Category: Suizid

Denunziation ist Tagesschau wichtiger als das Leben ihrer Leser

Ein Asylbewerber, der nach Afghanistan abgeschoben wurde, nimmt sich das Leben. All Gutmenschen-Hell Breaks loose: Einer von #69. An Seehofers 69. Geburtstag – höhö – abgeschoben. Jetzt tot, nachdem er sich das Leben genommen hat. #RIP Horst #Seehofer ist ein erbärmlicher Zyniker und dem Amt charakterlich nicht gewachsen. Sein Rücktritt überfällig. Hallo, Koalition?!? https://t.co/tmVOSmTRzE —

Homosexualität, Diskriminierung, Selbstmord: Die Inszenierung eines Zusammenhangs

Nicht-Heterosexuelle sind eine schutzbedürftige Lebensform – oder? Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck, wenn man Erzeugnisse der vermeintlichen Zivilgesellschaft und des angeblichen Qualitätsjournalismus zur Kenntnis nimmt: Lesbische und schwule Jugendliche haben eine vier- bis siebenmal höhere Suizidrate. Junge Schwule sind häufiger suizidgefährdet [als?]. Hohes Suizidrisiko bei jungen Homosexuellen. Selbstmordgefahr [!sic] bei Homosexuellen viel häufiger [als?] Risikofaktor für Suizid:

Ende des Rentenbezugs: Immer mehr Alte nehmen sich das Leben

Eine gesellschaftliche Gruppe, die in Deutschland zur Randständigkeit verurteilt ist, sind die Alten. Alte kommen als Wohlfühlrentner auf Mallorca oder als Demenzproblem im Dreibettzimmer des Pflegeheims vor. Ansonsten erfahren sie keine besondere Aufmerksamkeit geschweige denn Wertschätzung. Sie sind keine besonderen Toten unter denen, die bei einem Flugzeugabsturz umgekommen sind. Die besonderen Toten sind immer Kinder

Als Mann ist man wirklich der Arsch – besonders im Bundestag ist Misandrie verbreitet

Zugegeben, der Titel dieses Posts klingt nicht wissenschaftlich. Aber: Da es unter qualitativen Sozialforschern üblich ist, markante Stellen aus Interviews im Titel von Büchern zu führen, wobei dann so interessante Titel wie “… einfach weg aus meinem Leben” – eine qualitative Studie über Frauen, die ihren Partner getötet haben” herauskommen, auf dem Deckel von wissenschaftlichen Büchern, haben wir

Mehr Toleranz für Homosexuelle: Interventionen emprisch unbegründet, gefährlich und politisch fehlgeleiteter Aktivismus

Mehr Akzeptanz und Toleranz, so haben es sich Politiker landauf landab vorgenommen, wollen sie ihren Bürgern für Homosexuelle beibringen. Entsprechende Interventionen, die vor allem auf Schüler abzielen, sollen dem hehren Ziel dienen. Aber gibt es auch einen Anlass für die entsprechende Intervention? Gibt es Diskriminierung Homosexueller in relevantem Ausmaß? Leiden Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Orientierung

Diskriminierung: Ursache von Suizid oder psychischer Erkrankung bei Homosexuellen?

Teil III: Suizidrisiko, psychische Erkrankungen/Probleme bei Nicht-Heterosexuellen und die diesbezügliche Bedeutung von Stigmatisierung und Diskriminierung (zu Teil II bzw. zu Teil I) Wer sich einen Überblick über den Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit oder Krankheit und sexueller Orientierung sowie die Rolle, die Vorurteile und Diskriminierung hierbei spielen oder spielen könnten, verschaffen möchte, dem sei die Lektüre

Homosexuelle begehen nicht häufiger Selbstmord als Heterosexuelle

Methodisch qualtitätvolle Studien lassen kein erhöhtes Suizidrisiko Homosexueller erkennen, aber eine erhöhte Sterblichkeit aufgrund von HIV-Infektionen Teil II, hier geht es zu Teil I Die methodischen Mängel, die Muehrer im Jahr 1995 bei seiner Durchsicht der Literatur zum Zusammenhang zwischen Suizid(risiko) und sexueller Orientierung festgestellt hat, muss man auch der aktuelle(re)n Literatur zum Thema bescheinigen.

Erhöhtes Suizidrisiko bei Homo- und Bisexuellen?

Oder: Gibt es einen wissenschaftlich begründeten Anlass zu einer entsprechenden Intervention in Schulen (oder sonst wo)? TEIL I In den vergangenen Wochen wurde in Baden-Württemberg viel über den Bildungsplan 2015, genau: die Bildungsplanreform 2015/2016, diskutiert, in den „[d]as Thema ‚Akzeptanz von Sexueller Vielfalt‘ […] im Bildungsplan im Zusammenhang allgemeiner Erziehungsziele aufgenommen [ist]“. (Dass Deutschlands Bürger

Suizid ist männlich – Ursachen sind strukturell

“Mehr Tote durch Suizid als durch Verkehrsunfälle”, so hat die WELT einen Artikel überschrieben, der vor vier Tagen erschienen ist. Darin ist häufig die Rede von “Menschen” und jedes Mal, wenn in dem Artikel von “Menschen” die Rede ist, geht es darum zu erklären, warum sich jemand das Leben nimmt: “Menschen reagieren unterschiedlich… gestehen sich ihre
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