Vor nicht allzulanger Zeit gingen Berichte durch die Presse, mit denen neue Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer gemacht wurde.
Anti-Virale Medikamente wie Valacyclovir, von GlaxoSmithKline 1987 entwickelt und seit Mitte der 1990er Jahren in den USA (FDA-Zulassung 1995) und in unterschiedlichen europäischen Ländern zugelassen (seit 2010 von der EMA zugelassen) wurden als Mittel gegen Alzheimer ins Spiel gebracht. Valacyclovir wird unter Handelsnamen wie Valtrex, Zelitrax oder Talavir vertrieben und vornehmlich zur Behandlung von Infektionen mit Herpes Simplex Virus (HSV), von Gürtelrose oder Windpocken eingesetzt.
Für kurze Zeit sah es so aus, als wäre damit der Wirkungsbereich von Valacyclovir nur ansatzweise umrissen, denn die Arbeit von Feng et al. (2025) legte nahe, dass Valacyclovir/Valaciclovir gegen Alzheimer wirksam sein könnte.
Ausgangspunkt ist eine seit längerem bekannte Beobachtung: In den Gehirnen von Alzheimer Patienten finden sich erhöhte Konzentrationen von HSV – Herpes Simplex Virus, je fortgeschrittener die Erkrankung, desto höher die Konzentration. Dabei scheinen Transposone eine besondere Rolle zu spielen. Transposone sind genetisches Material, das in der Lage ist, auf dem Genom entlang zu wandern und sich neben Genen einzupassen, wobei die Funktion der entsprechenden Gene verändert wird. Der Alterungsprozess geht mit einer erhöhten Produktion von Transposonen einher und Veränderungen in der Menge aktivierter Transposonen werden mit kognitiven Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht, ein Weg, über den Alzheimer Erkrankungen befördert werden könnten, denn Transposone führen unter anderem zu Amyloid β Ablagerungen.
Vor diesem Hintergrund haben Feng et al. (2025) die Hypothese entwickelt, dass eine Verringerung der Aktivierung von Transposonen eine Alzheimer behindernde Wirkung haben kann. In vitro konnten die Autoren zunächst zeigen, dass Valacyclovir in der Lage ist, die Aktivierung in Transposonen (TE) zu reduzieren:
„Anti-HHV drugs, specifically valacyclovir and acyclovir, partially corrected widespread TE activation in response to HHV in HSV-1-infected brain organoids.“
SciFi-Support
Auch ScienceFiles muss finanziert werden.
Und es wird, angesichts stetig steigender Kosten, immer schwieriger, ScienceFiles zu finanzieren.
HELFEN Sie uns bitte dabei, den Laden am Laufen zu halten!
Bei allen Unterstützern bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr HERZLICH!
Im nächsten Schritt haben die Autoren auf Grundlage von Gesundheitsdaten untersucht, ob eine Erkrankung an Alzheimer unter Personen, die im Verlauf ihres Lebens Valacylovir eingenommen haben, seltener diagnostiziert wird als bei Personen, die im Verlauf ihres Lebens kein Valacyclovir eingenommen haben. Und in der Tat haben die Autoren eine KORRELATION gefunden, die nahelegt, dass Valacyclovir einen Schutz vor Alzheimer bietet. Ein relativ billiges Medikament (20 Tabletten kosten zwischen 10 und 50 Euro in der EU), das schon seit mehr als einem Jahrzehnt zugelassen ist, stünde damit zur Behandlung von Alzheimer bereit.
„This in vitro observation was validated setting by examining data from 80 million health records on a public database using artificial intelligence to determine AD incidence following antiviral prescription for HSV-1 infection. This analysis identified a significantly lower incidence of AD in individuals prescribed valacyclovir and acyclovir, with these improvements more prominent among women than men, as well as individuals 75 years of age and older.“
Die Hoffnung hat wenige Monate vorgehalten.
Bis gestern, um genau zu sein.
Devanand et al. (2024) berichten die Ergebnisse eines klinischen Trials, an dem 120 Probanden teilgenommen haben, die zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 1. Mai 2022 rekrutiert wurden. Die Probanden hatten ein Durchschnittsalter von 71,4 Jahren und wiesen alle Anzeichen von Alzheimer in einem Frühstadium auf. Die Probanden wurden in zwei Gruppen geteilt. Die Mitglieder der Behandlungsgruppe erhielten Valacyclovir, die Mitglieder der Placebo-Gruppe einen Placebo. Über 78 Monate und bis zum September 2025 wurden die Probanden evaluiert und am Ende der Evaluierungsphase wurden ihre Entwicklungen mit Hilfe von Skalen bewertet, die die kognitiven Fähigkeiten von Alzheimer Patienten und die Veränderungen in ihrem Aktivitätsniveau und der Art der Aktivitäten erheben. Ergänzt wurden die Skalen unter anderem durch PET-Scans, Positron Emission Tomography, mit deren Hilfe die Entwicklung von Amyloid β Ablagerungen in 6 Gehirnbereichen bestimmt wurde.
Das Ergebnis ist insoweit eindeutig, als alle Maße eine größere Verschlechterung ihrer Alzheimer Symptome bei den Probanden ergeben haben, die mit Valacyclovir behandelt wurden, sowohl ihre kognitiven Fähigkeiten, ihr Aktivitätsniveau als auch die Ablagerungen von Amyloid β haben sich bei ihnen negativer entwickelt als bei den Angehörigen der Placebo Gruppe.
Sofern die Korrelation zwischen HSV-Konzentrationen im Gehirn und Alzheimer keine Scheinkorrelation ist, scheint sie nicht über Mittel, die gegen HSV zum Einsatz kommen, beeinflusst zu werden. Diese kleine Episode zeigt die Grenzen von Wissenschaft sehr deutlich. Dass Dinge zusammen auftreten bedeutet nicht, das sie etwas miteinander zu tun haben. Und wenn Dinge zusammen auftreten, dann ist diese Korrelation normalerweise eine Aufforderung an Wissenschaftler, zu prüfen, ob mehr als gemeinsames Auftreten gemessen wurde. Eine Aufforderung, die im vorliegenden Fall dazu geführt hat, das gemeinsame Auftreten als etwas zu klassifizieren, das entweder ZUFALL geschuldet oder durch bekannte Behandlungsmethoden nicht beeinflussbar ist.
Schon erstaunlich, dass dann, wenn es z.B. um „Impfstoffe“ geht, in der Regel keinerlei Anstrengung unternommen wird, über die Ebene einer aufgefundenen Korrelation, wenn sie in die richtige Richtung weist, hinauszukommen…
Falls Sie unsere Arbeit unterstützen, und dafür sorgen wollen, dass bei ScienceFiles auch weiterhin das Rad rund läuft, dann kaufen Sie uns doch einen Kaffee:
Oder unterstützen Sie uns auf einem der folgenden Wege
Unser herzlicher Dank ist Ihnen sicher!
DENN: ScienceFiles lebt von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen, damit Sie uns auch morgen noch lesen können!Wir haben drei sichere Spendenmöglichkeiten:
Alzheimer hat in den letzten Jahren stark zugenommen und stellt in den USA oder in der BRD eine Volkskrankheit dar. Daraus ergibt sich die Vermutung, daß es sich um eine vermeidbare Zivilisationskrankheit handelt. Schon gelegentlich vorkommende Spuren von Lithium im Trinkwasser reichen aus, um Inzidenz und Mortalitätvon Demenzerkrankungen erheblich zu senken.
Fraiha – Pegado & al., Tracelithium levelsin drinking water and risk of dementia: a systematic review. J. BipolarDisord.2024, doi: 10.1186/s40345-024-00348-5.
Die Pharmakonzerne forschen an teuren Medikamenten.
Alzheimer und andere neurogenerative Erkrankungen sind allerdings vollständig vermeidbar bei Gabe eines essentiellen Spurenelements in Mikrodosierung, das in der Nahrung oder im Trinkwasser nur in unzureichenden Spuren vorkommt. Lihium in der bevorzugten Form des Orotats würde nur wenige Euro pro Jahr kosten. In allen Ländern der Erde ist es frei verkäuflich, die pharmafreundliche EU hat den Verkauf aber ———-verboten!! Eine wirklich ungewöhnliche und erklärungbedürftige Maßnahme!!
Nehls, Unified Thory of Alzheimer`’s disease : I mplicationsfor prevention and curative therapy. J. Mol.Psychiatry 2016, doi:10.1186/s40303-016-0018-8
Fenech & al.Low Dose Lithium Supplementation Influences GSK3beta Activityin a Brain Region Specific Mannerin…. Mice. J.Alzheimers Dis. 2023 91, 615-26.
Gherardelli& al., Lithium Enhances HippocampalGlucose Metabolism in an … Modelof Alzheimer’s Dis. Int. J.Mol. Sci 2022, doi: 10.3390/ijms23158733.
Nunes & al.: “Lithium and Risk for Alzheimer’s Diseaese in elderly Patientswith bipolardisorder. Br.J. Psychiatry 2007,190, 359-60
Chen & al.: “Association between lithium use and the incidence of dementia AND ITS subtypes: A RETROSPECTIVE COHORT STUDY. PLoS Med. 2022, doi: 10.1371/journal.pmed.1003941.
Meine sehr kurzfristigen Erfahrungen
Meine Frau nimmt seit längerem Donezepil. Den Arzt sprach ich auf Lithium an, was er aber abwertete. Er ließ aber den Nutzen im Wasser gelten. Das ließ mir keine Ruhe. Dr. Nehls >Lithiumverschwörung< vom Verlag Kopp und dessen Kolloidales Lithium verwende ich jetzt auch und mir scheint, mit Wirkung. Ich suche einen Gegenstand und plötzlich – ach der liegt doch dort. Und das jetzt doch schon ein paar mal.
Wir sind 83, ich noch nicht ganz, meine Frau gerade noch.
Glückwunsch, daß Sie den Ratschlägen von Dr. NEHLS folgen!
Aber:
Bitte passen Sie auf, ob die von Dr. NEHLS empfohlene Dosis von 1-5 mg/Tag erreicht wird!
Ich bin ja Chemiker und habe Vorbehalte gegen die kolloidale Form. Das Lithium-Orotat ist das Richtige.
Was ich noch sagen muß, meine Frau war schon stärker eingeschränkt. Eine Bekannte, die uns vierwöchentlich besucht, sagte vor ein paar Tagen, daß sie meine Frau als deutlich besser gestellt einschätzt.
Wir sehen, dass du dich in folgendem Land befindest: Vereinigtes Königreich. Wir haben unsere Preise entsprechend auf Pfund Sterling aktualisiert, um dir ein besseres Einkaufserlebnis zu bieten. Stattdessen Euro verwenden.Ausblenden
Alzheimer hat in den letzten Jahren stark zugenommen und stellt in den USA oder in der BRD eine Volkskrankheit dar. Daraus ergibt sich die Vermutung, daß es sich um eine vermeidbare Zivilisationskrankheit handelt. Schon gelegentlich vorkommende Spuren von Lithium im Trinkwasser reichen aus, um Inzidenz und Mortalitätvon Demenzerkrankungen erheblich zu senken.
Fraiha – Pegado & al., Tracelithium levelsin drinking water and risk of dementia: a systematic review. J. BipolarDisord.2024, doi: 10.1186/s40345-024-00348-5.
Die Pharmakonzerne forschen an teuren Medikamenten.
Alzheimer und andere neurogenerative Erkrankungen sind allerdings vollständig vermeidbar bei Gabe eines essentiellen Spurenelements in Mikrodosierung, das in der Nahrung oder im Trinkwasser nur in unzureichenden Spuren vorkommt. Lihium in der bevorzugten Form des Orotats würde nur wenige Euro pro Jahr kosten. In allen Ländern der Erde ist es frei verkäuflich, die pharmafreundliche EU hat den Verkauf aber ———-verboten!! Eine wirklich ungewöhnliche und erklärungbedürftige Maßnahme!!
Nehls, Unified Thory of Alzheimer`’s disease : I mplicationsfor prevention and curative therapy. J. Mol.Psychiatry 2016, doi:10.1186/s40303-016-0018-8
Fenech & al.Low Dose Lithium Supplementation Influences GSK3beta Activityin a Brain Region Specific Mannerin…. Mice. J.Alzheimers Dis. 2023 91, 615-26.
Gherardelli& al., Lithium Enhances HippocampalGlucose Metabolism in an … Modelof Alzheimer’s Dis. Int. J.Mol. Sci 2022, doi: 10.3390/ijms23158733.
Nunes & al.: “Lithium and Risk for Alzheimer’s Diseaese in elderly Patientswith bipolardisorder. Br.J. Psychiatry 2007,190, 359-60
Chen & al.: “Association between lithium use and the incidence of dementia AND ITS subtypes: A RETROSPECTIVE COHORT STUDY. PLoS Med. 2022, doi: 10.1371/journal.pmed.1003941.
Nehls M.,, “Das Lithium-Komplott”, 2025ISBN 978-3981404890,294-304.
Meine sehr kurzfristigen Erfahrungen
Meine Frau nimmt seit längerem Donezepil. Den Arzt sprach ich auf Lithium an, was er aber abwertete. Er ließ aber den Nutzen im Wasser gelten. Das ließ mir keine Ruhe. Dr. Nehls >Lithiumverschwörung< vom Verlag Kopp und dessen Kolloidales Lithium verwende ich jetzt auch und mir scheint, mit Wirkung. Ich suche einen Gegenstand und plötzlich – ach der liegt doch dort. Und das jetzt doch schon ein paar mal.
Wir sind 83, ich noch nicht ganz, meine Frau gerade noch.
Glückwunsch, daß Sie den Ratschlägen von Dr. NEHLS folgen!
Aber:
Bitte passen Sie auf, ob die von Dr. NEHLS empfohlene Dosis von 1-5 mg/Tag erreicht wird!
Ich bin ja Chemiker und habe Vorbehalte gegen die kolloidale Form. Das Lithium-Orotat ist das Richtige.
Was ich noch sagen muß, meine Frau war schon stärker eingeschränkt. Eine Bekannte, die uns vierwöchentlich besucht, sagte vor ein paar Tagen, daß sie meine Frau als deutlich besser gestellt einschätzt.