Schwules Gen gefunden?

Ein Beispiel wissenschaftlicher Forschung und Diskussion, das wir denen ans Herz legen wollen, die Diskussionen immer dann abbrechen, wenn sie selbst kritisiert werden, kommt aus den USA.

In der Zeitschrift Scientific Reports berichtet Alan R. Sanders und ein ganzes Rudel Ko-Autoren von einer Studie, die sie unter 1.077 homo- und 1.231 heterosexuellen Männern durchgeführt haben. Für die insgesamt 2.308 Männer haben die Forscher eine Genom-weite Assoziations-Studie vorgenommen, also eine Studie, die das gesamte Genom der jeweiligen Männer auf Besonderheiten, in der Regel auf Spitzen in einem Plot der einfachen Vielgestaltigkeit von Nuklotiden (SNPs dazu die Abbildung) abbildet und für die Männer miteinander vergleicht. Im diesem Zusammenhang meinen die Forscher Hinweise darauf gefunden zu haben, dass sich für homosexuelle Männer im Vergleich zu heterosexuellen Männern Unterschiede bei den Chromosomen 13 und 14 finden lassen. Den Genen, die sich in unmittelbarer Nähe zu diesen Chromosomen befinden, wird ein Einfluss auf die sexuelle Orientierung nachgesagt.

Damit, so meinen Sanders und all die anderen, die an dem kurzen Papier beteiligt sind, seien erste Hinweise darauf gefunden, dass Homosexualität auf eine bestimmte Genetik zurückzuführen sei.

Dem widersprechen drei Wissenschaftler mit Vehemenz.

Für Dr. Jeffrey Barret ist die Studie zu klein. Um komplexe menschliche Eigenschaften, wie z.B. die sexuelle Orientierung zu untersuchen, müssten eine Vielzahl genetischer Unterschiede in Betracht gezogen werden. Das bedeutet, dass man die Genome von zehntausenden besser noch hundertausenden von Menschen vergleichen muss, um einigermaßen signifikante Ergebnisse vorweisen zu können. Die Studie von Sanders und all den anderen, kommt nicht einmal in die Nähe der erforderlichen Anzahl von Versuchspersonen: „This study is way, way, way too small to draw any meaningsful conclusion“.

Gleicher Ansicht ist Prof. Robin Lovell. Er erkennt den mutigen Versuch, aus wenig Versuchspersonen, viel Schlüsse zu ziehen, an, weist aber auch auf die viel zu kleine Stichprobe von Sanders et al. hin. Hinzu komme, dass die Forscher nur Männer europäischer Abstammung untersucht hätten. Das sei ein weiterer Mangel, der eine Verallgemeinerung der Ergebnisse verbiete.

Prof. Gil McVean bringt die Kritik auf einen gemeinsamen Nenner:

„The researchers have found weak evidence for genetic variation that influences self-reported sexual preferences in men. However, the sample size is small, the results have not been replicated in an independent study and the level of evidence presented doesn’t meet the threshold of significance typically required within the field”.

[…]

“The specific biological hypothesis put forward in this paper does not have anything more than highly tenuous / circumstantial evidence. Rather, as above, sexuality is likely influenced by many different factors, including environment, experience and (likely) some aspects of innate biological variation.

“I can see no major implications of this work or how it could be useful in the future. The genetic effects are far too weak to be of any predictive or diagnostic value. All biology – including the origins of sexuality – is interesting at some level, but I see no direct applications of such research.”

Mit anderen Worten: die Studie ist eine Studie ohne Wert, die Ergebnisse können nicht verwendet werden. Die Studie klopft an die Tür zur Junk Science. Alle, die der Studie in deutschen Medien in den nächsten Wochen begegnen werden, sollten dies im Hinterkopf behalten.

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Preiskauf: Heiko Maas erhält Preis für Toleranz (keine Satire)

Falls Sie sich fragen, was das Auswärtige Amt mit Steuergeldern macht, hier eine Antwort, die Michael Roth, Staatssekretär für Europa, in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Tolerantia-Awards an Heiko Maas gegeben hat:

„Vergangene Woche haben wir wir im Auswärtigen Amt eine Konferenz mit LGBTI-Aktivistinnen und Aktivisten vom Westlichen Balkan organisiert. Dabei berichtete ein Aktivist aus Mazedonien, wie seine Organisation in den vergangenen Jahren sechs Mal Opfer von Übergriffen wurde. Auch er selbst wurde angegriffen, und hatte anschließend den Eindruck, dass staatliche Behörden kein Interesse an einer Aufklärung der Vorfälle hatten.“

Nur zur Erinnerung, das Auswärtige Amt hat eigentlich die Aufgabe, die Interessen von Deutschen im Ausland zu vertreten, Pässe auszustellen, Deutschen, die in Not geraten sind, zu helfen, für deren Sicherheit zu sorgen, ihnen rechtlichen Beistand zu leisten usw. Nun wären Verwaltungen keine Verwaltungen, wenn sie nicht versuchen würden, ihren Tätigkeitsbereich zu erweitern, schon um mehr Ressourcen zu binden. Deshalb wurde die Aufgabenbeschreibung des auswärtigen Dienstes gedehnt, wenngleich man sie unter der Überschrift „Sicherung und Vertretung der Interessen Deutschlands im Ausland“ stellen könnte:

“(2) Aufgabe des Auswärtigen Dienstes ist es insbesondere,
– die Interessen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland zu vertreten,
– die auswärtigen Beziehungen, insbesondere auf politischem, wirtschaftlichem, entwicklungspolitischem, kulturellem, wissenschaftlichem, technologischem, umweltpolitischem und sozialem Gebiet zu pflegen und zu fördern,
– die Bundesregierung über Verhältnisse und Entwicklungen im Ausland zu unterrichten,
– über die Bundesrepublik Deutschland im Ausland zu informieren,
– Deutschen im Ausland Hilfe und Beistand zu leisten,
– bei der Gestaltung der Beziehungen im internationalen Rechtswesen und bei der Entwicklung der internationalen Rechtsordnung mitzuarbeiten
– und die außenpolitische Beziehungen betreffenden Tätigkeiten von staatlichen und anderen öffentlichen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland.”

Ob das Hätscheln von Lobbyisten zu den Interessen Deutschlands gehört, ist eine Frage, die wir hier nicht beantworten müssen, denn hier geht es ja um Heiko Maas, der sich so um die Toleranz verdient gemacht haben soll, dass er den Tolerantia-Preis des Jahres 2017 erhalten hat. Der Tolerantia-Preis wird, oh Wunder, von Lobbygruppen der LGBTIusw (d.h. Homosexuelle und Anderssexuelle), also von denen vergeben, die man im Auswärtigen Amt hofiert. Fast könnte man denken, hier wäscht eine Hand die andere… Ihr finanziert uns, wir vergeben Preise an Euch …

Und so hat Heiko Maas (SPD) den diesjährigen Tolerantia-Preis erhalten, weil er sich so um LGBTIusw verdient gemacht hat.

Vermutlich könnte man einem Massenmörder den Friedensnobelpreis verleihen oder Robert Mugabe zum Botschafter für Weltgesundheit der WHO machen, wenn man all das ausblendet, was die Freude der Preisverleihung trüben könnte, NetzDG, Aktivismus gegen vermeintliche Hatespeech, Zerstörung der Meinungsfreiheit und Komplizenschaft mit der AAS-Stiftung … Es ist eben alles eine Frage der Betrachtungsweise und der A-Moral.

Und es ist sicher kein Zufall, dass Michael Roth (SPD), Staatssekretär für Europa im Auswärtigen Amt, die Laudatio auf Heiko Maas (SPD) hält und darin Umberto Eco zitiert:

„Der Schriftsteller Umberto Ecco hat einmal gesagt: „Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.“ Diese Worte hast Du Dir, lieber Heiko, bei der Bekämpfung von Hate Speech zum Leitsatz gemacht.“

Nun, dann wollen wir einmal Eco’s mit Köpfen machen. Ab sofort definieren wir die Grenze unserer Toleranz da, wo Eco oder Unsinn von Eco in welcher Form auch immer, im Kommentarfeld auftaucht. Wer ecozitiert wird gelöscht. So viel Toleranz muss sein! Man muss eben die Grenze der Toleranz definieren, muss intolerant sein, um tolerant zu sein.

In einer Welt des Wahnsinns muss man sich anpassen, um nicht aufzufallen oder in die Klapse gehen, um normal zu bleiben.

Wir widmen diesen Beitrag der forensischen Psychiatrie.

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Tabu! Für abweichende Meinung kein Platz: Universitärer Lynchmob in Aktion

Tabus gehen in der Regel auf religiöse oder ideologische Glaubenssysteme zurück und bestehen in einem Handlungsverbot (verbal oder non-verbal). In Gesellschaften, deren Mitglieder sich für modern halten, sind vor allem Gesinnungs-Tabus von großer Bedeutung, Tabus die bestimmte Meinungen, bestimmte Aussagen verbieten. Damit sägen die entsprechenden Gesellschaften am Ast, auf dem sie sitzen, denn Wissenschaft, die Methode, Erkenntnis zu gewinnen, ist nur da möglich, wo Tabus gebrochen oder hinterfragt werden.

Ein Tabu wird gebrochen:

„Diese widersinnige Entscheidung (die Zulassung der Ehe für Alle) überrascht mich nicht, denn sie ist eine konsequente Fortführung der von John Money (1921–2006) im Jahr 1955 begründeten Gender-Ideologie, die von der These ausgeht, es gäbe ein „psychosoziales Geschlecht“ (Gender), welches unabhängig von der biologisch-genetischen Veranlagung des Menschen existiert und wandelbar ist.“

„Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten. Bevölkerung heißt Population, und Populationen sind definiert als Fortpflanzungsgemeinschaften.“

„Homo-Paare, d. h. Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Verbindungen, sind sterile, a-sexuelle Erotik-Duos ohne Reproduktions-Potenzial.“

„Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“

„Im Lauf der Evolution der Säuger hat sich, über 150 Millionen Jahre hinweg, die Mutter-Kind-Bindung als stärkstes Band überhaupt herausgebildet. Entzieht man dem Kind somit vorsätzlich die Mutter als Bezugsperson (Homo-Männerpaare), oder versucht, den biologischen Erzeuger (Vater) durch eine Frau zu ersetzen, so ist das eine Verletzung des elementarsten Menschenrechts, das überhaupt existiert.“

„Im Jahr 2012 hat der US-Soziologe Mark Regnerus eine umfangreiche Studie vorgelegt, die erschreckende Resultate zu Tage gefördert hat (2). So konnte ermittelt werden, dass nicht nur Jungs von ihren Homo-Vätern, sondern auch Mädchen von lesbischen Mutter-Duos mit 10-fach hoher Wahrscheinlichkeit sexuell berührt bzw. zu entsprechenden Handlungen genötigt worden sind, bezogen auf eine heteronormale Eltern-Gruppe. Insgesamt betrachtet zeigt diese seriöse Studie (2), dass Kinder ohne biologische Eltern (Vater und Mutter) häufiger unter Depressionen leiden, später wesentlich öfter auf Sozialhilfe angewiesen sind, häufiger kriminell werden, öfter Rauschmittel zu sich nehmen u.a. problematische Verhaltensweisen zeigen.“

Die Aussagen, die Ulrich Kutschera in einem Interview und einer Replik in der HNA gemacht hat, haben ein Tabu verletzt:

„Staatlich geförderte Pädophilie: Kasseler Professor wettert gegen Homo-Ehe“ (HNA)
Abstruses Interview: Minister und AStA widersprechen Professor Kutschera“ (Lokal24.de)
„Uni-Professor zieht über Ehe für alle her“ (Hessenschau)
Bemitleidenswerter, hasserfüllter Mensch“ – Proteste gegen Professor (WELT)
„Ist dieser Mann noch zu retten?“ (Mannschaft.com)
Kassel: Evolutionsbiologe hält an homophoben Thesen fest. (Queer.de)
Rhein rügt „abstruse Thesen“ (Allgemeine Zeitung)

Der Präsident der Universität Kassel sagt: „Von Mitgliedern der Universität sollen keine Äußerungen gemacht werden, von denen sich Menschen verletzt und abgewertet fühlen“.

Boris Rhein, der Wissenschaftsminister Hessens von der CDU meint, Kutschera habe sich „in abfälliger oder herabsetzender Weise“ über Homosexuelle geäußert.

Der AStA Kassel nennt Kutschera einen „bemitleidenswerten, hasserfüllten Mensch[en]“ und sammelt 218 Unterschriften von Studenten, die wie im Vordruck vorgegeben angeben, in ihrer Würde durch Kutschera verletzt worden zu sein.

Gegen Kutschera gibt es zwei Anzeigen wegen Verleumdung und Volksverhetzung.
Der AStA der Universität Kassel steht nach eigenen Angaben mit Anwälten in Kontakt.

Das passiert, wenn man ein Tabu bricht.

Das im vorliegenden Fall gebrochene Tabu lautet: Homosexualität ist eine überlegene in jedem Fall eine reine Lebensweise. Homosexuelle sind zu keinerlei negativen Taten in der Lage. So wie Linke angeblich nicht wissen, was Gewalt ist, so wissen Homosexuelle angeblich nicht, was sexuelle Übergriffe auf Schutzbefohlene oder Pädophilie ist.

So langsam müssen sich Politiker und Universitätsvertreter entscheiden, ob sie im AStA und Queer Kasperltheater weiter mitspielen wollen oder sich nicht doch wieder in die normale Welt zurückbegeben wollen, in die Welt, in der Homosexuelle nach wie vor ein höheres Risiko haben, an AIDS zu erkranken, die Welt von Hepatitis A und Hepatitis B, die Welt, die die von Kutschera zitierte Studie beschreibt: Kinder, die in einer Homo-Ehe aufwachsen, haben ein 10fach höheres Risiko, sexuell missbraucht zu werden als Kinder heterosexueller Eltern. Kinder, die ohne biologische Eltern aufwachsen leiden häufiger unter Depression, sind häufiger auf Sozialhilfe angewiesen usw. (siehe oben).

Kutschera ist ein Evolutionsbiologe. Als solcher sieht er menschliches Verhalten vornehmlich durch biologische Prozesse determiniert. Seine Welt ist auf Reproduktion ausgelegt. Entsprechend definiert er die Bestandteile seiner Welt, seiner prüfbaren Welt, denn die Aussagen, die Kutschera macht, die kann man prüfen. Man kann prüfen, ob Kinder in Homo-Ehen ein höheres Risiko haben, sexuell von ihren Eltern belästigt zu werden als in Ehen heterosexueller Partner. Man kann untersuchen, ob sich eine Homo-Ehe negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirkt. Man kann einwenden, z.B. die Rolle, die gesellschaftliche Sozialisation und Erziehung bei der Ausprägung einer Persönlichkeit spielen. Man kann die These Kutscheras, wonach das menschliche Leben weitgehend durch die Gene determiniert ist und gesellschaftliche Einflüsse oder Einflüsse, die aus der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit resultieren, entsprechend vernachlässigbar sind, in Frage stellen und die Ergebnisse der Psychologie und Sozialpsychologie, die mit Namen wie Jean Piaget oder Albert Bandura verbunden sind, als Gegenbeleg anführen. Schließlich muss man über den Einwand Kutscheras diskutieren, dass eine Homo-Ehe die Menschenrechte von Kindern beseitige, ein Einwand, der auf Kutscheras Prämisse basiert, nach der Kinder eine leibliche Mutter und einen leiblichen Vater benötigen, um die besten Chancen für ein gesundes Aufwachsen zu haben. Eine Reihe von Ethnologen, auch in der Redaktion von ScienceFiles, würden diese Ansicht bestreiten und Forschungsergebnisse, wie sie u.a. Branislaw Malinowski oder Ruth Benedict zusammengetragen haben, ins Feld führen.

Der Punkt ist: Wenn man in einer gesitteten, dem Wissen verpflichteten Gesellschaft lebt, dann muss man über Kutscheras Thesen, die daraus abgeleiteten Konsequenzen diskutieren, dann muss man versuchen, seine Thesen zu entkräften oder – wenn man das nicht kann – sich der derzeit größeren Bewährung seiner Belege erst einmal beugen.

Was man nicht tun kann, ist einen Lynchmob zu mobilisieren und Kutschera öffentlich hinzurichten, dafür, dass er einer der wenigen Wissenschaftler ist, die nicht nur eine begründete Meinung haben, sondern diese Meinung auch vertreten. Das ist nicht nur unwürdig, es schadet der gesellschaftlichen Entwicklung.

Dass man von einem Politiker wie Boris Rhein nicht mehr erwarten kann, als dass er sich opportunistisch auf die Seite der größten Schreihälse stellt, ist einmal mehr offensichtlich und belegt einmal mehr, was Kutschera in seinem Interview gesagt hat: „Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten.“ Allgemeiner formuliert: Politiker haben in der Regel von dem, über das sie sich gerade ereifern, nur eine sehr eingeschränkte Ahnung, wenn überhaupt.

Aber von dem Präsidenten einer Universität muss man einfach mehr verlangen als Unsinn wie: „Von Mitgliedern der Universität sollen keine Äußerungen gemacht werden, von denen sich Menschen verletzt und abgewertet fühlen.“ Das meint Dr. Finkeldey hoffentlich nicht ernst, denn wenn er es ernst meint, dann muss er seine Universität dicht machen. Wissenschaft kann es prinzipiell mit sich bringen, dass sich Menschen „verletzt und abgewertet“ fühlen: Jeder Wissenschaftler, dessen Forschung widerlegt wird, hat derartige Empfindungen. Jeder Kriminelle, der zum Gegenstand kriminologischer Forschung geworden ist, fühlt sich so. Aber Finkeldey meint das natürlich nicht. Er sagt das nur, um zu signalisieren, dass er kein Tabubrecher, sondern ein biederer, mit wenig Phantasie begabter wissenschaftlicher Handwerker ist, von dem nicht die Gefahr neuer Ideen oder alternativer Sichtweisen ausgeht. Denn wäre er dieser hehren Ansicht, er hätte sicher auch diejenigen Wissenschaftler gerügt, die mit Blick auf die Pegida von Wutbürgern gesprochen haben, ein Begriff, der viele Pegida-Läufer „verletzt und abgewertet“ hat. Damit sich Wissenschaft entwickeln kann, benötigen Wissenschaftler Rückgrat und den Mut, neue Ideen nicht nur zu denken, sondern auch zu publizieren. Quallen schaden der Wissenschaft.

Dass Medien Tabubrecher öffentlich hinrichten wollen, ist dagegen nicht verwunderlich, denn Medien sind Horte konservativer Ideen, deren Mitglieder sich bei denen andienen, von denen sie sich einen Vorteil versprechen. Diejenigen, die Tabus brechen oder neue Ideen verbreiten, haben in der Regel wenig Unterstützung und viele Gegner. Entsprechend sind Medien, die meisten Medien die ersten, die die Tabubrecher hinrichten. Zweifelsohne hätten die heutigen Journalisten direkt vor Ort, im Livestream davon berichtet, wie der Ketzer Giordano Bruno am Pfahl verbrannt wird und diese Maßnahme der Obrigkeit genauso gerechtfertigt, wie sie das heliozentrische Weltbild gegen den Angriff Kepplers verteidigt hätten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Kutschera von Mainstream-Medien angefeindet wird.

Erschreckend ist es dagegen, wenn sich Studenten in die Reihen des Lynchmobs gesellen, denn ihre Aufgabe besteht darin, die wissenschaftliche Auseinandersetzung, die wissenschaftliche Methode, die wissenschaftlichen Standards zu erlernen. Andere Menschen wegen deren begründeter Meinung anzufeinden, ist mit nichts davon zu vereinbaren. Insofern zeigt der AStA Kassel, dass er nicht an Wissenschaft, sondern an der Perpetuierung von Tabus interessiert ist. Als Material für wissenschaftlichen Nachwuchs sind die Mitglieder des AStA und die 218 Unterzeichner vorgefertigter Meinungen unbrauchbar. Ihnen fehlt die Lust am Hinterfragen, am Zweifeln, am Kritisieren. Keine der drei Zutaten ist mit Glaubenssystemen wie sie Ideologien darstellen, vereinbar. Alle drei Zutaten sind notwendige Bestandteile der Wissenschaft. Wer sie nicht in Ehren hält, hat in der Wissenschaft nichts verloren.

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Neo-Orientalismus im Bundestag – Ressourcenverschwendung im Extrem

Vorrede: Ressourcen sind begrenzt. Die Ressourcen, die man für eine Sache einsetzt, stehen nicht mehr für eine andere Sache zur Verfügung. Wenn man also Ressourcen für eine unwichtige Sache verschwendet, dann fehlen die entsprechenden Ressourcen, um eine wichtige Sache anzugehen.

Erving Goffman hat wie kein Anderer das Soziale als Schauspiel beschrieben und durchschaut. Wir alle spielen Theater ist die deutsche Übersetzung seines Klassikers, der mit „The Presentation of Self in Everyday Life“ einen wesentlich besseren Titel trägt: Die Selbstdarstellung im täglichen Leben, wäre ein sinnvollerer Titel gewesen.

Das tägliche Leben, es besteht aus der täglichen Inszenierung von sozialen Rollen, aus der Errichtung einer Fassade vor oder hinter der die dramatische Gestaltung der Selbstinszenierung erfolgen kann, es besteht aus Ausdruckkontrolle und Idealisierung und vor allem aus dem Versuch, glaubwürdig zu erscheinen.

Gutmenschen, also Menschen, die als „gute Menschen“ erscheinen wollen, denen es wichtig ist, sich als das zu inszenieren, was sie für einen guten Menschen halten, sie haben es heute schwer. Gerade noch haben sie in einer modernen Variante des Orientalismus des 18. und 19. Jahrhunderts, die man als Neo-Orientalismus bezeichnen kann, Flüchtlinge als Form kleiner schwarzer Kinder, um die man sich kümmern muss, idealisiert, da haben sich die idealen Flüchtlinge, die zu Millionen nach Deutschland kommen, als gar nicht ideal, sondern als menschlich entpuppt. Sie haben andere Bedürfnisse als von den Gutmenschen für sie vorgesehen, sie bringen andere kulturelle Traditionen mit, sie haben andere Wertvorstellungen, in denen weder Homosexualität einen Platz hat noch eine öffentliche Exposition von Sexualität, sie sind zuweilen gar kriminell und mögen die deutsche Küche nicht. Wenn Gutmenschen auf die Realität treffen, dann passiert, was immer passiert: Ihre Idealisierung zerfällt zu Staub, ihre Inszenierung als Gutmensch ist entsprechend in Gefahr, ihre mühsam errichtete Fassade, sie bröckelt.

Da wiederum die Inszenierung als Gutmensch nicht um ihrer selbst willen, sondern deshalb erfolgt, weil die eigen Persönlichkeit davon abhängt, bringen die undankbaren Flüchtlinge, die sich als normale Menschen entpuppen, nicht nur die Fassade der Gutmenschen-Darstellung, sondern die ganze Persönlichkeit des Gutmenschen in Gefahr.

Folglich muss ein neues Feld her, auf dem sie sich als Gutmenschen dramatisieren können. Sie benötigen eine neue Gruppe, derer man sich bemächtigen kann, die man idealisieren kann, der man sich überlegen fühlen kann und auf deren Rücken man sich gut fühlen und als gut inszenieren kann. Die entsprechende Gruppe darf nicht zahlreich sein, sonst besteht zum einen die Gefahr, dass die Idealisierung durch Konfrontation mit dem real existierenden edlen Wilden in sich zusammenfällt, zum anderen lebt die ganze Dramaturgie, das ganze Signalisieren der eigenen Gutheit, das virtue signalling, und somit die Inszenierung der eigenen Persönlichkeit davon, dass das für die Gutheit ausgewählte Objekt, sich nicht als etwas anderes entpuppt als es zu sein hat.

Da Flüchtlinge, undankbare kleine Braune, die sie sind, sich als normale Menschen erwiesen haben, haben sich die Gutmenschen auf eine Gruppe zurückbesonnen, die ihnen schon einmal als Objekt gedient hat: Homosexuelle.

Homosexuelle sind optimal, wenn man sich als guter Mensch inszenieren will. Man erklärt, dass Homosexuelle nicht benachteiligt werden dürfen. Kämpft dafür, dass sie nicht diskriminiert werden. Macht sie zu einer idealen Lebensform, einer von der heterosexuellen Mehrheit unterdrückten Lebensform, in der sich nicht etwa Männer in Leder mit einem Hang zu Sado-Masochismus treffen oder Männer, die ihre finanzielle Position ausnutzen, um sich mit Crystal-Meth auszurüsten und Strichjungen zu kaufen, oder Frauen, die ihre Faszination und gleichzeitige Angst vor Männlichkeit hat eine Psychose entwickeln lassen, nein, Homosexuelle sind rein wie kleine Kinder. Sie haben kein erhöhtes Aids-Risiko, sind mindestens genau so gute Eltern wie heterosexuelle Eltern und in jeder Hinsicht die überlegene Lebensform, schon weil sie wie die Kindlein sind – jedenfalls in der Idealisierung derer, die sich auf dem Rücken von Homosexuellen ausleben.

[Ein Aspekt homosexueller Kultur:]

Homosexuelle sind auch deshalb optimal, weil es kaum welche von ihnen gibt, und die, die es gibt, die sich in der Öffentlichkeit als homosexuell inszenieren, sie werden als Ikonen eines Befreiungskampfes aufgebaut, der dieses Mal keine unterdrückten Minderheiten zum Gegenstand hat, die in stattlicher Anzahl vorhanden sind, wie z.B. die Palästinenser, die um staatliche Anerkennung kämpfen, sondern eine so kleine Minderheit, dass man sie einerseits mit der Lupe suchen muss, um sie zu finden, andererseits die Gefahr reduziert ist, dass sie sich als normale Menschen erweisen, die von der Idealisierung von Homosexualität, auf der die öffentliche Diskussion basiert, abweichen.

Um die Idealisierung auf die Spitze zu treiben, unterstellen die Kämpfer für die Gleichberechtigung von Homosexuellen Letzteren, dieselbe Spießigkeit, die sie selbst auszeichnet, eine Spießigkeit, die das eigene Leben in die Obhut des Staates und den rechtlichen Schutz seiner Gesetze legen will, eine Spießigkeit, für die Partnerschaft so gefährlich und bedrohlich ist, dass man sie nur eingeht, wenn klar ist, welche Rechte und Pflichten damit einhergehen. Selbstverständlich wollen Homosexuelle nichts lieber als heiraten, um zu zeigen, dass sie zwar anders, aber nicht zu anders sind.

So sehen es die Gutmenschen und so kommt es, dass der Bundestag über die Ehe für Alle abstimmen wird, dass er seine Ressourcen einsetzen wird, um ein Recht zu schaffen, von dem, wenn man annimmt, dass der Anteil der Homosexuellen, die heiraten werden, dem Anteil der Verheirateten in der Bevölkerung entspricht, gerade einmal 0,23% der Haushalte in Deutschland etwas haben werden.

Wie das Statistische Bundesamt heute mitgeteilt hat, gibt es rund 94.000 homosexuelle Partnerschaften. Gemessen an den 24.099.000 Haushalten, in denen zwei oder mehr Personen zusammenleben, macht dies einen Anteil von 0,4%. Rund 61% der Deutschen im Alter von 27 bis 59 Jahre sind verheiratet. Unterstellt man Homosexuellen dasselbe Heiratsverhalten, dann stimmt der Bundestag über Rechte ab, die von 0.23% der deutschen Haushalte wahrgenommen werden.

[Noch ein Aspekt homosexueller Kultur:]

Dieser Irrelevanz homosexueller Ehen im gesellschaftlichen Kontext steht die Nützlichkeit von Homosexualität für Virtue Signalling gegenüber. Kein anderes Thema hat es in den letzten Wochen und Monaten geschafft, die Phantasie derer, die in Medien und Politik sitzen, so zu beflügeln, wie Homosexualität, jene Verhaltensweise, von der die meisten nicht mehr wissen als sie in ihrer Phantasie sich auszumalen, im Stande sind. Wobei diese Phantasie in den meisten Fällen kein gutes Licht auf den Charakter der Phantasten werfen wird. Homosexualität, die Vorstellung vom edlen Schwulen, sie steht somit in einer direkten Reihe mit dem Orientalismus, jener Bewegung, die Deutschland schon einmal im Griff hatte, damals mit Blick auf die arabischen Staaten, die die Phantasie mancher Deutscher in einer Weise beflügelt haben, die umgekehrt reziprok zu den Kenntnissen besagter Deutscher von arabischen Ländern stand.

Aber, wie schon mit Blick auf die Flüchtlinge festgestellt, es geht nicht darum, die Realität zu beschreiben. Es geht darum, sich als Gutmensch zu inszenieren, eine dramatische Darstellung zu liefern, die zeigt, man ist der Samariter, auf den selbst die Bibel umsonst gewartet hat. Die Realität stört dabei nur. Sie stört den Neo-Orientalismus und die von ihm versprochene Möglichkeit, der eigenen Phantasie Flügel zu verleihen, die Grenzen überwindet, Grenzen der Moral, Grenzen des guten Geschmacks, des pfleglichen und verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen …

P.S.
Wenn Homosexuelle zusammenleben wollen und sich ihrer nicht sicher sind, so dass sie eine rechtliche Sicherheit benötigen, steht ihnen jederzeit die Möglichkeit zur Verfügung, einen privatrechtlichen Vertrag mit einander abzuschließen. Es gibt keinerlei Notwendigkeit, homosexuelle Partnerschaften per Zugang zur Ehe unter den Schutz des Grundgesetzes und nachfolgend in den Genuss der damit verbundenen steuerlichen Vorteile, staatlichen Subventionen und sonstigen finanziellen Zuwendungen kommen zu lassen. Wenn es um Gerechtigkeit geht, bestünde der sinnvollere Weg darin, die Privilegierung von Lebensentwürfen abzubauen, anstatt den privilegierten Lebensentwürfen neue hinzuzufügen, denn: auch finanzielle Ressourcen sind begrenzt. Die Staatsknete kommt nicht aus der Steckdose, sie muss erwirtschaftet werden, von denen, die nach wie vor dumm genug sind, ein Erwerbs- und kein Transferleben zu leben.

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[Zugabe: Ein weiterer Aspekt homosexueller Kultur:]

Ehe für alle – Armseligkeit und Phantasielosigkeit treffen die Bundestagswahl

Als Konrad Adenauer zur Wahl angetreten ist, ging es in Deutschland um Richtungsentscheidungen, Entscheidungen, die er und u.a. Ludwig Erhard dann getroffen haben, für eine Marktwirtschaft und eine Integration im Bündnis der westlichen Staaten.

AdenauerWilly Brand hat die Ostpolitik ins Leben gerufen und der Politik seiner Zeit nicht nur mit einem Kniefall seinen Stempel aufgedrückt.

Helmut Schmidt, nun, über Helmut Schmidt und die Entscheidungen seiner Regierungen, vom Nato-Doppelbeschluss bis zum Radikalenerlass, muss man keine Worte verlieren.

Von Helmut Kohl kann man halten, was man will, aber die brachiale Zielstrebigkeit, mit der er die DDR angeschlossen hat (Für unsere jungen Leser: ursprünglich wurde die DDR an die BRD angeschlossen), die hat selbst Margaret Thatcher beeindruckt.

Gerhard Schröder hat nicht nur seine Haare nicht gefärbt, er hat auch mit der Agenda 2010 und den darin enthaltenen Hartz-IV-Reformen das Wohlfahrtssystem zumindest versucht, wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Und dann kam Merkel.

Und es traten die Profilierungsthemen an die Stelle von politischen Entscheidungen.
Politische Korruption wurde zur Normalität, dafür sorgt nicht zuletzt der sozialdemokratische Koalitionspartner.

Vor allem kam das Virtue Signalling. Politiker sehen ihre Aufgabe nicht mehr darin, Entscheidungen zu treffen, die einen relevanten Gegenstand haben. Politiker sehen ihre Aufgabe vor allem darin, Virtue Signalling zu betreiben, also sich als Lichtgestalt zu inszenieren, die keine Ahnung von Politik, dem politischen System, dem Rechtssystem oder anderen Dingen hat, die Politiker früher einmal wussten, die aber gut ist, d.h. als gut erscheinen will.

Deshalb

  • Titanic cover Kohl dopingsorgen sich Justizminister lieber um das, was sie für Hasskommentare halten als dass sie sich um den Zustand der Rechtspflege kümmern würden;
  • sind Innenminister der Meinung, dass ihre Hauptaufgabe darin besteht, die eigene Bevölkerung zu überwachen;
  • sind Finanzminister damit beschäftigt, das Ersparte der eigenen Bevölkerung auf ein historisches Minimum zu reduzieren;
  • versuchen Familienminister alle möglichen zwischenmenschlichen Bereiche, die einst problemlos funktioniert haben, dadurch zu zerstören, dass sie rechtsextreme Gespenster von steuerfinanzierten Geistersehern jagen lassen und gefallen sich ansonsten darin, Zwietracht in Beziehungen zwischen Geschlechtern zu tragen;
  • finden Bildungsminister einen Gefallen daran, Hochschulen und sonstige Stätten, die einst der Vermittlung von Wissen dienten, durch eine forcierte Feminisierung zu zerstören, die die unmotivierte Halbtagskraft an die Stelle der kompetenten Vollzeitkraft setzt, die auch Überstunden macht, um zu garantieren, dass der Laden läuft;
  • ist der Verteidigungsminister der größte Feind der Truppe;
  • Während der Bundeskanzler sein Ego kämmt und Millionen von Migranten als Faustpfand einsetzt, mit dem er (vergeblich) den Friedensnobelpreis zu erreichen hofft.

Und zur Krönung dieses Wahnsinns, die Anthony Downs, der sowieso schon keine hohe Meinung von Parteien hatte, posthum in einer Weise Recht gibt, die Downs gar nicht Recht gewesen wäre, verschmelzen die Parteien, die sich einst liberal oder noch mehr einst sozialdemokratisch nannten, in einer wahren Orgie des Realitätsverlusts.

Das Top-Wahlkampfthema, das Thema, von dem die SPD und die Grünen, und die LINKE und die FDP (die FDP!) eine Regierungsbeteiligung abhängig machen wollen, ist: Die Ehe für alle!

Was soll man dazu sagen?

Vielleicht:
Homosexuelle, Schwule und Lesben und diejenigen, die nur von sich wissen, dass sie keine Heterosexuellen sind, machen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus, irgendwo zwischen 2% und 8% der Bevölkerung, je nach Studie oder Schätzung. Wer sich für Genaueres interessiert, sei auf den Beitrag „Homosexualität und Suizidrisiko“ verwiesen, den Dr. habil. Heike Diefenbach für die Blaue Reihe von ScienceFiles erstellt hat.

Man gewinnt keine Wahlen mit Wahlgeschenken an weniger als 10% der Bevölkerung.

Vielleicht:
Das Echozimmer, in das sich die Delegierten und aktiven Parteimitglieder selbst eingeschlossen haben, mag zwar von der Freude über die Ehe für alle wiederhallen, aber der große Teil der Bevölkerung hat wirkliche, keine eingebildeten Probleme, Probleme, die da anfangen, wo der Bruttolohn um 49% im Durchschnitt schrumpft und da aufhören, wo die Rente nicht einmal ansatzweise zu einem normalen Leben reicht. Und was ist für SPD, FDP relevant? Die Ehe für alle!

Vielleicht:
Virtue Signalling, also die Inszenierung der eigenen Person oder der eigenen Partei in gutmenschlicher Darstellung ist nur da sinnvoll, wo sie nicht dazu führt, dass andere am Verstand des oder der Inszenierenden zweifeln.

Wir zweifeln am Verstand derjenigen, die die „Ehe für alle“ zum Zünglein an der Regierungswaage gemacht haben. Massiv.

Es gibt Menschen in Deutschland, die wissen nicht, wovon sie im Alter leben sollen. Ehe für alle interessiert sie nicht. Es gibt Menschen in Deutschland die vegetieren in Dreibettzimmern in angeblichen Pflegeheimen und fixiert an ihr Bett dahin, oftmals im eigenen Urin. Ob sie für eine Ehe für alle begeistert werden können?

Wir zweifeln…


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