Homosexuelle begehen nicht häufiger Selbstmord als Heterosexuelle

Methodisch qualtitätvolle Studien lassen kein erhöhtes Suizidrisiko Homosexueller erkennen, aber eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund von HIV-Infektionen

Teil II, hier geht es zu Teil I

Die methodischen Mängel, die Muehrer im Jahr 1995 bei seiner Durchsicht der Literatur zum Zusammenhang zwischen Suizid(risiko) und sexueller Orientierung festgestellt hat, muss man auch der aktuelle(re)n Literatur zum Thema bescheinigen. Wie bereits in Teil I beschrieben, ist dies nicht sehr überraschend, weil der Zusammenhang schwierig zu erforschen ist: Nicht-Heterosexuelle sind nach wie vor eine seltene Population im statistischen Sinn, und die soziale Erwünschtheit des Zusammenhangs bzw. der Interventionen, die durch ihn begründet werden sollen, und damit der Anreiz, weiterhin (mehr) methodisch einfältige und unzureichende Studien durchzuführen, ist seitdem und im Zuge politischer Korrektheit und guter Finanzierungschancen für Minderheitenforschung nicht geringer, sondern größer geworden.

suicide solutionBesonders die Messung des Suizidrisikos bleibt auch in neueren Studien ein Problem. So haben beispielsweise de Graaf, Sandfort und ten Have (2006) eine Studie auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe der niederländischen Bevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren, die Daten von 2.878 Männern und 3.120 Frauen bereitstellt, durchgeführt und (löblicherweise, denn eine sexuelle Orientierung kann ja veränderlich sein) die sexuelle Orientierung durch Erfragung des sexuellen Verhaltens im Verlauf des Jahres vor der Befragung gemessen, aber leider eine sehr weiche Messung von Suizidität vorgenommen. Sie erfassen sie nämlich durch Fragen nach Todeswünschen, nach Selbstmordgedanken und nach absichtlicher Selbstverletzung irgendwann im Leben der Befragten. Diese Studie ergibt einen Zusammenhang zwischen allen Indikatoren für Suizidität und sexueller Orientierung bei Männern, aber nur zwischen einem Indikator – Selbstmordgedanken – und sexueller Orientierung bei Frauen, und zwar in der erwarteten Richtung, d.h. dass die so gemessene Suizidität bei Homosexuellen größer ist.

Diese Studie ist aber insofern interessant als in ihr getestet wird, ob der Zusammenhang verschwindet, wenn danach kontrolliert wird, ob irgendwann im Lebensverlauf eine psychische Erkrankung aufgetreten ist. Die Autoren der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass der beobachtete Zusammenhang zwischen Todeswünschen, Selbstmordgedanken sowie absichtlicher Selbstverletzung einerseits und sexueller Orientierung andererseits bei Männern statistisch signifikant bleibt, aber bei Berücksichtigung psychischer Erkrankung schwächer wird, und bei Frauen der Zusammenhang zwischen Selbstmordgedanken und sexueller Orientierung verschwindet. Daraus schließen die Autoren, dass der Zusammenhang zwischen Todeswünschen und Selbstmordgedanken sowie absichtlicher Selbstverletzung einerseits und sexueller Orientierung andererseits nur zum Teil durch psychische Erkrankungen vermittelt ist (de Graaf, Sandfort & ten Have 2006: 253).

Es gibt u.W. bis heute nur zwei Studien, die sich bemüht haben, das Problem der Messung der Suizidität zu lösen, indem sie ihre Analysen auf tatsächliche Todes- bzw.  Selbstmordfälle aufbauen, und diese Studien geben keinen Anlass dazu, von einer größeren Suizidgefährung Nicht-Heterosexueller oder bestimmter Gruppen von Nicht-Heterosexuellen auszugehen:

House of Mirth

Famous Suicides: Lily Bart

Bereits ein Jahr, nach dem die Übersicht über die existierende Forschungsliteratur zum Zusammenhang zwischen Suizid(risiko) und sexueller Orientierung von Muehrer – mit vernichtendem Ergebnis – vorgelegt wurde, also im Jahr 1996, haben Shaffer et al. die Ergebnisse ihrer Studie präsentiert, die damals insofern einzigartig war als sie erstmals auf der Untersuchung von tatsächlichen Selbstmordfällen und einer unselegierten Stichprobe beruhte:

„It has been suggested that there is a strong relationship between suicidal behavior and homosexuality in adolescence. It has been further suggested that it is due to the stigmatization and feelings of isolation that are experienced by many gay adolescents. Much of the literature that has given support to these hypotheses has been conducted on uncontrolled nonrepresentative samples and its generalizability is open to question. An opportunity to examine the relationship in an unselected sample arose in a case control, psychological autopsy study of 120 of 170 consecutive suicides under age 20 and 147 community age, sex, and ethnic matched controls living in the Greater New York City area”  (Shaffer et al. 1996: 64).

Death on the Nile

Famous Suicides: Jacqueline de Bellefort

Homosexualität wurde in der Studie dadurch festgestellt, dass Befragte danach gefragt wurden, ob sie homosexuelle Erfahrungen gemacht hatten oder von sich sagen, dass sie eine homosexuelle Orientierung hätten. In der Studie traf dies nur auf drei Jugendliche zu, die Selbstmord begingen, und auf keinen Jugendlichen in der Kontrollgruppe. Die Ergebnisse der Studie fassen die Autoren wie folgt zusammen:

„The difference was not significant. The circumstances of death were examined and are described. In no instance did suicide directly follow an episode of stigmatization. All three suicides had evidence of significant psychiatric disorder before death. In spite of opportunities for biased reporting, it is concluded that this study finds no evidence that suicide is a common characteristic of gay youth, or that when suicide does occur among gay teenagers, that it is a direct consequence of stigmatization or lack of support” (Shaffer et al. 1996: 64).

Die zweite Studie, die auf tatsächlichen Todesfällen (und darunter Selbstmorden) beruht, ist eine neuere Studie von Cochran und Mays aus dem Jahr 2011. Sie bezieht sich nicht wie die Studie von Shaffer et al. auf Jugendliche, sondern auf Erwachsene und stützt sich außerdem auf eine deutlich breitere Datenbasis, nämlich auf Daten von 5.574 amerikanischen Männer im Alter von 17 bis 59 Jahren, von denen 5.292 angaben, Sex nur mit weiblichen Partnern zu haben, von denen 85 Männer angaben, nur mit Männern Sex zu haben, und von denen 197 Männer angaben, keine Sexualparter zu haben. Über einen Zeitraum von 18 Jahren hinweg wurde beobachtet, wer von diesen Männern warum verstorben ist, und es zeigte sich:

“Compared with heterosexual men, MSM [für ‘men having sex with men only’] evidenced greater all-cause mortality. Approximately 13% of MSM died from HIV-related causes compared with 0.1% of men reporting only female partners. However, mortality risk from non–HIV-related causes, including suicide, was not elevated among MSM” (Cochran & Mays 2011: 1133).

Othello

Famous Suicides: Othello

Diese Studie ermöglicht also den Vergleich zwischen heterosexuellen und homosexuellen Männern und basiert auf tatsächlichen Todesfällen, unter denen Selbstmorde als solche identifiziert werden können, weshalb das Suizidrisiko nicht durch die erfragte Erinnerung an vage Konzepte wie „Selbstmordgedanken“ retrospektiv, also (z.T. sehr weit) im Nachhinein, gemessen werden, sondern de facto errechnet werden kann. Erst auf der Basis solcher Daten wird erkennbar, wie selten das Ereignis „Suizid“ tatsächlich ist: die Autoren haben im Verlauf der achtzehn Jahre, genau: zwischen 1988 und 2006, nur 18 Selbstmorde beobachten können. Die Seltenheit des Ereignisses „Suizid“ bedeutet aber auch, dass selbst in einer Studie mit einer hohen Fallzahl – hier: 5.574 Befragte – Zusammenhänge zwischen Selbstmord und soziodemographischen Variablen – hier: sexuelle Orientierung – nur sehr unzuverlässig zu konstatieren sind, obwohl die Autoren der Meinung sind, dass

„[a]lthough suicide-related deaths were relatively rare in the NHANES III sample (n=18), if they occurred among homosexually experienced men at the same rate reported in the recent study of Danish men in registered domestic partnerships, it would have been detectable in the current study” (Cochran & Mays 2011: 1136).

Jedenfalls können die Ergebnisse von Cochran und Mays als Hinweis darauf gelten, dass das Suizidrisiko durch retrospektive Fragen nach Selbstmordversuchen oder sogar nur Selbstmordgedanken nicht zuverlässig erfasst werden kann:

„These findings indicate that the elevated rates of attempted suicide seen among men with minority sexual orientation in numerous studies, and in the NHANES III sample in particular, may not be matched by a similar elevated risk for suicide mortality” (Cochran & Mays 2011: 1136).

Oder anders ausgedrückt: Nicht-Heterosexuelle oder zumindest Homosexuelle haben kein höheres Suizidrisiko als Heterosexuelle, aber vielleicht eine größere Neigung dazu, Selbstmordversuche, -pläne oder –gedanken zu berichten, wenn sie danach gefragt werden. Vorliegende Studien weisen hierauf hin, aber weil sie in der Regel auf selegierten Stichproben und sehr niedrigen Fallzahlen beruhen, lässt sich das (nach wie vor) nicht mit Sicherheit sagen.

Wrath of Khan

Famous Suicides: Cptn. Clark Terrell

Wenn tatsächliche Todesfälle und nicht nur Selbstmorde, betrachtet werden, dann wird auch erkennbar, dass mit Bezug auf Homosexuelle ein ganz anderes Sterberisiko relevant ist als dasjenige durch Selbstmord, nämlich das Risiko, an den Folgen einer HIV-Infektion zu sterben, und dies sollte für Interventionsfreudige doch eigentlich von großem Interesse sein. Dennoch spielt dieses Sterberisiko in der öffentlichen Debatte um die Konfrontation von Schülern mit nicht-heterosexueller Sexualität bzw. entsprechenden Lebensentwürfen keine Rolle – es wird im Zuge der Werbung für „den Regenbogen“ wohl als eher kontraproduktiv empfunden, obwohl es zweifellos im Interesse von Nicht-Heterosexuellen wie Heterosexuellen wäre, wenn über dieses Sterberisiko besser aufgeklärt würde.

Statt des erhöhten Risikos einer HIV-Erkrankung bei Homosexuellen wird im öffentlichen Diskurs und vor allem von Politikern, Interessenverbänden und Multiplikatoren gerne die (tatsächliche oder vermeintliche) Stigmatisierung und Diskriminierung Nicht-Heterosexueller in der Gesellschaft thematisiert und sogar als relevante Ursache für die das vermeintlich erhöhte Suizidrisiko von Nicht-Heterosexuellen benannt. Wie steht es um diesen Zusammenhang?

Insofern bislang keine methodisch anspruchsvolle Studie ein erhöhtes Suizidrisiko von Nicht-Heterosexuellen feststellen konnte, erledigt sich die Frage nach den Gründen hierfür eigentlich von selbst. Weil aber zu erwarten ist, dass sich Politikern, Interessenverbänden und Multiplikatoren schwer tun werden, Fehler oder eine ideologisch begründete Interessenlage einzugestehen, und daher statt auf ein erhöhtes Suizidrisiko auf einen erhöhten psychischen Leidensdruck durch Stigmatisierung und Diskriminierung, der zu größeren psychischen Problemen führen soll, verweisen werden, wollen wir noch darauf eingehen, was die empirische Forschung zu diesen Zusammenhängen zu sagen hat (dazu Teil III).

©ScienceFiles, 2014

Literatur:

Cochran, Susan D. & Mays, Vickie M., Sexual Orientation and Mortality Among US Men Aged 17 to 59 Years: Results From the National Health and Nutrition Examination Survey III. American Journal of Public Health 101, 6: 1133-1138.

De Graaf, Ron, Sandfort, Theo G. M. & ten Have, Margreet, 2006: Suicidality and Sexual Orientation: Differences Between Men and Women in a General Population-Based Sample From The Netherlands. Archives of Sexual Behavior 35, 3: 253-262.

Schaffer, David, Fisher, Prudence, Hicks, R. H., Parides, Michael & Gould, Madelyn, 1996: Sexual Orientation in Adolescents Who Commit Suicide. Suicide and Life-Threatening Behavior 25, s1: 64-71.

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16 Responses to Homosexuelle begehen nicht häufiger Selbstmord als Heterosexuelle

  1. Pingback: Erhöhtes Suizidrisiko bei Homo- und Bisexuellen? | Kritische Wissenschaft - critical science

  2. jck5000 says:

    Es wäre doch bei derart viel (mehr) HIV auch zu erwarten, dass sich ein Teil der Selbstmörder aufgrund der Diagnose umgebracht hat… wurde aber sicher auch nicht untersucht.

    • @jck5000

      Das ist ein guter, weil plausibler Punkt und außerdem ein aufgrund der Studienanlagen auch tatsächlich in der Realität zu überprüfender Punkt – im Prinzip, und leider nur im Prinzip, denn ich fürchte, dass die geringen Fallzahlen dies verunmöglichen bzw. in der Studie verunmöglicht haben, es also einfach keine Schnittmenge zwischen Suizidtoten und HIV-Toten in der Stichprobe gab oder vielleicht gerade ‘mal eine Person, bei der beides zusammenfiel. Aber hierüber kann ich auch nur spekulieren, denn im Text wird der Punkt nicht angesprochen.

      Aber ja, diese Möglichkeit wäre unbedingt zu untersuchen, und es ist auffällig, dass der allergrößte Anteil der Studien zum Thema “Suizidgefährdung und sexuelle Orientierung”, also auch bzw. gerade die, die nicht mit tatsächlichen Todesfällen arbeiten, sondern mit Selbstmordgedanken, Todeswünschen oder was auch immer, die Frage nach einer HIV-Infektion entweder nicht stellt oder die Frage in den veröffentlichten Texten nicht ausgewertet/behandelt wird. Dabei wäre es doch plausibel, dass sich Selbstmordgedanken oder Todeswünsche anlässlich von Diagnosen ernsthafter Erkrankungen einstellen (und nicht nur, wenn überhaupt, anlässlich des “coming out” oder aufgrund langfristiger Diskriminierungsgefühle), und da wäre dann sicherlich nicht nur, aber auf jeden Fall auch an HIV-Infektionen zu denken.

      Es ist wohl einfach, wie karstenmende in seinem Kommentar (s.u.) schreibt, derzeit überhaupt nicht PC, das Thema “HIV/AIDS” im Zusammenhang mit sexuellen Orientierungen und Praktiken zu behandeln – möglicherweise würde allein die Tatsache, dass man dies tut, im derzeitigen Klima als homophob gebrandmarkt. Dass die Leute unter einer HIV-Infektion erbärmlich leiden und viele über Kurz oder Lang daran sterben, nimmt der tolerante, nicht-homophobe Mensch dagegen anscheinend gerne in Kauf.

  3. karstenmende says:

    In den 80er Jahren lief die HIV-Infektion noch unter der Alltagsbezeichnung “Schwulenkrankheit”. Über die signifikant höhere Verbreitung dieser Krankheit unter homointimen Männern wird sich offiziellerseits sehr laut ausgeschwiegen, das gehört zur gesellschaftlichen Tabuzone. Wie gesagt, ich bin kein Wissenschaftler, aber ich bin der Meinung, dass jede biologische Daseinsform (wie etwa Viren) auch eine Daseinsberechtigung hat. Das heißt, es gibt einen Grund, warum dieses Virus existiert und warum es unter einer bestimmten Gruppe von Menschen so deutlich überproportioniert auftritt. Wenn man nun bedenkt, dass sich diese Gruppe von Menschen nicht einmal (oder kaum) sexuell vermehrt, sondern sich so zusagen immer wieder neu herausbildet, stellt sich die Frage, warum das Virus in dieser Gruppe so stark vertreten bleibt. Kann es, unter Umständen, sogar sein, dass dieses Virus unter männlichen homointimen Betätigungen entsteht? Diese Frage ist “ketzerisch” und wird gern als christliches Gedankengut (Rache Gottes) bezeichnet. Wie aber lässt sich diese permanente Überproportion sonst erklären? Angeblich ist der häufige Partnertausch bei homointimen Männern in etwa genau so verbreitet, wie bei heterosexuellen Paaren. Wenn das so ist, dürfte HIV aber eigentlich nur noch (oder signifikant) bei heterosexuellen Menschen aufrteten, welche diese Krankheit ihren Kindern “mitgeben”. Hier stimmt doch etwas nicht!!!

    • qed says:

      In die HIV- Epidemie ist mittlerweile gottseidank Ruhe und Besonnenheit eingekehrt, von den Irren der Genderfraktion mal abgesehen; das letzte Großmärchen war bekanntermaßen, männl. Beschneidung verringere die Infektionsgefahr.

      Ich selbst habe ein Verfahren wegen Anerkennung einer HIV- Infektion als Berufskrankheit über 14 Jahre (bis zum ‘Endsieg’!) begleitet und halte mich für einigermaßen gut informiert.
      Der Stand ist demnach:
      Für medizin. Personal gilt jetzt der erhöhte Gefährdungsgrad als hinreichend zur Anerkennung, was bisher nur in Ausnahmefällen der Fall war aufgrund der niedrigen Durchseuchung der Normalbevölkerung.
      Die Befürchtung der Berufsgenossenschaften, daß nun Homosexuelle aus Gesundheitsberufen (nach wie vor hohe Promikuität, was sich in den wieder steigenden Neuinfektionsraten (Inzidenz) und zunehmenden Resistenzentwicklungen niederschlägt) ‘privat’ erworbene Infektionen als Berufskrankheit geltend machen können, hat sich nicht bewahrheitet. Durch sehr exakte Sequenzierung des Genoms ist mittlerweile sogar die Identität der Infektionsquellen bestimmbar, überdies sind die Mechanismen der Resistenzentwicklung und Mutationsorte inzwischen so gut bekannt, daß schon die Resistenzlage eines infizierten Probanden einen Rückschluß auf dessen sexuelle Orientierung zuläßt. Die großen HIV- Ambulanzen der Hochschulen wissen, wer welche Mutation von wem erworben haben kann. Eine ‘Neogenese’durch homosexuelle Betätigung gibt es nicht, lediglich einen günstigeren Übertragungsweg, der das ‘Angehen’ der Infektion wahrscheinlicher macht.
      Mit diesen Fakten ist die erhöhte Prävalenz von HIV- Infektionen bei männl. Homosexuellen hinreichend erklärbar. Die Promiskuität Homosexueller ist relativ hoch. Hier ein Artikel aus dem Ärzteblatt; die Zahlen sind zutreffend, auch wenn die sonstigen Theorien des Autors umstritten sind.
      http://www.aerzteblatt.de/archiv/66998/Studie-Gefaehrdung-der-Junge
      Das Virus ist auch keine bizarre Besonderheit, sondern hat einen Haufen Verwandte, mit denen es Übertragungsweg und Vermehrungsmodus teilt und aus denen es höchstwahrscheinlich entstanden ist; lediglich die Pathogenität, also die Fähigkeit eines Erregers zum ‘krank machen’ ist umso größer, je unbekannter er dem durchschnittlichen Immunstatus einer Population ist und je raffinierter sein Vermehrungsort- HIV lag da mit den T- Zellen genau richtig. Eine Pseudo- ‘Neuentstehung’ von Erregern ist gar nicht so selten, das war vor einigen Jahren eben der Fall: Man denke an Furchterregendes wie das Marburg- Virus, das Lassa- Fieber u.ä. Durch sie kommt es nur deshalb nicht zu großen Pandemien, weil die Infizierten sehr rasch schwer erkranken und so schnell wegsterben, daß sie nicht mehr viele anstecken können.

      Wer mehr wissen will: Das Robert- Koch- Institut ist ziemlich auf Zack und gibt bereitwillig Auskunft.

      • karstenmende says:

        Danke! Damit sind viele meiner Fragen beantwortet. Dann wird es wohl doch das “Sackhüpfen” sein, dass zur rasanten Verbreitung des HI-Virus bei Schwulen führt. Daraus ergibt sich jedoch die Frage, wieso gleichgeschlechtliche “Beziehungen” der Ehe gleichgesetzt werden sollten. Dieses Verhalten scheint mir sehr mit mangelndem Verantwortungsbewußtsein einherzugehen. Auch die zum Teil bewußte Ansteckung eines “Verkehrsteilnehmers” mit HIV spricht dafür. Die eigene Lustbefriedigung scheint wohl bei manchen Schwulen einen größeren Stellenwert zu genießen, als die Gesundheit anderer Menschen. Die Zahlen aus dem Ärzteblatt zu dem Umstand “Homosexuelle und Pädophilie” lassen zu dem die Bemühungen der “Regenbogen-Szene” um ein generelles Adoptivrecht in einem gruseligen Zwielicht erscheinen.

        • qed says:

          Natürlich. Nur das “Sackhüpfen” und nichts als das.

          Warum ihre Zeitabschnittskonklusionen der Ehe gleichgestellt werden sollen, hat lediglich die sattsam bekannten, ideologischen Gründe- die meisten Schwulen pfeifen darauf, da sie ihresgleichen recht gut kennen und schon erst recht nicht in “Familie und so” machen wollen mit adoptierten, oft beschädigten Blagen aus irgend einer Alkoholikerkopulation oder Deckakten zweier Debiler. Es ist kein Zufall, daß es keine offiziellen Zahlen über Schwulenpärchen gibt, die sehnsüchtig einem ansonsten verteufelten Familienidyll anhängen. Selbst die Zahl ihrer “Eheschließungen” hält sich sehr in Grenzen.

          Sie haben aber noch auf ein Phänomen hingedeutet, das unmittelbar mit dem Thema HIV und den deutlich steigenden Ansteckungszahlen zu tun hat: den anscheinend dürftigen Gebrauch von sog. “Parisern”. Da sollte man Klartext reden: Der ist in der Szene out! Fummelt da einer im Darkroom erst mal umständlich so einen Reifen aus der Tasche: Geht gar nicht! Blitzartige Überraschung ist angesagt!
          Den Grund kann auch eine Hete nachvollziehen mit einem schlichten Penetrationsversuch bei Mutti; für dem schwulen Verkehr wirklichkeitsgetreuere Versuchsanordnungen Schätzende sei eine Expedition nach SEA empfohlen. Der Unterschied zwischen “mit” und “ohne” erschließt sich da unmittelbar.

          Lustmaximierung ist ihr Prinzip. Ich jedenfalls habe dafür nach einer ruinösen Scheidung mit Kinderelend und jahrzehntelangem staatsfeministischem Dirigismus ziemliches Verständnis.
          Merkwürdigerweise wird ihnen dies von einschlägiger Seite nicht gegönnt
          http://www.emma.de/thema/schwulenbewegung

          Nö, eigentlich ist es nicht merkwürdig….

    • SH001 says:

      @ Karstenmende,

      Es gibt keinen Grund warum dieses Virus existiert, genausowenig warum es einen Grund gibt das der Mensch existiert.
      Es gibt z.b. ähnlich Viren auch bei Menschenaffen, einige Forscher glauben/glaubten auch das der HI Virus eine Mutation eines dieser Viren ist, keine Ahnung ob die Theorie mittlerweile wiederlegt wurde. Habe mich länger ncht mehrmit dem Thema beschäftigt.

      Der Virus übträgt sich wie viele andere Viren durch Körperflüssigkeiten. (Hohe Konzentration in Blut aber auch Samenflüssigkeit, eher geringere konzentration in der Scheidenflüssigkeit bis zu minimale konzentration im Speichel)
      Ein Infektion des Fötus mit dem HI-Virus durch die infizierte Mutter ist möglich aber hat eine sehr neidrige wahrscheinlichkeit.

      Sie fragen warum ist die verbreitung des HI-Virus bei Homosexuellen höher als bei Heterosexuellen?

      Ich gebe ihnen mal einen HInweise auf eine der Ursachen::
      Was kann bei Heterosexuellem Sex passieren was bei Homosexuellem Sex unmöglich ist?

      Und nun raten sie mal welche Gruppe beim Seitensprung//ONS wohl eher ein Kondom benutzt um sich damit vor einer ungewollten Vaterschaft zu schützen und dadurch auch die Gefahr einer weitergabe bzw. Infektion mit einer sexuell übertragbaren Krankheit minimiert?

      • karstenmende says:

        Da HI-Virus is bekannt dafür zu mutieren und seine Eigenschaften zu verändern. Es hat den Ruf weg, ein “intelligentes” Virus zu sein. Das was Sie sagen entspricht ungefähr dem Stand von vor 20 Jahren. Warum sollte so ein Verwandlungskünstler, wie das HI-Virus nicht mittlerweile die von Ihnen genannten Barrieren überwunden haben? Das wäre für diesen raffinierten Erreger bestimmt nicht das Problem. Ich will nicht behaupten, das dieses Virus so “clever” ist, dass es sich bewußt auf die “Verseuchung” von Schwulen spezialisiert hat. Aber die Umstände zur Verbreitung des Virus müssen unter dieser Gruppe von Menschen eben besonders günstig sein. So günstig, dass es sich auf dieser Ebene eben noch keiner Mutation unterzogen hat. Übrigens sollte gerade das hohe Risiko einer Ansteckung durch HIV unter Schwulen zu der Einsicht führen, sich mit Kondomen zu schützen. Im Zeitalter der Pille ist es nämlich für heterosexuelle Techtelmechtel nicht mehr unbedingt notwendig, eine Kapuze aufzusetzen, nur so nebenbei.

    • heureka47 says:

      Außerhalb des Tellerrandes der Wissenschaft:
      Wir leben in einem gemeinsamen “Supra- / Über-Bewußtsein”, evtl. identisch mit dem “Kollektiven Unbewußten” (C.G. Jung) und dessen “Sprache” ist SYMBOLISCH – wie bekanntermaßen z.B. Träume, aber auch “Visionen” / “Halluzinationen” / “Wahn”(-Vorstellungen), usw.

      Auch Krankheiten / Symptome sind SYMBOLE (R. Dahlke) und haben etwas zu sagen über den Ursprung – über den vorliegenden “Mangel” oder “Konflikt”. Der wahrhaft erwachsene und folglich WEISE Mensch versteht die symbolische Sprache und kann entsprechend Nutzen daraus ziehen.

      Ich verstehe auch Homosexualität als ein Symptom – und zwar als symbolischen Hinweis auf die “Krankheit der Gesellschaft”, die “Kollektive Neurose”, die ich die “Kollektive ZIVILISATIONS-Neurose” nenne.

      Die Bezogenheit auf das eigene Geschlecht ist symbolischer Hinweis auf die krankhafte Selbst-Bezogenheit, den Ego-Ismus und das Ignorieren des “Anderen”; das “Nicht-Lieben” des / der “Anderen”.

      Das häufige Auftreten des HIV-Virus mag mit den sexuellen Praktiken zusammenhängen. Das konkrete ERKRANKEN aber mit dem Mangel an LEBENS-ENERGIE, der typisch ist für die “Kollektive Neurose” und der sich noch verstärkt bei Hinzukommen größerer / weiterer Konflikte. Konflikte “fressen” Lebens-Energie und das schwächt das Immun-System und den ganzen Menschen.
      Grundsatz: Je weniger Lebens-Energie, desto intensiver das Kranksein.

      Ein Arzt / Wissenschaftler, der in diesen Zusammenhängen sehr intensiv geforscht und wichtige Zusammenhänge entdeckt hat, Ryke Geerd Hamer, wurde leider von seinen Kollegen “fertig gemacht” – weil sie Angst vor Gesichtsverlust hatten, wenn diese Erkenntnisse öffentlich würden.

      Wenn die Wissenschaft argumentiert, (die) Krankheiten würden durch die “Gene” gemacht / verursacht, stimmt das nur zum Teil. Die KRANKHEIT – das sagt schon das Wort “krank” – ist “Mangel an Lebens-Energie”. Die Gene aber enthalten nach meiner Meinung die Programme für die verschiedenen SYMPTOME. Das ist kein MANGEL, sondern ein Ausdruck schöpferischer Intelligenz, Weisheit und Liebe. Denn die Symptome sind weise, liebevolle, Hinweise des “Unbewußten” auf seelische “Störfaktoren” bzw. “Konflikte”.

      Weil ALLE Krankheiten Mangel an Lebens-Energie sind, sind sie auch alle grundlegend heilbar – durch einen Prozeß der Bewußtseins-(höher-/weiter-)Entwicklung, der die “Aktivierung der Lebens-Energie” bewirkt und auch eine Grundreinigung des (Unter-)Bewußtseins einschließt, sowie daran anschließendes konsequentes Reinhalten des (Unter-)Bewußtseins. Dieser Prozeß sichert “regelhaft stabile” Gesundheit. Wer diesen Prozeß richtig / erfolgreich absolviert hat, wird nicht mehr häufig oder schwer krank.

      Folglich sind auch HIV und Homosexualität grundlegend heilbar. Zustimmung / Bereitschaft der Personen vorausgesetzt. Jede wahre Heilung ist in Wahrheit Selbst-Heilung. Das kann und muß jeder Mensch selbst tun. Heiler können hilfreiche Informationen geben und/oder das Klima “bedingungsloser Liebe” bereitstellen, das die Heilung sehr begünstigt, aber die Herrschaft über sein Bewußtsein hat jeder Mensch selbst und nur er selbst kann darin Änderungen bewirken.

      • Helmut Ungewitter says:

        Luc Montagnier hat ihn entdeckt. Der schwächelnden Pharma-Industrie kam er sehr gelegen.
        Es ist ein Milliarden-Geschäft………Später hat er selber seine Entdeckung angezweifelt und
        relativiert…..und in Bezug auf Afrika vorsichtig einen Mangel an sauberem Wasser und aureichender Ernährung für die hohe Sterblichkeit angedeutet.
        Apro pos Statistiken: Dr. Christian Fiala hat viele Statistiken über Afrika gesammelt.
        Auf YouTube gibt´s einige Vorträge von ihm.

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