Beim Strompreis ist Deutschland Weltspitze – Projekt „Bürger verarmen“

Ist Ihnen die Energiewende das wert:

Strompreiszusammensetzung 2019
Infografik „Strompreiszusammensetzung 2019“ von Strom-Report.de





In der EU ist Deutschland somit unangefochten an der Spitze. Nirgends kostet Strom mehr als in Deutschland.

Zum weiteren Vergleich:

In den USA kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher: 0,15 Euro, also weniger als die Hälfte des deutschen Preises.
In China kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher: 0,08 Euro.
In Indien kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher: 0,09 Euro.
In Indonesien kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher. 0,10 Euro.
In Kanada kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher 0,11 Euro.
In Kolumbien kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher 0,18 Euro.
In Japan kostet eine Kilowattstunde für private Verbraucher 0,22 Euro.

Setzt man die Stromkosten privater Haushalte zu deren Kaufkraft in Relation, dann ist Deutschland unangefochten Weltspitze, zwar schon seit 2011. Die Energiewende und davon verursachten ultra-hohen Stromkosten trifft also nicht nur Arme, sie trifft die im Vergleich mit anderen Ländern relativ armen Deutschen mit voller Wucht.

Ein Zweipersonenhaushalt hat einen Jahresverbrauch von durchschnittlich 3.000 Kilowattstunden. Die jährlichen Stromkosten belaufen sich für diesen Haushalt in Deutschland auf rund 913 Euro. Zum Vergleich: Ein chinesischer Zweipersonenhaushalt muss 240 Euro für denselben Stromverbrauch aufbringen, ein US-amerikanischer Zweipersonenhaushalt 450 Euro und ein Japanischer Zweipersonenhaushalt 660 Euro.

Es ist schon erstaunlich, dass ein Land, das angeblich der sozialen Gerechtigkeit so zugetan ist, seinen Bürgern mehr als das Doppelte an Stromkosten abverlangt als die kapitalistische USA. 

Es ist eben alles eine Frage der Darstellung und vor allem eine Frage der Heuchelei-Kompetenz der Politdarsteller.



Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee: Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher! DENN: ScienceFiles lebt von Spenden. Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!
Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:

Donorbox

Unterstützen Sie ScienceFiles


Unsere eigene ScienceFiles-Spendenfunktion

Zum Spenden einfach klicken

Unser Spendenkonto bei Halifax:

ScienceFiles Spendenkonto: HALIFAX (Konto-Inhaber: Michael Klein):
  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXGB21B24

Folgen Sie uns auf Telegram.
Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org

16Comments

Add yours
  1. 1
    Sven Kuchary

    Ein Teil der „Energiewende“-Kosten versteckt sich auch in den Netzentgelten. Vor allem der Windstrom braucht deutlich mehr Fernleitungen, ebenso die Stromimporte und -exporte durch die nicht-bedarfsangepasste Erzeugung als die Stromerzeugung durch standortnahe konventionelle Kraftwerke am Rande der Großstadt.

  2. 2
    Tobi

    Wir verbrauchen von Jahr zu Jahr wegen sparsamer Geräte und bewusster Nutzung immer weniger und zahlen trotzdem den gleichen Betrag oder sogar mehr. Auf unserer Rechnung belegt unser Versorger übersichtlich, dass fast 70 Prozent der Kosten an Dritte gehen. Alles schön aufgeschlüsselt. Alles grüne Posten wegen dieser dämlichen, stümperhaften Energiewende. Wir haben noch ein gutes Einkommen und können das abfangen. Hartz4-Bezieher bekommen kein „Stromgeld“ vom Amt erstattet und auch Geringverdiener müssen bluten. Denen tut jede Steigerung mächtig weh. Scheint die alle aber nicht wesentlich zu stören. Sieht man ja am Wahlverhalten bundesweit.

  3. 3
    Kenan Meyer

    Für diesen Preis haben wir aber auch die sicherste Versorgung! Schließlich scheint an jedem Ort in Deutschland die Sonne 24h am Tag und ebenso weht 24h am Tag ein mäßiger und konstanter Wind. Einen weiträumigen Kollaps wie letzlens in England, weil kurzfristig eine Windfarm im Ärmelkanal wegen Orkans abgeschaltet werden mußte, könnte es bei uns niemals geben.

    Außerdem hat das Bundesamt für Katastrophenhilfe kürzlich explizit eine Broschüre für den Fall, daß der Strom ausbleiben sollte herausgegeben. Bisher gabs nur eine allgemeine Fibel mit Anweisungen für Katastrophenfälle. Das Mullah- sorry, Merkel-Regime überläßt nix dem Zufall.

    • 5
      J. Braun

      Man sollte auf die deutsche Stromversorgung nicht gar so schimpfen. Auf dem Land in Frankreich wackeln Strom und Telefon noch viel mehr und das nahezu ohne die Einspeisung von Zappelstrom. Dafür hängen die Kabel aber wie im Wilden Westen an Masten und reißen bei einem Sturm auch mal ab und liegen dann auf dem Boden.
      Aber man bemüht sich redlich und vor 20 Jahren war es noch viel schlimmer. Bei uns im Dorf hat jedenfalls jeder Haushalt aus leidvoller Erfahrung seinen Generator für den Notfall.

    • 7
      StefanH

      Ist vermutlich nicht ganz so einfach zu berechnen, da es – je nach Land – z. B. auch Grundgebühren gibt, oder auch nicht. Ich habe laut Stromrechnung ca. 15 US-Cent pro KWh, laut Ihrer Liste jedoch 0,22. Und die Grundgebühr liegt bei ca. 25 USD.

  4. 10
    xamterre

    Ich ergänze noch:
    Und was hat diese ganze „Energiewende“ bewirkt?
    NICHTS! Im Gegenteil!
    Trotz Energiewende steigt der CO2-Ausstoß in der BRD!
    Wir haben die höchsten Strompreise der Welt, riskieren einen Totalausfall der Stromversorgung,
    bezahlen Hunderte Milliarden Euro und erreichen das Gegenteil, was die Aktion bezweckt.
    Einstein nannte solche Handlungen mal schlicht und ergreifend: WAHNSINN!

  5. 12
    Maja

    Ja wenn die Deutschen was machen, dann machen sie es tausendprozentig. Das haben wir doch gut hinbekommen mit der Energiewende. Dafür bezahlen wir doch gerne den höchsten Strompreis weltweit. Das böse CO2 wird uns keinen Strich durch die Rechnung machen, denn wir werden es auf Null setzen. Was dann mit uns passiert, nach uns die Sintflut. Was kann man schon von solchen Politikern erwarten, denen von ärztlicher Seite bescheinigt wird, daß sie geisteskrank sind. Aber wie man sieht, sind die Deutschen sehr leidensfähig.

  6. 13
    Axel Heinz

    Durch den seit Jahren teurer werdenden Strom muss die Zahl der Haushalte, die den Strom nicht mehr bezahlen können (und denen in der Folge der Strom abgeschaltet wurde) deutlich angestiegen sein.

    Daher: Wie kommt man an Zahlen zu der Entwicklung von Stromsperren heran?

    Vielen Dank & Gruß
    AHz

  7. 14
    J. Braun

    Für alle Zahlenfanatiker hier die aktuellen Daten der EDF (Abrechnung vom 1.9.), des monopolistischen französischen staatlichen Stromanbieters für den Privatkunden:
    Grundpreis je kWh: 0,0978 €.
    Hinzu kommen eine TCFE (Taxe sur la Consommation Finale d’Electricité) (0,00778 Euro), eine CSPE (Contribution au Service Public d’Electricité) (0,002250 Euro) und eine CTA (Contribution Tarifaire d’Achiminiment Electricité), die bei einem Verbrauch von 243 kWh fix 4,68 Euro beträgt.
    Auf alles außer der CTA wird zusätzlich eine Mehrwertsteuer von 20% erhoben, auf die CTA 5,5% MWSt. aufgeschlagen.
    Zu diesem Gesamtverbrauch kommt dann eine monatliche Zählermiete von etwa 10 Euro zzgl. 5,5% MWSt.
    Aus diesem Zahlenwust die 16 Cent je kWh zu konstruieren ist echte Arbeit.
    Der zugehörige Energiemix: 85,9% Nuklear, 7,2% erneuerbar (davon 5,3% Wasserkraft), 1,9% Kohle, 3,7% Gas und 1,3% Öl.

  8. 15
    Martin Schmitt

    Ein hervorragender Artikel. Ja, wir werden von Irren regiert, aber der deutsche Michel will es offenbar so.
    Frage in die Runde: Gibt es eine Möglichkeit, Strom für private Zwecke aus dem Ausland zu importieren?

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.