Category: öffentliche Ausgaben

Klassenkampf 2.0!? Symbolische Erwerbstätigkeit für die prekäre Mittelschicht

von Dr. habil. Heike Diefenbach In seiner Einleitung zum von ihm im Jahr 2007 herausgegebenen Buch mit dem Titel „Sozialstruktur und Gesellschaftsanalyse“ beschreibt Gerd Nollmann (u.a.) das Konzept der Klassenstruktur in gegenwärtigen Gesellschaften in engem Anschluss an die entsprechenden Auffassungen des britischen Soziologen John H. Goldthorpe (Goldthorpe 2000). Er schreibt: „Klassen leiten sich demgemäß aus

Irrsinnige Kreisfinanzierung: Deutschland gehört zu einem Drittel der EZB

1.363.974.000.000 Euro. 1,363 Billionen Euro. Das ist die Höhe der Schuldverschreibungen, die die Deutsche Finanzagentur, der Schalck-Golodkowski der deutschen Bundesregierung, vom Ersten Quartal 2015 bis einschließlich zum dritten Quartal 2018 ausgegeben hat. Diese Zahl kann man mit relativ wenig Aufwand aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKE errechnen. Die Käufer der Schuldverschreibungen

Olaf Scholz: Schwarze oder rote Null?

Der Bundeshaushalt 2019 kommt ohne neue Schulden aus. Deutschland hält die schwarze Null. GroKo-Etat 2019 steht: „Schwarze Null“ und höhere Ausgaben für Verteidigung. Die Bundesregierung legt wieder Wert auf die Schwarze Null. Die Schlagzeilen in den angeblichen Qualitätsmedien sind einheitlich und – wenig überraschend – einheitlich falsch, denn die schwarze Null, die hier gefeiert wird, ist Lug

Wer soll das bezahlen? Sozialausgaben machen Kommunen handlungsunfähig

Wer im Vereinigten Königreich lebt, der zahlt seine County Tax. Die Höhe der County Tax bestimmt sich über die Größe des bewohnten Hauses, wächts also mit der Größe des Hauses. Aus der County Tax werden die Polizei, die Ausgaben für Schulen und Bildungseinrichtungen, die Verkehrsinfrastruktur und die Abfallentsorgung finanziert. Über die Ausgaben legen die Local Councils jährlich

Staatsbankrott gefolgt von Medienbankrott

“Auch ein Staat kann nicht unbegrenzt haften”, so erregt sich Heinz-Roger Dohms in einem Kommentar zur Staatspleite von Argentinien, der zweiten innerhalb von nur 13 Jahren. Und dieser fast schon flehende Ausruf begrenzter staatlicher Haftung, ist Programm im Kommentar, den Dohms seinen Lesern auf Tagesschau.de präsentiert. Übrigens hat niemand gefordert, dass Staaten unbegrenzt haften sollen. Wie so

Schlechte Nachrichten: Es gibt nichts umsonst

Das folgende Fundstück wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten. Es sind rund sieben Minuten aus einem Vortrag von Milton Friedman, in denen er auf einfache und prägnante Art und Weise zeigt, dass es nichts umsonst gibt, dass der Glaube, eine Regierung könne Leistungen bereitstellen, die den einzelnen nichts kosten, ein Irr-Glaube ist. Ebenso wie der Glaube, wenn

Der Wohlfahrtsstaat: Too Big to Fail oder zu teuer, um weiter unterhalten zu werden?

Die Finanzkrise, die in den Jahren 2008/2009 ihren Anfang genommen hat, hat eine erhebliche Verquickung zwischen Regierungen der verschiedenen europäischen Staaten und ihren jeweiligen Banken deutlich gemacht. Länder wie Deutschland, Frankreich, die USA und das Vereinigte Königreich waren schnell mit Steuergeldern und Garantien bei der Hand, als es darum ging, ihre Banken “zu retten”. Die

Die Freiheit stirbt schrittweise

Mike Buchanan’s Dictionary of Quotations for right-minded people ist eine unschätzbare Quelle, wenn es um Zitate geht. Und weil ich dieses Mal zu träge war, Milton Friedman’s Capitalism and Freedom in die Hand zu nehmen und nach den Stellen zu suchen, die (Aspekte) der Bedeutung von Kapitalismus und unternehmerischer Freiheit für gesellschaftlichen Wohlstand besonders hervorheben,

Big-Spender – Die größten öffentlichen Schuldenbuckel kommen aus der Mittelschicht

Die Kosten für Staaten der Eurozone, ihre öffentlichen Haushaltsdefizite zu finanzieren, also den Teil staatlicher Ausgaben, der nicht über Steuereinnahmen gedeckt ist, steigen an den internationalen Kreditmärkten kontinuierlich an (siehe Abbildung). Regierungen müssen immer höhere Zinsen für das Kapital zahlen, das notwendig ist, um ihre öffentlichen Ausgaben und Defizite zu decken. Doch wie konnte es
Translate »

ScienceFiles-Betrieb

Was uns am Herzen liegt ...

 

Ein Tag ScienceFiles-Betrieb kostet zwischen 150 Euro und 250 Euro.

 

Wenn jeder, der ScienceFiles liest, uns ab und zu mit einer Spende von 5, 10, 20, 50 Euro oder vielleicht auch mehr unterstützt, vielleicht auch regelmäßig, dann ist der Fortbestand von ScienceFiles damit auf Dauer gesichert.

  Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützen!

ScienceFiles-Spendenkonto
Holler Box