Wenn man die Studentenhorden, die versuchen, “Falschsprecher” am Reden zu hindern, suchen Sie sich ein entsprechendes Ereignis aus der Berichterstattung der letzten Jahre, Revue passieren lässt, in Rechnung stellt, dass Regierungen und andere wissenschaftsfeindliche Akteure schon seit Jahrzehnten finanziellen Einfluss ausüben, um “Forschung” zu dirigieren (und wo avers: zu unterdrücken), die vielen Philantropathen ergänzt, die mit ihrem Geld versuchen, ideologische Purifikation vor Azatoth zu erreichen und dann noch die Bereitschaft in Rechnung stellt, mit der Hochschulen und die dort praktizierenden Institutionsgelehrten ihre Stätten für Wissenschaftsfeinde, Aktivisten, Feministen, Genderisten, Sexuelle Präferenzspinner, Schwätzer aller Provenienz und – nicht zuletzt – religiöse Extremisten, deren Unvereinbarkeit mit Wissenschaft noch jenseits der Unvereinbarkeit von Natrium und Wasser angesiedelt ist, geöffnet haben, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass Hochschulen, die meisten von ihnen, und in nahezu jedem Fall die sozialwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Fakultäten am Ende sind.
Die Berufung von ausgerechnet Annalena Baerbock als Professor für “Global Leadership (bzw. Professor of Professional Practice) und zum Co-Direktor des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadership“ [Was solcher BS an Hochschulen zu suchen hat, wäre noch zu begründen] an der Columbia University (School of International and Public Affairs, SIPA) in New York, befristet auf drei Jahre, dokumentiert den Niedergang. Welcher angeblich Studierte, der keinen Bachelor, aber einen Masterabschluss mit einer Arbeit, die nirgends zu finden ist, erreicht haben will, kann sich Hoffnung auf eine “Professur” machen.
Ja, stimmt: Jason Arday, ein Mann, dem von so vielen “Gönnern” zu akademischen Leistungen beholfen wurde, die er nie erbracht hat, dem akademische Schuhe verpasst wurden, die ihm nie gepasst haben, einfach deshalb, um einen Posterboy zum Ausweis eigener in Sachen Rassismus Unbedenklichkeit zu haben. Denn Arday hat dunkle Haut. Hätte er weiße Haut, niemand wüsste bis zum heutigen Tag, dass er überhaupt existiert.
Linke und ihre irren Ideen, ihre ideologischen Spleens haben Hochschulen überrannt und wie alles, was wilde Horden überrennen, sind von Hochschulen im Wesentlichen rauchende Trümmer geblieben, auf denen Transsexuelle sich als Präsident inszenieren und Philosophen vertreiben.
Arday war Ausdruck eines Problems, das viel tiefer geht. Ein Problem, das spätestens 1992 begonnen hat. Das Jahr, auf das Dr. habil. Heike Diefenbach den Beginn des institutionellen Verrats datiert, der sich derzeit so offen dokumentiert. Die Preisgabe von Hochschulen, deren Übergabe an Extremisten und Aktivisten und damit die Zerstörung des Powerhouses westlicher Kultur, ist das Symbol für einen kampflosen Niedergang des Westens.
Und unter den Symbolen das markanteste ist der Niedergang der University of Cambridge. Cambridge, das ist die Universität von Isaac Newton, die Universität, an der James Clerk Maxwell gelehrt hat, J.J. Thomson hat hier das Elektron entdeckt, Ernest Rutherford die Grundlagen der Kernphysik gelegt, Paul Dirac gemacht, was Mathematiker machen, Stephen Hawkins hat in Cambridge gelehrt und gearbeitet und Lord Rayleigh hat Argon entdeckt und Wellenausbreitung studiert. Einige derjenigen, auf die Cambridge stolz sein kann.
Wie sich das Bild verändert hat.
Heute kennt jedes Kind Cambridge, weil dort ein Con-Man, ein Mann ohne wissenschaftliche Reputation auf Basis einer Lügengeschichte vom Wunderkind zum schwarzen Vorzeigeprofessor gemacht wurde. Eine Hochschule, an der Sykophanten wieseln, die bis heute Brechreiz bei normalen Beobachtern auslösen.
Insbesondere die Erziehungswissenschaftliche Fakultät, der Ort, an dem die Lehrer ausgebildet werden, die anschließend auf Kinder losgelassen werden, scheint ein extremistisches Loch zu sein, in dem sich eine ganze Reihe unappetitlicher Gestalten eingefunden hat.
Farah Ahmed spielt in Cambridge die Rolle eines “Assistant Research Professor”, dazu wurde sie berufen, gleichzeitig sitzt sie in der Leitung der Higher Education Academy und hat einigen Einfluss auf die Lehrpläne von Schulen.
Das an sich wäre vermutlich nicht weiter bedenklich, gäbe es da nicht den Ausweis von Extremismus, den Ahmed als Mitglied von Hiz ut Tahrir, einer mittlerweile als Terrororganisation verbotenen Gruppe, ausgelebt und ausformuliert hat und von dem man ausgehen kann, dass es nicht einfach ein “Ausrutscher” im Leben eines ansonsten unbescholtenen “Gelehrten” war. James Gilligan hat in einer Serie von Beiträgen für den Spectator analysiert, welche Form von Extremismus an der University of Cambridge offenkundig hoffähig geworden ist:
Westliche Erziehung, also das, wofür Ahmend eine Position an einer westlichen, zumindest einst westlichen Hochschule innehat, ist nach Ansicht von Farah eine Gefahr für Muslime. Als Konsequenz fordert Ahmed ein Curriculum des Islam, das allen, inklusive den Nichtmuslimen eintrichtert, was sie zu glauben haben, was der richtige Glaube ist und was auf keinen Fall geht. Klassischer Totalitarismus:
‘Nor can there be any schools established on any other religion, sect or race… Even the non-Muslims need to be educated under the educational curriculum of Islam… by pushing them to think about the correct belief in life.’
Alles, wofür der Westen steht, alles, was den Westen erfolgreich gemacht hat, alles, was man studieren muss, um seine Wiederkehr zu verhindern, ist Ahmed verhasst, will sie im Rahmen eines “Curriculum des Islam” aussondern:
‘Subjects such as foreign philosophies and religions, capitalism, communism, socialism, nationalism, sociology, psychology, foreign history, foreign languages and foreign literature, should be taught only at the higher level of education with the view of refuting their ideas and exposing their falsehood.’
Wenn man das liest, weiß man, warum Linke und Islamisten sich derzeit noch so gut verstehen: Sie teilen denselben Extremismus. Indes, Islamismus geht weiter, wie die noch Verbündeten der Linke ebenso erfahren werden, wie die kommunistischen Spinner, die ausgerechnet Ayatollah Khomenei als Retter des Iran gefeiert haben. Ein Irrtum, der viele dieser verblendeten Linken das Leben gekostet hat.
Es gibt keinen Grund anzunehmen, das sei heute anders, zumal:
Ahmed beschreibt eine besonders perfide Form der Übernahme eines Wirts. Man nutzt dessen Errungenschaften, eignet sich auf Kosten der Mitglieder westlicher Gesellschaften, die die Infrastruktur finanzieren, die genutzt wird, Wissen an, zu dem man im Rahmen der eigenen, von Denkverboten beherrschten Welt nie gekommen wäre und nutzt dieses Wissen dann, um Waffen im Kampf gegen die Ungläubigen zu bauen und diejenigen, an denen man die ganze Zeit schmarotzt hat, zu beseitigen:
‘The motivation to study engineering would be to aid the development of machinery for Jihad and Allah’s reward for this is immeasurable. The motivation for studying computer technology would be to elevate the Islamic society over all other societies in the world, to show it as a shining example and to produce advanced weaponry for Jihad in order that the deen [Islam] may dominate over all other deens as commanded by the Creator.’”
Stellen Sie sich nur eine Sekunde lang vor, was passieren würde, wenn jemand, der nicht als Angehöriger einer “geschützten Gruppe” einen Persilschein auf Hass erworben hat, schreiben würde, man müsse sich an Hochschulen und durch intensives Studium der Ingenieurwissenschaft und Informatik in die Lage versetzen, Waffen zu produzieren, die man dann nutzen könne, um Muslime um die Ecke zu bringen.
Das ist, was Ahmed mit Bezug auf nich-Muslime schreibt.
Das ist, was keinerlei Hindernis für ihre Ernennung als Forschungsprofessor an der University of Cambridge darstellt.
Das ist ein Beispiel, das wie kein anderes die aktive Kapitalution westlicher Hochschulen vor Feinden der Wissenschaft zum Ausdruck bringt.
In gewisser Hinsicht erinnern die Ereignisse an den Fall von Antiochia. Acht Monate hatte die Stadt der Belagerung durch die Kreuzfahrer von Bohemund von Tarent standgehalten. Es gab keinen Hinweis darauf, dass die Kreuzfahrer die Stadt in naher Zukunft würden einnehmen können. Im Gegenteil, eine muslimische Armee unter “Kerbogha von Mosul” näherte sich Antiochia und machte die Lage der Kreuzfahrer aussichtslos. Was half war: Verrat. Ein vermutlich Armenier namens Firuz gewährte Rittern von Bohemund Zugang in die Stadt. Sie öffneten die Tore. Die Armee der Kreuzfahrer drang ein. Was folgte war ein Massaker.
Massaker an Hochschulen zerstören in erster Linie die Früchter der Aufklärung, Meinungs-, Wissenschaftsfreiheit, Konkurrenz der Ideen und vor allem wissenschaftliche Methode, Vernunft und Rationalität. Den Schlüssel zum Massaker haben angebliche Intellektuelle schon vor Jahren an die Horden von Aktivisten, Extremisten und religiösen Fundamentalisten ausgehändigt.
Was wir derzeit sehen, ist das Ausmaß der bereits vorhandenen Zerstörung.
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Wenn man schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, kann man sich an Ereignisse erinnern, die schon etwas zurückliegen.
Ob man es Niedergang der Bildung, oder Chancen für die breite Masse nennen will bleibt jedem selbst überlassen. Was seinerzeit zunächst antiautoritäre Erziehung genannt wurde, und sich im Laufe der Entwicklung zu einer unglaublichen Respektlosigkeit und Rücksichtslosigkeit entwickelt hat, dürfte eine wesentliche Ursache des heutigen Zustandes sein.
Die Bildungsnahen und vor allem ideologiefixierte Protagonisten, die für sich eine moralische Überlegenheit reklamieren, haben nach dem Marsch durch die Institutionen die Gesellschaft umfassend im Griff. Diese Akteure können Ihre abstruse Weltanschauung nur noch mit subtiler Psychorhetorik und ganz besonders mit einer eristischen Dialektik verteidigen. Es geht diesen Akteuren nur noch darum, im Disput zu bestehen, unabhängig davon, was bereits wenige Augenblicke später sich als Gegenteil herausstellt.
Während solche Verhaltensweisen in früheren Jahren auf die Bildungsnahen beschränkt waren, ist diese Methode heute mehr oder weniger zu einem Allgemeinsport geworden. Die weitere Entwicklung wird zeigen wohin die Reise geht. So wie es aussieht, wird der freie Fall mit einem harten Aufschlag enden müssen.
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Ob man es Niedergang der Bildung, oder Chancen für die breite Masse nennen will bleibt jedem selbst überlassen. Was seinerzeit zunächst antiautoritäre Erziehung genannt wurde, und sich im Laufe der Entwicklung zu einer unglaublichen Respektlosigkeit und Rücksichtslosigkeit entwickelt hat, dürfte eine wesentliche Ursache des heutigen Zustandes sein.
Die Bildungsnahen und vor allem ideologiefixierte Protagonisten, die für sich eine moralische Überlegenheit reklamieren, haben nach dem Marsch durch die Institutionen die Gesellschaft umfassend im Griff. Diese Akteure können Ihre abstruse Weltanschauung nur noch mit subtiler Psychorhetorik und ganz besonders mit einer eristischen Dialektik verteidigen. Es geht diesen Akteuren nur noch darum, im Disput zu bestehen, unabhängig davon, was bereits wenige Augenblicke später sich als Gegenteil herausstellt.
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