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Opfer-Missbrauch: Persönlicher und finanzieller Nutzen auf dem Rücken der Toten von Hanau

Tobias Rathjen

Die Gedenkzeiten werden immer kürzer.
Man muss daraus den Schluss ziehen, dass das Geschäft mit dem Rassismus, zu versiegen droht.
Der Anschlag von Hanau hat heute „Halbjähriges“.

Und schon wird inszeniert, demonstriert, wird der Mord an 10 Menschen zur politischen Inszenierung, die zeigt, wie menschenverachtend und verzweifelt die Linke doch sein muss. Um ihre eigenen Themen durchzusetzen, ist ihr jedes Mittel recht. Selbst der Missbrauch von Toten.

Trauer, das vorweg, ist nichts, was man inszenieren kann.
Wer trauert, der sucht Privatheit, nicht Öffentlichkeit.
Wer trauert, ist verletzt, fühlt Schmerz. Er schreibt keine Tweets, um seine angebliche Trauer vor aller Welt zu dokumentieren. Er läuft nicht durch Straßen, um seine angebliche Trauer zu demonstrieren. Er suhlt sich nicht im Leid derer, um die er angeblich trauert, um einen persönlichen, politischen oder sonstigen Gewinn daraus zu ziehen.

Warum nicht?
Weil er trauert.

Alle, die heute öffentlich vorgeben, sie würden um die Opfer von Hanau trauern, ge-, nein missbrauchen diese Opfer für ihre persönlichen Zwecke.

Dass dem so ist, sieht man schon daran, dass sie die Motive des Täters zu keinem Zeitpunkt interessiert haben. Es ging von Anfang an darum, einen Mörder für die eigene ideologische Sache zu reklamieren, um auf dem Rücken der Opfer und ihrer Angehöriger, einen Purifikations-Zirkus zu veranstalten, der einzig dazu dient, persönlichen oder politischen Nutzen aus dem gewaltsamen Tod von 10 Menschen zu ziehen.



Deshalb wurde Tobias Rathjen in Windeseile zu einem Rassisten erklärt, zu einem Rechtsextremisten, denn nur so, kann man ihn und vor allem seine Opfer ins Zentrum des eigenen heiligen Kampfes, der doch in erster Linie nichts anderes ist als gelebter Narzissmus für die meisten und Mittel zum Profit für manche, stellen. Der politische Missbrauch von Opfern und die politische Instrumentalisierung von Tätern ist ein in der letzten Zeit häufiger anzutreffendes Unterfangen, mit dem Rechtsextremismus-Unternehmer versuchen, die eigenen (Spenden-)Kassen klingeln zu lassen und die eigene Finanzierung auf Kosten der Steuerzahler auf Dauer zu sichern. Erinnert sei nur an Davoud Ali Sanboly, der zu David S. wurde, dessen iranische Wurzeln im Laufe der Zeit verloren gegangen sind, so dass man ihn posthum zum rechtsextremistisch, rassistisch motivierten Täter – waren unter seinen Opfern doch nicht-Deutsche (wie er), – umfunktionieren konnte. Nachlesen kann man das hier.

Dasselbe Spiel wurde mit Tobias Rathjen getrieben.

Wir wollen in diesem Post einmal mehr darlegen, dass Tobias Rathjen mit Sicherheit fremdenfeindlich, xenophob war. Aber das war nicht der Grund dafür, dass er in Hanau zum zehnfachen Mörder geworden ist. Den Grund dafür hat er selbst in seinem Manifest niedergeschrieben. Wir zitieren:

„Wie soll und kann sich die Bevölkerung gegen ein Verbrechen wehren, von dem sie gar nicht weiß, dass es stattfindet?

Die zweite Besonderheit ist, dass diejenigen, welche das „Verbrechen“ ausüben, über alle Schritte informiert waren, die ich unternahm, um die Straftat an die Öffentlichkeit zu bringen. Selbst das Schreiben dieser Zeilen nahmen sie in Echtzeit zur Kenntnis.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass die entsprechenden Personen bei der Polizei bzw. Behörden, die ich hinzuzog, entsprechend manipuliert wurden, mit dem Ergebnis, dass sie ihre eigene Strafverfolgung verhindern konnten.

Als ich nur wenige Jahre alt war, schwor ich mir, wenn ich damit richtig liege, dass ich überwacht werde, dann gibt es Krieg!
Aus all den genannten Gründen blieb mir also nichts anderes übrig, so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen.
Dieser Krieg ist als Doppelschlag zu verstehen, gegen die Geheimorganisation und gegen die Degeneration unseres Volkes!
Menschen kommen und gehen.
Das was bleibt ist das Volk!“

Warum hat Rathjen keine Deutschen ermordet?
Weil er so viel Aufmerksamkeit wie nur möglich für seine „Sache“ erreichen wollte.
Das Kalkül ist aufgegangen. Die Linken in ihrem Wahn haben es möglich gemacht.



Nach sechs Monaten ist der Verwesungsprozess vorangeschritten – morbide Gedanken hat er, der Olaf.

Rathjen, das zeigt sein Manifest und das zeigen die zitierten Zeilen, war ein paranoider Psychopath, der die Eigenschaft teilt, die viele Psychopathen auszeichnet, innerhalb ihrer Wahnvorstellungen sind sie in der Lage, rational zu funktionieren. Und die Wahnvorstellungen, die das Leben von Tobias Rathjen bestimmt haben, wie er sie in seinem Manifest niedergeschrieben hat, sie führen zwangsläufig zu Mord als einzig möglicher Methode, die Dissonanz zwischen der übermäßigen Bedeutung, die Rathjen sich selbst zuschreibt und seiner nicht vorhandenen Wirkung auf seine Außenwelt, zu beseitigen.

Es ist die Aufgabe von Psychiatern, wandelnde Zeitbomben wie Rathjen zu erkennen und aus dem Verkehr zu ziehen. Wie ein rasend Wahnsinniger wie Rathjen jahrelang unentdeckt bleiben konnte, ist uns ein Rätsel, denn sein Wahnsinn ist offenkundig. Die Zeilen, die wir aus seinem Manifest zitiert haben, bilden den Abschluss desselben. Zuvor hat Rathjen berichtet, dass

Dieser Wahnsinnige wird heute politisch instrumentalisiert, von Profiteuren, die sich davon finanziellen und politischen Nutzen versprechen. Dazu ist es zwar notwendig, einen paranoiden Psychopathen zu normalisieren und zu einem Rassisten zu stilisieren, aber wenn es darum geht, den eigenen Nutzen zu erhöhen, dann gehen Linke bekanntlich und nicht nur sprichwörtlich über Leichen.



Uns tun nur die Angehörigen der Menschen leid, deren Leben von Tobias Rathjen beendet wurde, die nun dabei zusehen müssen, wie ihr vorhandener Schmerz über den Verlust eines Menschen überlagert wird, von einer öffentlichen Inszenierung, einer Massen-Selbstinszenierung unter Missbrauch von Ferhat Unwar, Götzkan Gültekin, Hamza Kurtovic, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Voirel Paun und Fatih Saracoglu.

Wer nachlesen will, wie Tobias Rathjen seinen Wahn in seinem Manifest ausgelebt hat, wir haben es hier ausführlich beschrieben.

Wer kennt:

Sie alle gehören zu den nicht prominenten Opfern der Roten Armee Fraktion. Sie wurden erschossen oder bei Bombenanschlägen der RAF getötet. Niemand ist für sie auf die Straße gegangen. Niemand hat für sie öffentliche Gedenktage inszeniert. Niemand hat sie zum Anlass genommen, um Mittel für den Kampf gegen den Linksextremismus zu fordern. Niemand hat die Toten missbraucht, um einen persönlichen oder finanziellen Nutzen auf ihrem Rücken zu generieren.

Der Grund dafür ist einfach. 

Anstand für die einen, linke Täter für die anderen. Anstand ist unter Extremismus-Unternehmern nicht zu finden und linke Täter lassen sich nicht in Bares ummünzen.



Wer Missstände beseitigen will, muss die Dinge beim Namen nennen. 

Unterstützen Sie bitte unseren Fortbestand als freies Medium.

Vielen Dank!
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