Hat die Wahlentscheidung etwas mit freiem Willen zu tun?

Parteistrategen werden sich jetzt die Augen reiben oder auch nicht, je nachdem, welche Hirnregion von diesem Beitrag angesprochen wird: Ist es die rechte Amygdala, dann werden sich den Parteistrategen eher die Fussnägel ringeln, und die Angst, ob der erschreckenden Inhalte, die es nun zu berichten gilt, wird ihnen ins Gesicht geschrieben sein. Ist es der cinguläre Cortex, dann werden sie sich die Hände reiben, ob der neuen Möglichkeiten, die sich ihnen eröffnen.

AngstDie neuen Möglichkeiten kommen aus einem Feld, das sich über die letzten Jahre entwickelt hat und den Neuro-Sciences zuzurechnen ist. In verstärktem Maße haben sich z.B. Forscher am University College in London oder der Rice University in Houston mit der Frage beschäftigt, ob die politische Orientierung eines Menschen in sein Gehirn eingegraben ist oder gar vererbt ist. Zu beiden Annahmen, die sich etwas mit der Annahme eines freien Willens, wie sie Politikwissenschaftler seit Jahrhunderten machen, beißen, gibt es zwischenzeitlich Studien, die sie belegen, wobei man – wie oft – über das, was die Studien eigentlich aussagen, streiten kann (wie noch zu zeigen sein wird).

Die Frage, wie eine politische Orientierung zu Stande kommt, hat Politikwissenschaftler immer fasziniert, sofern sie in der Lage waren, mit empirischen Daten umzugehen (was ca. auf 20% in Deutschland zutrifft). Lipset und Rokkan haben in den 1960er Jahren ihre Cleavage Theorie präsentiert und behauptet, Konfliktlinien in einer Gesellschaft, zwischen Stadt und Land, zwischen Religion und Atheismus, zwischen Arbeit und Kapital seien konstitutiv für politische Parteien, und die Wahl der entsprechenden Parteien sei entsprechend vom Platz in der Sozialstruktur abhängig.

WahlforschungSo nett und einfach die Theorie von Lipset und Rokkan sich auch präsentiert, sie hat für Deutschland nie so richtig gepasst. Weder haben alle Arbeiter, nicht einmal die Mehrheit der Arbeiter, die SPD gewählt noch alle Katholiken die CDU. Die Suche nach erklärkräftigeren Theorien hat zur Erklärung der Parteiwahl u.a. als Funktion einer affektiven Bindung an eine Patei, einer Parteiorientierung geführt, die vor allem von Angus Campbell, Philip E. Converse und Donald Stokes entwickelt wurde. Eine Parteiorientierung ist in der Diktion dieser Autoren eine Einstellung, die im Verlaufe der politischen Sozialisation erworben wird und anschließend stabil bleibt.

Leider hat sich die Parteiorientierung als nicht stabil erwiesen. Wähler wollten und wollen einfach nicht so wählen, wie vorhergesagt. Entsprechend wurden Ansätze entwickelt, die eine Wahlentscheidung als Vorliebe für den Spitzenkandidaten, als Ergebnis politischer “issues”, als Ergebnis einer rationalen Entscheidung oder als Freak Event erklärt haben. Allen Ansätzen ist jedoch eine Annahme gemeinsam: Wähler sind irgendwie mit einem freien Willen ausgestattete Wesen, die diesen Willen in der Wahl zum Ausdruck bringen. Letztlich basiert die gesamte Mythologie demokratischer Staaten auf dieser Annahme, also kann man diese Annahme nicht einfach fallen lassen.

American VoterWas aber, wenn sich herausstellt, dass die Wahlentscheidung nichts mit freiem Willen zu tun hat, dass sie einfach vererbt ist, wie z.B. die Studie von John R. Alford, Carolyn L. Funk und John R. Hibbing (2005) nahelegt. Was wenn sich zeigt, dass die Wahlentscheidung eine unwillentliche, ja unbewusste Handlung bestimmter Gehirnregionen ist, die sich als Funktion bestimmter Persönlichkeitsstrukturen ergibt, wie die Untersuchungen von Ryota Kanai, Tom Feilden, Colin Firth und Geraint Rees es nahezulegen scheinen?

Kanai und Kollegen haben eine Reihe von Studien durchgeführt, die interessanteste davon wurde 2011 in Current Biology veröffentlicht. Untersucht haben die Autoren, ob sich die politische Orientierung von Personen in bestimmten Gehirnarealen festmachen lässt. Wie üblich bei solchen Untersuchungen, kamen dazu magnetische Resonanzbildverfahren zum Einsatz, um die Gehirnaktivität darzustellen. Dass diese Verfahren nicht ganz unproblematisch sind, ist bereits Thema auf ScienceFiles gewesen. Für die Studien von Kanai et al. sind die Einwände gegen diese Methode jedoch insofern erst einmal nebensächlich, als sie sich für Häufungen grauer Substanz in bestimmten Gehirnregionen interessiert haben, nicht für die Verarbeitung flüchtiger Informationen durch Gehirnregionen.

Die Frage, die Kanai et al. untersucht haben, lautet: Unterscheidet sich die Gehirnstruktur von liberalen und von konservativen Personen? Die Frage, ob jemand liberal oder konservativ ist, wurde durch seine Selbsteinordnung der Testpersonen beantwortet, und zwar auf einer fünfstufigen Skala von “sehr liberal” (1) bis “sehr konservativ” (5). Bei der Bestimmung der Menge grauer Substanz im Gehirn der Testpersonen haben sich Kanai et al. auf die Amygdala, die u.a. für die Verarbeitung von Angst zuständig ist, und den cingulären Cortex, der u.a. für die Verarbeitung von Unsicherheit verantwortlich ist, konzentriert. Und das ist bei den Experimenten herausgekommen:

  • Testpersonen, die von sich sagen, sie seien liberal, haben mehr graue Substanz im cingulären Cortex;
  • Testpersonen, die von sich sagen, sie seien konservativ, haben mehr graue Substanz in der rechten Amygdala;

Stellt man die Aufgaben und Funktionen beider Bereiche im Gehirn in Rechnung, dann bedeutet dies:

  • Testpersonen, die sich als liberal bezeichnen, sind toleranter und besser gerüstet, um mit Unsicherheit und Konfliktsituationen umzugehen als Testpersonen, die sich als konservativ bezeichnen.
  • Testpersonen, die sich als konservativ bezeichnen, sind ängstlicher und fürchten Veränderung mehr als Testpersonen, die sich als liberal bezeichnen.

Kurz und knapp: Angsthasen und Veränderungsfeinde wählen konservativ, d.h. Parteien, die für keine Veränderung eintreten, also z.B. CDU und SPD. Tolerante Personen, die mit Unsicherheit umgehen können, wählen liberal, d.h., ja, was wählen eigentlich liberale und tolerante Personen in Deutschland? FDP? Vielleicht sind die entsprechenden Personen ja gehäuft unter den Nichtwählern zu finden.

Doch bedeutet dieses Ergebnis, dass die Wahl einer Partei im Gehirn festgeschrieben ist und Parteistrategen einfach an die Amygdala, z.B. durch furchtbare Bilder, auf die Konservative besonders erschreckt reagieren, appellieren müssen, um gewählt zu werden? Bedeutet es, dass man Liberale am ehesten dadurch “einfängt”, dass man an ihre Tolereanz appelliert? Und schafft man das, erfolgt dann die Wahl automatisch, weil die Gehirnstruktur die Wahl determiniert?

free choiceNein, sagen Kanai et al. (2010, S.678). Sie sind nicht der Ansicht, die Gehirnstruktur determiniere die Handlung von Individuen. Sie sind der Ansicht, die Gehirnstruktur sei ein Ergebnis der Handlung von Individuen, mit anderen Worten: Diejenigen mit mehr grauer Substanz in der rechten Amygdala, die eher konservativen, sind von Hause aus ängstlich und fürchten Veränderung, und sie verhalten sich entsprechend und als Resultat findet sich mehr graue Masse im stark beanspruchten “Furchtzentrum”. Liberale, die Veränderung mögen und in Unsicherheit schwelgen, verhalten sich entsprechend, die Häufung grauer Substanz im cingulären Cortex ist das Ergebnis ihres Verhaltens.

Die Ergebnisse von Kanai et al. sprechen demnach einerseits für die Existenz eines freien Willens, legen aber andererseits den Schluss nahe, dass es in der Macht eines freien Willens steht, sich selbst durch Angstreaktionen einzuschränken, quasi selbst abzuschaffen und eine Determinantion künftiger Wahlen, deren Beschränkung auf das, was man kennt, auf die Abwehr von Veränderung herbeizuführen. So gesehen wäre eine neue Erklärung für Stammwähler gefunden: Angst, die ihren Niederschlag in einer großen rechten Amygdala findet (Immerhin eine Erklärung, die man testen kann). Wechselwähler und Nichtwähler müssten sich entsprechend als liberaler als “Stammwähler” herausstellen. Ich bin schon gespannt, ob sich jemand findet, der diese Hypothesen testet. Wenn sich jemand findet, bitte den Verweis auf ScienceFiles nicht vergessen.

P.S.

Ich muss es einfach noch feststellen: ScienceFiles ist ein liberales blog!

Alford, John R., Funk, Carolyn L. & Hibbing, John R. (2005). Are Political Orientations Genetically Transmitted? American Political Science Review 99(2): 153-167.

Kanai, Ryota, Feilden, Tom, Firth, Colin & Rees, Geraint (2011). Political Orientations are Correlated with Brain Structure in Young Adults. Current Biology 21: 677-680.

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13 Responses to Hat die Wahlentscheidung etwas mit freiem Willen zu tun?

  1. Joachim says:

    Leider bleibt unerwähnt, dass liberal in den angelsächsischen Ländern etwas völlig anderes bedeutet als hier, nämlich ‘lnks’.
    Die FDP wäre in america eher republikanisch

    • Es ist nicht von liberal und republican die Rede, sondern von liberal und konservativ und die Studie stammt aus England, aber das nur nebenbei. Abgesehen davon ist die Frage, welche Partei denn die Liberalen nun wählen, weder gestellt noch beantwortet. Das wäre eine andere Forschung. Und ob Befragte in England/London bei der Frage, ob sie sehr liberal, liberal, middle of the road, conservative oder very conservative sind, an Parteien denken, das wage ich zu bezweifeln.

  2. heureka47 says:

    Der freie Wille ist nur wahrhaft / wirklich frei beim wahrhaft / wirklich erwachsenen Menschen. Und davon haben wir in der zivilisierten Gesellschaft kaum welche. Etwa 99% bis evtl. 99,9 oder auch 99,99% der Bevölkerungen sind beeinträchtigt durch die “Kollektive (Zivilisations-)Neurose” und leben nicht im wahren Erwachsenen-Bewußtsein, sondern – noch – im typischen Kind(-heits)-Bewußtsein, dem “Niederen Selbst” / “Ego”, dem materie-orientierten und materie-gebundenen, grobstofflichen, Bewußtsein UND unter dem Einfluß der in der Kindheit versdrängten / abgespaltenen negativen (Gefühls-)Energien / Traumata / Angst usw., von denen sie tendenziell fremdgesteuert werden.
    Dies soll eigentlich in der INITIATION aufgelöst werden, die in der zivilisierten Gesellschaft nicht mehr durchgeführt wird, wovon wir “entfremdet” sind – und von all dem, was nach der Initiation eigentlich kommen soll, was in/auf der höheren Bewußtseins-Ebene stattfinden soll, im “Höheren / wahren Selbst”. Nur in dieser höheren Bewußtseins-Ebene, dem FEINstofflichen, nicht-materie-orientierten, nicht materie-gebundenen Bewußtsein, ist der Mensch, der sich als in der Hauptsache geist-energetisches Wesen, Seele, erkannt hat, wahrhaft / wirklich FREI.

  3. balpheubank says:

    Alles falsch und doch alles richtig. Ich habe mich selbst schon immer gefragt, warum in allen!!! Gesellschaften der Welt in etwa die eine Hälfte der Bevölkerung “Links” und die andere Hälfte “Rechts” tickt. Muss ja so sein, denn ansonsten wäre die Demokratie mit freien Wahlen überflüssig, wenn alle Wähler weltanschaulich nur Rechts oder nur Links orientiert wären, denn dann würde eine rechte CDU oder eine linke SPD bis in alle Ewigkeit regieren, es sei denn, man ist unzufrieden mit deren Arbeit und wählt anstatt der CDU eine andere rechte Partei und anstatt der SPD eine andere linke Partei. Nein, es muss also wohl tatächlich was “biologisches” dahinter stecken, wenn es so eine offensichtliche Konstante gibt.

    Und in der Tat, die Lösung für das vermeintliche Mysterium ist eine ziemlich einfache, “biologisch” determinierte Gleichung: “Links” ist ein Synonym für Weiblichkeit und “Rechts” ist ein Synonym für Männlichkeit.

    That’s it.

    Wenn man “Männlichkeit”, wenn man die “männliche Denke”, wenn man männliche Werte, Ideale, Ziele und männliche Verhaltensweisen, also quasi die männlichen Lebensvorstellungen definieren müsste, mit welchen Begriffen würden man das tun? Vermutlich mit solchen wie: Disziplin, Standhaftigkeit, Ausdauer, Härte, (Wage-)Mut, Tapferkeit, Risikofreude, Durchsetzungsvermögen, als auch Rivalitäts-, Karriere- und Wettbewerbsdenken und die daraus sich ableitenden, entstehenden sozialen Hierarchien und Ungleichheiten unter Männern. Dazu kommt noch das dazu benötigte ziemlich
    männliche Streben nach Macht und die Neigung, bei (ua. sozialen)Problemen nicht so sehr
    verstehend nach Ursachen suchen zu wollen, sondern vielmehr lösungsorientiert zu sein und
    diese Lösung ggf. mit den ihnen zu Verfügung stehenden (maskulinen)Machtmitteln herbeizuführen. Sprich, Männer haben das Gefühl, dass sie der (feindlichen)Welt, -um nicht selbst “unterzugehen”- stets etwas abringen müssen, was diese nicht Willens und bereit ist, freiwillig herzugeben. Aus allen diesen Gründen haben Männer, in ihrer tendentiellen Aussengruppenorientiertheit, auch eine Affinität zur “Stärke”, bzw. zum “Stärkeren”, weil “Schwäche”(jedweder Art) sie in existentielle Bedrängnis und Gefahr bringen könnte. Zudem sind Männer auch idR. misstrauisch, was Nichtgruppenangehörige und Fremde anbelangt, das sie ihn ihnen potentielle Agressoren bzw. Feinde sehen.

    Wenn man aber nun “Weiblichkeit”, wenn man die “weibliche Denke” und die weibliche Werte, Ideale, Ziele und weibliche Verhaltensweisen, also praktisch die weiblichen Lebensvorstellungen definieren müsste, mit welchen Begriffen würden man das dann tun? Anzunehmenderweise doch mit solchen wie: Fürsorglichkeit, Verständnis, soziales Harmoniebedürfnis, Kommunikationsmittelbevorzugung, Vertrauensvorschuss und Freundlichkeit gegenüber Gruppenmitgliedern, Vertrauensvorschuss und Freundlichkeit AUCH gegegnüber Fremden, die nicht zur eigenen Gruppe gehören, prinzipielle Riskoscheue oder auch Toleranz(gekoppelt mit einer gewissen Savoir Vivre-, Lockerheits-, bzw. Großzügigkeitseinstellung). Eben alles im Prinzip sehr soziale, sehr mütterliche Attribute. Frau versucht also in ihrer tendentiellen Innengruppenorientiertheit Probleme mittels Kommunikation, mit Verständnis und mit dem Hoffen auf die verstandesmäßige Einsicht des Anderen(anstatt mittels dem Durchsetzen ihrer Position mit Machtmitteln) zu lösen. Zudem gibt es unter Frauen das große Bedürfnis nach (konfliktvermeindenden)flachen sozialen Strukturen(Hierarchien), also genauer gesagt: nach “Gleichheit” untereinander in jedweder Form. Aufgrund des Platzes und der Rolle, den Frauen üblicherweise in menschlichen Gemeinschaften haben, entspringt dann daraus auch eine tendentielle Affinität zur
    “Schwäche” bzw. zum “Schwächeren”, weil sie ua. als Mütter eben und vorallem mit (schwachen)Kindern konfontiert sind, die, -im Verhältnis zu Erwachsenen- naturgemäß in allen Belangen ziemlich schwach und unterlegen sind. Zudem befinden sich Frauen, -zumindest was ihre Körperphysis anbelangt- in der Situation, dass sie selber (muskeltechnisch)schwächer sind.(Es geht ihnen also daher mit ihrer Hinwendung zur “Nichtstärke” ua. auch um ihre eigenen, unmittelbaren Interessen.)

    Was hat das aber jetzt alles mit Ihrem Artikel zu tun?

    Nun, wenn nun eine politische Partei die von mir oben aufgeführten männlichen Lebensvorstellungen, also diese spezielle “männliche Denke” propagieren würde, zu welcher politischen Richtung würden man dann diese Partei zählen? Zu einer rechts(“konservativ”) oder eher zu einer links(“liberal”) orientierten Vereinigung im politischen Meinungsspektrum?
    Vermutlich doch ganz eindeutig zu einer Organisation, die sich weltanschaulich nach “Rechts” ausgerichtet hat. Und eine Partei, die die obengenannte “weibliche Denke”, also die die ganzen spezifisch weiblichen Lebensvorstellungen in ihrem Programm hätte, bei der würden man doch mutmaßlich ganz klar von einer inhaltlichen Orientierung nach “Links” ausgehen, oder etwa nicht?!

    Ergo: RechtsMännlich. LinksWeiblich.

    Also, ich jedenfalls, ich würde es ganz klar so! unterstellen und mit 99,99%tiger Sicherheit garantiert nicht daneben liegen.

    Ich bitte mich da aber auch nicht misszuverstehen!!! Es geht mir diesbezüglich um innere Einstellungen, indess nicht um Geschlechterzuweisungen zu weltanschaulich-politischen Inhalten, bzw. um Zuweisungen von Meinungen und Überzeugungen zu Geschlechtern. Das wäre ja nun wirklich zu platt, denn dann müssten ja alle Männer zu 100% die CDU und die FDP und 100% aller Frauen die SPD und die “Die Linke”/”Die Grünen” wählen. Und die Begriffe “Konservativ”, “Progressiv-fortschrittlich” oder “Liberal”, die möchte ich in dem Zusammenhang dann auch nicht benutzen, weil sie einfach zu unscharf sind, da ja sowohl links als wie auch rechts eingestellte Menschen konservativ-rückwärtsgewandt und veränderungsUNwillig, als auch fortschrittlich-zukunftgewandt und veränderungswillig als auch liberal sein können. Das ist also vielmehr eine individuelle Charakterfrage des jeweiligen Menschen, als eine Sache der persönlichen (intelektuellen) Lebenseinstellung(en).

    Die politische Orientierung bzw. die Wahlentscheidung hat aber sicher auch was mit der Psychologie der Leute zu tun. Wer sich in seinem Innersten stark und “wirkmächtig”, also auf gut deutsch, so richtig “männlich” fühlt, der pfeift gerne auf linke “Lebensgehhilfen”, die man ihm politik(er)seits andienen will. Wer sagen kann: “Und wenn ich alles verlöre, solange ich mich noch selbst habe und solange ich noch auf mich selbst bauen kann, solange bin ich auch nicht verloren.”, der wird seltenst ein Kreuzchen bei einer linken Partei machen, die ihn tententiell entmündigen, enteigenverantwortlichen, entselbstständigen und entfreiheitlichen will. Wer sich hingegen in seinem Innersten “weiblich”, also schwach und “wirkohnmächtig” fühlt, wer die Angst vor einem Stoß in den gähnenden Abgrund im Kreuz fühlt, weil er ahnt oder weiß, daß, wenn er etwas verliert, er nicht die Kraft, das Können und auch nicht die notwendige Motivation und den erforderlichen “eisernen” Willen hat, “es” wieder zurückzugewinnen(und möglichst noch was dazu zu erhalten), so jemand ist dann nur zu gerne bereit, (auch)ein (großes)Stück seiner Autonomie, seiner Freiheit, seiner Selbstständigkeit, seiner Eigenverantwortung und des Privilegs der Mündigkeit, das man ihm verliehen bzw. zugebilligt hatte, auf dem Altar der tendentiellen Verweiblichung der Welt zu opfern, um als Lohn dafür ein mehr an sozialer und materieller Sicherheit, plus ein mehr an eigener Macht und (Aussen-)Kontrolle zu erhalten.

    Durch diese Dualität von “Männlichkeit” und “Weiblichkeit” in der Politik, die sich im Antagonismus von “Links” und Rechts” aufzeigt, enstehen nicht nur gegensätzliche weltanschauliche Fronten bzw. Pole innerhalb einer Gesellschaft, einem Staat/Land oder einer Kultur, sondern natürlich auch zwischen Gesellschaften, Staaten/Ländern und Kulturen.

    Hier ein Beispiel:

    – Die amerikanische Kultur ist eine von der Sorte, die männliche Verhaltensweisen, Werte und Lebensvorstellungen sehr schätzt. Also zB. die Rivalität, den Wettbewerb und die Konkurrenz untereinander und die sich daraus ableitende soziale Hirarchie. Aber auch Disziplin und Härte zu sich selbst(“Pionierstugenden”) und die Beherrschung Anderer mittels Machtmitteln(ua. mit militärischer Gewalt) zur Durchsetzung seiner Ziele gehört mit zu dem Testesteronkanon. IdR. wird dann bei anfallenden Problemen nicht so sehr nach Ursachen, sondern vorallem nach Lösungen gesucht, was auch ziemlich typisch männlich ist. Mannhafte Amerikaner haben das Gefühl, dass sie der (feindlich gesinnten)Welt, -um nicht selbst unterzugehen- etwas abringen müssen, was diese nicht Willens und nicht bereit ist, freiwillig herzugeben. Zudem ist man als gestandener US-Bürger selbstverständlich manns genug, zuallererst einmal für sich und sein Leben selbst verantwortlich sein zu wollen. Soviel an den Tag gelegte Selbstständigkeit hält man in den USA nicht etwa für etwas, was einem als lästige Pflicht oder gar als Bürde(wie zB. bei uns in Deutschland) von wem auch immer auferlegt wird, sondern man sieht diese Möglichkeit zur individuellen (männlichen)Unabhängigkeit vielmehr als ein Privileg(“Land of the free”, “God’s own Country”, usw.) und als ein natürliches Recht eines frei geborenen Menschen an.

    – Bei den Europäern aber ist das genau umgekehrt. Die europäische Kultur ist eine von der Sorte, die weibliche Verhaltensweisen, Werte und Lebensvorstellungen sehr schätzt. Also zB. dass man versucht Probleme mittels Kommunikation, mit Verständnis, aber auch mittels hoheitlicher Erziehungsmaßnahmen(zB. über den Weg der Belehrungen und Ermahnungen/Zurechtweisungen von Mitgliedern der Funktionselite aus Staat, Parteien und Medien) und mit dem Hoffen auf die verstandesmäßige Einsicht des Anderen zu lösen. Gleichsam gibt es in Europa, -wie unter Frauen auch- das starke Bedürfnis nach flachen sozialen Strukturen, also genauer gesagt: nach “Gleichheit” untereinander in jedweder Form. Zudem will man als riskophobes “Landes-Kind” nicht so gerne auf eigenen Füssen stehen, sondern lieber im “weiblichen” Europa beschützt werden und zwar von einem gluckenhaft, mütterlich-fürsorglichen “Kümmerer”-Staat. Wenn man nun sagt, das Männlich=> Rechts ist und Weiblich=> Links, so sind folglich die USA “Rechts” und Europa “Links”. Passt insofern also alles sehr schön logisch konsistent zueinander.

    —–

    Ps. “Testpersonen, die sich als konservativ bezeichnen, sind ängstlicher und fürchten Veränderung mehr als Testpersonen, die sich als liberal bezeichnen.”

    Naja.”Konservative”, also rechts denkende und fühlende Menschen, die insofern “männlich” ticken, die sind nicht ängstlicher, sondern vielmehr MISSTRAUISCHER! Und das hat einen guten Grund, denn der Steinzeitmann aus der Höhle “A”, der konnte ja nicht wissen, ob der Steinzeitmann aus der Höhle “B” ihm freundlich gesinnt war und ob dieser ihm nicht den Knüppel über den Schädel ziehen würde, wenn er ihm seinen behaarten Rücken zudrehte. Deswegen war bzw. ist in der menschlichen Entwicklung das Misstrauen bei Männern über die vielen hunderttausenden von Jahren hinweg, quasi auch noch bis heute das sehr nützliche Gebot der Stunde. Und das rechte(“konservative”), also männlich tickende Menschen ofmals Veränderungen nicht so doll finden, das hat vorallem den maßgeblichen Grund, dass diese idR. in Sorge um ihren sozialen (Hirachie-)Status sind, was ebenso ein vorallem männliches Bekümmernis ist. Bestände indess die Hoffnung, dass sich der soziale Status dieser “konservativen” Testpersonen verbessern würde, so wären diese wahrscheinlich wohl die allergrößten Freunde und Fans der (für sie lohnenden)Veränderung.

  4. Eine solche Frage angehen zu wollen, bevor man die Grundlagen geklärt hat, ist etwas vermessen. Auch ein ganzer Wissenschaftsbereich kann irren, kann unter nicht zutreffenden Prämissen arbeiten.

    Was ist frei?
    Die oft gegebene Antwort, die sich auf Zufall beziehen will, ist eine Pseudoantwort. Zufall kann keine Freiheit begründen. Für die Spielart, die sich auf Quanteneffekte berufen will, gilt das gleiche. An dieser Stelle mache ich es kurz und breche ab. Freiheit als Freiheit von Kausalketten ist also keine Antwort auf die Frage nach der Freiheit. Also ist auch ein freier Willen, wenn es den gibt, der Ausdruck von Ursachen. Diesen Ansatz verfolgt der Artikel ja zum Glück.

    Selbstverständlich sind die Programme, die wir ausführen, Ausdruck dessen, was wir an Erfahrung in unserer Entwicklungsgeschichte aufgenommen haben. Religiöse, philosophische, politische, … Einstellungen sind ein Ergebnis der Entwicklung. Sie liegen auch in älteren Hirnarealen, denn die Problemlösungen sind seit langem gewachsen. Religiöse und politische Überzeugungen sind sehr hart im Menschen verankert. Einen Zusammenhang zu Wohnorten und Gesellschaftsbildung wird man in der jetzigen Gesellschaft, in der jeder Dritte seinem Arbeitsplatz hinterherreist, nicht mehr finden. Das mag in den ’60ern noch möglich gewesen sein. Im von zwei Weltkriegen durchmischten Europa halte ich solche Untersuchungen für zweifelhaft. Sie setzen eine lange Ruheperiode voraus, in der sich solche Zusammenhänge herausbilden können, in der eine gewisse Kristallisation stattfindet. Da wäre schon der Verdacht einer Arbeit unter falschen Voraussetzungen gegeben.

    Zusammenhänge zwischen religiöser und politischer Ausrichtung sind sicher aufzufinden, denn diese Zusammenhänge tragen die Menschen ja mit sich mit, auch an neue Plätze. Eine Wahlentscheidung fällt sicher nicht im Gehirn sondern im Bauch, ebenso wie die Entscheidung für einen der vielen Götter, davon bin ich überzeugt. Götter erbt man von den Eltern — wie auch politische Einstellungen. Wieder ein Verdacht der Arbeit unter falschen Voraussetzungen. Nix mit rational, nix mit frei, viel mit ererbt, viel mit traditionell.

    Zusammenhänge, die im Grunde ängstlichere Menschen als sozialer orientiert und risikofreudigere und egoistischere Menschen als freiheitlicher orientiert feststellen, mag ich mir noch gefallen lassen. Schaut man sich aber Parteiprogramme in all ihrer Unschärfe an, dann stellt sich schon die Frage, wie man dann scharfe Abgrenzungen von Hirnarealen finden soll. Garbage in, garbage out. Der ganze Ansatz ist verdächtig.
    Wie wäre es denn mal mit folgender These:
    Menschen, die von sich sagen, sie seien liberal, haben mehr Kapital in ihrer Garage und Menschen, die von sich sagen, sie seien konservativ, haben mehr Kapital in ihrem Wohnzimmer investiert.
    So wird das nix, das ist Junkforschung, Hobbyforschung auf Kosten der Steuerzahler.

    Selbstverständlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Angst und Risikofreude, das ist trivial, das ist grundlegend. Zusammenhänge zu Parteiprogrammen herstellen zu wollen bringt aber nur die Unschärfe derer mit hinein, verwirrt also mehr als es entwirrt, ist also besser geeignet, Forschungsgelder zu schießen, als die Welt zu erklären.

    Wie wäre es denn mal mit der Umkehrung? Alles, was eine Amygdala hat, darf wählen gehen. (getreu dem alten Spruch: “Alles, was Nieren hat, mir nach!”)

    Was zum Teufel ist nun freier Willen?
    Schließen wir alle Erklärungen aus, die letztlich auf Zufall hinauslaufen und keine Erklärungen sind, so bleiben nur kausale Zusammenhänge, die letztlich zu den Willensäußerungen führen.
    Wer sich keine Freiheit in einer kausal bestimmten Steuerung vorstellen kann und implizit immer noch den Zufall anbetet, der wird nicht verstehen, daß im Laufe der Entwicklung einer Steuerung deren Freiraum für Entscheidungen wachsen kann. Eine komplexer werdende Steuerung wird komplexer, weil sie dann mehr Anforderungen der Umgebung selbsterhaltend beantworten kann. Der Parameterraum ihrer Entscheidungsmöglichkeiten wird größer. Sie bezieht mehr Einganginformation ein, die Sensoren entwickeln sich. Sie kann mehr Antworten auf die Einflüsse der Umgebung geben, die Aktoren entwickeln sich. Sie kann weiter in die Zukunft sehen, kann mehr extrapolieren, das innere Modell der Umgebung entwickelt sich. Das alles macht den Freiraum aus, den sich ein System im Laufe seiner Entwicklung erobert. Freiraum ist nicht nur ein Gebiet, Nahrung, Mitgeschöpfe, die sich ein System erobert, es wächst auch innerlich, von uns kaum untersucht, kaum verstanden, kaum beobachtet. Die verbesserte Modellierung der Umgebung und der Beziehungen des Systems zur Umgebung gewinnt Handlungsfreiraum, dessen Nutzung dem inneren Willen, der Steuerung unterliegt. Dieser Freiraum, den die Steuerung nutzen kann, und der im Laufe der Entwicklung ständig wächst, das ist der gesuchte freie Willen. Er ist nicht frei von Kausalität, er ist an sie gebunden. Er ist sogar in Grenzen berechenbar, deterministisch. Nur eine allgemeine Theorie der Entwicklung kann uns hier weiterbringen. So, das muß erstmal reichen.

    Weiterhin mißachten die Überlegungen zu den obigen Untersuchungen die Tatsache des allgegenwärtigen Kampfes in der Natur, die Dynamik der Prozesse. Letztlich kämpfen auch die Parteien untereinander. Die Parteiprogramme und die tägliche Desinformation, die auf uns einstürzt, belegen das. Die Parteiprogramme sind schon so gemacht, daß sie möglichst viele Wähler ansprechen. Allein aus dieser Erwägung heraus kann man keine scharfe Abgrenzung der Areale erwarten. Im Gegenteil, es ist realistisch, einen Kampf der Parteien um Hirnareale mittels Parteiprogammen und Desinformation zu erwarten. Der ganze Ansatz läßt keine klaren Ergebnisse erwarten, er ist für die Miez.

    Die Hirnforschung dieser Art ähnelt der Suche nach dem elektrischen Strom durch Öffnen einer Batterie.

    Carsten

    “Wir haben einen Datenschutzapparat aus Wichtigtuern und Besserwissern (die nichts besser wissen), der wuchert wie ein Krebsgeschwür.”
    Hadmut Danisch

  5. Michel says:

    “Ich muss es einfach noch feststellen: ScienceFiles ist ein liberales blog!”

    Das muss nicht extra erwähnt werden, das ist mehr als offensichtlich. Als besonderes Merkmale würde ich so gar sagen neoliberal, wenn man manche Artikel an sieht.

    Frei bedeutet aber in einem Staat nicht, das man tun und lassen kann was man will, möglichst auf Kosten anderer und des sozialen Friedens.

    Ich wünsche der gelben Regenbogentruppe noch viel Spass beim “Ichwillmitspielen” Mauscheln, aber keinesfalls mehr.

    • Ein interessanter (?) Kommentar, den man vermutlich nur verstehen kann, wenn man ihre “Subkultur” teilt. Ich muss leider passen: Was Sie schreiben, ist sowohl vom kognitiven als auch vom beabsichtigten affektiven Gehalt für mich nicht nachvollziehbar, oder wie man bei uns sagt: “Make sense man!”

      • Michael,

        ich glaube nicht, dass Michels Kommentar irgendeinen Sinn trägt oder irgendein Sinn daraus konstruierbar ist. Insofern würde ich nicht sagen: “Make sense, man!”, sondern eher: “Shut up, man!”

        Ich glaube, Michel hat ein Problem, das Sinnstiftung schon bei der Formulierung seiner Äußerungen verhindert – zumindest, wenn er den inneren Zwang fühlt, sich über etwas zu äußern, was er nicht mag, von dem er aber nicht weiß, was es eigentlich ist und warum er es nicht mag -, ganz zu schweigen von Sinnstiftung im Zuge des Dekodierens/Interpretierens seiner Äußerungen.

        Für mich klingt das, was er schreibt, nach irgendetwas, was sich zwischen schlichtem Dumm-Gebabbel (wie man in Rheinland-Pfalz sagt) und bösartiger, frustrationsgeschuldeter Neidrhetorik bewegt.

        Wahrscheinlich ist es aber Ersteres: dafür sprechen die logischen Kapriolen, die in Michels Äußerungen enthalten sind: wie, bitte, kann z.B. etwas das Spektrum eines Regenbogens abbilden UND GLEICHZEITIG (nur) gelb sein? Vielleicht hat Michel noch nie etwas von Lichtbrechung gehört und auch das Experimentieren mit Wasserfarben im Zuge des entdeckenden Lernens seiner Grundschule verpasst …

        Und weil ich gerne auf einer konstruktiven Note ende, sei Michel empfohlen: Vor dem Reden denken!

    • a.behrens says:

      Die gelbe FDP (die hier wohl gemeint) ist ebenso freiheitlich/liberal, wie die SPD sozial und die CDU christlich. Bereits die Worte “Frei” und “Partei” sind ein Oxymoron. Warum sollte ein liberaler (also an individueller Freiheit interessierter) Mensch jemanden anderem seine Stimme geben, damit dieser dann über ihn bestimmen mag und damit automatisch seine individuelle Freiheit aufgeben?

      Freiheitlich bedeutet Sich-Selbst-Gehören. Sich-Selbst gehört man nur dann, wenn andere keine Ansprüche auf irgendwelche Leistungen erheben können. Und das geht nur dann, wenn man selbst keine Ansprüche auf fremder Leute Leistungen hat UND obendrein Verantwortung für eigenes Handeln übernimmt.

      Und weil das ganze unbequem, anstrengend ist, will auch kaum jemand in Freiheit leben. Die meisten Menschen bevorzugen dann doch persönliche Unfreiheit, allenfalls über die Hierarchie des Sklavenseins wird diskutiert.

      Ein Leben als Unfreiher ist zwar Kacke, aber Kacke ist wenigstens warm und weich.

  6. Habnix says:

    Wenn man sich doch blos mit Energie und Nahrung selbst versorgen könnte. Ob das jemals auf kleinst möglichen Raum zu machen ist, ohne den anderen zu belästigen noch zu behindern und schon gar nicht dabei zu gefährden.So fern das möglich ist, sich selbst zuversorgen ohne den anderen zu belästigen noch zu behindern oder zu gefährden, kann der andere machen was er will.

    • Heute scheint der Tag der Rätsel-Kommentare zu sein. Mir ist es zu spät und ich habe auch echt keine Lust, den Sinn hier zu entwirren, and again: “Make Sense Man!”.

      • heureka47 says:

        @ Michael Klein:

        Wer “echt keine Lust” hat, dem mangelt es wahrscheinlich an höherdimensionaler, feinstofflicher, universeller, göttlicher, Liebe – wahrscheinlich, weil er noch nicht in dem betreffenden Bewußtsein, dem wahren Erwachsenen-Bewußtsein, lebt, dem “Höheren / wahren Selbst”, dem göttlichen Bewußtsein im Menschen.

    • heureka47 says:

      Die Versorgung aller Menschen auf diesem Planeten ist möglich. Und ihre Zahl könnte noch deutlich höher sein als die jetzige. Die Voraussetzung dafür wäre, daß die Menschen der derzeit noch geistig-seelisch-spirituell kranken zivilisierten Gesellschaft aussterben oder den Weg der grundlegenden Heilung beschreiten. Dann nämlich würden die Menschen in Harmonie mit dem höchsten universellen Prinzip leben; sie würden das Prinzip der göttlichen reinen, bedingungslosen, Liebe leben, die die Menschen grundlegend motiviert so zu leben, daß kein anderer geschädigt, gefährdet, oder – nicht mehr als den Umständen nach unvermeidbar – behindert oder belästigt wird.
      Die (Qualität der) Liebe des Prinzips / Konzepts der bedingungslosen Liebe, das BEWUSSTSEIN LIEBE, welches das Prinzip Verzeihen / Vergeben enthält, darf nicht verwechselt werden mit dem GEFÜHL LIEBE.

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