“Katastrophe auf Raten” – Klimahysteriker gestern und heute

Als an den meisten deutschen Universitäten noch Wissenschaftslehre und Methodologie gelehrt wurde, das war bevor die Genderista und andere politische Aktivisten Wissenschaft veralbert haben, gab es für Studienanfänger in Philosophie oder Wissenschaftstheorie die berühmte „Bewusstseinshürde“.

Der Satz „der Schnee ist weiß“ ist genau dann wahr, wenn der Schnee weiß ist.

An den Reaktionen auf diesen Satz konnte man diejenigen aussortieren, die keine Wissenschaftler werden würden und diejenigen, die es vielleicht, vielleicht auch sicher schaffen. Tatsächlich eröffnet dieser Satz das ganze Universum der Erkenntnistheorie, das all denjenigen verschlossen bleibt, die wie Genderista schon wissen und daher nichts begreifen.

Denn: wir sind als Menschen in der misslichen Lage, für unsere Theorien über die Realität keine Wahrheit beanspruchen zu können. Wir wissen nicht, ob unsere Theorien über die Realität wahr sind, schon weil wir nicht in die Zukunft blicken können, was z.B. für Newton bedeutet hat, dass er den Fehler seiner Gesetze, den Einstein finden würde, nicht kennen konnte und entsprechend davon überzeugt war, dass seine Gravitationstheorie richtig ist.

Eigentlich beginnt das ganze Unglück spätestens mit Hume und seiner Zerstörung des naiven Empirismus: Alle abstrakten Konzepte und alle Bezeichnungen der Dinge existieren nur in unserem Geist, so hat Hume gezeigt. Objekte der Außenwelt formen Eindrücke in unserem Geist. Wir bauen in unserem Geist aus diesen Eindrücken komplexe Vorstellungen über Zusammenhänge in der Außenwelt, deren Wahrheit wir aber nicht zeigen können, denn die komplexen Vorstellungen basieren auf Begrifflichkeiten und Zusammenhängen, die es nur in unserem Geist gibt. Wer hätte jemals Kausalität gesehen? Wer jemals einen Rassisten, eine Linksextremen, einen Pseudo-Intellektuellen. All diese Begriffe sind Zuschreibungen. Keiner davon hat eine Existenz, die unabhängig vom menschlichen Geist besteht. Wer hätte jemals wirklich weißen Schnee gesehen?

Und weil dem so ist, können wir nicht sagen, ob unsere Theorien wahr sind.

Das ist die Humesche Katastrophe der Erkenntnistheorie, die Karl Raimund Popper zu unser aller Glück dahingehend überwunden hat, dass wir zwar nach wie vor nicht sagen können, ob unsere Theorien wahr sind, aber wir können sagen, dass sie nicht falsch sind, solange sie rigoros geprüft werden und die Prüfungen bestehen, sich bewähren, wie Popper das nennt. Doch auch die am besten getestete Theorie und die am besten bewährte Theorie ist keine wahre Theorie, jedenfalls nicht, dass wir es mit Bestimmtheit behaupten können.

Weil dem so ist, haben Wissenschaftler für all diejenigen, die so genau wissen, dass sie meinen, sie könnten andere belehren, keinerlei Respekt, bestenfalls Mitleid, schlimmsten Falls Verachtung übrig. Weil dem so ist, sind all diejenigen, die so genau zu wissen meinen, was gut und richtig und für andere gut und richtig ist, die Genderista und die anderen linken Sozialisten keine Wissenschaftler und keine intelligenten Menschen, sondern Gläubige, die der irrigen Ansicht aufsitzen, der Müll, der sich in ihrem Gehirn anfindet, sei etwas anderes als ihre ureigenen Gedanken, sei eine Wahrheit.

Seltsamerweise hat die Säkularisierung, die Sozialwissenschaftler daran festzumachen können glauben, dass heute weniger Menschen am Sonntag in die Kirche gehen als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war, zu einer sekundären Religionswerdung geführt, die sich in einer höchst unglücklichen Weise mit den Wissenschaften verquickt hat. Nunmehr wird nicht mehr an Gott, das Paradies und die Erlösung geglaubt. Nunmehr wird an Teufel (Kapitalisten, weiße alte Männer), die Hölle (des Neokapitalismus oder des weißen Mannes) und die Verderbnis durch Klimawandel oder Rassismus geglaubt.

Und wie immer sind ausgerechnet die, die glauben müssen, der Ansicht, sie hätten die Wahrheit erkannt. Dass sekundär-Gläubige der Ansicht sind, sie hätten die Wahrheit erkannt, hat mit dem Schnee zu tun, der für sie in jedem Fall weiß sein muss, denn, was sonst sollte er sein? So wie der Klimawandel menschengemacht sein muss. Was sonst sollte er sein? Wer sonst sollte für die Erwärmung der Erde, das Global Warming und die vielen Katastrophen verantwortlich sein, als der Mensch. Und natürlich gibt es keinen Zweifel an der menschengemachten Erderwärmung. Die modernen Klimahysteriker sind im Besitz der Wahrheit, so wie die Klimahysteriker der 1970er Jahre sich im Besitz der Wahrheit wähnten. Nur war die Klimawahrheit der 1970er Jahre eine andere als die, die heute angebetet wird.

Katastrophe auf Raten“, so lautet der Titel eines Beitrags im Spiegel aus dem August des Jahres 1974. „Kommt eine neue Eiszeit?“, so fragt der Autor sich und seine Leser. Seine Antwort: „Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs – ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten“.

Der Klimawandel der 1970er Jahre, er war demnach ein Global Cooling. Alles wird kälter und nässer und die Zeichen dafür, die haben Klimaforscher unmissverständlich erkannt, so wie sie heute die Zeichen dafür, dass wir eine Erderwärmung sehen, die menschengemacht ist, unmissverständlich und ohne begründeten Zweifel erkannt haben wollen.

In den 1970er Jahren hatten die Klimaforscher „Meßdaten über fortschreitende Abkühlung des Nordatlantiks [gesammelt]. Dort sank während der letzten 20 Jahre [also von 1950 bis 1970] die Meerestemperatur … Seither wanderten die Eisberge weiter südwärts. … Zugleich wuchs auf der nördlichen Halbkugel die mit Gletschern und Packeis bedeckte Fläche um rund zwölf Prozent … Die sich in den letzten Jahren [zu Beginn der 1970er Jahre] häufenden Meldungen über Naturkatastrophen und extreme Wetteränderungen in aller Welt …“, werden vom Autor des Beitrags aus dem Jahre 1974 als Zeichen eines „globale[n] Klima-Umschwungs“, in kältere und feuchtere Zeiten gesehen.

Die Belege der Klimaforscher für die Abkühlung der Erde sind zahlreich: Die „Intensität der Sonneneinstrahlung in der Erdatmosphäre“ hat nachgelassen, die „Luftdruckverhältnisse auf dem Erdball“ haben sich verändert, im „Magnetfeld der Erde“ zeichnen sich Veränderungen ab. Der Zyklus aus Eiszeiten und Warmzeit, er bringt die Reihe nach der Phase der .Erwärmung, die die globale Temperatur von 1890 bis 1945 um 0,7 Grad Celsius erhöht hat, wieder an die Eiszeit, an die Abkühlung.

Wer könnte angesichts dieser Beweislage noch daran zweifeln, dass die Abkühlung der Erde und der Anstieg der Meeresspiegel bevorsteht, ganz ohne Zutun der Menschen, einfach, weil es der Natur so gefällt? Zu Beginn der 1970er Jahre und im Verlauf derselben, wäre jeder, der diese akzeptierte Sicht der Dinge angezweifelt hätte, in derselben Weise als Ungläubiger behandelt und beschimpft worden, wie es heute demjenigen widerfährt, der sich traut, am menschengemachten Klimawandel, in dessen Folge nunmehr eine Erwärmung und keine Abkühlung der Erde stattfinden soll zu zweifeln. Die gläubigen Dummen, sie sterben nicht aus.

Sowenig wie diejenigen nicht aussterben, die die Dummen benutzen, um sich Vorteile zu verschaffen, um ihre Ideologie durchzusetzen, um andere zu belehren, zu erziehen und anderen den Verzicht zu verordnen, Verzicht auf Kohle, auf Öl, auf Auto, auf viele Dinge, die das Leben angenehm und sorgenfrei machen. Letztlich ist, darin ist Karl Marx zuzustimmen, Religion Opium für das Volk. Religion ist ein Herrschaftsmittel, das es nicht nur ermöglicht, eine Hierarchie durchzusetzen, sondern zuweilen so mächtig wird, dass es möglich ist, freien Individuen einzureden, etwas, was offensichtlich nicht in ihrem Interesse ist, z.B. der Verzicht zu Gunsten von Ungeborenen, sei in ihrem Interesse. Und natürlich sind Religionen immer Instrumente der Selbstbereicherung für die Priesterkaste gewesen, für all die, die frühen katholische Devotionalien und Serviceleistungen und Ablässe verkauft haben und heute am angeblich menschengemachten Klimawandel verdienen oder an den anderen Glaubensinhalte, die die sekundär-religiöse Gesellschaft beherrschen, die den Korpus der neuen Religion darstellen.

Wissenschaftler zeichnen sich durch Zweifel aus. Sie zweifeln am menschengemachten Klimawandel, sie zweifeln an der in den 1970er Jahren mit absoluter Sicherheit verkündeten Erdabkühlung, so wie sie an der in den 1990er Jahren mit absoluter Sicherheit verkündeten Erderwärmung, die menschengemacht sei, zweifeln. Wissenschaft ist ein emanzipatorisches Unterfangen, das Menschen durch Wissen befreien will. Es ist nicht das Ziel von Wissenschaft, angebliches Wissen zu einer Religion aufzubauen, mit deren Hilfe Menschen zu Unfreien gemacht werden können, mit deren Hilfe sie hierarchisiert und domestiziert werden können, mit deren Hilfe man ihnen vorschreiben kann, was sie zu tun und zu lassen haben. Wissenschaftler haben Achtung und Respekt vor der menschlichen Freiheit. Deshalb können Genderista und all diejenigen, die an die Religionen der sekundären-Religionswerdung glauben, keine Wissenschaftler sein, dazu fehlt ihnen die Fähigkeit zu zweifeln, denn der Schnee ist nur dann weiß, wenn der Schnee weiß ist!

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Drei Grüne Affen

Was macht man mit Personen, die sich weigern, die Realität zur Kenntnis zu nehmen? Die nichts wahrnehmen wollen, was dem, was sie für richtig halten, widerspricht? Die sich gegen rationale Argumente, Fakten und Belege abschotten und monoton wiederholen, was sie sich als Psalm zurecht gelegt haben?

Im täglichen Leben sind solche Menschen nur dann überlebensfähig, wenn sie von anderen leben können. Gibt es diese anderen nicht, dann erledigen sich die Realitätsverweigerer entweder selbst, laufen zum Beispiel vor ein Auto, weil sie die Existenz von Bezinmotoren nicht anerkennen oder landen in der Irrenanstalt, weil sie für ihre Umwelt zu einer zu großen Zumutung geworden sind.

Was aber macht man, wenn Realitätsverweigerer, Personen, die Fakten nicht hören und sehen und schon gar nicht aussprechen wollen, in Parlamenten sitzen, wenn sie öffentliche Mittel erhalten, um ihre Realitätsverweigerung zu popularisieren, wenn sie die Realität bewusst lügend oder aufgrund eigener kognitiver Defizite öffentlich verweigern und damit Anhänger unter denen finden, die denken, wenn man die Stirn in tiefe Falten legt und Normalitäten in Frage stellt, dann sei man ein Intellektueller?

Keine Gesellschaft kann es sich auf Dauer leisten, gegen die Realität anzuleben und Entscheidungen zu treffen, die jede Vernunft und jedes Faktenwissen verleugnen. Und doch leistet sich die deutsche Gesellschaft mit den Grünen eine Partei im Bundestag, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, entweder Bürger zu belügen oder diejenigen, die sich immer dann, wenn es um Fakten geht, die ihrer Ideologie widersprechen, am Modell der drei grünen Affen orientieren, mit Lockstoff zu versorgen.

Nirgends wird die Disposition der Grünen, Fakten zu ignorieren, Fake News zu streuen oder Lügen unter die Bevölkerung zu bringen so deutlich, wie bei Themen, mit denen man die besonders Naiven unter den Faktenverweigerern über ihren Bauch, ihr Gefühlt, ihre eingebildete Verantwortung für die nächste Generation, ihre phantasierte Sorge um die Natur und die Umwelt oder ihre angebliche Liebe zu organischen und biologischen Lebensmitteln, die sie fälschlicherweise für solche halten, die ohne Einfluss von Herbiziden oder Insektiziden produziert werden, anziehen kann, wie Fruchtfliegen, denen man ein Stück faules Obst hinwirft.

So hat die Grüne Bundestagsfraktion am 11. Dezember 2017 einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der darauf zielt, den „Glyphosatausstieg jetzt“ einzuleiten. Der Antrag ist an Dürftigkeit kaum zu unterbieten, behauptet, dass die Zulassung von Glyphosat durch die EU einen nationalen Schaden für Deutschland darstellt und die Artenvielfalt bedroht und begründet den geforderten Ausstieg aus Glyphosat damit, dass auch die „französischen Partnerinnen und Partner“ aus Glyphosat ausgestiegen seien oder aussteigen wollten.

Parteien wie die Grünen, die auf Grundlage von keinerlei empirischen Fakten, falsche Behauptungen in die Welt setzen und Lügen verbreiten wie die, Glyphosat sei für die Artenvielfalt gefährlich, sind ein deutlicher Beleg dafür, dass die Ausschlussmechanismen, die früher die Leugner von Fakten früher oder später in die Irrenanstalt gebracht haben, heute nicht mehr funktionieren. Seit die Fraktion derer, die denken, alles sei konstruiert, eine Vorstellung, die sie schnell aufgeben, wenn sie im Biomarkt vor einem leeren Regal stehen und ärgerlich nach Nachschub schreien, sich frei bewegen darf, funktionieren die Kontrollmechanismen der Normalität nicht mehr. Seit es möglich ist, ein Leben ohne Interaktion mit denen zu führen, die es durch ihre tägliche Arbeit ermöglichen, weil man ein Recht auf Unterhalt zu haben glaubt, mehren sich die Berichte über diejenigen, die man nur als systematische Realitätsverweigerer und damit als krank bezeichnen kann.

Dass es auch anders geht, beweist die FDP in einem Antrag, der dazu gedacht ist, die Rationalität und die Sachkunde, die von Grünen, die an die Mentalität der drei Affen appellieren oder sie selbst haben oder beides, verleugnet wird und beseitigt werden soll, wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Wir zitieren ein paar Passagen aus diesem kenntnisreichen und guten Antrag, der ebenfalls das Datum des 11. Dezember trägt (Hey, wir haben gerade die FDP gelobt. Mach‘ ein Kreuz im Kalender!)

“II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
– den Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ungeachtet der Versuche weltanschaulicher Einflussnahme unter der Maßgabe von Sachlichkeit, Rationalität und Fachlichkeit umzusetzen;
– das Verfahren zur weiteren Zulassung auf nationaler Ebene von Glyphosat als Inhalt von Pflanzenschutzmitteln auf Grundlage der Expertise der zuständigen Zulassungs- und Bewertungsbehörden streng wissenschaftsgeleitet zu betreiben;

Dieser Forderung gehen drei Seiten voraus, auf denen der Antrag der FDP-Fraktion das zusammenstellt, was es an Relevantem über Glyphosat zu wissen gibt, z.B.:

„Glyphosat ist ein Herbizid, dessen Wirkstoff über die grünen Pflanzenteile aufgenommen [wird]. Es blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung bestimmter Aminosäuren benötigen. Im Uhrwerk Pflanzen-Stoffwechsel wird somit ein Zahnrad blockiert – mehr nicht. Das von Glyphosat blockierte Enzym kommt in menschlichen und tierischen Organismen nicht vor. Daher hat Glyphosat gegenüber Mensch und Tier nur eine geringe Giftwirkung und ist nach internationalen toxikologischen Standards (LD 50 oral, Ratte) beispielsweise weniger akut toxisch als Kochsalz oder Backpulver.“

Ob die Grünen als nächstes Kochsalz oder Backpulver verbieten wollen?

„Glyphosat wurde 1974 patentiert, im Jahr 2000 lief der Patentschutz aus. Es wird von mehr als 90 Chemieunternehmen in 20 Ländern hergestellt. Die Jahresproduktion betrug 2014 weltweit 826.000 Tonnen. Die Abgabemengen gehen in Deutschland nach den Angaben des BVL seit fast anderthalb Jahrzehnten merklich zurück (2012: 6.038 t, 2016: 3.780 t). Seine Nutzung stärkt – anders als bisweilen dargestellt – daher nicht die wirtschaftlichen Interessen eines einzelnen oder ganz weniger Konzerne.“

Ob die Fraktion der Monsanto-Hasser durch diese Tatsachen zu beeindrucken ist?

„Glyphosat gehört zu den in seiner Wirkung auf Mensch, Tier und Natur am besten untersuchten Pflanzenschutzmitteln weltweit. Seine globale Nutzung und die lange Dauer des Einsatzes haben neben den für die Zulassung erforderlichen Studien die Durchführung von Untersuchungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen ermöglicht, so dass eine vollumfassende Bewertung möglich ist. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat im Januar 2014 im Rahmen der EU-Neubewertung seinen Bewertungsbericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übergeben. An der Erstellung des Berichts waren beteiligt: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Julius-Kühn-Institut (JKI) und das Umweltbundesamt (UBA). Der Bewertungsbericht hat das Ergebnis, „dass Glyphosat nach wie vor alle Kriterien erfüllt, die das EU-Recht an Pflanzenschutzmittelwirkstoffe stellt“ (PM BVL 06.01.2014).“

Es scheint ein Markenzeichen der Grünen zu sein, dass sie bewährte Technologien, die ihre Unbedenklichkeit seit Jahrzehnten unter Beweis stellen, beseitigen wollen. Sie sind moderne Luditen, die die Technikfeindlichkeit, die deutsche Romantiker schon immer ausgezeichnet hat, zu neuen Höhen gebracht haben.

„In der Landwirtschaft wird Glyphosat überwiegend vor der Aussaat zur konservierenden Bodenbearbeitung eingesetzt. Damit wird das Bodenleben gefördert, Erosion vermieden und durch Verzicht auf Bodenbearbeitung CO2 eingespart. Bei diesen Mulch- und Direktsaatverfahren ist Glyphosat laut Aussage des Julius-Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, momentan nicht zu ersetzen. Des Weiteren ist Glyphosat ein wichtiges Element im Resistenzmanagement auch anderer Wirkstoffe. Glyphosat wirkt zuverlässig bei der Bekämpfung von Problemungräsern wie Ackerfuchsschwanz, während in vielen Regionen Deutschlands andere zugelassene Wirkstoffe bereits Resistenzen zeigen. Stünde Glyphosat nicht zur Verfügung, wäre nach jetzigem Stand mittelfristig mit beschleunigter Resistenzbildung und in der Folge mit nachhaltig geringeren Erträgen zu rechnen.”

Wir glauben nicht, dass sich auch nur einer der Grünen Möchtegern-Heilsbringer auch nur kurz die Mühe gemacht hat, die Konsequenzen zu bedenken, die ein Verbot von Glyphosat für diejenigen hätte, die es derzeit anwenden, ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Umwelt, die z.B. dadurch entstehen, dass mit Glyphosat das einzige wirksame Herbizid verboten würde (wenn es nach den Grünen ginge), das in der Lage ist, invasive Spezien wie den Riesenbärenklau oder die Ambrosie einzudämmen (und das deshalb die Artenvielfalt fördert, nicht vermindert).

Die einfache Welt der Grünen, sie kennt keine Fakten, die der eigenen Ideologie widersprechen. Fakten werden ausgeblendet, gemieden, nicht wahrgenommen und denen, die sich für sie interessieren, vorenthalten: Die drei-Affen-Mentalität der Grünen.

Und schließlich, um noch den letzten Blödsinn, der im Zusammenhang mit z.B. Glyphosat in Bier gestreut wird, aus der Welt zu schaffen:

„Die breite Anwendung von Glyphosat hat zur Folge, dass Spuren von Glyphosat auch über Lebensmittel in die menschliche Ernährung gelangen. Die Bestimmungen zur Lebensmittelsicherheit sind im weltweiten Vergleich in Deutschland die strengsten. Funde im Urin sind für die Gesundheit nach Aussagen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit (BfR) [gemeint ist das Bundeamt für Risikobewertung] für die Gesundheit allerdings ohne Bedeutung, da der Wirkstoff unverändert direkt über die Nieren ausgeschieden wird.“

Obwohl Glyphosat nachweislich ungefährlich für Menschen ist, wollen es die Grünen verbieten. Letztlich huldigen sie damit einer irren Ideologie, die Technologien und Mittel, die mit den Technologien gewonnen werden, ablehnt, weil sie „künstlich“ oder „chemisch“, jedenfalls nicht biologisch sind. Es scheint Grünen nicht möglich zu sein, die Welt in ihrer Komplexität, die sich der ideologischen Vor-Einteilung in gut und böse, schwarz und weiß in der Regel entzieht, in Rechnung zu stellen. Erwachsene Menschen haben gelernt, dass Entscheidungen auf Grundlage einer Abwägung des Für und Wieder, der Vor- und Nachteile, der Kosten und des Nutzens, die sich mit der Entscheidung verbinden, getroffen werden müssen, so man verantwortungsvoll entscheiden will. Die Grünen haben diese Entwicklungsleistung, die Menschen erst zu vernünftigen Wesen macht, nicht genommen. Sie sind in der einfachen Welt ihres ideologischen Kindergartens verblieben.

Die Kehrseite dieser ideologischen Verblödung besteht darin, dass kein Grüner ein Problem mit BioWein oder der Verwendung von Kupfer in Form der sogenannten Bordeauxbrühe, mit der BioWinzer den Mehltau bekämpfen, hat. Der Kupfereintrag führt mittlerweile zu Konzentrationen in den Böden, die Regenwürmer zur seltenen Spezies werden lassen, ja sogar das Umweltbundesamt besorgt machen. Kupfer, das als Kupfervitriol (also Kupfersulfat) in Bordeauxbrühe verwendet wird, ist, das nur zur Erinnerung, ein Schwermetall. Es reichert sich an und kann nicht abgebaut werden, auch vom menschlichen Organismus nicht. In Letzterem führt es in hoher Konzentration zu Entzündungen, Arthritis oder Bluthochdruck. Kupferionen stören die Eiweißbildung und können Zellmembranen schädigen und letztlich die DNS angreifen.

Alles kein Problem für die Grünen, die lieber Mittel bekämpfen, die sie ideologisch nicht mögen, ungeachtet aller Fakten. Es ist eben grüne Methode: Keine Fakten sehen, keine Fakten hören und schon gar keine Fakten aussprechen.

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Das große Insektensterben – oder doch nicht?

Deutschland ist angeblich auf dem Weg zum insektenlosen Gebiet. Die mediale Panik, sie ist in vollem Schwung, nachdem ein „renommiertes Wissenschaftsjournal“, eine Wertung, die die Grünen immer dann zuschreiben, wenn ihnen die publizierten Ergebnisse in den Kram passen, einen Artikel veröffentlicht hat, in dem die Ergebnisse einer Studie beschrieben werden, die 27 Jahre umfasst.

„Am 18. Oktober 2017 hat ein renommiertes Wissenschaftsjournal eine Studie veröffentlicht, die das rasante Insektensterben ein weiteres Mal eindeutig belegt. 76 Prozent weniger Insekten – in Teilen sogar bis zu 82 Prozent weniger – wurde in 63 deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 festgestellt.“

Auf Plos One, dem renommierten Wissenschaftsjournal der Grünen, findet man dann tatsächlich einen Text mit dem Titel „More than 75 percent decline over 27 years in total flying inscet biomass in protected areas“. Verfasst hat diesen Text Caspar A. Hallmann unter Beihilfe von 11 weiteren Autoren. Und seit seiner Veröffentlichung macht der Text Furore:

Damit wäre ein weiterer Beleg dafür geführt, dass Medienvertreter vor allem dann in ihrem Element sind, wenn sie schlechte Nachrichten verbreiten können. Aber wer von ihnen hat die Studie denn überhaupt gelesen? Manche Beiträge, z.B. der Beitrag in der Welt, zeichnen sich durch eine recht hohe Sachkundigkeit aus, scheinen diese aber ausschließlich aus den Angaben von Caspar A. Hallmann zu beziehen, und Hallmann hat natürlich kein Interesse daran, auf die Schwächen seiner Studie hinzuweisen.

Deshalb machen wir das.

Vorweg: In den Daten von Hallmann et al. findet sich ein Rückgang der Insekten-Biomasse. Das ist unbestritten. Die Frage ist, was bedeutet dieser Rückgang und welche Schlüsse kann man daraus ziehen?

1. Kann man die Daten auf Prozentwerte (75% weniger Insekten-Biomasse in 27 Jahren) herunterbrechen?

Um Aussagen darüber machen zu können, wie sich eine Variable (die Anzahl der Insekten) über Zeit verändert hat, benötigt man so genannte longitudinale Daten, also hier: Messungen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten an denselben Orten durchgeführt wurden. Hallmann et al. haben keine longitudinalen Daten und schreiben das auch selbst: „Our data do not represent longitudinal records at single sites, suitable to derive location specific trends“. Vielmehr basieren die Aussagen von Hallmann et al. auf Daten, die von 1989 bis 2016 jährlich an zwischen einem und 23 Orten, im Durchschnitt an 3,5 Orten pro Jahr gesammelt wurden. Dabei sind 1.503 Stichproben zusammen gekommen, 56 pro Jahr, 16 pro Ort. Dass im Schnitt für 27 Jahre nur 16 Stichproben pro Ort zusammengekommen sind, zeigt, dass Messungen in der Regel nicht an den selben Orten durchgeführt wurden, so dass das beste, was man über die Daten von Hallmann et al. sagen kann, in der Feststellung besteht, dass die Autoren für 27 Jahre Daten an verschiedenen Orten gesammelt haben, von denen nicht bekannt ist, ob sie in irgend einer Weise für Deutschland repräsentativ sind. 57 Orte, an denen Daten gesammelt wurden, befinden sich in Nordrhein-Westfalen, einer in Rheinland-Pfalz und fünf in Brandenburg, wie im Anhang zum Beitrag von Hallmann et al. beschrieben. Ob Informationen, die an 57 Orten in Nordrhein-Westfalen gewonnen wurden, auf Bayern oder den Schwarzwald übertragbar sind, ob ein Ort in Rheinland-Pfalz Aussagen für ganz Rheinland-Pfalz ermöglicht, ist eine Frage, die wir klar mit nein beantworten. Daraus folgt, dass man die Ergebnisse, die Hallmann et al. berichten NICHT auf Deutschland übertragen kann. Tatsächlich haben sie einen Rückgang von Insekten nicht einmal für alle die Orte festgestellt, die sie untersuchen, sondern nur für einige Orte, die sie untersucht haben.

 

2. Kann man den Rückgang der Insekten, den Hallmann et al. behaupten, so wie sie ihn behaupten, behaupten?

Um zu den dramatischen Zahlen von 75% Insektenrückgang zu gelangen, haben Hallmann et al. im Wesentlichen die Daten, die ihnen für die Jahre 2016 und 1989 zur Verfügung stehen, voneinander subtrahiert (9). Sie haben somit stillschweigend vorausgesetzt, dass Insektensterben ein linearer Prozess ist, der sich entsprechend auch linear beschreiben lässt. Indes, hätten sie das Insektensterben auf Grundlage der Jahre 2014 und 1989 berechnet, das Insektensterben wäre um 70% geringer ausgefallen, also nicht 75% der Insekten, die noch 1989 gezählt wurden, wären gestorben, sondern rund 22,8%. Entsprechend müssen die restlichen 53,2% zwischen den Jahren 2014 und 2016 gestorben sein, was einen exponentiellen und keinen linearen Verlauf voraussetzen würde, der in den Daten von Hallmann et al, wie sie in Tabelle 1 dargestellt sind, nicht auffindbar ist. Kurz: Die Autoren scheinen hier etwas dramatisiert zu haben, was insofern nicht nachvollziehbar ist, als das Jahr 2014 die mit Abstand beste Datenlage aller Meßzeitpunkte aufweist. 23 Orte, an denen Stichproben zur Insekten-Population genommen wurden, und 348 Stichproben hätten zur Verfügung gestanden, um Aussagen über ein Insektensterben zu machen, das mit 22,8% allerdings deutlich geringer ausgefallen wäre. Also haben sich Hallmann et al. mit den 7 Orten, an denen 2016 nur 62 Stichproben gewonnen wurden, begnügt und können zur Belohnung ein Insektensterben von 75% verkünden. Man sieht, wie abhängig die Behauptungen, die auf Grundlage von Daten erhoben werden, zuweilen von den Absichten der Forscher, die die Behauptungen erheben, sind. Kurz: Zu behaupten, dass in Deutschland die Zahl der Insekten in den letzten 27 Jahren um 76% zurückgegangen wäre, ist unlauter und durch die Daten von Hallmann et al. in keiner Weise gestützt. Was man sagen kann ist, dass die Daten von Hallmann et al. einen Rückgang für manche Orte, an denen Daten gesammelt wurden, zeigen.

 

3. Kann man der Arbeit von Hallmann et al. Informationen über die Ursachen des Rückgangs von Insekten entnehmen.

Noch ein Fluginsekt, das Hallmann et al. im Datensatz haben

Nein. Und die Autoren sagen das auch deutlich, denn sie finden keinen Zusammenhang mit Klimawandel und auch keinen mit landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und schon gar keinen mit Glyphosat. Dieser Zusammenhang ist ausschließlicher Bestandteil der Phantasie der Grünen, die wieder einmal eine Studie für ihre Zwecke missbrauchen. Liest man die entsprechende Studie, dann finden sich statt dessen Aussagen wie: „In light of previously driving mechanisms, our analysis render two of the prime suspects, i.e. landscape and climate change as unlikely explanatory factors for this major decline in aerial insect biomass …“ (15) Und: Agricultural intensification (e.g. pesticide usage …) that we could not incorporate in our analyses, may form a plausible cause … “ (15). Allerdings haben die Autoren, wie sie feststellen, keine Daten, die die “plausible Ursache“ dingfest machen. Vielmehr rufen sie zum Abschluss ihres Beitrags explizit dazu auf, die Ursachen des Insekten-Rückgangs, den sie dramatisch nennen, zu untersuchen.

Die Dramatik der Studie von Hallmann et al. besteht nun weniger in dem angeblichen Rückgang von 75% als darin, dass die Annahmen, die gemacht wurden, um diese 75% zu errechnen, eher windig zu nennen sind und darin, dass man auf Grundlage der Daten von Hallmann et al. doch viel Bereitschaft mitbringen muss, über schiefe und fehlende Verteilungen und Probleme der Auswahl hinweg zu sehen, um zu dem Ergebnis zu kommen, das Hallmann et al. popularisieren und das deutsche Medien in ihrer Gier nach Schreckensszenarien natürlich verbreiten.

Um nicht missverstanden zu werden: Wir würden auch einen Rückgang von Insekten-Biomasse auf Basis der Daten von Hallmann et al. feststellen, aber einen deutlich geringeren und einen auf die Orte, an denen die Beobachtung wiederholt gemacht wurde und das waren nur 26 Orte insgesamt, reduzierten. Damit ist natürlich die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse nicht gegeben und die Dramatik beim Teufel. Dafür haben wir die wissenschaftliche Lauterkeit wiederbelebt. Unabhängig davon ist es in jedem Fall ein Verdienst dieser Studie, Fragen aufgeworfen zu haben.

Zu den selben Ergebnissen kommt mittlerweile auch das RWI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung in Essen.

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Kurswechsel nach Rechts? Deutschland, Deutschland, Dein Stanislaw … Tillich

Es brodelt wieder einmal im hysterischen Deutschland, hat doch Stanislaw Tillich, dem in der Mitte der nächsten Legislaturperiode Neuwahlen ins Haus stehen, etwas gesagt, was gegen die politische Korrektheit verstößt, nämlich:

„Tillich sagte, Merkels Flüchtlingspolitik sei für das starke Abschneiden der AfD mitverantwortlich. Die Union müsse wieder Recht und Ordnung durchsetzen. «Die Leute wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt. Sie wollen keine Parallelgesellschaften und keinen Anstieg der Kriminalität. Sie wollen nicht, dass religiöse oder politische Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen hier ausgetragen werden.“

In diesen Äußerungen sehen die WELT, die FAZ, der Tagesspiegel und etliche andere Blätter einen Rechtsschwenk oder den Versuch Tillichs, die CDU nach rechts zu rücken.

Recht, Ordnung und keine Parallelgesellschaften

Wenn das, was Tillich gesagt hat, einen Rechtsschwenk zum Ausdruck bringt, dann muss man feststellen, dass die nicht-rechte Position, die derzeit von all denen als akzeptabel angesehen wird, die sich jetzt empören, wie der MDR titelt, eine Position ist, in der Recht und Ordnung nicht gelten, was für Linksextremisten ja eine normale Situation ist. Es ist eine Position, in der eine Parallelgesellschaft für wünschenswert, zumindest nicht problematisch angesehen wird, in der einem Anstieg der Kriminalität gelassen entgegen gesehen wird und eine Situation, in der Deutschland, wie es sich derzeit darstellt, nicht mehr gewünscht ist. Vielmehr besteht das Ziel wohl darin, Deutschland zu einem Ort zu machen, an dem Flüchtlinge ihre politischen und religiösen Auseinandersetzungen ungehindert führen können.

Welcher geistig normale Mensch kann sich politische und religiöse Auseinandersetzungen, mehr Kriminalität und weder Recht noch Ordnung in Deutschland wünschen?

Offensichtlich all diejenigen, die sich jetzt über Stanislaw Tillich und seinen Anflug von Realismus aufregen.

Eine alternative Erklärung für all diejenigen, die sich in ihrer affektierten Emotionalisierung zu weit aus dem Fenster gelehnt haben, besteht darin, Prototyp des neuen Pawlowschen Hundes zu sein, dem immer schon der Speichel im Mund zusammenläuft, wenn er meint etwas zu vernehmen, was entfernt an eine ideologische Position erinnern könnte, die die Interessen der autochthonen Bevölkerung in Deutschland einklagt, jener autochthonen Bevölkerung, die aus deutschen, türkischen, griechischen usw. Steuerzahlern besteht, die die Kosten für das zu tragen haben, was diejenigen, deren Beitrag verbal, nicht materiell ist, ihnen bescheren.

Wie wir an anderer Stelle dargestellt haben, kann auf Basis der Nebenwahltheorie erwartet werden, dass Stanislaw Tillich bei der nächsten Landtagswahl in Sachsen nicht der Partei angehört, die die meisten Wählerstimmen erringen wird.

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Früchte des Wahnsinns: Rassismusjäger im Kindergarten

Dass die Hysterie der Gutmenschen bereits im Kindergarten beginnt, haben wir gerade im letzten Post geschrieben, da erreicht uns ein Hinweis auf einen Beitrag, den Frank Cebulla in seinem SchreibBlog veröffentlicht hat. Frank ist nämlich der Vater einer Tochter, die es mit ihren drei Jahren bereits zum Rassisten und Ausländerfeind gebracht hat. 

Wer den in Deutschland grassierenden Wahnsinn am aktuellen Beispiel erleben will, der klicke am Ende dieses einführenden Textes auf den Link zu Franks Blog:

“Wer es noch nicht weiß, ich habe eine kleine Tochter. Sie lebt in Berlin. Vor kurzem trat die Erzieherin ihrer Kita-Gruppe ganz besorgt an die Mutter heran. Es ging um ein brisantes Thema. Sie möchte keine Probleme mit Ausländerfeindlichkeit in ihrer Gruppe haben. Das Problem verortete sie bei meiner Tochter. Ihr politisch inkorrektes Fehlverhalten besteht darin, dass sie beim Singen nicht neben Ayman stehen möchte, einem syrischen Jungen. Boah Leute, da bleibt einem echt die Spucke weg und mein Blutdruck steigert sich in ungeahnte Höhen. Mein Töchterchen ist drei Jahre alt und weiß nicht, was überhaupt ein Ausländer, Migrant, Flüchtling, Asylant oder was auch immer sein soll. Auf die Frage, warum sie beim Singen nicht neben Ayman stehen möchte, gab es von ihr allerdings eine klare Antwort: Der haut die anderen Kinder und ich habe Angst vor ihm. Ein Interview mit ihrer besten Freundin aus derselben Gruppe ergab das gleiche Ergebnis: Der ist nicht mein Freund. Außerdem erfährt man, dass er kaum deutsch spricht und daher die anderen Kinder nicht versteht. [Hier weiterlesen]”

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