Total Waste – ScienceFiles-Prädikat für besondere Verschwendung von Steuergeldern

Total Waste ist eine Initiative von ScienceFiles. Wir prämieren damit die effizienteste Verschwendung von Steuergeldern. Damit Waste nicht nur Waste, sondern Total Waste und somit prämienverdächtig ist, müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein:

  1. Es muss ein Mißstand erfunden werden, der keinerlei empirische Relevanz hat.
  2. Der Mißstand muss so aufgebauscht werden, dass viele denken, es gäbe ihn tatsächlich.
  3. Zur Bekämpfung des Mißstands müssen Fördervereine, Gremien oder Organisationen gegründet werden.
  4. Für diese Fördervereine, Gremien oder Organisationen müssen Personen gewonnen werden, die von sich denken, sie seien wichtig, weil sie ihr Gesicht in der Öffentlichkeit feil bieten.
  5. Den Fördervereinen, Gremien oder Organisationen muss es gelingen, ein nutzloses und vollkommen folgenloses Prädikat als erstrebenswert zu etablieren.
  6. Den Fördervereinen, Gremien oder Organisationen muss es gelingen öffentliche Institutionen und private Unternehmen für das nutzlose Prädikat zu begeistern.
  7. Den Fördervereinen, Gremien und Organisationen muss es gelingen, öffentlich gefördert zu werden, um auf diese Weise Steuergelder so richtig verschwenden zu können und den gesellschaftlichen Schaden zu maximieren.

Total WasteNur wer diese sieben Kriterien erfüllt, wird von uns als des Prädikats “Total Waste” würdig angesehen.

Die Auszeichnung “Total Waste” wird also nur verliehen, wenn nachgewiesen ist, dass ein bestimmter Förderverein, ein bestimmtes Gremien oder eine bestimmte Organisation vollkommen verzichtbar ist, ein völlig nutzloses Zertifikat oder einen völlig nutzlosen Dienst anbietet und wenn sichergestellt ist, dass Steuerzahler die doppelte Nutzlosigkeit mit viel Geld finanzieren.

Der erste Preisträger, den wir hiermit ehren ist:

Total E-Quality Deutschland e.V., eine Vereinigung von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Total E-Quality hat den Mißstand der Nicht-Chancengleichheit im Beruf erfunden. Damit wird behauptet, eine Frau, die bereit ist, 40 und mehr Stunden in der Woche zu arbeiten, die die gleiche Qualifikation wie ein männlicher Bewerber aufweist und die sich in der Vergangenheit durch Erfolge in der Führung eines Unternehmens empfohlen hat, habe keine Chance in den Vorstand von Total E-Quality berufen zu werden. Eine Behauptung, die an empirischer Nicht-Relevanz nicht zu übertreffen ist.

Total-E-QualityTotal E-Quality hat sich große Verdienste darin erworben, den Mißstand der nicht vorhandenen Chancengleichheit von Frauen im Beruf nicht nur zu erfinden, sondern so aufzubauschen, dass er tatsächlich von manchen geglaubt wird.

Total E-Quality wurde nur gegründet, um den erfundenen Mißstand mit einem unsinnigen Prädikat wirkungslos zu bekümpfen.

Total E-Quality hat es geschafft eine Anzahl üblicher Verdächtiger für diese neuerliche Methode, Steuerzahler zur Kasse zu bitten, zu begeistern, darunter z.B.: Ingrid Sehrbrock vom DGB (auch bekannt als “unsere Ingrid“). Damit nicht genug, um dem nicht vorhandenen Mißstand noch mehr Gewicht zu verleihen, wurde eigens ein Kuratorium gegründet, in dem sich z.B. Susanne Baer befindet, die mit ihrem Job beim Bundesverfassungsgericht offensichtlich nicht ausgelastet ist. Gleiches scheint auf Johanna Wanka zuzutreffen, die mit Bildung und Forschung nicht ausgelastet ist oder von ihren Offiziellen in Kuratorien abgeschoben wird, in denen sie weniger Unheil anrichten kann als in einem Ministerium, ebenso wie Ursula von der Leyen.

Total E- Quality hat mit dem Total E-Quality Prädikat ein herausragendes Symbol tatsächlicher Nutzlosigkeit geschaffen, als Fanal für die Bekämpfung eines Mißstands, den es nicht gibt.

Total E-Quality hat es geschafft Organisationen wie das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO davon zu überzeugen, dass es aus nicht bekannten und auch nicht erkennbaren Gründen gut sei, sich mit dem Total E-Quality Prädikat auszeichnen zu lassen.

Und schließlich ist es Total E-Quality gelungen, die Steuerzahler über das Bundesministerium für alle außer Männern anzuzapfen. Das Ministerium schultert vermutlich alle Ausgaben des eingetragenen Vereins. Wie groß der Beitrag des BMFSFJ für die Finanzierung von Total E-Quality tatsächlich ist, kann leider nicht gesagt werden, da es das BMFSFJ bislang wie alle deutschen Ministerien ablehnt, eine dem IFRS oder auch nur dem HGB entsprechende Bilanzierung der eigenen Einnahmen und Ausgaben vorzunehmen und entsprechend detailliert Rechenschaft über den Verbleib der Steuermittel, die ihm jährlich zugeteilt werden, abzulegen.

Total E-Quality ist daher ein würdiger Preisträger unserer Auszeichnung: Total Waste.

Wir gratulieren den Beteiligten für die unverfrorene Art und Weise und die erfolgreiche Widmung von Steuergeldern für völlig unnütze Zwecke und den damit einhergehenden Schaden für die Volkswirtschaft. Wir gratulieren Total E-Quality, dass es gelungen ist, einer Armee leichtgläubiger Narren in Unternehmen, Organisationen und Institutionen den Glauben zu vermitteln. das Prädikt Total E-Quality würde auch nur irgend jemanden interessieren.

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7 Responses to Total Waste – ScienceFiles-Prädikat für besondere Verschwendung von Steuergeldern

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Total Waste – ScienceFiles-Prädikat für besondere Verschwendung von Steuergeldern | netzlesen.de

  2. Pingback: Totale Verwirrung bei TOTAL E-QUALITY: Gleichstellung oder Chancengleichheit – was denn nun?!? | Kritische Wissenschaft - critical science

  3. Pingback: Weltpolitik und Gartenzwerge » Weltspartag – Deutsche wollen sich die Regierung sparen

  4. beto says:

    Ich nehme stark an dass dieser beitrag die #aufschrei leute zum aufschreien bringen wird, beabsichtigt oder unbeabsichtigt es war entbehrlich, mal abgesehen davon dass man um das thema eh lieber einen grossen bogen macht.
    Leider, oder vielleicht auch zum glueck, erfüllt “Total Waste” nicht die kriterien von “Total Waste”, insbesondere nicht kriterium 7. Ich finde aber trotzdem dass “Total Waste” einen speziellen “Waste” preis verdient hat und schlage desshalb die kreation des “Community Waste” preises vor und nominiere gleichzeitig “Total Waste” als ersten Preistraeger.
    Ach ja, und damit die #aufschrei leute nicht eingeschnappt sind duerfen die sich um einen neuen “Waste your Cry” Preis bemuehen.

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