Wählen Sie den öffentlich-rechtlichen Manipulationsversuch des Jahres 2017

Täglich versuchen Angestellte öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten Leser, Zuschauer oder Zuhörer zu manipulieren, zum richtigen Denken, Leben und Verhalten zu erziehen und sich auf vielfältige Weise als die besseren Menschen zu inszenieren, für die sie sich halten.

Während wir an unserem Jahresrückblick gearbeitet haben, ist uns aufgefallen, wie oft wir auf ScienceFiles öffentlich-rechtliche Manipulationsversuche, die mehr oder weniger plump ausgefallen sind, aufgedeckt haben. Die entsprechenden Versuche sind so häufig, dass wir eine Auswahl treffen mussten, um unseren Lesern die folgende Liste als Grundlage zur Wahl des öffentlich-rechtlichen Manipulationsversuchs des Jahres 2017 vorlegen zu können.

Hinter dem Stichwort „Inszenierte Zufriedenheit“ verbirgt sich ein Manipulationsversuch des WDR. Wir alle wissen, wie wichtig es öffentlich-rechtlichen Sendern ist, glaubwürdig zu erscheinen. Zugeschriebene Glaubwürdigkeit ist die Grundlage aller Manipulationsversuche. Wie es der WDR geschafft hat, eine Umfrage und einen Umfrager zu finden, auf deren Grundlage er frohlocken kann: „Große Mehrheit der Bundesbürger ist mit den Medien zufrieden“, das haben wir hier dokumentiert. Der Manipulationsversuch geht mit der Startnummer 1, Stichwort „Inszenierte Zufriedenheit“ ins Rennen.

WDR FakeUmfrage: Glaubwürdigkeit per Umfragemanipulation?

Die neue Form des Orientalismus, die in öffentlich-rechtlichen Anstalten gepflegt wird, sieht in Flüchtlingen eine Reinkarnation des edlen Wilden, wie in Karl May in seinen Büchern beschrieben hat. Der edle Wilde ist gut, edel und überhaupt nicht straffällig. Startnummer 2 zeigt, wie in der ARD aus einer Zunahme von Kriminalität durch Flüchtlinge ein Rückgang gemacht werden soll. Stichwort für Startnummer 2 ist „Ansteigender Rückgang“

Flüchtlingskriminalität und ARD-Manipulateure: Wenn aus einer Zunahme ein Rückgang wird

Einer der plumpsten Versuche, Leser zu manipulieren, findet sich unter der Überschrift, „Eine Frage der Gerechtigkeit“. Für gleichwertige Arbeit verdienen Frauen immer noch weniger, so lautet die Lüge, die als erster Satz des Beitrags Lesern von tagesschau.de zugemutet wird. Der entsprechende Manipulationsversuch gehört in die Reihe der Versuche, Begriffe wie Gerechtigkeit, Gleichheit, Gleichwertigkeit, Gleichstellung usw. miteinander so zu vermengen und zu verquirlen, bis nur noch Buchstaben-Salat übrigbleibt. Startnummer 3 steht unter dem Stichwort „Alles Gleichgerechtwertig“.

Eine Frage der Ehrlichkeit: ARD belügt Leser (mit FakeNews)

Der Lieblingsfeind öffentlich-rechtlicher Journalistendarsteller ist Donald Trump. Auch im Jahr 1+ nach seiner Wahl, haben es Gestalten wie z.B. Martin Ganslmeier nicht überwunden, dass Trump die Wahl in den USA gewonnen hat. Dieses Zuviel der Demokratie ist zuviel für die Schein-Demokraten in den öffentlich-rechtlichen Anstalten. Deshalb ergehen sie sich in der täglichen Manipulation und – wie Ganslmeier- in der täglichen Falschbehauptung. „London, Paris, Berlin, normalerweise reist ein neuer US-Präsident in eine dieser Städte“ behauptet Ganslmeier nachweislich falsch. Unser Vorschlag mit der Startnummer 4 trägt das Stichwort „Donald T.“

Ganslmeiers Erzählungen: Wie die ARD lügt und manipuliert

Gewalt ist schlimm, nicht tolerierbar, falsch … Es sei denn, die Gewalt kommt von Links, dann kann man sie in der Regel herunter schreiben oder rechtfertigen, jedenfalls dann, wenn man in öffentlich-rechtlichen Anstalten als so genannter Faktenfinder damit beschäftigt ist, Fakten zu verschleiern. Unser Vorschlag mit der Startnummer 5 und dem Stichwort „Fakten-Gewaltantun“ zeigt, wie ARD-Faktenfinder es anstellen, sich selbst davon zu überzeugen, dass linke Gewalt etwas anderes ist als rechte Gewalt.

Plumpe ARD-Manipulation: Linksextremismus verharmlosen Teil X

Zuerst wurde das Gender Pay Gap erfunden. Es stellt eine der Lügen dar, die in Deutschland am resistentesten gegen Vernunft sind. Dann hat man bei Tagesschau.de noch einen drauf gesetzt. Das Gender Pay Gap, es besteht schon bei Vierjährigen, denn vierjährige Mädchen erhalten angeblich weniger Taschengeld als vierjährige Jungen. Startplatz 6 ist dem gewidmet, was wir mit dem Stichwort „Gender Dummy“ versehen haben.

Tagesschau: Öffentlich-rechtliche Verblödung

Wo wir gerade beim Thema der Fabrikation von Nachrichten sind. Wie wäre es mit der Erfindung der Schulpflicht. Die hat nach Ansicht des Deutschlandfunks vor 300 Jahren stattgefunden und natürlich waren es damals schon Staaten, die das Heil der staatlichen Schulpflicht der Menschheit gebracht haben. Weder ist die Schulpflicht 300 Jahre alt noch ist Schulpflicht in ihren Anfängen eine Verpflichtung zum Besuch einer öffentlichen Schule. Startplatz 7 steht unter dem Stichwort „BeSchulUNGSpflicht“.

FakeNews oder Geschichtsfälschung? Deutschlandfunk feiert 300 Jahre Schulpflicht

“Die Frauen machen die Hausarbeit, die Männer essen dafür umso lieber und trinken auch gern mal einen über den Durst“. So beginnt ein Beitrag, für den normale Menschen Gebühren bezahlen müssen. Ein alter Grundsatz der Psychologie sagt, dass Menschen, die apodiktische Sätze aufstellen, in denen Gruppen zu einer harmonischen Einheit verschmolzen werden, also zu den Frauen oder den Männern, dumm sind. Der Grundsatz trifft nach wie vor zu. Startplatz 8 ist unser Vorschlag unter dem Stichwort „Dummheit essen“.

Abnormal: Sind Tagesschau Redakteure bösartig oder dumm oder beides?

Manchen Gestalten in öffentlich-rechtlichen Anstalten ist zu wenig los in der Welt. Es gibt ihnen zu wenig Schlechtes. Deshalb wollen sie ihren Lesern ein Mehr suggerieren, ein Mehr an Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime, „fast jeden Tag ein Anschlag“ frohlockt es bei tagesschau.de zum Bild eines ausgebrannten Heims. Plumpe Suggestion auf Grundlage von 12 vom BKA bestätigten Brandanschlägen. Stichwort „geistige Brandstiftung“ ist unser Startplatz 9.

„Fast jeden Tag ein Anschlag?“, nein, fast jeden Tag eine öffentlich-rechtliche Manipulation

Startplatz 10 und damit der letzte Startplatz ist dem ZDF und dem unermüdlichen Versuch, die AfD zu diskreditieren, gewidmet. Wie manipuliert man diejenigen, die sich bereit erklären, an Meinungsumfragen teilzunehmen, so, dass ihnen kaum eine andere Wahl bleibt als die AfD für rechtsextrem zu erklären? Das ZDF zeigt wie es geht, die Forschungsgruppe Wahlen hat sich dafür hergegeben. Das Stichwort “dirigierte Antwort” identifiziert Startplatz 10.

Lügen sind im ZDF wie weit verbreitet? ZDF-Politbarometer: Schade um die Forschungsgruppe Wahlen

Das Wahllokal ist ab sofort und 24 Stunden täglich bis zum 6. Januar geöffnet. Die Wahl findet unter Aufsicht von Akismet statt. Das Ergebnis, ist es erst einmal verkündet, kann nicht angefochten werden.

 

Lust an Auseinandersetzung oder Frust durch Auseinandersetzung? – ScienceFiles Primärforschung

Stammleser wissen, auf ScienceFiles gibt es immer einmal wieder die Gelegenheit, an Primärforschung teilzunehmen, dabei mitzumachen, Wissenschaft live zu erleben.

Dr. habil. Heike Diefenbach hat eine Skala entwickelt, mit der Konfliktorientierung gemessen werden soll, also die Art und Weise des Umgangs mit anderen, der Diskussionsstil, die Form, in der Auseinandersetzungen geführt werden.

Wenn man derzeit verfolgt, in welcher Weise politische Akteure oder Journalisten keine Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner führen, dann muss man feststellen, dass eine Analyse der Konfliktorientierung überfällig ist. Dies insbesondere, weil anzunehmen ist, dass die Unfähigkeit, einen normalen Umgang mit dem politischen Gegner zu pflegen, die politische Akteure oder Journalisten zur Schau stellen, für die Bevölkerung nicht repräsentativ ist.

Vielmehr erwarten wir, dass die, die man gewöhnlich normale Bürger nennt, eine Konfliktorientierung haben, die deutlich von der, der genannten Akteure abweicht.

Wie so oft, wenn es in Deutschland darum geht, wie es sich mit normalen Bürgern verhält oder wenn sich eine Frage auf einen Gegenstand richtet, der nicht im politischen oder ideologischen Mainstream zu finden ist, gibt es keinerlei wissenschaftliche Forschung dazu.

Es gibt nicht einmal ein Messinstrument, mit dem man untersuchen könnte, welche Konfliktorientierungen in Deutschland gegeben sind.

Dr. habil. Heike Diefenbach will dies ändern.
Zu diesem Zweck hat sie eine Skala entwickelt, die aus einer Reihe von Aussagen besteht. Erfahrene ScienceFiles-Befragungsteilnehmer kennen es schon, jede Aussage ist mit einer Reihe von Antwortalternativen versehen, aus allen Aussagen errechnen wir dann nach Abschluss der Befragung eine Skala der Konfliktorientierung.

Wir bitten unsere Leser, zahlreich an der Befragung teilzunehmen und auf diese Weise dabei mitzuwirken, dass eine weitere Lücke der Forschung in Deutschland geschlossen werden kann.

Um an der Befragung teilzunehmen, bitte einfach hier klicken.

Bundestagswahl 2017: Mehrheit sieht Grüne/B90 an 5%-Hürde scheitern

Bereits am 5. März 2017 haben wir unsere Bundestags-Wahlprognose für die Grünen/B90 veröffentlicht. Unsere Vorhersage: Die Grünen und ihr anhängendes Bündnis schaffen es nicht in den neuen Bundestag. Das Grüne Gewächs ist am verwelken.

In die gleiche Richtung weist auch das Ergebnis einer Befragung unter unseren Lesern. “Schaffen es die Grünen/B90 in den nächsten Bundestag?”, so haben wir unsere Leser gefragt. 3.816 Leser haben sich an unserer Befragung beteiligt. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Grünen/B90 fallen durch. 74,7% erwarten einen Grünenfreien neuen Bundestag, nur 25,3% sind der Ansicht, die Nachfolger von Otto Schily und Joschka Fischer würden auch nach dem 24. September im Bundestag sitzen.

Mehrheit ist überzeugt: Hitler hat keinen Selbstmord begangen

Wenn es das Ziel des Geschichtsunterrichts in Deutschland war, Schülern den Glauben an die Gewissheit zu vermitteln, dass Hitler den 2. Weltkrieg für sich durch einen Selbstmord beendet hat, dann hat dieser Geschichtsunterricht in weiten Teilen versagt.

Dies zeigt eine Befragung, die wir auf ScienceFiles durchgeführt haben.

Neue Dokumente, die von den Geheimdiensten der Alliierten nach und nach und zuweilen auch auf Wink mit dem „Freedom of Information Act“ freigegeben werden, zeigen, dass selbst die Alliierten und noch lange Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Zweifel an der offiziellen Selbstmord-Version hatten. Tatsächlich sind der britische und der US-amerikanische Geheimdienst noch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs jedem Hinweis darauf, dass Hitler gesehen worden sein soll bzw. dass ihm die Flucht nach Argentinien gelungen sein soll, mit viel Manpower nachgegangen. Das tut man nicht, wenn man weiß, dass die Nachforschungen sinnlos sind, weil der angeblich Gesehene seit dem 30. April 1945 nicht mehr am Leben ist.

Wie dem auch sei, die Mehrheit der 2080 ScienceFiles-Leser, die an unserer Befragung teilgenommen hat, ist nicht der Meinung, Hitler habe Selbstmord verübt. 54% (1.119 Leser) zweifeln an der offiziellen Version, die 21% (441 Leser) für richtig halten. Eine große Zahl von Lesern weiß schlicht nicht, wem sie folgen soll: der offiziellen Version oder den Zweifeln daran. 488 Leser (23%) geben an, dass sie nicht wissen, ob Hitler Selbstmord verübt hat, wie die offizielle Geschichtsschreibung behauptet, oder nicht. 32 Leser (2%) haben uns ihre eigenen, zum Teil elaborierten Gedanken darüber mitgeteilt, wie Hitler die Flucht – bei manchen bis in die Antarktis – gelungen ist.

SF Hitler Selbstmord

87% sehen Spiegel und Stürmer auf der selben Wellenlänge

Gestern haben wir unsere Leser gefragt, ob sie einen Unterschied zwischen dem Spiegel und dem Stürmer sehen. Hintergrund der Frage ist das Spiegel-Cover, das Donald Trump mit IS-Fanatikern gleichsetzt und ihn zeigt, nachdem er die Freiheitsstatue geköpft hat. Für viele Leser sind mit diesem Cover nicht nur eine Geschmacks und eine Anstandsgrenze überschritten, dieses Cover zeigt für sie auch, dass Spiegel und Julius-Streichers Stürmer nichts mehr trennt.

stuermer-spiegel-trumpVon den 1.056 ScienceFiles-Lesern, die bislang an der Befragung teilgenommen haben, sind 401 (38%) der Ansicht, es gebe keinen Unterschied zwischen dem Stürmer und dem Spiegel. 518 (49%) sind gar der Ansicht, der Spiegel sei schlimmer als der Stürmer. 114 ScienceFiles-Leser (11%) sind der Ansicht, man könne den Spiegel nicht mit dem Stürmer vergleichen, und 23 (2%) Leser haben eigene Gedanken zu unserer Befragung formuliert, z.B.: „Das Layout im Spiegel ist besser“, „Der Spiegel ist teurer“ oder „Der Spiegel nähert sich dem Stürmer“.

Damit ist das Votum im Hinblick auf das Spiegel-Cover, das Anlass für unsere Befragung war, eindeutig. Mit dem Cover, so die Meinung von 87% der ScienceFiles-Leser, macht sich der Spiegel mit dem Stürmer gemein, schon weil die Methoden in beiden Blättern dieselben sind, geht es doch nicht darum, Informationen und Argumente bereit zu stellen, auf deren Grundlage sich Leser von Spiegel oder Stürmer ein eigenes Urteil bilden können, sondern darum, den Lesern das Urteil gleich mitzuliefern, sie zu framen. Im Dritten Reich war die affektive Botschaft, die gänzlich ohne Begründung vom Stürmer verteilt wurde. Die Juden sind unser Unglück. Die Meldung, die der Spiegel mit seinem Trump-Cover verbreiten will, lautet wohl: Donald Trump ist unser Unglück. Wie beim Stürmer gibt es keinerlei Begründung.

Damit teilen Spiegel und Stürmer das Ziel, ihre Leser affektiv anzusprechen und die Abneigung gegen Donald Trump bzw. Juden zu schüren. Beide Ziele sind keine statthaften Ziele eines ernsthaften Journalismus, es sind faschistoide Ziele eines ideologisch verbrämten Journalismus, der jede Informations- und Argumentationsfunktion aufgegeben hat. Auch deshalb ist das Spiegel-Cover ein Symbol für die Armseligkeit, die Journalismus in weiten Teilen in Deutschland zur Schau stellt und für die offenen Versuche, Stimmung gegen Personen zu machen, als Surrogat dafür, dass die entsprechenden Personen derzeit dem Zugriff der Spiegel- oder Stürmer-Häscher entzogen sind.

spiegel-und-stuermer

Was wir in diesem Zusammenhang vermissen, ist die Aufregung im Justizministerium. Heiko Maas, der keine Gelegenheit ausgelassen hat, sich gegen vermeintlich rechte Hate-Speech zu positionieren, hat nicht einem Mucks von sich gegeben, um das Cover des Spiegels als das, was es ist, zu bezeichnen: Der Ausdruck von Hass und einzig dazu intendiert, affektive Stimmung gegen Donald Trump zu machen, etwa in der Weise, wie man Stimmung macht, um einen Lynchmob zusammenzutrommeln, ein Unterfangen, das in Deutschland eine lange Tradition hat und am 9. November 1938 erstmals mit großem Erfolg und nach jahrelanger Vorbereitung auch oder gerade im Stürmer inszeniert wurde.

Keiner der Politiker [wer einen kennt, die Kommentarfunktion ist offen], die ihre besorgten Gesichter zu Gedenkveranstaltungen am Tag der Reichskristallnacht aufsetzen, hat ´den Mut aufgebracht, das Spiegel-Cover als die hasserfüllte Geschmacklosigkeit zu verurteilen, die es ist. All diejenigen, die wilde Phantasien darüber verbreitet haben, wie durch Gedankenflug eine Pegida-Demonstration zu brennenden Asylbewerberheimen geführt haben soll, scheinen die entsprechenden Phantasien zu vergessen, wenn es um den Spiegel und sein Trump-Cover geht. Und die selben Politiker sind die ersten die wollen, dass Schüler aus der Geschichte lernen.

Wie wäre es, die gegen Hate Speech Engagierten gingen mit gutem Beispiel voran und würden aus der Geschichte lernen, jener Geschichte, die zeigt, dass dann, wenn Anstandsgrenzen überschritten werden und dann, wenn affektive Stimmungsmache an die Stelle rationaler Argumentation tritt, in Deutschland alles möglich ist, auch ein Holocaust.

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