Über Michael Klein
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40 Responses to Wissenschaftliches über Mainzer Neger

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Wissenschaftliches über Mainzer Neger | netzlesen.de

  2. >Wie ist das mit Ihnen. Haben Sie sich beim Betrachten, wie Krings das vorhergesagt hat, zum Rassisten entwickelt.

    Das Logo kolportiert, dass Neger arbeiten würden. Dem ist ja nun nicht so. Insofern: Nein, ich scheine schon vorher Rassist gewesen zu sein.

  3. Rastelli says:

    Das ist kein Bastrock sondern ein Dach. Dachdecker tragen keine Baströcke.

  4. Wenn mich dieses Logo nicht an Rassismus denken lässt, bin ich also ein Rassist. Wenn mein erster Gedanke beim Anblick des Schildes aber „Rassist!“ ist, dann bin ich keiner.

    Wir leben in einer Welt der verdrehten Werte. Soviel ist sicher. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Männer ihre „femininen Seiten“ entdecken sollen und Frauen „ihren Mann stehen“. Deshalb soll Babies das Wahlrecht gegeben, erwachsenen Menschen aber das Rauchen in der eigenen Wohnung verboten werden. Feministinnen, die mit ihrem Ansinnen befremdlich auf intelligente und aufgeklärte Frauen wirken. Minderheiten, die ihre Bedürfnisse zur Staatsraison erklären. Kinder, denen mit „Sexualerziehung“ die Freude und Besinnlichkeit am Sex späterer Jahre genommen wird.

    Die Liste der Verdrehungen lässt sich mühelos verlängern. Daher ist es kein Wunder, dass die Studenten von heute kaum mehr in der Lage sind logisch und folgerichtig zu denken. Die haben es nicht anders kennengelernt.

  5. JeanP says:

    Ich muss mal was eingestehen. Als ich das Firmenloge erstmals gesehen hatte, hatte ich einen Bastrock gesehen. Und erst dann kam die Assoziation auf Dach.

    Ob diese Doppel-Assoziation intendiert war, als das Logo erfunden war, kann ich selbstverständlich nicht wissen.

    Es würde aber nichts ändern. Weil die Darstellung eines Menschen im Bastrock nichts rassistisches hat.

    Es wird den Kringsen nichts ausmachen.

    Ich kann schon als Rassist gelten, wenn ich einem Menschen dunkler Hautfarbe eine Banane anbiete.

    Oder einem Bayern eine Weißwurst. Bzw. wenn ich den in Krachlederner und Gamsbarthut darstelle.

    Das Coburger Wappen übrigens ist kein Einzelfall
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mohr_%28Heraldik%29

  6. Neumann says:

    Rein technisch: es ist ein Schieferhammer.

  7. Ja, in Mainz gibt es nicht nur viele Narren, sondern auch jede Menge „gebildete“ Deppen.

  8. ruebezahl99 says:

    Es kommt noch etwas Unterschwelliges dazu.. :

    Der Zusammenhang zwischern einer „erwählten Minderheit“ (in dem Fall Neger) und der wertschöpfenden Realwirtschaft passt nicht in das Weltbild der selbsterwählten Gesellschaftsdesigner.
    Die eigene Existenz ist nun mal an „zu Bevormundende“ gebunden in deren Namen man dann die abstrusendsten Forderungen, wisenschaftlich-religiös „begründet“, an die anonyme Masse der dafür Aufkommenden stellen darf.

    Meine Beobachtungen aus der Praxis mal zusammengefasst:
    Jeder der hierherkommt und eine ehrliche Existenz aufbauen möchte, ohne die Krallen der Bevormundungsindustrie, sollte zumindest mit erheblichen Problemen rechnen.- das ist nämlich nicht vorgesehen und nagt an der Legitimität der erwählten Volkserzieher.- die leben schliesslich von „Benachteiligten“.. 😦

    Ich weiss nicht wie die Sachlage formuliert werden würde wenn der Handwerksmeister paar stark pigmentierte und fachlich gut arbeitende Gesellen hätte, ob Die da überhaupt gefragt werden würden…obwohl sie ja auch betroffen wären.. – da müssen die Heuchler der Empörungsindustrie zumindest neue Formulierungen erfinden…

  9. Rastelli says:

    Herr Tembo aus Sambia ist auch Dachdecker. Würde mich interessieren was er über das Logo denkt.

    http://www.fupa.net/berichte/dachdecker-am-strasser-kupferdach-82746.html

  10. 853A says:

    Die Erklärung für das Verhalten des Herrn Krings ist vielleicht sehr simpel. Er kam mal an einer Tür vorbei, auf der „WC“ geschrieben stand. Vielleicht stand da auch „Herren“ oder „Damen“. Oder die bekannten Piktogramme (Dreieck oder Kreis). Wie auch immer, solche Worte/Symbole/Piktogramme haben offensichtlich Scheiß- oder Pißgedanken bei ihm implementiert. Danach brauchte er nur noch abstrahieren und von sich auf andere schließen…

    Ich wüßte zu gerne, ob man fehlende Hirnmasse nachträglich implementieren kann.

    Wenn der Herr Krings Recht hat und ein Logo Gedanken implementieren kann, dann müßten doch alle Demagogen dieser Welt ihn endlos feiern, ihm Denkmäler errichten usw. Ein Logo ist immerhin vielfach billiger als Filme oder Propaganda-Schriften o.ä.

    Irgendwie geht mir gerade ein bestimmtes Logo nicht aus dem Kopf. Es zeigt eine Tonne mit aufgeklapptem Deckel. Steht häufig dort, wo Leute gerade einen leeren Pappbecher o.ä. in der Hand halten. Wenn die Müllabfuhr auf Trab war, ist bestimmt noch genug Platz für Herrn Krings………..in der Tonne.

  11. Indiana Jones says:

    Also was ich sehe, ist ein Migrant (maximalpimentiert), der weder klaut, Asyl erschleicht, Drogen handelt oder per Hartz IV auf Anderer Leute Kosten lebt. Er versucht auch nicht per Heirat Bleiberecht zu erschleichen, sondern ist ein vollintegrierter Bestandteil des Arbeitsmarktes und geht der ordentlichen und angemeldeten Beschäftigung als Dachdecker nach. Er ist arbeitsfreudig, einsatzbereit, gut ausgebildet, hochmotiviert und zahlt pünktlich seine Steuern. Dabei trägt er seine Landestracht was zur multikulturellen Bereicherung seiner neuen Heimat beiträgt. Leider verstößt er damit gegen das Arbeitsschutzrecht – na ja, Anlaufschwierigkeiten. Alles in Allem ein durch und durch positives Beispiel für einen erfolgreich integrierten eingewanderten Deutschen mit Migrationshintergrund. Fazit: Dieses Logo hätte einen Preis für gelungene Integrationspolitik verdient. Es enthält nicht den geringsten Hinweis auf Rassismus. Darüber hinaus entlarvt es auf raffinierte Art den versteckten Rassismus all Jener, die es kritisieren. In diesem Logo kann nämlich nur derjenige Rassismus erkennen, der selbst durch und durch Rassist ist und diesen Rassismus ins das wertneutrale Logo hineinprojiziert.

  12. Tom says:

    Erstaunlich, dass die ursprüngliche Landestracht afrikanischer Ureinwohner heute tabuisiert wird. Die christlichen, europäisch-amerikanischen Invasoren zwangen die Neger, ihre Kleidung aufzugeben (z.B. oben ohne der Frauen) und statt dessen europäische Baumwoll-Lappen zu tragen. Wer, wie Krings, an Baströckchen, Ohrringen usw. etwas auszusetzen hat, outet sich als kulturzerstörender Kolonialist. Vertreter der neuen Weltordnung, die alle Rassen vermischen und jegliche kulturelle Identität zerstören wollen, hassen in Wahrheit alle Rassen und kulturelle Untschiede. Denn sonst würden sie ja nicht darauf hinarbeiten, sie zu zerstören. Vermutlich darf man unter dem kulturzerstörenden Terror linksgrüner Gutmenschen auch keinen Samurai in Landestracht mehr abbilden, denn das wäre ja wohl ebenfalls rassistisch.

  13. Wolfgang R. says:

    Ich bin ein extrem friedfertiger Mensch, mir liegt kaum etwas ferner als körperliche Gewalt und ich gönne keinem Menschen etwas wirklich Böses.

    Aber verbale Umweltverschmutzung dieser Art implementiert bei mir eine Fantasie, die den Herrn Prof. Dr. K. – und ähnlich sinnfrei argumentierende TraumtänzerInnen – für ein paar Tage in das richtige Leben entlässt. In das wirklich wahre Leben. Mir hilft diese Fantasie immer, die gut durchargumentierten Ergüsse von solchen Leuten auszuhalten. Ich lade Sie ein, es auch mal zu versuchen:

    Nehmen wir an, er würde an einen beliebigen Ort dieser herrlichen Welt gebeamt, an dem leider nicht die für uns selbstverständliche Narrenfreiheit unserer wundervollen Zivilisation herrscht. Sondern das wirklich wahre Leben. Vielleicht ein Flüchtlingslager im Nahen Osten, vielleicht eine Favela in Brasilien, ein Slum in Afrika, ein Bürgerkriegsgebiet, ein… – stellen Sie sich bitte Herrn Prof. Dr. K. einfach an einem entsprechenden Ort Ihrer Wahl vor.

    Und lassen Sie ihn gedanklich dort dann mal fröhlich argumentieren: Er sei für Gerechtigkeit, gegen Rassismus, für Gleichheit und Brüderlichkeit. Gegen Diskriminierung und gegen Ausländerfeindlichkeit. Man möge ihn respektieren, durchfüttern und seinen Wort lauschen, da er dieser Welt etwas mitzuteilen zu habe. Man möge ihm huldigen, ihn alimentieren und die Lebensverhältnisse dort – an dem beliebigen Ort Ihrer Wahl – seinen Wünschen und Vorstellungen anpassen.

    Mir hilft das immer.

  14. Bernd Kreutz says:

    Ich habe an Werbung von Bacardi Rum gedacht. Bin ich jetzt Alkoholiker? Siehe auch hier: http://reklamehimmel.typepad.com/reklamehimmel/2015/04/mainz-bleibt-mainz-neger-verteidigt-neger.html

  15. lernender says:

    Im Prinzip ist in den Comments alles gesagt.

    Wenn ich mich arg nicht täusche, wird Herrn Neger sein Auftragsbuch demnächst platzen vor neuen Aufträgen und das nicht nur regional sondern auch überregional. Ich wünsche es ihm von ganzen Herzen. Über Reaktanz wurde hier ja schon geschrieben und die breite Mehrheit wird vermutlich „jetzt erst recht“ denken.
    Herr Neger weiß noch gar nicht was für eine gigantisch postitve – wenn auch unfreiwillige – PR dieder Rassismusgag ihm brachte.
    Lt Facebook wurden schon die ersten Shirts verkauft mit der Aufschrift „je suis Neger“ mit dem Logo auf der Rückenseite..

    Daß dem komischen Afrikaforscher ein Sprachforscher beispringt, der meint, „Neger“ käme von „Nähen“ und das Logo könnte auch ein tapferes Schneiderlein zieren (..auf dem Dach?), ich bin kein Verschwörungstheoretiker, eine andere Erklärung als weit oben ein Flieger rumfliegt und Idiotensand rieseln lässt, habe ich nicht.

  16. baumbaron says:

    Man sollte Herrn Neger das Verhalten von True Fruits empfehlen. Ich jedenfalls werde mir heute noch einige Smoothies dieser Marke besorgen.

    • Aktivposten says:

      Also, eine schnelle, oberflächliche Suche brachte nichts über das Verhalten der Firma „True Fruits“. Was war denn da?

      • KriegenWirAuchNichtMehrRein@googel.com says:

        Das coolste „Entschuldigungsvideo“ für angeblichen Sexismus, Ledignsmussonstwas das ich bisher gesehen haben.
        Empfehlenswert !!

      • lernender says:

        http://indyvegan.org/schluckbeschwerden/

        „Die Werbewelt reproduziert beständig mannigfache Formen und Ausprägungen von Diskriminierung. Regelmäßig ernten Unternehmen Kritik von Kund*innen und NGOs, wenn sie diskriminierende PR betreiben oder fortschreiben. Einer der letzten prominienten Fälle betraf den italienischen Nudelhersteller “Barilla”. Kritisiert wurde ein homophobes Statement des Firmenchefs Guido Barilla, der dem Unternehmen einen großen Shitstorm und negative Presse einbrachte, sowie eine Reihe von Kund*innen kostete.

        Statt sich nun bei ihren Kund*innen für diesen diskriminierenden Werbetext zu entschuldigen oder die Kritik auch nur im Ansatz erst zu nehmen, gab man sich bei True Fruits alle Mühe, die Situation weiter zu eskalieren. Kund*innen die ihre Kritik sachlich formulierten, erhielten Antworten wie“

        —>

        “Wir haben die Kommentare wahrgenommen und sie als völlig hinrissigen Pseudo Moralapostel Bullshit eingestuft und nach langem Lachen entschieden, dass auch nur der Hauch einer ernsthaften Antwort die völlige Verschwendung wertvoller Lebensenergie wäre. Daher der kurze Rat an alle Jammerlappen: wenn es euch nicht gefällt, geht. […] Aber erspart uns Euer Geseier, denn wir stehen total auf diesen Humor…”2

        “Wir sind gutaussehende arrogante Chauvis und verstehen deinen Punkt nicht”3

        “Heul’ doch, du Brombeersohn”4

        “Wir selbst sind auch nicht perfekt und jeder von uns trifft ab und zu auf Witze oder Aussagen von denen er sich direkt oder indirekt angegriffen fühlen könnte. Und weißt Du was wir dann tun oder bzw. dann nicht tun? Wir sagen es Dir: wir machen uns nicht ins Hemd und jammern rum wie ein 2-jähriges Kleinkind, was keinen zweiten Pudding zu Nachtisch bekommt. Das kannst du ja gerne tun, wenn Deine Synapsen dir keine weitere Option bieten. Aber bitte, Jammer uns nicht die Hucke voll.“(sic!)5

        🙂

      • baumbaron says:

        Heute gepostet auf genderama: Getränkehersteller schenkt Feministinnen ein: „Jammert uns nicht die Hucke voll!“

      • dentix07 says:

        Dann geh mal auf http://www.danisch.de/blog/! Da wird Dir geholfen!

  17. dentix07 says:

    Interessant wie sich ihre, Herr Klein, und meine Wahrnehmung hier überschneiden!
    Ich habe am 4. April den Inhabern der beiden Neger-Firmen 🙂 diese E-Mail geschrieben:

    Sehr geehrte Herren Karl-Christian und Thomas Neger,

    auch im fernen Ostwestfalen hat man von der Auseinandersetzung um das Logo ihrer Firmen vernommen.

    Bitte bleiben Sie standfest gegenüber dieser, aus meiner Sicht, von Ahnungslosen und noch niemals produktiv tätigen, in akademisch- theoretischer Welt lebender Berufsempörter getragenen „Initiative: Das Logo muß weg“!

    Selbst wenn ihr Logo tatsächlich einen „Neger“ darstellt (mal abgesehen von den diversen anderen Deutungsmöglichkeiten), ist dies 1. ein eher witziger Zug ihres Großvaters, der das mit dem Begriff Neger assoziierte Bild benutzt hat, um den Familiennamen für die Allgemeinheit leicht erkenntlich, im Logo bildlich darzustellen, 2. wenn mit dem Begriff Neger Abwertendes, wie z.B. bei Immanuel Kannt „… faul, weichlich und tändelnd“ verbunden wird, und, wie man zugeben muß, es lange Zeit war, stellt ihr Logo dem einen Schiefer-/Lattenhammer (?) schwingenden Neger entgegen!

    Dem Menschen in ihrem Logo wird also das genaue Gegenteil zugeschrieben, nämlich die Eigenschaften eines hart arbeitenden, fleißigen, mit qualitativ hochwertigen Fachkenntnissen eines (deutschen) Handwerks versehenen Menschen!

    Das ist das genaue Gegenteil von dem was man ihrem Logo vorwirft!

    Die wahren Rassisten sind die Initiatoren dieser seltsamen Initiative, denn sie sind es die sich aus der rassistischen Wahrnehmung einer Darstellung nicht lösen können, deren Wahrnehmung beschränkt ist!

    Ich hoffe sie können den wahrscheinlich entstandenen wirtschaftlichen Schaden tragen und sehen sich nicht deshalb letztlich doch gezwungen das Logo zu ändern!

    MfG

  18. meier, hans (kempten) says:

    Kolonialismus, also die durch Unterdrückung konkret angewandte Form des Rassismus, zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass die Mächtigeren, die sich zugleich überlegen fühlen, besser als die angeblich Unterlegenen wissen, was für diese gut ist und in deren Namen für sie sprechen und handeln. Kein sensibler Kolonialist unterdrückt die Kolonisierten, er „hilft“ ihnen.

    Da die hier thematisierten Äußerungen von Weißen stammen, die sich anmaßen, für Menschen mit anderer Hautfarbe zu sprechen, betrachte ich dies als Fall von Kolonialismus, also angewandtem Rassismus.

  19. Hans Unland says:

    Genau genommen lohnt es sich nicht, über diese Lutscher ein Wort zu verlieren. Das sind Wichtigtuer, die auf dem Rücken von Minderheiten Profilierung suchen. Publicity-Schmarotzer wäre wohl der passende Ausdruck.

    MfG
    Hans

  20. hans58 says:

    Genau genommen lohnt es sich nicht, über diese Lutscher ein Wort zu verlieren. Das sind Wichtigtuer, die auf dem Rücken von Minderheiten Profilierung suchen. Publicity-Schmarotzer wäre wohl der passende Ausdruck.

  21. Michel Houellebecq says:

    Also die schweizer Gemeinde Möriken-Wildegg hat auch einen Mohren im Wappen:

    http://www.moeriken-wildegg.ch/xml_1/internet/de/application/d7/f38.cfm

    Und dann gibt (gab?) es da noch das Wappen der Zunft zum Mohren, ebenfalls aus der Schweiz:

    http://www.derbund.ch/bern/stadt/-vergessene-kolonialgeschichte/story/30775820

    Es laufen also noch viele Mohren ungestraft frei herum: Offenbar suchen sich die moralisch überlegenen Individuen jeweils nach Belieben einen Mohren aus und stellen ihn dann an den politisch korrekten Pranger! Dieses Mal hat’s halt eben einen deutschen Handwerksbetrieb getroffen. Man darf gespannt sein, wer’s als Nächstes trifft!

  22. ri.baal@web.de says:

    Das Logo ist doch niedlich. Und wohl war: Was ich denk und tu, trau ich anderen zu!
    Wer bei solch einem putzigen Piktogramm an Rassismus denkt, der sollte sich ernsthaft über seine Einstellung Gedanken machen.
    Wenn anderswo (im Ausland) ein typisch Deutscher piktogrammartig, beispiwlesie für ein Bierunternehmen, herhalten muss, würde ich auch keinen Rassismus wittern, sondern mich geschmeichelt fühlen… es gibt schöne und hässliche Klischees und das Schwarze (oh Verzeighung, „farbige“… :-d) nunmal „wilder“ dargestellt werden, sehe ich auch nicht als Abwertung, da mir persönl. Naturvölker sympathischer sind als diese Industrie und Wachstumsfanatiker wie die USA.

  23. Alex says:

    Ob das Firmenlogo rassistisch ist, scheint mir eine geradezu abwegige Frage, wenn ich an diese Frage hier denke:

    Hat die Aussperrung der Afrikaner (in der angeblich „globalisierten Welt“) auf der einen, sozialstaatliche Privilegien für die Einheimischen in der „Festung Europa“ auf der anderen Seite vielleicht etwas mit Rassismus zu tun?

  24. dimagb says:

    Bei dem Bild vom Wissenschaftler Krings finde ich es schade, dass die Blendung rechts oben die Knochen im Haar überdeckt.

  25. Bernd says:

    Also ich sehe in dem Logo keinen Neger (Schwarzen), sondern einen Blauen. Das Farbspektrum ist ja bereits erheblich eingeschränkt (alphabetisch geordnet): die Braunen, die Gelben, die Grauen, die Grünen, die Roten, die Schwarzen usw.. Also Blau. Damit drückt der Firmeninhaber aus, dass er sich nicht von bestehenden politischen Zuordnungen vereinnahmt sehen möchte. Naja, Lila und Pink wollte er deswegen halt auch nicht verwenden. Ob daraus abgeleitet werden kann, dass er schwulen- und lesbenfeindlich ist, bleibt den Berufsbetroffenen vorbehalten.

    Abgebildet ist ein glatzköpfiger Jugendlicher, der auf Tatoos und Piercings verzichtet hat zugunsten modisch maximal ausgeleierter Ohrläppchen. Hier wird also sehr zeitgemäß als Kontrapunkt zur allgemeinen Jugendbeschimpfung ein positives Bild arbeitswilliger Jugendlicher gezeichnet und dem Vorurteil entgegengewirkt, alle „Glatzen“ seien arbeitsscheues Gesindel. Dachdecken ist einfach der Hammer.

    Vielleicht stören sich gewisse Kreise auch daran, dass hier eine produktive „Glatze“ dargestellt wird. Und vielleicht auch daran, dass das Hammersymbol einmal nicht im Zusammenhang mit sozialistischer Bevormundung und Unterdrückung, sondern mit gesellschaftlich nützlicher Arbeit gezeigt wird. (Siehe dazu auch „Wjatscheslaw Michailowitsch Skrjabin“, bekannt unter seinem bolschewistischen Tarnnamen „Molotow“ – „Der Hammer“. 1926 stieg er mit Stalins Hilfe in das höchste politische Gremium der UdSSR auf – er wurde Vollmitglied im Politbüro der KPdSU, und zwar von Januar 1926 bis Juni 1957. Somit konnte er sich 31 Jahre in diesem Machtzentrum halten.)

    Also ich finde, es gibt kaum ein gesellschaftlich positiveres Logo als eben dieses!

    (Sollten die Batterien des Ironiedetektors leer sein: bitte umgehend aufladen!)

  26. Thomas Weise says:

    Der Krings sieht ja an sich aus wie ein normaler Mensch. Schade, dass er trotzdem keiner ist.

  27. markus says:

    Dass die dem Dachdecker sein Geschaeft geschaedigt haben interessiert die Schmarotzer vermutlich keinen Deut – Strom kommt aus der Steckdose und Geld vom Girokonto !

  28. Helmut Lehr says:

    Wie rassistisch – jedenfalls die Mainzer – Ethnologen sind, zeigt sich am Beispiel der Sängerin Ivy Quinoo: Als wäre sie direkt aus dem Neger-Logo gehüpft. Leider kann ich ihr Bild nicht einfügen, sie ist aber in der Website „Gemeinsam für Afrika“ mit einem wunderschönen Portraitfoto zu finden – einschließlich großen Kreolen. Das Nischenfach
    Ethnologie muß eben auf sich aufmerksam machen, auch mit unseriösesten Methoden.

  29. Pingback: Rassismus-Stasi: Jetzt trifft es sogar schon biedere Karnevals-Vereine – philosophia perennis

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