… außer uns!
Heute werden die Ergebnisse des „IQB-Bildungstrend 2024“ vorgestellt. BILD hat man die Ergebnisse bereits vorab „zugespielt“:
Demnach und von vielen, die sich mit Bildung beschäftigen, uns eingeschlossen, kaum für möglich gehalten, hat sich die Bildungssituation an deutschen Schulen weiter verschlechtert. Die Ergebnisse der im Rahmen von IQB 2024 getesteten rund 48.000 deutschen Schülern lassen keinen anderen Schluss zu:
- Im Jahr 2024 verfehlen in Mathematik knapp 9 Prozent aller Neuntklässler den Mindeststandard für einen Hauptschulabschluss (9. Klasse) – und rund 34 Prozent den für die Mittlere Reife (10. Klasse, „MSA“)!
- Unter Jugendlichen, die eine Mittlere Reife anstreben, scheitert fast ein Viertel (24 %) an den Mathematik-Anforderungen, in Chemie sind es sogar 25 Prozent, in Physik 16 Prozent, in Biologie 10 Prozent.
- Insgesamt ist der Anteil der Schüler, die die Abschluss-Anforderungen nicht erfüllen, deutlich gestiegen: im Fach Biologie um 5 Prozentpunkte, im Fach Chemie um 9 Prozentpunkte und im Fach Physik um 7 Prozentpunkte. Auch viele Gymnasiasten bleiben hinter den Standards zurück.
- Zwar schneiden Kinder von Ausländern oder Flüchtlingen bei Mathematik, Biologiie, Chemie und Physik weitherhin schlechter ab als Schüler ohne Migrationshintergrund. ABER: Die Rückschritte im Bildungsstand betreffen Jugendliche unabhängig vom sozialen oder familiären Hintergrund.
- ALLE Bundesländer verzeichnen einen Negativ-Trend!
- Immer weniger Schüler haben ein Interesse an Fächern wie Mathematik und Naturwissenschaften.
Für die Verantwortlichen der IQB-Studie ist die PLANDEMIE diese Variable. Demnach sollen die Schulschließungen, die übereifrige und vor allem hysterisch-dumme und von ihrer Macht berauschte Polit-Darsteller durchgesetzt haben, für das im Vergleich zu den letzten IQB-Studien aus den Jahren 2011, 2016 oder 2021 schlechtere Abschneiden von Schülern verantwortlich sein.
Mit anderen Worten: Die Forscher sind der Ansicht, dass die Schulschließungen in den Jahren 2020 und 2021 (16. März bis 20. April 2020, 2. November 2020 bis 15. März 2021 je nach Bundeland und angeblicher Inzidenz von SARS-CoV-2 verschieden, 3. April bis 19. Mai 2021 bundesweit und ab 16. November 2021 al gusto in HOTSPOT Regionen) die schulischen Leistungen vier Jahre später noch beeinflusst. Ein erstaunliches Argument, dessen Fehlerhaftigkeit man schon durch die Frage offenlegen kann: Warum wirken sich Schulschließungen offenkundig ausschließlich auf Naturwissenschaftliche Fächer, nicht aber auf Sprachen, Erdkunde, Sozialkunde, Kunst usw. aus?
Ganz offensichtlich liegt die Ursache für den Niedergang in der Schulbildung NICHT in den Folgen der absurden Schulschließungen, mit denen Polit-Darsteller ihre niederen Instinkte befriedigt haben, sondern sind woanders, in einem Bereich, den die politische Korrektheit mit einem Tabu belegt hat, zu finden.
Das Zauberwort lautet: „Entprofessionalisierung“.
SciFi-Support
Schulen sind nicht nur zum Tummelplatz von Ideologen, die die gewünschte politische Einstellung schon von Kindesbeinen in die Hirne der Schulopfer prügeln wollen, geworden, sie sind vor allem Tummelplatz von immer mehr „nebenbei“-Lehrern, die Schule als den Ort ansehen, an dem sie ihren Lebensunterhalt erwirtschaften, weil sie müssen, nicht weil sie als Lehrer etwas zu geben hätten.
Seit dem Schuljahr 1999/2000 ist der Anteil der teilzeit oder stundenweise beschäftigten Lehrer stetig gestiegen. Egal, was die Folklore oder die individuelle Anekdotenkiste erzählt: Ein teilzeit oder stundenweise beschäftigter Lehrer hat nicht dasselbe Commitment für seinen Beruf, das ein vollbeschäftigter Lehrer hat.
Die Entprofessionalisierung von Schulen durch Entwertung des Lehrerberufs, die darin ihren Niederschlag findet, dass in den meisten Bundesländern mehr als 50% der beschäftigten Lehrer KEINE vollzeitbeschäftigten Lehrer sind, der Anteil von teilzeit und stundenweise beschäftigten Lehrern variiert von 32,1% in Sachsen-Anhalt bis 66,2% in Bremen, findet ihre Ergänzung in der Feminisierung der Schulen, quasi ein Prozess, der Entprofessionalisierung verstärkt und dazu führt, dass die Schulqualität sinkt:
Bereits im Schuljahr 1999/2000 waren rund 70% der Lehrer an allgemeinbildenden Schulen weiblich. Indes, die Feminisierung der Schulen hat bei diesem Anteil nicht Halt gemacht. Im Schuljahr 2023/2024 beträgt der Anteil weiblicher Lehrer an allgemeinbildenden Schulen bundesweit 73%. Von vier Lehrern sind 3 weiblich. Deutsche Lehrer sind weiblich und überwiegen teilzeit bzw. stundenweise beschäftigt. Dass damit ein Niedergang der Schulqualität vor allem in Naturwissenschaftlichen Fächern einhergeht, ist nicht verwunderlich:
Warum ist es nicht verwunderlich?
Weil Studenten des Lehramts, also Studenten, die einmal Lehrer werden wollen und die in großer Mehrheit weiblich sind, naturwissenschaftliche Fächer in ihrer Ausbildung umgehen. Rund 30% der weiblichen Lehramsstudenten studieren Deutsch/Germanistik, weitere rund 25% Englisch/Anglistik, Rund 20% studieren ein sozialwissenschaftliches Fach, rund 15% Kunst oder Musik, 12% sind mit Biologie unterwegs, lediglich 10% weiblicher Lehramtsstudenten wollen später einmal Mathematik lehren, 8% studieren Geschichte, lediglich 5% interessieren sich für Chemie, magere 4% für Physik und Informatik, 7% für Sport [Die meisten Lehramtsstudenten studieren Fächerkombinationen, deshalb addieren sich die Zahlen auf mehr als 100%]. Die Zahlen beschreiben die Situation im Studienjahr 2023. Im Vergleich zum Studienjahr 2000 hat sich – trotz all der Mentoren- und sonstigen Frauenbevorzugungsprogramme in MINT, so gut wie nichts verändert.
Mit anderen Worten, die Fächer, in denen die Schüler, wie der neue IQS-Bildungstrend zeigt, am schlechtesten abschneiden, Chemie, Physik, Mathematik, Biologie, sind mit den Fächern identisch, die weibliche Lehramtsstudenten am seltensten zu ihren Lehrfächern auserkohren haben, die sie am seltensten studieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Lehrer in überwiegend weiblichen Kollegien fachfremd eingesetzt werden, weil es nicht ausreichend Lehrer gibt, die Mathematik, Chemie, Physik, naturwissenschaftliche Fächer studiert haben, ist sehr hoch, die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die vorhandenen Lücken mit stundenweise angekarrten Lehrern gefüllt werden müssen, die weder die Motivation noch die Zeit mitbringen, um ihr Fach korrekt zu vermitteln, ist sehr hoch.
Die Bildungskatastrophe ist hausgemacht, eine Feminisierungs-Katastrophe – aber das darf man natürlich nicht sagen, denn die Sexismus-Sayer warten nur darauf, vorhandene Probleme dadurch aus dem öffentlichen Diskurs zu entfernen und damit die Lösung zu verhindern, dass sie sich auf die Überbringer der schlechten Nachrichten stürzen….
Wenn Sie Kinder in der Schule haben und ihre Erfahrungen zu diesem Themenbereich beitragen wollen, dann schreiben Sie uns:
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