Die guten Menschen von Marburg: Gender-Irrsinn an Universitäten

Wir fördern
Frauen,
Frauen mit Kindern,
Frauen in Teilzeit und
Behinderte,
und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Bei gleicher Eignung werden Frauen mit Kindern, die behindert sind, also die Frauen, nicht die Kinder, und die in Teilzeit arbeiten wollen, bevorzugt eingestellt. Wir suchen eigentlich auch niemanden, der den Job, den wir ausgeschrieben haben, macht. Eine „Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich“. Denn: Uns geht es darum zu demonstrieren, dass wir regelwütigen Genderisten in den Hintern kriechen und uns ansonsten bei den Vorgaben des Staatsfeminismus andienen.

Wir sind die guten Menschen der Philipps-Universität in Marburg.

Früher haben wir an der Philipps-Universität in Marburg Wissen vermittelt und Studenten ausgebildet. Heute bekennen wir uns zu „den Zielen der familiengerechten Hochschule“. Die Ziele sind wichtiger als Erkenntnis und Wissen und universitäre Lehre. Überhaupt existieren Universitäten wie die Philipps-Universität nur noch, um Genderismus, Staatsfeminismus und andere Spielarten des Sozialismus umzusetzen und sich als Speerspitzen im Kampf der verfassten Frauenschaft für das Gute, Reine und Richtige einzusetzen. Wer interessiert sich, wenn es um das Gute, Reine und Richtige geht, noch für Wissen, Erkenntnis oder Wissenschaft?

Nein, das Buckeln vor dem Diktat des Staatsfeminismus, das Andienen bei staatlichen Regulativen bestimmt die Universität von heute, die der Verwaltung Gelegenheit gibt, die dort Beschäftigten mit der Reinheit ihres Tuns zu adeln, andererseits Studenten die Gelegenheit gibt, die Reinheit der Lehre vom Guten und vom Gender gegen die bewährten Strukturen der Wissensvermittlung durchzusetzen.

Unter den Talaren, das Wissen von mehr als 1000 Jahren!

Niemand braucht dieses Wissen. Niemand muss heute noch etwas wissen. Es ist sowieso alles konstruiert. Nichts ist wirklich. Alles, was wir denken und zu wissen glauben, wird durch die Sprache und den Rahmen, den wir sozialen Handlungen geben, bestimmt. Deshalb ist es so wichtig, dass man als Guter und Reiner erscheint. Man muss es nicht sein. Man muss nichts Sinnvolles tun. Man muss nichts Nützliches tun. Man muss nur den Vorschriften auf dem Weg zur Seligkeit gerecht werden, und schon wird man selig.

Selig in der Gleichstellung. Selig in der Standardisierung und Gleichförmigkeit der Ununterscheidbaren, die alle nach der Technik des Gender Mainstreaming angepasst und ohne Rücksicht auf Vernunft, Realität oder Folgen gleichgeschaltet werden.

Bei uns in Marburg reicht die Gleichschaltung bis zu den Geringsten unter den Geringsten, den Geringverdienern. Manche werden sich noch an ihre Studienzeit erinnern. Manche waren vielleicht sogar studentische Hilfskraft: Ein paar Euro, damals noch DM dafür einstreichen, dass man Bücher entleiht und zurückbringt, kopiert, Daten erfasst, kopiert, praktische Kenntnisse in der Beseitigung von Papierstau entwickelt, kopiert, Seminarapparate einrichtet, kopiert, Daten erfasst, Ausdrucke sortiert, kopiert usw.

Wichtige Tätigkeiten wie das Bedienen von Kopierapparaturen, die früher per Fresszettel an der Tür des Lehrstuhls ausgeschrieben wurden, haben wir in Marburg und nicht nur in Marburg aufgewertet. Nicht die Tätigkeit, nein die Verwaltungstätigkeit: Die Ausschreibung erfolgt nun mit dem Kopf der Universität. Sie umfasst viele Sätze, vermittelt den Eindruck, dass hier etwas unglaublich Wichtiges an Tätigkeit ausgeschrieben wird. Kopieren ist ja auch in der Tat eine unglaublich wichtige Tätigkeit. Denken Sie an ihren Ärger, als die studentische Hilfskraft die 500 Seiten umfassende Kopie eines Standardwerks aus dem letzten Jahrhundert zurückgebracht hat, ohne Kopfzeile, ohne Seitenzahl und im Rand gebogen, also unlesbar. Kopieren ist eine wichtige Tätigkeit. Eine, die auch entsprechend entlohnt werden muss.

Deshalb zahlen wir an der Universität Marburg 8,50 Euro pro Stunde für eine studentische Hilfskraft ohne Abschluss. Bei 30 Stunden im Monat oder 40 Stunden im Monat sind das immerhin 255 Euro bzw. 340 Euro – brutto wie netto. Es gilt die Grenze des geringfügigen Verdienstes: 400 Euro. Privatversicherte Studenten nehmen wir übrigens auch gerne. Dann entfallen für uns die 13% Krankenversicherungsabgaben, privatversicherte behinderte weibliche Studenten mit Kind, versteht sich.

Wie gesagt, wir sind gut und familienfreundlich und fördern Frauen an der Philipps-Universität in Marburg. Unsere Ausschreibungen dienen dazu, das deutlich zu machen, also dass wir gut sind, familienfreundlich sind, Frauen fördern und Behinderte, Behinderte natürlich.

 

Sehen Sie selbst.
Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft (30 Stunden, 255 Euro, 12 Monate):

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft (40 Stunden, 340 Euro, vier Monate):

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familiengerechten Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Ausschreibung Meister/Meisterin für Heizungsbau:

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frau-en unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Die Teilung von Vollzeitstellen (§ 9 Abs. 2 Satz 1 HGlG) sowie eine Reduzierung der Arbeitszeit sind grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Ausschreibung Energieanlagenelektronikerin / Energieanlagenelektroniker als Kesselwärter/-in und Handwerker/ -in

“Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreund-lichen Hochschule. Die Teilung von Vollzeitstellen (§ 9 Abs. 2 Satz 1 HGlG) sowie eine Reduzierung der Ar-beitszeit sind grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.”

Beachten Sie vor allem das „-in“ bei Kesselwärter oder bei Handwerker. Natürlich finden wir keine Kesselwärterin und keine Handwerkerin. Darum geht es auch nicht. Es geht darum zu zeigen, dass wir voller Gutheit, voller reiner Motive und voller Gender Trash sind, so voll, dass wir nicht einmal merken, wenn wir uns lächerlich machen, so voll, dass es uns wichtiger ist, uns bei der Genderista anzudienen und Brownie-Points bei Staatsfeministen zu gewinnen, als dass wir uns auch nur eine Sekunde an der Wirklichkeit stören würden, der Wirklichkeit, in der es kaum eine Handwerkerin gibt, noch viel weniger behinderte Handwerkerinnen und schon gar keine Alleinerziehende, die sich die Hände als Kesselwärter schmutzig machen wollen, ganz zu schweigen von alleinerziehenden, behinderten Kesselwärterinnen-Anwärterinnen mit Kind und in Teilzeit.

Es ist alles Show.
Die Welt ist konstruiert.
Nichts ist wirklich.
Aber wir in Marburg, wir sind gut.
Wirklich!
Nicht konstruiert.
Nein, wirklich.

Natürlich gibt es die unkonstruierten guten Menschen nicht nur in Marburg. Es gibt sie an vielen Universitäten. Wie vielen, das weiß niemand. Deshalb wollen wir ein Forschungsprojekt durchführen, um herauszufinden, wie sehr sich der Genderismus als immaterielles Ergebnis einer Vernachlässigung neuronaler Betätigung bereits an deutschen Universitäten verbreitet hat. 

Wer dieses Forschungsprojekt, das erste privat von Menschen, die ein Interesse an der Durchführung des Forschungsprojektes haben, finanzierte Forschungsprojekt, mit seinem Geld unterstützen will, für den haben wir hier nähere Informationen bereitgestellt.

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles

Frauenbevorzugung an Universitäten: Ungeahntes Ausmaß

Nach nur zwei Tagen haben wir mit unserem Aufruf zur Forschungsförderung bereits knapp 6.000 Euro und damit fast die Hälfte der für Phase I benötigten Mittel über Spenden erhalten. Diese Resonanz hat uns fast überwältigt. Wir bedanken uns bei allen, die mit ihrer Spende (die Spendenbeträge reichen von 5 Euro bis 500 Euro) dazu beitragen, dass wir dem ersten rein privat finanzierten Forschungsprojekt in Deutschland einen großen Schritt näher gekommen sind.

Dass das Forschungsprojekt wichtig ist, um das Ausmaß des Gender-Sumpfes, das Ausmaß der Frauenbevorzugung, das an deutschen Universitäten normal geworden ist, offenzulegen, wollen wir am Beispiel der Universität Rostock zeigen. Wir bedanken uns ausdrücklich für Hinweise eines Lesers, die uns die Recherche erheblich erleichtert haben.

Regelmäßige Leser wissen, dass wir des öfteren vom Professorinnenprogramm berichten, das Bund und Länder gemeinsam mit inzwischen 500 Millionen Euro betreiben, um Frauen an Universitäten einen Vorteil gegenüber männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Dass dabei geltendes Recht verletzt und Männer arglistig getäuscht werden, soll jetzt nicht unser Thema sein. Wer sich dafür interessiert findet auch ScienceFiles mittlerweile sehr viele Beispiele für die entsprechende Betrugsmasche.

Wir wollen heute den Blick auf den Teil des Professorinnenprogramms richten, den wir normalerweise nicht berücksichtigen, weil wir nur die Besetzung von Professuren behandelt haben. Das ist aber nur ein Teil dessen, was im Rahmen des Professorinnenprogramms als Frauenbevorzugung betrieben wird.

So gibt es an der Universität Rostock zunächst einmal eine „Mitarbeiterin des Professorinnenprogramms“, deren Aufgabe darin besteht, Informationen zum Professorinnenprogramm und Bewerbungen um Fördermittel zu bearbeiten und an die Kommission für Chancengleichheit und Vielfalt der Universität Rostock durchzureichen, die zwar Chancengleichheit im Namen führt, aber ausschließlich dazu da ist, Frauen Vorteile im inner-universitären Wettbewerb mit Männern zu verschaffen. Mit der Vielfalt hat es auch nicht viel auf sich. Das Wort ist ein Euphemismus dafür, dass Einfalt und Frauenbevorzugung praktiziert werden.

Das wirre Verständnis von Chancengleichheit, das in dieser Kommission, der unter anderem Professoren, Angestellte der Verwaltung und Mitglieder des AStA angehören, zeigt sich z.B. darin, dass die Kommission ein Mentorenprogramm unter ihren Fittichen hat, das ausschließlich weiblichen Doktoranden, Post-Doktoranden und Junior-Professoren zu Gute kommt. Sie werden quasi den Karriereweg entlang getragen, während männlich Doktoranden, Post-Doktoranden und Juniorprofessoren auf sich selbst gestellt sind.

Die Leistungen des Mentorenprogramms umfassen z.B.:

„Die Mentoring-Beziehung Zentraler Bestandteil des Programms ist die Beziehung zwischen der Mentee und einer Mentorin/einem Mentor. Bei der Auswahl (dem Matching) und dem Aufbau der Mentoringbeziehung, dem sogenannten Tandem, werden die Mentees durch das Programm unterstützt. Wesentlich sind dabei ein hierachiefreier Erfahrungsaustauch mit der Mentorin/dem Mentor, Impulse für die eigene Karriere, informelles Wissen zu Spielregeln der zukünftigen Tätigkeitsfelder und strategische Kontakte in die Scientific Community.

Das hochwertige Seminarprogramm ist auf den spezifischen Karriereweg von jungen Wissenschaftlerinnen zugeschnitten, thematisiert geschlechtsspezifische Strukturen des Wissenschaftsbetriebes und bereitet gezielt auf zukünftige Leitungsfunktionen durch folgende Themen vor:

  • Karriereplanung
  • Kommunikation- und Konfliktmanagement
  • Selbstmarketing
  • Strategische Netzwerkanalyse
  • Personalführung
  • Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben

Mentees treffen andere junge Wissenschaftlerinnen und geladene Gäste und tauschen sich mit diesen zu karriererelevanten Fragestellungen aus.”

Hier werden weiblichen Doktoranden, Post-Doktoranden und Juniorprofessoren also auf Kosten der mehrheitlich männlichen Steuerzahler handfeste Wettbewerbsvorteile verschafft, u.a. dadurch, dass ihnen Informationen und Kenntnisse auf dem Teller serviert werden, die männliche Doktoranden, Post-Doktoranden und Juniorprofessoren sich in mühevoller Eigenleistung zusammensuchen müssen. Das hat mit Chancengleichheit so viel zu tun wie Mord mit lebenserhaltenden Maßnahmen. Der Missbrauch des Begriffs „Chancengleichheit“ dient dazu, die wahre Intention, die darin besteht, Männer zu diskriminieren und Frauen aus der Mittelschicht zu bevorzugen, zu verschleiern.

Das Mentorenprogramm für weibliche Doktoranden, Post-Doktoranden und Juniorprofessoren wird unterstützt durch Stipendien, die aus den Mitteln des Professorinnenprogramms finanziert werden. Hier werden Stipendien in Höhe von 1.500 Euro monatlich für weibliche Post-Doktoranden bzw. von 1.200 Euro monatlich für weibliche Doktoranden vergeben, und zwar für die Dauer von drei Monaten.

Die Förderung dient z.B. der Finanzierung der Erstellung von Projektanträgen, mit denen u.a. Drittmittel für ein Forschungsprojekt oder ein Stipendium für ein Dissertationsvorhaben eingeworben werden sollen. Während männliche Doktoranden, die sich um ein Stipendium bemühen, ihre entsprechenden Anträge entweder nach der Arbeitszeit oder im Zustand der Erwerbslosigkeit schreiben müssen, werden weibliche Doktoranden finanziert.

Die Förderung dient weiter dazu, Frauen, die ihre universitäre Karriere der Produktion von Nachwuchs geopfert haben, ein „Wiedereinstiegsstipendium“ zu gewähren. Dies ist ein so eklatanter Bruch von Chancengleichheit, dass man nur konstatieren kann, dass die Abgründe der Morallosigkeit in Rostock sehr tief sind.

Schließlich wird der Abschluss von Promotionen und Habilitationen an der Universität finanziert, was abermals einen erheblichen Vorteil gegenüber männlichen Promovenden oder Post-Doktoranden bedeutet, die ihre Promotion oder Habilitation neben ihrer Lehrtätigkeit oder nach der Arbeit fertigstellen müssen.

Und weil das alles noch nicht reicht, gibt es für weibliche „(Nachwuchs-)Wissenschaftler“ noch eine „Förderlinie Sachmittel“. Zu den Sachmitteln, die in einer Höhe von bis zu 1000 Euro pro Antrag (Mehrfachanträge sind möglich) gewährt werden, gehören „studentische Hilfskräfte“, Reisekosten, Tagungsbeiträge, Forschungsaufenthalte und sonstige Sachmittel. Abermals wird weiblichen „(Nachwuchs-)Wissenschaftlern” ein erheblicher Wettbewerbsvorteil gegenüber männlichen Wissenschaftlern verschafft, am deutlichsten wird dies wohl am Beispiel der Sachmittel „studentische Hilfskräfte“. Wer hat, während er seine Doktorarbeit geschrieben hat, nicht davon geträumt, auf jemanden zugreifen zu können, der Literatur recherchiert, der das mühselige Geschäft der Ausleihe und Rückgabe von Büchern in Bibliotheken übernimmt, der qualitative oder quantitative Daten erfasst, der all die zeitraubenden Tätigkeiten ausführt, die als Zuarbeit für die Doktorarbeit notwendig sind? Nun, weibliche Doktoranden, Post-Doktoranden oder „(Nachwuchs-)Wissenschaftler” bekommen die entsprechenden Sachmittel „studentische Hilfskräfte“ finanziert.

Die Zusammenstellung, die bereits ein erschreckendes Ausmaß der Wettbewerbsverzerrung und Frauenbevorzugung zeigt, ist Ergebnis einer kurzen Recherche. Was kommt wohl dabei heraus, wenn wir systematisch suchen und zusammenstellen, was wir finden?

Die meisten in Deutschland (wir eingeschlossen) haben vom wahren Ausmaß, in dem unter dem Missbrauch des Begriffs der Chancengleichheit, die Bevorzugung und Besserstellung von Frauen gegenüber Männern an Hochschulen betrieben wird, keine auch nur ansatzweise akkurate Vorstellung.

Es ist an der Zeit, dies zu ändern.

Sie können mit ihrer Spende dazu beitragen, dass wir das wahre Ausmaß der Bevorzugung von Frauen an den 82 deutschen Universitäten systematisch aufarbeiten und u.a. die Kosten dieser staatlich produzierten Ungleichheit, dieser Diskriminierung von Männern ihrem Nutzen (und Schaden) gegenüberstellen.

Entweder per Paypal:

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“Erfolgsgeschichte”: Eine halbe Milliarde Euro für Männerdiskriminierung und Betrug

Wer regiert eigentlich derzeit in Berlin? Reagiert überhaupt jemand. Wie dem auch sei, die kleinen Fürsten auf den Positionen in den Ministerien, auf die sie von ihrer Partei gehievt wurden, machen schon einmal Nägel mit Köpfen und nutzen das Interregnum weidlich aus.

So hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern gerade beschlossen, weitere 200 Millionen Euro in das Professorinnenprogramm zu stecken um auch nunmehr bis zunächst 2022 die Diskriminierung männlicher Bewerber auf Professuren fortzusetzen. In den zurückliegenden Jahren wurden jeweils 150 Millionen Euro in zwei Phasen von 2008 bis 2012 und von 2013 bis 2017 verschwendet, um minder geeigneten weiblichen Bewerbern einen Vorteil vor männlicher Konkurrenz zu verschaffen. Nun sollen für die dritte Phase von 2018 bis 2022 gleich 200 Millionen Euro verschwendet werden. Das haben die Kultusminister der Länder und das BMBF beschlossen. Auf Grundlage welcher demokratischen Legitimation dies erfolgt ist, kann man nur mutmaßen, wobei die Mutmaßung als sogenannter „educated guess“ gelten kann, denn so wie niemand je die Bürger gefragt hat, ob sie die dauerhafte Diskriminierung männlicher Bewerber an Hochschulen befürworten, so hat sie auch nie jemand gefragt, ob sie mit der Durchsetzung des Gender-Trashs im Rahmen von Gender Mainstreaming einverstanden sind.

Zurück zum Professorinnenprogramm, das seit 2008 deutsche Hochschulen mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche zur Gefügigkeit zwingt. Die Peitsche wird von den Kultusministerien der Länder in Form finanzieller Kürzungen benutzt, um Hochschulen so verzweifelt nach Finanzmitteln Ausschau halten zu lassen, dass sie bereit sind, selbst Gender-Trash an ihren Hochschulen zu dulden. Sind sie erst bereit, dann dürfen sie als Belohnung bis zu drei und in der neuen Phase, wenn sie sich als besonders erfolgreiche Andiener ausgewiesen haben, bis zu vier neue Professuren einrichten.

Nur für weibliche Bewerber, versteht sich.

Eigentlich ist es ja verboten, Ausschreibungen nur für weibliche Bewerber zu erstellen. § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 2 schließen dies aus:

§ 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2, Abs. 1, Satz 1
(1) Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:
1. die Bedingungen, einschließlich Auswahlkriterien und Einstellungsbedingungen, für den Zugang zu unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit, unabhängig von Tätigkeitsfeld und beruflicher Position, sowie für den beruflichen Aufstieg,

Eigentlich ist es also gar nicht möglich, die halbe Milliarde Euro vornehmlich darauf zu verwenden, weibliche Bewerber auf Professuren zu berufen, die es nur dann gibt, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Deshalb wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms die arglistige Täuschung perfektioniert, und zwar dadurch, dass

  • sich Ausschreibungen für Professuren generell an beide Geschlechter richten,
  • der Ausschreibungstext aber in der Regel einen Zusatz enthält, der die Einrichtung der Professur und damit die Besetzung der Stelle vorbehaltlich einer Förderung durch das Professorinnenprogramm macht.

D.h. männliche Bewerber werden arglistig darüber getäuscht, dass sie in keinem Fall eine Chance haben, auf eine Stelle, deren Ausschreibung sich an beide Geschlechter richtet (um mit dem AGG konform zu sein), berufen zu werden, denn wenn sie sich als bester Bewerber herausstellen sollten, dann gibt es die Stelle, auf die sie berufen werden müssten, nicht. Die Stelle gibt es nur, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird. Was wird wohl bei Berufungsverfahren herauskommen, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es die Professur, die besetzt werden soll, nur dann geben wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, unabhängig davon, ob dies der beste Bewerber ist oder nicht?

Man muss wirklich nicht viel Gehirnschmalz einsetzen, um zu wissen, dass derartige Berufungsverfahren nicht fair sind, dass männliche Bewerber arglistig getäuscht und missbraucht werden und man muss sich wundern, dass die Mitglieder von Berufungskommissionen, die sich an einem derartigen Betrug beteiligen, noch der Ansicht sein können, sie hätten irgend eine Form moralischer Integrität. Man muss sich wundern, dass sie morgens noch ihrem Konterfei im Spiegel begegnen können.

Der Betrug an männlichen Bewerbern im Rahmen des Professorinnenprogramms wird also seit 2008 betrieben. Zwischenzeitlich wurden mehr als 500 Professuren mit weiblichen Bewerbern besetzt, von denen man sicher sein kann, dass bei ihnen moralische Integrität ebenso wenig vorhanden ist wie wissenschaftliche Kompetenz. Hätten sie Letztere, sie hätten sich auch im Rahmen eines fairen Berufungsverfahren durchsetzen können, dass sie keinen Anstoß daran genommen haben, im Rahmen des Professorinnenprogramms und somit mit dem Menetekel eben nicht der Beste unter den Bewerbern gewesen zu sein, berufen zu werden, zeigt deutlich, dass keine moralische Integrität vorhanden ist.

Wir fragen uns nun schon seit mehreren Jahren, was für eine Art domestizierte Dackel diejenigen männlichen Bewerber sein müssen, die sich damit abfinden, dass man sie eben einmal um Zeit und Geld geprellt hat, um den Anschein eines fairen Berufungsverfahrens zu wahren. Dass bislang 500 Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms besetzt wurden, auf die sich grob geschätzt 2.500 männliche Bewerber beworben haben, die ohne jede Chance auf die Stelle waren, noch bevor sie ihre Unterlagen eingereicht haben, zeigt, dass die Art des domestizierten Dackels, der Männchen macht, sich missbrauchen lässt und sich dann, nachdem er missbraucht wurde, trollt, unter männlichen Akademikern nicht selten ist.

Insofern können wir den Zynismus, den diejenigen, die das Professorinnenprogramm nun in seine dritte Phase hieven und weitere 200 Millionen Euro ausgeben, um Dackel zu domestizieren und Männchen machen zu lassen, während sie diskriminiert und betrogen werden, fast verstehen. So heißt es in der Pressemeldung der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“:

„Eine Erfolgsschichte geht weiter: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat die Fortführung des Professorinnenprogramm bis 2022 beschlossen. Bereits im Juni 2017 hat die GWK sich grundsätzlich für die Fortführung des seit 2008 von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Programms ausgesprochen, heute wurde die bis 2022 laufende dritte Runde endgültig beschlossen.“

In der selben Weise wird auch die Mafia ihr Programm zum Schutz von Restaurantbesitzern vor den Übergriffen durch die Mafia feiern, und beschließen, das Programm nun auch auf Teile Norditaliens auszuweiten.

Solange es niemanden stört, dass Betrug zur Normalität erhoben wird, solange kann man Programme der Diskriminierung zu Erfolgsgeschichten umdeuten und damit fortfahren, Hochschulen zu erpressen. Wie oben beschrieben, sind Letztere in der Regel an finanziellen Mitteln knapp. Deshalb haben sich viele Hochschulen an das Professorinnenprogramm verkauft, das ihnen die Finanzierung von Professuren schenkt, wenn sie bereit sind, ein paar Bedingungen zu erfüllen.

Die Hochschulen müssen nur ein Gleichstellungskonzept erlassen, müssen die GWK davon überzeugen, dass sie Musterschüler des Genderismus geworden sind, so wie Hochschulen, die im Dritten Reich bestehen wollten, ein paar Zugeständnisse an die Ideologie der Nazis machen mussten, um Mittel zu erhalten oder in der DDR den Marxismus-Leninismus zur Doktrin erheben mussten oder in der Sowjetunion in allen Bereichen des Hochschullebens implementieren mussten, so muss man eben in Deutschland heute ein Gleichstellungskonzept vorlegen – auch wenn Gleichstellung niemals als Konzept diskutiert, geschweige denn in demokratischer Abstimmung als unterstützenswert ausgewiesen wurde (Man kann es nicht oft genug sagen).

Gefällt das Gleichstellungskonzept, dann bekommt die willfährige Hochschule als Belohnung die finanziellen Mittel, um ein paar Professuren auszuschreiben und ausschließlich mit weiblichen Bewerbern zu besetzen. Besondere Musterschüler unter den Hochschulen, also Hochschulen, die im Dritten Reich vom Führer persönlich besucht worden wären oder die eine Büste von Joseph Stalin in ihrem Auditorium Maximum hätten aufstellen dürfen, bekommen in der nun eingeläuteten dritten Phase des Professorinnenprogramms eine vierte Professur, mit der sie sich als besonders erfolgreich im Anbiedern an politische Vorgaben und besonders erfolgreich im Täuschen männlicher Bewerber auszeichnen können. So ist das im Totalitarismus.

Die “Erfolgsgeschichte” geht weiter. Das Schweigen der domestizierten Dackel auch.

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Akademischer Morgenthau-Plan: Intellektueller Kahlschlag an deutschen Universitäten

Gestern haben wir uns wieder einmal mit den in Deutschland endemisch werdenden Fehlschlüssen befasst. Fehlschlüsse sind ein Ergebnis mangelhaften Denkens, meist der Unfähigkeit, logisch zu denken. Aber nicht nur im Alltag wird logisches Denken seltener, werden Fehlschlüsse häufiger, auch an Universitäten verbreiten sich die Unfähigkeit, ein wissenschaftliches Argument zu machen, die Unfähigkeit, zwei Variablen logisch richtig aufeinander zu beziehen bzw. miteinander zu verbinden und die Unkenntnis darüber, was Wissenschaft, wissenschaftliche Vorgehensweise, wissenschaftliche Methode sind und was sie auszeichnet.

Die mangelnde wissenschaftliche Ausbildung hat u.a. dazu geführt, dass viele in ihrer Hilflosigkeit denken, wissenschaftlich müsse einfach das sein, was an Hochschulen gemacht und gesagt werde. Mitverantwortlich für die Zerstörung der Wissenschaft, für den Raubbau am wissenschaftlichen Erkenntnisprogramm ist die Infiltration von Universitäten mit Ideologen: Sozialisten und Gender Studierten. An den 82 deutschen Universitäten (ohne pädagogische und Verwaltungshochschulen) finden sich derzeit 53 Professuren für Gender Studies. Diesen 53 Professuren stehen 21 Professuren, die man im weitesten Sinne als Professuren für die Vermittlung der Grundlagen von Wissenschaft ansehen kann, gegenüber.

Damit wird an 64,6% der deutschen Universitäten Gender Junk gelehrt, während nur an 25,6% der deutschen Universitäten die Grundlagen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und Methoden gelehrt werden, von Logik ganz zu schweigen. Die Ergebnisse unserer kleinen Analyse, die wir heute durchgeführt haben, sind erschreckend.

Demnach gibt es derzeit in Deutschland nur vier Universitäten, die Logik und Wissenschaftstheorie anbieten, nämlich

  • die Goethe-Universität in Frankfurt,
  • die Technische Universität in Dresden,
  • die Friedrich-Schiller-Universität in Jena und
  • die Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Die Ludwig-Maximilians-Universität in München ist die einzige Universität in Deutschland, an der noch getrennte Professuren für Wissenschaftstheorie (Stephan Hartmann) und Logik (Hannes Leitgelb) vorhanden sind.

Neben der LMU in München bieten weitere vier Universitäten Wissenschaftstheorie als eigenständiges Fach an, nämlich:

  • die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen,
  • die Universität Hamburg,
  • die Universität Paderborn und
  • die Universität Leipzig.

In der Kombination mit Philosophie bieten weitere sieben Universitäten das Fach „Wissenschaftstheorie“ an:

  • die Freie Universität Berlin,
  • die Technische-Universität Berlin,
  • die Universität Konstanz,
  • die Universität Augsburg,
  • die Leibniz-Universität Hannover,
  • die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und
  • die Universität Erfurt

Schließlich finden sich noch fünf Universitäten, die Wissenschaftstheorie mehr oder weniger als Feigenblatt mitführen:

  • die Universität Regensburg,
  • die Georg-August-Universität Göttingen,
  • die Universität Bielefeld,
  • die Universität Duisburg-Essen und
  • die Bergische Universität Wuppertal.

Die folgende Abbildung zeigt die Situation für die Wissenschaftstheorie in Deutschland, wie sie sich ohne Unterscheidung der Intensität, mit der jeweils Wissenschaftstheorie und Logik betrieben werden, darstellt. Wie man sieht, gibt es in Brandenburg, Bremen (wen wundert’s), Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vollständige Brachen im Hinblick auf Wissenschaftstheorie und Logik. Ein Armutszeugnis, das man als Katastrophe würdigen muss.

Beschränkt man die Analyse (nächste Abbildung) auf die Standorte, die Wissenschaftstheorie und Logik vermitteln, dann ergibt sich eine Nord-Süd-Teilung, die bezeichnend ist. Sachsen und Bayern sind die Standorte, die die Fahnen von Wissenschaftstheorie und Logik noch hochhalten, in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen und in Hamburg weht noch ein Wimpel im Wind, in den anderen Bundesländern herrscht Windstille.

Wundert sich noch jemand darüber, dass der wissenschaftliche Niedergang in Deutschland in der rasanten Geschwindigkeit erfolgt, in der er derzeit beobachtet werden kann? Wundert sich noch jemand, dass haufenweise Studenten produziert werden, die die Frage, was denn Wissenschaft von politischer Ideologie oder Alltagswissen unterscheide, nicht mehr beantworten können?

Wir wundern uns nicht.

Wir sehen in dem Ergebnis unserer Analyse eine Bestätigung für den willentlichen Versuch, den wissenschaftlichen Standort Deutschland zu zerstören und an die Stelle von Universitäten, die dem Erkenntnisfortschritt gewidmet sind, ideologische Schulen zu setzen, die politische Aktivisten ausbilden, deren Zweck darin besteht, das Richtige, das Politiker natürlich kennen und tun, zu legitimieren. Deshalb ist es kein Zufall, dass die Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg ihren Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie gestrichen hat und vier Professuren für Gender Studies eingerichtet hat. Und es ist kein Zufall, dass es an der Humboldt-Universität keine Professur für Wissenschaftstheorie oder Logik gibt, oder an der Universität Kassel oder an der Philipps-Universität in Marburg oder an der Universität Bremen. Dort stehen wissenschaftlicher Junk und die Produktion ideologischer Nachplapperer in hohem Kurs. Kritische Studenten, die noch eine Idee davon haben, warum und zu welchem Zweck Wissenschaft betrieben wird und warum zwischen Wissenschaft und politischer Ideologie keinerlei Überlappung zu finden ist, sind an diesen Standorten nicht erwünscht.

Es ist höchste Zeit, diesen akademischen Morgenthauplan, der die geistige Versteppung Deutschlands zum Ziel zu haben scheint, zu stoppen und das Wissen und die Erkenntnis wieder an Universitäten zu bringen.

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Gekaufte Professoren!? Korruption im Quadrat mit dem BMBF

Gerade haben wir über das Projekt “REVERSE” berichtet, dessen Ziel darin besteht, Kritiker der Gender Studies zu diskreditieren und nicht etwa darin, die Kritik aufzunehmen und sich zur Kritik argumentativ zu stellen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund einer Million Euro finanziert.

Das Projekt wird von Annette Henninger geleitet.

Annette Henninger besetzt an der Philipps-Universität in Marburg die Professur mit der Widmung:

Professur für Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik

Die Professur befindet sich im Fachbereich “Politikwissenschaft”.

Wie es der Zufall so will, finden sich im Förderbericht des BMBF, in dem die Universitäten aufgelistet sind, die im Rahmen des Professorinnenprogramms I (2009-2013) eine Finanzierung erhalten haben, die folgende geförderte Stelle:

Universität Marburg
Vorhaben 3: Förderung der W2 – Vorgriffsprofessur im Fach Politik und Geschlechterverhältnisse im Fachbereich Politikwissenschaft im Rahmen des Professorinnenprogramms an der Philipps-Universität Marburg

Die geförderte Stelle entspricht somit der Professur, die Henninger innehat, woraus man schließen muss, dass Henninger im Rahmen des Professorinnenprogramms I auf die Professur berufen wurde (also ohne männliche Konkurrenz).

Somit ergibt sich Folgendes:

  • Das BMBF kauft ein Projekt, dessen Ziel darin besteht, Kritiker der Gender Studies und damit der Versuche, Staatsfeminismus wissenschaftlich zu legitimieren, zu diskreditieren (nicht etwa sich mit der Kritik auseinander zu setzen);
  • Die Kosten belaufen sich auf eine Million Euro.
  • Beauftragt mit der Durchführung des Projekts wird Annette Henninger, die die oben genannte Professur in Marburg besetzt.
  • Die Professur Henningers ist vom Land Hessen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Professorinnenprogramm I geschaffen worden, und wird von beiden finanziert.
  • Das BMBF kauft ein Projekt und setzt mit Henninger den Besetzer einer Professur ein, die ebenfalls vom BMBF gekauft wurde, um das Projekt durchzuführen.

Korruption im Quadrat.

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