Krieg gegen Kühe, Vernunft, Klimawandel und alle Anderen – Wahl zum Denbehinderten der Woche [KW 32]

Freitag ist eigentlich ein besserer Tag für die Wahl zum Denkbehinderten der Woche.
Ein schöner Wochenabschluss.

Sie können das Problem, die Qual der Wahl, mit ins Wochenende nehmen, über’s Wochenende sinnieren, über das Leben, den Sinn des Lebens und darüber, was Sie getan haben, um Personen des öffentlichen Lebens, wie wir sie wöchentlich zur Wahl stellen, zu verdienen und all das komprimieren in der einen Stimme, die wir jedem Leser zugestehen – obschon regelmäßig Druck auf uns ausgeübt wird, doch Mehrfachwahlen (bis zu acht) zuzulassen.

Das wird es nicht geben.

Eine Wahl ist, nun ja, eine Wahl, eine Entscheidung darüber, wen man wählt, auf wen die eigene Wahl fällt. Zugegeben, es ist gemeinhin eine schwierige Entscheidung, wem man seine Stimme bei unserer Wahl zum Denkbehinderten der Woche gibt, wir bemühen uns, die Wahl schwierig zu machen, aber am Ende wählen wir DEN, nicht DIE Denkbehinderten der Woche [für alle Genderbeeinträchtigten, auf DIE folgt ein Plural].

Falls Sie sich noch erinnern, wie wir diesen Post begonnen haben: Wir werden wohl, wenn sich kein Sturm der Entrüstung regt, bei Freitag als DEM Wahltag bleiben.

Am heutige Freitag haben wir acht hervorragende Kandidaten, die wir in vier Gruppen sortiert haben: Schollen-Intelligentia, Medien-Lasten, Öko-Katastrophen und Pestbringer. Sie alle nehmen ihren je spezifischen Anschlag auf Rationalität, Vernunft und Denkvermögen vor.

Los geht es mit der Schollen-Intelligentia.
Wer es noch nicht bemerkt hat: Die Polit-Klasse, nein, die Polit-Eiferer, die wie alle Fanatiker mit zunehmender Ferne zur Realität aggressiver und fundamentaler in der Art und Weise werden, in der sie versuchen, ihre Religion durchzusetzen, führen derzeit einen Krieg gegen Rinder. Denn Rinder sind als größte Umweltbelastung erkannt worden. [Es gibt ein Überschneidung zwischen Schollen-Intelligentia und Öko-Katastrophen, darauf sei hier schon hingewiesen.]. In den Worten der Bild-Zeitung:

“Der Chef des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, liebäugelt mit einer CO₂-Steuer für Kühe – weil die so viel pupsen! Denn kein anderes Nutztier verdaut so klimaschädlich wie die Kuh, die über den Pansen Methan generiert.
[…]
Er halte es für „eine folgerichtige Idee“, die Landwirtschaft für deren CO₂-Ausstoß zahlen zu lassen, so der Chef der Bundesbehörde in einem Podcast („Jung & Naiv“).
[…]
Zuerst aber, so Messner, müsse der Bestand der Nutztiere in Deutschland dezimiert werden. Um die Deutschen an fleischlose Kost zu gewöhnen, könne er sich auch steuerliche Anreize und die Umstellung von Kantinen auf fleischlose Kost vorstellen.”

Wie alle fundamentalistischen Eiferer, so ist auch Dirk Messner fest davon überzeugt, im Vollbesitz der Wahrheit zu sein. Diese Wahrheit wird im regelmäßig auf internationalen Kirchentagen bei der UN eigetrichtert, in der politischen Zusammenfassung des regelmäßigen Klimaberichts des Intergovernmental Panel on Climate Change, die in der Regel herzlich wenig mit dem wissenschaftlichen Bericht gemein hat, dem sie vorangestellt ist. Die Zusammenfassung für Politiker dient nicht dazu, die Fakten korrekt wiederzugeben, sondern dazu, die religösen Eiferer mit Munition zu versorgen, damit sie voller Glauben und sicher in der Heils bringenden Wirkung ihres Zerstörungswerk, vernichten, was angeblichh das Klima belastet. In der Regel vernichten sie damit die Grundlagen für Wohlstand und Prosperität der Gesellschaften, denen sie als Überschussgewächs entsprungen sind.

Interessanterweise gelangen diese neuen Templer, Klima-Mönchen, die Ungläubigen das Schwert an den Hals setzen, zu keinem Zeitpunkt zu der Einsicht, dass Lebewesen ein eigenes, von ihnen unabhängiges Existenzrecht haben, so wenig wie sie zu der Einsicht gelangen, dass ihre eigene Existenz um Längen das Klima belastender ist als die Existenz eines Gras verdauenden Rindes. Wendete man ihre eigene Logik auf sie selbst, auf Leute wie Dirk Messner an, was man als überzeugter Klima-Fanatiker, der den Planeten, nicht mehr und nicht weniger, retten will, natürlich tun muss, dann gelangt man zu der Erkenntnis, dass der Bestand an klimaschädlichen Lebewesen wie Messner dezimiert werden und bis zur Dezimation heftig besteuert werden muss.

Es gibt nur wenige Methoden, um eine Religion durchzusetzen.
Aber alle führen zu Verfolgung Andersgläubiger und enden in der Regel erst in Lagern für die vom Glauben Abtrünnigen und dann im Massenmord.
Dirk Messner ist unsere Startnummer 1.


Jahrelang galt, dass bei dem, was auf den Tisch kommt, klar sein muss, was drin ist. Die Zutatenliste auf der Packung, sie ist obligatorisch. Und sie ist im Interesse der Erzeuger, die mit “Qualität aus deutschen Landen” überzeugen wollen, was voraussetzt, dass die Qualität, auch Qualität ist, was wiederum voraussetzt, dass bekannt ist, was alles in diese Qualität Eingang findet.

Nicht so in Baden-Württemberg.
Baden-Württemberg, ein Land, in dem Grüne und Schwarze gemeinsam daran arbeiten, das Musterländle von Lothar Späth zu einem Netto-Empfänger im Länderfinanzausgleich zu machen, ist anders.
Dass dem so ist, liegt auch, aber nicht nur an Peter Hauk, dem Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.
Er wird in die Annalen der Transparenz mit den folgenden Bemerkungen eingehen:

Das ist wohl die neue baden-württembergische Offensive in Transparenz.
Wie kommen Sie darauf, dass es Sie etwas anginge, womit das, was Sie essen, behandelt wurde?
Glauben Sie etwa, diejenigen, die das, was Sie essen, behandelt haben, hätten etwas zu verbergen?
Also haben Sie Vertrauen zu denen, die das behandeln, was Sie essen und fragen Sie nicht, womit behandelt wird.
Denn diejenigen, die behandeln, was Sie essen, behandeln, haben das, was Sie verbergen, nicht zu verbergen.

Die Kunst des Widerspruch mit Peter Hauk.
Peter Hauk ist unsere Startnummer 2.


Damit sind wir bei den Medien-Lasten angekommen, eine Form der Altlast, wie sie von Hochschulen bekannt sind. Nun sind sie eben da, diese Leute, oft genug verbeamtet, d.h. man wird sie nicht mehr los. Indes haben Medien im Vergleich zu Hochschulen ein Problem: Sie können die Alt-Lasten nicht einfach im Alltag des Hochschullebens verschwinden lassen, ihnen, sofern sie auf die Idee kommen würden, eine Pressemeldung absetzen zu wollen, dieselbe ausreden. Nein, mit Medien ist eine gewisse Sichtbarkeit verbunden. Entsprechend bleibt Medien nichts anderes übrig, als die Expositionszeit ihrer Lasten so gering wie nur möglich zu halten. Indes, selbst eine kurze Zeit, kann schon zu lang sein.

Das bringt uns zu Sabrina Fritz und der mit der Dunning-Kruger-Überzeugung des Inkompetenten vorgetragenen Ahnungslosigkeit, die besonders gut wirkt, wenn sie mit dem Impetus des Rechthabers einhergeht:

Wir geben zu, zeitweise fällt es uns schwer, einen Ansatzpunkt zu finden, um das Netz der Dummheit, das in selbstsuggestiver Art, um sich vom Gegenteil zu überzeugen, gesponnen wurde, aufzuziehen.
Versuchen wir es:
Was Fritz sagt ist, dass Wissenschaftler sagen, dass der Staat seine Finger aus der Wirtschaft heraushalten soll.
Dann sagt Fritz, dass der Staat das aber nicht tut.
Dann sagt Fritz, dass niemand etwas dagegen sagt, wenn der Staat das nicht tut, obschon sie keine drei Sätze zuvor von den Wissenschaftlern berichtet hat, die sagen, dass der Staat das nicht tun soll.
Dann sagt Fritz, dass der Staat nicht nur geben könne, sondern auch nehmen müsse, weil er, wie wir erklärend anfügen, seine Finger in Bereiche steckt, die ihn nichts angehen, aber das führt zurück zu den Wissenschaftlern, die das gesagt haben, was Fritz schon eine Sekunde, nachdem sie es zitiert hat, vergessen hat.
Und weil – so Fritz, “enorme Aufgaben wie Klimarettung und Aufrüstung” vor der Tür stünden, müsse der Staat “nehmen”.

Ein Lehrbuchbeispiel für eine Reductio ad absurdum.
Ein Anschauungsbeispiel dafür, wie es Leuten gelingt, sich selbst vom größten Bullshit zu überzeugen, das ganze als “Argumentation” misszuverstehen und anderen in belehrendem Ton zu servieren.
Wäre es nicht so strunzdumm, es wäre fast lustig.
Sabrina Fritz ist unsere Startnummer 3.


Gunnar Hinck ist unsere Startnummer 4.
Gunnar Hinck schreibt in der Taz.
In der Taz behandelt Gunnar Hinck ein relevantes Problem. Wenn viele sich für Nutzlosstudiengänge wie Gender Studies oder anderen ideologischen Müll, der der

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Selbstbefriedigung dient und keinerlei gesellschaftlichen Nutzen erbringt, entscheiden, dann ist das eine Fehlallokation von gesellschaftlichen Ressourcen. Denn das Studium von Nutzlosstudiengängen, es muss finanziert werden. Der Nutzlos-Professor muss für seine Nutzlos-Tätigkeit finanziert, ausgestattet, die Nutzlos-Mittel für die Nutzlos-Lehre müssen bereitgestellt werden und so weiter. Und am Ende steht dann ein Genderkrüppel, dessen Beitrag darin besteht, die deutsche Sprache durch Gender-Trash zu verunstalten.
Hinck behandelt somit ein wichtiges Problem.

Aber Hinck hat keinen Sinn für die Marginalien, die Steuermittelverschwendung, die am Ende eines 13-Semester Aufenthalts, von Steuerzahlern finanziert, an einer Hochschule steht, die Steuermittelverschwendung, die darin besteht, dass nun extra Projekte erfunden und Projektmittel von Ministerien bereitgestellt werden müssen, um die Nutzlosen auf einem vierten Arbeitsmarkt einem gesellschaftlich nutzlosen Zeitvertreib zuzuführen.
Nein, Hinck ist mit dem Problem sozialer Ungleichheit befasst:

“Wenn nun aber alle, selbst FDP-PolitikerInnen, Aufstieg durch Bildung gut finden, muss trotzdem irgendjemand die notwendigen Blue-Collar-Jobs machen. Man kann nicht soziale Mobilität nach oben fördern und gleichzeitig erwarten, dass die sogenannten unteren Schichten die für sie sonst üblichen Berufe übernehmen.

Überall fehlt es an Personal
Die Lösung ist: Wir brauchen mehr Abstieg trotz Bildung. Akademikerkinder und AkademikerInnen sollten umsatteln und Hilfsjobs annehmen oder eine Berufsausbildung anfangen. Es wird zwar Widerstände im eigenen Milieu geben, aber dennoch lohnt es sich für sie.”

“Abstieg trotz Bildung”, ein erstaunlich diskriminierender Gedanke, der das gesamte Einbildungs-Gebäude derjenigen, die sich “Akademiker”, obschon ohne festen Job und ausreichende Bezahlung nennen, zur Schau stellt. [KLassenkampf 2.0]. Sie denken, wenn sie ihren Arsch semesterlang an Hochschulen plattgedrückt haben, dann resultiere das in einer sozialen Position “oben”. Gehe man anschließend einer sinnvollen Tätigkeit z.B. bei der Müllabfuhr oder als Lagerarbeiter nach, dann sei dies ein sozialer Abstieg.

Wie kommen diese Leute auf solche Ideen?
Wie kann ein prekär Zeitbeschäftigter, der z.B. von Ministerien in einem Projekt ausgehalten wird, um Demokratie leben! zu können, und zwar in der Form des Steuerschmarotzens, das in modernen Staaten zur Normalität geworden ist, von sich denken, er sei in der sozialen Hierarchie oben; wie ein Absolvent eines Nutzlosstudiengangs, die Aufnahme einer sinnvollen Tätigkeit bei Aldi sei ein sozialer Abstieg?
Sie sehen, die Welt der prekären Mittelschicht ist auf Einbildung gebaut.
Schade, dass Hinck diese Einbildungswelt ebenfalls bewohnt.
Schade deshalb, weil ihm ansonsten der Gedanke hätte kommen können, dass die Idee von der sozialen Position oben, die ein Akademiker quasi Kraft Abschluss sich einbildet einzunehmen, eben das ist, Einbildung, eine Einbildung, die von denen, die in dieser Einbildung “unten” sind, nicht geteilt wird.

Schon erstaunlich, dass ausgerechnet diejenigen, die den Mund immer voller sozialer Konstruktion führen, eben diese soziale Konstruktion nie in Rechnung stellen. Sozialer Status ist eine soziale Konstruktion und die Zeiten, in denen man als Angehöriger einer Hochschule oder auch nur als Absolvent einer Hochschule sozialen Status aufgrund der Position reklamieren konnte, die sind lange vorbei.
Gunnar Hinck ist unsere Startnummer 4.


Halbzeit.
Zeit für eine Darbietung außer Konkurrenz, weil wir die Unlauterbach freie Zeit nicht mehr ertragen:

Und wenn der Karl nach der 75 Impfung in den Seilen hängt und sich die Lunge aus dem Hals hustet, dann wird er zur 76. Impfung streben und froh sein, dass ihn die 75 vorausgehenden Impfungen vor dem Tod bewahrt haben, dem Tod an Corona in seiner harmlosen Variante von Omikron.

Aber Minister Karl steht nicht alleine.
Die Kongregation der Geimpften, die glauben müssen, die Impfung habe ihnen etwas gebracht, das glauben müssen, angesichts schwerer Erkrankung, die in einem gewissen Widerspruch zur Packungsbeilage und den Ratschlägen von Arzt und Apotheker steht, sie nimmt das Wort von Minister Karl begierig auf und formt daraus den eigenen Katechismus.


Weiter geht es mit den Öko-Katastrophen, Anschlägen auf die Vernunft, die von Aktivisten vorgenommen werden, die ihr fester Glaube vor jeder Form des Lernens bewahrt. Egal, wie dumm sie sich anstellen, ihr Glaube schützt sie vor der Einsicht, dass alle Normalbegabten sie für Personen halten, deren kognitive Underperformance nicht zufällig, sondern systematisch ist.

Luisa Neubauer kann auf eine gewisse Erfahrung zurückblicken, wenn es darum geht, kognitive Underperformance öffentlich zu machen. Suchen Sie nach Neubauer und Denkbehinderter der Woche, und Sie werden finden. Heute unterhält uns Neubauer mit den folgenden, undurchdachten Forderungen:

Obwohl es uns ärgert, wollen wir den Missbrauch des Begriffs “logische Konsequenz”, durch eine Person, deren Verständnis von Logik nicht dazu ausreicht, auch nur einen der zahlreichen Fehlschlüsse, die sie begeht, zu vermeiden, weitgehend unkommentiert lassen. Erstaunlicher scheint uns, dass eine Person, deren Lebensleistung bislang noch in keiner positiven Netto-Steuerzahlung zu Buche geschlagen hat, sich anmaßt, denen, die diese Gesellschaft am Laufen halten, vorzuschreiben, wie sie das zu tun haben. Aber, wenn die eigene Leistung fehlt, dann war es schon immer das Mittel der Wahl der Leistungslosen, sich mit wilden Forderungen an die Leistenden zu wenden, gemeinhin unter dem Vorwand, den Arbeitern zu ihrem Recht verhelfen zu wollen, ein Vorwand, der eine Millionenschar von Nutznießern an eben diesen Arbeitern geschaffen hat. Heute sind unter LInken “die Ärmsten”, nicht mehr die Armen, nur noch die “Ärmsten” ein beliebter Vorwand, der indes hinter der Rettung des Klimas zurückstehen muss, denn die Aufgabe, den Planeten zu retten, sie ist eine so große, dass Opfer gebracht werden müssen, auch von den Ärmsten.

Nein.
Nein, es geht nicht ohne auf “Logik” zurückzukommen.

Denn tatsächlich hat das, was Neubauer in die Welt posaunt, eine logische Struktur, wenn auch keine Logik.
Die Struktur beginnt damit, dass etwas behauptet wird, hier ein Krisensommer.
Es folgt die Behauptung, die aus dieser Behauptung abgeleitet wird, in diesem Fall eine Behauptung, die als “logische Konsequenz” fehlbenannt wird.
Und es folgt das, was man den fetten reichen Säcken und all den anderen Leuten, die man hasst, schon immer einmal sagen wollte: Privatjets verbieten, Übergewinne abschöpfen …

Natürlich nur, um die Ärmsten zu bezahlen…
Es ist in diesem Zusammenhang, dass wir den ÖPNV treffen, den Öffentlichen Personennahverkehr, der als “logische Konsequenz” des Krisensommers umsonst werden soll.

Sie sehen, man kann eben alles behaupten: Die logische Konsequenz der endemischen Dummheit unter Aktivisten besteht darin, Alkohol umsonst abzugeben. Anders sind diese Irren nicht mehr zu ertragen. Auch eine “logische Konsequenz”.

Nur dumm, dass nichts umonst ist.
“There is no such thing as a free lunch”, hat Milton Friedman einst gesagt und damit das in Worte gepackt, was Linke nicht verstehen. ÖPNV wird NIE umsonst sein. Irgend jemand muss die Angestellten im ÖPNV, den Unterhalt der Infrastruktur, die Betriebsmittel und vieles mehr BEZAHLEN. All das kostet Geld. ÖPNV kann also nur dann für die Fahrgäste umsonst sein, wenn die Kosten des ÖPNV von anderen, in der Regel nicht von denen, die davon profitieren, getragen werden. Kurz: Die Forderung nach einem “Umsonst”-Service ist ein altes Motiv sozialsitischer Umverteiler, mit dem sie sich einen eigenen Vorteil verschaffen und natürlich Tugend wedeln wollen.

Davon abgesehen ist eine solche Forderung auf der nach obenen offenen Dummheitsskala gerade abgehoben.
Luisa Neubauer ist unsere Startnummer 5.


Die erstaunliche Lernresistenz, die Öko-Katastrophen auszeichnet, wird im nächsten Beispiel besonders deutlich.

Michael Mayr, der sich auf Twitter, vielleicht in einer Art Selbsterkenntnis, Nightmare-Keks nennt, ansonsten mit Aussagen wie “Maske auf und impft Euch” auffällt und in seinem augenscheinlich jungen Leben bereits eine Virtuosität in Tugend wedeln entwickelt hat, die man sonst nur von Leuten im Vor-Leichenstatus erwartet:

“Seid Solidarisch mit anderen. Es geht auch um andere. Gemeinsam durch die Pandemie statt Egoismus und Gleichgültigkeit”

ist in besonderer Weise “lernresistent”.

Die Zündtemperatur von Holz, also die Temperatur, ab der sich z.B. Fichten selbständig entzünden, liegt jenseits von 250 Grad Celsius. Klimawandel kann also nur dann für die Selbstentzündung von Bäumen oder Holz im Allgemeinen verantwortlich sein, wenn die Außentemperaturen auf rund 250 Grade Celsius ansteigen, wohlige Venus-Verhältnisse oder so. Es gibt also nichts zu leugnen, wie Mayr in bereitwilliger Übernahme des derogativen Vokabulars, mit dem der Glaube an den von Menschen verursachten Klimawandel gegen die Realität verteidigt werden soll, meint. Die Fakten sind eindeutig. Waldbrände haben in der Regel Menschen zur Ursache, nicht den Klimawandel, Menschen, die zündeln, absichtlich oder unabsichtlich.

Nun hätte Mayr die Möglichkeit gehabt, seinen Irrtum einzusehen und zu lernen, ein normaler Vorgang für normale Menschen, ein unbekannter Vorgang für Ideologen, vor allem für solche, die gleich multiple Opfer ideologischer Verblödung sind. Und so reagiert Mayr darauf, dass er schlicht Blödsinn verbreitet hat, peinlicher Weise Blödsinn, mit dem er sich als intelligent produzieren wollte, damit, dass er nunmehr, weil Lernen bei ihm ausgeschlossen oder ihm peinlich ist, diejenigen, die ihn darauf aufmerksam gemacht haben, dass er Unsinn verbreitet, als Neonazis bzw. als Leute, die mit Neonazis einer Meinung zu sind, zu beschimpfen versucht. Ein weiterer Beleg für die kognitive Unterfunktion des neuronalen Netzwerks in seinem Kopf.

Leute, die sich derart in der eigenen ideologischen Verblödung suhlen, kann man nicht beglückwünschen. Man kann sie nur zur Wahl stellen:
Mayr ist unsere Startnummer 6.


Damit verlassen wir die Ökokatastrophen und gehen direkt zu den Pestbringern.
Biologische Waffen, so mancher Ansicht, seien eine moderne Erfindung. Das sind sie nicht. Wer denkt, unsere Vorfahren hätten nicht schon um den Wert gewusst, den ein an Pocken Erkrankter dann hat, wenn er im feindlichen Heerlager umher marschiert, hätten nicht darum gewusst, wie man Typhus oder Cholera in Brunnen importiert, um beides von dort in die trinkende Bevölkerung zu exportieren, der ist entweder naiv oder ein treudoofer Romantiker auf der Spur von Friedrich Engels Urhorde.

Nein, dass man mit biologischen Kampfstoffen anderen zusetzen kann, das ist lange bekannt.
Dass biologische Kampfstoffe auf zwei Beinen zum Zwecke der Krankmachung anderer, eingesetzt wurden, das war lange gang und gäbe.
Dass biologische Kampfstoffe in Form von Bazillen- oder Virenschleudern heute in der Überzeugung, qua Maske kein Unheil anrichten zu können, unter potentiellen Ansteckungsopfern verweilen und sich zudem in sozialen Medien mit ihrer Dummheit zu brüsten versuchen, das ist neu, wegen den sozialen Medien, nicht wegen der Dummheit:

 

Es war der Lepra-Kranke bass erstaunt darüber, dass alle Menschen, denen er auf seiner Reise nach Kalkutta begegnete, vor ihm davonliefen. “Was sind das nur für Mimosen?”, so fragte er sich. Seit Jahren lebe ich mit Lepra. Ich bin nicht daran gestorben. Warum wollen andere nicht teilhaben?

Logische Äquivalenz ist eine mächtige Waffe.
Wir setzen sie gerne ein.

Mareile Ihde ist unsere Startnummer 7.


Bleibt noch Beate Meinl-Reisinger.
Meinl-Reisinge ist in Österreich zuhause und sitzt dort NEOS, also wohl einer Partei vor.
Als solch’ Vorsitzender einer Partei belebt Meinl-Reisinger, ein Österreicher, gerne alte Konzepte, die ein gewisses Erbe mit sich herumschleppen:

Der Begriff des Volksverräters hat, auch in seinen Versionen Landesverräter oder Nationalverräter, eine sozialistische, ja kommunistische Tradition. Volksverräter, wohl als Begriff von Marx und Engels aufgebracht, um unliebsame Personen in den eigenen sozialistischen Reihen zu bekämpfen, erfreut sich seither einer ungebrochenen Verwendung. Vor allem Adolf Hitler hat den Begriff des Verräters an Volk und Nation in seinem schriftlichen Zeitvertreib während seiner Haftzeit in Landsberg sehr häufig verwendet und nicht zuletzt deshalb, haben diejenigen, die sich heute zwar immer noch bei Marx und Engels orientieren, aber dennoch für gute Linke halten, den Begriff des “Volksverräters” geächtet:

“Volksverräter ist ein Unwort im Sinne unserer Kriterien, weil es ein typisches Erbe von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten ist. Als Vorwurf gegenüber PolitikerInnen ist das Wort in einer Weise undifferenziert und diffamierend, dass ein solcher Sprachgebrauch das ernsthafte Gespräch und damit die für Demokratie notwendigen Diskussionen in der Gesellschaft abwürgt.”

Unwort des Jahres 2016 war er, der Volksverräter, weil er ein “typisches Erbe von Diktaturen” sein soll.

Indes, Meinl-Reisinger erfreut sich einer umfangreichen Ahnungslosigkeit, was den historischen Ballast angeht, der mit dem Begriff des Volksverräters einhergeht. Indes, fast alle, die ihn vor Meinl-Reisinger verwendet haben, haben ihn mit realen Konsequenzen verbunden, Hitler gemeinhin mit dem Friedensschluss von Versailles, als dessen Folge Deutschland in seinen Augen erniedrigt wurde, durch einen Friedensschluss, der nach seiner Ansicht nicht notwendig war, wie man in Mein Kampf ausführlich nachlesen kann.

Meinl-Reisinger steht nicht in der Tradition Hitlers, denn ihr “Volksverräter”, dessen Verrat hat keine erkennbaren Konsequenzen, keine Schäden, nein, die Schäden, die Meinl-Reisinger den von ihr so betitelten “Volksverrätern” unterstellt, sind allesamt Schäden, die erst eintreten werden, wenn Vladimir Putin die Absichten verfolgt, die ihm Meinl-Reisinger unterstellt. Es ist in gewisser Weise eine narzisstische Form des Gebrauchs von “Volksverräter”, notwendiger Weise so, denn eine Verwendung im ursprünglichen Sinn, die einen konkreten Schaden zu Lasten der Mehrheit des Volkes zum Gegenstand des Verrats macht, also z.B: Sanktionen gegen Russland, die die eigene Bevölkerung verarmen oder Maßnahmen gegen den Klimawandel, die die eigene Bevölkerung verarmen oder Maßnahmen gegen COVID-19, die die eigene Bevölkerung verarmen, nun ja, eine solche Verwendung wiese in eine eindeutige Richtung, bei der Bestimmung des Volksverräters …. Meinl-Reisinger; Meinl-Reisinger ist unsere Startnummer 8.

Damit ist die Präsentation der Kandidaten der 32. Kalenderwoche des Jahres 2022 beendet, und Sie sind am Zug:
Wer hat sie von seiner Denkbehinderung so sehr überzeugt, dass Sie ihm Ihre Stimme geben?

  • Dirk Messner, der Selbstreferentialität zu Selbstschädigung weiterentwickelt;
  • Peter Hauk, wir verbergen das Verborgene nicht, um es zu verbergen;
  • Sabrina Fritz, Widerspruch mt Widerspruch begründet;
  • Gunnar Hauck, akademisierter Abstieg;
  • Luisa Neubauer, umsonst ist, wenn andere dafür zahlen;
  • Michael Mayr, Lernen ist Neonazi;
  • Mareile Ihle, Masken schützen;
  • Beate Meinl-Reisinger, Volksverräter;

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Die innerparteiliche Ausscheidung um den Titel “Denkbehinderter der Woche” wurde von Ricarda Lang eindeutig für sich entschieden. In unserem “Grüne Special” der letzten Woche hat sie sich mit 393 Stimmen (33,4%) weit von der innerparteilichen Konkurrenz abgesetzt. Die Nacherzählung der unüberwindbaren Strom-Gas-Grenze, die von Robert Habeck in die Welt gesetzt wurde, seines Zeichens Wirtschaftsminister und daher im Besitz von Kenntnissen wie “Schnaps ist Schnaps und Bier ist Bier” war das Mittel zum Erfolg. Deutschland, so äfft Lang Habeck nach, habe kein Strom-, sondern ein Gasproblem und bekanntermaßen kann man Strom nicht in Gas umwandeln. Da bliebt dem kontrolierten Pyromanen aus Sachsen, Robert Schlick, der eben jenes Sachsen abfackeln will, nur Platz 2. 279 Leser (23,7%) haben ihm das Vertrauen in seine Denkbehinderung ausgesprochen. Auch Müllwühler Andre Baumann musste sich geschlagen geben. 122 Leser (10,4%) konnte er mit seiner anrüchigen Blockwart-Tätigkeit begeistern.

Auf den Plätzen folgen:

  • Karin Göring-Eckardt (120 Stimmen, 10,2%);
  • Danilo Zoschnik (106 Stimmen, 9,0%);
  • Michael Stempfle (95 Stimmen, 8,1%);
  • Omid Nouripour (38 Stimmen, 3,2%);
  • Martin Schirdewan (23 Stimmen, 2,0%)

Sie wollen nachlesen, womit sich die Kandidaten der letzten Woche empfohlen haben.
Kein Problem: Hier geht’s zum Post.



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