Zwei Fragen, die mit zunehmendem Alter irgendwie an Bedeutung gewinnen…
Arthur Schopenhauer hat auf diese Fragen, die folgende Antwort gegeben:
“ Die größte Energie und höchste Spannung der Geisteskräfte findet, ohne Zweifel, in der Jugend Statt, spätestens bis ins 35ste Jahr: von dem an nimmt sie, wiewohl sehr langsam, ab. Jedoch sind die späteren Jahre, selbst das Alter, nicht ohne geistige Kompensation dafür. Erfahrung und Gelehrsamkeit sind erst jetzt eigentlich reich geworden: man hat Zeit und Gelegenheit gehabt, die Dinge von allen Seiten zu betrachten und zu bedenken, hat jedes mit jedem zusammengehalten und ihre Berührungspunkte und Verbindungsglieder herausgefunden; wodurch man sie allererst jetzt so recht im Zusammenhange versteht.“
(Schopenhauer, Arthur (1977): Vom Unterschiede der Lebensalter. Gesammelte Werke Band 8, Kapitel 6, S.531)
Alter ist für Schopenhauer also ein Punkt auf der Dimension körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Erstere nimmt ab, letztere zu.
J.R.R Tolkien hat eine ähnliche, wenngleich pointiertere Vorstellung von „Alter“:
Einer, der nie müde zu werden scheint und immer voller Zuversicht ist.
“In one thing you have not changed, dear friend,“ said Aragorn: „you still speak in riddles.“ „What? In riddles?“ said Gandalf. „No! For I was talking aloud to myself. A habit of the old: they choose the wisest person present to speak to; the long explanations needed by the young are wearying.” ― J.R.R. Tolkien, The Two Towers[„In einer Hinsicht hast Du Dich nicht verändert, mein Freund“, sagte Aragorn: „Du sprichst immer noch in Rätseln“. „Was? In Rätseln“, sagte Gandalf. „Nein. Denn ich habe laut mit mir selbst gesprochen. Eine Angewohnheit der Alten: Sie wählen die klügste Person, die zugegen ist, um zu ihr zu sprechen; die langen Erklärungen, die die jungen benötigen, sind ermüdend.“]
Aus einem Lehrbuch für Sportbiologie (Weinecke, Jürgen (2004). Sportbiologie. Balingen: Spitta, S.418):
„Das biologische oder individuelle Alter wird als das Alter bezeichnet, welches ein Organismus aufgrund der biologischen Beschaffenheit seiner Gewebe im Vergleich zu Normwerten aufweist. Es ist von biologischen Reifungsvorgängen und exogenen Einflüssen abhängig“.
Alter als Normabweichung? Aber: Normen sind soziale Vereinbarungen. Personen jenseits der 60 Erdenjahre werden immer häufiger, ihr Anteil in der Gesellschaft wird immer größer. Sie, Alter wird zur Norm.
Weiter im Lehrbuch:
„Ds psychologische Alter bezieht sich auf das individuelle Anpassungsvermögen, auf subjektive Reaktionen und auf das Selbstbild der Einzelpersonen“
Man ist so alt, wie man sich fühlt? Oder fühlt man sich so alt, wie man ist? Zwei durchaus unterschiedliche Fragen.
Lehrbuch dritter Teil:
„Das soziale oder soziologische Alter wird stark von der jeweiligen Gesellschaftsstruktur bestimmt. So kann ein Individuum innerhalb der gleichen Gesellschaft einmal als jung, in einer anderen Beziehung als alt gelten“.
John Tinniswood, Southport, UK, pictured with his Guinness World Records certificate as the world’s oldest living man. Guinness World Records/PA Quelle: CNN
Rentner gelten generell als alt. Lassen sie sich von Jungen als Babysitter oder von ihrer Regierung als freiwilliger Engagierter ausnutzen, dann sind sie jung geblieben.
In jedem Fall scheint „gesellschaftlich-zugeschriebenes“ Alter (zumindest in bestimmter Hinsicht) relativ, eine Bestimmung anhand exogener Kriterien schwierig, so dass es wohl letztlich jeder für sich selbst entscheiden muss, ob er sich in einer bestimmten Situation und im Vergleich zu bestimmten Anderen gerade für alt hält oder es angeraten findet, sich als alt zu fühlen – oder wie sehen Sie das?
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Es gibt im Leben eines Menschen drei Abschnitte: 1) Lernen 2) Schaffen
3) das geschaffene zu genießen. Wobei man sein leben lang dazulernt.
Das Alter ist sekundär – es kommt nur darauf an wie man gelebt hat.
Dazu muss man mit seinem Leben auch zufrieden sein.
Leider wird der Mensch von einer Art GIER getrieben, das dazu führt,
das dieser Mensch NIE gelebt hat. Inzwischen bin ich länger auf dieser
Welt als meine Eltern – wie mein Vater auch schon sagte „ich bin mit meinem Leben zufrieden, und mache aus jedem Alter das beste daraus“.
Man sagt auch nicht um sonst “ man wird nicht Alt, sondern reifer“
Das Leben könnte so schön sein, ja wenn man den anderen leben lassen
würde. Alter sch… egal.
„Der Grund des Alterns und Sterbens ist kein physischer, sondern ein metaphysischer.“
– Arthur Schopenhauer, Neue Paralipomena, „Unzerstörbarkeit unseres Wesens durch den Tod“, Reclam jun., 3131-3135, Griesebach, 1892.
Um meine Lebensfreude und inneren Frieden zu bewahren, habe ich jede Person, die „interpersonellen Disstreß“ (98% davon verursachen: NPS, BPS, passiv Aggressive, Substanzabhängige, sowie alle Mischformen daraus; Dr. Selye) verursacht, aus meinem Leben entfernt.
David Rockefeller soll soweit gegangen sein, daß er sich in seinen letzten Lebensjahren jegliche Negativnachricht verbat.
Darum hier eine Information, die sicher viele erfeuen wird und manchem Angst nimmt:
„USA stoppen Taurus-Lieferung! Merz blamiert – Trump-Administration macht klare Ansage an Deutschland“
Von einem Alten, der beschloss, mit 65 Jahren noch Klavierspielen zu lernen:
—————————————————————————————
Wir alle erinnern uns daran, wie es gewesen ist, jung zu sein. Das Leben scheint endlos und selbst im mittleren Alter ist der Horizont des Seins wenn auch schon sichtbar, so doch noch weit entfernt und alles scheint noch immer möglich. Doch wie ist es, alt zu sein?
Nun, zuerst einmal ist „alt“ ein Attribut, das, auf den Menschen angewandt, gerne mit weniger leistungsfähig, kränklich, unbeweglich und allerlei anderen, meistens negativen Wertungen einhergeht. Doch ist das wirklich so? Mache ich einen Spaziergang, begegne ich immer mehr jungen Menschen mit über das Handy gesenktem Kopf, krummem Rücken und Übergewicht. Leistung, Leistungsbereitschaft, sich zu schinden für ein Ziel, kommt immer mehr aus der Mode. Die schnelle Befriedigung ist angesagt und der nächste, möglichst anstrengungslos zu erlangende Kick wird gesucht. „Work-live Balance“ ist wichtig, möglichst wenig tun und viel bekommen verlangt und risikoloser „Kampf“ und Gratismut sind „in“. Leistung hält keiner Kritik mehr stand und so wird nicht die Leistung verbessert, sondern die Kritik reduziert. Zumindest, wenn es um die eigene Leistung geht, denn das „Ich“ will gehätschelt werden.
Nicht anders, wenn es um das Klavierspielen geht. Ernsthaft Klavierspielen ist eine Schinderei, bedeutet üben, üben und nochmals üben, denn nicht nur die Finger lernen, sondern auch die Ohren. Schon bald nehmen sie Fehler wahr, die man am Anfang noch überhört hat und wenn sich ein Stück dann endlich nahezu schwerelos anhört, es ein Genuss ist, es zu hören, dann nur deswegen, weil unendlich viel Übung, Mühe, aber auch Liebe und Freude hineingesteckt wurde. Was, zumindest mich, voller Respekt zu Pianisten und eigentlich zu jedem professionellen Musiker aufschauen lässt, weil ich nun wenigsten ein kleines bisschen nachvollziehen kann, wie hart sie gearbeitet haben müssen für den perfekten Klang.
Doch genau das sind die Dinge, mit denen wir „Alten“ groß geworden sind. Wir haben nichts geschenkt bekommen, wir wissen, dass Leistung von „leisten“ kommt und wir haben das Glück erfahren, den Stolz auf das Erkämpfte und Vollbrachte genießen zu können. Denn das ist auch das Alter: Erfahrung, Weisheit und die in einem langen Leben erworbene Fähigkeit, etwas, was man begonnen hat, auch zu Ende zu bringen. Immer noch!
den ganzen Text finden Sie hier: https://rsonnberg.de/gehe-langsam-wenn-du-es-eilig-hast
„Das Alter ist ein höflich Mann:
Einmal übers andre klopft er an,
Aber nun sagt niemand: Herein!
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
Und nun heißt`s, er sei ein grober Gesell.“
Vorschlag:
Alt, wenn Erfahrung und Übung nicht mehr ausreichen, um die nachlassenden körperlichen Fähigkeiten auszugleichen:
Also, in einer Konkurrenz-Situation, unfähig zu fliehen, kraftlos, langsame Reflexe, mit seinen Argumenten nicht überzeugend.
Passt aber schon z.B. für Brillenträger oder Unfall-Geschädigte nicht mehr.
Das Altern hat jedenfalls begonnen, wenn ich – „Uff“ – stöhne, sobald ich mich auf eine bequeme Sitzmöglichkeit niederlasse.
Es gibt junge Alte und alte Junge Menschen, egal ob koerperlich, geistig, spirituell oder Lebenserfahrung. Jeder erlebt das Altern anders.
Manche fuehlen sich mit 30 J alt,, wenn die „Knochen knarren“ und sie ins Schwitzen kommen bzw. ausser Atem , falls sie drei Stockwerke hoch steigen muessen.
Andere fuehlen sich mit 80 J. young, da sie noch laufen koennen, ihr Gedaechtnis funktioniert und vor allem, sie sich noch selbst versorgen und einigermassen unabhaengig leben koennen.
„Man ist so alt, wie man sich fuehlt“ heisst es und dass stimmt.
Es kann sich jedoch tageweise aendern, je nach Stresslevel, Schmerzempfinden, Gehirnnebel, Schlafmangel, Frustration, Selbstanforderungen, Entaeuschungen und dann auch Gluecks-, und Zufriedenheitsempfinden, mit der eignen Person, mit vollbrachter Leistung, mit Selbstanforderungen-, und Anspruechen, den Lebensumstaenden , manchmal auch nur, wenn man tanzt, singt, gut gegessen hat, die Sonne scheint und man hoert die Voegel zwitschern usw. usw.
Altersempfinden hat nach meiner persoenlichen Erfahrung, nichts mit Behinderung und daraus erfolgenden Einschraenkungen zu tun. Es gibt nur gute und schlechte Tage und was so dazwischen liegt und da meistens aeusere Einfluesse, Stresslevel, Stimmung und Stoerungen.
Seit acht Jahren sitze ich im Rollstuhl, kann gerade mal ein paar Schritte mit Rollator laufen, bin im Rentenalter und fuehle mich trotzdem besser und juenger als mit 40-50J. Koerperlich kann ich nicht mehr so aktiv sein , wie frueher, halte mich jedoch so fit und gesund wie moeglich.
Mein Zeit, die ich nun habe nutze ich um zu Lesen, zu Lernen, zu schreiben, zu kommentieren, zu dokumentieren, zu Malen, fuer meine Familie, zum Treffen mit Freunden und fuer meine Tiere.
Uebrigens: „Just for fun.“
Ein amerikanisches Longevity Quiz
Ich bin auf ueber 89 J, gekommen, also noch viel Zeit um zu leben. https://ageist.typeform.com/longevityquiz
Ideologiebedingte Verbohrtheit, die alles abwehrt, was sie infragestellen könnte, ähnelt doch sehr dem Altersstarrsinn. Insofern erlebte ich besonders die corona-Zeit wie eine Massenvergreisung. Wäre vielleicht nochmal ein Sonderthema für sf.
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3) das geschaffene zu genießen. Wobei man sein leben lang dazulernt.
Das Alter ist sekundär – es kommt nur darauf an wie man gelebt hat.
Dazu muss man mit seinem Leben auch zufrieden sein.
Leider wird der Mensch von einer Art GIER getrieben, das dazu führt,
das dieser Mensch NIE gelebt hat. Inzwischen bin ich länger auf dieser
Welt als meine Eltern – wie mein Vater auch schon sagte „ich bin mit meinem Leben zufrieden, und mache aus jedem Alter das beste daraus“.
Man sagt auch nicht um sonst “ man wird nicht Alt, sondern reifer“
Das Leben könnte so schön sein, ja wenn man den anderen leben lassen
würde. Alter sch… egal.
„Der Grund des Alterns und Sterbens ist kein physischer, sondern ein metaphysischer.“
– Arthur Schopenhauer, Neue Paralipomena, „Unzerstörbarkeit unseres Wesens durch den Tod“, Reclam jun., 3131-3135, Griesebach, 1892.
Um meine Lebensfreude und inneren Frieden zu bewahren, habe ich jede Person, die „interpersonellen Disstreß“ (98% davon verursachen: NPS, BPS, passiv Aggressive, Substanzabhängige, sowie alle Mischformen daraus; Dr. Selye) verursacht, aus meinem Leben entfernt.
David Rockefeller soll soweit gegangen sein, daß er sich in seinen letzten Lebensjahren jegliche Negativnachricht verbat.
Darum hier eine Information, die sicher viele erfeuen wird und manchem Angst nimmt:
„USA stoppen Taurus-Lieferung! Merz blamiert – Trump-Administration macht klare Ansage an Deutschland“
Von einem Alten, der beschloss, mit 65 Jahren noch Klavierspielen zu lernen:
—————————————————————————————
Wir alle erinnern uns daran, wie es gewesen ist, jung zu sein. Das Leben scheint endlos und selbst im mittleren Alter ist der Horizont des Seins wenn auch schon sichtbar, so doch noch weit entfernt und alles scheint noch immer möglich. Doch wie ist es, alt zu sein?
Nun, zuerst einmal ist „alt“ ein Attribut, das, auf den Menschen angewandt, gerne mit weniger leistungsfähig, kränklich, unbeweglich und allerlei anderen, meistens negativen Wertungen einhergeht. Doch ist das wirklich so? Mache ich einen Spaziergang, begegne ich immer mehr jungen Menschen mit über das Handy gesenktem Kopf, krummem Rücken und Übergewicht. Leistung, Leistungsbereitschaft, sich zu schinden für ein Ziel, kommt immer mehr aus der Mode. Die schnelle Befriedigung ist angesagt und der nächste, möglichst anstrengungslos zu erlangende Kick wird gesucht. „Work-live Balance“ ist wichtig, möglichst wenig tun und viel bekommen verlangt und risikoloser „Kampf“ und Gratismut sind „in“. Leistung hält keiner Kritik mehr stand und so wird nicht die Leistung verbessert, sondern die Kritik reduziert. Zumindest, wenn es um die eigene Leistung geht, denn das „Ich“ will gehätschelt werden.
Nicht anders, wenn es um das Klavierspielen geht. Ernsthaft Klavierspielen ist eine Schinderei, bedeutet üben, üben und nochmals üben, denn nicht nur die Finger lernen, sondern auch die Ohren. Schon bald nehmen sie Fehler wahr, die man am Anfang noch überhört hat und wenn sich ein Stück dann endlich nahezu schwerelos anhört, es ein Genuss ist, es zu hören, dann nur deswegen, weil unendlich viel Übung, Mühe, aber auch Liebe und Freude hineingesteckt wurde. Was, zumindest mich, voller Respekt zu Pianisten und eigentlich zu jedem professionellen Musiker aufschauen lässt, weil ich nun wenigsten ein kleines bisschen nachvollziehen kann, wie hart sie gearbeitet haben müssen für den perfekten Klang.
Doch genau das sind die Dinge, mit denen wir „Alten“ groß geworden sind. Wir haben nichts geschenkt bekommen, wir wissen, dass Leistung von „leisten“ kommt und wir haben das Glück erfahren, den Stolz auf das Erkämpfte und Vollbrachte genießen zu können. Denn das ist auch das Alter: Erfahrung, Weisheit und die in einem langen Leben erworbene Fähigkeit, etwas, was man begonnen hat, auch zu Ende zu bringen. Immer noch!
den ganzen Text finden Sie hier: https://rsonnberg.de/gehe-langsam-wenn-du-es-eilig-hast
„Das Alter ist ein höflich Mann:
Einmal übers andre klopft er an,
Aber nun sagt niemand: Herein!
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
Und nun heißt`s, er sei ein grober Gesell.“
(Goethe, Sprüche)
Vorschlag:
Alt, wenn Erfahrung und Übung nicht mehr ausreichen, um die nachlassenden körperlichen Fähigkeiten auszugleichen:
Also, in einer Konkurrenz-Situation, unfähig zu fliehen, kraftlos, langsame Reflexe, mit seinen Argumenten nicht überzeugend.
Passt aber schon z.B. für Brillenträger oder Unfall-Geschädigte nicht mehr.
Das Altern hat jedenfalls begonnen, wenn ich – „Uff“ – stöhne, sobald ich mich auf eine bequeme Sitzmöglichkeit niederlasse.
Es gibt junge Alte und alte Junge Menschen, egal ob koerperlich, geistig, spirituell oder Lebenserfahrung. Jeder erlebt das Altern anders.
Manche fuehlen sich mit 30 J alt,, wenn die „Knochen knarren“ und sie ins Schwitzen kommen bzw. ausser Atem , falls sie drei Stockwerke hoch steigen muessen.
Andere fuehlen sich mit 80 J. young, da sie noch laufen koennen, ihr Gedaechtnis funktioniert und vor allem, sie sich noch selbst versorgen und einigermassen unabhaengig leben koennen.
„Man ist so alt, wie man sich fuehlt“ heisst es und dass stimmt.
Es kann sich jedoch tageweise aendern, je nach Stresslevel, Schmerzempfinden, Gehirnnebel, Schlafmangel, Frustration, Selbstanforderungen, Entaeuschungen und dann auch Gluecks-, und Zufriedenheitsempfinden, mit der eignen Person, mit vollbrachter Leistung, mit Selbstanforderungen-, und Anspruechen, den Lebensumstaenden , manchmal auch nur, wenn man tanzt, singt, gut gegessen hat, die Sonne scheint und man hoert die Voegel zwitschern usw. usw.
Altersempfinden hat nach meiner persoenlichen Erfahrung, nichts mit Behinderung und daraus erfolgenden Einschraenkungen zu tun. Es gibt nur gute und schlechte Tage und was so dazwischen liegt und da meistens aeusere Einfluesse, Stresslevel, Stimmung und Stoerungen.
Seit acht Jahren sitze ich im Rollstuhl, kann gerade mal ein paar Schritte mit Rollator laufen, bin im Rentenalter und fuehle mich trotzdem besser und juenger als mit 40-50J. Koerperlich kann ich nicht mehr so aktiv sein , wie frueher, halte mich jedoch so fit und gesund wie moeglich.
Mein Zeit, die ich nun habe nutze ich um zu Lesen, zu Lernen, zu schreiben, zu kommentieren, zu dokumentieren, zu Malen, fuer meine Familie, zum Treffen mit Freunden und fuer meine Tiere.
Uebrigens: „Just for fun.“
Ein amerikanisches Longevity Quiz
Ich bin auf ueber 89 J, gekommen, also noch viel Zeit um zu leben.
https://ageist.typeform.com/longevityquiz
Ideologiebedingte Verbohrtheit, die alles abwehrt, was sie infragestellen könnte, ähnelt doch sehr dem Altersstarrsinn. Insofern erlebte ich besonders die corona-Zeit wie eine Massenvergreisung. Wäre vielleicht nochmal ein Sonderthema für sf.