Dargestellt ist die Entwicklung der öffentlichen Einnahmen und Ausgaben – die „Finanzentwicklung des Staatssektors“.
Das ist die einfachste Art, die ich kenne, um die Problematik, die „Wohlfahrtsstaatsausgaben“ umrankt, darzulegen.
Betrachtet man nur den Zeitraum von 2000 bis 2025, dann sind in diesem Zeitraum die Einnahmen von 960,8 Milliarden Euro auf 2.251,3 Milliarden Euro gestiegen. Ein Plus von 119%. Im selben Zeitruam sind die Staatsausgaben von 979,3 Milliarden Euro auf 2.140,2 Milliarden Euro angewachsen. Ein Plus von 135%
Rechnet man die Inflation und das Bevölkerungswachstum heraus, mit der seit 2000 rund 56% des Wachstums erklärt werden kann, dann ergeben sich 41% reales Wirtschaftswachstum, dem 51% reale per capita Steigerung der Ausgaben gegenüberstehen
Kurz zur Berechnung:
Nominales Wachstum:
Staatsausgaben (2000 im Vergleich zu 2025): +135% (Faktor: 2.35)
Staatseinnahmen (2000 im Vergleich zu 2025): +119% (Faktor: 2.19)
Inflation
(CPI, Basis: 2020=100), ergibt für 2000 ≈ 79.9 durchschnittliches CPI, 2025: 121.9 und somit eine kumulative Inflation von 52,6% (Faktor 1.526×)
Bevölkerungswachstum (inklusive Migration)
2000: 82.26 Millionen Einwohner; 2025: ≈84.0 Millionen Einwohner;
Wachstumsrate: +2.1% (Faktor 1.021×)
Kombinierter Effekt aus Inflation und Bevölkerungswachstum ≈ 1.558× (= +55.8%)
Das Residual entspricht dem realen Wirtschaftswachstum (Einnahmen) bzw. Politikentscheidungen, wie der Ausweitung des Wohlfahrtsstaates und anderen Ausgabenerhöhungen (Ausgaben)
Ausgaben:
2000: €960.8 Milliarden
2025: €2,259.3 Milliarden
Multiplikator: 2,259.3 / 960.8 = 2.351
Berechnung
2.351 ÷ 1.558 [kombinierter Effekt aus INlfation und Bevölkerungswachstum] ≈ 1.509, entspricht +50.9% realem Wachstum der Ausgaben per capita.
Zwischen dem Wachstum der Ausgaben (~ 51%) und dem Wachstum der Einnahmen (~ 40%) besteht eine Lücke von ~ 11%. Die Lücke erklärt, warum der Investitionsstau z.B. im Hinblick auf die Infrastruktur des Landes auch in absehbarer Zeit bestehen bleiben wird, auch in Zukunft mit KEINEM ausgeglichenen Haushalt, aber mit konstant zunehmendem Schuldendienst zu rechnen ist, wenn die Ausgaben nicht erheblich reduziert werden…
Erfolgt keine Reduktion, dann kann sich jeder selbst ausrechnen, wo diese Entwicklung ihr Ende findet.
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Schuldendienst bedeutet Zinsen, Zinsen, Zinsen. An einem Abbau der zinsbaren Schulden sind die Gläubigerbanken nicht interessiert. Das war schon vor 500 Jahren bei Jacob Fugger der Fall, der dem Kaiser Karl V. Unsummen lieh, aber nicht, um dieses Geld zurück zubekommen, sondern um Zinsen zu kassieren und um den Kaiser in der Hand zu haben, sprich erpressbar zu halten und für dessen Kriege die Waren zu liefern. Die US-Bevölkerung muss inzwischen jährlich ~1Billion = 1.000.000.000.000! Dollar als anfallende Zinskosten für die Staatsverschuldung erwirtschaften. Mit dieser horrenden Summe ist noch kein Dollar der Schulden abbezahlt. Und das ist eben auch nicht gewollt. In deutschen Städten zum Beispiel lässt sich gut beobachten, wie das Immobilieneigentum der Stadt, also das Eigentum der Bürger als Zinsabtrag an die Banken abgetreten wurde und wird. Die Banken vermieten dann diese Gebäude an die Stadt zu überhöhten Preisen mit sehr langfristigen Mietverträgen zurück. Ein doppelter Betrug am Steuerzahler also. Die Gebäude und Grundstücke der Bürger sind nun Eigentum der Banken, aber von der zinspflichtigen Schuld ist kein Cent abgetragen. Soll ja auch nicht, schließlich wollen die Banken mit Hilfe ihrer Politiker das Eigentum der Bevölkerung restlos übernehmen: „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.! 🙂
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Schuldendienst bedeutet Zinsen, Zinsen, Zinsen. An einem Abbau der zinsbaren Schulden sind die Gläubigerbanken nicht interessiert. Das war schon vor 500 Jahren bei Jacob Fugger der Fall, der dem Kaiser Karl V. Unsummen lieh, aber nicht, um dieses Geld zurück zubekommen, sondern um Zinsen zu kassieren und um den Kaiser in der Hand zu haben, sprich erpressbar zu halten und für dessen Kriege die Waren zu liefern. Die US-Bevölkerung muss inzwischen jährlich ~1Billion = 1.000.000.000.000! Dollar als anfallende Zinskosten für die Staatsverschuldung erwirtschaften. Mit dieser horrenden Summe ist noch kein Dollar der Schulden abbezahlt. Und das ist eben auch nicht gewollt. In deutschen Städten zum Beispiel lässt sich gut beobachten, wie das Immobilieneigentum der Stadt, also das Eigentum der Bürger als Zinsabtrag an die Banken abgetreten wurde und wird. Die Banken vermieten dann diese Gebäude an die Stadt zu überhöhten Preisen mit sehr langfristigen Mietverträgen zurück. Ein doppelter Betrug am Steuerzahler also. Die Gebäude und Grundstücke der Bürger sind nun Eigentum der Banken, aber von der zinspflichtigen Schuld ist kein Cent abgetragen. Soll ja auch nicht, schließlich wollen die Banken mit Hilfe ihrer Politiker das Eigentum der Bevölkerung restlos übernehmen: „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.! 🙂
„Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.“
Eben deshalb ist es bewußt „im Auftrag“ verfehlte deutsche Finanzpolitik !