Pecunia non olet: Land kauft Professur für Gender und Latein

Es gibt viele gute Gründe, eine Professur einzurichten. Erkenntnisgewinn, ist einer, wobei die Erkenntnis einen Nutzen für die Gesellschaft erbringen soll. Grundlagenforschung ist ein anderer, wobei die Forschung Ausgangspunkt für weitere Erkenntnis sein soll, von der wiederum ein gesellschaftlicher Nutzen ausgeht. Methodische Bildung ist ein anderer, dessen Ziel darin besteht, Studenten einen Grundstock zu vermitteln, der es ermöglicht, gesellschaftliche Probleme zu lösen, abermals mit dem Ziel, einen gesellschaftlichen Nutzen bereitzustellen.

Dass Universitäten, Professuren und deren Lehrangebote dem Ziel dienen sollen, einen gesellschaftlichen Nutzen zu erbringen, hat einen einfachen Grund: Steuerzahler bezahlen dafür. Und wie wollte man es ethisch rechtfertigen, Arbeitern und Rentnern Steuern abzuknöpfen, um Sinnloses, um Unsinn, um Nichtverwertbares, um Inhalte zu Lehrgegenständen zu machen, die im besten Fall keinerlei gesellschaftlichen Nutzen, im schlechtesten Fall einen gesellschaftlichen Schaden nach sich ziehen?

Die entsprechenden Fragen haben wir wieder und wieder an die Vertreterinnen der Gender Studies (wir unterschlagen einmal mehr zwei Legitimations-Professoren, Michael Meusser und Stephan Hirschauer, weil sie zahlenmäßig einfach nicht ins Gewicht fallen) gestellt, eine Antwort steht bis heute ebenso aus, wie die Antwort auf 30 Fragen nach den wissenschaftlichen Grundlagen des angeblichen wissenschaftlichen Faches.

Tatsächlich, so haben wir anhand einer Reihe von Analysen zeigen können, sind Gender Studies ein Mistelfach, das sich an Wirtsfächer anhängt, um Erkenntnisse, die z.B. im Bereich der Soziologie, der Politikwissenschaft, der Psychologie usw. erarbeitet wurden, als die eigenen ausgeben zu können. Bislang gibt es nicht eine wissenschaftliche Erkenntnis, die aus den Gender Studies stammen würde.

Warum sollte man Fächer wie Gender Studies an Hochschulen dulden? Warum sollte man Steuerzahler dazu zwingen, Gender Studies zu finanzieren, obwohl von Gender Studies keinerlei belegbarer Nutzen ausgeht?

Die Antwort kommt aus Osnabrück.

Die dortige Universität hat sich kaufen lassen, mit 472.500 Steuereuros und für fünf Jahre, um eine Professur, Klassische Philologie, Schwerpunkt Latein/Genderforschung“ einzurichten. Die Stelle wird weitgehend, d.h. zu 70% aus dem Maria-Goeppert-Mayer-Programm des Landes Niedersachsen finanziert, dessen Ziel darin besteht, den Ruf weiblicher Dozenten dadurch zu schädigen, dass sich das Land Niedersachsen an Hochschulen einkauft, um dort einen Gender-Kommissar ohne besondere Lehraufgaben als Professor zu installieren, als ideologisches U-Boot der Genderforschung, wenn man so will.

Maria-Goeppert-Mayer, die den Fehler begangen hat, in Göttingen zu studieren (in der Weimarer Republik), wird posthum vom Land und dortigen Gleichstellungsfanatikern missbraucht, um einem Programm den Namen zu geben, dessen Ziel darin besteht, Frauen zu bevorzugen und Männer zu diskriminieren. Der Missbrauch findet dabei unter konsequenter Auslassung der Tatsache statt, dass Goeppert-Mayer in Los Alamos an der Entwicklung von A- und H-Bombe beteiligt war. Die Auslassung, die sich in jeder Beschreibung des Programms findet, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Aber damit, sich lächerlich zu machen, haben Genderista bekanntlich keine Probleme.

Doch zurück zur Frage: Warum sollte sich eine Universität für 472.500 Euro in diesem Fall an das Land Niedersachsen verkaufen, den eigenen Lehrbetrieb der Lächerlichkeit preisgeben und zudem die Installation ideologischer Kommissare an der Universität dulden?

Fragen wir Susanne Menzel, Vizepräsident der Universität Osnabrück:

„Die Kombination Latein und Genderforschung ist deutschlandweit einzigartig und bietet der zukünftigen Stelleninhaberin oder dem zukünftigen Stelleninhaber ein breites Forschungsfeld, dass auch für die Lehre fruchtbare Impulse liefern kann“, erläutert Vizepräsidentin Menzel. „Über die Beteiligung der Professur am Lehramtsstudiengang für das Gymnasium kann die Genderthematik auch in den Lateinunterricht Eingang finden.“

Abgesehen davon, dass die Professorin für Biologiedidaktik ein Problem mit der Unterscheidung zwischen Artikel und Relativpronomen zu haben scheint, sind die Gründe dafür, eine Professur für Genderforschung und Latein einzurichten, klar angegeben:

  • Deutschlandweit einzigartig;
  • Breites Forschungsfeld;
  • Fruchtbare Impulse;
  • Genderthematik findet Eingang in den Lateinunterricht;

Man beachte, dass zum einen keinerlei konkrete Angabe über die Erkenntnis, die man dadurch gewinnen kann, dass man Cicero’s „Über den Staat“ oder Caesars „De bello Gallico“ von Genderista neu lesen lässt, außer vielleicht, dass die römische Armee keine Gleichstellungsbeauftragten hatte, Tacitus Mores vor keltischen Frauen hatte und Cicero in seinem Buch über den Staat durchweg die *_Innnen-Schreibweise unterschlägt. Zum anderen wird hier kein wissenschaftliches Fach beschrieben, sondern ein Mittel der Indoktrination, dessen Einrichtung der Universität Osnabrück die deutschlandweit einmalige Distinktion verschafft, sich als erste Universität für eine ganze neue Ebene des Gender-Blödsinns verkauft zu haben.

Nehmen wir die vier Kriterien ernst, also (1) deutschlandweit einzigartig, (2) breites Forschungsfeld (also in Deutsch: Kein bestimmter, kein angebbarer Inhalt), (3) fruchtbare Impulse (auf was und womit auch immer) und (4) Möglichkeit zur Indoktrination von Schülern, dann lassen sich Unmengen von neuen Fächern, die sich dadurch auszeichnen, dass sie der politischen Kaste in ihrem beschränkten Gesichtsfeld genehm sind, schaffen:

  • Klimaleugner in vorchristlicher Zeit; (Klimaforschung und Geschichte)
  • Die Geschlechterordnung der ägyptischen Götter (unter besonderer Berücksichtigung von Seth); (Gender und Theologie)
  • Rassismus unter römischen Legionären (Geschichte)
  • Der Einfluss der Kreuzkusine von Pythagoras auf dessen Sätze; (Sprache, Gender und Mathematik)
  • Schwule, Lesben und Transsexuelle und die Merry Men von Robin Hood (Sprachwissenschaft)

Die Möglichkeiten, Steuerzahler zu schädigen, Ideologien an Universitäten zu verankern und Universitäten lächerlich zu machen, sind grenzenlos. Ebenso grenzenlos wie das daraus entstehende Potential, dass es staatlichen Akteuren erlaubt, ihre Sicht der Dinge nicht nur als wissenschaftlich auszugeben, sondern auch Zugriff auf Studenten und Schüler zu gewinnen, der es erlaubt, ideologische Gleichschaltung von der Wiege bis zur Bahre zu betreiben, wie es Heinz Marr, ein alter Sozialist, einmal genannt hat.

Übrigens: Qui tacet, consentiere videtur!

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Agent*in.org: Ein Kemper kämpft für seinen Pranger!

Agent*in.org, der Internetpranger, den Andreas Kemper, Kämpfer gegen alles, was ihm falsch erscheint, Elisabeth Tuider, scheinbar unterbeschäftigte Professurbesetzerin und Profiteur der gesellschaftlichen Leistungen aus der Postkolonialen Ära an der Universität Kassel und Henning van Bargen, Profiteur der unter der Hand Parteienfinanzierung des Gunda-Werner Instituts „redaktionell betreut“ haben und für den sich die Heinrich-Böll-Stiftung offiziell entschuldigt hat, er soll wieder da sein.

Der beträchtliche Imageschaden und die Gefahr, sich einer Vielzahl von Gerichtsprozessen wegen Persönlichkeitsverletzungen und übler Nachrede gegenüber zu sehen, hat die Heinrich-Böll-Stiftung wohl dazu veranlasst, die Reißleine zu ziehen und die Darsteller im Denunziantenstadl vor die Stiftungstür zu setzen, quasi stiften zu schicken.

Die bislang mageren Reste des Denunziantenstadls, mit dem Kemper die bösen Antifeministen bloßstellen und die Gesellschaft vor den Gefahren antifeministischer Betätigung retten will, und von denen er sich wohl Seligsprechung vom Transgott im Genderhimmel verspricht, sie belaufen sich derzeit auf ein knappes Dutzend Textchen, die den Themen gewidmet sind, die Kemper besonders belasten: „Björn Höcke“, ohne den Kemper nicht leben könnte, den „Antaois Verlag“, ohne den er sich nicht vollständig fühlen würde, „Dekadenz“, von der man annehmen könnte, dass sie Personen wie Kemper erst möglich macht, der „Niedergang der Nation“, von dem man denken könnte, er sei Kemper ein Anliegen usw.

Der Privatkrieg, den Kemper als einziger namentlich genannter aus einer von ihm als vielköpfig angegebenen Redaktion führt, weil er nach seiner Behauptung der einzige ist, der den Todesdrohungen, die die anderen anonymen Redakteure, die niemand kennt, erhalten haben, todesmutig entgegen trotzt, er ist nur dann für Kemper vollständig, wenn die von ihm so geliebte „Wikipedia-Gemeinde“ sein Privatkriegwiki „Diskursatlas Antifeminismus“ als offiziellen Nachfolger von Agent*in.org anerkennt und selig spricht.

Nur: Die Wikipedianer wollen den Diskursatlas nicht zum Nachfolger von Agent*in.org machen. Sie verweigern der schwarzen Feder von Kemper die Gefolgschaft. Deshalb ist im Moment eine amüsante Auseinandersetzung zwischen Kemper, pro-Nachfolge, und etlichen anderen, contra Nachfolge, im Gange, die man sich als Lektüre, je nachdem für den Karfreitag, Kreuzigung und eben keine Auferstehung oder für die Osternacht „Kempers Auferstehung“ vornehmen kann. Im Ergebnis wird man zu der Erkenntnis kommen, dass Wikipedianer und Kemper zu viel Zeit haben und diese viele Zeit dazu nutzen, sich über Blödsinn zu streiten. Ob Kempers Privatwiki nun ein Nachfolger des Denunziantenstadls der Heinrich-Böll-Stiftung ist oder nicht, es ist in jedem Fall sein privatrechtlich-verantwortliches Unterfangen, an dem er sich zur Not auch gerichtlich wird messen lassen müssen. Nur das zählt. Also: Wikipedianer: Gebt dem Kemper seinen Nachfolgepranger, wenn ihr an Oster-Kreuzigungen mit Happy-End glaubt, verweigert sie, wenn ihr Kreuzigungen als solche ablehnt. Es soll auch unter Wikipedianern welche geben, die hinter Metaphern blicken und deren Logik erkennen können, selbst wenn sie auf unterschiedlichen Verstehensebenen zu finden ist.

Es gibt ja Menschen, deren geistiges Gehege ist so eng, dass sie nur in anti- oder pro denken können. Wir dagegen sind Vertreter geistiger Vielfalt, wie sie der kritische Rationalismus bereit stellt und als solche haben wir grundsätzliche Einwände gegen diejenigen, die ihren ideologischen Glauben gegen die Realität durchsetzen und Aussagen aufrechterhalten wollen, die falsch sind. für die dann alle zum „anti-„ werden, die ihre Heilsvorstellung nicht teilen.

Zum Schluss noch ein Wenig von Nietzsche, das uns passend scheint:

„W e s h a l b  d i e  D u m m e n  s o  o f t  b o s h a f t  w e r d e n –

Auf die Einwände des Gegners, gegen welche sich unser Kopf zu schwach fühlt, antwortet unser Herz durch Verdächtigung der Motive seiner Einwände“.

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BGH bestätigt: Genderista können kein Deutsch, und ScienceFiles hat Recht

Unser Urteil zum generischen Maskulinum ist mittlerweile vier Jahre alt, es stammt aus dem Februar 2014 und kann wie jedes Urteil auf eine Formel gebracht werden.

Die Formel lautet: Worte haben keine Geschlechtsteile.

Bekanntermaßen streiten Genderista seit mehreren Jahren gegen die deutsche Sprache und für das Anfügen von Geschlechtsteilen zu Begriffen des generischen Maskulinum, also zu Kollektivbegriffen wie „Kunde“, „Patient“ oder „Insasse“, die alle im grammatikalischen Geschlecht männlich sind, jedenfalls dann, wenn man sie in der Einzahl benutzt. Sobald sie zur Mehrzahl werden, muss in den queeren Köpfen von Genderisten eine Geschlechtsumwandlung erfolgen, denn aus dem grammatisch männlichen Begriff in Einzahl wird ein grammatisch weiblicher Begriff in Mehrzahl und das ganz ohne Hormone, teure Behandlung und ärztlichen Eingriff. It’s not magic, es ist Sprache, und Sprache hat mit Geschlecht nur insofern etwas zu tun, als Geschlecht ein Begriff der Sprache ist, aber Sprache hat kein biologisches, sondern ein grammatisches Geschlecht.

Diese Trennung zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht ist etwas, was genderistische Gehirne in der Regel nicht zu leisten vermögen. Deshalb fühlen sie sich dann, wenn ein Begriff im generischen Maskulinum daherkommt, wie bei: “der Steuerzahler”, nicht berücksichtigt, was sich schlagartig zu ändern scheint, wenn “die Steuerzahler” ins Gespräch gebracht werden, vermutlich, weil die meisten Genderista von nunmehr „den“ Steuerzahlern leben, oder auf den Taschen, nunmehr wieder „der“ Steuerzahler liegen, wobei das grammatische Geschlecht in diesem Fall insofern dem biologischen Geschlecht entspricht als tatsächlich die weiblichen Genderista von zumeist männlichen Steuerzahlern durchgefüttert werden – eine Form der Abhängigkeit, gegen die sich bislang noch kein genderistischer Aufschrei gerichtet hat.

Doch zurück zur deutschen Sprache.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs ist ein Senat, in dem Deutsch gesprochen und verstanden wird, von den Richtern Galke als vorsitzender Richter, von Pentz, Wellner, Offenloch, Dr. Oehler, Dr. Roloff, Müller, Dr. Klein, und Dr. Allgayer. Sie sprechen und verstehen Deutsch, und weil sie Deutsch sprechen und verstehen, deshalb kennen sie den Unterschied zwischen dem grammatikalischen und dem biologischen Geschlecht. Und weil sie diesen Unterschied kennen, deshalb haben sie geurteilt, dass das generische Maskulinum keinen Penis hat, schon weil es ein grammatisches Geschlecht ist und kein biologisches und deshalb, weil es kein biologisches, sondern ein grammatisches Geschlecht ist, der Schluss vom grammatischen auf das biologische Geschlecht nicht möglich, sondern ein Fehlschluss ist und der, der ihn zieht, entsprechend nicht ganz dicht sein kann. Okay, die letzte Ableitung ist unser Schluss.

Aber er liegt nahe.

Tatsächlich ging es um eine Klägerin, die vor den BGH gezogen ist, weil sie bei der Sparkasse als Kontoinhaber auf Formularen angesprochen wird und nicht als Kontoinhaberin. Wer die Klage finanziert hat, ist eine spannende Frage. Wir vermuten, hinter der Klage stecken die üblichen Verdächtigen, die einen weiteren Weg gefunden haben, Steuergelder aus dem Fenster zu werfen, also z.B. die Heinrich-Böll-Stiftung oder eine andere Mistel-Organisation.

Weil das Urteil der Richter aus Karlsruhe so schön ist und darüber hinaus unser Urteil zum Präzedenz-Urteil erhebt, hier aus der Pressemeldung:

Der Sachverhalt:

“Die Klägerin ist Kundin der beklagten Sparkasse. Diese verwendet im Geschäftsverkehr Formulare und Vordrucke, die neben grammatisch männlichen Personenbezeichnungen wie etwa “Kontoinhaber” keine ausdrücklich grammatisch weibliche Form enthalten. In persönlichen Gesprächen und in individuellen Schreiben wendet sich die Beklagte an die Klägerin mit der Anrede “Frau […]”. Durch Schreiben ihrer Rechtsanwältin forderte die Klägerin die Beklagte auf, die Formulare dahingehend abzuändern, dass diese auch die weibliche Form (“Kontoinhaberin”) vorsehen.”

Und die schönsten Stellen aus der Urteilsbegründung:

„Die Klägerin erfährt allein durch die Verwendung generisch maskuliner Personenbezeichnungen keine Benachteiligung im Sinne von § 3 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Maßgeblich für die Beurteilung, ob die betroffene Person eine weniger günstige Behandlung erfährt als die Vergleichsperson, ist die objektive Sicht eines verständigen Dritten, nicht die subjektive Sicht der betroffenen Person. Der Bedeutungsgehalt grammatisch männlicher Personenbezeichnungen kann nach dem allgemein üblichen Sprachgebrauch und Sprachverständnis Personen umfassen, deren natürliches Geschlecht nicht männlich ist (“generisches Maskulinum”). Ein solcher Sprachgebrauch bringt keine Geringschätzung gegenüber Personen zum Ausdruck, deren natürliches Geschlecht nicht männlich ist.“

Damit ist amtlich, dass Genderista weder sachverständig noch objektiv sind. Sie sind subjektive Unkundige, die versuchen, ihren Mangel an Verständnis für die deutsche Sprache und ihre Unfähigkeit, das Vehikel der Sprache korrekt zu bedienen sowie ihre psychologischen Probleme, die sie für so wichtig halten, dass sie sie anderen aufquatschen, als allgemeingültig zu erklären.

Da nun festgestellt ist, dass in Karlsruhe Richter sitzen, die sich fragen, wie Genderista durch die Grundschule kommen konnten, können wir diesen Unsinn der _*Innen, also die ideologische Selbstverdummung hoffentlich endgültig zu den Akten legen.


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IQ-GAP – Der Beleg: LINKE sind dümmer als der Rest

Die LINKE im Bundestag hat einen Antrag eingebracht, um Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen zu beenden. Sie wissen schon, die 21%-Unterschied bei den Bruttolöhnen, von denen zwischenzeitlich auch dem Letzten klar ist, dass sie nicht Ergebnis von Diskriminierung sind, sondern Ergebnis individueller Motivation, Arbeitszeit, Überstunden, der Branche, des Berufs und vieler anderer Variablen, die letztlich dazu führen, dass die 21% verschwinden.

Entsprechend haben wir gedacht, als wir vom Antrag der LINKE im Bundestag gelesen haben, die sind entweder s…dumm oder so ideologisch verbohrt, dass sie sehen, was sie sehen wollen, aber nicht, was ist.

Aber, mea culpa, auch oder selbst LINKE sind kurzzeitig lernfähig, wie der folgende Absatz zeigt:

„Deutschland gehört mit seiner Lohnlücke von 21 Prozent bei den Brutto-Stundenlöhnen in Sachen Entgeltgleichheit zu den Schlusslichtern Europas. Von den 28 EU-Mitgliedsstaaten haben nur Tschechien und Estland einen größeren „Gender Pay Gap“ als Deutschland. Diese Verdienstlücke hat verschiedene Ursachen, die zum Teil statistisch erklärbar, aber damit nicht gerechtfertigt sind. So arbeiten Frauen häufiger in kleineren Betrieben, in schlechter bezahlten Branchen und in Teilzeit und steigen seltener in Führungspositionen auf. Rechnet man diese Faktoren heraus, bleibt ein unerklärter Rest von 6 Prozent.“

Manche haben vielleicht schon bei der Formulierung „die zum Teil statistisch erklärbar, aber damit nicht gerechtfertigt sind“, gestutzt. Das ist der erste Einbruch der Ideologie, der Chaos unter den Linken Neuronen anrichtet. Weil nicht sein kann, was ideologisch nicht sein darf, erklären die LINKEN hier munter, dass Verdienst-Unterschiede, selbst wenn sie erklärt werden können, weil z.B. eine Erzieherin nicht einmal entfernt so produktiv ist, wie ein Produktionsarbeiter bei VW, nicht gerechtfertigt sind. Wenn Verdienstunterschiede nicht gerechtfertigt sind, dann ist es an der Zeit, die Diäten linker Bundestagsabgeordneter an das Einkommen von weiblichen Aushilfskräften in der stationären Pflege anzupassen. Ein Verdienstunterschied zwischen Letzteren und Bundestagsabgeordneten der LINKE ist einfach nicht gerecht. Streichen wir also den LINKEn das, was sie mehr verdienen.

Natürlich ist mit den LINKEN hier die alte kommunistische Idee des Einheitslohns durchgegangen, an die sich die Kommunisten, die sich für die Avantgarde der Arbeiterschaft gehalten haben, weil sie einen Parteiposten ergattern konnten, komischer Weise nie gehalten haben … So wenig, wie die LINKEN Abgeordneten aus dem Bundestag ihr Zuviel-Gehalt denen geben, die ungerecht entlohnt werden, den Kanalarbeitern, die Bauarbeitern, den Dachdeckern, den Lagerarbeitern, den Fließbandarbeitern …

Weil das noch nicht reicht, schreiben sich die ideologisierten Linken vollständig um den Verstand:

„Der gleichstellungspolitische Handlungsbedarf kann jedoch nicht auf diese sogenannte bereinigte Entgeltlücke beschränkt werden. Denn hinter den erklärten Differenzen verbergen sich häufig mittelbare Formen der Diskriminierung, die ebenso wie eine direkte Benachteiligung aufgrund des Geschlechts gegen das Entgeltgleichheitsgebot verstoßen.“

Weil man für den 21%-Verdienstunterschied, den irregeleitete Linke und alle anderen, die ihr Hirn nur zur Zierde mit sich herumtragen, nicht mehr behaupten kann, er stelle Diskriminierung dar, denn man kann den Unterschied durch ein mehr an Arbeitszeit, ein mehr an Produktivität, ein mehr an Einsatz, Motivation und Commitment männlicher Arbeitnehmer erklären, deshalb haben sich die Linken etwas einfallen lassen. Die nicht vorhandene Diskriminierung sei Ergebnis einer „mittelbaren Form der Diskriminierung“. Formal: Weil man Verdienstunterschiede nicht durch Diskriminierung erklären kann, muss man annehmen, dass sie durch Diskriminierung erklärt werden können.

Wenn es noch einen Beleg dafür gebraucht hat, dass LINKE dümmer sind als der Rest, dann ist er hiermit erbracht. Der Satz des ausgeschlossenen Dritten, nach dem etwas nicht es selbst und sein Gegenteil sein kann, hat dann keine Gültigkeit, wenn Linke in ideologischen Phantasmen schwelgen. Noch ein Grund, den LINKEN die Diäten zu kürzen und an diejenigen zu verteilen, die einen produktiven Beitrag zur Gesellschaft leisten, an die Müllfahrer, die Deponiearbeiter, die Sanitäter, die Zusteller und all die anderen, die nicht dadurch auffallen, dass sie Steuerzahlern auf der Tasche liegen und zum Dank Unsinn erzählen.

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Zeitgeistmythen: Work-Life-Balance

1870 gab es keine Kaffeemaschine – oftmals nicht einmal Kaffee.

19. Jahrhundert – Waschmaschine

Es gab keine Waschmaschine, keine Geschirrspülmaschine, kein Auto, kein Telefon, keinen Fernseher.

Man musste ohne Kühlschrank auskommen, ohne Elektroherd und ohne Kochfeld, ohne Wasserkocher ohne Mikrowelle.

Die meisten Öfen wurden mit Holz beheizt oder mit Kohle. Erdöl und Elektrizität fristeten ein Nischendasein.

1870 waren in Deutschland rund 44% der Bevölkerung erwerbstätig. Sie haben im Durchschnitt 2841 Stunden pro Jahr oder 57 Stunden in einem 50-Wochenjahr gearbeitet.

Fast Forward mit Kapitalismus und Globalisierung.

In den 1990er Jahren hat jeder Haushalt einen Kühlschrank, eine Geschirrspülmaschine, Küchenmaschinen, von denen 1870 niemand zu träumen gewagt hätte, Herde, Öfen, Zentralheizung, Elekrizität, Waschmaschine, Fernseher (Multimedia-System), Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Telefon, das alles ist Standard.

In den 1990er Jahren sind rund 44% der Bevölkerung erwerbstätig. Sie arbeiten im Durchschnitt 1.523 Stunden pro Jahr oder 30 Stunden pro Woche in einem 50-Wochen-Vergleichsjahr (aber natürlich arbeiten die meisten max. 250 Tage im Jahr…).

Die durchschnittliche Arbeitszeit hat sich nahezu halbiert.

Der Anteil der Erwerbstätigen ist mit rund 44% gleich geblieben.

Die Produktivität der Wirtschaft, der Lebensstandard der Einzelnen, sie haben sich im Vergleich zu 1870 potenziert. 

Den Menschen, die 1870 gelebt und gearbeitet haben, würden die 1990er Jahre wie ein Science-Fiction-Roman oder ein Märchen erscheinen.

Aber es ist kein Märchen.

Die Menschen, die in den 1990er Jahren arbeiten gehen, sie haben ein Problem.

Sie haben ein Vereinbarkeitsproblem. Sie bringen ihre – verglichen mit 1870 – sehr viele Freizeit nicht mehr mit ihrer Arbeitszeit unter einen Hut. 

Es scheint, je einfacher das menschliche Leben durch technische Errungenschaft wird, desto größer werden die Probleme, die sich manchen Menschen stellen, vermutlich deshalb, weil die Freistellung, die z.B. Hausarbeit erfahren hat, weil man heute z.B. in 10 Minuten den Teppich staubsaugt, den man früher in Stunden ausgehängt und ausgeklopft hat, mit Langeweile und dem Problem einhergeht, eine sinnvolle Beschäftigung zu finden. Für manche besteht eine sinnvolle Tätigkeit darin, sich Probleme auszumalen, sie hochzureden, mystisch zu verklären und als Druckmittel einzusetzen, um Unterstützung, Rücksicht, finanzielle Subventionen vom Staat und vieles andere mehr zu erhaleten.

Und so kommt es, dass mit der vielen Freizeit das Problem einhergeht, wie man die Freizeit mit der Arbeit vereinbaren kann. 

Früher war man froh, Freizeit zu haben, die man sinnvoll genutzt hat, z.B. zur Weiterbildung im Arbeiterbildungsverein. Heute wird mit jeder Minute mehr Freizeit, die Freizeit als solche zum Problem und von einem Bedeutungsverlust heimgesucht, den Homans in seiner “Deprivations-Sättigungshypothese” schon beschrieben hat: “Je häufiger eine Person in der jüngsten Vergangenheit eine bestimmte Belohnung erhalten hat, desto weniger wertvoll wird für sie jede weitere Einheit dieser Belohnung”.

Je mehr Freizeit, desto größer die Langeweile, desto wichtiger die Eventkultur und desto größer die Not, die Sinnlosigkeit der Freizeitgestaltung zu erklären. Das ist ein Problem, ein Vereinbarkeitsproblem, denn Freizeit hat in der Moderne einen geradezu verklärten Stellenwert, den Status von etwas “Sakrosankten”. Jeder sehnt sich nach Freizeit. Jeder will viel Freizeit. Jeder fragt sich, was er mit seiner Freizeit machen soll. Viele haben keine Idee, was sie mit ihrer Freizeit machen sollen. Das ist das real-existierende Vereinbarkeitsproblem. 

Während die Arbeitszeit zumeist mit Sinn und entsprechender Tätigkeit gefüllt ist, fehlt häufig der Sinn von Freizeit. Die Folge sind kognitive Dissonanzen, denn Freizeit ist gut, wichtig, man braucht Zeit für die Familie, die Bekannten, die Kneipe, das Restaurant, die Kultur, das Event … und man braucht noch jemanden, der die entsprechende Zeitver(sch)wendung mit Sinn füllt.

Bob Marley hat einmal gesungen: „In the abundance of water, the fool is thirsty“ – eines der besten Bilder für Wahnsinn, das wir kennen, kannten, bevor das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfunden wurde …

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