Die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel, der in absehbarer Zeit das Leben auf der Erde auslöschen wird oder zumindest unseres, das von Menschen, und zu massivem Artensterben führen wird, ist „durch“ wie man so schön sagt.
Es hat sich herumgesprochen, dass die Modelle zutiefst fehlerhaft sind, dass das Eisschild von Grönland nicht schmilzt, sondern wächst, dass Temperaturmessungen von sogenannten Hitzeinseln benutzt werden, also völlig verzerrt sind, dass Leute, die beanspruchen, Wissenschaftler zu sein, Daten fälschen wie dies im Jahr 2009 im Rahmen von „climate gate“ passiert ist, u.v.a.m.
𝗚𝗿𝗲𝗲𝗻𝗹𝗮𝗻𝗱’𝘀 𝗜𝗰𝗲 𝗦𝗵𝗲𝗲𝘁 𝗪𝗮𝘀 𝗦𝘂𝗽𝗽𝗼𝘀𝗲𝗱 𝘁𝗼 𝗕𝗲 𝗥𝗮𝗽𝗶𝗱𝗹𝘆 𝗠𝗲𝗹𝘁𝗶𝗻𝗴 𝗔𝘄𝗮𝘆. 𝗜𝘁 𝗛𝗮𝘀𝗻’𝘁 𝗕𝗲𝗲𝗻.
Greenland’s ice sheet was supposed to be rapidly melting away. It hasn’t been.
— Watts Up With That (@wattsupwiththat) July 25, 2026
Und trotzdem gibt es Leute, die entgegen aller Vernunft und entgegen aller belegbaren Tatsachen nicht von der Erzählung ablassen können, von ihr abhängig zu sein scheinen wie der Junkie von der geladenen Nadel, sie teilweise sogar bis ins Groteske hinein weiterspinnen, wie dies neulich passiert ist.
Sie versuchen, die Erzählung mit allen Mitteln zu retten, Klima mit Wetter auszutauschen – oder umgekehrt – wenn eine bestimmte Temperaturmessung oder eine Niederschlagsmenge in die Erzählung einpassbar zu sein scheint, oder sie gar durch die eigene Erfahrung zu bestätigen, etwa wie in: „Also ich merke das in meinem Garten; meine Bohnenernte hat sich im Vergleich mit vor zehn Jahren total verändert“, so als sei Klimawandel innerhalb einer einzigen Lebensspanne oder innerhalb weniger Jahrzehnte am eigenen Leib feststellbar, ganz zu schweigen von der Behauptung, dass der angeblich selbst erlebte Klimawandel menschengemacht sei.
Solche Leute schrecken nicht davor zurück, als Beleg dafür, dass „der“ Klimawandel menschengemacht sei, anzugeben, dass sie gehört haben, dass in Brasilien Bäume gefällt wurden. Man kann es nicht anders sagen: Es ist eine Manie, die die Vorstellung vom menschengemachten Klimawandel samt drohenden Weltuntergangs ihren Immer-Noch-Anhängern verschafft, d.h. ein Hochgefühl, das ihnen die Vorstellung von einer anstehenden Katastrophe verschafft.
Falls Sie meinen, das sei bloß eine Meinung, die man teilen oder für unsinnig erklären könnte, haben Sie sich geirrt, denn es gibt eine ganze Reihe von fachwissenschaftliche Literatur, die diese Behauptung unterstützt.
„Froh, traurig zu sein“ bzw. – im Original – „Glad to be Sad“ war der Obertitel einer Arbeit, die Paul Rozin et al. im Jahr 2013 in der Fachzeitschrift Judgment and Decision Making veröffenticht haben. In ihr untersuchen die Autoren eine bestimmte Art von „hedonic reversals“, d.h. „hedonistische Umkehrungen“, d.h.
„… the conversion of a (usually) innate negative experience into a positive experience“ (Rozin et al. 2013: 439),
ins Deutsche übersetzt:
„… die Umwandlung einer (normalerweise) angeborenen negativen Erfahrung in eine positive Erfahrung“.
Die Art von hedonistischer Umkehrung, die die Autoren untersuchen, nennen sie „benign masochism“, d.h. „gutartiger Masochismus“, und damit meinen die Autoren – vereinfacht gesagt – das Lustgefühl, das durch eine Angst verursacht wird, die nicht real ist oder nicht real erfahrbar ist oder die sich als nicht real erweist.
Viele von uns haben diese Erfahrung vermutlich und zumindest ansatzweise gemacht, während sie eine unheimliche Geschichte oder einen Thriller lesen oder einen Horrorfilm schauen oder gedanklich mit der Möglichkeit spielen, es könnten Reptiloiden unter uns Menschen sein, die uns den Garaus machen wollen.
Die Lust oder Freude an diesen Dingen speist sich daraus, dass sie uns (in mehr oder weniger großem Ausmaß) die typischen physiologischen Reaktionen auf eine Bedrohung wie z.B. verstärkte Adrenalinausschüttung verschaffen, ohne dass wir tatsächlich bedroht sind oder tatsächlich eine direkte Bedrohung erfahren. Das Lustgefühl oder die Freude an angsteinflößenden, aber nicht durch die eigene Erfahrung gedeckten, Aussichten kommt genau daher, dass sie nicht durch die eigene Erfahrung gedeckt sind, dass wir mit ihnen nicht tatsächlich konfrontiert sind, sondern sie in einer sicheren, kontrollierten Umgebung bloß simulieren.
So argumentieren z.B. Hick und Derksen (2017), dass ein „protective frame“, ein schützender Rahmen, eine notwendige Voraussetzung dafür sei, dass negative Emotionen wie Angst oder Traurigkeit in eine positive Erfahrung überführt werden können. Der schützende Rahmen ermögliche die Schaffung psychologischer Distanz, im Zuge derer Bedrohungen nicht als real oder als weit entfernt wahrgenommen (oder erkannt) werden, was wiederum ermögliche, dass das Gehirn physiologische Erregung als positiven Stress oder als Aufregung im positiven Sinn statt als negativen Stress interpretieren könne.
Dieser Gedanke ist kein neuer; bereits seit dem 18. Jahrhundert wurde er als Erklärung für die Faszination vorgeschlagen, die das Unheimliche und später die „Penny Dreadfuls“ und die zur Weihnachtszeit vielfach verfassten und gedruckten Geistergeschichten auf ihre ständig anwachsende Leserschaft ausgeübt haben (so z.B. von Edmund Burke (1757) und Vladimir Nabakov (1980)). Kirk (2020: 8) bringt das mit Bezug auf die Tradition des Geistergeschichten-Erzählens oder –Lesens so auf den Punkt:
„Given that Christmas Eve night is one of the longest nights of the year in the northern hemisphere, it was also the perfect time to hunker down and enjoy the special kind of festive cosiness that you could only get from scaring yourself silly with spooky tales“,
d.h.
„[a]ngesichts der Tatsache, dass Heiligabend eine der längsten Nächte des Jahres auf der Nordhalbkugel ist, war es auch die perfekte Zeit, sich einzuigeln und die besondere Art festlicher Gemütlichkeit zu genießen, die man nur erreichen konnte, wenn man sich mit Gruselgeschichten Angst machte.“
Aber die Argumentation für diese Vorstellung ist inzwischen sehr viel elaborierter geworden und ermöglicht daher im Prinzip tiefergehende Analysen. So argumentieren Hicks und Derksen, dass der schützende Rahmen, der die Bedrohung zu etwas freud- oder lustvollem werden lässt, drei verschiedene Formen annehmen kann, nämlich (1) ein Sicherheitsrahmen sein kann, bei dem jemand glaubt, er sei vor der Gefahr sicher, oder (2) ein Loslösungsrahmen, der entsteht, wenn jemand begreift (oder glaubt), dass die Bedrohung nicht real, nicht existent, sondern bloß fiktiv, sei, oder (3) ein Kontrollrahmen, bei dem jemand auf seine Fähigkeit vertraut, mit der Bedrohung umzugehen.
Jeder dieser drei Arten von schützendem Rahmen bietet auf der psychologischen Ebene eine sichere Umwelt, in der die Bedrohung nicht als real erfahren wird, so dass die Bedrohung bzw. das Bedrohungsszenario für ein angenehmes Prickeln sorgt, aber nicht für negativen Stress. Noell Carroll ist der Auffassung, dass das angenehme Prickeln nicht aus der Bedrohung, die nicht unmittelbar erfahrbar ist, kommt, sondern daraus, dass von ihr erzählt wird: Die Erzählung von ihrer Entdeckung und ihrer Erforschung erlaubt die Untersuchung des Bedrohlichen oder Unbekannten von einem sicheren Ort aus bzw. aus sicherer Entfernung.
Nicht aus literaturwissenschaftlicher, sondern aus sozialwissenschaftlicher Sicht, haben Émile Durkheim und Bronislaw Malinowski den Glauben and apokalyptische Ereignisse erklärt: sie geben Sinn, ordnen das Chaos oder scheinen es zu ordnen. Das mag ein Grund dafür sein, warum auffällige Phänomene wie z.B. extreme Wetterlagen in die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel eingebettet werden. Sie ergeben dann scheinbar Sinn, sind scheinbar erklärbar, sind scheinbar Teil einer Entwicklung, die im Prinzip verfolg- und absehbar ist. Und solche Phänomene sind dazu geeignet, das angenehme Prickeln, von dem oben die Rede war, aufrecht zu erhalten, sind sie doch in aller Regel nicht wirklich bedrohlich oder falls doch, dann nicht für die große Mehrheit derer, die sie in die Erzähung vom menschengemachten Klimawandel einpassen.
Darüber hinaus können solche Erzählungen eine Identität schaffen, indem sie einen moralischen Dualismus erzeugen zwischen (vermeintlich) „Aufgeklärten“, die (vermeintlich) die Wahrheit erkennen können, und (vermeintlichen) „Leugnern“ oder „Korrupten“, die (vermeintlich) dem Untergang geweiht sind. Diese Unterscheidung wiederum erzeugt ein Zugehörigkeitsgefühl unter den Gläubigen, aber nicht nur das: da sich die Gleichgesinnten moralische Überlegenheit einbilden, erzeugt sie die Möglichkeit, sich als Teil einer „überlegenen“ Gruppe zu definieren bzw. eine entsprechende Idenität zu schaffen (s. hierzu Taifel & Turner 1986 sowie Billet et al. 2026 und Van Prooijen & Douglas 2017). Empirisch bestätigt wurde dieser Effekt mit Bezug auf den Glauben an die Öko-Apocalypse bzw. die Bedrohung durch Klimawandel in den Studien von Fielding und Hornsey (2016) und Schultze et al. 2020).
Und dieser Effekt kann auch erklären, warum die (menschengemachter) Klimawandel-Gläubigen an ihrem Glauben festhalten, obwohl keine der Vorhersagen, die aufgrund der diversenen Klimawandel-Modellierungen gemacht und in der Presse verbreitet wurden, eingetroffen ist: In seiner Untersuchung der Peak Oil-Bewegung hat Matthew Schneider-Mayerson (2015) gezeigt, wie die apokalyptische Erzählung über den Höhepunkt der weltweiten Ölfördermenge, die auf die Zeit um 2004 bis 2005 angesetzt war, und den darauf folgenden irreversiblen Rückgang der Ölfördermenge, die die Nachfrage nicht mehr würde befriedigen können, dazu diente, eine Gemeinschaftsidentität zu kreieren und politischen Aktivismus zu motivieren, trotz der Tatsache, dass die relevanten empirischen Daten, insbesondere die beobachtbaren Ölproduktionsraten, der Erzählung vom vermeintlich drohenden Zusammenbruch der Ölversorgung widersprachen (und widersprechen).
Die Erzählung behielt also ihre soziale bzw. sozialpsychologische Funktion unabhängig davon, dass sie durch die Realität als falsch erwiesen war. Es ist bezeichnend, dass sich diejenigen Anhänger der Peak-Oil-Bewegung, die heute unumwunden zugeben, dass ihre Erwartungen und Annahmen falsch waren – u.a. weil sie die Entdeckung neuer Ölvorkommen ausgeschlossen hatten und technologischen Fortschritt hinsichtlich der Ölproduktion unterschätzten, wenn nicht gänzlich unberücksichtigt ließen – mit anderen Gläubigen herumschlagen müssen, die die Erzählung um jeden Preis aufrechterhalten wollen und lediglich neu terminieren, bis auf Weiteres auf das Jahr 2030, wie in dem informativen Artikel von Art Berman, der von sich selbst sagt, vor 15 Jahren ein Vertreter der Peak-Oil-Bewegung gewesen zu sein, aber ihr nun eine deutliche Absage erteilt, vom 3. Februar 2025 berichtet wird. Für manche ist die Bedrohungs-Erzählung so stark identitätsstiftend, dass sie – wie Drogensüchtige – nicht von ihrem Stoff ablassen können und sich entweder weigern zu lernen oder (inzwischen?) unfähig sind zu lernen, nämlich aus der Erfahrung zu lernen, dass man neue Entdeckungen und technologischer Fortschritt, die man einmal falscherweise ausgeschlossen oder ignoriert hat, nicht ein zweites Mal ausschließn oder ignorieren sollte.
Bereits im Jahr 1956 hatten Leon Festinger et al. ein Buch mit dem Titel „When Prophecy Fails“ verfasst. Was darin berichtet wird, basiert auf dem, was die Autoren in einer Gruppe namens „Seekers“ (d.h. „Suchende“) erfuhren, nachdem sie diese Gruppe infiltriert hatten. Bei dieser Gruppe handelte es sich um einen UFO-Kult, und die Mitglieder dieser Gruppe glaubten an das Ende der Welt, das sich am 21. Dezember 1954 durch eine große Flut einstellen sollte.
Leiterin der Gruppe war Dorothy Martin (im Buch mit dem Pseudonym „Marian Keech“ bezeichnet), und als sich am 21. Dezember 1954 keine Flut, schon gar keine weltvernichtende, einstellte und auch kein UFO landen wollte, waren die Kultmitglieder verstört – bis Martin im Trance-Zustand eine Nachricht vom „Gott der Erde“ erhielt, der ihr mitteilte, beschlossen zu haben, die Erde wegen des treuen Glaubens und der Hingabe der Gruppenmitglieder zu verschonen.
Aus der Widerlegung des Glaubens wurde auf diese Weise eine neue Variante der Erzählung geschaffen: der Glaube war kein Irrglaube, vielmehr hätten der Glaube und die Hingabe der Gruppenmitglieder die Welt vor ihrem eigentlich richtig terminierten Untergang bewahrt. Dadurch war es den Gruppenmitgliedern möglich, ihre kognitiven Dissonanzen angesichts des ausbleibenden Weltuntergangs aufzulösen, ihren Glauben dagegen zu immunisieren, als falsch erwiesen zu werden, und noch mehr Festigkeit in Glauben und Hingabe zu entwickeln und insbesondere ihr Bild von sich selbst als anderen Menschen, also den Uneingeweihten oder Ungläubigen, überlegen zu bestärken.
Genau die gleiche Strategie konnten wir erst kürzlich beobachten, nachdem das IPCC wegen allgemeinen Modellversagens gezwungen war, sein RCP8.5-Szenario und das zugehörige SSP585 aus dem Verkehr zu ziehen. In der Folge zogen diejenigen, die am meisten (monetäres) Interesse an der Aufrechterhaltung der Menschen-Machen-Klimawandel-Erzählung hatten, durch die sozialen Netzwerke und behaupteten, die Modelle hätten nur deshalb aus dem Verkehr gezogen werden müssen, weil die Klimapolitik der letzten Jahre so erfolgreich gewesen sei, dass die schlimmsten, für das Jahr 2.100 gemachten, Vorhersagen nicht mehr eintreffen würden. Man kann in diesen Kreisen also nicht nur die Zukunft vorhersagen, man kann auch bereits lange vor Eintreffen der Zukunft vorhersagen, dass und warum man die Zukunft falsch vorhergesagt hat.
Sarah Pike (2024) betrachtet „ökologische Rituale“ („ecological rituals“; Pike 2024: 222) wie die Bezeichnung schon andeutet, vor einem religionspsychologischen Hintergrund. Sie beschreibt, wie „ökologische Rituale“ von Klima-Aktivisten (wie z.B. „Extinction Rebellion“) als Darstellung von Trauer und als Versuch der Sinnfindung angesehen werden können, vor allem aber als Versuch, „säkulare Erlösung“ („secular salvation“) im Angesicht einer (vermeintlichen) Klima-Apokalypse zu finden.
Der „Sündenfall“, der die Klima-Apokalypse herbeigeführt hat, ist dabei die Abwendung von der Natur. „Ökologische Rituale“ wie z.B. symbolische Beerdigungen ausgestorbener Tierarten, können so betrachtet als Ausdruck des Bereuens interpretiert werden, als ein Signal zur Bereitschaft, Buße zu tun, ebenso wie als rituell inszenierte Warnung der Pseudo-Propheten vor den Folgen des „Sündefalls“.
In entsprechender Weise sollen es nach Stefan Rahmstorf oder Volker Quaschning die ritualisierten öffentlichen Öko-Politiken – von der Errichtung von Windparks und Solaranlagen bis zur verpflichtenden Trennung von mehreren Sorten Müll in einer ganzen Reihe von unterschiedlich gefärbten Säcken oder Tonnen, die alle ihren Platz in der häuslichen Umgebung beanspruchen – gewesen sein, die uns der „säkulare Erlösung“, der Aussöhnung mit der Natur, nähergebracht haben sollen und damit den unmittelbar drohenden Klima-Kollaps abgewendet haben sollen. Offenbar waren Rahmstorf und Quaschning der Meinung, diese Strategie wirke nicht nur bei wenigen extrem labilen oder sonstwie psychologisch besonders bedürftigen Menschen (wie diejenigen, die sich bei den „Seekers“ zusammengefunden hatten), sondern habe Chancen, als quasi-offizielle Neufassung der de facto als falsch erwiesenen Erzählung vom menschengemachten Klimawandel auf weitgehende Akzeptanz zu stoßen. Die tatsächliche Akzeptanz mag nicht angemessen als „weitgehend“ bezeichnet werden können; aber die Strategie dürfte dennoch bei einer großen Anzahl von Leuten funktionieren.
Für die USA haben Billet et al. (2026) festgestellt, dass fast jeder Dritte glaubt, dass die Welt noch während seiner eigenen Lebens untergehen wird; apokalyptische Überzeugungen müssen zumindest in den USA (zur Zeit) also als „mainstream“-Überzeugungen statt als Skurrilitäten angesehen werden.
Es wäre sehr überraschend, wenn es nicht Leute geben würde, die sich die identitätsstiftende Kraft einer Bedrohungs-Erzählung wie die vom menschengemachten Klimawandel und die pure Lust an Erzählungen von Bedrohungen, die man nicht tatsächlich erfährt, für ihre eigenen Zwecke zu nutze machen würden, indem sie ein Bedrohungsszenario kreieren und einen Kontrollrahmen bereitstellen, innerhalb dessen sie sich als diejenigen darstellen, die Lösungen geben können, wenn man ihnen nur (mehr) Macht und Geld überträgt.
Und dafür, dass das so ist, gibt es Belege. So hat Meislová (2026) den Einsatz angstbasierter Narrative durch das Europäische Parlament in seiner Online-Kommunikation mittels 235 Pressemitteilungen auf seiner offiziellen Webseite und mittels 639 „Tweets“ auf seinem offiziellen Twitter bzw. (später) X-account zum Klimawandel zwischen 2019 und 2024 einer qualitativen Analyse unterzogen, bei der sie eine Inhaltsanalyse mit einer kritischen Diskursanalyse verbunden hat (Meislová 2026: 466; 467). Sie stellt fest:
„The results reveal a high proportion of the EP’s climate change press releases and tweets classified as self-legitimizing—219 out of 235 press releases (i.e. 93.2%) and 531 of 639 tweets (i.e. 83.1%). Within these self-legitimizing messages, 116 press releases (52.4%) and 90 tweets (16.9%) contain fear-based content. These findings are significant: almost every second press release and roughly every fifth tweet on climate change aimed at reinforcing the Parliament’s legitimacy and proactive stance relies on fear as a communicative tool“ (Meislová 2026: 468).
D.h.
„Die Ergebnisse zeigen einen hohen Anteil der Pressemitteilungen und Tweets des EP [Europäischen Parlamentes] zum Klimawandel, der als selbstlegitimierend eingestuft wird—219 von 235 Pressemitteilungen (d.h. 93,2%) und 531 von 639 Tweets (d.h. 83,1%). Innerhalb dieser selbstlegitimierenden Botschaften enthalten 116 Pressemitteilungen (52,4%) und 90 Tweets (16,9%) angstbasierte Inhalte. Diese Ergebnisse sind bedeutsam: Fast jede zweite Pressemitteilung und etwa jeder fünfte Tweet zum Klimawandel, der darauf abzielt, die Legitimität und proaktive Haltung des Parlaments zu stärken, stützt sich auf Angst als Kommunikationsinstrument“.
Und:
„The analysis revealed three key fear-based narratives—the narrative of emergency, the narrative of loss, and the narrative of peril—that the EP uses in its online communication on anthropogenic climate change when self-legitimizing its role as a proactive, solution-based, responsible actor in the environmental arena. Throughout all three narratives, the EP constantly emphasizes the necessity of immediate and decisive action“ (Meislová 2026: 468-469).
D.h.
„Die Analyse ergab drei auf Angst basierende Kern-Narrative —das Narrativ des Notfalls, das Narrativ des Verlustes und das Narrativ der Gefahr—, die das EP [Europäische Parlament] in seiner Online-Kommunikation zum anthropogenen Klimawandel verwendet, wenn es seine Rolle als proaktiver, lösungsbasierter und verantwortungsvoller Akteur im Umweltbereich selbstlegitimiert. In allen drei Erzählungen betont das EP ständig die Notwendigkeit sofortigen und entschlossenen Handelns.“
Meislová betrachtet anschließend alle drei Kern-Narrative genauer, inklusive der sprachlichen Mittel, die verwendet werden, so z.B. die „Pluralisierung der Krisenterminologie“ („pluralizing the crisis terminology“; Meislová 2026: 470) dadurch, dass nicht mehr von „Klimakrise“, sondern „Klimakrisen“ – im Plural – gesprochen wird und die vermeintlichen klimatischen oder die Biodiversität betreffenden „Krisen“ als in einem Zusammenhang miteinander stehend postuliert werden, so dass der Eindruck eines übergreifenden systemischen Notfalls geschaffen wird.
Die diversen Krisen werden darüber hinaus durch Adjektive qualifiziert, die dazu geeignet sind, um Angst zu schaffen; inbesondere das Adjektiv „catastrophic“, d.h. „katastrophal“, erfreut sich dabei großer Beliebtheit. Adjektive wie „dringend“, „schnell“ und „sofortig“ werden benutzt, um die Notwendigkeit für möglichst schnelles politisches Handeln zu suggerieren, und die Verwendung von Worten wie „erfordert“ oder „erforderlich“ und „müssen“ vollzieht den Wechsel vom Indikativ in den Imperativ bzw. betont den nicht verhandelbaren Charakter festgelegter Ziele oder zu treffender Maßnahmen (Meislová 2026: 470).
Im Zusammenhang mit dem Gefahren-Narrativ fällt die häufige Verwendung des Appells an eine Verantwortung gegenüber kommenden Generationen auf, um schnelles Handeln als eine Art moralische Verpflichtung hinzustellen, ebenso wie die häufige Verwendung von Vokablen, die mit Kampfführung oder Kriegsführung zusammenhängen, womit Klimawandel als ein Feind aufgebaut wird, der mit allen Mitteln besiegt werden müsse (Meislová 2026: 474).
Ministry of Truth
Diese und viele andere sprachlichen Manipulationsmittel, die der Inszenierung von Legitimation der selbst-auferlegten Rolle des Europäischen Parlamentes als Kämpfer gegen Klimawandel samt ihrer teilweise große Opfer erfordernden Maßnahmen (wie das Europäische Parlament selbst einräumt) zu seiner Bekämpfung hat Meislová herausgearbeitet.
Und sie ist nicht die einzige, die die Rolle sprachlicher Manipulation zwecks Legitimierung von Ansprüchen oder politischen Maßnahmen untersucht hat, wie bereits ein Blick in die Liste der von Meislová zitierten Literatur zeigt. Aber ihre Analyse ist insofern besonders bedeutsam als sie hochaktuell ist, sie auf nachvollziehbare und systematische Weise erfolgt und nicht von ideologischen Motiven getrieben ist, wie das leider regelmäßig der Fall ist, wenn offenbar linksgerichtete Akademiker darauf angesetzt sind, Aussagen bestimmter Leute als „rechts“ oder gar „rechtsextrem“ darzustellen, oder sie sich neutral geben, aber ihre Aussagen systematisch und nur durch Beispiele auf der rechten Seite des politischen Spektrums illustrieren, aber niemals durch Beispiele auf der linken Seite.
In unserem eigenen Interesse sei uns allen angeraten, unsere Lust an der Gefahr, die nicht real ist, die uns nicht wirklich droht oder der wir nicht tatsächlich erfahren, durch die Lektüre einer guten unheimlichen Geschichte oder das Anschauen eines entsprechenden Filmes zu befriedigen. Wenn sich Ideologien mit der Lust an der inszenierten Gefahr verbinden, dann kann uns nämlich sehr schnell reale Gefahr drohen, wie alle diejenigen wissen, die die Verarmung (in mehr als nur materieller Hinsicht) ihrer Gesellschaften aufgrund von den jeweiligen Bevölkerungen aufoktroyierten Net-Zero-Zielen und –politiken miterlebt haben – und das sind wir in der westlichen Welt (fast) alle.
Literatur
Billet, Matthew I., White, Cindel J.M., Shariff, Azim, & Norenzayan, Ara, 2026: End of World Beliefs are Common, Diverse, and Predict How People Perceive and Respond to Global Risks. Journal of Personality and Social Psychology. Advance online publication. https://doi.org/10.1037/pspi0000519
Burke, Edmund, 1757: A Philosophical Enquiry into the Origin of Our Ideas of the Sublime and Beautiful. London: R. and J. Dodsley. (Darin: Part I, Section VII: „Of the Sublime“).
Carroll, Noël, 1990: The Philosophy of Horror: Or, Paradoxes of the Heart. New York & London: Routledge
Fielding, Kelly S., & Hornsey, Matthew J. (2016: A Social Identity Analysis of Climate Change and Environmental Attitudes and Behaviors: Insights and Opportunities. Frontiers in Psychology 7, 121. doi: 10.3389/fpsyg.2016.00121
Hick, Darren Hudson, & Derksen, Craig, 2017: The Problem of the Tragedy and the Protective Frame. Emotion Review 9(2): 140-145
Kirk, Tanya, 2020: Introduction, S. 7-8 in: Kirk, Tanya (Hrsg.): Chill Tidings: Dark Tales of the Christmas Season. London: The British Library
Meislová, Monika Brusenbauch, 2026: Fear-based Self-legitimation in the Institutional Climate Change Discourse: Case Study of the European Parliament’s Online Communication. Parliamentary Affairs 79(2): 461-485
Pike, Sarah M., 2024: Ritual Responses to Environmental Apocalypse in Activist Communities. Archive for the Psychology of Religion 46(3): 222-233.
Rozin, Paul, Guillot, Lily, Fincher, Katrina, et al. 2013: Glad to be Sad, and other Examples of Benign Masochism. Judgment and Decision Making 8(4): 439-447
Schneider-Mayerson, Matthew, 2015: Peak Oil: Apocalyptic Environmentalism and Libertarian Political Culture. Chicago: University of Chicago Press
Schulte, Maxie, Bamberg, Sebastian, Rees, Jonas, & Rollin, Philipp, 2020: Social Identity as a Key Concept for Connecting Transformative Societal Change with Individual Environmental Activism. Journal of Environmental Psychology 72: 101525. doi.org/10.1016/j.jenvp.2020.101525
Taifel, Henri, & Turner, John C., 1986: The Social Identity Theory of Intergroup Behavior, S. 7-24 in: Worchel, Stephen, & Austin, William G. (Hrsg.): Psychology of Intergroup Relations. Chicago: Nelson-Hall.
van Prooijen, Jan-Willem, & Douglas, Karen M., 2017: Conspiracy Theories as Part of History: The Role of Societal Crisis Situations. Memory Studies 10(3): 323-333
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Bezeichnend ist, daß die Angstmache sich nicht auf Konkretes und Naheliegendes bezieht, also darauf, wo es aktuell wirklich sehr bedenklich brennt.
@“Lust an der Gefahr, die nicht real ist, die uns nicht wirklich droht oder der wir nicht tatsächlich erfahren“.
Auch denen soll geholfen werden:
Mein Vorschlag: „Die Stunde wenn Drakula kommt“ – Horst Koch https://www.youtube.com/watch?v=fU-zPSPFILg&list=RDfU-zPSPFILg&start_radio=1
„Gute Gänsehaut-Unterhaltung“ !
Sie schreiben: „Bezeichnend ist, daß die Angstmache sich nicht auf Konkretes und Naheliegendes bezieht, also darauf, wo es aktuell wirklich sehr bedenklich brennt.“
Ja, das ist gerade der Punkt, denn nur eine Gefahr, die NICHT konkret und naheliegend und erfahrbar ist, sondern deren Existenz bloß durch eine Erzählung vermittelt ist, nämlich durch weitgehend unüberprüfbare Aussagen von vermeintlichen Experten, die zu ihnen aufgrund fragwürdiger Modellierungen, basierend auf fragwürdigen Annahmen und unter Benutzung fragwürdiger Methoden (ganz zu schweigen von Fälschungen wie im Rahmen von Climate Gate) gekommen sind, erfüllt alle Anforderungen daran, ein längerfristiges Geschäftsmodell sein zu können und je nach finanzieller oder politischer Interessenlage so oder so verwendet werden zu können. Und nur eine solche Gefahr kann auch die Grundlage für Identitätsbildung bereitstellen. Ein Vulkanausbruch bzw. die Gefahr eines Vulkanausbruches z.B. bietet dazu schwerlich Gelegenheit. Und Geld verdienen läßt sich damit auch nicht; im Gegenteil.
„SI MONUMENTUM REQUIRIS CIRCUMSPICE“ schreibt A.Huxley in seinem Vorwort zu „Schöne neue Welt“.
„Individuation: Der Prozeß, durch den sich eine Person von der kollektiven Identität löst, um eine authentische Identität aufzubauen.“
Etwa so:
„Stiller Rückzug“
Das gesamte Geschäftsmodell fußt darauf, verunsicherte Menschen systematisch zur Zahlung eines vermeintlichen „Ablasses“ zu bewegen. Die CO2-Abgabe wurde eigens zu diesem Zweck geschaffen und nahezu global implementiert. Die sogenannten Volksvertreter sahen sich gezwungen – gar genötigt, diesen unerschöpflichen Geldstrom bis zur Perfektion auszubauen.
Es ist offenkundig, dass jene Geschäftsleute, welche das CO2-Ablassgeschäft mit absurden Apparaturen und Zertifikaten flankieren, finanziell maßgeblich profitieren. Und nun soll dieses ausgeklügelte und lukrative Geschäftsmodell hier sowie in anderen alternativen Medien diskreditiert werden? Das ist illusorisch, denn zu viel Geld steht auf dem Spiel – dieses System wird unaufhaltsam fortbestehen.
In meinem Text und allgemein auf diesem Blog geht es nicht darum, irgend etwas oder irgend jemanden zu diskreditieren. Es geht darum, Zusammenhänge aufzuzeigen, die in der Fachliteratur gemacht werden, und zu berichten, inwieweit diese ggf. durch empirische Daten gedeckt sind.
Ob die Mehrheit Ihre Absichten erkennt ??? Da habe ich doch Heute ein Beitrag gelesen, das ich leider nicht wiederfinde. Ein
Stahlproduzent der grünen Stahl angeblich produziert und als einer der ersten das System Zertifikatenhandel angenommen hat, beschwert sich nun er könnte benachteiligt werden weil andere diese Zertifikate geschenkt bekommen. Wie viel Geschenke er erhält sagt er nicht. Laut Rechnung von meinem
Energielieferanten kriege ich nichts geschenkt – der Preis ist umso höher. Man müsste es langsam wissen, das es letztlich nur ums Geld geht, und wie verdient man am meisten – wenn man die größte…….. – schön verpackt, und auf unsere Kosten GEZ noch täglich vor die Augen hält. Und Betrug mit wissenschaft
belegen zu wollen – wer soll das verstehen? HG
Im Zusammenhang mit Vorhersagen von Experten empfehle ich “ Future Babble “ von Dan Gardner, welches sich zu einem großen Teil auf Philip Tetlocks Arbeit Prüfung von ca 80000 Vorhersagen von ca 350 “ Experten “ beruft.
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Show CommentsVielen Dank für die ausgezeichnete Darstellung. vG Paul Traxl
Und Ihnen vielen Dank für die netten Worte, und vG zurück!
Bezeichnend ist, daß die Angstmache sich nicht auf Konkretes und Naheliegendes bezieht, also darauf, wo es aktuell wirklich sehr bedenklich brennt.
@“Lust an der Gefahr, die nicht real ist, die uns nicht wirklich droht oder der wir nicht tatsächlich erfahren“.
Auch denen soll geholfen werden:
Mein Vorschlag: „Die Stunde wenn Drakula kommt“ – Horst Koch
https://www.youtube.com/watch?v=fU-zPSPFILg&list=RDfU-zPSPFILg&start_radio=1
„Gute Gänsehaut-Unterhaltung“ !
Sie schreiben: „Bezeichnend ist, daß die Angstmache sich nicht auf Konkretes und Naheliegendes bezieht, also darauf, wo es aktuell wirklich sehr bedenklich brennt.“
Ja, das ist gerade der Punkt, denn nur eine Gefahr, die NICHT konkret und naheliegend und erfahrbar ist, sondern deren Existenz bloß durch eine Erzählung vermittelt ist, nämlich durch weitgehend unüberprüfbare Aussagen von vermeintlichen Experten, die zu ihnen aufgrund fragwürdiger Modellierungen, basierend auf fragwürdigen Annahmen und unter Benutzung fragwürdiger Methoden (ganz zu schweigen von Fälschungen wie im Rahmen von Climate Gate) gekommen sind, erfüllt alle Anforderungen daran, ein längerfristiges Geschäftsmodell sein zu können und je nach finanzieller oder politischer Interessenlage so oder so verwendet werden zu können. Und nur eine solche Gefahr kann auch die Grundlage für Identitätsbildung bereitstellen. Ein Vulkanausbruch bzw. die Gefahr eines Vulkanausbruches z.B. bietet dazu schwerlich Gelegenheit. Und Geld verdienen läßt sich damit auch nicht; im Gegenteil.
„SI MONUMENTUM REQUIRIS CIRCUMSPICE“ schreibt A.Huxley in seinem Vorwort zu „Schöne neue Welt“.
„Individuation: Der Prozeß, durch den sich eine Person von der kollektiven Identität löst, um eine authentische Identität aufzubauen.“
Etwa so:
„Stiller Rückzug“
Das gesamte Geschäftsmodell fußt darauf, verunsicherte Menschen systematisch zur Zahlung eines vermeintlichen „Ablasses“ zu bewegen. Die CO2-Abgabe wurde eigens zu diesem Zweck geschaffen und nahezu global implementiert. Die sogenannten Volksvertreter sahen sich gezwungen – gar genötigt, diesen unerschöpflichen Geldstrom bis zur Perfektion auszubauen.
Es ist offenkundig, dass jene Geschäftsleute, welche das CO2-Ablassgeschäft mit absurden Apparaturen und Zertifikaten flankieren, finanziell maßgeblich profitieren. Und nun soll dieses ausgeklügelte und lukrative Geschäftsmodell hier sowie in anderen alternativen Medien diskreditiert werden? Das ist illusorisch, denn zu viel Geld steht auf dem Spiel – dieses System wird unaufhaltsam fortbestehen.
In meinem Text und allgemein auf diesem Blog geht es nicht darum, irgend etwas oder irgend jemanden zu diskreditieren. Es geht darum, Zusammenhänge aufzuzeigen, die in der Fachliteratur gemacht werden, und zu berichten, inwieweit diese ggf. durch empirische Daten gedeckt sind.
Ob die Mehrheit Ihre Absichten erkennt ??? Da habe ich doch Heute ein Beitrag gelesen, das ich leider nicht wiederfinde. Ein
Stahlproduzent der grünen Stahl angeblich produziert und als einer der ersten das System Zertifikatenhandel angenommen hat, beschwert sich nun er könnte benachteiligt werden weil andere diese Zertifikate geschenkt bekommen. Wie viel Geschenke er erhält sagt er nicht. Laut Rechnung von meinem
Energielieferanten kriege ich nichts geschenkt – der Preis ist umso höher. Man müsste es langsam wissen, das es letztlich nur ums Geld geht, und wie verdient man am meisten – wenn man die größte…….. – schön verpackt, und auf unsere Kosten GEZ noch täglich vor die Augen hält. Und Betrug mit wissenschaft
belegen zu wollen – wer soll das verstehen? HG
Im Zusammenhang mit Vorhersagen von Experten empfehle ich “ Future Babble “ von Dan Gardner, welches sich zu einem großen Teil auf Philip Tetlocks Arbeit Prüfung von ca 80000 Vorhersagen von ca 350 “ Experten “ beruft.
Danke für diesen Hinweis! Das Buch ist ja schon ein paar Jahre alt, aber so aktuell wie eh und je.
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