Schon davon gehört?
Derzeit gibt es vier Fälle in Frankfurt am Main.
Deutschland gilt, trotz aller Hoffnung der Klimawandel-Apostel, nach wie vor als Malaria frei. Das bedeutet nicht, dass es in Deutschland keine Fälle von Malaria gibt, tatsächlich gibt es etliche Malaria-Fälle pro Jahr, in der Größenordnung von 800 bis 900 Fällen im Durchschnitt, wie die folgende Abbildung zeigt. Es bedeutet, dass die Malaria-Fälle, die es gibt, alle importiert sind. Malaria wird entweder als Andenken von Reisen mitgebracht, als Mitbringsel bei Migration oder im Gepäck am Flughafen.
Malaria: Schwere, potenziell lebensbedrohliche Infektionskrankheit durch Plasmodium-Parasiten (v. a. Plasmodium falciparum).
Malaria wird durch Anopheles-Mücken übertragen und ist weltweit eine der tödlichsten Tropenkrankheiten.
Typische Symptome, die sich meist 7–30 Tage nach Infektion einstellen:
Fieber mit Schüttelfrost (oft periodisch alle 48–72 Std.)
Tod (besonders bei Infektion durch Plasmodium falciparum)
Langfristig: bleibende neurologische Schäden, chronische Anämie, erhöhtes Risiko bei Folgeinfektionen;
Im neuen Epidemiologischen Bericht des RKI vom 16. Juli 2026 wird über vier neue Malariaerkrankungen unter Angestellten des Flughafen Frankfurt am Main berichtet, denen der Stich einer Mücke „plasmodium falciparum“, also die heftigste Art, sich Malaria zuzuziehen, vorausgegangen ist:
„Bei Beschäftigten am internationalen Flughafen Frankfurt/Main wurde ein Ausbruch von 4 Malariaerkrankungen (Erreger: Plasmodium falciparum) entdeckt. Die betroffenen Personen erkrankten zwischen dem 4. und 6. Juli 2026. Es wird davon ausgegangen, dass die Infektion durch eine mit dem Flugzeug importierte infizierte Anophelesmücke übertragen wurde. Das Gesundheitsamt in Frankfurt untersucht das Geschehen. Normalerweise sind in Deutschland fast ausschließlich Fernreisende von Malaria betroffen, die in einem Gebiet mit Malariaübertragung durch den Stich einer infizierten Mücke infiziert wurden.“
Die neuerlichen Fälle am Flughafen Frankfurt, deren Quelle bislang nicht gefunden wurde, sind nicht die ersten ihrer Art. Tatsächlich ereignen sich die Erkrankungen fast genau vier Jahre nach dem letzten vergleichbaren „Ausbruch“, von dem drei Arbeiter am Frankfurter Flughafen, ein Busfahrer, ein Gabelstapler-Fahrer und ein Mitarbeiter im Sicherheitsdienst betroffen waren. Bei allen nahm die Erkrankung einen milden bis mittelschweren Verlauf, wie im folgenden Beitrag berichtet wird:
Kessel, Johanna, Anna Rosanas-Urgell, Tobias Dingwerth, Udo Goetsch, Jonas Haller, Ralph Huits, Johanna H. Kattenberg et al. (2024)
Der damalige Übeltäter wurde vermutlich aus Ghana importiert, jedenfalls konnte der Malariatyp der drei Erkrankten nach genetischer Sequenzierung einem Strang aus Ghana zugeordnet werden.
Eine systematische Aufarbeitung der wissenschaftlichen Literatur zu Malariafällen, die sich an Flughäfen einstellen oder mit Gepäck eingeführt wurden, hat den ersten dieser Fälle im Jahr 1969 verortet und seither 145 Fälle summiert, darunter 105 Fälle von Flughafen-Malaria und 32 Fälle von „Gepäckmalaria“. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Flughafen- und Gepäckmalaria-Fälle rückläufig. Lassen Sie sich also nicht von den üblichen Verdächtigen erzählen, diese Fälle würden „wegen des Klimawandels“ zunehmen.
„Of the 145 cases identified, 105 were classified as airport malaria, 32 as luggage malaria and for eight cases, the investigators did not differentiate between airport and luggage malaria. The first case of airport malaria identified through our search was described in 1969 followed by the first described occurrence of luggage malaria in 1974. Since then, airport and luggage malaria cases have been described sporadically, with most published case reports occurring in 1994 (n = 10). There has been a declining trend over the past 20 years of airport and luggage malaria cases described in peer-reviewed publications. However, data collected from public health agencies show that cases continue to be reported, with one third of cases since 2000 reported between 2018 and 2022“
Hallmaier-Wacker, Luisa K., Merel D. van Eick, Olivier Briët, Hugues Delamare, Gerhard Falkenhorst, Sandrine Houzé, Harold Noël, Javiera Rebolledo, Wim Van Bortel, and Céline M. Gossner (2024). Airport and luggage (Odyssean) malaria in Europe: a systematic review. Eurosurveillance 29(41): 2400237.
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Das mit dem „Klimawandel“ als Ursache kann schon deshalb nicht sein, weil ich in meiner Jugend lernte, dass Malaria früher durchaus auch in Deutschland vorkam. Mit dem Trockenlegen von Sümpfen und der Begradigung der Flüsse war’s dann irgendwann vorbei damit. Und früher war es ja glasklar viel, viel kälter als heute! (Ironie off)
Bei meinem Flug von Paraguay nach Deutschland wurde ein Insektizid in der Flugkabine versprüht, auf Anweisung der WHO, die sich so sehr um meine Gesundheit sorgt. „Disinsection“ nennt sich das auf „wissenschaftlich“. Giftig für die Passagiere und nicht effektiv.
Ich hatte übrigens „meine“ Malaria-Heilmittel artemisia annua und Chlordioxidlösung im Gepäck … WHO, Du kannst mich mal gern haben!
Plasmodium falicparum ist der Erreger der Malaria tropica, die in Europa nie anders als durch Einschleppung auftreten kann. Der Erreger und sein Überträger sind streng tropische, afrikanische Arten. Gleichzeitig ist Malaria tropica die weitaus gefährlichste Form der Malaria. Im Fall von Malaria-Erkrankungen durch bestimmte andere Plasmodium-Arten kann der Erreger auch aus dem tropischen Afrika stammen, dann aber von der in Süd- und Mitteleuropa (etwa bis zum niederländischen Rheindelta) einheimischen Mücke Anopheles maculipennis übertragen werden. Fälle von Malaria tropica sind an den immer neuen Import infizierter Mücken gebunden, die in Europa nie länger als bis zum Ende des Sommers überleben können. Die meist deutlich leichteren, aber immer noch gefährlichen Malaria-Erkrankungen können dagegen in Europa wieder heimisch werden, nachdem die Malaria in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa, auch im stark betroffenen Italien, ausgerottet worden war. Die potenziell übertragende Mückenart lebt ja auch in Europa, und die europäischen Mücken-Populationen sind biologisch geeignet, diese Erreger erneut aufzunehmen und weiteren Menschen weiter zu reichen.
Die Malaria wurde vor dem mööönschengemachten Klimawandel im Rheingraben. entdeckt und erstmalig beschrieben. Allerdings gab es damals in blöla noch keine Flughäfen und Flieger und das Klima war offensichtlich nicht ausgesprochen eisig.
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Das mit dem „Klimawandel“ als Ursache kann schon deshalb nicht sein, weil ich in meiner Jugend lernte, dass Malaria früher durchaus auch in Deutschland vorkam. Mit dem Trockenlegen von Sümpfen und der Begradigung der Flüsse war’s dann irgendwann vorbei damit. Und früher war es ja glasklar viel, viel kälter als heute! (Ironie off)
Bei meinem Flug von Paraguay nach Deutschland wurde ein Insektizid in der Flugkabine versprüht, auf Anweisung der WHO, die sich so sehr um meine Gesundheit sorgt. „Disinsection“ nennt sich das auf „wissenschaftlich“. Giftig für die Passagiere und nicht effektiv.
Ich hatte übrigens „meine“ Malaria-Heilmittel artemisia annua und Chlordioxidlösung im Gepäck … WHO, Du kannst mich mal gern haben!
Plasmodium falicparum ist der Erreger der Malaria tropica, die in Europa nie anders als durch Einschleppung auftreten kann. Der Erreger und sein Überträger sind streng tropische, afrikanische Arten. Gleichzeitig ist Malaria tropica die weitaus gefährlichste Form der Malaria. Im Fall von Malaria-Erkrankungen durch bestimmte andere Plasmodium-Arten kann der Erreger auch aus dem tropischen Afrika stammen, dann aber von der in Süd- und Mitteleuropa (etwa bis zum niederländischen Rheindelta) einheimischen Mücke Anopheles maculipennis übertragen werden. Fälle von Malaria tropica sind an den immer neuen Import infizierter Mücken gebunden, die in Europa nie länger als bis zum Ende des Sommers überleben können. Die meist deutlich leichteren, aber immer noch gefährlichen Malaria-Erkrankungen können dagegen in Europa wieder heimisch werden, nachdem die Malaria in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa, auch im stark betroffenen Italien, ausgerottet worden war. Die potenziell übertragende Mückenart lebt ja auch in Europa, und die europäischen Mücken-Populationen sind biologisch geeignet, diese Erreger erneut aufzunehmen und weiteren Menschen weiter zu reichen.
Die Malaria wurde vor dem mööönschengemachten Klimawandel im Rheingraben. entdeckt und erstmalig beschrieben. Allerdings gab es damals in blöla noch keine Flughäfen und Flieger und das Klima war offensichtlich nicht ausgesprochen eisig.