und Bereitschaft haben, englischsprachige Text zu lesen – wir werden uns bei eventuellen Verständnisschwierigkeiten gegenseitig unterstützen.

Übrigens: Es gibt kein Patriarchat im Westen.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Als kleine Aufbauhilfe nach all den intellektuellen Tiefschlägen:

Freddy Mercury, der wohl über die Folgen der Gender Studies ein Lied gemacht hat.

Reingewürgt: Alle 53 Gender Studies Professuren an deutschen Universitäten

Im Folgenden präsentieren eine für Deutschland einmalige Liste aller Professuren mit der Denomination „Gender Studies“, die es an Universitäten gibt. Für jede der insgesamt 53 Professuren haben wir die Universität, den Gegenstand, der angeblich gelehrt wird, und den Namen derjenigen (weniger desjenigen), die die Professur besetzt, zusammengestellt.

Die Liste macht zum einen deutlich, dass vor allem die Soziologie als Wirtsfach Leidtragender der Gender Studies (vulgaris) ist, zum anderen zeigt die Liste, dass Gender Studies brachial in den an einer Universität vorhandenen Fächerkanon gezwängt wurden, um in den Genuss der mit Gender Studies verbundenen Fördermittel des Bundes oder des jeweiligen Landes zu kommen, also Steuerzahler für Gender Studies Bluten zu lassen.

Unsere absoluten Favoriten, wenn es darum geht, einem Fachbereich Gender Studies reinzuwürgen sind:

  • die Professur für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies;
  • die Professur für Politikwissenschaft und politische Soziologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungsländer unter bes. Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse;
  • die Professur für Sozialwissenschaften – Schwerpunkt Berufsorientierung und Arbeitswelt unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse;
  • die Professur für Gender Studies in den Ingenieurswissenschaften

Es fehlen natürlich die Professur für Systemgastronomie und Hotellerie unter besonderer Berücksichtigung der historischen Frauenforschung und die Professur für die Aufarbeitung des deutsch-russischen Verhältnisses wie es aus dem Briefwechsel von Heinrich Böll und Alexander Solschenizyn aus Sicht der interdisziplinären Geschlechterforschung hervorgeht. Aber deren Einrichtung ist nur eine Frage der Zeit.

Hier nun die Liste der Professuren, die wir aus den Informationen, die beim Bundesministeriums für Bildung und Forschung verfügbar sind, zusammengestellt haben.

  • Aachen
    • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule
      • Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Technik
        • Besetzt durch: Tanja Paulitz
    • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule
      • Gender und Diversity in den Ingenieurswissenschaften
        • Besetzt durch: Carmen Leicht-Scholten
  • Berlin
    • Freie Universität
      • Allgemeine Sozi ologie unter besonderer Berücksichtigung der
        Geschlechterverhältnisse

        • Besetzt durch: Helgard Kramer
    • Freie Universität
      • Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender und Diversity
        • Besetzt durch: Dagmar Vinz
    • Freie Universität
      • Philosophie, Arbeitsbereich Ethik und interdisziplinäre Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Hilde Landweer
    • Freie Universität
      • Geschichte der frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte / Historische Frauenforschung
        • Besetzt durch: Claudia Ulbrich
    • Humboldt Universität
      • Kulturtheorie mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte
        • Besetzt durch: Christina von Braun
    • Humboldt Universität
      • Öffentliches Recht und Geschlechterstudien
        • Besetzt durch Susanne Baer
    • Humboldt Universität
      • Gender Studies und Sprachanalyse
        • Besetzt durch Antje Lann Hornscheidt
    • Humboldt Universität
      • Geschlechterstudien und Europäische Ethnologie
        • Besetzt durch: Beate Binder
    • Technische Universität
      • Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Sabine Hark
    • Technische Universität
      • Medien- und Geschlechtersoziologie
        • Besetzt durch: Christiane Funken
  • Bielefeld
    • Universität Bielefeld
      • Geschlechtersoziologie
        • Besetzt durch: Tombke König
    • Universität Bielefeld
      • Neuer Geschichte und Geschlechtergeschichte
        • Besetzt durch: Martina Kessel
    • Universität Bielefeld
      • Sozialwissenschaften – Schwerpunkt Berufsorientierung u. Arbeitswelt unter bes. Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Mechthild Oechsle-Grauvogel
    • Universität Bielefeld
      • Pädagogische Diagnose und Beratung unter bes. Berücksichtigung der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Katharina Gröning
  • Bochum
    • Ruhr-Universität
      • Soziologie / Soziale Ungleichheit und Geschlecht
        • Besetzt durch: Heike Kahlert
    • Ruhr-Universität
      • Geschichte der Frühen Neuzeit & Geschlechtergeschichte
        • Besetzt durch: Marina Lorenz
    • Ruhr-Universität
      • Film- und Fernsehwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der medialen Konstruktion von Gender
        • Besetzt durch: Eva Warth
    • Ruhr-Universität
      • Medienöffentlichkeit und Medienakteure unter besonderer Berücksichtigung von Gender
        • Besetzt durch: Astrid Deuber-Mankowsky
    • Ruhr-Universität
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: Beate Söntgen
  • Bremen
    • Universität Bremen
      • Gender Law, Arbeitsrecht, Sozialrecht
        • Besetzt durch: Ursula Rust
    • Universität Bremen
      • Informatik
        • Besetzt durch: Susanne Maaß
    • Universität Bremen
      • Geschlechterpolitik im Wohlfahrtsstaat
        • Besetzt durch: Karin Gottschall
    • Universität Bremen
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: Ines Weller
  • Dortmund
    • Technische Universität Dortmund
      • Frauenforschung in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung
        • Ulrike Schildmann
    • Technische Universität Dortmund
      • Soziologie der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Michael Meusser
  • Frankurt a. Main
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Frauen- und Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Helma Lutz
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt empirisch-pädagogische Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Barbara Friebertshäuser
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Amerikanistik mit Schwerpunkt Gender und Ethnics
        • Besetzt durch: Susanne Opfermann
    • Johann-Wolfgang-Goethe Universität
      • Politikwissenschaft und politische Soziologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungsländer unter bes. Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Uta Ruppert
  • Frankfurt/Oder
    • Europa Universität Viadrina
      • Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen und Gender Studies
        • Besetzt durch: Bożena Chołuj
  • Freiburg im Breisgau
    • Albert-Ludwig-Universität
      • Soziologie und empirische Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Nina Degele
    • Albert-Ludwig-Universität
      • Kognitionswissenschaft und Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Evelyn Ferstl
  • Gießen
    • Justus-Liebig-Universität
      • Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Frauenforschung
        • Besetzt durch: Barbara Holland-Cunz
  • Göttingen
    • Georg-August-Universität
      • Soziologie der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Andrea D. Bührmann
  • Hannover
    • Leibniz Universität
      • Frauenforschung, Sozialpsychologie der Geschlechterverhältnisse, Gesellschafts- und kulturtheoretische Frauenforschung
        • Besetzt durch: Barbara Zibell
  • Kassel
    • Universität Kassel
      • Soziologie der Diversität
        • Besetzt durch: Elisabeth Tuider
  • Koblenz
    • Universität Koblenz-Landau
      • Genderforschung mit dem Schwerpunkt Weiterbildung
        • Besetzt durch: Nicole Hoffmann
  • Köln
    • Universität Köln
      • Historische Bildungsforschung mit Schwerpunkt Gender History
        • Besetzt durch: Elke Kleinau
    • Universität Köln
      • Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter bes. Berücksichtigung der Genderforschung
        • Besetzt durch: Susanne Völker
  • Mainz
    • Johannes-Gutenberg Universität
      • Soziologische Theorie und Gender Studies
        • Besetzt durch: Stefan Hirschauer
  • Marburg
    • Philipps-Universität
      • Politische Wissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und Geschlecht
        • Besetzt durch: Ingrid Kurz-Scherf
    • Philipps-Universität
      • Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und
          Arbeitspolitik
        • Besetzt durch: Annette Henninger
  • München
    • Ludwig-Maximilien-Universität
      • Soziologie / Gender Studies
        • Besetzt durch: Paula Irene Villa
    • Technische Universität
      • Gender Studies in den Ingenieurswissenschaften
        • Besetzt durch: Susanne Ihsen
  • Münster
    • Westfälische Wilhelms-Universität
      • Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Gabriele Wilde
    • Westfälische Wilhelms-Universität
      • Politikwissenschaft und Internationale/Vergleichende Politische Ökonomie (unter Berücksichtigung von Feministischer Ökonomie)
        • Besetzt durch: N.N.
  • Oldenburg
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: N.N.
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Gender Studies
        • Besetzt durch: N.N.
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Kulturgeschichte europäischer und/oder außereuropäischer Textilien (unter besonderer Berücksichtigung der Gender Studies)
        • Besetzt durch: Karen Ellwanger
    • Carl-von-Ossietzky-Universität
      • Kunstgeschichte und Gender Studies
        • Besetzt durch: Barbara Paul
  • Paderborn
    • Universität Paderborn
      • Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Barbara Rendtorff
    • Universität Paderborn
      • Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie unter Berücksichtigung der Geschlechterforschung
        • Besetzt durch: Heike M. Buhl
  • Potsdam
    • Universität Potsdam
      • Soziologie der Geschlechterverhältnisse
        • Besetzt durch: Theresa Wobbe

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Feinde der Wissenschaft I: Feigheit und Politische Korrektheit

Ernst Peter Fischer hat es bei den ScienceBlogs mit den Feinden der Wissenschaft aufgenommen. In einem recht kurzen Text ärgert er sich über Thorsten Wilhelmy, Sekretär des Wissenschaftskollegs, der wohl der FAZ gegenüber viel Unsinn erzählt hat. Fischer schreibt u.a.:

„Früher hat man in den Reihen der Forschung den Mut gehabt, von Feinden der Wissenschaft zu reden, und man meinte damit Esoteriker, Astrologen und andere Scharlatane. Man meinte damit Leute, die von der Wissenschaft nichts halten und ihre Heilslehren verkünden. Heute unternimmt das der Sekretär des Wissenschaftskollegs, der viel Verständnis für Wissenschaftsfeindlichkeit zeigt und Menschen versteht, die Forschern vorwerfen, Ideologen zu sein. Thorsten Wilhelmy wertet die Wissenschaft ab, wo er kann, und auf die Geschichte hat sie seiner Ansicht nach so viel Einfluss wie die Denkmalpflege und die Kinofilme.“

Das mit dem Mut, das haben wir auch schon häufiger geschrieben, in der Variante des institutionalisierten Wissenschaftlers ohne Rückgrat, der den Mund nicht aufbekommt, um für seine Wissenschaft zu kämpfen. Aber Fischer macht hier einen sehr interessanten Punkt, der es ermöglicht, wissenschaftliche Belege für die Feigheit, die sich in den Wissenschaften breit gemacht hat, zu erbringen.

Eine Suche nach dem Begriff „Feinde der Wissenschaft“ in Google bringt, nun ja, ScienceFiles an erster Stelle und ein paar zehntausend weitere Fundstellen darunter zwei in den ScienceBlogs. Eine entsprechende Suche in wissenschaftlicher Literatur erbringt 77 Ergebnisse und die überwiegende Zahl derer, die sich trauen, von Feinden der Wissenschaft zu sprechen, haben sich das vor der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert getraut. Heutige Wissenschaftler sind unter denen, die den Begriff verwenden, nicht zu finden.

Dabei wäre es gerade heute wichtiger denn je, die Feinde der Wissenschaft klar zu benennen, so wie dies der Mathematiker Victor Schlegel 1872 getan hat als er in einer Rede „jene“ adressiert hat, die aus wissenschaftlicher Forschung politisches Kapital zu schlagen versuchen. Wenn man bedenkt, dass es 1872 keine Ministerien gegeben hat, die Steuergelder eingesetzt haben, um Legitimationsforschung in Auftrag zu geben oder Programme zu finanzieren, deren Ziel darin besteht, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, die der Wissenschaft angelastet werden, Volkserziehung zu betreiben, ist die Aussage von Schlegel umso bemerkenswerter.

In jedem Fall kann man feststellen, dass Fischer Recht hat, wenn er die Feigheit unter Wissenschaftlern beklagt, die jenen, die Wissenschaft missbrauchen und zerstören wollen, nicht mehr beherzt und in klaren Worten entgegen treten, sie als Feinde der Wissenschaft bezeichnen. Nur dass das Früher, von dem er spricht, sehr viel früher ist.

Auch die Relativierung von Wissenschaft, die Fischer beklagt, ist ein Faktum, das man nicht leugnen kann. Was heute alles an Hochschulen als wissenschaftlich gelten will, wäre noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Gelächter goutiert worden. Dass es nun einen Sekretär eines Wissenschaftskollegs gibt, der Wissenschaft mit Kinofilmen und Denkmalpflege gleichsetzt, verwundert nicht wirklich.

Die Relativierung all dessen, was Wissenschaft ausmacht, gibt es nicht erst seit gestern. Sie beginnt spätestens mit dem naiven Konstruktivismus, dessen Vertreter entdeckt zu haben glauben, dass alles konstruiert ist, nichts gegeben und deshalb alles hinterfragbar. Warum sich Konstruktivisten die Mühe machen, trotz der Beliebigkeit, die sie allem zuweisen, ihre konstruierte Beliebigkeit in Bücher zu schreiben, ist eine Frage, deren Antwort nicht nur auf den ersten Blick entweder in eine Reductio ad absurdum führt oder zu der Erkenntnis, dass Konstruktivisten nicht an ethische Maßstäbe gebunden sind, die nicht-Opportunisten teilen.

Der Konstruktivismus hat den Weg bereitet für all den Unsinn, der heute an Hochschulen sein Unwesen treibt, die Whiteness-Studies, die Cultural Studies, die Gender Studies, die Postcolonial Studies, die Auto-Ethnographie oder wie die Bezeichnungen der Zeitvertreibe lauten, die sich dadurch auszeichnen, dass sie keinerlei verwertbares Erkenntnisinteresse haben und dadurch, dass sie die individuelle Wertung zum wissenschaftlichen Ergebnis erklären wollen.

Um die Feinde der Wissenschaft wirkungsvoll zu bekämpfen, muss man, da stimmen wir Ernst Peter Fischer zu, den Mut haben, sie offen beim Namen zu nennen. Um dies tun zu können, um der weiteren Relativierung von Wissenschaft auf das Niveau von Kinofilmen wirksam entgegen treten zu können, muss sich Wissenschaft wieder auf die Kriterien besinnen, die sie von all dem Unsinn, der heute im Namen der Wissenschaft betrieben wird, trennen.

Karl Raimund Popper hat die Kriterien als Abgrenzungskriterien bezeichnet. Demnach ist Wissenschaft dem Ziel gewidmet, Erkenntnisse über die empirische Welt zu gewinnen. Zu diesem Zweck bedient sich Wissenschaft einer Methode, die darin besteht:

  • Aussagen über die Realität zu machen,
  • die einfach, widerspruchsfrei und von anderen nachvollziehbar sind und
  • die an der Realität scheitern können.

Aussagen, die diesen Kriterien der Falsifizierbarkeit, der Nachvollziehbarkeit und (in Abstufung) der Einfachheit nicht genügen, sind keine wissenschaftlichen Aussagen. Fächer, die sich an Hochschulen tummeln, aber keinerlei Erkenntnisse über die empirische Welt vorweisen können, die diesen drei Kriterien genügen, sind keine Wissenschaft. Gemessen an diesen Kriterien sind Whiteness-Studies, Gender-Studies, Post-Colonialstudies oder wie der ganze Unsinn sonst noch heißt, keine Wissenschaft, sie erreichen nicht einmal den Status einer Hilfswissenschaft. Hilfswissenschaften stellen Methoden der Erkenntnis oder der Prüfung bereit, so wie die Mathematik, die Logik oder die Philosophie dies tun. Ihr Status als (Hilfs-)Wissenschaft ist also dadurch bestimmt, dass sie an der Produktion von Erkenntnis beteiligt sind bzw. sie erleichtern. Gender Studies, Whiteness-Studies oder Post-Colonialstudies sind an keiner Produktion von Erkenntnis beteiligt. Im Gegenteil: Sie sind an der Zerstörung von Erkenntnis beteiligt, Erkenntnis, die ihren Vertretern ideologisch nicht passt. Sie sind Ideologen, Feinde der Wissenschaft.

Es wäre schön, wenn es uns, gemeinsam mit Ernst Peter Fischer gelingen würde, die trägen Gelenke der noch trägeren Wissenschaftler, die sich in ihren Büros verstecken oder in die Emeritierung geflüchtet haben, in Bewegung zu setzen und wenn wir auf diese Weise eine Bewegung starten könnten, die für Wissenschaft eintritt und sich gegen diejenigen stellt, die sie von innen heraus zerstören wollen, denn wie schreibt Fischer so richtig:

„Da fällt einem nur noch der alte Satz ein, dass man mit seinen Feinden schon fertig wird. Mühe machen die angeblichen Freude, zum Beispiel der Sekretär des Wissenschaftskollegs.“

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Translate »
error: Content is protected !!
Haben Sie Lust auf Auseinandersetzung oder steht bei Ihnen eher der Frust durch Auseinandersetzungen im Vordergrund? Der individuelle Umgang mit Konfliktsituationen ist ein Feld, das in Deutschland nicht beforscht wird. Dr. habil. Heike Diefenbach ändert dies zur Zeit. Sie haben die einmalige Gelegenheit, daran mitzuwirken. Nehmen Sie an unserer Primärforschung teil. Wirken Sie mit an der Erstellung einer Skala zur Messung von Konfliktorientierung.   Zur Teilnahme geht es hier.
Holler Box
Skip to toolbar