Karl Lauterbach will, dass die SPD „wieder“ für SOZIALE GERECHTIGKEIT kämpft.
Wofür?
Für soziale Gerechtigkeit „in Bildung, Aufstieg, Gesundheit, Pflege, Rente, Lohn, Vermögen, Miete und Erbschaft kämpfen“?
Wofür?
Das alles hat ÜBERHAUPT keinen Sinn, denn Gerechtigkeit ist ein INDIVIDUELLES Prinzip. Es bezieht sich auf das Verhältnis der erbrachten Leistung und Entlohnung von Person X IM VERGLEICH ZUR erbrachten Leistung und Entlohnung von Person Y und besagt: Wer mehr leistet, muss auch eine höhere Entlohnung erhalten.
Schon die Formulierung macht deutlich, dass man Gerechtigkeit nicht aggregieren, nicht über-individualisieren kann. Indes, der Begriff „sozial“ als Adjektive von dem SOZIALEN, tut genau das, denn SOZIAL, lateinisch für „die Gesellschaft betreffend“, ist eine wertneutrale Bezeichnung für aufeinander bezogene Handlungen von Menschen, für wechselseitig orientiertes Handeln von Menschen und dessen institutionalisierte Form, die solches Handeln zur Folge hat.
Kurz: Sozial bezeichnet überindividuelles, bezeichnet Handlungen, die mindestens zwei Menschen erfordern, Institutionen, die geronnene interaktion zwischen Individuen geworden sind, Dinge, deren Aggregationszustand sie der Frage von Gerechtigkeit enthebt, denn diese Frage ist schlicht nicht mehr sinnvoll zu stellen. Wie soll die Gerechtigkeit der Heirat (eine Institution aufeinander bezogener Handlungen) aussehen? Wie die Gerechtigkeit der „Bildung“, definiert als individuelle Anstregung, Wissen zu erwerben oder – für die Mittelschicht – Anstrengung, ein Bildungszertifikat zu erhalten?
Vollkommener Unfug.
Soziale Gerechtigkeit ist als Begriff inhaltsleer, denn der Begriff besteht aus einem Widerspruch, qualifiziert ein individuelles Prinzip (Gerechtigkeit) mit einem überindividuellen Begriff für Interaktion(sergebnisse). Aber der Begriff hat eine so lange Geschicht der affektiven Ansprache an die Empfindungen derjenigen, die sich mit Begriffen ruhig stellen oder begeistern lassen, dass niemand eingestehen wird, dass er keine Ahnung hat, was soziale Gerechtigkeit sein soll, den Begriff nur benutzt, um leicht überzeugbare Leute bei ihren affektiven Vorlieben abzuholen, sie über ihre affektiven Vorlieben zu manipulieren.
SciFi-Support
Auch ScienceFiles muss finanziert werden.
Und es wird, angesichts stetig steigender Kosten, immer schwieriger, ScienceFiles zu finanzieren.
HELFEN Sie uns bitte dabei, den Laden am Laufen zu halten!
Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!
Dabei ist der Begriff so leicht als Unfug erkennbar:
Wie sicher sind Sie in Fragen von Gerechtigkeit, Gleichheit, Gleichstellung usw. Machen Sie unseren Test.
Soziale Gerechtigkeit in Bildung, Aufstieg, Gesundheit, Pflege, Rente, Lohn, Vermögen, Miete und Erbschaft will Karl Lauterbach.
Wie soll das aussehen?
Soll Bildung nicht mehr Ergebnis individueller Anstrengungen sein, sollen Bildungstitel (wieder) im Kontingent oder per Quote an Arbeiter, Bauern und den ganzen Rest in der sozialistischen Gedankenwelt verteilt werden?
Soll Aufstieg nur noch dem möglich sein, der in die vorgegebene Aufstiegsmenge für Menschen seines sozialen Profils fällt?
Soll Gesundheit nicht mehr dem Kranken, sondern dem versprochen werden, der Klinik X dabei hilft, das erforderliche Quorum an Lebergeschädigten zu erfüllen?
Wie soll Gerechtigkeit bei Lohn, Vermögen, Miete und Erbschaft aussehen? Darf nur noch erben, wer genau soviel geleistet hat, wie sein Erblasser? Werden Vermögen zwischen „sozialen Gruppen“ gleichverteilt und Lohnunterschiede eingeebnet, um der Fiktion sozialer Gerechtigkeit notwendiger Weise auf Kosten von GERECHTIGKEIT gerecht zu werden.
Soziale Gerechtigkeit ist ein absurdes Konzept, ein Widerspruch in sich, der nicht aufgelöst werden kann, wie wir bis hier im Hinblick auf eines der Probleme, die sich mit dem Begriff verbinden, gezeigt haben.
Eines der Probleme.
Er hat noch weitere.
Schon vor Jahren ist Friedrich von Hayek auf anderen Wegen zum selben Ergebnis gelangt:
„Mehr als zehn Jahre lang, habe ich mich intensiv damit befasst, den Sinn des Begriffs ’soziale Gerechtigkeit‘ herauszufinden. Der Versuch ist gescheitert; oder besser gesagt, ich bin zu dem Schluss gelangt, dass für eine Gesellschaft freier Menschen dieses Wort überhaupt keinen Sinn hat“ (Hayek, 1977).
Eine freie Gesellschaft basiert für Hayek auf einer freien Marktwirtschaft, in der die Rechtsgleichheit der Akteure garantiert ist, Privilegienfreiheit herrscht und das Leistungsprinzip regiert. Die drei Begriffe, Rechtsgleichheit, Privilegienfreiheit und Leistungsprinzip, definieren die Spielregeln der freien Marktwirtschaft. Wer diesen Spielregeln zustimmt, erklärt sich auch mit den Ergebnissen, die im Rahmen dieser Spielregeln erreicht werden können, einverstanden, egal, ob die Ergebnisse für ihn positiv oder negativ sind.
Soziale Gerechtigkeit für die Bundeszentrale für politische Bildung So einfach kann die Welt für Denkbehinderte sein. Ein einzelner hat mehr als alle anderen zusammen. Wie er zu dem mehr gekommen ist, ist ein Mysterium, dass man ihm das „Mehr“ nehmen muss, eine Frage von Raub und Diebstahl, die, zu Zecken der Vertuschung, soziale Gerechtigkeit genannt wird.
Gerechtigkeit so verstanden, ist demnach Prozessgerechtigkeit. Ergebnisse sind gerecht, wenn sie unter Einhaltung der Spielregeln, von im wesentlichen: Meritokratie zu Stande gekommen sind.
Diese Form der Prozessgerechtigkeit ist all denen ein Dorn im Auge, denen die Marktergebnisse nicht passen bzw. die eine Privilegierung bestimmter Spieler erreichen wollen. Entsprechend wird mit Gerechtigkeitsbegriffen wie „Bedarfsgerechtigkeit“ oder „Verteilungsgerechtigkeit“ hantiert , wobei Bedarfsgerechtigkeit, z.B. die Idee hinter dem bedingungslosen Grundeinkommen ist, Verteilungsgerechtigkeit, die Marktergebnisse nachträglich durch Umverteilung ändern will. Diesen Gerechtigkeiten, die unter dem Überbegriff „soziale Gerechtigkeit“ gehandelt werden, ist eines gemeinsam:
Sie stellen einen interessegeleiteten Eingriff in den Markt dar, bevorzugen die einen Marktteilnehmer zu Lasten der anderen Marktteilnehmer und rechtfertigen dies mit „sozialer Gerechtigkeit“.
Soziale Gerechtigkeit ist der Anlaß eine Bedarfsgerechtigkeit zu fordern, die alle Deutschen mit dem gleichen Grundstock an physischer Sicherheit versorgen soll. Da aber nicht alle Deutschen arbeiten hat dies notwendig zur Folge, dass einige profitieren, weil ihnen gegeben wird, obwohl sie keine Leistung erbringen, während anderen genommen wird, weil sie leisten. Kurz, die, die leisten, werden ungerecht behandelt, um denen, die nicht leisten, Privilegien zu verschaffen. Soziale Gerechtigkeit als Legitimation für diese UNGERECHTIGKEIT ausgegeben.
Ähnlich verhält es sich bei der Verteilungsgerechtigkeit, die den Leistenden einen Teil ihrer Leistung nimmt, um ihn an weniger oder gar nicht Leistende zu verteilen.
Besonders problematisch wird diese Grundstruktur dann, wenn es darum geht zu bestimmen, wem wie viel genommen wird und wem wie viel zugeteilt bzw. zu wessen Gunsten umverteilt wird. In dieser Frage ist Streit vorprogrammiert, denn diejenigen, denen genommen wird, werden der Ansicht sein, es wird ihnen zu viel genommen bzw. jede Umverteilung ablehnen, während diejenigen, die erhalten, der Ansicht sein werden, zu wenig zu erhalten. Mit jeder Umverteilung und jeder Grundsicherung, die eine Regierung einführt, wird sie zudem bei anderen, die noch nicht in den Genuss von umverteilten Mitteln gekommen sind, Begehrlichkeiten wecken, und sie wird bei denen, denen gegeben wird, weitere Begehrlichkeiten wecken.
Dagegen wird den Leistenden ein Grund gegeben, die eigene Leistung vor der Umverteilung zu schützen, bzw. es wird ihnen der Anreiz genommen, überhaupt zu leisten. Zwischen all denjenigen, die versuchen, in den Genuss von Umverteilung zu kommen bzw. ihre Marktergebnisse vor Umverteilung zu schützen, steht die Regierung. Das Ziel einer Regierung besteht in erster Linie darin, wiedergewält zu werden. Um wiedergewählt zu werden, benötigt man Unterstützung, und Unterstützung kann man dadurch kaufen, dass man bestimmte der beschriebenen Interessen bedient, in dem man umverteilt, im Namen der sozialen Gerechtigkeit.
Diese unvermeidbare Degeneration der umverteilenden Regierung zum Handlanger unterschiedlichster Interessen und der unvermeidbare Streit darüber, was denn nun sozial gerecht sein soll und ab welcher Höhe eine Zuwendung sich als sozial gerecht qualifizieren soll, hat Hayek dazu veranlasst, den Begriff der sozialen Gerechtigkeit rundweg zu verwerfen.
Hayek, Friedrich A. von (1977). Soziale Gerechtigkeit – eine Fata Morgana. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. April 1977, S.13.
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:
Gerechtigkeit bedeutet i.d.R. dass als ungerecht bezeichnet wird wenn nicht alle Bürger Zugang zu den gleichen Gütern haben.
Das führt aber zum alten Problem mit der Gerechtigkeit. Wer diese Art wünscht eröffnet ein nicht endendes Wollen nach mehr Rechten.
Recht auf Wohnung? Also muss „der Staat“ das bezahlen.
Recht auf ärztliche Versorgung? Also muss „der Staat“ das bezahlen.
Recht auf Bildung? Also muss „der Staat“ das bezahlen.
Ad libitum fortzusetzen.
Das funktioniert einigermaßen solange die Bürgerschaft homogen zusammengesetzt ist und unbewusst weiß, dass das ein Gut ist das nicht übernutzt werden darf.
Wenn nicht führt es zum Kollaps wegen Übernutzung.
„Sozial ist nur der Markt.“ Mister Wirtschaftswunder.
Mehr gäbe es dazu nicht zu sagen. Außer das es um die BRD immer schlechter steht, je mehr seine Politik demontiert wurde / wird, um „soziale Gerechtigkeit“ zu erzeugen, inzwischen ja weltweit (De-Industrialisierung).
Erinnerungsschwierigkeiten. Er hat es “nicht so gemeint” (à la Baerbock).
Eines ist sicher: Wer die Wahrheit sagen würde, bräuchte nach wie vor ein schnelles Pferd. Rentenkasse, Kranken- & Pflegeversicherungen…
Das Volk soll künftg auch von Rüstungsgeschäften was “abbekommen”.
“Alles Gute” kommt bekantlich von “oben”.
Theoretisch, politisch ist der Begriff „soziale Gerechtigkeit“ in der Tat (ideologischer) Unsinn (Hayek ja u.a. den Begriff „Wieselwort“ dafür geprägt).
Nur die Mangelsituationen (finde momentan nicht den passenden Begriff, weshalb ich gleich ein Beispiel nenne) auf die er (von „unanständigen“ Menschen) angewandt wird, sind real.
Deshalb muß eine Gesellschaft sich entscheiden (auch wenn sie den Begriff ablehnen würde), wie sie mit diesen Mangelsituationen umgeht, auch ungerecht und mit Zwang oder eben nicht.
Man kann natürlich (wie in Los Angeles) neben dem Highway kampieren lassen. Bedarfsgerecht für ein menschliches Dasein ist das nicht (auch wenn es in der Tat keine Bedarfsgerechtigkeit gibt).
Freilich kann das Problem nur (erst wieder) in einer Gesellschaft anständiger Individuen angegangen werden, die zu den elementarsten Formen von Demokratie und Rechtsstaat zurück gefunden hätte.
In einer Gesellschaft der Lauterbäche und Merze kann dieses Thema also nicht behandelt werden.
Mich ärgert es einfach nur noch, dass Herr Lauterbach immer noch nicht als der gefährliche Kriminelle, der er ist, im Knast auf Jahrzehnte einsitzt. Stattdessen werden Helden wie Richter Dettmar von Justiz u. Medien vollkommen ruiniert. Wir leben in einem real existierenden Alptraum. Die Phrase von der sozialen Gerechtigkeit kann er sich wohin schieben.
Mein Abitur wurde mit 3,7 bewertet. Das war die schlechteste Note, mit der man bestehen konnte. Schülersprecher, aber ein Drittel Fehlstunden und keinerlei Interesse an Geschichte oder Physik. Eigentlich hatte ich vor, das Leben hinzuschmeißen. Dazu noch eine Sozialphobie. Später trotzdem Karriere mit dicken Referenzen gemacht. Alles Tand.
Dazu ein Spruch (Verfasser unbekannt): „Das einzige, was man zum Leben sagen kann: Es geht weiter.“
Der Mensch ist unbestritten ein soziales Wesen. Die Initiative, anderen Menschen zu helfen, muss noch nicht einmal durch Erziehung vermittelt werden, denn sie ist genetisch verankert. In einer kleinen Gesellschaft funktioniert ein soziales Zusammenleben automatisch. Man sorgt dafür, dass andere auch über die Runden kommen, wenn sie Pech hatten, durch Verletzung eine Weile lang nicht arbeiten zu können, wenn sie alt werden, oder wenn sie noch Kinder sind. Diejenigen, die geschickter und erfolgreicher bei der Jagd sind, geben den anderen etwas ab, was ja auch viel sinnvoller ist, als Vorräte anzulegen, die dann verrotten.
Wenn Millionen von Menschen eine Gesellschaft bilden, dann klappt das automatisch nicht mehr. Eine solche Gesellschaft muss Regeln aufstellen, nach denen die Leistungsfähigen denen, die zu wenig oder nichts leisten können, etwas abgeben. Wenn das alles gut geregelt ist, indem die Leistungfähigen nicht ungerechterweise zu schwer belastet werden, oder die Nicht-Leistungsfähigen nicht weniger bekommen, als sie zum Leben brauchen, dann ist soziale Gerechtigkeit gegeben. Wenn Kinder von weniger leistungsfähigen Mitgliedern der Gesellschaft verhungern, dann kann man nicht mehr von sozialer Gerechtigkeit sprechen. Insofern finde ich diesen Begriff durchaus brauchbar.
Dass sich alles automatisch regelt, wenn eine (nicht-soziale) Marktwirtschaft implementiert wird, sehe ich nicht. Denn für das funktionieren der Marktwirtschaft ist es völlig egal, ob Kinder verhungern, oder erst gar nicht geboren werden, weil sich manche Erwachsene bewusst sind, dass sie sich Kinder einfach nicht leisten können.
Andererseits natürlich: Herrn Lauterbach sind solche Überlegungen wahrscheinlich vollkommen egal.
[…] folgt die für Link(sextrem)e obligatorische Phrase der „sozialen Gerechtigkeit“ – ein vollkommen leerer Begriff, Gewäsch, mit dem sich Leute wie Klingbeil Rechfertigung dafür verschaffen, Arbeiter in einer […]
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigtes Königreich. Wir haben unsere Preise entsprechend auf Pfund Sterling aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
-
Wird geladen …
Show CommentsGerechtigkeit bedeutet i.d.R. dass als ungerecht bezeichnet wird wenn nicht alle Bürger Zugang zu den gleichen Gütern haben.
Das führt aber zum alten Problem mit der Gerechtigkeit. Wer diese Art wünscht eröffnet ein nicht endendes Wollen nach mehr Rechten.
Recht auf Wohnung? Also muss „der Staat“ das bezahlen.
Recht auf ärztliche Versorgung? Also muss „der Staat“ das bezahlen.
Recht auf Bildung? Also muss „der Staat“ das bezahlen.
Ad libitum fortzusetzen.
Das funktioniert einigermaßen solange die Bürgerschaft homogen zusammengesetzt ist und unbewusst weiß, dass das ein Gut ist das nicht übernutzt werden darf.
Wenn nicht führt es zum Kollaps wegen Übernutzung.
„Sozial ist nur der Markt.“ Mister Wirtschaftswunder.
Mehr gäbe es dazu nicht zu sagen. Außer das es um die BRD immer schlechter steht, je mehr seine Politik demontiert wurde / wird, um „soziale Gerechtigkeit“ zu erzeugen, inzwischen ja weltweit (De-Industrialisierung).
Links = Das Gegenteil von sozial, immer.
Beispiel: “Gesundheit”
“Corona-Bericht: Was über Spahn, Lauterbach und Scholz drinsteht | Markus Lanz vom 03. Juli 2025”
https://www.youtube.com/watch?v=FsUFKPMeAUg
Erinnerungsschwierigkeiten. Er hat es “nicht so gemeint” (à la Baerbock).
Eines ist sicher: Wer die Wahrheit sagen würde, bräuchte nach wie vor ein schnelles Pferd. Rentenkasse, Kranken- & Pflegeversicherungen…
Das Volk soll künftg auch von Rüstungsgeschäften was “abbekommen”.
“Alles Gute” kommt bekantlich von “oben”.
Theoretisch, politisch ist der Begriff „soziale Gerechtigkeit“ in der Tat (ideologischer) Unsinn (Hayek ja u.a. den Begriff „Wieselwort“ dafür geprägt).
Nur die Mangelsituationen (finde momentan nicht den passenden Begriff, weshalb ich gleich ein Beispiel nenne) auf die er (von „unanständigen“ Menschen) angewandt wird, sind real.
Deshalb muß eine Gesellschaft sich entscheiden (auch wenn sie den Begriff ablehnen würde), wie sie mit diesen Mangelsituationen umgeht, auch ungerecht und mit Zwang oder eben nicht.
Man kann natürlich (wie in Los Angeles) neben dem Highway kampieren lassen. Bedarfsgerecht für ein menschliches Dasein ist das nicht (auch wenn es in der Tat keine Bedarfsgerechtigkeit gibt).
Freilich kann das Problem nur (erst wieder) in einer Gesellschaft anständiger Individuen angegangen werden, die zu den elementarsten Formen von Demokratie und Rechtsstaat zurück gefunden hätte.
In einer Gesellschaft der Lauterbäche und Merze kann dieses Thema also nicht behandelt werden.
Mich ärgert es einfach nur noch, dass Herr Lauterbach immer noch nicht als der gefährliche Kriminelle, der er ist, im Knast auf Jahrzehnte einsitzt. Stattdessen werden Helden wie Richter Dettmar von Justiz u. Medien vollkommen ruiniert. Wir leben in einem real existierenden Alptraum. Die Phrase von der sozialen Gerechtigkeit kann er sich wohin schieben.
Gerechtigkeit ist wenn jeder ein 1er Abitur kriegt.
Mein Abitur wurde mit 3,7 bewertet. Das war die schlechteste Note, mit der man bestehen konnte. Schülersprecher, aber ein Drittel Fehlstunden und keinerlei Interesse an Geschichte oder Physik. Eigentlich hatte ich vor, das Leben hinzuschmeißen. Dazu noch eine Sozialphobie. Später trotzdem Karriere mit dicken Referenzen gemacht. Alles Tand.
Dazu ein Spruch (Verfasser unbekannt): „Das einzige, was man zum Leben sagen kann: Es geht weiter.“
Der Mensch ist unbestritten ein soziales Wesen. Die Initiative, anderen Menschen zu helfen, muss noch nicht einmal durch Erziehung vermittelt werden, denn sie ist genetisch verankert. In einer kleinen Gesellschaft funktioniert ein soziales Zusammenleben automatisch. Man sorgt dafür, dass andere auch über die Runden kommen, wenn sie Pech hatten, durch Verletzung eine Weile lang nicht arbeiten zu können, wenn sie alt werden, oder wenn sie noch Kinder sind. Diejenigen, die geschickter und erfolgreicher bei der Jagd sind, geben den anderen etwas ab, was ja auch viel sinnvoller ist, als Vorräte anzulegen, die dann verrotten.
Wenn Millionen von Menschen eine Gesellschaft bilden, dann klappt das automatisch nicht mehr. Eine solche Gesellschaft muss Regeln aufstellen, nach denen die Leistungsfähigen denen, die zu wenig oder nichts leisten können, etwas abgeben. Wenn das alles gut geregelt ist, indem die Leistungfähigen nicht ungerechterweise zu schwer belastet werden, oder die Nicht-Leistungsfähigen nicht weniger bekommen, als sie zum Leben brauchen, dann ist soziale Gerechtigkeit gegeben. Wenn Kinder von weniger leistungsfähigen Mitgliedern der Gesellschaft verhungern, dann kann man nicht mehr von sozialer Gerechtigkeit sprechen. Insofern finde ich diesen Begriff durchaus brauchbar.
Dass sich alles automatisch regelt, wenn eine (nicht-soziale) Marktwirtschaft implementiert wird, sehe ich nicht. Denn für das funktionieren der Marktwirtschaft ist es völlig egal, ob Kinder verhungern, oder erst gar nicht geboren werden, weil sich manche Erwachsene bewusst sind, dass sie sich Kinder einfach nicht leisten können.
Andererseits natürlich: Herrn Lauterbach sind solche Überlegungen wahrscheinlich vollkommen egal.
[…] folgt die für Link(sextrem)e obligatorische Phrase der „sozialen Gerechtigkeit“ – ein vollkommen leerer Begriff, Gewäsch, mit dem sich Leute wie Klingbeil Rechfertigung dafür verschaffen, Arbeiter in einer […]