Jason Arday ist eine Figur, wie man sie sonst nur in Tragikkomödien findet. Seine öffentliche Person ist eine erfundene, eine von Linken gehätschelte und ausgenutzte Person, ein Betrüger, den man gewähren lässt, weil er sich missbrauchen lässt, als Posterboy zur Exposition der eigenen Tugend, als Deklaration der eigenen moralischen Unbeflecktheit (in Sachen Rassismus), eine dieser extremen Verkehrungen, wie sie bei Linken so häufig sind, wenn sie z.B. politische Gegner umbringen (Lenin und Stalin waren darin Meister), um “die Welt besser zu machen”.
Ferdinand Lopez ist eine Figur, die Anthony Trollope erfunden hat “The Prime Minister”, so der Titel der Erzählung von Trollope, in deren Mittelpunkt der charmate, ehrzeigzige, manipulative Lopez steht. Ein Fremder in viktorianischer Gesellschaft, ein “Exot”, mit dem man sich schmücken kann, dessen Herkunft mysteriös und unbekannt ist.
Lopez ist, als die Erzählung beginnt, 33 Jahre alt, sieht gut aus, wirkt gebildet und ist sprachgewandt. Er besuchte eine gute englische Schule, eine deutsche Universität und findet als Spekulant an der Londoner Börse genau den Beruf, der seinem Charakter entspricht: Schein und Selbstinszenierung sind sein tägliches Brot. Heuchelnd und berechnend schleicht er sich in die Gesellschaft ein, nicht ohne dabei auf willlige Beihilfe zu treffen.
Indes, einmal im Geschäft von Lug und Betrug aktiv und als Spekulant immer zügelloser beginnt sein Niedergang. Seine Mimickry wird aufgedeckt, sein Versuch, seinem Niedergang als Abgeordneter im House of Commons zu entgehen, scheitert in einer deftigen Wahlniederlage. Seine Spekulationen, Lügen und Täuschungen holen ihn ein. Vollkommen ruhig und scheinbar unbeeindruckt, geht er in der Beschreibung von Trollope auf die Gleise, wird dort von einer Lokomotive erfasst und wie Trollope schreibt: „in blutige Atome“ zerrissen.
Die sozialen Beziehungen, die in Gesellschaften Nutzen und Benutzen ermöglichen, sind wiederkehrender Gegenstand guter Novellen, wie es sie früher gab, als Autoren noch Beobachter ihrer Gesellschaften waren. Trollope ist ein scharfer Beobachter seiner Zeit und beschreibt in der ihm eigenen bissigen Art, wie Lopez als “gebildeter” Sproß angeblich portugiesischer Eltern genau die Exotik mitbringt, die es den Spießern der Gesellschaft, die ihn umgibt, ermöglicht, ihn für ihre eigene Inszenierung zu missbrauchen, ein Treiben, an dem sich Lopez, wie bereits geschrieben, sehr bereitwillig und mit eigenem Lug und Trug beteiligt.
In gewisser Weise hat Trollope ein Stereotyp geschaffen, das seither regelmäßig gefüllt wurde, zuletzt von Jason Arday, der genau die Exotik und Lebensgeschichte mitgebracht hat, die von linken Rassisten benutzt wird, um sich selbst als angeblich gute Menschen zu inszenieren. Personen, deren antirassistische Mimickry an ihrer Hautfarbenbesessenheit und ihrer widerlich sykophantischen Art zerschellt, mit der sie, ihr Opfer umgarnen, um sich daraus Status saugen zu können:
Sie haben sich mehr oder minder gesucht und gefunden: Die Linken, die einen Exoten benötigen, einen Schwarzen, an dem sie ein Exempel statuieren können, ein Exempel der Gutheit, das sie über jeden Verdacht erheben und davon reinwaschen soll, dass sie die größten Rassisten und Menschenfeinde sind, die man sich vorstellen kann. Leute, die Menschen benutzen, sie aufgrund ihrer Hautfarbe bevorzugen und in Positionen bringen, denen sie nicht gewachsen sind, Leute, die ihre Opfer aussaugen und entsorgen, wenn sie nicht mehr nützlich sind. Es ist in gewisser Weise eine Genugtuung, das Jason Arday diesen Methoden, ihn zum Objekt linker Gutheit zu erniedrigen, seinerseits mit Lug und Betrug begegnet ist.
Dessen ungeachtet versuchen sich dieselben Linken, die die Kunstfigur “Professor Arday” geschaffen haben, nun als Entrüstete zu inszenieren, die “ganz schockiert” darüber sind, dass eine “Hetzjagd rechter Medien” Jason Arday in den Tod getrieben habe. Das Widerlichste an diesen Linken Gestalten ist, wenn sie nun in der Öffentlichkeit auftauchen, um ihr “Entsetzen” zu heucheln und zu versuchen, noch die Leiche des Toten für ihre eigene Selbstinszenierung zu schänden.
Aber darin haben Sie Erfahrung, die Ghouls, die noch an den Knochen Toter nagen, man denke nur an den Kriminellen aus den USA, den sie zum Märtyrer verklärt haben.
Wegbereiter sind wie gewöhnlich die Shitstream-Medien, die selbst in Deutschland bereits damit begonnen haben, den Boden für eine Neu-Inszenierung von Jason Arday zu schaffen. Bei der ARD liest sich das so:
“In der vergangenen Woche war der Soziologe [Arday hat keinerlei Soziologiestudium absolviert] von seiner Professur zurückgetreten. Dies hatte in Großbritannien für große Aufregung gesorgt. Medien berichteten unter anderem über Plagiatsvorwürfe mit Blick auf die Doktorarbeit des Professors an der Liverpool John Moores Universität. Auch an der Glaubwürdigkeit von Teilen seiner Lebensgeschichte wurde öffentlich gezweifelt. Die Vorwürfe wies Arday in einem Schreiben zurück.
Plagiatsvorwürfe gegen Arday wurden erstmals im Juli von Nathan Cofnas erhoben, einem US-Wissenschaftler, dessen Forschungszugehörigkeit zu einem Cambridge-College im Jahr 2024 aufgrund von Rassismusvorwürfen beendet worden war. Der Skandal wurde von rechtsgerichteten Zeitungen und Kommentatoren aufgegriffen, die Arday als “Aushängeschild” für Gleichstellungs- und Inklusionsprogramme (DEI) bezeichneten.”
Quelle: Tagesschau
Klassisches Gaslighting, in dessen Verlauf Nathan Cofnas eben einmal diffamiert wird, ohne dafür auch nur eine Spur von Beleg zu bringen und Arday zu einem unschuldigen Opfer rechtsgerichteter Zeitungen und Kommentatoren verklärt wird.
Hier wird Geschichte aktiv gefälscht, und in welchem Ausmaß das geschieht, das erfährt man am besten durch eigene Lektüre der Lügen, die Arday im Laufe seines “akademischen Lebens” erzählt hat, eines Lebens, das ihn mithilfe linker Ideologie-Täter in eine Position gebracht hat, der er nicht gewachsen war. Allein die vielen Berichte von Studenten, die die Unzulänglichkeit von Arday auch als Dozent, geschweige denn Professor an einer Hochschule dokumentieren, sprechen hier eine eindeutige Sprache. Noch eindeutiger ist indes, was Arday selbst erzählt und geschrieben hat.
Denn: Jason Arday war genau der Junge, auf den die linken Ghouls gewartet haben:
Schwarz.
Kind Ghanaischer Eltern.
Mit Autismus diagnostiziert.
Angeblich sprechunfähig bis zum Alter von 11 Jahren, das Alter, in dem er seine Stimmbänder entdeckt zu haben scheint.
Schreib- und leseunfähig nach der Geschichte, die diese alten Weiber und ihr linksdoofes Gefolge so gerne glauben wollten, bis ins Alter von 18 Jahren, als ihn die Literacy mit voller Wucht und in jeder Hinsicht getroffen hat.
(Viele Klassenkameraden von damals haben diese Erzählung mittlerweile als Lüge bestätigt.)
Lesen und Schreiben ist ihm nur so zugeflogen, wie z.B. der Bachelor of Education Studies und der Magister in Erziehungswissenschaft. Nur wenige Jahre nachdem Arday lesen und schreiben gelernt haben will, ist er Magister. Kurz darauf, wir sind nun im Jahre 2015, dem Jahr 12 nach Erlernen von Schreib- und Lesefähigkeit, erstellt er seine Dissertation an der University of Liverpool. Es folgt eine Beschäftigung als Assistant Professor an der University of Durham, ehe ihn die Universität von Glasgow zum jüngsten Professor für Bildungssoziologie macht, eine Trophäe, die man in Cambridge nicht so stehen lassen wollte. Im März 2023 wurde Jason Arday zum jüngsten Professor für Bildungssoziologie an der University of Cambridge berufen, der dort je berufen wurden. Ach, was sag’ ich: Die wesentliche Eigenschaft fehlt: zum jüngsten SCHWARZEN Professor, den die University of Cambridge je berufen hatte.
Vom Illiteraten zum Professor in weniger als 20 Jahren.
Wieder falsch: Vom Illiteraten zum ERSTEN SCHWARZEN PROFESSOR in Cambridge in weniger als 20 Jahren.
Quite the feat.
Und sie haben ihn gefeiert, die Herrenmenschen, die sich so gerne als Schutzpatron der kleinen Schwarzen aufspielen. Allein die BBC hat ein Fest nach dem nächsten veranstaltet:
Ein schwarzer Mann, vom Illiteraten zum Professor in 20 Jahren. Ein Fest für die Linken. Und Jason Arday hat sie voll bedient, ob er sie bedient hat, weil er ein notorischer Lügner ist oder ein ConMan, der sich einen Spaß mit den dummen Linken gemacht hat, ist eine andere Frage.
- Er habe 30 Marathonläufe in 35 Tagen absolviert, hat Arday behauptet, eine Leistung, die ihn, wenn sie erbracht worden wäre, in die Riege der weltbesten Athleten befördert hätte. Doch dort kennt man ihn nicht (Quelle).
- Er habe mehr als 5 Millionen GBP für Wohlfahrtszwecke eingesammelt, eine Behauptung, von der man bei den entsprechenden Wohlfahrtsorganisationen immer noch den zuordenbaren Gegenwert sucht (Quelle)
- Er sei an der University of Ohio beschäftigt gewesen, so behauptet er in seinem Lebenslauf. An der University of Ohio weiß man nichts davon. Er sei Honorarprofessor an der University of Durham gewesen, behauptet er. Die University of Durham widerspricht (Quelle).
- Er habe ein Buch mit dem Titel “Being Young, Black and Male: Challenging the Dominant Discourse” bei Palgrave Macmillan veröffentlicht. Der Verlag hat ein entsprechendes Manuskript erhalten, aber es nie als Buch veröffentlicht (Quelle).
- In einem Anfall übler Phantasie behauptet Arday ein Schweinekopf sei zum Haus seiner Eltern geliefert worden, und reiht eine ganze Serie von Diskriminierungserfahrungen, die ihn als Opfer maskierter Messerschwinger inszenieren, an. Die Ereignisse sind ohne Niederschlag bei der Polizei geblieben und wohl alle frei erfunden (Quelle).
- Arday will mit einer Entwicklungshilfeorganisation Wasserstellen in Südamerika und West Afrika installiert, professional Fussball und Snooker gespielt haben und Opfer körperlicher Züchtigung in der Schule geworden sein. Letztere war zum Zeitpunkt seines Schulbesuchs längst abgeschafft, für alles, was sonst noch behauptet wurde, fehlt jeder Beleg (Quelle).
Kurz: Der Mann scheint ein notorischer Lügner zu sein oder jemand, der den Linken geliefert hat, was sie hören wollten, ihnen den “Messias” gegeben hat, den sie sich erhofft haben, sorry, es muss natürlich “den schwarzen Messias” heißen.
Das alles sollte bei normalen Menschen erhebliche Zweifel an der akademischen Befähigung von Jason Arday wecken, dazu führen, dass er von dem Podest, auf das er gestellt wurde, herunter geholt wird.
Aber das war nicht der Fall.
Es folgt daher, die nächste Katastrophe:
Dave Harris, ein emeritierter Professor von der Plymouth Marjon University, stolpert im Mai 2023 über einen Beitrag, den Ardaj in “Social Sciences” veröffentlicht hat. Ein Beitrag, in dem er Ergebnisse einer Befragung von 32 Schwarzen zu deren Diskriminierungserfahrungen berichtet, die er angeblich durchgeführt hat und ein Beitrag, der in weiten Teilen mit einem im British Medical Journal lange davor veröffentlichten Beitrag von Anjum Memon et al. identisch ist. Harris sucht den Kontakt zu Adray und wird rüde abgewiesen und mit der in diesen Kreisen üblichen Rassismus-Unterstellung ruhig gestellt, ruhig zu stellen versucht.
Dave Harris wendet sich an Martyn Hammersley einen Soziologen an der Open University, der die angebliche Arbeit von Arday liest, prüft und zu einem vernichtenden Schluss kommt, den er Hilary Cremin mitteilt, die an der University of Cambridge Dekan der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät ist, an der Arday “wirkt”.
Was Hammersley schriebt, ist massiv. Er schreibt von erheblichem Plagiarismus und davon dass Arday nicht nur wörtliche Passagen von Memon et al. übernommen, vielmehr deren gesamte Idee und deren Vorgehen geklaut habe:
“There is substantial plagiarism from one source, and some from another. It is also the case that a considerable portion of the article follows the structure of the paper by Memon et al: even where their words are not used exactly, these are paraphrased (though also elaborated). It even looks as if a couple of the quotations from informants may have been derived from Memon et al. Both of these articles are cited by Arday, but the quotes from them are unattributed.”
Quelle. Retraction Watch
Indes: Das folgenlose Plagiat kommt nun zurück, um die University of Cambridge und die dort Verantwortlichen, die offenkundig, wenn es um Wissenschaft geht, keinerlei Ansprüche haben, heftig in den Hintern zu beißen: Nathan Cofnas hat die Dissertation von Arday einer kursorischen Prüfung auf Plagiarismus unterzogen. Und schon diese kursorische Prüfung hat so viele plagiierte Stellen zu Tage befördert, einmal davon abgesehen, dass der Gegenstand der Dissertation absoluter Blödsinn ist, dass man in keiner Weise mehr von einer eigenständigen Leistung, die Arday mit seiner Dissertation erbracht haben will, ausgehen kann.
Er hat weitgehend abgeschrieben:
Sollte es in der Dissertation von Arday, deren Inhalt alleine schon ausreicht, um den geistigen Zustand derjenigen, die für so etwas Titel vergeben, zu hinterfragen, tatsächlich eine Eigenleistung geben, sie ist unter den vielen plagiierten Stellen (gelb ist direkt abgeschrieben, grün mit leichter Veränderung) kaum auffindbar.
All das hat mittlerweile dazu geführt, dass die Reputation der University of Cambrigde zu Net Zero geworden ist, Leute, wie Cremin mehr oder weniger als die Lachnummer angesehen werden, als die sie sich gerieren, und Jason Arday nicht mehr haltbar ist. Er musste folglich seine Professur an der University of Cambridge aufgegeben. Indes, die Art, in der er seinen Rücktritt erklärt hat, ist wohl das, was man als sein Markenzeichen ansehen muss:
Das Schreiben, in dem Arday seinen Rücktritt erklärt, es scheint vollständig von Künstlicher Intelligenz erstellt worden zu sein.
Ein Mann, eine Inszenierung, keine Substanz.
Das ist, was Woke und linker Marsch durch die Institutionen gebracht haben. Selbst Universitäten, die einst eine Reputation hatten, sind zerstört, geschreddert unter der Last einer Armee von Inkompetenten, deren einzige Fähigkeit darin besteht, sich auf dem Rücken von Leuten, denen sie sich überlegen fühlen, als angeblich “gute Menschen” zu inszenieren.
Arday wurde gestern in seiner Wohnung in London tot aufgefunden. Seine Benutzbarkeit für Linke ist damit nicht am Ende, nein, sie fängt gerade erst an, denn diese Not, sich auf dem Rücken anderer zu inszenieren, endet nicht mit dem Tod dieser anderen, im Gegenteil, sie scheint noch dringlicher, wie man derzeit am Beispiel all der ekelerregenden Linken sehen kann, die den Toten Arday als Märtyrer, der im Hagel rechtsgerichteter Füller zur Strecke gebracht wurde, inszenieren wollen.
Linke leben vom Missbrauch anderer.
Dieser Misbrauch endet nicht mit dem Tod anderer.

