Wer hätte, als vor Jahrzehnten die Epoche des Ostblocks krachend zuende gegangen und der freie Westen den Sieg der politischen Systeme davon getragen zu haben schien, gedacht, dass sich ein paar Jahrzehnte später die Situation verkehrt haben würde: der freie Westen ist auf dem Weg zu einem von Hysterikern und linken Spinnern gebauten kollektiven Gefängnis zu verkommen, während der ehemalige Ostblock durch individuelle Verantwortung und Reziprozität zu dem Ort zu werden scheint, an dem das westliche Erbe von Freiheit und Eigenverantwortung bewahrt und gelebt wird.
Ein Leser schreibt uns von seinen Erfahrungen im freien Osten und seinen Bedenken, wieder in den autoritären Westen, in die westdeutsche A-Normalität zurück zu kehren.
Liebes Sciencefiles-Team,
Sie hatten ja mal aufgefordert, Erfahrungsberichte aus dem Ausland zu senden. Deshalb möchte ich nun aus meinem Polenurlaub berichten:
Ich selbst bin nicht geimpft. Schon wegen meiner Allegien wäre es zu riskant. Ich habe auch eine Pseudoallergie, das ist eine Allergie mit Zeitzünder, wie bei dem verstorbenen Franzosen. Mein letzter Anfall wurde durch ein Medikament verursacht, und ich landete mit Herzkammerflimmern im Krankenhaus. Seitdem muss ich nun Blutverdünner und Betablocker nehmen. Meine Lebensgefährtin lag wegen Corona auf der Intensivstation und hätte benahe eine invasive Beatmung bekommen, die für sie, da sie unter Asthma leidet, hätte tödlich enden können – aber der ganze Vorgang ist eine eigene unglaubliche Geschichte. Am Ende hat sie alles gut überstanden.
Schon sehr viele Jahre fahre ich in einen kleinen Ort auf dem Lande in der Nähe von Piła, einer Stadt mit rund 75.000 Einwohnern.
Es ist der Geburtsort meines Großvaters. Er war Pole, meine Großmutter Deutsche, der Krieg machte die Flucht nach Westen notwendig, ihre Heimat sahen sie nie wieder. Meine Mutter konnte wieder hierher reisen, und nun pflege ich den Kontakt zur polnischen Verwandschaft und zu Freunden, habe es mir sogar angetan, diese schwere Sprache zu erlernen.
Ich erinnere mich noch gut an die ersten Besuche in den 1970ern. Es war immer eine Anspannung nach dem Passieren der Grenze nach Osten, weil es stets galt, auf der Hut zu sein. Mein Onkel wurde z.B. einmal von einem, den Verkehr regelnden Polizisten in eine Einbahnstrasse gelockt, nur um ihn dort abzukassieren. Auf dem Lande lief es aber meist entspannter. Leider war es dann viele Jahre für mich zu riskant ostwärts zu fahren. Eine Großtante war altersbedingt zu ihrer Tochter nach Osten gezogen, und einem Cousin (aus dem Westen) hatten die DDR-Grenzer auf seiner Fahrt nach Berlin – in Zivil – zur Beförderung zum Oberstleutnant gratuliert, 3 Stunden nach der Beförderung. Meine Großtante wußte, daß ich während des Wehrdienstes als Sanitäter mit sehr vertraulichen Unterlagen betraut worden war, weil es mir den Dienst leichter machte. Obwohl ich reisen durfte, schien mir das danach zu riskant.
Anfang der neunziger Jahre reiste ich dann wieder nach Polen. Vieles war lockerer, manches wurde überhaupt nicht mehr richtig beachtet, und es dauerte, bis sich alles einpendelte. Von den Fallensteller für Autos mit Westkennzeichen waren wohl noch einige im Amt. Als um die Jahrtausendwende Polen die Abblendlichtpflicht für Oktober bis März einführte, da ließen sie die Autos an der Passkontrolle ohne Kommentar durch und hielten sie wenig später im Hinterland an, um großzügig zu kassieren. Die deutschen Grenzer reagierten mit einem provisorischen Aushang am Kontrollschalter, der auf das Einschalten des Abblendlichts hinwies und mahnten es sogar an. Wenn ich damals auf der Heimreise die Grenze in Westen passierte, da fiel dann eine gefühlte Last von den Schultern, ich konnte wieder durchatmen. Mit der Zeit gab es dann in solchen Punkten keine großen Unterschiede beidseitig der Grenze.
Als ich jetzt im Juli wie immer die Sommerferien in Polen verbringen wollte, da war da wieder eine gewisse Anspannung, wie das denn hier mit der Maskenpflicht, Strafen etc. laufen würde. Das Passieren der Grenze lief wie immer ohne jegliche Kontrolle. Niemand fragte uns nach dem vogeschriebenen Test. Der erste Halt erfolgte an einer Raststätte an der Autobahn zum Frühstücken. An der Tür stand etwas von Maskenpflicht, und wir setzten unsere Masken auf, richtig auf. Damit outeten wir uns als Ausländer, bevor nur ein deutsches Wort fiel. Viele trugen keine Maske, einige unter der Nase oder gar unter dem Kinn. Die Bedienung mußte sie wohl wirklich tragen, dafür aber auch nur unterhalb der Nase. Wir folgten der Mehrheit und setzten sie ab.
Am Ziel angekommen, erfolgte die übliche Begrüßung mit Umarmen. Im Ort sah ich keinen mit Maske. Als erstes gingen wir Lebensmittel einkaufen. Auch hier trug die Mehrkeit keine Maske bzw. bestenfalls unter der Nase, auch die Kassiererin nicht. In zwei Läden gab es an der Kasse eine Trennscheibe, am Wursttresen jedoch nicht. Das war letzten Herbst noch etwas anders.
Ein paar Tage später ging es in die Stadt auf den Wochenmarkt. Die Gemüsestände befinden sich dort unter einer hohen Überdachung. Letzten Herbst sollte man dort bereits Maske tragen, und viele hielten sich daran. Dieses Jahr waren vereinzelte Besucher mit Maske da, oft wieder unterhalb der Nase – mehr so pro forma. Die Händler trugen erst gar keine. In den kleinen Läden dort und in der Stadt ein ähnlich gemischtes Bild.
Am Wochenende fand ein besonderes Fest im Museumsdorf statt. Es war ein heißer Tag und man quälte sich erst gar nicht mit einer Maske (siehe Video)– bei uns wäre sie Pflicht gewesen. Anschließend fuhren wir noch schnell zur Meseumsbahn in Białosliwie. Diese Schmalspurbahn fuhr diesen Tag mit den kleinen Personenwagen für je 16 Personen jeweils eine halbe Stunde zu einer alten Haltestelle und zurück. Knapp hundert Leute warteten jeweils dicht beieinander stehend auf den Gleisen. In den Abteilen saßen wegen der vielen Kinder jeweils 20 Personen. Nur ein etwa 12-jähriges Mädchen trug in unserem Waggon eine Maske – am Ellenbogen.
Einen Nachmittag mußte ich zur Firma der Gasversorgung. Es wurde immer nur einer eingelassen, im Raum saß ein Bearbeiter mit FFP2-Maske, korrekt aufgesetzt und hinter Plexiglas. Vor dem Eingang standen die Menschen ohne Masken. Als ich an der Reihe war, hatte ich die Maske vergessen, fingerte sie schnell heraus, entschuldigte mich. Man bedeutete mir, dass es kein Problem sei, aber da hatte ich sie schon auf.
Deutsch Anormalität: Ohne Maske, stellen Sie sich das vor!
Bei Treffen mit den Verwandten waren auch die aktuellen Umstände in Deutschland ein Thema. Als ich von den Demonstrationen für das Grundgesetz in Berlin berichtete, deren Verbot, dennoch Durchführung und den – als Reaktion – brutalen Polizeimaßnahmen gegen friedliche Demonstranten – belegt mit Videos – mochten sie es kaum glauben, dass dies das Deutschland sei, welches sie vor Jahren einmal besucht haben. Dazu zeigte ich den Ausschnitt der Presse dazu (siehe links) und bot Vergleichsbilder zum Marathon und CSD [Christopher Street Day] an. Unfassbar für sie auch die Maßnahmen gegen Ungeimpfte. Man fühlte sich an alte kommunistische Zeiten erinnert.
Am Samstag vor unserer Abfahrt fand noch das Erntedankfest des Ortes statt. Auf dem ganzen Festplatz habe ich keinen Maskenträger gesehen. Die sind wohl lieber zuhause geblieben. Es war eine fröhliche, normal feiernde Dorfgemeinschaft.
Dann stand die Rückreise an, und nun stellten sich wieder die Gefühle ein von damals: Die Anspannung beim Passieren der Grenze, die Sorge ohne Komplikationen ans Ziel zu kommen – nur diesmal fuhr ich von Ost nach West!!! Auch die Kinder einer Bekannten wollten aus Polen nicht zurück, quängelten, um nicht dem Druck der Masken ausgesetzt zu sein.
Unser Urlaub verlief somit fast komplett maskenfrei. Blockwarte haben hier einen schwereren Stand: Jeder weiß, was sie früher taten, dennoch lebt man miteinander. Würden wieder welche auffallen, würde man sie gerne an ihre Vergangenheit erinnern – was selbige wiederum lieber zu vermeiden scheinen.
Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben. Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.
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So kann es kommen, wenn man nicht nur die Negativ-Auswahl der Konkursmasse übernimmt und sie auch noch durchfüttert, sondern sie sogar auch noch (in der Folge samt Entourage, Seilschaften und abgehängtem Nachwuchs) in entscheidende Positionen kommen läßt.
Das ist hier durch und man kann Südkorea nur wünschten, daß die sich vor einer sogenannten „Wiedervereinigung“ hüten wie das Weihwasser vor dem Teufel.
Die Rettung einer durch Sozialismus korrumpierten Kaste funktioniert nicht; da muß der Dreck sich erstmal setzen, gut durchgären und die Erreger müssen durch einen zeitlich nur nicht zu kurze voll biologische Reinigungszeit den ihnen zustehenden Weg gehen.
Alles andere würde auch für Südkorea fatal, denn die kommunistischen Kader sind natürlich in nichts mehr geübt als an Subversion und schändliches Verhalten.
Das hat funktioniert, der Rest aber nicht. Ich denke die Südkoreaner beobachten dieses gescheiterte Experiment des Wahnsinns genau und hoffe sie sind dank überlegenem IQ dagegen gefeit.
Ich kann die geschilderten Befindlichkeiten nach einem Aufenthalt in Schweden nur all zu gut nachvollziehen.
Dort interessiert das Thema Corona, wenigstens außerhalb der „Großstädte“ gar niemanden. Keine Masken, nicht mehr Abstand als sonst auch…
Als jemand, der seit 1999 in Polen (genauer: Krakau) lebt, kann ich den Bericht nur bestätigen. Zwar gibt es hier auch die „Zeugen Coronas“ mit ihren Weltuntergangsprophezeihungen, die Massenmedien und die Hof-Virologen mit ihrer Lust, Hysterie zu schüren, aber man findet selbst in den Mainstreammedien immer wieder kritische Stimmen zu Lockout unf Impfkampagnen. Vor allem dürfte es aber der historisch gewachsene freiheitliche Geist der Polen sein, der in der Praxis zu einem entspannteren Leben als in Deutschland führt.
Und das, was sich in Deutschland, Teilen der USA und Frankreich tut, und worüber sich sprachkundige Polen informieren oder solche, die Freunde oder Verwandte in diesen Ländern haben, löst allgemein Entsetzen aus, weil es an die Zeiten des Kommunismus erinnert. Davon haben die Polen wirklich genug (bis auf eine kleine, vom Westen und westlichen NGOs unterstützte Minderheit).
„Wer hätte, als vor Jahrzehnten die Epoche des Ostblocks krachend zuende gegangen und der freie Westen den Sieg der politischen Systeme davon getragen zu haben schien, gedacht, dass sich ein paar Jahrzehnte später die Situation verkehrt haben würde:“
Nach Polybius stirbt die Freiheit mit den Zeitzeugen der letzten Tyrannei. Wer eine Diktatur aus eigenem Erleben kennt, lässt sie sich von Faktencheckern nicht wegerklären.
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So kann es kommen, wenn man nicht nur die Negativ-Auswahl der Konkursmasse übernimmt und sie auch noch durchfüttert, sondern sie sogar auch noch (in der Folge samt Entourage, Seilschaften und abgehängtem Nachwuchs) in entscheidende Positionen kommen läßt.
Das ist hier durch und man kann Südkorea nur wünschten, daß die sich vor einer sogenannten „Wiedervereinigung“ hüten wie das Weihwasser vor dem Teufel.
Die Rettung einer durch Sozialismus korrumpierten Kaste funktioniert nicht; da muß der Dreck sich erstmal setzen, gut durchgären und die Erreger müssen durch einen zeitlich nur nicht zu kurze voll biologische Reinigungszeit den ihnen zustehenden Weg gehen.
Alles andere würde auch für Südkorea fatal, denn die kommunistischen Kader sind natürlich in nichts mehr geübt als an Subversion und schändliches Verhalten.
Das hat funktioniert, der Rest aber nicht. Ich denke die Südkoreaner beobachten dieses gescheiterte Experiment des Wahnsinns genau und hoffe sie sind dank überlegenem IQ dagegen gefeit.
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