Fakten: Erneuerbare Energien zerstören die Umwelt

Rent Seeking, also der Versuch, eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe auf Kosten aller anderen gesellschaftlichen Gruppen zu bereichern, funktioniert dann am besten, wenn die Mitglieder der anderen gesellschaftlichen Gruppen, oder große Teile davon, entweder nicht merken, dass sie gemolken werden oder die zusätzlichen finanziellen Belastungen bereitwillig tragen, weil sie, vielleicht zurecht, denken, sie hätten einen Nutzen davon oder denken, die finanziellen Kosten seien geringer als die Kosten von Widerstand gegen die zusätzliche Belastung.

Der Umweltlobby und ihrem politischen Arm von Bündnis90/Die Grünen ist es in kaum vergleichbarer Weise gelungen, in Deutschland ein Klima zu schaffen, in dem es als Häresie gilt, wenn man anmerkt, dass erneuerbare Energien auch mit Kosten verbunden sind und man sich deshalb die Frage stellen muss, ob die Kosten nicht höher sind als der Nutzen, der von erneuerbaren Energien ausgeht.

Dieses Klima ist dafür verantwortlich, dass Maßnahmen, die mit dem Etikett „erneuerbare Energien“ versehen sind, ohne weiteres Aufheben durchgewunken werden. Es ist darüber hinaus für eine kindische Form des Schwarz-Weiß-Denkens verantwortlich, das eine gute Technologie einer bösen Technologie gegenüberstellt. Es ist kein Zufall, dass sich die Umweltlobby Kindern bedient, um ihre Ziele zu befördern. Kinder zeichnen sich weitgehend durch die Unfähigkeit differenzierten Denkens aus, positiv ausgedrückt: Sie denken noch, die Welt zerfalle in eindeutige Blöcke aus richtig und falsch, gut und böse und man könne klar entscheiden, wer oder was gut und richtig bzw. falsch und böse ist.

Vor diesem Hintergrund sind wir stolz darauf, dass es uns gelungen ist, eine Diskussion loszutreten, die sich weit über ScienceFiles hinaus in soziale Netzwerke und Foren verbreitet hat und deren Gegenstand die Nachteile von erneuerbaren Energien sind: Wirken sich Windparks auf die Trockenheit von Böden aus? Diese Frage haben wir vorgestern gestellt. Gestern haben wir eine Anzahl von Forschungsarbeiten zusammengetragen, die allesamt zeigen, dass Windparks einen Effekt auf das lokale Klima und das globale Klima haben, einen der u.a. die Luft- und Bodentemperatur erhöht.





Heute nun haben wir einen Vortrag von Michael Shellenberger ausgegraben, den er 2018 in Budapest gehalten hat. Shellenberger ist das, was man in Deutschland als Umweltaktivisten bezeichnet. Er war 2008 der „Hero of the Enovironment“ des Time Magazine und war ein glühender Verfechter erneuerbarer Energien, hat deren Ausbau im Bemühen, den vermeintlich von Menschen gemachten Klimawandel zu bekämpfen, kräftig mit Lobbyarbeit unterstützt.

Und dann muss ihn die Realität eingeholt zu haben.

Den damit verbundenen Erkenntnisprozess fasst er mittlerweile in die Frage:

Nun, da wir wissen, dass erneuerbare Energien den Planeten nicht retten können, wollen wir dabei zusehen, wie die Erde mit erneuerbaren Energien zerstört wird?

Das folgende Video wollen wir nicht nur unseren Lesern empfehlen. Wir hoffen, dass viele unserer Leser das Video in den sozialen Netzwerken posten, die Kinder, die sich derzeit für den „Kampf gegen den Klimawandel“ missbrauchen lassen, damit konfrontieren, in ihrem Bekanntenkreis verteilen usw.

Nun hat das Video von Shellenbergers Vortrag den Nachteil, dass es in englischer Sprache ist. Deshalb haben wir eine kurze Zusammenfassung in Abbildungen aus dem Vortrag von Shellenberger vorbereitet, um den Inhalt auch denen zugänglich zu machen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Beginnen wir zunächst mit dem, was so gut wie nie thematisiert wird:

Um Solar- oder Windparks zu bauen, ist es notwendig, die dafür notwendige Fläche zu versiegeln und die Flora und Fauna, die zuvor die entsprechende Fläche bewohnt hat, zu entfernen. Durch den immensen Landverbrauch, den erneuerbare Energien für sich reklamieren, wird das Artensterben befördert. Das Artensterben wird auch dadurch befördert, dass Windturbinen Vögel schreddern, Insekten in Mengen töten und dafür verantwortlich sind, dass viele Fledermausarten mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. Solarparks stehen Windparks in nichts nach: Sie wirken sich eher noch verheerender auf die Fauna und Flora aus. 

Erneuerbare Energien belasten die Umwelt in höherem Maße als andere Formen der Energiegewinnung. Der Materialaufwand, der entsteht, um Windparkts oder Solarparks zu erstellen, ist um ein Vielfaches höher als der Materialaufwand für konventionelle Formen der Energiegewinnung. Der sogenannte „ökologische Fußabdruck“, den erneuerbare Energien hinterlassen, macht sie zu einem der größten Umweltschädlinge unter den Methoden der Energieerzeugung. Das gilt auch im Vergleich mit Kohleverstromung, wie Shellenberger im Vortrag belegt.

Hinzukommt, dass die Entsorgungsproblematik für erneuerbare Energien nicht gelöst ist. Niemand weiß, was mit Windturbinen, die nach 20 Jahren nicht mehr genutzt werden können, passiert. Niemand weiß, was mit Solarzellen, die hochgiftige Stoffe, z.B. Blei und Cadmium enthalten, nach dem Ende von deren Lebenszeit geschieht. Die bislang wahrscheinlichste Lösung, den Solar-Müll in armen Ländern Afrikas oder Asiens abzuladen, scheint aufgrund der wachsenden Widerstände vor Ort, kein gangbarer Weg mehr zu sein. Was also tun, mit den giftigen Solarzellen und den mehreren Tausend Tonnen Stahl und Beton, die in Windturbinen verbaut sind?

Dafür, dass Bündnis90 und Grüne angeblich so besorgt um das Klima und die Umwelt sind, machen sie sich erstaunlich wenig Gedanken darüber, wie die Reste ihrer grünen Manie beseitigt werden sollen. Die Brennstäbe, die bislang in deutschen Kernkraftwerken angefallen sind, können übrigens in jedem herkömmlichen Wohnzimmer in entsprechenden Behältern sicher gelagert werden. Mehr Platz ist nicht notwendig.

Als Gegenleistung für hohe Gestehungskosten und die ungelöste Entsorgungsproblematik erhalten deutsche Konsumenten einen Preisanstieg beim Strom, der sich gewaschen hat. Deutschland ist beim Strompreis internationale Spitze. Die Stromkosten nehmen einen immer größer werdenden Teil des Budgets privater Haushalte und kommerzieller Unternehmen ein.

Mit dem hohen Strompreis finanzieren deutsche Konsumenten eine vollkommen unzuverlässige Form der Energiegewinnung, die regelmäßig durch die Verstromung von Gas und Kohle unterstützt werden muss, weil der erzeugte Strom nur zu bestimmten Zeiten anfällt und nicht ausreicht, um Spitzennachfrage zu befriedigen.

Erneuerbare Energien helfen auch nicht dabei, das Klima zu retten. Nimmt man die Idee des menschengemachten Klimawandels ernst und will als Folge, den Ausstoß von CO2 reduzieren, dann muss man feststellen, dass Frankreich Deutschland haushoch überlegen ist, obwohl in Frankreich nicht einmal ansatzweise so viel Geld in erneuerbare Energien investiert wird, wie in Deutschland. 92% des in Frankreich erzeugten Stroms ist sauberer Strom. 46% des in Deutschland erzeugten Stroms ist sauberer Strom. All die hohen Kosten werden in Deutschland also in Kauf genommen, um weit hinter dem zurückzubleiben, was in Frankreich mit sehr geringen Kosten verbunden ist.

Denn der französische Strom wird weitgehend in Kernkraftwerken gewonnen.

Die moderne Kernkrafttechnik ist nicht nur die sicherste Form der Stromerzeugung, sie ist auch die sauberste. Die Frage der Verwendung abgebrannter Brennstäbe ist gelöst, die Gefahr, durch einen Supergau zu Schaden zu kommen, ist geringer als die Gefahr, von einem Meteoriten erschlagen zu werden.

Dennoch ist Kernenergie bei den Deutschen unbeliebt. Warum? Ein weiterer Erfolg der Arbeit, den die Lobby der erneuerbaren Energien und ihr parlamentarischer Arm „Bündnis90/Die Grünen“ in den letzten Jahrzehnten durchgeführt haben, der allerdings nicht möglich gewesen wäre, wenn die Kenntnisse über moderne Technologien in Deutschland nicht in den 1980er Jahren stehengeblieben wären

Erneuerbare Energien sind nicht die sauberen Energien, als die sie kolportiert werden, und sie sind nicht die sicheren Energien, als die sie kolportiert werden. Das folgende Bild zeigt zwei holländische Arbeiter, die Wartungsarbeiten an einer Windturbine durchgeführt haben, kurz bevor einer in den Tod gesprungen und einer verbrannt ist.

Haben Sie davon in Deutschland etwas gehört?

Hätten Sie davon gehört, wenn ein Arbeiter in einem belgischen Kernkraftwerk seinen großen Zeh im Kühlwasser verstrahlt hätte?

So funktioniert die Manipulation der Öffentlichkeit.

Und nun: Michael Shellenberger


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