Man wird den Verdacht nicht los, dass eine Krankenhausbehandlung von Kindern und Jugendlichen WEGEN einer psychischen Erkrankung oder einer Verhaltensstörung eine Art Surrogat, Ersatz für Erziehung darstellt, dass überforderte Vertreter staatlicher Institutionen oder überforderte Eltern versuchen, ihre Kinder über diese Schiene erziehungstechnisch zu entsorgen.
Die damit einhergehende Stigmatisierung als „Psychokrüppel“ ist in einer Gesellschaft, die psychische Erkrankungen unter Kindern in so großer Zahl und zunehmend größer werdenden Zahl zu produzieren imstande ist, wie das die deutsche Gesellschaft zu sein scheint, offenkundig kein Problem mehr. Sind erst einmal genug Kinder und Jugendliche als psychisch oder verhaltensgestört etikettiert, dann fällt das eigene Kind gar nicht mehr auf.
Das Statistische Bundesamt hat vor einger Zeit die aktuellen Diagnosedaten der Krankenhäuser, aktuelle Diagnosedaten, das sind beim Statistischen Bundesamt Daten aus dem Jahr 2024, für Behandlungen, ambulant oder stationär, in Krankenhäusern veröffentlicht, die eine psychische oder Verhaltensstörung zum Anlass hatten.
Demnach wurden 2024 ~116.300 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren [warum dieser Altersrange gewählt wird, ist mir nicht klar] wegen einer psychischen oder Verhaltensstörung behandelt. Das entspricht 18,1% der Kinder und Jugendlichen, die 2024 überhaupt im Krankenhaus behandelt wurden und ist ein geradezu irrer Anteil, wenn man ihn mit dem Anteil von 5,9% vergleicht, den Krankenhausbehandlungen wegen psychischer oder Verhaltensstörungen unter Erwachsenen einnehmen.
Die Deutschen bringen immer mehr psychische und verhaltensgestörte Kinder und Jugendliche hervor. Oder muss man davon ausgehen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche, um sich Erziehungsprobleme vom Hals zu schaffen oder als Psychologe ein Auskommen zu verschaffen, in entsprechende Behandlungsschienen delegiert werden?
Die Zahl der Psychotherapeuten mit Kassenzulassung, eine recht gut gehütete Zahl im Übrigen, ist über die letzten Jahre deutlich gestiegen. Die folgende Abbildung ist eine Berechnung des Trends auf Basis der Verfügbaren (zum Teil voneinander abweichenden Daten von Destatis und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung).
Mit der Zahl der Psychotherapeuten nimmt zwangsläufig die Zahl der Diagnosen zu. Ob die Zahl der TATSÄCHLICH psychologisch oder Verhaltensgestörten damit auch zunimmt, oder die Zahl der Diagnosen relativ unabhängig von der Zahl der tatsächlich Erkrankten zunimmt, ist eine andere Frage.
Fakt ist, dass im Vergleich der Jahre 2004 und 2024, wie die oben verlinkte Pressemeldung des Statistischen Bundesamts zeigt, die Zahl der wegen einer psychischen oder Verhaltensstörung in einem Krankenhaus behandelten Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren um 36,5% zugenommen hat, von ~ 85.200 auf ~ 116.300 gestiegen ist.
Modediagnose bereits unter Kindern und Jugendlichen ist die DEPRESSION.
Rund 29,1% (~ 33.900) der 116.300 Kinder und Jugendlichen, die 2024 wegen einer psychischen oder Verhaltensstörung in einem Krankenhaus behandelt wurden, wurden wegen einer Depression behandelt.
Irre.
Eine Gesellschaft, die zunehmend mehr depressive Kinder und Jugendliche hervorbringt, und das, obschon die Zahl der psychologischen Betreuungs- und Unterstützungsangebote bereits in Schulen und Kindergärtern über die letzten Jahre erheblich zugenommen hat. Fast, dass man den Eindruck haben könnte, das gestiegene Angebot sei für die erhöhte Nachfrage verantwortlich, Depression, andere psychische und Verhaltensstörungen stellen sich umso häufiger ein, je mehr Schulpsychologen in Schulen psychologisieren und je mehr Psychotherapeuten bereits Kinder und Jugendliche zum Ziel ihrer Bemühungen machen.
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Wann gilt denn so ein junger Pat. als „geheilt“ ?
Wenn er wieder (evtl. sogar nur medikamentös) eingespurt/ eingegleist worden ist ?
Wurden z.B. die vergangenen PLandemiejahre aufgearbeitet ?
Oder wurden sie als „Verschwörungstheorie“ abgetan, um sodann zur Gender-Klima-Willkommens-Tagesstandpaukerei überzugehen ?
„Logical“ – Supertramp
Am Ende obigen Musikvideos ist eine Sequenz kurz aufeinanderfolgender Bildeinblendungen; eine davon:
„Intelligence
Not because you think you know everything without questioning,
but rather because you question everything you think you now.“
Eben das ist nicht erwünscht, und statt einer Antwort gibt es dann Übersprungverhalten.
Anmerkung zu Ritalin in DE: damit ein Mensch im mittleren bis oberen Management an Ritalin kommt, benötigt er ein Rezept und eine Diagnose. Und beides bekommt er – wenn er eine psychische Störung wie z.B. ADHS hat. Also geht dieser Mensch zu seinem Doc, erzählt ihm was, der Doc sieht nicht so genau hin, wegen Gründe und weil Umsatz in der Praxis und so, schreibt das olle Rezept aus und schon kann für alle Beteiligten der wunderbare Kreislauf des permanenten Geldverdienens weiterlaufen. Und ich weiß – Ritalin ist ein echter „Glücksgriff“ für den Einen oder Anderen! – der Job und das Leben würden ohne nicht mehr funktionieren. Will heißen, wenn der Doc das bei einem der Manager diagnostiziert, gehen damit automatisch die Fallzahlen (Code F90.0 und Co.) hoch. Und wie die hoch gehen. Bei Kindern bin ich jedoch raus. Im Bekanntenkreis bekommen die das zum Teil. Als Vater und medizinisch bewandertem Menschen würde ich jedoch sagen: diese Eltern sind total überfordert, diese Kinder sind nicht (!) erzogen, haben keine Grenzen und kommen mit dem ganzen bunten Mist (TV, Schrottfilme, Handy,TikTok,Snap und Co.) nicht mehr zurecht. Von den ganzen Ritalin-Kindern hier sind höchstens 1% behindert und haben ADHS.
Arbeite als Schulpsychologe in einer kleinen Gemeinde im Norden Schwedens.
In Jämtland werden pro Jahr 1000 Kinder geboren und 600 Kinder auf neuropsychologische Störungen (ADHS/Autism) in der Kinderpsychiatrie untersucht. Wenn die Kurzen größer werden kommen dann Angststörungen und Depressionen hinzu – Kurzfassung.
Ursachen?
* Smartphone Anwendung bei Kindern und Eltern: Wenig direkte Kommunikation, Smartphone als Babysitterersatz. Sprachliche Fähigkeiten gehen zurück.
* Fehlende Erziehung: wenig Regeln, hohe Scheidungsrate, ein Nein gilt quasi als Mißhandlung.
* Schulen, die fördern und fordern im Grunde nicht mehr umsetzen können und dürfen. Kein richtiges Eintrainieren von grundlegenden Fähigkeiten (Lesen, Schreiben, Rechnen). Dafür ein verfrühtes pseudoargumentieren ab der 6..Klasse.
* Überzogene Sicherheit: für alles gibt es Vorschriften, Schablonen. Kinder haben wenig Freiräume in denen sie ihre motorischen, koordinativen und planerischen Fähigkeiten entwickeln können (nebst kaputtgeschlagenen Knien…?
Alles wird vorgekaut, später übernimmt dann die KI.
* Als vorletzte Ursache; der übliche woke Kram, mit Verunsicherung der Geschlechtsidentität und Verwässerung der ethnischen Zusammengehörigkeit. Zerfallende Familien, ein fehlverstandener Feminismus, der zum Kampf zwischen Mama und Papa führt. Chronische Panikmache und Verunsicherung = Klimawandel.
* Last and maybe least: Umwelteinflüße? Mikroplastik im Essen, Impfungen als Ursache, Glysophat das die Böden/Lebensmittel verarmt, Reste von Anti B-Pille im Grundwasser usw.
Jedenfalls kann man konstatieren, daß in einer Klasse von 20 Kinder, im Regelfall, mindestens 6-8 Kinder mit Förderbedarf plus etliche mit „Diagnosen“ sitzen. Förderung kann in diesem Umfang an den Gemeinden finanztechnisch nicht geleistet werden, also tut man so als ob. Die Kinderpsychiatrien sind überlaufen und behelfen sich mit den oben genannten neuro Diagnosen. Ein Teufelskreis aus dem nur Fleiß und Struktur heraushelfen könnten. Aber diese Begriffe sind hier oben so verpönt wie „Erziehung“. Aussitzen und abwarten ob sich nach dem Zusammenbruch noch ein Neustart realisieren läßt. Oder die Kurzen auf einige der wenigen Schulen schicken, die Leistung hoch halten. Aber ja, da kommen meine Kleinen nie in die Nähe von…
Wann gilt denn so ein junger Pat. als „geheilt“ ?
Wenn er wieder (evtl. sogar nur medikamentös) eingespurt/ eingegleist worden ist ?
Wurden z.B. die vergangenen PLandemiejahre aufgearbeitet ?
Oder wurden sie als „Verschwörungstheorie“ abgetan, um sodann zur Gender-Klima-Willkommens-Tagesstandpaukerei überzugehen ?
„Logical“ – Supertramp
Am Ende obigen Musikvideos ist eine Sequenz kurz aufeinanderfolgender Bildeinblendungen; eine davon:
„Intelligence
Not because you think you know everything without questioning,
but rather because you question everything you think you now.“
Eben das ist nicht erwünscht, und statt einer Antwort gibt es dann Übersprungverhalten.
Anmerkung zu Ritalin in DE: damit ein Mensch im mittleren bis oberen Management an Ritalin kommt, benötigt er ein Rezept und eine Diagnose. Und beides bekommt er – wenn er eine psychische Störung wie z.B. ADHS hat. Also geht dieser Mensch zu seinem Doc, erzählt ihm was, der Doc sieht nicht so genau hin, wegen Gründe und weil Umsatz in der Praxis und so, schreibt das olle Rezept aus und schon kann für alle Beteiligten der wunderbare Kreislauf des permanenten Geldverdienens weiterlaufen. Und ich weiß – Ritalin ist ein echter „Glücksgriff“ für den Einen oder Anderen! – der Job und das Leben würden ohne nicht mehr funktionieren. Will heißen, wenn der Doc das bei einem der Manager diagnostiziert, gehen damit automatisch die Fallzahlen (Code F90.0 und Co.) hoch. Und wie die hoch gehen. Bei Kindern bin ich jedoch raus. Im Bekanntenkreis bekommen die das zum Teil. Als Vater und medizinisch bewandertem Menschen würde ich jedoch sagen: diese Eltern sind total überfordert, diese Kinder sind nicht (!) erzogen, haben keine Grenzen und kommen mit dem ganzen bunten Mist (TV, Schrottfilme, Handy,TikTok,Snap und Co.) nicht mehr zurecht. Von den ganzen Ritalin-Kindern hier sind höchstens 1% behindert und haben ADHS.
Arbeite als Schulpsychologe in einer kleinen Gemeinde im Norden Schwedens.
In Jämtland werden pro Jahr 1000 Kinder geboren und 600 Kinder auf neuropsychologische Störungen (ADHS/Autism) in der Kinderpsychiatrie untersucht. Wenn die Kurzen größer werden kommen dann Angststörungen und Depressionen hinzu – Kurzfassung.
Ursachen?
* Smartphone Anwendung bei Kindern und Eltern: Wenig direkte Kommunikation, Smartphone als Babysitterersatz. Sprachliche Fähigkeiten gehen zurück.
* Fehlende Erziehung: wenig Regeln, hohe Scheidungsrate, ein Nein gilt quasi als Mißhandlung.
* Schulen, die fördern und fordern im Grunde nicht mehr umsetzen können und dürfen. Kein richtiges Eintrainieren von grundlegenden Fähigkeiten (Lesen, Schreiben, Rechnen). Dafür ein verfrühtes pseudoargumentieren ab der 6..Klasse.
* Überzogene Sicherheit: für alles gibt es Vorschriften, Schablonen. Kinder haben wenig Freiräume in denen sie ihre motorischen, koordinativen und planerischen Fähigkeiten entwickeln können (nebst kaputtgeschlagenen Knien…?
Alles wird vorgekaut, später übernimmt dann die KI.
* Als vorletzte Ursache; der übliche woke Kram, mit Verunsicherung der Geschlechtsidentität und Verwässerung der ethnischen Zusammengehörigkeit. Zerfallende Familien, ein fehlverstandener Feminismus, der zum Kampf zwischen Mama und Papa führt. Chronische Panikmache und Verunsicherung = Klimawandel.
* Last and maybe least: Umwelteinflüße? Mikroplastik im Essen, Impfungen als Ursache, Glysophat das die Böden/Lebensmittel verarmt, Reste von Anti B-Pille im Grundwasser usw.
Jedenfalls kann man konstatieren, daß in einer Klasse von 20 Kinder, im Regelfall, mindestens 6-8 Kinder mit Förderbedarf plus etliche mit „Diagnosen“ sitzen. Förderung kann in diesem Umfang an den Gemeinden finanztechnisch nicht geleistet werden, also tut man so als ob. Die Kinderpsychiatrien sind überlaufen und behelfen sich mit den oben genannten neuro Diagnosen. Ein Teufelskreis aus dem nur Fleiß und Struktur heraushelfen könnten. Aber diese Begriffe sind hier oben so verpönt wie „Erziehung“. Aussitzen und abwarten ob sich nach dem Zusammenbruch noch ein Neustart realisieren läßt. Oder die Kurzen auf einige der wenigen Schulen schicken, die Leistung hoch halten. Aber ja, da kommen meine Kleinen nie in die Nähe von…