Längst überfällig: Intelligenzquote für Redaktionen!

Emma!

Vier Hinweise auf einen Beitrag in “Emma” finden sich heute in unserer Mailbox.
Am Wochenende!
Und auch Arne Hoffmann weist auf Emma hin.

EmmaEmma. Der Name Emma, steht für einen erstaunlichen intellektuellen Verfall. Einst hat Jane Austen “Emma” als Titel einer ihrer brillianten Novellen gewählt, ihrer Novellen voller Gesellschaftskritik und freundlichem Spott, voller intelligenter Analysen gesellschaftlicher Regeln und Normen. Heute ist “Emma” der Name einer Zeitschrift für alternde Genderisten, in der sich die Irrationalität ein Stelldichein gibt. Nichts ist geblieben, von der intellektuellen Brillianz, dem gutmütigen Spott und der subtilen Ironie, die noch Jane Austen’s Emma auszeichnen.

Statt dessen gibt es einen brachialen Unsinn, der jedem halbwegs mit Verstand Begabten Schmerzen bereitet und nach einer Intelligenz-Quote für die Emma-Redaktion rufen lässt.

Wir sind mittlerweile gestählt und erfahren im Analysieren von Unsinn. Wir haben uns daran gewöhnt, das man Unsinn dann, wenn er genderistisch daherkommt, tatsächlich steigern kann. Bei weniger erfahrenen und abgehärteten Lesern mag dies nicht der Fall sein. Deshalb schalten wir dem folgenden Text eine Warnung vor: Ihr Verstand kann um Hilfe schreien, wenn sie den folgenden Unsinn, Unsinn aus Emma, Unsinn von Luise Pusch lesen.

Seien Sie gewarnt.

“Amoktrips sind Männersache. Und die Lufthansa hat 94 Prozent männliche Piloten. Das sollte sie ändern, meint Luise Pusch. 14 der 16 im Airbus zerschellten “Schüler” sind Schülerinnen und die zwei “Lehrer” sind Lehrerinnen. Die Opfer sind überwiegend Frauen, die Täter sind männlich.”

Die Logik kennt den Fehlschluss der voreiligen Verallgemeinerung. Aber der Pusch-Fehlschluss, den wir hier vor uns sehen, ist ein Fehlschluss, der bislang noch nicht erfasst wurde. Die Erklärung ist wohl die, dass Logiker, die Fehlschlüsse beschrieben und gesammelt haben, mit Verstand begabte Wesen sind, und mit Verstand begabte Wesen finden sich regelmäßig, wenn es um Unsinn geht, mit einer Grenze dessen, was sie sich noch vorstellen können, konfrontiert. Nennen wir sie die Pusch-Grenze.

Während Luise Pusch diese Grenze nach unten problemlos zu nehmen im Stande ist, sperrt sich der herkömmliche Verstand, und zwar aus gutem Grund: An Bord von Germanwings 4U9525 waren 150 Menschen. Pusch weiß von 16 davon, dass Sie weiblich waren, daraus schließt sie: “Die Opfer sind überweigen Frauen”.

Das macht sprachlos. Denn es stellt u.a  die Wahrscheinlichkeitsrechnung auf den Kopf und führt die Pusch-Wahrscheinlichkeit ein, die es erlaubt, von 5% Information auf die fehlenden 95% zu schließen. Ein völlig neues Verfahren, das Luise Pusch in Windeseile reich machen würde, denn die Kenntnis von nur einer richtigen Zahl im Lotto, erlaubte ihr den Schluss auf die restlichen sechs. Erlaubte, wäre der Pusch-Schluss nicht derart monströser Unsinn.

Niemand in der Öffentlichkeit weiß, wie viele Männer und Frauen an Bord von Flug 4U9525 waren, denn das Passagier-Manifest ist nicht veröffentlicht.

Ob mehr Männer oder Frauen gestorben sind, das interessiert außer geübten zwischen die Beine Blickern, die sich für nichts zu schäbig sind, auch niemanden. Denn im Tod sind alle gleich.

Nur für Luise Pusch nicht.

Sie versucht sogar Tote noch zu missbrauchen und ihre Leichenfledderei führt sie zu immer neuen Höhen der Geschmacklosigkeit:

“Ich möchte einen Vorschlag machen. Die Lufthansa sollte sich nicht nur für ihren Aufsichtsrat, sondern auch für ihre Cockpits eine Frauenquote verordnen. Höchste Zeit ist es allemal, denn zur Zeit gibt es bei der Lufthansa nur 6 Prozent Pilotinnen.”

Was Luise Pusch nicht weiß: Man kann nicht einfach zu Carsten Spohr gehen und sagen: Du, Carsten, ich will Pilotin werden. Pilot ist ein Ausbildungsberuf und wie bei MINT-Berufen, wollen sich mehr Männer der entsprechenden Ausbildung unterziehen als Frauen. Und Quotenfrauen als Pilot würden wir nur für Flugzeuge zulassen, in denen Luise Pusch und sonst niemand sitzt.

Warum Pusch eine Frauenquote im Cockpit will, sagt sie auch noch – wie gesagt, ihr ist nichts zu schäbig:

“Amokläufe […] sind Verbrechen, die nahezu ausschließlich von Männern begangen werden. Für Amokflüge, die offenbar häufiger vorkommen, als der Öffentlichkeit bewusst ist, gilt dasselbe. Die Lufthansa sucht verzweifelt nach Maßnahmen, um Katastrophen wie die mutmaßlich durch ihren Germanwings-Co-Piloten verursachte in Zukunft auszuschließen oder wenigstens unwahrscheinlicher zu machen. Auf das Nächstliegende – Frauenquote im Cockpit erhöhen – kommt niemand.”

Nun ist Luise Pusch auf diese ihr “nächstliegende” Idee gekommen, ist aber dennoch der Meinung, niemand komme auf dieses “Nächstliegende”, was nur den Schluss zulässt, dass Luise Pusch sich für niemand hält.

Nun zur Behauptung, Amokflüge kämen anscheinend häufiger vor, als der Öffentlichkeit bewusst ist. Dies Behauptung bedeutet schlicht: Frau Pusch hat keine Ahnung, wie oft derartige Amokflüge vorkommen, will das aber zum einen nicht zugeben, zum anderen will sie es nutzen, um Angst zu verbreiten, Angst vor den suizidalen Männern in den Cockpits.

Wäre Frau Pusch in der Lage, das Internet zu bedienen (und der englischen Sprache mächtig), sie käme möglicherweise irgendwann auf der Seite des Aviation Safety Networks an. Hier werden Flugunfälle und dergleichen dokumentiert. Auch so genannte Pilotenselbstmorde. Seit 1976 gibt es derer acht, bei denen außer dem Piloten noch mindestens eine weitere Person umgekommen ist, wobei Germanwings schon mit eingerechnet ist. Seit 1976 sind 39 Jahre vergangen, das macht einen Pilotenselbstmord rund alle 5 Jahre.

Somit folgt rein rechnersich und unter Berücksichtigung der Pusch-Wahrscheinlichkeit, dass Luise Pusch alle fünf Jahre den Flug identifizieren muss, in dem durch eine Frauenquote der Selbstmord des Piloten verhindert werden muss.

body countAuch wenn die logischen Konsequenzen, die aus dem Unsinn, den Pusch verbreitet, folgen, zum Lachen anregen, so vergeht dieses Lachen, wenn man bedenkt, mit welchem Weltbild Pusch herumläuft, welche impliziten Prämissen sie in ihrem Schädel formt (mit was auch immer). Die frappanteste Prämisse lautet: Frauen wären nicht in der Lage, Selbstmord zu begehen und ein Flugzeug in einen Berg zu flliegen.

Verallgemeinert man diese Prämisse, dann wird daraus die Überzeugung von Pusch, dass alles, was schlecht (oder alles, was Mut erfordert, je nach Betrachtungsweise) ist, von Männern ausgeht, alles was gut ist, von Frauen.

Diese Prämisse ist offensichtlich falsch, wie man mit einem einfachen Blick in die Welt feststellen kann. Aber man muss gar nicht in die Welt blicken, denn die Schäbigkeit, mit der Luise Pusch versucht, den Tod von 150 Menschen für ihre Genderista auszuschlachten, ist ausreichender Beleg dafür, dass auch Frauen zu Schlechtigkeit (oder zu abgrundtiefer Dummheit) fähig sind.

Wenn etwas derart intellektuell heruntergekommen ist, ein derart unterirdisches Niveau aufweist, wie Emma, ist es an der Zeit, die Konsequenzen zu ziehen und die Zeitschrift einzustellen. Da es nicht mehr tiefer geht, gibt es ja auch nichts mehr, was noch erreicht werden könnte. Was könnte noch unter dem erbärmlichen, widerwärtigen und schäbigen Versuch, aus dem Tod von Männer und Frauen ideologisches Kapital zu schlagen angesiedelt sein?

Eben.

Deshalb: “Emma – stell’ Dein Erscheinen ein! Es geht nicht mehr tiefer.”

Alternativ: Eine Männerquote in der Redaktion von Emma wäre ein MIttel, um intellektuelle Katastrophen wie diese zu verhindern.

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47 Responses to Längst überfällig: Intelligenzquote für Redaktionen!

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Längst überfällig: Intelligenzquote für Redaktionen! | netzlesen.de

  2. meier, hans (kempten) says:

    Merkwürdigkeiten gibts natürlich. EMMA merkt an, dass die Opfer – dabei ist von der Schülergruppe die Rede – vorrangig weiblich gewesen seien. LIEBE EMMA: Bitte recherchiere doch, wie es kommt, dass de Schülergruppe fast ausschließlich aus Schülerinnen bestand (und nur von Lehrerinnen begleitet wurde).

    Wenn man schon gendert, dann bitte umfassend!

    • donreinaldo says:

      Mich wundert die Zusammensetzung überhaupt nicht :

      Schulausflug nach London in der Klasse meines Sohnes.
      Die Lehrerin teilte mir mit, dass nur mitfahren darf wer “geeignet” sei,
      und sie würde die Auswahl treffen . Ergebnis: 17 Mädchen, 3 Jungs.
      Eine schulische Veranstaltung, die ja eigentlich für alles zugänglich sein sollte,
      würde durch die Selektion der Lehrerin zu einer fast reinen Mädchenveranstaltung.
      Weder Elternbeirat noch Jungenbeauftragter ( ja, den gab es wirklich ) hatten was einzuwenden.

      Von den 17 geeigneten Mädchen müssten dann 6 wegen Drogenmissbrauchs die Reise vorzeitig abbrechen und auf eigene Kosten nach Hause fahren ….

      • diegeorgi says:

        Bedenklich ist dabei ja auch, dass u.U. gerade die gefördert werden, die die Förderung eigentlich am wenigsten brauchen, die also schon ein hohes Niveau haben. Diejenigen aber, die man für die Sprache begeistern müsste, damit sie sich mit dieser auseinandersetzen und zwar außerhalb eines langweiligen, praxisfernen Unterrichts müssen daheim bleiben und haben weiterhin nur Kontakt zu dieser Sprache im langweiligen Unterricht.

  3. Arndt says:

    Äh, Euch ist schon klar, dass besagter Artikel eine *GLOSSE* ist?

    Steht laut und deutlich auf der Artikel-Seite von Frau Pusch…

    #nurmalso

    • Wie Sie hier http://www.emma.de/artikel/frauenquote-fuers-cockpit-318639 eine Glosse erkennen können, ist mir nicht nachvollziehbar. Vielleicht belegen Sie einfach einmal Ihre Behauptung.

      • Arndt says:

        Korrekt. Die Redaktion von Emma betrachtet diesen “Artikel” ganz offensichtlich als Kommentar. Und geht damit davon aus, dass dieser ernst gemeint ist.

        Auf der Original-Seite der Autorin selber hingegen steht eindeutig direkt unter diesem ‘Kommentar’: “Mehr Glossen von Luise F. Pusch gibt es hier (…)”

        MEHR Glossen. Von daher…

        _______
        Siehe: http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/frauenquote-fuers-cockpit/

        • Ich habe den Eindruck, dass Ihr Verständnis dessen, was eine Glosse ist und das von Frau Pusch nicht deckungsgleich ist.

        • Philocodex says:

          @ Arndt:

          Eine “Glosse” nach einem Massenmord an 150 Personen? Geht´s noch?

        • Xyluz says:

          Um Gottes willen hört mir auf.
          Jetzt wird schon wieder der “War doch nur Spaß”-Trick bemüht?

          Ok, die Autorin soll doch bitte ihren eigenen Text analysieren und aufzeigen, wo die Elemente von Humor untergebracht sind. Ihr wisst schon, Absurditäten, Pointen, Aufbau usw.

          Ich habe eher den verdacht das es hier um “plausible denialability” geht. Wird wohl heißen, dass die Autorin bereits wusste, dass ihr Text unter Feuer geraten wird.
          Und da gibt man den Verteidigern dieses … wenn auch schwache… Mittel in die Hand.

          Das war schon ernst gemeint, aus dem Text lässt sich die Glosse nicht erkennen.

    • mitm says:

      @ #nurmalso:

      Schon mal von Poe’s Law gehört?

    • Michel Houellebecq says:

      Ja, den formalen Trick kennen wir langsam zur Genüge: Primitivste Männerfeindlichkeit im Gewand einer Glosse, einer Satire oder einfach eines Witzchens! Die Pusch ist nicht ganz bei Trost, das weiss jedermann: Eine irrlichternde Seele, die nun bei der Emma aufgelaufen ist und mit etwas Glück medial gleich ganz versenkt wird. Selbstverständlich wäre ein Querverweis auf ihre sexuelle Orientierung sowas von… politisch unkorrekt, also, das darf man ja fast nicht sagen..! Wir tun es trotzdem: Die alte Lesbe ist soll einfach mal die Klappe halten!

      • qed says:

        RRRichtig. Unisono behaupten sie immer noch , Solanas Ausrottungsphantasien seinen eine Satire. Dieses Kreaturx ist übrigens dasjenige, der man Binnen-I und andere grammatikalische Perversitäten verdankt.

    • qed says:

      “Denn offensichtlich ist es schon einigen Frauen gelungen, bar jeglicher Eignung und Reife in ein Cockpit zu steigen, nur um den ideologischen Ansprüchen des Zeitgeistes zu entsprechen.”
      Es ist davon auszugehen, daß die gestellten Anforderungen auch wieder ‘frauenspezifisch’ ausgelegt werden wie längst bei Polizei und Feuerwehr. Und wennse dann wie auf der Gorch Fock aus der Takelage plumpsen oder über Bord gehen, wird gleich das ganze Schiff stillgelegt.
      Und legendär das Prachtstück im Link. Nur durch den blitzschellen Eingriff des Kapitäns wurde eine Katastrophe verhindert. Hinterher hat er enorme Probleme bekommen- wie konnte er nur das arme, unerfahrene Hascherl einer solch gefährlichen Situation aussetzen:


      Wir brauchen die Quote!


  4. rote_pille says:

    ach JETZT verstehe ich: der schreckliche vorfall war ein bösartiger anschlag des weißen, heterosexuellen patriarchats! wie konnte ich das nur übersehen….

  5. Ich verweise mal auf diesen Thread: http://goo.gl/8qkdAl

    Aber gut, ernsthaft: Sinnfreien Blödsinn zu reden ist Frauensache. Und die Emma hat 94% weibliche Autoren. Das sollte sich ändern, meint jeder vernünftig denkende Mensch. Schon mit einer Männerquote von nur 30% würde sich die journalistische Qualität der Zeitschrift deutlich verbessern – selbst wenn die den Männern zugedachten Seiten leer blieben.

    Volksverhetzung durch Dämonisierung von Männern, die gerne als “Glosse” oder “Satire” verharmlost wird, ist ein Verbrechen, das fast ausschließlich von Feministen begangen wird. Für das Äußern inhaltsleeren Blödsinns, was offenbar häufiger vorkommt, als es der Öffentlichkeit bekannt ist, gilt dasselbe.

    Intelligente Menschen aus aller Welt suchen verzweifelt nach Maßnahmen, um die Verbreitung ideologischen, sinnfreien Blödsinn durch die Emma und ihre Autoren zu reduzieren. Da unterscheidet sich die Lufthansa von der Emma – die Lufthansa sieht ein Problem mit den Opfern von 4U9525. Ich auch: Unter den Opfern war keine einzige Emma-Redakteurin oder -Autorin.

    Auf das Nächstliegende – eine Emma-Redaktionsquote in Cockpits und Emma-Autoren als Opfer von Flugzeugabstürzen – kommt niemand. Wieso nicht?

    (weitere Glossen von mir gerne auf Wunsch)

  6. Guy says:

    In früheren Jahren (vor ca. 30 J.) sah man davon ab, Frauen im Pilotenberuf zu führen. Aehnlich war es in der Chirurgie. Das heisst, die Mediziner wiesen auf die biologischen Zustände (während ca. 20 % des weiblichen Aktiv-Lebens) bei Frauen hin. Also auf die reduzierte intellektuelle und emotionale Leistungsfähigkeit während dieser jeweils monatlichen Zeitspanne. Diese Berufe beinhalteten zu viele (m.E. heute noch) mögliche negative Auswirkungen auf die Flugpassagiere bzw. Patienten.
    Das Ganze war also eine reine Sicherungsmassnahme und gewiss keine beabsichtigte Diskriminierung.
    Es scheint, dass dieses Wissen inzwischen fast verloren gegangen ist.

  7. Pingback: Bild des Tages beim Tichy - NICHT-Feminist

  8. Conan says:

    Dabei sagte der Marcel Reich-Ranicki im Jahr
    2000, Frauen konnten bisher keine lesenswerten Romane schreiben und nauch nichts großartiges komponieren.
    Der Grund könnte sein, dass sie vor 2000 soooo unterdrückt waren.
    Jetzt sind sie Führerr*Innen und können jetzt nocht nicht mal mehr Zeitungsratikel schreiben.

    http://204.200.212.100/andremuller/marcel%20reich-ranicki.html

    • rote_pille says:

      jetzt beleidigen sie aber alle harry potter fans. über geschmack lässt sich bekanntlich streiten. wahrscheinlich würde ich bei der literatur die ranicki bevorzugt glatt einschlafen. was “lesenswert” ist kann nicht objektiv definiert werden, wenn es sich nicht um wissenschaftliche themen handelt, wo man die logik als maßstab hat.

  9. Matthias says:

    Genau – tiefer geht es wirklich nicht mehr. Aber schön zu sehen, wie sich die Feministinnen selbst zerlegen. Bekämpfen braucht man die kaum noch bzw. es reicht völlig, ihre eigenen Aussagen zu kommentieren und weiterzuverbreiten, dann kann jeder sehen, mit wem er es zu tun hat.

    Es ist eine geradezu unglaubliche Geschmacklosigkeit und vor allem auch Respektlosigkeit vor den vielen Toten und ihren Familienangehöigen, diesen Fall zum Anlass zu nehmen, eine Frauenquote fürs Cockpit zu fordern, mit dieser Begründung und dann vor allem so kurz nach diesem Absturz.

    Aber DAS ist eben Feminismus!

    • Philocodex says:

      für Matthias:

      Der moderne Genderfeminismus, muß man sagen.
      Die Urfeministen früher haben Rechtsgleichheit gefordert. Da diese nun hergestellt ist, müssen Spezis wie Pusch nun mit Gendersprech oder eben solchen Haß-“Glossen” kommen.
      Bleibt zu hoffen, daß sie und ihre “Wissenschaft” von diesem Verhalten dauerhaft beschädigt werden. Ich stimme mit Dir überein, daß diese Leichenfledderei mehr über Genderismus aussagt als irgendwelche Quotendiskussionen.

  10. Gerd says:

    Die Pusch ist nicht irgendwer, sondern die Erfinderin der Gendersprache. Sie ist eine der Säulenheiligen von Gender und Feminismus.

  11. Philocodex says:

    “Alternativ: Eine Männerquote in der Redaktion von Emma wäre ein Mittel, um intellektuelle Katastrophen wie diese zu verhindern.”

    Ich befürchte, da würden nur entsprechende Männer aufschlagen. Oder würden Sie ernsthaft in Erwägung ziehen, bei der der Emma zu arbeiten?
    Neben Heinz-Jürgen Voß nach seiner Entlassung aus dem Staatsdienst wegen Pseudowissenschaft?

  12. djadmoros says:

    Ein Aspekt wäre noch zu ergänzen: der Feminismus wacht beim Thema der männlichen Suizidrate offenbar nur dann auf, wenn Frauen einen Schaden davon haben. Abgesehen davon, dass Emma-Redakteusen und Luise Pusch offenbar schon lange einen Schaden haben, der nicht von Männern stammt, ist dieser Umstand gleichbedeutend mit der Aussage: »Männer, solange ihr keine Frau dabei mitnehmt, interessiert uns eure Selbstmordneigung einen Scheißdreck!«

  13. Michel Houellebecq says:

    Aber die Medien schlachten das Thema bereits aus:

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/Pilotinnen-sollen-Luftfahrt-sicherer-machen/story/30290827

    Kein Anlass zu schade, um Männer nicht im negativsten Licht darzustellen!

  14. eber says:

    Ich würde eine Intelligenzquote für Redaktionen sehr begrüßen!
    Wie hoch soll sie denn liegen ???

    IQ 60 wäre aus meiner Sicht schon ein gewaltiger “Sprung nach vorn” …

  15. Aktivposten says:

    Und Quotenfrauen als Pilot würden wir nur für Flugzeuge zulassen, in denen Luise Pusch und sonst niemand sitzt.

    Ich widerspreche vehement!!! In diesen Flugzeugen sollten alle Quotenforderer und Quotenbegünstigte, die (sonstwas)-“Beauftragten” sowie die GM-Befürworter als Passagiere sitzen, dazu als Berichterstatter die führenden Köpfe der “Qualitätspresse” und des Staatsfunks, diese allerdings nicht freiwillig, sondern obligatorisch.

  16. Goofos says:

    Für Emma und Luise Pusch geht es sicherlich noch unterirdischer. Wenn dann die erste depressive Pilotin ein Flugzeug abstürzen ließ, dürfte das in deren einfachen Weltanschauung nur daran gelegen haben, dass Pilotinnen einen viel geringeren Verdienst haben als Piloten.

    Für das einseitige Mitgefühl haben sie sicherlich eine ähnliche Erklärung.

  17. A.S. says:

    Eine Frauenquote hätte also diesen Absturz verhindert? Ja ist klar. Eine Frau als Flugkapitän hätte die Tür des Cockpit aufbekommen? Oder müssen Frauen vielleicht nie aufs Klo und daher hätte Frau das Cockpit nicht verlassen? Und wenn grad keine Frau mitfliegt, dann strahlen die Pilotinnen aus den anderen Flugzeugen Liebesstrahlen aus, die dann empfangen werden? Wie soll man sich Pilotinnen als Schutzamulette vorstellen?
    Die Anwesenheit einer Frau verhindert also die Amoktat eines anscheinend psychisch kranken Menschen. Ich dachte bisher immer, psychologische Tests wären sinnvoller, vielleicht eine Informationspflicht von Ärzten bei sicherheitsrelevanten Berufen (das hätte den Absturz tatsächlich verhindern können), die jetzt eingeführte „zwei Mann Regel“ vielleicht auch, oder ein nur den Piloten bekannten Sicherheitscode, der die Türe immer sofort öffnet.
    Aber das ist anscheinend alles nichts gegen die Anwesenheit von Frauen.…..

    • dentix07 says:

      “… ein nur den Piloten bekannten Sicherheitscode, der die Türe immer sofort öffnet.”
      Einen nur den Piloten bekannten Code gibt es! Hintergrund ist die Möglichkeit, daß der zurückgebliebene Pilot während der Abwesenheit ausfällt (Ohnmacht, Herzinfarkt etc.) und der nicht im Cockpit befindliche Pilot dann hereinkommen können soll!
      Allerdings ist den Entwicklern dieses Systems auch bewußt gewesen, daß der Pilot außerhalb des Cockpits evtl. von Terroristen gezwungen werden kann den Code zu verraten (Folter/Töten von Crewmitgliedern oder Passagieren).
      Darum der Lock-Button, der in einem solchen Fall verhindern soll, daß Terroristen mit Hilfe eines erpreßten Codes ins Cockpit gelangen.
      ” … der die Tür immer (!) sofort öffnet.” würde die Sicherheitsmaßnahme “geschlossene und nur von innen zu öffnende Tür” de facto wirkungslos machen!

  18. Philipp Müller says:

    Feminismus und genderismus sind die weibliche Auslegung des Faschismus. Und die westliche Welt wird derzeit vom weiblichen Faschismus unterjocht.

  19. dentix07 says:

    Eigentlich gleichgültig ob Glosse oder ernstgemeinter Artikel!

    Ist es ernstgemeint, ist es eine Unverschämtheit und Geschmacklosigkeit sondergleichen! Und das von einer Angehörigen des angeblich empathischeren Geschlechts!
    Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Szenario des gewollten Selbstmordes das Wahrscheinlichste. Aber zu Recht weisen echte Experten der Luftfahrt darauf hin, daß da noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und man doch bitte erst das endgültige Ergebnis abwarten solle!
    Und da erdreistet sich Frau Pusch schon die Katastrophe für die genderistische Ideologie zu instrumentalisieren! Pfui, Frau Pusch und EMMA-Redakteurinnen, schämt euch!

    Ist es eine Glosse [ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung, einer Zeitschrift und im Fernsehen], dann ist es zu diesem Zeitpunkt eine kaum zu überbietende Geschmacklosigkeit und Pietätlos, geradezu ein Schlag ins Gesicht der trauernden Angehörigen!
    (Wie war das noch mit dem empathischeren Geschlecht?)
    Und wieder: Pfui, Frau Pusch und EMMA-Redakteurinnen, schämt euch!

    Wenn nach Brüderle’s Dirndlvergleich ein #Aufschrei folgte, wäre das ein Anlaß für einen #DoppelAufschrei!

  20. Striesen says:

    Nur Frauenquote? Was ist mit den anderen 58 Geschlechtern? Die Pusch ist eben auch nicht mehr auf dem neuesten Stand …

    Aber für den “Klodeckel des Tages” hat es allemal gereicht:

    https://meinungsfreiheit24.wordpress.com/2015/03/29/schwarzer-freitag-die-pietatlosigkeit-radikaler-feministinnen/

  21. JeanP says:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/air-canada-mehr-als-20-verletzte-bei-bruchlandung-von-airbus-in-halifax-13512194.html

    Wahrscheinlich Mann am Knüppel. Mit einer Pilotin wäre das nicht passiert.

    Ernsthaft:
    wenn es so wenige Pilotinnen gibt, liegt es doch daran, dass so wenige Frauen sich für den Beruf interessieren. Wie auch sonst für’s Technische.

    Folge: bspw. diese leidigen MINT-Programme.

    Wenn eine Frau die Anforderungen erfüllt – die in dem Beruf zum Glück sehr hoch sind – wird die auch Pilotin.

    Würde eine Quotenregelung dazu führen, dass die Anforderungen gesenkt werden, damit mehr Frauen sie erfüllen können? Das wäre ja grausig … gab bzw. gibt es sowas nicht schon beim Medizinstudium, bei der Feuerwehr?

    Und, weiter? Mehr Frauen in die ICs, ICE’s, S-Bahnen?
    In den Straßen- und U-Bahnen seh ich recht viele im Cockpit.
    Auch da wird keine Diskriminierung betrieben.

    Ich werde mich gleich übrigens in einen Bus setzen. Mache ich recht häufig. Busfahrerinnen gibt es hier wenige. Die, die das machen wollen und den erforderlich Führerschein haben, kriegen auch einen Job.
    Und fahren zum Teil einen echt heißen Reifen 🙂

    Von Quotenforderungen hab ich bisher nichts gehört. Eventuell, weil der Job nicht so attraktiv ist, nicht sehr gut bezahlt wird.

  22. hgb says:

    Bei diesem Unglück gewinne ich zunehmend den Eindruck, daß sämtliche Verhältnismässigkeit und jeglicher Realitätssinn ebenfalls zu Bruch gegangen sind.

    “Verallgemeinert man diese Prämisse, dann wird daraus die Überzeugung von Pusch, dass alles, was schlecht (oder alles, was Mut erfordert, je nach Betrachtungsweise) ist, von Männern ausgeht, alles was gut ist, von Frauen.” Ja, bleiben wir (ganz kurz) auf dem Pusch´schen Niveau und stellen nur die Frage: Wo kommen denn die Männer her?

  23. Pingback: Die Zeit der untätigen Lamentierer | ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science

  24. Pingback: EMMA, Luise Pusch und Flug U49525 | Männerstreik

  25. phaidros52 says:

    Hirnfressende Zombies haben die EMMA-Redaktion überfallen – is nich viel passiert….

  26. Pingback: Von Grünen als Arznei verordnet: Psychologische Defekte und logische Fehler | ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science

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